Die neue Erde erträumen Teil 2

Veröffentlicht Januar 31, 2013 von Zarah

Beim letzten Mal waren die Zeitreisen dran. Heute geht es weiter mit Reisen durch den Raum.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:  1. Portale und 2. normale Reisen durch den Raum, wobei aber die Zeit gebogen werden kann.

Portale

Die Portale sind immer schon da gewesen. Zumindest der Typ, der mir das alles erzählt hat, der auf der neuen Erde lebt, sagt, daß sie schon da waren, als die jetzigen Bewohner dort eintrafen. Ob sie von einer früheren Zivilisation hinterlassen wurden oder ob die Erde selbst hervorgebracht habe, wissen sie nicht.  Sie haben sie nur erforscht und herausgefunden, wie sie funktionieren.

Ein Portal ist ein bißchen wie ein Aufzug mit 2 Türen. Zur einen Tür geht man hinein, dann gibt man an, wo man hin will, und wenn man zur anderen Tür hinausgeht, befindt man sich schon am Zielort. Das geschieht praktisch alles im gleichen Moment. Deshalb muß man eine große Geistesgegenwart haben, wenn man ein Portal benutzen wll, denn man muß das Ziel der Reise deutlich im Bewußtsein behalten und darf sich durch nichts davon ablenken lassen. Sonst könnte es passieren, daß man ganz woanders rauskommt. Mein Gesprächspartner, der mir davon erzählte, meinte, sie hätten anfangs einige Male nach Leuten suchen müssen, die durch einen solchen Fehler verlorengegangen waren. Und das Üble ist, man weiß nicht, wo  sie hingekommen sein können, daher kann die Suche recht aufwendig werden, denn die Portale beschränken sich natürlich nicht auf die Erde, sondern gehen durch alle Bereiche und Dimensionen.

Es gibt auch Leute, die sich der weiteren Erforschung der Portale widmen. Alles mögliche kann dabei eine Rolle spielen. Man kann Töne oder Farben hineinbringen und beobachten, was das für einen Unterschied macht. Es ist noch lange nicht alles über diese Portale bekannt.

Reisen durch die Landschaft

Das Reisen mit einem Portal ist am schnellsten und bequemsten, aber natürlich gibt es immer auch Leute, die unterwegs ein bißchen was von der Landschaft sehen wollen. Wenn man zum Vergnügen reist, kann man sich dafür natürlich alle Zeit der Welt  nehmen. Wenn man aber eine Reise zu einem bestimmten Zweck vorhat, die normalerweise, sagen wir mal, 5 Monate dauern würde, und trotzdem kein Portal benutzen will, dann gibt es die Möglichkeit, die Zeit zu biegen, so daß die Reise insgesamt nur 3 Wochen dauert. Das heißt, man legt die ganze Strecke zurück, aber in einem Bruchteil der Zeit, die es normalerweise dauern würde, und bekommt trotzdem die Landschaft zu sehen.

Es gibt ein bestimmtes Limit dafür, wie stark und wie oft die Zeit gebogen werden kann, denn wenn zu viele Leute gleichzeitig Zeitverbiegungen vornehmen, wird das System destabilisiert und gerät ins Schwanken. Deshalb gibt es die Zeitmagier, die Listen darüber führen, wer wann in welchem Ausmaß die Zeit gebogen hat. Wenn ich eine Reise vorhabe, die ich per Zeitverbiegung abkürzen will, gehe ich zu meinem örtlichen Zeitmagier und frage ihn, ob ich das machen kann. Dann guckt er in den Listen nach, berechnet das Ausmaß der Verbiegung, die ich vorhabe, und kann mir dann sagen, ob das noch geht oder ob ich doch besser ein Portal benutze. Die Zeitmagier arbeiten mit geodätischen Linien, Magnetfeldern, Kraftpunkten und Planetenbahnen. Sie wissen, wann und wo welche Kräfte wirksam sind und wie man die Zeit biegen muß, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

„Ernährung“

„Wie ernährt ihr euch eigentlich?“ hab ich ihn gefragt. Darauf sah ich dann so Energie-Kuppeln in verschiedenen Farben. Wenn man merkt, daß einem Energie fehlt, setzt man sich in  eine von diesen Kuppeln und nimmt die Energie in sich auf, bis man sich wieder gut aufgeladen fühlt. Es gibt die Kuppeln in unterschiedlichen Frequenzen, die ich als Farben wahrnahm. Es gibt gelbe, violette, rote, je nachdem, welche Energie man gerade braucht. Es gibt große Kuppeln, die alle benutzen können, und man kann kleine für den Garten für den Hausgebrauch haben.

