Naturerfahrung

Alle Beiträge in der Kategorie Naturerfahrung

Celia Fenn: Der Pfad des Löwenherzens – Ein heiliges Abenteuer in Afrika (Blogtagebuch)

Veröffentlicht Januar 8, 2018 von Zarah

Hi ihr Lieben, hier ist der Anfang des Berichts von Celia Fenn über ihr Abenteuer in Afrika … heute ist sie losgefahren, um ins Land der Löwen und ins Land ihrer Ahnen zu reisen. Sie hat mich aber schon mal gebeten, euch zu fragen, ob ihr weitere deutsche Webinare haben wollt. Einige haben schon auf Facebook geantwortet, aber für alle, die dort nicht sind oder deren Kontaktinfo ich nicht habe, stell ich die Frage hier auch noch mal. 🙂 Ich selbst hab mich sehr gefreut, die Übersetzungen zu machen und würde es auch weiter tun.

Aber jetzt erstmal der Auftakt zu Celias Löwen-Abenteuer …

Cecil und Jericho im Hwange-Nationalpark in Simbabwe

Der Pfad des Löwenherzens – Ein heiliges Abenteuer in Afrika (Blogtagebuch)

von Celia Fenn

Originaltext HIER

Willkommen zu meinem ersten Abenteuer im Jahre 2018 … dem Heiligen Pfad des Löwenherzens und der Aktivierung der Löwencodes in Afrika.

Ich werde 10 Tage im Löwengebiet verbringen, und ich werde den Hwange-Nationalpark besuchen, das Zuhause von Cecil dem Löwen, der berühmt wurde, als er 2016 von einem amerikanischen Jäger angeschossen und getötet wurde. Das Bild oben zeigt Cecil und seinen Bruder Jericho.

Es gibt viele Gründe für meine Reise. Der erste ist, daß ich von Spirit gerufen wurde, dies zu tun, und ich werde mich auf meiner Reise nach Sambia, Botswana und Simbabwe mit den AhnInnen-Energien des Landes verbinden. Der zweite Grund ist einfach nur reine Abenteuerlust und Spaß. Der dritte ist Kreativität und eine Gelegenheit, im afrikanischen Busch zu malen und zu fotografieren. Und schließlich mache ich es auch, um herauszufinden, ob es möglich sein wird, eine Gruppe von Menschen im August 2018 zum Löwentor-Portal auf ein persönliches spirituelles Abenteuer in den Energien der Neuen Erde von 2018 mit den Löwen-Codes und dem Pfad des Löwenherzens nach Afrika zu bringen.

Bitte reist mit mir, während ich hier poste, wenn ich dazu komme. Es wird nicht immer eine Internetverbindung geben, aber wo sie verfügbar ist, werde ich euch über unsere Reise auf dem laufenden halten.

Meine Begleiterin, Lynette, ist ebenfalls Südafrikanerin, die jetzt in Sambia lebt, und wir werden zusammen von Livingstone in Sambia nach Chobe in Botswana, Victoria Falls in Simbabwe und dann weiter nach Hwange und Matopo reisen, bevor ich von Bulawayo in Südost-Simbabwe wieder zurück nach Hause fahre.

Das Ziel ist also nur ein Teil des Abenteuers … es ist die Reise selbst, die wichtig ist! Und ja, wir werden in einer davon nach Süden fahren. Die Reise beginnt am Montag, dem 8. Januar!

Das Leben war für gute Freunde und großartige Abenteuer gedacht.

7. Januar: Bereit zur Abfahrt … und Einige Informationen über Lichtcodes:

Ich bin beinahe mit Packen fertig und bin bereit, morgen um 5 Uhr früh zu meinem frühen Flug nach Johannesburg und dann nach Livingstone in Sambia aufzubrechen.

Jemand, der den ersten Eintrag gelesen hatte, schrieb mir gestern abend und fragte mich, was denn genau ein “Lichtcode” sei?

