Erschaffen durch Klang

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Gespräch mit meinem Gehirn über Hormone, Verjüngung und Alterungsprozeß

Veröffentlicht Dezember 18, 2017 von Zarah

Irgendwie bin ich in letzter Zeit  vor lauter Übersetzen gar nicht mehr dazu gekommen, meine eigenen Sachen abzuschreiben, und das hat mir doch sehr gefehlt, denn an sich hatte ich nie vorgehabt, einen reinen Übersetzerblog zu machen. Deshalb habe ich beschlossen, statt Sandras Mammut-Jahresrückblick (12 Seiten) endlich mal wieder was Eigenes zu tippen und zu posten. 😉

Als ich nämlich vor kurzem einfach so dasaß und an gar nichts dachte, meldete sich zu meiner Überraschung eine Stimme: „Guten Tag! Hier ist Ihr Gehirn. Wir hätten Ihnen da ein paar interessante neue Angebote zu machen.“

„Oh“, sagte ich gelinde erstaunt, „was gibt es denn im Angebot?“

„Es gibt da ein paar neue Hormone, die bis jetzt nicht zur Verfügung gestanden haben, und wir wollten anfragen, ob Sie daran eventuell Interesse hätten?“

„Ah, und was machen diese Hormone? Was kann man denn damit anfangen?“

„Ja, wir haben gehört, daß Sie an Verjüngung des Körpers interessiert sind. Da gibt es ein Hormon, das das machen kann.“

„O ja“, sagte ich, „da wäre ich wirklich sehr interessiert dran.“

„Ja, das haben wir uns schon gedacht. Hätten Sie denn Interesse an einem kleinen Lehrgang über Hormone und Körperchemie? Wir müssen auch gleich dazusagen, daß wir den üblichen Sprachgebrauch etwas einseitig finden. Denn wenn Menschen über Hormone sprechen, meinen sie doch meist die Sexualhormone. Wenn jemand z.B. sagt „meine Hormone spielen gerade verrückt“ oder „er ist total hormongesteuert“, sind damit meistens die Sexualhormone gemeint. Aber es gibt noch so viel mehr!“

Das klang natürlich super spannend, aber da mich gerade der Hunger gepackt hatte, bat ich mir aus, erst einmal zu Abend essen zu dürfen. Worauf mir mitgeteilt wurde, daß es auch zum Thema Essen ein extra Modul in dem Lehrgang gäbe.

Unten findet ihr das komplette erste Gespräch. Da es ja ein Lehrgang sein soll, geh ich davon aus, daß noch weitere folgen werden. Im Moment bin ich aber noch mit der Meditation beschäftigt, die sie mir aufgegeben haben … stay tuned! 🙂

Und wie immer, viel Spaß beim Lesen!

Gespräch mit meinem Gehirn über Hormone, Verjüngung und Alterungsprozeß

4. Dezember 2017

(Nach dem Essen setzte ich mich also vor den Recorder und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Aber erstmal blieb alles ruhig.)

Ja, ihr könnt sprechen. Alles ist gut. (lacht)

Wir stellen fest, daß deine Erwartungshaltung etwas zu linear ist.

Aha.

Du denkst jetzt, das wird dir alles aufgezählt wie eine Liste. Erst das Hormon, dann dies, dann wird das alles erklärt und so.

 Ja, so dachte ich.

 Aber so ist es nicht!

 (lacht) Ach so? Tja, also fangt einfach irgendwo an, und dann werden wir ja sehen, wie wir klarkommen. (lacht)

Vorhin haben die nämlich gesagt, daß sie mir auch noch erklären wollen … ach so, das war auch noch! Daß ich gesagt hab: „Kann ich mir erst was zu essen machen, oder wollt ihr dann das Essen auch durch Hormone ersetzen?“ Und dann haben sie gesagt, darüber gäb’s ein extra Modul, wo dann erklärt wird, wie durch Essen bestimmte Hormone entweder stimuliert oder eben auch unterdrückt werden können, und was man mit Essen alles machen kann, um Hormone … ja, zu aktivieren oder auszugleichen, je nachdem, was man halt braucht. Was allgemein wenig bekannt wäre, wie bestimmte Stoffe, die über die Nahrung aufgenommen werden, eben die Hormonproduktion beeinflussen. Und da hab ich mir natürlich schon so einen kleinen Lehrgang vorgestellt, wo dann so Kapitel kommen und so.

Ja, die Kapitel, die kommen auch. Aber anders, als was du dir das jetzt denkst.

Ja, ist ja egal, was ich denke. Macht einfach. Ich sitze jetzt hier, das Gerät läuft, und ihr könnt jetzt einfach irgendwie euren Lehrgang starten. Und wenn ihr nicht wollt, dann mach ich nämlich wieder aus! Also wenn ich mich schon hinsetz, dann möchte ich auch, daß jetzt irgendwie mal was kommt!

Ja. Das verstehen wir.

Ja, eben, nicht?

Aber du mußt aufhören, ständig dazwischenzugehen! Du mußt uns machen lassen!

Ach, ich geh dazwischen?

Jahaa.

Ich stelle alles beiseite – alles, was ich je über Hormone gehört, gelesen oder mir vorgestellt habe, stelle ich jetzt beiseite, um ganz neue Dinge zu lernen. (Pause) Vielleicht könnt ihr ja anfangen mit diesem neuen Hormon, wo ihr gemeint habt, das wär früher nicht dagewesen – daß ihr da mal was drüber erzählt. Das interessiert mich nämlich. 😉

Wir müssen erstmal deinen Geist ausrichten, damit du die Dinge, die wir sagen wollen, durchlassen kannst.

Okay, dann macht das. Muß ich dazu in Volltrance gehen, oder kann ich noch wach sein? (lacht)

Es kommt drauf an, wie groß dein Widerstand ist gegen die Information.

Warum sollte ich Widerstand gegen eine Information haben, die meinen Körper verjüngen kann?

Weil es nicht das ist, was du gewöhnt bist.

Okay.

Selbst wenn es eine Sache ist, die der Mensch als positiv betrachtet, ist er doch oftmals unwillig, seine vorher gefaßten Vorstellungen einfach mal gehen zu lassen, um eine neue Information bekommen zu können.

Also ich bin vollkommen willig, diese Information zu bekommen. Aber bis jetzt hör ich noch nix. (lacht)

Der Körper ist nicht das, wofür du ihn hältst

Wenn du z.B. … wenn man dir sagen würde, der Körper ist nicht das, wofür du ihn hältst. Du denkst, da sind so Arme und Beine und feste Bestandteile und all das, und für dich erscheint es eben auch so, als ob das so wär, weil du es denkst. Und das geht den meisten Leuten so.

Na, ich habe ja Newton’s Law [Sacred Activation] gemacht, wo es heißt, der Körper besteht nur aus Licht.

Ja, es ist eine Sache, eine Aktivierung zu machen, wo das so gesagt wird, und es ist eine andere Sache, das tatsächlich an sich ranzulassen, dieses Wissen, so daß du es tatsächlich lebst und nicht nur irgendwie als eine nette Idee, die ja ganz schön klingt, in deinem Kopf zu haben, sondern tatsächlich als eine täglich gelebte Realität! Das ist ein großer, ganz gewaltiger Unterschied!

Okay.

Und da möchten wir eigentlich ansetzen, und es ist im Moment etwas schwierig, diese Vorstellung von was du denkst, was dein Körper ist … da dran vorbeizukommen, um zu sagen, was er wirklich ist!

Okay. Aber ich meine, sagen, oder was weiß ich … du meintest ja, die Idee in meinem Kopf, die existiert schon, oder?

Ja, das geht ja noch weiter, nicht?

Heilige Geometrie! 🙂

Auch, ja. Aber gerade die Hormone, die Chemie, die bewirkt Dinge, die der normale Mensch … wovon er sich keine Vorstellung macht. Und dazu müßte man eigentlich erstmal ausholen und sagen, was eigentlich überhaupt Chemie ist!

Aha, okay. Da bist du vielleicht am falschen Adressaten, weil das war immer eins meiner schlechtesten Fächer! (lacht) Generell Naturwissenschaft, da war ich nicht besonders begabt für.

Was hältst du davon, diese Vorstellung von dir selbst einfach mal mit einem „Polar Opposites“ [Sacred Activation] ungültig zu machen? Willst du dein Leben lang rumrennen mit der Vorstellung: “Ich bin für Naturwissenschaften und Mathe nicht begabt?”

Ich dachte, daß ich das muß, ja.

Nein, das mußt du nicht! (Lachen)

Ich dachte, das wär nun mal so, daß ich da keine Begabung für habe.

Das ist deswegen so, weil du das halt so denkst.

Nein, das stimmt nicht. Ich habe mich echt bemüht, in Chemie durchzublicken! Aber … organische Chemie, die ging noch. Aber die anorganische, da war es dann vorbei. Und deswegen mußte ich’s dann auch abwählen, weil ich ne Fünf hatte.

(Gekicher aus dem Off) Es gibt unterschiedliche Arten, wie man an Chemie rangehen kann. Und die, die in den Schulen gelehrt wird, ist nicht gerade die, die Begeisterung erwecken kann, wo man dann vielleicht auch versteht, wie sein eigenes System funktioniert.

Ja, dann rück doch mal rüber mit der Information! Ich bin ja schon ganz gespannt!

Okay. Geh einfach mal davon aus – jetzt nur mal für die Zwecke dieser … dieses Lehrganges -, daß alles Information ist. Auch dein Körper. Auch die Atmosphäre der Erde. Auch ein Stück Erde, das unterm Baum liegt, und der Baum selbst – alles, was du um dich rum siehst, alles Information ist und nicht diese festen Bestandteile, die du gewöhnt bist, dir da drunter zu denken. Und wir sagen mit Absicht “denken”, weil nur das Denken diese Dinge so konfiguriert, daß sie so wahrgenommen werden. Du denkst, daß die Dinge so sind, und dann nimmst du sie eben auch so wahr, als ob sie so wären. Aber in dem Moment, wo diese Wahrnehmung sich auflöst, dann sieht alles ganz, ganz anders aus! Und da kommen jetzt die Hormone ins Spiel.

Du bist der Käpt’n auf deinem Schiff

Ah! Endlich! (lacht herzlich) Endlich kommen die Hormone ins Spiel! Ich habe schon gewartet, wann wir da drauf zu sprechen kommen!

Ja! Das ist so: Die meisten Menschen werden in sehr frühem Alter konditioniert, die Realität nur auf eine bestimmte Weise wahrzunehmen. Und das bedeutet, daß in dem Moment, wo dieser Konditionierungsprozeß im großen und ganzen gegriffen hat, ja – wo deine ganze Realität dann wirklich auch so ist, wie man das dir erzählt hat -, dann schalten sich bestimmte Zentren, bestimmte Drüsen, bestimmte Teile deines Körpers, die bestimmte Hormone produzieren, einfach ab! Und zwar passiert das deswegen, weil du sagst – ja? Du mußt dir immer vorstellen, ja, du bist hier in deinem Control Room, bist du der Käpt’n. Was du sagst, gilt. Ja? Wenn du sagst: “Die Realität ist so und so”, dann werden all deine Wahrnehmungsorgane sich da drauf einstellen, das so wahrzunehmen, wie du sagst, daß es ist.

