Im Rausch der Bilder – Impressionen vom Kürbisfest

Veröffentlicht Oktober 6, 2014 von Zarah

You can’t always get what you want …

Eigentlich hatte ich letzten Samstag auf eine Demo gehen wollen. Aber es kam anders. Als ich eine Viertelstunde zu spät auf dem Platz ankam, war schon niemand mehr da, und obwohl ich die ganze Strecke ablief, konnte ich diese Demo einfach nicht mehr finden. Ich sah auch nirgends abgesperrte Straßen oder Polizeiaufgebot. Dafür sah ich aber jede Menge anderer interessanter Sachen, unter anderem auch einen Laden, der gebrauchte Kameras verkaufte, einen winzigen Gitarrenladen und direkt daneben einen Laden mit zwei riesigen Schwertern im Fenster. Eigentlich war das alles extrem spannend, aber ich hatte keine Zeit. Ich mußte ja die Demo finden.

… but if you try some time, you just might find …

Doch ich fand sie auf der ganzen Strecke nicht, obwohl ich mich unglaubich beeilte. Als ich schließlich  etwas abgekämpft wieder auf dem Platz ankam, war die Kundgebung gerade vorbei. und die paar Leutchen, die noch herumstanden, schienen eher abgeneigt, mit Leuten zu reden, die sie nicht kannten. Ich kam mir dort extrem deplaziert vor, und so beschloß ich, zu dem Kameraladen zurückzugehen und mir eine Kamera zu kaufen, damit ich endlich all die spannenden Sachen fotografieren kann, die ich ständig überall sehe.

… you get what you need 🙂

Ab da war der Tag gerettet. Ich lief die ganze Strecke noch einmal ab und fotografierte alles, was mir vorher aufgefallen war. Als ich wieder bei dem Schwerterladen vorbeikam, stand die Tür offen und der Inhaber war da. Wir unterhielten uns und er erzählte mir, wie er seine Sachen herstellt – nicht nur Waffen, sondern auch Schmuck und Dekogegenstände aus Metall in allen möglichen Formen und Größen. „Im Moment kann ich nichts machen, weil ich keinen Strom habe“, meinte er. Aber in vier Wochen würde es wahrscheinlich weitergehen und ich könnte dann gerne wieder vorbeikommen.

Auch die freundlichen Leute beim Friseurladen „Goldene Zeiten“ waren gerne bereit, die Tafel mit dem schönen Spruch von Einstein, das sie inzwischen schon in den Laden geräumt hatten, wieder herauszuholen, damit ich sie fotografieren konnte. Und später in der Bibliothek lud mich ein Typ zum Automatenkaffee ein, der auch so eine Kamera hatte und mir zeigte, daß man damit auch Videos machen kann. Das werde ich demnächst mal für meine Gesänge ausprobieren.

Seitdem ziehe ich begeistert mit der Kamera durch Berlin und entdecke erstaunliche, lustige, skurrile, wundersame und einfach nur schöne Dinge. Vielleicht werde ich in Zukunft auch mal nur einzelne Bilder posten, wenn ich nicht zum Schreiben komme – oder ein Bild finde, das mehr als tausend Worte sagt.

Hier sind ein paar Impressionen des Kürbisfestes von diesem Wochenende. Viel Spaß damit! 😀

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