Jenny Schiltz: Die zwei Erden im Inneren

Veröffentlicht März 13, 2019 von Zarah

Die zwei Erden im Inneren

Von Jenny Schiltz

11. März 2019

Originaltext HIER

Schlangen und ihre vielen Bedeutungen sind in letzter Zeit ein Thema in meinen Träumen. Auch wenn manche Leute bei Schlangen total ausflippen und sie als schlechtes Omen betrachten, war dies doch nicht immer so. In vielen Kulturen sind Schlangen ein Zeichen von Heilung und Transformation. Für die Hopi-Indianer war die Schlange ein Zeichen von Fruchtbarkeit, und die Große Göttin sieht man oft mit Schlangen abgebildet, da sie ein Symbol für Regeneration sind. Andere Kulturen glaubten, die Schlange sei die Nabelschnur, die die Menschen mit der Erde verbindet. Es ist wirklich interessant, daß die meisten organisierten Religionen die Schlange für ein Symbol des Bösen halten und in dem Maße, wie diese Religionen sich ausbreiteten, unsere Verbindung zur Erde schwächer wurde.

Ich möchte gerne einige der Traumkommunikationen mit euch teilen, die ich in letzter Zeit empfangen habe, in denen Schlangen vorkommen. Ich habe das Gefühl, daß die Botschaften wichtig sind. Laßt sie durch euer Herzzentrum fließen und erspürt die Bedeutung, die sie für euch haben.

In einem Traum wachte ich (innerhalb des Traumes) aus dem Schlaf auf und stellte fest, daß ich hochschwanger war. Ich ging und sah in den Spiegel konnte sehen, daß mein Körper diese blaue und klare kristalline Form war, die nahe daran war, zu gebären. Als ich wieder ins Bett ging, verwandelte sich mein Kopfkissen in Evas Apfel, aus dem ein paar Bissen fehlten. Es wurde erklärt, daß die Energie der Göttin zurückkehrt und daß wir, wenn wir den Göttinnenaspekt in uns selbst gebären, den Mythos auflösen, daß die Frauen jemals den Niedergang des Mannes verursacht haben.

In einem weiteren Traum waren mein Mann und ich auf einem Dock, und ich sah eine Schlange. Ich ging hin, um sie aufzuheben, und erkannte, daß es eine Klapperschlange war. Dann biß sie mich in die Hand. Seltsam daran war, daß ich gar keine Angst, Schmerzen oder auch nur Unruhe verspürte. Es fühlte sich an, als sei der Biß etwas Gutes.

Der letzte Traum mit einer Schlange, den ich hatte, fühlte sich lang an, und er war so lebendig und echt.

Ich war in einem riesigen Raum und ging dort mit meinem höchsten Aspekt entlang. Ich sehe eine Schlange in der Ecke, und sie legte zwei Eier. Wir hoben die Eier auf und legten sie in die Mitte des Raumes. Dann gingen wir zu einem Aussichtspavillon, der von den wunderschönsten Blumen umgeben war, und beobachteten die Eier in der Mitte des Raumes. Es dauerte nicht lange, bis sie anfingen zu schlüpfen, und was aus ihnen ausschlüpfte, waren zwei Blasen, die ich instinktiv als zwei Erden erkannte. Ich sah zu, wie sich beide mit Menschen und Energie füllten.

Die Gruppe zur Linken waren Seelen, die in der Lage waren, zusammenzuarbeiten. Sie konnten gleichermaßen geben und empfangen. Es gab viel Schöpfung und Freude in dieser Gruppe. Sie leuchteten einfach.

Die Gruppe zur Rechten schien sich elend zu fühlen. Sie konnten nicht sehen, daß sie sich selbst und andere zurückhielten. Diese Gruppe schien festgefahren zu sein, festgefahren in ihren Denk-, Handlungs- und Gefühlsweisen. Ich fragte, ob ich in diese Blase gehen und dort helfen könnte. Ich hatte Medizinpakete, von denen ich glaubte, sie könnten den Menschen helfen. Mein höchster Aspekt lächelte mich wissend an und gab die Erlaubnis.