Ist also nicht umgekehrt, daß die Sinne dir etwas vermitteln und dann dieses Bild der Realität in dir drin entsteht, sondern du hast das Bild, und du sendest es an alle deine Crew von deinem Control Room, deinem Schiff. Da sendest du das hin, und dann sagen die: “Ah! Befehl vom Käpt’n! Wir haben das so und so einzustellen, daß genau diese Wahrnehmung entsteht!” Und dann machen die das – weil du es gesagt hast. Weil du auf der Brücke von deinem Schiff der Käpt’n bist und weil du sagen kannst, wie das sein soll. Und das ist ab einem bestimmten Alter den Leuten gar nicht mehr klar, daß sie das auch ändern können, weil sie ja, wie sie glauben, in einer Konsensrealität leben, wo alle dasselbe wahrnehmen. Was zu einem großen Teil tatsächlich immer noch so ist, aber nur deshalb, weil die Leute glauben, daß es so ist, schlicht und ergreifend, und weil große Anstrengungen unternommen werden, um ihnen das auch weiterhin zu suggerieren. Und natürlich würden sie dich für verrückt erklären (lacht), wenn du was anderes erzählst!

Oh, dann werde ich also Probleme kriegen, wenn ich das verbreite (Gelächter), was ihr mir da berichtet hier, ja?

Ja, es mag schon einige Leute geben, die dich dann als einen Spinner abstempeln. Und es mag auch einige Leute geben, die tatsächlich was damit anfangen können. Aber zurück zum Wahrnehmungsprozeß. Du sagst, was die Realität ist, und deine Sinne, dein ganzer Körper, dein Bewußtsein, alles richtet sich drauf ein, dir das dann so einzurichten, daß du es so wahrnehmen kannst.

Und das ist für alles so. Das ist halt vielen Leuten – auch solchen, die sich mit dem Resonanzgesetz und Law of Attraction und so befassen – ist es nicht klar, wie weitreichend das ist. Ja? Es geht nicht nur drum, ob du die Welt positiv oder negativ siehst. Es geht auch drum, ob du sie als feste Körper oder als reine Information sehen kannst! Ja? Und wir möchten noch mal betonen, daß es nicht reicht, das als Konzept im Kopf zu haben, sondern deine Wahrnehmung von allem, die verändert sich in dem Moment, wo du tatsächlich das umsetzt und nicht nur irgendwie als ne Idee, eine ganz nette, irgendwo abgespeichert hast oder so, ja? Und selbst wenn du es als ein Glaubenssystem hast, reicht immer noch nicht! Auch wenn gesagt wird, das, was man glaubt, das erschafft die Realität. Ja, das ist so – aber du mußt es wirklich glauben!

Und der Unterschied zwischen was, was du wirklich glaubst und etwas, was nur, sagen wir mal, eine Ideologie ist, ist der, daß das, was du wirklich glaubst, für dich Realität ist in dem Moment. Wenn du glaubst an feste Körper, dann sind die für dich Realität! Wenn du glaubst an einen Alterungsprozeß, der unausweichlich ist, dann ist er für dich Realität! Wenn du glaubst, was an deinem Körper, sagen wir mal, nicht mehr ganz voll funktionsfähig ist, kann nicht mehr wiederhergestellt werden, oder nur noch so in Ansätzen, so ganz bißchen – wenn du das glaubst, ist es für dich Realität! Und das geht bis in die tiefsten Schichten.

In dem Moment, wo du das nicht mehr glaubst, dann kannst du alles machen. Dann kannst du Zähne nachwachsen lassen. Dann kannst du Organe ersetzen. Dann kannst du alles machen. Weil du nicht mehr festgelegt bist auf ein Weltbild, das dir sagt, die Dinge sind so und so, und die sind nur in ganz geringem Maß veränderbar, und wenn dein Knie nicht mehr so will, dann mußt du ein künstliches Kniegelenk bekommen und all das, denn eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Und das ist Quatsch.

Das alte und das neue Glaubenssystem

Ja gut. Wenn du jetzt sagst, oder wenn ihr sagt, alles ist Information. Und da wäre jetzt also die Information von einem Kniegelenk, das nicht mehr so gut funktioniert, sagen wir mal. Wie müßte denn diese Information verändert werden, oder auf welche Weise könnte man das machen? Also … naja, ich bin da noch …

Ja, erstmal mußt du begreifen, daß dein Körper alles Information ist. Und da hört es ja nicht auf, nicht. Also heutzutage ist das ja zumindest schon etwas bekannter, daß es auch noch Energiekörper gibt, was früher auch nicht allgemein bekannt war. Und die sind auch voll mit Information. Und alles von dem ist voll mit dem, was du sagst, was für dich Realität ist. Und jetzt müssen wir vielleicht ein bißchen das noch mal ausführen.

Sagen wir mal, du hast, als du klein warst, gesehen, wie Leute in deiner Familie immer älter wurden, wie sie kränklicher wurden, wie ihr Körper aufhörte, ihnen die Dienste zu leisten, die sie eigentlich gern gehabt hätten, ja? Und da hast du dir eine gewisse Vorstellung gebildet davon, wie diese Dinge ablaufen, ja? Und dann später gehst du in ein Seminar, wo man dir sagt: “Ja, der Körper besteht aus reinem Licht! (Gelächter) Und du kannst alles machen!” So. Jetzt hast du also zwei Glaubenssysteme gespeichert. Durchsetzen tut sich das, woran du am meisten glaubst. Und das ist im allgemeinen das, welches zuerst installiert worden ist.

Oookay.

Da kann daneben das neue, das andere schon so ein bißchen laufen, aber es wird im Grunde diesem älteren, stärkeren, viel länger schon bei dir verankerten untergeordnet sein, ja.

Newton und die Folgen

Mhm. Und wie schaffe ich das dann, meinen Körper als reine Information zu sehen? Also wenn das dann so … wenn diese alten Glaubenssysteme so unüberwindlich sind, da kann ich das ja fast gar nicht schaffen, oder? Oder ich muß jeden Tag Age Reversal   [Sacred Activation] hören.

Das würde tatsächlich helfen, wenn du es jeden Tag hörst. Aber darüber hinaus mußt du deine gesamte Wahrnehmung, alles, deine Vorstellung von der Realität, nicht nur von deinem Körper, sondern von der Welt als einem mechanischen Etwas, was ja eine Vorstellung ist, die seit Sir Isaac Newton sehr propagiert worden ist, in einem Maße, daß jetzt eigentlich wirklich 99% aller Menschen das glauben …

… ach, und du meinst, das war vorher nicht so? Da gab’s keinen Alterungsprozeß, an den die Leute geglaubt haben, vor Isaac Newton?

Vorher gab es zumindest noch einen Bereich, wo man so etwas wie Wunder haben konnte, ja. Wo jemand dir die Hand auflegt, und du bist nicht mehr gelähmt, ja? Zum Beispiel. Wie es in der Bibel noch so schön steht. Das heißt, dieses Wunder war dem, wie man sich den normalen Ablauf vorstellte, imme noch überlegen. Das konnte gebrochen werden. Der normale, als natürlich empfundene, muß man sagen, Alterungsprozeß der konnte gebrochen werden durch ein göttliches Wunder. Wenn du z.B. mal im Alten Testament guckst, wo die Sarah, die Frau des Abraham, mit 90 oder was noch ein Kind bekam. Da würde man normalerweise auch sagen: “Das geht doch gar nicht mehr!” Aber ja, es ging! Wenn du guckst, daß die Leute da 900 Jahre alt wurden – ging auch. Und das heißt, in früheren Zeiten hat es andere Vorstellungen gegeben von was Realität ist, von wie lange ein Mensch leben kann, wann er schwanger werden kann. Ganz anders als heute!

Das sind jetzt nur so ein paar Beispiele, die wir anführen, weil du die kennst.

Wieso mußten denn dann die ganzen Alchimisten so ewig viel rumexperimentieren, um diese Unsterblichkeitspille zu finden?

(Lachen) Ja, zur damaligen Zeit war das Wissen schon im Schwinden begriffen, ja, muß man leider sagen. Aber es ist halt nicht immer so gewesen, wie es jetzt ist. Und du weißt ja, wer ein Interesse daran hat, daß der Mensch nicht zu einer neuen Wahrnehmung kommen kann. Und diese Leute sind natürlich … die schlafen nicht, sondern sie arbeiten dran, daß die Wahrnehmung so bleibt, wie sie ist.

Information = Frequenz = Klang

Ja, okay. Und wie kriege ich jetzt die neue Wahrnehmung? Jeden Tag meditieren? Oder doch Ayahuasca nehmen?

Meditation ist natürlich schwer zu empfehlen. Und zwar, wenn du dich jeden Tag hinsetzen könntest, einfach nur ne Viertelstunde oder so, und drauf meditieren, daß dein Körper Information ist, und daß die ganze Realität, die du um dich rum wahrnimmst, ebenfalls Information ist – Frequenz letzten Endes, ja? -, und jede Frequenz natürlich auch nen Ton ausstrahlt, und diesen Ton du in die Information quasi zurück übersetzen kannst. Es wäre aber auch möglich, die Information direkt wahrzunehmen, ja? Dann kannst du im Prinzip z.B. nen Körper angucken und wissen: Wo ist da ein dissonanter Ton? Welche Information beinhaltet er? Und was muß passieren, damit er in Harmonie kommen kann?

Okay. Und was hat das jetzt mit den Hormonen zu tun?

Genau. Die Hormone sind die, die die Information von einem Ort zum anderen bringen. Botenstoffe. Und je nachdem, welche Information du da reingibst, das wird dann eben auch an deine ganzen Organe übermittelt, an deine Zellen, an deine DNS. Überallhin.

Okay, das könnte man ja mit den Tönen dann auch machen. Ich hab ja experimentiert die letzten Tage mit Tönen, die meine Organe machen, damit sie ins Gleichgewicht kommen können.

Genau. Und die Töne, die sie machen, die tragen eine Information. Und oftmals ist es erstmal eine Information von dem, was sie bedrückt, belastet, damit das überhaupt erstmal rauskommen kann. Du könntest natürlich auch deinerseits einen Ton reingeben, der das Ideale, den idealen Zustand dieses Organs beinhaltet als Information. Und das ist dann wie ne Stimmgabel. Alles, was damit in Resonanz ist, richtet sich darauf aus dann. Das ganze Organ richtet sich dann aus auf diesen Ton, auf diesen Zustand.

Alter und Verjüngungsprozeß

Mhm. Könnte man dann im Prinzip auch durch nen Ton diese Hormone aktivieren, diese Verjüngungshormone und so?

Wir möchten gerne darauf zu sprechen kommen, was “Alter” denn eigentlich überhaupt ist, damit klar ist, was ne Verjüngung bedeutet. Das, was im allgemeinen als “Alterung” bezeichnet wird, ist ein Prozeß, in dem du immer weniger Interesse am Leben hast, immer weniger neue Informationen aufnimmst, immer weniger Schwung hast, noch was Neues in Angriff zu nehmen, was sich dann letzten Endes auch im Körper niederschlägt, weil du dann eben auch nicht mehr viel machst, und dadurch, daß du nicht viel machst, eben auch einrostest, ja. Das heißt, ein Verjüngungsprozeß würde zur Folge haben auch ein erhebliches Maß an mehr Energie, die du dann in neue Sachen wieder stecken kannst. Und diese Energie möchte aber auch genutzt werden! Das heißt, dein Fokus muß auch darauf dann gerichtet sein, da wieder in Gang zu kommen!

