Energiesystem Teil 4: Die Bedeutung von Namasté – Den inneren Ton hören

Veröffentlicht Februar 20, 2013 von Zarah

Es haben mich jetzt schon 2 Leute gefragt, mit wem ich da eigentlich gesprochen habe, und ich muß mich entschuldigen, daß ich ihn nicht schon ganz am Anfang vorgestellt habe. Reine Schussligkeit meinerseits, und natürlich werde ich das Versäumte gleich nachholen.

Also diese Gespräche führte ich mit Ptaah, seines Zeichens Captain auf irgendeinem Schiff (bitte fragt mich nicht, wie dieses Schiff heißt, ich habe keine Ahnung!) und einer der Koordinatoren bei den globalen Aufstiegsbemühungen. Ich war auch mal auf diesem Schiff unter seinem Kommando, aber dann habe ich mir irgendetwas richtig Krasses zuschulden kommen lassen, und da mußte er mich leider rausschmeißen. Das ist schon länger her … und inzwischen habe ich wohl meine Lektionen gelernt und wir können wieder miteinander verkehren.

Die Sache, die jetzt drankommt – das Allerheiligste in die Beziehung hineinrufen -, das hat mir in meinem täglichen Leben inzwischen schon unschätzbar wertvolle Dienste geleistet, worüber ich auch noch berichten werde. Deshalb poste ich eigentlich die Gespräche jetzt noch mal, weil es einfacher ist, als das alles jedesmal wieder neu erklären zu müssen. 😉

Nachvollziehen kann man es aber nur dann, wenn man es wirklich selber ausprobiert – und nicht nur probiert, sondern immer und immer wieder, ähem, trainiert. Sonst vergißt man es nämlich und fält wieder ins „Normalbewußtsein“ zurück.

Wie immer wünsch ich euch viel Spaß mit euren Erfahrungen! 🙂

Zarah

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Namasté – Das Allerheiligste in die Beziehung hineinrufen

 Einheitsfeld. Einheitsbrei.

 Nein, nicht Einheits-Brei – Einheits-Feld. Und Einheitsfeld bedeutet auch, daß du sozusagen in Verbindung bist mit dem ganzen restlichen Feld, allem was ist. Und jetzt ist es zwar so, daß diese Verbindung als solches nie aufgehoben werden kann. Das heißt, die hat durch die ganze Trennung durch immer existiert. Aber es konnte nur unter großen Anstrengungen wahrgenommen werden, daß es halt so ist. Also du mußtest schon viel Übungen und Exerzitien und Meditationen und so was alles machen, um überhaupt an einen Punkt zu kommen, wo du das wahrnehmen konntest, die Einheit mit allem, was existiert.

Und wenn das Allerheiligste aktiv ist, bist du damit verbunden in dir, und du bist damit verbunden um dich rum, oder mit dem … du kennst ja diese Bedeutung von „Namasté“. Das bedeutet im Grunde nichts anderes als: „Das in mir grüßt Das in dir.“ (lacht) Was halt auch nur bedeutet: „Ich nehme wahr, daß Das in dir genau da ist, wo es auch in mir ist, und an diesem Punkt sind wir eins.“ Und wenn man halt wirklich gleich bei der Begrüßung das anspricht, das …

 … anruft?

 Ja. Klingt blöd. Aber du rufst es im Grunde … oder du richtest deine Aufmerksamkeit als erstes dahin, sage ich mal so – dann stellst du im Grunde sicher, wenn du es wirklich im Bewußtsein dessen sagst, was es bedeutet, dann stellst du im Grunde sicher, daß alle Inter-aktionen, die zwischen dir und irgend jemand anders stattfinden, daß die sich aus dieser Einheit heraus vollziehen. Aus dem Bewußtsein dieser Einheit.

 Mhm.

 Wenn man das natürlich nur so vor sich hinsagt, weil man das irgendwo gelesen hat und das schick findet oder findet, daß es gut klingt oder so, dann tut es das nicht. Kommt immer auf dein Bewußtsein an. Einfach nur ein Wort sprechen, dessen Bedeutung man nicht wirklich erfaßt hat, während das, was man wirklich glaubt, was ganz anderes ist, das ruft nicht das Allerheiligste in eure Interaktion hinein.