Ich betrat die Blase und berührte sofort einen Mann und wurde in seine Realität hineintransportiert. Es war eine Welt von Fressen und Gefressenwerden. Er konnte nur sehen, daß Leute hinter ihm her waren und er beschloß, sie zuerst zu erwischen. Ich sah meine Medizinpakete durch und wußte, daß nichts hierbei helfen konnte. Ich versuchte, mit ihm zu sprechen, doch es stieß auf taube Ohren, und ich ging weg.

Dann traf ich eine Frau, die so voller Kummer war, daß ihre Tränen eine Flutwelle hätten verursachen können. Als ich sie berührte, konnte ich ihre Welt sehen. Sie hatte den tiefen Glauben, daß die Menschheit verflucht und die Mehrheit der Menschen grausam und gefährlich sei. Aufgrund dieses Glaubensmusters fand sie Dinge, die es wieder und wieder bestätigten. Sie versenkte sich in Geschichten über Tierquälerei und Kindesmißhandlung, Verbrechen, Folter und grobe Ungerechtigkeiten. Sie konnte keine andere Möglichkeit sehen. Ich gab ihr ein Medizinpaket voller Hoffnung, doch es wurde von ihren Tränen einfach weggespült. Ich wußte, daß ich nichts mehr tun konnte, daher ging ich weg.

Ich sah mich um, und ich sah eine Frau, die unglaubliches Licht hatte, das sie anderen gab. Sie schien anders zu sein als die anderen, und ich hatte große Hoffnung, daß ich sie unterstützen könnte. Doch als ich sie berührte, erkannte ich daß sie zwar großes Licht hereinbringen konnte, jedoch unfähig war, sich selbst genug zu lieben, um etwas davon zu behalten. Aufgrund dieses Mangels an Selbstliebe zog sie Menschen an, die sie für selbstverständlich nahmen, Menschen, die ihre Gutmütigkeit ausnutzten und sehr froh waren, jedes bißchen zu nehmen, das sie zu geben bereit war. Ich gab ihr ein Medizinpaket namens Selbstliebe, doch dann sah ich, daß sie auch dies weggab. Ich wußte, daß sie erst dann in der Lage sein würde, ihre Situation zu verändern, wenn sie beschloß, daß sie all das wert war, was sie weggegeben hatte.

Dann sah ich noch einen Mann, und als ich zu ihm hinging und ihn berührte, sah ich auch seine Welt. Er war so voller Mißtrauen und Wut, sie richtete sich gegen Menschen, Dinge, die Regierung, das Gesundheitssystem, wirklich alles. Er war so damit beschäftigt, sich vor all diesen Menschen und Dingen zu schützen und andere davor zu warnen, daß er nicht sehen konnte, daß er Fußfesseln trug, die ihn an die Realität fesselten, vor der er so verzweifelt alle zu warnen versuchte. Ich versuchte, ihm ein Medizinpaket mit dem Wort Klarheit darauf zu geben, doch er traute mir nicht genug, um es anzunehmen.

An diesem Punkt war ich erschöpft. Ich verstand, daß es wenig gab, was ich tun konnte. Es waren ihre Wahrnehmungen, die sie in einem Kreislauf gefangen hielten. Sie konnten nicht über ihre Trauer, ihren Schmerz, ihren Kummer oder ihre Unfähigkeit zu vergeben hinaussehen. In einigen der Menschen, die ich berührte, konnte ich auch sehen, wer ich selbst früher gewesen war. Ich konnte mich an die Jahre erinnern, als ich so voller Kummer über all das Leid in der Welt war, als ich für selbstverständlich genommen wurde und einen tiefen Selbsthaß hatte. Ich konnte mich auch erinnern, daß ich früher diejenige war, die andere warnte, und wie mich dies in eine Spirale der Depression und Angst zog, die erdrückend war.