Mhm.

Es ist schon klar, wenn man sowieso krank oder nicht fit ist, dann möchte man nicht viel tun. Wenn du aber wieder fit werden willst, dann ist es wichtig, das als Bild im Kopf zu behalten auch, wie du eben auch rausgehst und Dinge machst und Leute triffst und auch tanzen gehst oder sonstwas, ja. Denn das trägt dazu bei, daß eben diese Dinge sich auch wieder aktivieren können, wenn du dich selber so siehst. Wenn du dich selber als jemand siehst, der immer schlapp und müde ist, dann geht dieser Befehl als “Befehl des Käpt’ns” sozusagen an alle deine Mannschaften. „Ich bin schlapp und müde, und mein Körper fühlt sich krank.“ So. Das geht dann raus. „Und ich habe am Leben kein großartiges Interesse mehr.“

(verdaut das) Mhm.

Auch das ist ne Information.

Da hast du recht, ja.

Das heißt, wenn du Verjüngung willst, dann mußt du auf allen Ebenen das auch aktivieren, auch im Geist. Aber natürlich auch im Körper, klar.

Es ist so frustrierend, weißt du, wenn man versucht zu tanzen und dann irgendwie merkt, daß man das Gleichgewicht nicht halten kann und so.

Ja, aber das ist dann ein Teufelskreis. Wenn du dann aufhörst, weil du merkst, das geht nicht so, wie du gerne hättest, dann geht das als Käpt’n-Befehl raus: „Wir können das nicht mehr.“

Na, also ich hab gelernt, daß man auch die Grenzen des Körpers respektieren soll. Weil das eine Mal, wo ich sie nicht respektiert hab, da ist mir dann das Bein weggekippt und so, das ist auch nicht die gute Idee.

Nee, es geht nicht darum, den Körper überzustrapazieren, wobei wir auch wieder darauf hinweisen müssen, daß der Körper nicht das ist, wofür du ihn hältst! Da kommen wir wieder an den Ausgangspunkt zurück. Aber gehen wir mal von dem aus, was du denkst, was er ist, ja. Dann geht es nicht darum, die Grenzen zu überschreiten, die dein Körper jetzt noch kann, sondern es geht darum, diese Grenzen auszuweiten, daß du jeden Tag wieder irgendwie ein bißchen mehr machst, und nicht, wenn es einmal nicht klappt, dann aufhören, weil „man kann das ja eh nicht mehr“. So, nicht. Das ist schon wichtig, daß du dran bleibst dann auch. Aber es geht halt eben auch einfacher, und darauf wollten wir ja zu sprechen kommen, ja.

Wenn du jetzt jeden Tag ne Stunde tanzen würdest, dann würde sich irgendwann rumsprechen: „Ja, wir können das ja irgendwie doch noch!“ Und das wäre dann auch der Käpt’n-Befehl, „daß wir wollen, daß das jetzt wieder funktioniert!“ Aber im Grunde, wenn du in deinem Control Room bist, und du bist im Zentrum davon, dann kannst du alles mit deinem Geist beeinflussen. Wichtig ist, daß du eben keine widersprüchlichen Botschaften schickst, nicht. Z.B. Depressionen werden von bestimmten Hormonen auch hervorgerufen. Glücksgefühle werden von bestimmten Hormonen hervorgerufen.

O ja, Glückshormone! Genau.

Bestimmte Arten Visionen werden von bestimmten Hormonen hervorgerufen … aktiviert. Und das heißt, wenn du eben an bestimmten Gefühlen dich immer wieder aufhängst, dann gibt das an dein System den Befehl: „Bitte mal Depressionshormone aktivieren!“ Und dann macht er das! Ja? Dein Körper, der macht das dann. Weil du es gesagt hast. Weil du dich immer wieder in diese frustrierenden und negativen Gefühle hineinbegeben hast, so daß halt eben alle deine „Mitarbeiter“ sozusagen den Eindruck kriegen: Ja, das ist, was du erschaffen willst! Und dabei helfen sie dir dann halt eben auch.

Und das heißt, wenn du Energie erschaffen willst, wenn du Freude erschaffen willst – das kann auch durch Hormone aktiviert werden, aber du darfst eben nicht gleichzeitig in solche Gedanken Energie geben. Weil dann geht sozusagen ein Doppelsignal raus.

Ja, so weit, so gut. Das verstehe ich ja noch. Das ist, glaube ich Serotonin, das Glückshormon, oder?

Unter anderem.

Ja, wollt ihr nicht mal die einzelnen Hormone durchnehmen hier mit mir?

Es war jetzt erstmal wichtig, die generelle Art dessen, wie das überhaupt funktioniert, klarzumachen. Und ein Hormon ist auch nur Information, und es übermittelt bestimmte Informationen. Und je nachdem, welche Informationen von dir kommen, von welchen Zustand du erschaffen möchtest hier, demgemäß aktivierst du eben bestimmte Hormone oder halt eben auch nicht.

[…]

Okay […] ich mach das mal jeden Tag, und dann gucken wir, was passiert. Okay, so weit erst mal. Bis später.

(Ein paar Tage später fand ich übrigens einen Video von einer 71jährigen Bodybuilderin, die topfit aussieht, an Wettbewerben teilnimmt und sagt, daß sie sich jetzt besser fühlt als mit 20. Der „natürliche“ Alterungsprozeß ist also offenbar wirklich ein Märchen … und der Körper nicht das, wofür die meisten Leute ihn halten. 😉 )

 Text © Zarah Zyankali 2017. Bild © BoDoWs Cartoon-Blog 2008 Bitte diesen Text nur verlinken oder rebloggen, NICHT woanders reinkopieren. Vielen Dank!

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Zarahs Business-Abenteuer Teil 3

Veröffentlicht Juli 13, 2015 von Zarah

Die Business-Odyssee geht weiter … inzwischen ist viel passiert (interessierte neue LeserInnen sollten vielleicht zuerst Teil 1 und 2 meiner Business-Abenteuer lesen, worin die Vorgeschichte erzählt wird). Was mich besonders gefreut hat, war, daß ich von einem meiner Leser hörte, daß er sich aufgrund meines letzten „Business“-Artikels einen Coelestin gekauft hat, der ihm anscheinend wirklich gut hilft. (Ich war mir nämlich nicht sicher gewesen, ob ich diesen Teil überhaupt noch aufschreiben soll oder ob das nicht viel zu lang wird … aber da es ihm den Impuls gab, sich den Stein zu kaufen, war es offenbar doch genau richtig so. 🙂 )

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Kinesiologisches Testen

Mein Coach und ich gingen also zu Teil 2 der Sitzung über. Ich hatte ein Glaubensmuster, das besagte, daß ich sterben würde, wenn ich meine Arbeit öffentlich mache. Das wirkte natürlich extrem behindernd, da ich aufgrund dessen immer nur hier und da für Leute arbeiten konnte und große Hemmungen hatte, für mich selber Werbung zu machen.

Wir testeten kinesiologisch aus, seit wann ich dieses Muster hatte, ob aus diesem oder einem anderen Leben. Der Test ergab das Jahr 1996. Damals hatte ich über mehrere Wochen die Gruppensitzungen eines amerikanischen Channelmediums gedolmetscht. (Niemand Berühmtes, ihr würdet den Namen nicht kennen.) Das war damals meine zweite Begegnung mit Live-Channelings (die erste war im Rahmen einer Privatsitzung). Ich hatte bis dahin noch nie etwas von aufgestiegenen Meistern gehört und mich auch nicht wirklich für Außerirdische interessiert. Die Sitzungen waren jedoch hochenergetisch, und es fiel mir extrem schwer, währenddessen noch genügend Sprachfähigkeit aufrechtzuerhalten, um weiter übersetzen zu können. Die Wesen meinten, man könne sie auch außerhalb der Sitzungen um Hilfe bitten, wenn man das wolle. Also bat ich um Heilung und noch ein paar andere Sachen. Daraufhin fingen bei mir extrem merkwürdige Effekte an, und ich hatte einige sehr schwere Jahre, in denen ich buchstäblich nur auf dem Zahnfleisch kroch.

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Befreiung von „Fremdenergien“

Mein Coach meinte: „Vielleicht hast du da ja Fremdenergien aufgesammelt, die dich schwächen.“ Ich sträubte mich etwas gegen diesen Begriff. Was sollte das denn sein, „Fremdenergien“? Sind wir nicht alle eins? Wären die Plejadier dann etwa auch „Fremdenergien“? Oder was genau sollte man darunter verstehen? Mein Coach meinte, die Plejadier würden ja den freien Willen respektieren, das seien für ihn keine Fremdenergien. Schließlich einigten wir uns auf „besetzende Fremdenergien“ – solche, die sich einfach bei einem einnisten, ohne auch nur „hallo“ und „darf ich reinkommen?“ zu sagen. Er testete noch einmal nach, ob da solche Wesen seien, und bekam ein „Ja“. Wir haben dann einige Töne gesungen, um sie hinauszugeleiten. Trotzdem hatte ich ein extrem blödes Gefühl, die Wesen einfach so vor die Tür zu setzen, ohne wenigstens mit ihnen kommuniziert zu haben.

Dann wurde wieder mittels der Klopftechnik das Glaubensmuster „entkoppelt“ und es testete hinterher als zwar noch vorhanden, aber nur noch schwach.

Mein Coach schlug mir dann vor, mich in die Situation hineinzuversetzen, in der ich vorher diese Todesvision gehabt hätte, um zu sehen wie ich mich jetzt darin fühle. Er meinte: „Fühl dein inneres Kind in dir, es ist noch ein bißchen nervös …“ Das war so seine Vorstellung. Aber da lag er falsch. Mein inneres Kind fühlte sich gerade gar nicht nervös, sondern war total kommunikativ, springlebendig und quirlig. Darauf meinte er dann, ich solle es einfach sprechen lassen. Es sprudelte sofort los: „Du mußt gar nichts machen! Du denkst, du hast jetzt versagt, weil du deine Anzeigen nicht ins SEIN gesetzt hast. Aber du brauchst gar keine Anzeigen! Du mußt nur das Gefühl ausstrahlen, daß du was ganz Tolles kannst. Und wenn du das ausstrahlst, kommt es auch bei den Leuten an, die das brauchen können. Die fühlen das dann.“

Die darauf folgenden Wochen vergingen ziemlich ruhig und ereignislos. Irgendwann fiel mir auf, daß ich nicht im geringsten das Gefühl ausstrahlte, etwas Tolles zu können, was viele Leute interessieren würde. Allerdings konnte ich nicht erkennen, woran das lag.

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Ein alter Glaubenssatz taucht aus den Tiefen auf

Als unser nächster Praxistag stattfand, war mein Angebot wieder einmal ganz ans Ende des Flyers gerutscht (auch deshalb, weil ich mich nicht rechtzeitig darum gekümmert hatte 😳 ), und die paar Leute, die ich eingeladen hatte, hatten abgesagt, weil sie zuviel zu tun hatten. So machte ich dann die Angebote der anderen Kolleginnen mit – Feldenkrais und Authentic Movement -, was zumindest für den Körper erfreulich war.