Gute Frage. Wir alle sprechen von Lichtcodes, und ich nehme an, wir wissen alle mehr oder weniger, was wir damit meinen. Aber es definieren zu müssen, könnte schwieriger sein. Der Mensch, der mir schrieb, schlug vor, Lichtcodes seien “Zeichenketten aus Algebra oder einzelnen Symbolen, die aus Licht bestehen”. Ich fand das eine wirklich gute Definition.

Ich würde sagen, ein Lichtcode ist Information aus Höheren Bewußtseinsebenen, die in die Galaxis und zu uns als Lichtsprache und “Ketten” von in diesem Licht enthaltenen mathematischen Gleichungen und heiligen Geometrien übermittelt werden. Diese Lichtcodes werden von verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen Quellen übermittelt, sind aber auf den Göttlichen Willen und die Höhere Evolution ausgerichtet.

Im Falle der “Löwencodes” käme diese Information speziell vom Höheren Bewußtsein und von den Sternenwesen, die mit Sirius und Alpha Leonis in Verbindung stehen. Auf meiner Reise beabsichtige ich, mich auf diese Informationsströme auszurichten und Empfängerin und Übermittlerin dieser Heiligen Codes zu sein. In der Gegenwart wirklicher Löwen im afrikanischen Busch zu sein, wird ein Mittel sein, diese Lichtcodes zu verstärken und sie klarer wahrzunehmen.

Ich nehme an, es stimmt, daß alles Licht und Energie und ein beständiger Strom von im Licht enthaltener mathematischer Information ist.

Wenn wir wach und aufmerksam sind, sind wir uns bewußt, daß wir wählen, welche Informationsströme wir empfangen und übermitteln wollen. Die Essenz von “schlafend” bedeutet, Übermittlungen unterworfen zu sein, die von denjenigen, deren Agendas auf Macht und Gier beruhen, manipuliert und kontrolliert werden. Die Essenz von “wach” bedeutet, sich auf jene Übermittlungen auszurichten, die Höheres Bewußtsein enthalten, und die Energie zu übermitteln, die wir “Neue Erde” nennen, und Liebe, Mitgefühl und Kreativität zu fördern.

Für mich wird also die Ausrichtung auf die Löwencodes ein Abenteuer im Höheren Bewußtsein ebenso wie eine tiefere Verbindung mit Afrika und mit dem Planeten selbst sein. Ich ehre die Löwen von Afrika und ihre Kosmischen und Stellaren Sternenältesten, die die Großen LehrerInnen von Sirius und Alpha Leonis sind … das Löwenherz.

Text © Celia Fenn 2018, Übersetzung © Zarah Zyankali 2o18. Foto von Cecil und Jericho © Brent Stapelkamp, andere Bilder: freie Wallpaper, entnommen aus Celia Fenns Originalartikel. Dieser Text darf frei weitergegeben werden, solange er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angehängt ist und auf den Originaltext und die Übersetzung verlinkt wird. Danke.
Advertisements

Licht-Erfahrungen zur Sonnenwende im Landschaftspark Herzberge

Veröffentlicht August 1, 2015 von Zarah
k-SAM_1048

Wächter-Weidenbaum – mit bloßem Auge völlig dunkel

Licht-Erfahrungen zur Sonnenwende im Landschaftspark Herzberge

Jetzt – zu Lughnasadh – will ich doch endlich mal von meinen Erfahrungen zur Sonnenwende berichten. Sandra hatte ja geschrieben, man sollte rausgehen und Kristalle auf die Erde tun und sie mit den Kristallen in der Erde, den Kristallinen Strukturen und dem Kristallgitter verbinden.