Ich verließ die Blase müde und ein wenig bedrückt. Ich ging und saß bei meinem höchsten Aspekt, die sagte: „Es gibt nichts, was du tun kannst. Du mußt die Entscheidungen, die andere treffen, akzeptieren. Wenn du so weitermachst, riskierst du, in dieser Schöpfung steckenzubleiben, und dann wirst du nur noch sehr wenig tun können.“ Ich wußte, sie hatte recht. Ich wußte, wie leicht es war, sich in den Geschichten zu verfangen.

Als ich die beiden Blasen wieder ansah, sahen sie nicht anders aus als vorher, sie waren beide angefüllt mit derselben Schönheit, demselben Potential und derselben Schöpfung. Doch es waren die Glaubensmuster und Filter jedes einzelnen, die veränderten, wie diese Welt für ihn oder sie aussah. Es brachte diese Realität zum Leuchten. Ich fragte, warum die Gruppe zur Linken aus einem anderen Raum heraus zu sein und zu erschaffen schien. Sie antwortete einfach: „Sie verstehen, daß sie ihre eigene Realität erschaffen.“

Es dauerte nicht lange, bis ich bemerkte, daß sich ein paar Leute gegen die Blase zur Rechten drückten und gespannt auf die Blase zur Linken und das Licht, das ihr so hell entströmte, starrten. In der linken Blase gab es ein Gefühl von Gemeinschaft, von Liebe für das Selbst, füreinander und Liebe für die Erde. Es fühlte sich einfach wie reine Möglichkeit an. Die Menschen waren nicht vollkommen, aber sie waren alle bereit, sich zu verändern und ihre Programmierungen aufzulösen.

Dann sah ich einen wunderschönen Anblick, einer nach dem anderen verließen die Menschen die Blase zur Rechten und schlüpften in die zur Linken. Während ich aufgeregt zusah, begann die Blase zur Rechten immer kleiner zu werden.

Mein höchster Aspekt ergriff meinen Arm, und mit einem riesigen Lächeln sagte sie: „Es ist fast Zeit.“

Dann erwachte ich davon, daß meine Hündin auf mir auf und ab hüpfte, wie sie es tut, wenn es wichtig ist daß ich in diesem Moment aufwache und es alles aufschreiben. Ich erwachte freudig und mit dem Gefühl, daß unser Licht in die Welt hinauszustrahlen, funktioniert hat und immer noch funktioniert.

Ich sende euch allen so viel Liebe. ❤

Jenny Schiltz

Text © Jenny Schiltz 2019, Foto: NASA, Übersetzung © Zarah Zyankali 2019. Dieser Text darf weitergegeben werden, sofern er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angehängt ist und auf Jennys Originaltext sowie diese Übersetzung verlinkt wird. Danke.

5 Kommentare zu “Jenny Schiltz: Die zwei Erden im Inneren

  • Liebende Jenny

    tief beglückt verschlang ich Deine heilsame heilige Vision
    ja selbst eine Pause legte ich ein
    Um erschüttert zu verarbeiten was durch Dich hier sich uns offenbart

    Dankbarkeit

    Und weil ich mich so sehr über Synchronisationen freue
    Hier ausnahmsweise eine Selbstbewerbung
    Denn mein eigener Blog hansjoachimantweiler.wordpress.com

    Hat dieses Tagesgedicht zum Thema mit Dir vereint zum Inhalt

    Ach ein mächtiger Stein fiel mir vom Herzen

    Segen den bewussten Lichtfunken
    Und der Quelle Heilung geschieht
    Durch die Göttin das Göttliche

    Dir Euch Joaquim von Herzen

    Gefällt 2 Personen

  • Ein großes Dankeschön an dich für das Teilen dieser „Träume“! Ich kann es fühlen und ich weiß das ist die Wahrheit!!! Großartiges geschieht und wir sind dabei. Freude, Freude……

    Gefällt 1 Person

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