Am Schluß sollte es eine Sitzung mit Klangschalen geben. Ich hatte die HAPI-Drum mitgebracht, weil ich dachte, das würde gut dazu passen und ich könnte mich dazugesellen. Doch als ich meiner Kollegin das sagte, meinte sie abweisend: „Nein, das ist ein Klangbad, das paßt jetzt nicht.“ Ich war verwirrt und verletzt. Wieso sollten in ein Klangbad keine Klänge passen? Die HAPI macht die wunderbarsten Klänge, sie klingt harmonisch und entspannend und einfach nur schön. Aber offenbar wollten die beiden mich nicht dabeihaben.

Nicht erwünscht sein – das war ein Gefühl, das ich aus der Vergangenheit nur zu gut kannte. Plötzlich tauchten aus irgendwelchen dunklen Ecken meines Inneren wie ein Bogen von endlosen Filmszenen sämtliche Erfahrungen von Abgewiesenwerden auf, die ich je gemacht hatte. Ähnlich wie es vom Augenblick des Sterbens berichtet wird, daß man innerhalb weniger Sekunden das ganze Leben an sich vorbeiziehen sieht, so zog meine ganze Kindheit und Jugend an mir vorbei. Das Klangbad war wunderschön, aber ich konnte es nicht genießen, weil ich völlig in meiner inneren Trauer versunken war. (Erst hinterher fiel mir wieder ein, daß „abgelehnt“ ja das Schlüsselwort war, das sich beim Kinesiologie-Test gezeigt hatte.)

Plötzlich hörte ich von innen eine Kinderstimme deutlich sagen: „Es ist böse, zu sagen, daß man was Tolles kann!“ Huch … wo kam das denn auf einmal her? Ich war völlig verblüfft. Aber sofort wurden mir einige Dinge klar, die ich vorher nie verstanden hatte. Z.B. mein Mitbewohner, der es nie über sich brachte, zu sagen, daß er irgendetwas kann, ganz egal wie gut er darin war – weil sein Vater ihn für dumm und unfähig erklärt und er dieses Urteil angenommen hatte. Jahrelang hatte ich versucht, ihn dazu zu bewegen, seine Fähigkeiten anzuerkennen und etwas daraus zu machen. Jetzt auf einmal wurde mir klar, wo da die ganze Zeit die Spiegelung gewesen war, die ich nicht hatte sehen können.

Ich dachte, ich müßte jetzt mit dem Glaubenssatz noch arbeiten, den ich da aufgedeckt hatte. Doch das schien gar nicht mehr nötig zu sein. Anscheinend reichte es schon völlig aus, den Satz entdeckt zu haben, damit er gehen konnte.

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Weihnachtstreffen beim Heilerstammtisch

Anderthalb Wochen später fand das Vorweihnachtstreffen des Heilerstammtischs statt. Unsere Gastgeberinnen Marion Augustin und Sabine Kuschel hatten sich dafür etwas gaBesonderes ausgedacht. Jede/r der Anwesenden sollte etwas beitragen, und zwar zu den zwei Themen: Wofür bin ich dankbar? und Was ist mein Geschenk an die Welt? Da wollte ich natürlich gern dabei sein. Doch an dem Nachmittag überfiel mich plötzlich eine bleierne Müdigkeit. „Ich kann mich doch jetzt nicht hinlegen“, dachte ich, „sonst schaffe ich es nicht, heute abend da hinzugehen.“ Mein Team beruhigte mich: „Das dauert nur eine Stunde, dann bist du wieder fit.“ Okay, eine Stunde, damit konnte ich leben. So wie sie es gesagt hatten, so war es auch. Nach einer Stunde Power-Napping war ich wieder einsatzfähig und machte mich auf den Weg zum Treffen.

Es war richtig voll, alle wollten zum Jahresabschluß noch einmal dabei sein. Sabines Partner Darryl, der sonst immer das leckere Essen kochte, war leider krank, aber sonst waren so ziemlich alle erschienen, die regelmäßig kamen. Und alle hatten etwas mitgebracht … von Kreistänzen über Lieder und Mantren, die wir gemeinsam sangen, Körperübungen und gegenseitiger Massage bis zum Geschichtenerzählen. Eine Teilnehmerin hatte ein Hang mitgebracht und spielte ganz wunderbar darauf – leider viel zu kurz. Es war eine wunderschöne Atmosphäre, jeder Beitrag wurde gewürdigt und wir alle fühlten uns reich beschenkt von der Vielfalt der dargebotenen Gaben. Trotzdem war ich die ganze Zeit über unglaublich angespannt, weil ich nicht wußte, ob ich mich trauen würde, zu singen.

Als Marion dann sagte, die Zeit würde noch für drei Beiträge reichen, raffte ich meinen Mut zusammen. Als letzte von den dreien meldete ich mich für einen Beitrag und sagte, ich könnte etwas für das neue Jahr singen, wenn das erwünscht wäre. „Aber ich singe nicht so Lieder oder Mantren wie die anderen“, meinte ich erklärend hinzufügen zu müssen. „Ja klar, mach doch einfach“, sagte Marion aufmunternd. Okay … ich holte tief Luft, sprach die Absicht aus, daß das kommende Jahr sich für alle in jeglicher Hinsicht auf höchstmögliche förderliche Art und Weise entfalten möge … und dann kam ein Gesang durch, der so kraftvoll war, daß es mich fast selber umhaute. Aufgrund meiner Nervosität sang ich mit geschlossenen Augen und fühlte mich dabei total unsicher, da ich nicht wußte, ob es die Leute gegenüber von mir nicht an die Wand drückte. Trotzdem versuchte ich den Gesang so authentisch wie möglich durchzubringen, d.h. ohne irgend etwas zu unterdrücken, weil ich dachte, es könnte vielleicht „zu viel“ sein.

Hinterher erlebte ich die Überraschung meines Lebens, als alle möglichen Leute zu mir kamen und mir sagten, wie wunderschön sie es fanden und wie beeindruckt sie waren. Sabine meinte, wenn ich eine CD hätte, würde sie gleich 15 Stück nehmen, und ein Typ kam nachher zu mir und meinte, er sei gelernter Tontechniker und könne mir zeigen, wie man eine CD produziert. Wow! Das war natürlich eine super Synchronizität, daß gerade an diesem Abend jemand anwesend war, der sowas konnte. Er selber war da, weil er gerade angefangen hatte, Veranstaltungen zum Thema Hochsensibilität anzubieten. Zu diesen Veranstaltungen ging ich dann später hin und kam dadurch in Berührung mit einer neuen Art, in Beziehung zu gehen, genannt „Circling“, womit ich schon sehr spannende Erfahrungen gemacht habe … aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Eine Frau hatte meine Sternensprache wiedererkannt und wollte unbedingt eine Sitzung bei mir buchen, aber erst im neuen Jahr, da es vor Weihnachten für sie zu stressig sei. Sie wollte sich im Januar bei mir melden. Drei Tage später hatte ich den abschließenden Termin bei meiner Jobcenterdame, die meine Selbständigkeit für gescheitert erklärte, da sich herausgestellt hatte, daß ich nicht genug damit verdiene, um davon zu leben. Seltsamerweise empfand ich das als gar nicht so schlimm, wie ich vorher gedacht hatte. Es fühlte sich eher befreiend an. Sie gab mich wieder in die normale Vermittlung ab, meinte aber, das sei keine Einbahnstraße und ich könnte auch wieder zurück zu ihr, falls sich meine Einnahmen drastisch erhöhen würden. Zwei Tage nach diesem Termin meldete sich plötzlich die Frau vom Heilertreff und meinte, sie wolle doch schon im Dezember zu mir kommen. Sie brachte einen blauen Drachen mit, und wir hatten eine wunderbare Sitzung. Hinterher dachte ich nur: „Ach, könnte ich das doch öfter machen!“ Mein Wunsch wurde erhört, denn zwei Wochen später, zu Silvester, machten wir noch eine Sitzung zum Jahresabschluß.

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Erstaunliche Entwicklungen

Beim nächsten Praxistag rechnete ich nicht wirklich mit viel Interesse, da die meisten Leute, denen ich Bescheid gesagt hatte, abgesagt hatten. Zwei meiner Kolleginnen waren hinten in den Räumen mit Leuten, die sie eingeladen hatten, und ich hatte mich gerade mit der HAPI auf die Stufe vorne gesetzt, um vielleicht noch ein paar Leute für unseren Event zu interessieren. Da kam ein russisches Ehepaar auf mich zu, die ich zuerst für zufällig vorbeikommende Passanten hielt. (Die Praxis liegt ja praktisch am Weg, wenn man am Samstag zum Crellemarkt gehen will.) Wie sich herausstellte, waren es jedoch Bekannte unserer Praxisinhaberin, die eventuell einen Raum in der Praxis für ihre Theta-Healing-Seminare anmieten wollten. Ich kannte Theta-Healing vom Heilerstammtisch und durch die wunderbare Arbeit von Tamra Oviatt, die mit Theta Healing angefangen hatte, bevor sie ihre eigenen Sacred Activations entwickelte. So unterhielten wir uns erstmal, bis die anderen aus den hinteren Räumen wieder auftauchten und sie Susanne nach den Bedingungen fürs Anmieten der Räume fragen konnten.

Da eine Kollegin am Morgen krankheitsbedingt abgesagt hatte, fiel ein Programmpunkt aus, und ich fragte gaaanz vorsichtig, ob jemand vielleicht Interesse an schamanischen Gesängen hätte. Eine Frau mußte gehen, aber die anderen sagten alle ja, sie würden die Gesänge gerne hören. Also gingen wir nach hinten in den Klangraum, und ich erzählte erstmal, was ich mache, wie es funktioniert und was ich bis jetzt schon für Erfahrungen damit gemacht habe. Gerade als ich fertig erzählt hatte, trudelten neue Leute ein, und ich durfte alles noch einmal erzählen. Das übt, kann ich euch sagen! 😉 Ich fragte dann, ob jemand eine Sache hätte, für die er oder sie einen Gesang möchte, und da gab es auch gleich etwas. Nachdem ich das gesungen hatte, kamen unglaublich viele Fragen. Vor allem eine Frau löcherte mich geradezu mit Fragen darüber, wie das Ganze funktioniere und ob man das wiederholen könne. So war ich erst einmal eine ganze Weile mit dem Beantworten der Fragen beschäftigt.

Inzwischen waren noch mehr Leute eingetroffen, die den ersten Gesang und die Einführung verpaßt hatten. So erzählte ich alles noch ein drittes Mal. Danach war die Luft so voll von Gerede, daß ich es für eine gute Idee hielt, eine ruhige Meditation zu machen, um wieder in die Zentrierung zu kommen. Denn aus dem Kopf heraus wollten natürlich alle einen Gesang für Geld, Erfolg etc. haben. Aber die Manifestationen müssen immer im Einklang mit dem Inneren sein. Deshalb leitete ich eine kleine Meditation an und bat die Leute, erst einmal nach innen zu gehen und dann zu sehen, welche Sachen aus dem Inneren aufsteigen würden. Aus der inneren Verbindung heraus kamen dann ganz andere Wünsche zum Vorschein – z.B. nach Klarheit, Gelassenheit, Lebensmut, sich im Innern zentriert und geborgen zu fühlen -, also eher innere Qualitäten als äußere Manifestationen. Eine Teilnehmerin sah eine schwarze Rose.

