4. Advent – Die neue Erde erträumen

Veröffentlicht Januar 23, 2013 von Zarah

Schamerfüllt muß ich gestehen, daß sich beim letzten Beitrag ein paar dicke Fehler eingeschlichen hatten. Es war nämlich der 3. Advent, nicht der 4., und die seltsame Begegnung mit den Lichtarbeitern sollte erst 3 Tage später stattfinden. Das lineare Zeitgefühl ist mir tatsächlich ziemlich abhanden gekommen. Und eine aufmerksame Leserin wies mich per Mail auf einen wichtigen Schreibfehler hin. Ihr seid super!!! Das ist schon ein echter Service, wenn man nicht mehr selbst auf die Tippfehler achten muß … 😉 Ich habe jetzt alles korrigiert, aber neue Fehler werden sicher kommen. *lol*

Somit komme ich also jetzt dann doch endlich zum 4. Advent. Das war der letzte Tag des von den Hathoren für das Galaktische Alignment angegebenen Zeitfensters. Am Abend des 23. Dezembers sollte man sich in den Aethos-Zustand versetzen und eine Vision für die neue Erde erschaffen.

Das habe ich in meiner Badewanne gemacht.  😉 Ich fing einfach erstmal damit an, daß ich mir vorstellte, wie eine neue Erde aussehen müßte, die mir gefallen würde. Da ich ein ziemlicher Fantasy-Freak bin, bevölkerte ich den Planeten zunächst mit allen möglichen Rassen, nur um schon mal einen Anfang zu haben. Dann ließ ich es einfach fließen …  und werde ab jetzt „meine“ Version der neuen Erde in der Gegenwartsform beschreiben.

Verschiedene Rassen

Also es gibt unterschiedliche Rassen, die alle in Frieden miteinander leben. Unter anderem Orks, Drachen, Elfen, Kobolde und auch einige außerirdische Rassen. Ach ja … Menschen gibt es natürlich auch. *lol*

Die Orks leben in felsigen Gebirgsregionen und haben eine Stammesgesellschaft. Sie bleiben im allgemeinen unter sich. Die Drachen wohnen zwar auch im Gebirge, das stellt aber kein Problem dar. Wenn ein Drache sich nahe einer Orksiedlung niederläßt, betrachten die Orks das als ein glückhaftes Omen und fühlen sich geehrt. Sie haben keinerlei Interesse, Drachen zu bekämpfen. Eher im Gegenteil, sie freuen sich und suchen die Drachen auf, um sich von ihnen Rat und Weisheit zu holen.

Die Elfen leben in idyllischen Tälern. Sie haben eine Architektur, die jedoch der Natur so angepaßt ist, daß man die Gebäude kaum von der Umgebung unterscheiden kann. Darin sind sie Großmeister. Genau habe ich ihre Kultur und Gebräuche noch nicht erforscht.

Dann gibt es Lichtstädte hoch oben in den Anden. Dort leben diejenigen Lichtarbeiter, deren Schwingung so hoch ist, daß sie nur an diesen Kraftplätzen leben können. Sie haben Priester, die sich in so etwas wie „Lichtweben“ spezialisieren. Sie erschaffen sehr kunstvoll gewebte, hauchzarte Energiegebilde. Diese braucht man manchmal, um bestimmte Dinge zu bauen, und muß sich dann auf die Reise zu ihnen machen.

Zeitreisen-Ebene 1: Schriftgelehrter im alten Ägypten

Damit kommen wir zum Thema Reisen. Zunächst mal gibt es Zeitreisen. Man kann in die Vergangenheit sowie in die Zukunft reisen, um die betreffende Kultur zu erforschen oder um dort in alten Büchern zu lesen, die es in der „Gegenwart“ nicht mehr gibt. Z.B. kann man die Bibliothek von Alexandria aufsuchen und dort die seltenen alchimistischen Werke studieren.