Der Tag vor der Sonnenwende war der Lange Tag der Stadtnatur, bei dem man viel Stadtnatur, Parks, Gärten und Landschaften erleben und Führungen mitmachen kann. Beim vorigen Tag der Stadtnatur hatte ich den wunderschönen Landschaftspark Herzberge kennengelernt. Er umgibt das Evangelische Königin-Elisabeth-Krankenhaus (ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert) und es gibt dort urbane Landwirtschaft wie Schafzucht und Streuobstwiesen. In der Nähe befindet sich auch noch der Betriebsbahnhof Lichtenberg der Berliner Verkehrsbetriebe. Schafe, Wald & Wiesen, Krankenhaus & Technik in trauter Harmonie, sowas findet meiner einer irgendwie cool. 😉

k-SAM_1024

Seht ihr das Licht in den Bäumen?

Der Naturpfad

Das Beste ist aber der Naturpfad. Er besteht aus 15 in der Landschaft verteilten Stationen mit jeweils einem Mosaik, einer Informationstafel und meist auch noch einem Baum. 🙂 Die Infotafel enthält interessante Informationen zur Landschaft oder einer Baumart sowie eine Yoga- oder Meditationsübung, die man auf dem Mosaik stehend machen kann. Das Coole daran ist, daß viele Übungen den Betrachter dazu auffordern, sich mit einem dort stehenden Baum oder mit der umgebenden Landschaft meditativ zu verbinden und daß auch Hinweise zur Bedeutung bestimmter Bäume in heidnischer Zeit gegeben werden. (Hier könnt ihr den gesamten Parcours mit Beschreibungen und Fotos der einzelnen Stationen sehen. Auch ein Drachenpunkt und ein Panbaum sind dabei.)

Wasser-Mosaik

Wasser-Mosaik

Das schamanistische Schaf

Es gibt auch Hinweise auf den Schamanismus. Hättet ihr z.B. gedacht, daß das Schaf ein schamanisches Krafttier ist, das mit der Kraft des Träumens zu tun hat? Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß ja, daß ich zu Schafen ein eher gespanntes Verhältnis habe. Für mich symbolisierten sie bisher eher die stumpfe Masse, die einem Leithammel hinterherläuft, ohne irgend etwas zu hinterfragen. (Deswegen hab ich wohl auch vergessen, die Schafe zu fotografieren. 😉 ) Wie erhellend und erheiternd war es daher, auf einer der Infotafeln folgendes zu lesen:

Das Schaf als Krafttier

Heilige Geometrie in der Landschaft

Der Naturpfad wurde im Rahmen eines von einer Geomantin und einer Künstlerin geleiteten Jugendprojektes angelegt. Durch geomantische Methoden wurde eine Reihe von Kraftplätzen in der Landschaft ermittelt, die Künstlerin leitete dann das Bauen der Mosaike an. Viele der Mosaike zeigen Formen der heiligen Geometrie wie z.B. die Vesica Piscis, der Same des Lebens (aus dem später die Blume des Lebens und die Frucht des Lebens entsteht). Ich finde es super spannend, daß solche Projekte jetzt im Stadtraum entstehen, denn das zeigt, daß sowohl die Akzeptanz als auch das Wissen um die heilige Geometrie und die Heiligkeit der Natur im allgemeinen Bewußtsein zunimmt.

 Insekten-Töne öffnen Dimensionstore

Ich hatte vor, zu einem ganz besonderen Mosaik zu gehen, bei dessen Einweihung sich die Plejadier gemeldet hatten. Eine Heuschrecke war auf dem Mosaik gelandet und hatte angefangen, durchdringende Töne von sich zu geben. Diese Töne hatten eine dimensionale Verbindung hergestellt, und auf einmal kamen die Plejadier durch und meinten: “Ihr glaubt das vielleicht nicht, aber wir beobachten, was ihr hier macht, und wir finden das gut. Macht weiter so!” Für mich war das auch noch mal eine Bestätigung, wie machtvoll die Arbeit mit den Tönen ist. Die Plejadier schreiben ja im 2. Buch von Barbara Marciniak, daß Frösche, Insekten und andere Tiere durch ihre Töne dimensionale Torwege öffnen. Von daher paßte das wirklich gut.