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Ich sah dann all die genannten Dinge wie in einer schwarzen Kugel des unmanifestierten Potentials, woraus es sich dann entfalten konnte. Während ich noch überlegte, wie ich das formulieren sollte, kam von oben die Info: „Das kannst du so singen. Du kannst auch etwas singen, wovon du nur dieses Bild hast.“ Das war dann nämlich in dieser Kugel multidimensional verbunden. Also sang ich es so, wie es da war, und es kamen relativ viele hohe Töne. Hinterher waren alle begeistert von meinem Klangspektrum und wollten wissen, ob ich das irgendwo gelernt hätte. So erzählte ich also noch die Geschichte, wie ich zu den Gesängen kam. Die Russin wollte unbedingt, daß ich zu ihrem Info-Abend käme, und beim Abschied sagte sie voll Inbrunst zu mir: „Ich glaube, du bist eine Göttin!“ Das fand ich total klasse, da ich ja kurz vorher erst eine andere Göttinnengeschichte erlebt hatte. Zu guter Letzt stellte sich auch noch heraus, daß eine Frau den gleichen Nachnamen hatte wie meine Großeltern und aus derselben Gegend stammte wie ich, so daß wir möglicherweise sogar verwandt sind. Synchronizitäten allerorten …

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Tamburakonzert, noch ein Gesang und die Arkturianer

Dann überredeten wir Susanne, daß sie noch mal für uns alle die Klangschalen und die Tambura spielte. Das ist eine Art Klangbrett mit Saiten, das man auf den Körper auflegen kann, und die Vibrationen übertragen sich dann. Aber auch wenn man nur im Raum sitzt, merkt man die Schwingungen ganz deutlich. Es hat einen sehr harmonischen Klang. Während wir noch die Klänge genossen, klopfte es ans Fenster. Es war eine Frau, der ich Bescheid gesagt hatte und die es noch geschafft hatte vorbeizukommen. Sie hatte etwas zu zaghaft auf die Klingel gedrückt, so daß wir drinnen nichts gehört hatten. Wir durften uns dann alle noch mal auf die Liege legen und von der Tambura bespielt werden, was sehr schön und entspannend war.

Da die zuletzt eingetroffene Frau extra wegen meiner Gesänge gekommen war, ging ich danach mit ihr und einem weiteren späten Besucher noch einmal in den kleinen Raum und erklärte, was ich mache und wie das ganze funktioniert. Sie hatte auch gleich ein Thema, mit dem sie schon länger zu tun hatte. Ich spürte nach, ob dafür noch ein Gesang kommen wollte (da ich ja schon einen langen Tag hinter mir hatte), und da sehr viel Energie durchkam, beschloß ich, den Gesang zu machen, um die Energien für dieses Thema in Fluß zu bringen.

Hinterher meinte sie, daß sie den Gesang total stimmig fand, und ich sagte, ich hätte es gemacht, weil so viel Energie durchkam. Sie meinte daraufhin, sie spüre auch noch etwas im Raum – da seien irgendwelche blauweißen Wesen, die eine Botschaft für mich hätten. Sie meinte, es seien die Arkturianer. Und die sagten: „Jetzt – go for it! Keine Entschuldigungen mehr!“ Die Arkturianer meinten, es sei wichtig, daß das jetzt schnell passiert, daß ich mit den Gesängen mehr rauskomme. (Das Schöne ist ja, daß sie einem immer gerne erzählen, was man tun soll, aber leider nicht wie … 🙄 )

Vor kurzem traf ich zufällig die Empfängerin des Gesanges wieder,  und nachdem wir uns eine Weile über andere Dinge unterhalten hatten, fiel mir ein zu fragen, was sich denn seitdem bei ihr getan hätte. Daraufhin erzählte sie, daß in dem Bereich, für den ich gesungen hatte, in der Zwischenzeit  (d.h. seit Anfang März) super viel Spannendes und Positives passiert war. Was mich natürlich ungemein freute.

Wenn ihr bis hierher gelesen habt, seid ihr wahre HeldInnen! Die Business-Abenteuer gehen weiter … stay tuned! 🙂

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Zarah erweckt ihre DNS ;)

Veröffentlicht Juni 29, 2015 von Zarah

Nach all dem ernsthaften Zeug in der letzten Zeit gibt es jetzt mal wieder was aus der Abteilung Lustiges, Skurriles und Absurdes. Eigentlich hatte sich der folgende Dialog mit meiner DNS aus einer ernsthaften Frage entwickelt, nämlich ob man DNS-Aktivierungsgesänge machen kann, die für alle funktionieren, nicht nur für die Person, die gerade vor einem sitzt. Aber man weiß bekanntlich nie vorher, was rauskommt, wenn man sich auf eine Sache erstmal einläßt … 😉

Hier folgt jetzt also mein Gespräch mit meiner DNS – und bitte fragt mich nicht, ob das nun wirklich meine DNS war, mti der ich da gesprochen habe, oder irgendwelche anderen Bewußtseinsanteile. Ich gehe davon aus, daß ich da irgendetwas aufgeweckt hab, und bin jetzt mal gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt. Auf jeden Fall sieht man daran, daß nicht alles immer so bierernst sein muß! 🙂

Und noch was ganz Neues – ich hab jetzt einen Soundcloud-Account! Unter dem Text findet ihr die eingebettete Audiodatei, wo man die Töne auch hören kann. Demnächst gibt es dann weitere Aufnahmen … stay tuned!

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Zarah erweckt ihre DNS

28.6. 2015

Die Grundeinstellung verändern

Ich bin hier grade mit einem von den Chaoten am Reden. [Die Chaoten sind Drachenwesen, die durch Klang erschaffen.] Also ich hab ihn gefragt, ob man generische Gesänge machen kann, also etwas, was immer auf die gleiche Weise funktioniert, weil das bis jetzt ja immer individuell war, was ich gemacht hab für die Leute. Ob ich jetzt was machen kann, was immer die DNS, oder immer einen bestimmten DNS-Strang aktiviert, ganz egal, wer es anhört und wie weit der da schon gediehen ist mit seiner DNS.

Und dann hat er gesagt: Wichtig ist immer die Absicht. Wenn ich beabsichtige, daß das für jeden, der es anhört, funktionieren soll, dann wird es auch so sein. Aber ich sollte mir meiner Absicht sehr klar sein. Und dann wollte er, daß ich in die DNS gucken gehe. um diese Absicht klar zu kriegen, was das sein soll. Man kann da ja z.B. was machen, daß der Gesang den 3. oder 4. oder 5. DNS-Strang aktiviert, oder daß er den Teil der DNS aktiviert, der jetzt für dich dran ist, oder … das kann ja unterschiedlich sein. Oder die Stränge 3 bis 5 zusammen, oder … Und da hat er gesagt: „Geh mal in die DNS gucken.“ Und dann wollte ich jetzt mal erzählen, was ich da gesehen habe oder was sich vielleicht noch dann zeigen wird.

Und da habe ich gesehen, daß, solange du nicht hingehst und die DNS … also mit der DNS kommunizierst sozusagen, bleibt die, wie sie von der Gesellschaft quasi konditioniert ist. Also „Gesellschaft“ ist vielleicht auch nicht ganz das richtige Wort. Aber das, was im Kollektivbewußtsein ist, was die DNS ist, wie die funktioniert, daß es nur zwei Stränge gibt und daß die die und die Sachen bewirken, das bleibt dann halt … das ist die Default-Einstellung. Wie dein Computer, wenn du den kriegst, wenn du die Einstellungen nicht veränderst, dann bleiben sie, wie sie vom Werk eingestellt worden sind.

Genau.

Und wenn du da was anders haben willst, dann mußt du reingehen in den Computer und mußt in deine Einstellungen gehen und gucken, was du da ändern möchtest. Und da [bei der DNS] ist es halt genauso. Und bei mir war noch alles dunkel. Also es war alles noch wie … wie ich’s gekriegt hab. (lacht) Und das soll natürlich nicht so bleiben. Warum hab ich denn all die Jahre die DNS-Aktivierungsmusik gehört, wenn da gar nichts passiert ist?

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Dialog mit der DNS

Ja, ich gehe jetzt mal rein. Ich sage: „Hallo DNS, ich bin der Besitzer dieses Körpers, und ich möchte, daß du aufwachst.“

DNS: Hä … was? Laß mich schlafen.

Zarah: Nein, ich will nicht, daß du jetzt noch weiter schläfst. Bitte, wach auf.

DNS: Was ist denn? Was ist denn so wichtig, daß ich jetzt aufwachen muß?

Zarah: Du wirst noch den ganzen Bewußtseinswandel, den Great Shift of the Ages, verschlafen, wenn du hier weiter pennst!

DNS: Was für’n Great Shift? Hä? Was?

Zarah: Ja, wach doch mal auf! Dann wirst du vielleicht mehr davon merken, was hier abgeht! Hier passieren spannende Sachen! Und du kannst viel mehr machen und ein größeres Potential haben, als wenn du hier die ganze Zeit schläfst!

DNS: Hnnngg. Ich will aber schlafen.

Zarah: Also diese DNS ist nicht erweckbar, scheint mir. (lacht) Er sagt, ich soll mal nen Ton singen für sie. Einen Weckton. (lacht) Okay. (singt)

DNS: Mann, kannst du mal mit dem Krach aufhören? Ich möchte gerne schlafen!

Zarah: Ja, das ist genau … deswegen mache ich den Krach, damit du hier mal deine ganzen Augen öffnest und merkst, daß es ganz, ganz cool ist, jetzt wach zu sein. Paß mal auf, ich geb dir mal einen Energetisierungs-Drink hier. (singt Obertöne)

DNS: Oooooh oh Mann! (stöhnt) Mir ist gar nicht gut! Warum mußtest du das machen?

Zarah: Es wird dir gleich besser gehen, glaub’s mir! Wir singen noch eins. (singt)

DNS: (stöhnt) Oh, oh, mein Kopf!

Zarah: DNS hat gar keinen Kopf!

DNS: Ja, aber es fühlt sich so an! (lacht, stöhnt) Als ob ich einen hab und der wehtut.

Zarah: Aber ein bißchen wacher scheinst du schon zu sein, hm?

DNS: Ja! Wer kann denn bei dem Krach auch schlafen?

Zarah (lacht, singt)

DNS (stöhnt) Ooohhhh!! Wo ist mein Alka Seltzer?

Zarah: Wir haben kein Alka Seltzer im Haus, tut mir leid. Aber du kannst nen Schluck Wasser haben.

DNS: Na gut. (trinkt) Aua! Oh, wie wird mir?

Zarah: Na, wie wird dir denn?

DNS: Ich fange auf einmal so an zu leuchten! Das ist mir völlig ungewohnt.

Zarah: Gefällt dir das nicht?