Als ich mir das vorstellte, war ich dann auch schon auf so einer Zeitreise. Ich befand mich im alten Ägypten und war Schreiber und Schriftgelehrter. Leute kamen zu mir, um ihre Briefe oder sonstigen Schriftstücke verfassen zu lassen. Ich beherrschte auch mehrere Sprachen (Griechisch, Assyrisch, Babylonisch, Sumerisch) und kannte mich mit alten Symbolen aus.

Das war natürlich meine „Tarnung“.  Als Schriftgelehrter würde ich die beste Gelegenheit haben, die Schriften, an denen ich interessiert war,  zu Gesicht zu bekommen. Für meinen Unterhalt war ebenfalls gesorgt, und niemand würde Verdacht schöpfen, daß ich gar nicht wirklich aus dieser „Zeit“ kam, sondern ein Reisender aus der Zukunft war.

Während ich dort auf dem Markt stand und für Leute Briefe schrieb, kam ein Mann zu mir, der meinte, er hätte ein kostbares Schriftstück und bräuchte jemand, der es für ihn übersetzt. Da er es nicht aus der Hand geben wollte, ging ich mit ihm nach Hause und bekam dort erst einmal Abendessen. Dann machte ich mich ans Werk.

Mein Auftraggeber wohnte in einer Art „Villa“ außerhalb der Stadt. Er hatte eine beeindruckende Privatbibliothek mit vielen kostbaren alten Schriftstücken und einem schönen Schreibtisch. Ich fühlte mich schon privilegiert, diese Bibliothek betreten und darin arbeiten zu dürfen. Er sagte, wenn ich diese Übersetzung zu seiner Zufriedenheit erledigte, würde er mir noch weitere Aufträge anvertrauen. Das war natürlich eine verlockende Aussicht.

Zeitreisen-Ebene 2: Außerirdische in Sumer – Das Elixier des langen Lebens

Der Papyrus war in sumerischer Keilschrift. Es mußte also die Abschrift einer Tontafel sein. Während ich mich in den Text vertiefte, wurde ich in die Handlung hineingezogen. Ich sah alles, was sich dort abgespielt hatte, während es passierte, als wäre ich selber dort.

Es war die Hauptstadt des alten sumerischen Reiches. Dort erschienen drei Außerirdische und verlangten, zum Herrscher gebracht zu werden. Daraufhin wurde erstmal ein Bote losgeschickt, um in Erfahrung zu bringen, ob der Herrscher die drei empfangen würde. Er kam im Eiltempo zurück mit dem Auftrag, sie sofort dorthin zu bringen.

Der Herrscher mußte erst noch eine Audienz zu Ende bringen, als sie dort eintrafen. Dann zog er sich mit seinen Besuchern in ein Privatgemach zurück und verlangte, nicht gestört zu werden.

Es stellte sich heraus, daß er ebenfalls zu diesen Außerirdischen gehörte, aber sozusagen hier als Herrscher über deren Erdenkolonie eingesetzt war. Die Menschen durften das nicht wissen. Sie dachten, er sei einer von ihnen. Er war schon über dreitausend Jahre dort. Nur ein ganz spezielles Elixier ermöglichte es ihm, so lange am Leben zu bleiben. Dieses Elixier mußten ihm seine außerirdischen „Verwandten“ regelmäßig bringen, doch ihre Heimatwelt befand sich nur zu bestimmten Zeiten nahe genug an der Erde, daß sie kommen konnten. So lange mußte das Elixier reichen.

Dieses Mal hatte es wohl aufgrund einer planetaren Unregelmäßigkeit besonders lange gedauert, bis sie hatten kommen können. Der Herrscher war dem Tode nah, und seine Besucher sahen das auch sofort. „Wir müssen ein Heilfeld aufbauen“, sagten sie. Zu dritt bauten sie so etwas wie eine silberfarbige Energiekapsel um den Herrscher und versetzten ihn in einen Heilschlaf. Dann flößten sie ihm sofort etwas von dem Elixier ein, um seinen Körper zu stärken. Danach  begannen sie, bestimmte Energiebahnen in seinem Körper wieder zu öffnen, die sich durch den langen Aufenthalt in einer kargen und trockenen Landschaft geschlossen hatten.