 Ach so. Ich verbinde mich mit meinem Allerheiligsten, und dann kann ich das in dem anderen fühlen.

 Ja, genau.

 Und wenn ich dann „Namasté“ sage, dann grüßt sozusagen mein Allerheiligstes dem seins, und im Grunde ist es ein und dasselbe, nur daß es sich sozusagen bricht, also genau wie das weiße Licht sich in die Farben bricht, oder …

 … nein, nein. Nein, nein. So ist es nicht. Das weiße Licht bricht sich in unterschiedliche Farbfrequenzen. Das Allerheiligste ist immer eins, immer. Egal in wie vielen Leuten das erscheint, weil sozusagen ja die Vielen nichts weiter sind als Milliarden, Squillionen (lacht) Spiegelungen des Einen, das IST.

 Huch! Jetzt hast du was gesagt. Jetzt kommt hier voll die Ladung in mein Stirn- … ach, Chakra soll ich nicht sagen, okay.

 (lacht)

Stirnbereich. (Pause) Das ist echt kraß.

 Ja. Es bricht sich nicht. Es ist immer eins. Es spiegelt sich, ja. Und doch ist es kein Spiegelbild, sondern es ist immer das eine, Echte. Nur die Vorstellung, daß es einzelne Wesenheiten gibt, die sozusagen die Spiegelbilder sind, das ist halt nicht echt.

Das ist nicht echt? Also du bist nicht echt, und ich bin auch nicht echt?

Nee. Das einzige, was echt ist, ist das Allerheiligste. Aber das ist das, wodurch wir existieren.

Also existieren wir doch?

(lacht) Ja. Aber wir sind nur seine Ausformungen. Verstehst du?

Müßte ich lügen (lacht), wenn ich jetzt sagen wollte, ich versteh das. Aber ich geb mir Mühe.

Okay. Das reicht. (Pause)

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Den inneren Ton hören

Versuch’s mal einfach so wahrzunehmen.

Ja, was ich so kriege, ist: Ich hab das in mir, alle anderen Wesen haben das auch in sich …

… genau …

… und wenn ich das fühlen kann in mir drin, dann fühle ich auch die ganzen anderen, weil es ja im Grunde das ein und selbe ist.

Ja, genau.

Das ist wie so ein Singen. Es macht nen Ton. Und ich höre halt die Töne, die aus den anderen raus kommen dann auch. Die sind dann damit irgendwie auch … die schwingen zusammen, könnte man sagen. Ja. (Pause) Aber ich fühle auch, daß die Töne manchmal verzerrt werden, weil da diese Schleier noch sind.

 Ja.

Ich kann den wahren Ton fühlen von dem, der die Schleier hat. Und gleichzeitig kann ich auch fühlen, wo dieser Ton nicht so schwingen kann, wie er eigentlich von Natur aus schwingt. Das ist wie wenn man ein Instrument hat, das nicht ganz richtig gestimmt ist, oder wo sich was verzogen hat und da das nicht mehr so ganz richtig kommen kann, der Ton. Er wird zwar gesendet. Gesendet wird der immer. Aber er geht durch so viele Schichten von … hm, ja, wie nennt man das? Ja, durch so viel dichte Schichten halt durch, daß er dann nur noch ganz dumpf erklingt, oder verzerrt, oder wie auch immer.

Ja, genau. Und was du tun kannst auch, wenn du das wirklich in dir erweckt hast, und du hast irgend jemand vor dir, der tief in diesen Schleiern steckt noch, brauchst du nichts weiter zu tun, als dein Ohr auszurichten auf den Ton, der eigentlich der seinige ist.

Und dann wacht er auf? Oder was passiert dann?

Er wird sich an was erinnern. Er wird vielleicht nicht sofort komplett aufwachen. Da ist bei den wenigsten Leuten so. Aber er wird sich zumindest dunkel, und vielleicht auch ein bißchen deutlicher, an was erinnern. Und das schwächt die Kraft, die die Schleier noch haben bei ihm.