DNS: Ich muß mich erst noch dran gewöhnen. Ich kenn das nicht! Ich war immer dunkel. Immer! Und das war auch ganz in Ordnung so. (stöhnt) Das ist echt noch ein bißchen anstrengend irgendwie für mich so.

Zarah: Ja, das ist nur am Anfang. Ging mir auch so. Glaub’s mir. (lacht) Aber das wird dann besser nach und nach, wenn du dich dran gewöhnst, an den Energiezuwachs. Ich sing noch ein bißchen. (singt)

DNS: Ooooh, kann ich mal nen Schluck Wasser haben?

Zarah: Ja, klar.

DNS (trinkt): Ja, ich bin schon ein bißchen wacher jetzt.

Zarah: ‚Das ist schön. Dann guck dich doch mal um, Mann. Fühl mal, was passiert jetzt gerade.

DNS: Ach! Ach, ach!

Zarah (freundlich): Was ist?

DNS (bekümmert): Ich muß was tun!

Zarah (aufmunternd): Ach, sei doch nicht so traurig. Es ist doch alles ganz okay!

DNS: Ja, aber guck doch! Das muß alles … Gott!

Zarah: Ich sag mal für die Aufnahme: Sie guckt sich um und sieht, daß drumrum auch alles dunkel ist. Und jetzt, wo sie so ein bißchen heller geworden ist, möchte sie, daß das auch hell wird. Und es scheint aber so viel zu sein, was da gemacht werden muß, und jetzt ist sie so ein bißchen erschlagen. (zur DNS) Ja, das heißt ja nicht, daß man das alles auf einmal machen muß, oder? So nach und nach, ja! Und nach und nach werden ja auch noch mehr Teile von dir wach werden, hoffe ich doch. Und für die ist das gar nicht so viel dann, als wenn du noch halb am Schlafen bist. Dann kommt es dir natürlich viel vor. Aber wenn erst mal mehr Teile von dir wach sind, dann wirst du auch mehr Energie haben! Und dann ist das gar nicht mehr so anstrengend, wie das jetzt aussieht.

DNS (unsicher): Meinst du?

Zarah: Ja, na klar. Guck mal, du bist jetzt grade wach geworden. Wenn man grade wach geworden ist, ist man nie in seiner besten Kondition. (lacht) Das ist normal. Es soll zwar einige wenige Leute geben, die aus dem Bett springen und voll da sind, aber das sind sehr sehr wenige, bei denen das so ist. Die meisten müssen sich erstmal ein bißchen orientieren und dann nach und nach wacher werden, und dann kommt das dann schon, die Energie.

DNS: Na, wenn du meinst … dann werd ich mal gucken, daß ich die anderen Teile erwecke, damit ich mehr Energie kriege!

Zarah: Ja, genau! Mach das doch! Das ist perfekt, wenn du die wecken kannst. Ich kann auch gern noch mal was singen. Oder möchtest du das lieber nicht?

DNS: Doch, mach mal.

Zarah: (lacht) Okay, dann wecke ich jetzt mal weitere Teile, die diesen Teil hier, der gerade wach geworden ist, unterstützen sollen. (singt)

neue DNS (sehr verschlafen): Äh, hallo? Wer … was … was … was?

Zarah: (lacht) Ja, guten Morgen! Hier ist der Planet Erde! Berlin spricht!

neue DNS: Berlin? Wo ist das denn?

Zarah: In Deutschland! Stell dir vor.

neue DNS (ernüchtert): Ach Gott.

Zarah: Ja, ich weiß. Aber so schlecht ist das gar nicht, weißt du? Wach mal auf. Das, was du als Berlin kennst, das war noch im Dritten Reich. Aber das ist vorbei, glaub’s mir.

neue DNS: Ja, wirklich?

Zarah: Jaaa! Ja, schon lange! Wir schreiben das Jahr 2015.

neue DNS (schockiert): ZWEITAUSENDfünfzehn???

Zarah: Jaaa!

neue DNS: Ach Gott! Da muß ich ja wirklich lang geschlafen haben.

Zarah: Ja, eben! Deswegen möchte ich, daß du gerne aufwachst jetzt mal, daß du mal merkst, wo wir hier heute sind! Wir schreiben das Jahr 2015, wir haben schon eine ganze Epoche von einem geteilten Deutschland hinter uns, die Wiedervereinigung hat stattgefunden nach 40 Jahren, und Berlin ist jetzt wieder Hauptstadt, nachdem das Ewigkeiten in Bonn war. Da ist viel passiert, seit du eingeschlafen warst.

neue DNS: Ach Gott. Mein Gott. Ich glaub, ja, ich muß mich erstmal wieder auf den neuesten Stand bringen.

Zarah (lacht): Ja, ich sing mal ein Wachmachlied für dich. (singt)

neue DNS (stöhnt): Oh, oooh, ooooh …

Zarah: Jaja, Alka Seltzer, ich weiß.

neue DNS (lacht): Genau.

Zarah: Ja, komm erstmal zu dir, erinnere dich dran, daß wir 2015 haben, und werd langsam wach. Und dann könnt ihr euch ja gegenseitig da etwas unterstützen auch.

neue DNS: Ja, vielleicht läßt du ja jetzt erstmal uns etwas Zeit, daß wir ganz wach werden können.

Zarah: Ja, ja. Das mach ich doch. Dann wünsch ich euch beim Wachwerden viel Freude, und wir sehen uns dann später. Und dann können wir vielleicht noch ein paar weitere Teile erwecken. Bis bald!

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José Stevens: Schamanische Gesänge bei den Shipibo – Heilung und Erschaffen durch Klang

Veröffentlicht November 24, 2014 von Zarah

Vor einer Weile hatte ich ein Gespräch mit der sumerischen Göttin der Heilung Ninhursag gepostet, die mir etwas über Heilungs- und Krankheitsdevas erzählte. Da das Channeling damals leider nicht aufgenommen worden war, hier noch einmal die Zusammenfassung des Heilungsvorgangs, wie sie ihn mir beschrieb, in meinen eigenen Worten:

Jedes Organ hat erstmal eine Organseele, wie auch die Chinesen sagen. Und wenn das Organ erkrankt, hat diese Krankheit quasi auch einen Deva, der eine bestimmte Form annimmt. Und was man macht ist, sich auf das Organ erstmal einstimmen, dann auf die Form der Erkrankung, und dann erschaffst du quasi eine Struktur oder eine Blaupause, eine Energiestruktur, die genau da draufpaßt. Das ist der Heildeva. Und der stellt im Prinzip dann die gesunde Funktion wieder her und löst sich auf, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Also wenn das System ausstrahlt, daß es gesund ist, dann verschwinden erstens die Krankheitsdevas, die das erschaffen haben, weil sie sich in dieser neuen Umgebung nicht mehr wohlfühlen. Und zweitens löst sich der Heilungsdeva im Prinzip in dieser Form auf, weil die Gesundheit ja schon vorhanden ist und der Körper ihm das sozusagen mitteilt, könnte man sagen.

Jetzt fand ich zu meiner großen Freude in einem Buch über Schamanismus die Beschreibung, wie die peruanischen Shipibo mit Liedern heilen, die sie Icaros nennen. Ein Icaro ist eine energetische Struktur, die in den Körper hineingesungen wird. Der Schamane kann damit sowohl krankheitsfördernde Energiestrukturen (also sowas wie Krankheitsdevas) aus dem Körper entfernen als auch einen gesundheitsfördernden Icaro im Körper verankern, der dann dort die gesunde Funktion durch seine positive Schwingung wiederherstellt. Das klingt ganz ähnlich wie das, was Ninhurssag mir damals erzählte.

Was ich natürlich auch super spannend finde, ist der Bezug zu Liedern und Gesängen, die die Shipibo-Schamanen verwenden, um gemeinsam mit Gott – also als Mitschöpfer – die Realität zu gestalten. Im Grunde ist es das, was ich auch selbst mache, nur daß ich die Wirkung der Klänge auf den Körper nicht sehen kann. Ich bin sehr dankbar, von der Arbeit der Shipibo erfahren zu haben, denn es gibt mir das Gefühl, mit meinen Gesängen in einer größeren Tradition zu stehen.

Auch daß sie sagen, wer jeden Tag singt, bleibt gesund und glücklich und vor schädlichen Einflüssen geschützt, ist etwas, das jetzt erst so langsam auch von der westlichen Gesundheitsforschung anerkannt wird. Vor kurzem las ich im Magazin meiner Krankenkasse einen Artikel über die heilsame Wirkung des Singens. Daran sieht man wieder, daß indigene Kulturen über eine Weisheit verfügen, die wir in der westlichen Kultur erst langsam wiederentdecken. Hier ein paar Links zu Artikeln über die positive Wirkung von Musik und besonders Gesang auf Gesundheit und Wohlbefinden:

Singende Krankenhäuser

Singen kann viel mehr

Die Kraft der Musik – Wie Töne helfen

Musik und Gesundheit

Die Übung von Carol Proudfoot-Edgar ähnelt ein bißchen der, die auch in meiner Bastelecke steht, nur geht es hier mehr ums Hören und bei der anderen Übung mehr ums Sehen. Letzten Endes geht es aber immer umeine innige Verbindung und um ein Gefühl der Einheit.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und bei euren eigenen Erfahrungen, falls ihr die Übung macht!

 

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Schamanische Gesänge bei den Shipibo – Heilung und Erschaffen durch Klang

von José Stevens:

Während einer Heilzeremonie der Shipibo flüsterte mir der Schamane, der die Zeremonie leitete, zu, ich hätte eine Wucherung an einer bestimmten Körperstelle. Ich hatte noch mit niemandem darüber gesprochen, hatte aber tatsächlich genau dort einen harten Knoten unter der Haut ertastet, was mich ein wenig beunruhigte. Deshalb war ich verblüfft, als er es erwähnte. Er sprach: “Machen wir ihn weg.” Ich stimmte bereitwillig zu. Daraufhin sang er mehrere Icaros, hielt die Hände über die betreffende Stelle und blies Rauch über mich. A nächsten Morgen untersuchte ich die Stelle und stellte zu meiner großen Erleichterung fest, daß der kleine harte Knoten verschwunden war. Er ist bis heute nicht wieder aufgetaucht.

Die Shipibo entfernen nicht nur das, was nichts im Körper verloren hat. Sie kennen auch Icaros, die eine positive Heilwirkung haben oder eine Schutzhülle bilden können. Indigene Menschen wissen, daß es im Körper riesige Weiten und sehr viel Platz gibt, in den etwas eindringen oder aus dem es entstehen kann. Eines dieser Dinge, die in diese offenen Räume eindringen und sie wieder verlassen können, bezeichnen sie als mal aire – als “schlechte Luft” oder “Kälte”. Sie glauben, daß man diese Räume auch mit Icaros füllen kann. Dies steht in keinerlei Widerspruch zum Verständnis der Quantenphysiker und Neurobiologen, die längst festgestellt haben, wie leer die subatomaren Ebenen des menschlichen Körpers sind. Dort befinden sich riesige Weiten – genau wie im Weltraum. Die Schamanen sagen, diese Weiten seien nicht leer, sondern mit Mustern wie Radiowellen gefüllt, die positiv oder negativ auf den Betreffenden wirken können. Die mal aire kriecht in den Körper wie die Muster jener Lieder, die seine subatomare Struktur durchdringen und ihn auf den feinstofflichsten Ebenen beeinflussen. Während der Schamane die mal aire entfernt, stößt er lang und vernehmlich auf, um sie besser loswerden zu können. Das Aufstoßen ist eine wunderbare Metapher für die Befreiung von etwas, das uns nicht guttut. Das Aufstoßen ist genau wie ein Lied eine Klangschwingung und macht die Befreiung für den Körper real.