Mit „Landschaft“ ist hier nicht nur die äußerliche Landschaft gemeint, sondern auch das geistige Klima. Es war, vom Bewußtsein her betrachtet, die dichteste 3-D-Struktur, die überhaupt vorstellbar war. Der Herrscher war dort praktisch allein, er hatte nicht seinesgleichen, mit denen er hätte ein anderes Feld aufbauen können. Es waren zwar welche mit ihm gekommen, doch sie waren schon lange gestorben. Er war als letzter übrig und hätte es auch nicht mehr lange gemacht, wenn nicht im letzten Augenblick die drei mit dem Elixier bei ihm erschienen wären. Es war schon fast zu spät.

Nachdem die drei Besucher die Energiebahnen im Körper des Herrschers geöffnet hatten, aktivierten sie eine Art Zellfluidum, welches die Zellen normalerweise selbst produzieren konnten, doch aufgrund der langen Zeit, die er in dem unwirtllichen Klima verbracht hatte, hatten seine Zellen die Produktion eingestellt. Als das Fluidum anfing zu fließen, wußten die drei, daß er den kritischen Punkt überwunden ahtte. Er würde durchkommen. Er brauchte nur etwas Zeit, um wieder ganz der Alte zu werden.

Zurück in Ägypten

Mein Auftraggeber fragte mich, ob ich schon etwas herausgefunden hätte. Ich erzählte ihm das Stück, das ich bereits übersetzt hatte. Daraufhin stellte sich heraus, daß er die legendäre Bibliothek von Thoth geerbt hatte – das war die Biblitohek, in der ich saß! – und daß er an dem Rezept für das Langlebigkeits-Elixier interessiert war. Da mußte ich ihn leider enttäuschen: ein Rezept war nicht angegeben, denn soweit ich es verstanden hatte, gab es die Zutaten für das Elixier nur auf der Heimatwelt der Außerirdischen. Sonst hätte der Herrscher es ja ganz einfach selbst herstellen und sich und seine Gefährten damit versorgen können.

Doch mein Auftraggeber war von dieser Nachricht keineswegs entmutigt. Thoth war bekannterlich ein Eingeweihter und Meister-Alchimist gewesen und kannte das Geheimnis des langen Lebens. Irgendwo in einer seiner vielen Schriften mußte es ja stehen … ich konnte mich also auf einen längeren Aufenthalt in seinem Hause freuen.

Beim nächsten Mal geht’s dann weiter mit Portalen und dem Verbiegen von Zeit. Stay tuned!  😉

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3 Kommentare zu “4. Advent – Die neue Erde erträumen

    • Lach … ja, lesen würde ich den auch gerne, nur schreiben kann ich ihn nicht, da ich keine Ahnung habe, wie es weitergehen würde. Vielleicht würden dir die Bücher von Tad Williams und Sergej Lukianenko gefallen. Das sind echt dicke Schmöker in mehreren Bänden. Tad Williams‘ Bücher spielen meist in Fantasy- oder virtuellen Welten, die von Lukianenko entweder in der heutigen Welt, aber mit Magie angereichert, oder in irgendwelchen Science Fiction Gesellschaften, wo es Raumfahrt etc. gibt.

      Was mir letztens irre viel Spaß gemacht hat, war „Dark Lord – da gibt’s nichts zu lachen“ von Jamie Thomson, über einen Dark Lord, der von seinem Todfeind, dem Weißen Zauberer auf die Erde in den Körper eines 13jährigen verbannt wird und jetzt in die Schule gehen und dabei einen Plan machen muß, wie er wieder nach Hause kommt. Er wohnt auch noch bei einer geradezu widerlich liebevollen Familie, seine Pflegemutter ist ausgerechnet Vikarin in der Kirche von England …

      Wenn du sowas gerne liest, hast du jetzt echt gute Tips. 😉

      Liebe Grüße
      Zarah

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