k-SAM_1017

Plejadische Kristall-Programmierung

Ich hatte meine 6 “plejadischen” Kristalle mitgebracht und wollte damit auf dem Mosaik die Sonnenwend-Meditation machen. Im 2. Buch der plejadischen Botschafterin Christine Day, Pleiadian Principles for Living, gibt es eine Graphik mit einem Gitter zum Programmieren von 6 Kristallen. Die Kristalle müssen einendig und sehr klein sein, und man muß sie zwei Tage lang auf dem Gitter liegen lassen, damit sich die Programmierung überträgt. Das hatte ich gemacht, nur halb daran glaubend, daß das irgendwas bewirken würde, und war über das Ergebnis extrem überrascht. Als ich die winzigkleinen Kristalle in der angegebenen Ausrichtung um mich herum legte, baute sich sogleich ein sehr starkes Feld auf. Diese Kristalle hatte ich also jetzt dabei. Zuerst wollte ich aber noch einmal durch den Landschaftspark gehen und die Stationen aufsuchen, die ich beim letzten Mal kennengelernt hatte.

Ich war spät losgekommen, weil es vorher wolkenbruchartigen Regen gab und ich zuerst dachte, es hätte gar keinen Sinn, nach Lichtenberg rauszufahren, wenn man dann dort nur im Regen herumstapfen muß und sich nicht für die Meditation hinsetzen kann. Doch dann klarte das Wetter auf,  blieb aber immer so am Rand, als ob es gleich wieder regnen könnte … hier ist ein Foto von der besonderen Atmosphäre dieses Tages:

k-SAM_1022

Oh, das lebt ja!

Der Wald nahm mich freundlich auf; als ich mich an einer großen alten Eiche (auch eine der Naturpfad-Stationen) auf eine Bank setzte, wurde ich von einem Haufen Kinder von weitem für eine Puppe gehalten. Sie stritten sich, ob iich nun „echt“ sei oder nicht.

„Das ist eine Puppe!“

„Quatsch, das ist doch keine Puppe!“

„Doch, das ist eine Puppe!“

„Sieht die gruselig aus!“

Ich ließ sie noch ein bißchen näher herankommen und machte dann ein paar Hexenfinger in ihre Richtung …. ksss, ksss … noch bevor sie sich von dem Schreck erholt hatten, brach ich in Gelächter aus und sie waren so verlegen, daß sie mitlachten.

k-SAM_1060

Das Leuchten in den Bäumen

Dann machte ich mich auf den Weg zu dem „plejadischen“ Mosaik. Zwischendrin fing es an zu nieseln und ich hoffte, daß es nicht in einen Wolkenbruch ausarten würde. Unterwegs machte ich noch ein paar Bilder und war sehr erstaunt, daß an Stellen, wo mit bloßem Auge gar kein Licht zu erkennen war, auf den Bildern ein helles Leuchten erschien. Das hätte mir schon einen Hinweis auf die Intensität des hereinkommenden Lichts geben sollen  – aber ich fand es erstmal nur merkwürdig und war mir auch nicht sicher, ob das nun wirklich ein „übersinnliches“ Leuchten oder einfach nur ein Kameraeffekt war. Wenn ich mir jetzt jedoch noch einmal das oberste Bild von dem lichterfüllten Wächter-Weidenbaum ansehe, wundert es mich nicht mehr, warum die Bibel von einem „brennenden Busch“ spricht, der trotzdem nicht verbrannte. Es war Licht, nicht Feuer, was Moses da sah.