Den Shipibo zufolge hat jeder Icaro ein subatomares Muster mit einer ganz bestimmten Aufgabe. Wird dieses Muster bewußt in den Körper hineingesungen, fängt es an, Ergebnisse zu zeitigen, die andernfalls ausgeblieben wären. Der Icaro soll lange im Körper bleiben – manchmal sogar für immer. Der Schamane oder Heiler kann die Icaros im Körper sehen und sagt dann: „Ach, ich sehe den Icaro, der von dem Schamanen X oder von mir selbst vor sechs Monaten hineingesungen wurde. Er ist noch da und macht seine Arbeit.“ Manchmal frischen sie einen solchen Icaro dadurch auf, daß sie ihn in eine Flasche Wasser singen und dem Patienten die Anweisung geben, sie bei sich zu tragen und jeden oder jeden zweiten Tag ein wenig davon zu trinken. Gelegentlich erhält der Patient auch eine Icaro-Flasche mit parfümiertem Wasser, um den Kopf damit zu besprengen. Oder er bekommt ein wenig von mit Icaros besungenem mapacho (Tabak), von dem er jeden Tag etwas rauchen und dessen Rauch er über seinen Körper blasen soll. Wer die neuesten Forschungen zum Thema Wasser kennt, der weiß, daß es auf Gesänge und Gebete mit Veränderungen seiner Molekularstruktur reagiert. Dies gilt auch für Tabak, obwohl es bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Heiler und Schamanen verändern die Wirklichkeit, indem sie ihre Absicht in das „Jetzt“ oder – wie die Quantenphysiker sagen – das Quantenfeld hineinsingen. Die Heiler der Shipibo ziehen negative oder krankheitsfördernde Muster mit Hilfe von Icaros aus dem Körper, die ihre tiefempfundene Absicht sowie subatomare Schwingungsmuster in sich tragen, und ersetzen sie durch positive und harmonische Vibrationen. Sie sind nur so weit erfolgreich, wie der Patient auch mitarbeitet. Wenn er nicht an den Prozeß glaubt oder die Heilung ablehnt, kann er die Wirkung des Icaros leicht zunichtemachen und krank bleiben. Das ist das Problem bei Menschen, die fragen: „Wie soll das denn funktionieren?“

Für die Shipibo besteht das Universum aus Liedern, welche die Heilpflanzen, Tiere und Elemente und sie lehren. Man kann es sich zur Aufgabe machen, sie zu erlernen, zum Mitschöpfer zu werden und zusammen mit Dios – Gott – die Wirklichkeit zu formen. Daher kennt die Kultur der Shipibo wie die der meisten anderen indigenen Völker der Welt unzählige Lieder. Viele Schamanen sagen, wir befänden uns in ernsten Schwierigkeiten, da wir den Kontakt zu unseren Liedern verloren hätten. Eingeweihten ist es ein Greuel, ohne Lieder zu sein. Denn dann ist man nicht mehr imstande, seine Welt selbst zu gestalten, und ist der Täuschung und schädlichen Kräften ausgeliefert.

Ich bat die Shipibo, mir dabei zu helfen, das Singen zu lernen. Das Singen fällt mir schon immer schwer, da ich eine starke intellektuelle Ausrichtung habe. Sie überreichten mir einen mit besonderen Icaros bestickten Stoff. Ich sollte ihn mir bei Zeremonien um die Schultern legen, damit ich die Lieder lernte. Anschließend sangen sie einige Icaros in mich hinein, um den Lernprozeß zu beschleunigen. Anfangs hatte ich meine Zweifel, stellte aber schon bald erstaunt fest, wie schnell ich auf einmal lernte. Morgens und abends schossen mir Lieder durch den Kopf, und ich merkte, daß ich sie immer wieder sang, auch wenn ich eigentlich damit aufhören wollte.

Die Shipibo glauben, daß jeder Mensch ein Lied hat, alle Menschen singen können und der Große Geist allen Menschen Lieder schenkt, wenn sie darum bitten. Es kommt nur darauf an, daß man die Bereitschaft zum Singen mitbringt. Manchmal haben diese Lieder einen Text, manchmal auch nicht. Oft beginnen sie mit einer einfachen, sich wiederholenden Melodie, die man pfeifen oder summen kann und die im Laufe der Zeit einen immer komplexeren Text und Inhalt bekommt. Viele Icaros sollen Dankbarkeit ausdrücken oder einen Geisthelfer ehren. Andere dienen dazu, sich selbst zu schützen, um Unterstützung zu bitten oder einem Verbündeten Anweisung für eine bestimmte Aufgabe zu geben. Die Shipibo glauben wie die meisten schamanisch geprägten Völker der Erde, wer nicht singt, sei anfällig für Depressionen und Angst. Sie sagen, wir müßten ausnahmslos jeden Tag singen. Dann blieben wir gesund und glücklich und wären vor Unheil geschützt. Wenn Sie den schamanischen Weg gehen möchten, wird sich das Singen ebenso wenig vermeiden lassen wie die Natur.

Kapuzinerkresse – die Blüte der Lebensfreude

Übung: Das Lied einer Pflanze finden

Finden Sie eine Pflanze in Ihrer Landschaft. Es kann sich dabei um ein beliebiges Gewächs handeln [….], auch um einen Baum. Setzen Sie sich im veränderten Bewußtseinszustand neben diese Pflanze. Schließen Sie die Augen, bringen Sie die Gedanken zur Ruhe, sperren Sie die Ohren auf und lauschen Sie dem Klang oder Lied dieses Wesens. Lassen Sie zu, daß es allmählich auch in Ihnen schwingt – und vom unteren Ende Ihrer Wirbelsäule aufsteigt, bis es oben aus Ihrem Kopf wieder austritt. Es ähnelt dem Klang, der im Stengel oder Stamm einer Pflanze emporsteigt. Sie werden wissen, wenn Sie fündig geworden sind und sich in den Klang dieses Wesens verwandelt haben, denn Sie werden ein tiefes Gefühl des Einsseins empfinden. Wenn Sie fertig sind, sagen Sie der Pflanze, was für ein wunderschönes Lied sie hat, und danken Sie ihr dafür, daß Sie daran teilhaben durften.

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Artikel von José Stevens, Übung von Carol Proudfoot-Edgar, aus dem Buch Der schamanische Weg in die Tiefe der Seele von Sandra Ingerman und Hank Wesselman

Qarrtsiluni – Die Geburt der heiligen Gesänge aus der Kraft der Stille

Veröffentlicht Oktober 28, 2014 von Zarah

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Die Kraft der Stille

Vergangenes Wochenende, im Nachklang der Sonnenfinsternis und mit Merkur stationär in meinem 12. Haus – dem mystischen, von Neptun regierten Haus der  Geheimnisse – hatte ich das Gefühl eines Schwebezustands, als würde die Zeit stillstehen. Synchronistischerweise fand  ich während dieser Zeit beim Blättern in Rasmussens Buch einen kleinen Abschnitt über die Entstehung der heiligen Gesänge der Eskimo aus der Kraft der Dunkelheit und Stille.

Rasmussens Expeditionsgruppe hatte in stürmischem Wetter Zuflucht in einer Eskimosiedlung gefunden, wo man sich erbot, ihn sogleich zur heiligen Stätte des Ortes zu führen. Dort lernte er die alte Eskimofrau Majuaq kennen. Sie war erstaunt, daß er ihre Sprache sprach, obwohl er wie ein Weißer aussah. Rasmussens Vater war Däne, doch seine Mutter war eine halbe Inuit, und er war im grönländischen Teil Dänemarks aufgewachsen und hatte dort die Sprache und die traditionelle Lebensweise der Eskimo kennengelernt. Zu seinem Erstaunen stellte er bei seiner großen Schlittenreise durch Kanada und Alaska fest, daß er sich mit dieser Sprache auch dort verständlich machen konnte.

Doch die alte Majuaq belehrte ihn, als er sie um Geschichten bat, daß man nicht einfach so drauflos erzäinehlen konnte. Man müsse sich nach innen wenden und mit der Kraft der Stille und der Dunkelheit verbinden, bevor man anfing zu sprechen oder zu singen. Kein Licht, kein Geräusch dürfe stören. Dann würden die Dinge, die gesagt oder gesungen werden wollten, aus der Tiefe aufsteigen.

Hier folgt nun, was Majuaq Knud Rasmussen in jener Sturmnacht erzählte:

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Qarrtsiluni – Die Entstehung der heiligen Gesänge

„(S)age mir, wie lange bleibst du bei uns? Es fordert Zeit, wenn ich erzählen soll. Meine Stimme ist schwach, und meine Zunge ist schlaff; ich weiß viel, aber ich erzähle langsam.“

„ich weiß nicht recht, wie lange“, antwortete ich, denn ich durfte ihr nicht sagen, daß wir unsere Reise fortsetzen mußten, sobald sich das Wetter wieder besserte. Ich merkte schon, daß die alte Majuaq gründlich war wie ein weiser Gelehrter, der in die Tiefe geht, wenn wirklich über Geschichte geredet werden soll. Und sie antwortete mir: „Wer nicht weiß, wann er reisen wird, hat keine eilige Arbeit. Das ist gut. Aber erst muß ich nachdenken, denn wir Alten haben einen Brauch, der Qarrtsiluni heißt.“

„Was ist Qarrtsiluni?“

„Das werde ich dir jetzt erzählen, aber mehr bekommst du heute auch nicht zu hören.“

Und nun erzählte Majuaq mit großen Handbewegungen, unaufhörlich ihre krummen Arme schwingend:

“In alten Tagen feierten wir jeden Herbst große Feste zu Ehren der Seele des Wales, und diese Feste mußten stets mit neuen Gesängen eröffnet werden, die von den Männern zusammengestellt wurden. Man sollte die Geister mit neuen Worten anrufen; alte Lieder durften nie gesungen werden, wenn Männer und Frauen tanzten, um den großen Fangtieren zu huldigen. Und da hatten wir den Brauch, daß in jener Zeit, in der die Männer ihre Worte zu diesen Hymnen erfanden, alle Lampen ausgelöscht werden mußten. Es sollte dunkel und still im Festhaus sein. Nichts durfte stören, nichts zerstreuen. In tiefem Schweigen saßen sie in der Dunkelheit und dachten nach, alle Männer, sowohl die alten wie die jungen, ja, sogar die kleinsten Knäblein, wenn sie nur eben so groß waren, daß sie sprechen konnten. Diese Stille war es, die wir „Qarrtsiluni“ nannten. Sie bedeutet, daß man auf etwas wartet, das aufbrechen soll.