Okay.

Also im Prinzip brauchst du nur die Aufmerksamkeit von der Verzerrung, von diesem verstimmten Ton abzuziehen und auf diesen richtigen Ton zu richten und den einfach nur zu hören. Was die S. dir erzählt hat, das war im Grunde so was ähnliches: daß sie drum gebeten hat, den Lichtfunken zu sehen in den Leuten, und dann hat sie ihn auch gesehen. Und dann hat sich im Prinzip die Dissonanz, die da vorher gewesen war, aufgelöst.

Vielleicht kommt die ja auch daher, daß ich irgendwie denke: „Oh, was ne Dissonanz!“

Genau! Du machst es auch. Du richtest dann das Augenmerk eher auf das, was nicht stimmt, oder das, was du als unangenehm empfindest. Aber sobald du es wirklich auf das ausrichtest, was als einziges wahr ist – bewußt ausrichtest -, dann wird es sozusagen in die Gegenwart [im Sinne von Präsenz] gerufen.

Aber wenn der seine Schleier behalten will?

Dann wird er sich von dir entfernen, ja. Weil er wird merken, daß es sich anfängt zu regen da bei ihm. Und wenn er sehr dichte Schleier hat und einen festen Entschluß, die zu behalten, dann wird es sich für ihn unangenehm anfühlen, und dann wird er deine Gegenwart meiden, weil er sagt: „Oh, da fühle ich mich immer so ungemütlich, wenn ich mit dieser Person zusammen bin!“

Aha. Also daß sich jemand mit mir ungemütlich fühlt, muß nicht unbedingt daran liegen, daß ich irgendwie was falsch gemacht hab oder so?

Das muß gar nicht daran liegen. Erstens mal ist es schon so, daß auf einer Ebene, wo Konditionierungen noch greifen und Sozialisie-rungsgewohnheiten – da wird das immer diese Punkte geben, wo man sagt: „Also mit der Person kann ich einfach nicht!“ Wenn du von dem Allerheiligsten ausgehst, dann lösen sich diese Dinge natürlich an einem bestimmten Punkt auf, wenn nicht einer von euch vorher aus der Beziehung rausgeht. Aber irgendwann löst sich das dann auf. Dann spielt es keine Rolle mehr, oder es geht weg, alles was dissonant ist, wenn du das in die Präsenz hinein rufst.

 Das ist ja im Grunde nichts anderes als eine Aufforderung für das, oder auch eine Einladung, daß du möchtest, daß das in deinem Leben wirkt. Und wenn du das sagst, dann muß alles andere dahinter zurückstehen. Da kann nichts mehr sich dann halten. Es kann sich nur halten, wenn du sagst: „Ich möchte weiterhin in Trennung leben.“ Dann wird es so sein.

 

© Zarah Zyankali 2010

2 Kommentare zu “Energiesystem Teil 4: Die Bedeutung von Namasté – Den inneren Ton hören

  • Schön….dass du das mit uns teilst…Wenn ich Liebeserklärungen an das Leben formuliere…….meine ich das Allerheiligste….wie ihr es nennt.Danke.Der alte Ägypter Ptaah ist mir bekannt.Dass er ein Kapitän von einer Flotte ist……wusste ich nicht.

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    • Freut mich, daß du was damit anfangen kannst. Es ist aber auch wichtig, mit dem Allerheiligsten immer mehr auch im ganz normalen Leben verbunden zu sein, nicht nur beim Schreiben oder Meditieren. Darüber schreib ich demnächst noch mehr.

      Ptaah ist nicht Captain einer Flotte, sondern nur von einem Schiff (jedenfalls hab ich ihn so verstanden), und er ist NICHT identisch mit der altägyptischen Gottheit. Genau wie es ja auch Leute gibt, die mit Vornamen Thor heißen, ohne deshalb irgendwas mit dem altnordischen Donnergott zu tun zu haben. 😉

      Liebe Grüße
      Zarah

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