Überleben ist also wirklich kein Thema mehr. Es ist immer alles vorhanden. Mein Gesprächspartner meinte, er könne sich gar nicht vorstellen, daß man sich etwas wünschen könnte, was nicht erreichbar sei. Er wisse zwar, daß es irgendwann eine Zeit gegeben habe, als viele Leute sich Dinge wünschten, die für sie unerreichbar schienen [das war die Zeit, aus der heraus ich mit ihm sprach ;)], aber er könne sich überhaupt nicht vorstellen, in einer solchen Realität zu leben. „Wenn man sich etwas wünschen kann“, meinte er, „dann muß es auch erreichbar sein. Sonst würdest du es dir gar nicht wünschen.“

„Wow“,  meinte ich, „das Problem habt ihr also nicht mehr. Aber was macht ihr denn dann so?“

Er meinte, sie machen viel in der Gemeinschaft – singen, tanzen, Geschichten erzählen und sowaas. Außerdem kann jeder sich seine Interessen aussuchen. „Vielleicht will ich mal eine Weile in einer Theatergruppe mitmachen“, meinte er. „Aber wenn ich nach zwei Jahren das Gefühl habe, daß was anderes ansteht, dann kann ich da einfach weggehen und meine Mitspieler werden mir noch viel Spaß wünschen bei meiner neuen Beschäftigung. Sie wissen ja, daß spätestens morgen irgendjemand bei ihnen anklopfen  wird und fragen, ob er mitmachen kann. Wenn jeder im Flow ist und niemand denkt, daß er irgendwas machen „muß“, dann kann man sich in jedem Moment frei bewegen. Und wenn ich den Impuls kriege, woanders hinzugehen, dann bedeutet das, daß irgendwo schon jemand unterwegs ist hierher, um meinen Platz einzunehmen.“

Es gibt auch Forschungsgruppen – z.B. solche, die die Zeitlinien und die Wirkungsweise der Portale erforschen, weil das sie interessiert. Man kann viel machen, wenn man nicht durch Überlebensprobleme eingeschränkt wird. Man wendet sich einfach den Dingen zu, die einen am meisten interessieren, und findet eigentlich immer auch Leute, die das ebenfalls interessiert.

Meine Portal-Reise

Nachdem er mir erzählt hatte, daß einige Forschungsgruppen die Auswirkung von Farben, Klängen und anderen Energien auf die Portale erforschen, war ich neugierig genug geworden, um es selber auszuprobieren. Ich begab mich also zu so einem Portal, eingedenk seiner Ermahnung, daß man den Zielort fest im Bewußtsein halten sollte, wenn man das Portal betritt. Ich wollte zu den Plejaden reisen. Doch ausgerechnet meine Verdauung machte mir einen Strich durch die Rechnung. In dem Moment, als ich das Portal betrat, ließ ich einen heftigen Wind fahren. 😉 Das reichte, um mich vom Kurs abzubringen. Ich landete auf einem seltsamen, unwirtlich wirkenden Planeten und wurde von einem Säbelzahntiger begrüßt. Huch! Der fragte mich erstmal barsch, was ich hier zu suchen hätte. „Gar nichts“, sagte ich, „ich bin aus Versehen hier gelandet. Eigentlich wollte ich zu den Plejaden.“

„Okay“, sagte er, schon etwas besänftigt. Dann gab er die Codes für mich ein, die mich zu den Plejaden bringen sollten. Puh, dachte ich, da hab ich ja noch mal Glück gehabt!

Als ich auf den Plejaden ankam, kam mich dann jemand abholen. Sie merken dort nämlich immer, wenn jemand durch ein Portal kommt, und hatten jemand nachsehen geschickt, wer denn da käme. Eigentlich waren nämlich alle dabei, das große galaktische Ereignis zu verfolgen. Der Typ, der mich abholte, meinte: „Das ist so, wie wenn bei euch Fußball-WM ist. Da sind die Straßen auch wie ausgestorben, weil alle das Endspiel gucken. Das ist hier wirklich ein Mega-Event.“

„Und wieso bist du dann hier?“ fragte ich ihn. „Naja, wir merken natürlich, wenn sich am Portal was bewegt“, meinte er. Deshalb war er nachsehen gegangen. Er brachte mich dann zu den anderen, und wir guckten gemeinsam das galaktische Alignment. Es war für mich nicht wirklich, wie wenn ich etwas mit meinen Augen sehe, aber irgendwie konnte ich es wahrnehmen.

Dabei beließ ich es dann für dieses Mal …

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