Drachenseite

Kristallmeditation auf dem Mosaik

Nach einer Weile des Herumirrens im Nieselregen entdeckte ich dann das „plejadische“ Mosaik. Es ist wirklich erstaunlich – es sind Drachen- , Wasser-  und auch Sonnen- und Planetenenergien darin enthalten. Das Holzhäuschen zum Unterstellen direkt daneben war jedoch schon von einem Liebespärchen besetzt, die Frau war ständig laut am Lachen, und ich war mir nicht ganz sicher, ob das nun der gute Zeitpunkt wäre, um hier eine Sonnenwendmeditation zu machen. Aber ich plazierte trotzdem meine Kristalle auf dem Mosaik, setzte mich in den Kreis und fing an, mich mit den kleinen Kristallen, dem Kristallgitter und den kristallinen Strukturen zu verbinden. Dabei erschien erstaunlicherweise eine Pyramidenstruktur aus Christine Days erstem plejadischem Buch … eine Meditation, die ich vorher ungefähr dreimal gemacht hatte, und das letzte Mal war schon eine Weile her. 😎 Zuerst machte ich die Meditation nur geistig, dann kamen auch Worte in meiner Sternensprache und Handbewegungen durch, mit denen ich die Energie bewegen sollte.  Zum Singen gab es keinen Impuls, aber das fühlte sich richig an.

Bemerkenswert war auch, daß die laut lachende Frau während meiner Meditation allmählich immer ruhiger wurde und ich ganz in Ruhe meditieren konnte … und daß es während der ganzen Zeit trocken blieb. Rechts neben mir stand ein wunderbarer Jasminstrauch in voller Blüte.  Mir kam es wie eine „Mini“-Meditation vor – das, was ich gerade so hinbekam -, aber es schien, als ob es trotzdem ausreichte.

k-SAM_1046

Auf dem Rückweg zur Trambahn machte ich noch mehr Fotos, und das Leuchten tauchte immer wieder auf – auch an Stellen, wo das bloße Auge nichts als Schatten wahrnahm. Doch ich hatte mich anscheinend etwas übernommen – die Lichtaufnahme durch eine Kamera wirkt offenbar noch einmal stärker, als wenn man das Licht „nur“ mit den Augen betrachtet.

In der folgenden Nacht hatte ich nämlich folgende Träume:

Traum von der Sonne

Da war diese irre Sache mit der Sonne. Die Sonne konnte man draußen so sehen wie einen Feuerball. Die hatte sogar richtig so eine Art Struktur – also nicht nur  Gas, sondern so Muster. Und da wollte ich das fotografieren und hab gesagt: „Ich hoffe, ich schaff das mit der kleinen Kamera.“ Die war riesig, vor dem Fenster direkt. Und dann bin ich raus und hab das fotografiert. Und ich weiß nicht, ob’s der Blitz war, aber auf jeden Fall hat das total fast meine Netzhaut versengt, als ich das fotografiert hab.

Dann dachte ich, vielleicht mach ich den Blitz aus und ändere die Kamera-Einstellungen und probiere es noch mal. Ich ging rein und versuchte, das umzustellen. Und dann ging es erstmal ganz aus, dann wurde alles ganz dunkel, und als ich dann die Einstellungen so hatte, wie ich sie wollte, war die Sonne schon am Untergehen. Da konnte man dann nur noch einen schönen roten Sonnenuntergang sehen. Da hab ich gesagt, dann fotografiere ich den.

Und dann war es lustig, weil das wie so eine Berlinpostkarte aussah. Nur am Brandenburger Tor direkt war Wasser, was ja sonst nicht so ist. Da war links das Brandenburger Tor, rechts war die Spree irgendwie – also halt Wasser -, und da drüber ging rot die Sonne unter. Also man konnte gerade noch so ein bißchen rotes Leuchten auf dem Wasser sehen. Und da hab ich davon ein paar Bilder gemacht.

Du entscheidest, was zuviel ist

In einem weiteren Teil des Traums erzählte mir ein Typ, daß er sich nicht mehr gut konzentrieren konnte, weil er am Tag vorher zuviel fotografiert (!) oder zuviele technische Dinge getan hatte.

Und dann hat er was gesagt, das war ganz interessant. Daß er auf dem Klo war und das, was zuviel ist an Sonnenstrahlung, das kommt dann raus. Da hab ich gesagt: „Da hast du ja ein sehr gutes System, das das genau erkennen kann.“ Und da sagt er: „Das bist du, der das sagt. Du entscheidest das, daß du sagst, das, was zuviel ist, geht raus. Es ist nicht dein Körper oder so, sondern du sagst das, und dann passiert es auch.“ Und das hatte mich sehr beeindruckt. Also irgendwie so eine Art Strahlung. Ich weiß gar nicht, ob’s die Sonne war. Aber irgendwas, was er an Strahlung aufgenommen hatte, ging dann sozusagen durchs Klo raus. Und das fand ich sehr beeindruckend.