Denn unsere Vorväter hatten den Glauben, daß die Gesänge in der Stille geboren werden, während alle sich nur dazu anstrengen, schöne Gedanken zu denken. Dann entstehen sie im Gemüt des Menschen und steigen herauf wie Blasen aus der Tiefe des Meeres, die Luft suchen, um aufzubrechen. So entstehen die heiligen Gesänge.“

Das war alles, was Majuaq mir erzählen konnte. Im Laufe der Nacht legte sich der Wind, und wir setzten unsere Reise fort.

Aber bei einem kurzen Begegnen und in einem einzigen Wort gab sie mir eine schlichte Würdigung des demütigen Ernstes, der notwendig ist, wenn man anderen wirklich Anteil geben will an dem, was aus der heiligen Tiefe des menschlichen Gemütes kommt.

Qarrtsiluni – Stille.

Möge denn dieses Wort die Botschaft einer alten, naiven und unwissenden Eskimofrau sein an alle, die ihren Mitmenschen etwas sagen wollen in Büchern, in Bildern, in Stein oder in irgendeiner anderen Form der Kunst. Ein besseres Motto für seine Arbeit kann niemand finden. –̶

Majuaq /  Knud Rasmussen:

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Diese Botschaft aus einer fernen Vergangenheit und einer heute fast versunkenen Kultur hat mich besonders berührt, da ich ja selber so etwas wie „heilige Gesänge“ mache. Und daß die Gesänge niemals gleich sein dürfen, ist auch meine Erfahrung. Sie entstehen immer aus der Verbindung mit dem gegenwärtigen Moment, und man muß still werden und nach innen gehen, um sich darauf einzustimmen.

Aus meiner Sicht war diese alte Eskimofrau weder naiv noch unwissend, sondern sehr weise. Doch Rasmussen schrieb zu einer Zeit, da indigene Völker noch als „primitiv“ galten, und mußte es deshalb vielleicht so formulieren, daß seine LeserInnen sich „überlegen“ fühlen konnten  …

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Eintauchen in die Tiefe und die Stille dieser Jahreszeit!

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DANKE Masaru Emoto!

Veröffentlicht Oktober 18, 2014 von Zarah

Gerade haut mich die Nachricht um, daß Dr. Masaru Emoto, der Botschafter des Wassers, gestern am 17. Oktober 2014 verstorben ist. Für mich ist der Mann eine Legende. Er hat so viel bewegt, und dabei hatte er selber nicht einmal das Gefühl, daß es seine persönliche Leistung war. In seinem Buch „Wasserkristalle“ schreibt er, ohne seinen extrem hartnäckigen Mitarbeiter Dr. Kazuya Ishibashi hätte er sicher irgendwann die Flinte ins Korn geworfen. Doch dieser ließ sich nicht entmutigen und änderte immer wieder die Versuchsanordnung, bis es möglich war, deutliche Bilder von den Wasserkristallen zu bekommen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Dr. Ishibashi für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ohne dieses Vertrauen hätte er sicher nicht monatelang Versuche gemacht, bei denen der Erflg stets ungewiss war. Und da ich selbst keine so große Ausdauer m Verfolgen von Zielen habe, hätte ich mit großer Wahrscheinlichkeit aufgegeben, wenn ich es hätte selbst machen müssen. Mir hat diese Geschichte jedenfalls gezeigt daß am Anfang immer die Idee einer Sache stehen muß, damit etwas Gestalt annehmen kann. Das heißt, ich wurde mir wieder einmal der ganz banalen Tatsache bewusst, dass die Phänomene der Welt zuerst durch das Bewusstsein der Menschen geschaffen, und später erst verwirklicht werden.

aus: Masaru Emoto, Wasserkristalle, S. 21/22

Für mich ist es immer wieder eine Freude, in Masaru Emotos oben zitiertem Buch zu lesen. Allein wenn er solche Sätze schreibt wie „Das Wasser hört Musik“ oder „Das Wasser freut sich sehr“, geht mir das Herz auf, weil es mich wieder daran erinnert, daß Wasser ein lebendiges Wesen ist (was ich sonst öfter mal vergesse). Und die  vielen Zuschriften, die er von ganz normalen Menschen (keine Wissenschaftler, sondern Hausfrauen oder Grundschullehrer) überall auf der Welt bekam, die auf einmal anfingen, sich über die Wirkung ihrer Worte oder über den Umgang mit Wasser Gedanken zu machen, legen Zeugnis davon ab, wie bahnbrechend seine Arbeit gewirkt hat und immer noch wirkt.

Dr. Emoto war ein neugieriger Geist und ein zutiefst positiv denkender Mensch. Daher bin ich sicher, daß er auch jenseits dieess physischen Lebens weiterhin neue Realitäten erforschen wird.

Sein letztes Wort war „Arigato“ (Japanisch für „Danke“). Ich stelle als Tribut an seinen freundlichen, bescheidenen und abenteuerlustigen Geist den Wasserkristall für das Wort „Danke“ hier herein:

k-Masaru Emoto - Danke

DANKE Masaru Emoto!

Writing 101 Day 6: A Guru in Disguise

Veröffentlicht Juni 10, 2014 von Zarah

Writing 101, Day Six: A Character-Building Experience

Who’s the most interesting person (or people) you’v met this year?

Today’s twist: Turn your post into a character study.

http://dailypost.wordpress.com/dp_assignment/writing-101-day-six/

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A Guru in Disguise

I am a shamanic singer. I work with intent and sound, singing things into existence. It’s a rather uncommon profession. People who are interested in my work typically belong to the esoterically minded (aka „woo-woo“) tribe, the type of person who reads channelings and meditates regularly. So when I received an e-mail from an unknown man requesting a session, that was the type of person I expected to meet.

Well, I was in for a big surprise. When the time of our appointment came and I opened the door, I saw a sturdy man not much taller than myself who was wearing coarse workclothes smeared with what looked like white paint and speaking in a broad Berlin dialect. He radiated a definite working-class aura. Not at all the kind of person I had been anticipating! Indicating the paintmarks on his trousers, I asked him if he did renovations or interior decoration, painting houses and suchlike. He replied that he did “building insulation” – stabilizing walls that had become porous with a silicone-like substance that hardened after it had been sprayed into the holes. He told me that he enjoyed his work very much but had left earlier today to enjoy a quiet hour by himself  and a cup of coffee before coming to our session, adding that he was usually late, but was amazed at himself to be ten minutes early today. Then he went to the men’s room to change into fresh clothes whilst I prepared my audio equipment, feeling thoroughly confused.

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Issues? What Issues?

My confusion grew more intense when we started the session and he told me about the “issues” that had brought him here. As I listened to him enumerating his perceived problems, I caught myself thinking, “That is not really an issue that needs any kind of treatment. What on earth did he come here for?” It was mostly the stuff of everyday life that many people live with, but it turned out he had been to many “self-awareness” seminars where they seemed to make a very serious issue of almost everything under the sun. Stuff you had to work on very hard to resolve it – even if there was nothing to resolve in the first place. 😉

He actually struck me as someone who didn’t need outside help at all to cope with his life. He was getting along just fine. He was open, friendly and communicative, and he had no problems with his work, relationships, finances or health. The only “problem” seemed to be a certain confusion about these issues he thought he was having. It seemed as if his teachers had convinced him that there was something wrong that needed to be fixed although I couldn’t really see what that might be. Slowly it dawned on me that my confusion in listening to him was caused by his own. He really didn’t need any help, although he thought he did.

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Finding a Focus

However, following the meandering stream of his tales, gradually a theme emerged that seemed like a worthy pursuit. He told me that the question „What do you want?“ had come up several times recently, and it seemed like he could use some clarity on what he really wanted. So we agreed that the singing should be for him to gain clarity about what he wanted and what really mattered to him.

For those who aren’t familiar with creation through sound, I should explain at this point that it is vital to have a clear focus before you start singing. It’s important to know exactly what you intend to create through the sound, because if your intention is fuzzy or unclear, you might create stuff that isn’t really helpful and might even be detrimental. If I had just gone along with what he thought his “problem” was, chances are that the session would have produced the opposite effect from what he intended, creating a problem where none existed before. But when we hit on the topic of gaining clarity on what he wanted, there was an immediate resonance that “this was it” – this was what he had actually come for. (Or so we thought.)

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Another Surprise

I had only been singing for a short while when suddenly this huge wave of love came through me for him. It seemed like there was a person or persons who wanted to send this love to him. It was overwhelming. Amazing. Just …. wow.

When I had finished he told me that he had seen himself standing on a mountain, or actually, a kind of mesa. At first he thought he was alone up there. Then he noticed there were people standing to his left and right. And then his gaze widened and he saw that he was standing in a huge circle of people! That he was not alone up there at all. That was the message for him.

They were his people from ancient times, and they seemed very happy that they had finally found a way to reach him. I told him that he could always contact them again, and he said he would.

Then it seemed as if there was something else waiting to be sung, so I started singing and felt the strong presence of a woman (of his people), who was grinning broadly and sending more love to him. It felt a bit as if she thought, “Well, let’s see if this will make him remember …” He told me afterwards that there had been still the same circle of people and one woman had stood up but he couldn’t see her clearly enough to recognize her. But he had felt the love she was sending him.

The next thing that happened was that really huge waves of love came through and I was supposed to just hold the energy in silence. No singing this time. It took everything I had to transmit this huge wave of love for him. And all the while I thought, what if he doesn’t notice anything? Am I doing this right? Am I even able to do this? Then I heard a reply inside of myself that this was my chance to let go of the little doubting self and embrace the big Self (capital S). I thought, well maybe that message is not just for me, and told him he could also release the small self now if he felt a resonance to that. He told me afterwards that he had been able to let it go quite peacefully. 🙂

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The Hidden Master

After the session was finished, we talked some more and he told me he had done firewalks and had been not walking, but dancing on the burning coals without hurting his feet. I was impressed. Then he mentioned that he was a Reiki teacher. “I went through with it”, he said proudly. “After I discovered Reiki, I did my first degree, then the second. Then I pulled it through to get my master’s degree, and then finally I became Reiki teacher.” I was amazed that he thought he had to come to me if he had these abilities, and asked him if he had ever thought about becoming a professional healer. “Yes”, he said, “ I did it professionally for a while, but it just didn’t seem right. Something was missing. I need a practical activity as a balance. Just can’t live without it. I have a little garden outside of Berlin, and I have my job, and I love it this way. Working and doing my garden. I just have to do something practical. Then in the evenings and on weekends everyone who wants a Reiki session can come if they want to. That’s the way that feels right to me.” He reminded me of  those spiritual healers in Brazil I had heard of who work in a day job and then do healings all night without ever getting tired. And I thought, wow, this man is not my client, he is my teacher. He came here to give something to me, not to get something from me. I felt thoroughly humbled.

But he must have gotten something from me too, because he said, “Well, this was definitely something special. It’s something I could do more often. It’s not like working on your issues. This is something completely different.” I felt grateful that I had helped to provide a special experience for him.

He gave me one last teaching, by paying me more than my regular fee. At first I thought he had made a mistake, but he said with a smile, “This is the figure that came up during the session, so I reckon it’s the right one.” I was so surprised that I could say nothing but, “Wow … thank you.” He said, “Well this was definitely not the last time we’ve met.” I said , “I surely hope so.”

Then he left, and I was left with a feeling of incredible joy in my heart and nobody to share it with …

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