Aus diesen Träumen wachte ich total geplättet auf … es schien, als hätte ich wirklich zuviel „Strahlung“ aufgenommen, so daß mir die „Konzentration“ verlorenging. Vor allem der erste Traum war ja extrem, wo es hieß, daß mir die Sonne beim Versuch, sie zu fotografieren, fast die Netzhaut versengt hatte. Eigentlich hatte ich am Tag der eigentlichen Sonnenwende noch mal rausfahren wollen. Das Wetter war auch wunderschön, aber ich merkte, daß es keinen Sinn  hatte. Was ich am Tag davor gemacht hatte, war offenbar schon intensiv genug gewesen, nur hatte mein Denkapparat das nicht wirklich registriert.

So blieb ich also drinnen, ging in mein Meditationszimmer, machte noch mal sauber und füllte meine Delphinschale mit Wasser – was ich schon ewig nicht mehr getan hatte – und verband dann die Kristalle, die ich hier zuhause habe, mit dem kristallinen Gitter und den Kristallen in der Erde. Das war dann auch genug und ich mußte mich den Rest des Tages ausruhen.

Vielleicht muß ich dazu erklären, daß es einen Teil meines Geistes gibt, der einfach nicht glaubt, daß man viel getan hat, wenn man „nur so eine kleine Meditation“ gemacht hat. Er denkt so ungeführ: „Wir haben doch gar nichts gemacht! Wieso mußt du dich denn ausruhen? Das war doch nicht viel!“ Aber wie meine Lehrer aus der geistigen Welt schon immer sagen, der Punkt ist nicht, wie lange etwas dauert oder wie schwer es zu machen ist, sondern wieviel Energie dabei bewegt wird. Und das war scheinbar doch eine ganze Menge.

k-SAM_1020

Dieses Licht geht nicht mehr weg

Das ist jetzt über einen Monat her, und inzwischen habe ich festgestellt, daß dieses Licht, das ich zur Sonnenwende zum ersten Mal bemerkte, jetzt wirklich überall vorhanden ist. Das heißt, es kam zur Sonnenwende herein und ist jetzt da. Es ist nicht etwas, was wieder weggeht, je mehr es auf den Winter zugeht (die alte Bedeutung der Sommersonnenwende). Es ist jetzt wirkich immer vorhanden und man kann sich damit verbinden – ja, eigentlich muß man es sogar, wenn man sich auf Dauer keine Probleme manifestieren will.

Wenn ihr wollt, probiert es mal oben mit den Bildern aus, auf denen das Licht zu erkennen ist. Setzt euch davor und verbindet euch damit, laßt es einwirken (nicht so viel, daß es euch plättet, natürlich 😉 ), und ihr werdet merken, was für eine Kraft das hat. Ich habe seit langem keine größeren Probleme mehr gehabt, außer manchmal etwas Müdigkeit bei den „Nachmittags-Aktivierungen“ (und zwei kurze aber heftige Erkältungen im Frühjahr), aber in den letzten Wochen bin ich echt herausgefordert, mit der Lichtintensität noch Schritt zu halten. Ich bin froh und dankbar, keine äußeren „Pflichten“ zu haben, denen ich nachkommen muß. Und noch dankbarer bin ich dafür, daß wichtige Hinweise zum Weitermachen  immer irgendwie zu mir kommen – durch Träume, durch andere Menschen, durch die Natur, durchs Internet und natürlich durch mein geistiges Team … das Universum sendet 24 Stunden am Tag, man muß nur den Sender eingeschaltet halten. 🙂

Ich wünsche euch sanfte Aktivierugen  und  noch ein wunderschönes Rest-Lughnasadh  😉 – und daß ihr die immer für euch vorhandene Unterstützung stets erkennen und nutzen könnt.

k-SAM_1033

Alle Bilder © Zarah Zyankali 2015 – zum Vergrößern aufs Bild klicken

Das Wort zum Montag – Thich Nhat Hanh

Veröffentlicht Juli 6, 2015 von Zarah

k-SAM_1054

Meditation beim Fahren

Wie es heißt, wurden in den letzten Jahren fünf Millionen Quadratkilometer Waldlandschaft vom sauren Regen zerstört, der teilweise auf unsere Autos zurückgeht. Vor dem Starten des Autos weiß ich, wo ich hinfahre. Das ist eine Frage, die sehr tief geht. Wo sollen wir hinfahren? Direkt unserer eigenen Zerstörung zu? Wenn die Bäume sterben, gehen auch wir Menschen zugrunde. Bitte, wenn die Reise, die du vorhast, nötig ist, brauchst du nicht zu zögern. Stellst du aber fest, daß sie eigentlich nicht wirklich wichtig ist, kannst du den Schlüssel aus dem Zündschloß nehmen und stattdessen am Flußufer entlangspazieren oder in den Park gehen. Du wirst zu dir selbst zurückfinden und wieder Freundschaft mit den Bäumen schließen.

Thich Nhat Hanh

Was für ein Frühling!!!

Veröffentlicht Mai 1, 2015 von Zarah

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde diesen Frühling einfach unglaublich! Alles blüht und leuchtet in solcher Pracht, daß mir manchmal echt der Atem wegbleibt … Diese Bilder hab ich alle in den letzten paar Tagen gemacht – sie sind also nicht aus dem Internet, sondern direkt aus dem Berliner Hier & Jetzt. 😉 Und nein, ich war nicht bei irgendwem im schönen heimischen Garten, sondern einfach draußen auf den Straßen und in Parks. Es sieht wirklich so aus in der Stadt!!! Unglaublich, aber wahr. (Zugegeben, die Maiglöckchen sind aus einem Vorgarten …)

Wünsch euch allen einen wunderschönen 1. Mai – oder Beltane, falls ihr Beltane feiert.

Alles Liebe

❤ 🙂 ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

José Stevens: Schamanische Gesänge bei den Shipibo – Heilung und Erschaffen durch Klang

Veröffentlicht November 24, 2014 von Zarah

Vor einer Weile hatte ich ein Gespräch mit der sumerischen Göttin der Heilung Ninhursag gepostet, die mir etwas über Heilungs- und Krankheitsdevas erzählte. Da das Channeling damals leider nicht aufgenommen worden war, hier noch einmal die Zusammenfassung des Heilungsvorgangs, wie sie ihn mir beschrieb, in meinen eigenen Worten:

Jedes Organ hat erstmal eine Organseele, wie auch die Chinesen sagen. Und wenn das Organ erkrankt, hat diese Krankheit quasi auch einen Deva, der eine bestimmte Form annimmt. Und was man macht ist, sich auf das Organ erstmal einstimmen, dann auf die Form der Erkrankung, und dann erschaffst du quasi eine Struktur oder eine Blaupause, eine Energiestruktur, die genau da draufpaßt. Das ist der Heildeva. Und der stellt im Prinzip dann die gesunde Funktion wieder her und löst sich auf, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Also wenn das System ausstrahlt, daß es gesund ist, dann verschwinden erstens die Krankheitsdevas, die das erschaffen haben, weil sie sich in dieser neuen Umgebung nicht mehr wohlfühlen. Und zweitens löst sich der Heilungsdeva im Prinzip in dieser Form auf, weil die Gesundheit ja schon vorhanden ist und der Körper ihm das sozusagen mitteilt, könnte man sagen.

Jetzt fand ich zu meiner großen Freude in einem Buch über Schamanismus die Beschreibung, wie die peruanischen Shipibo mit Liedern heilen, die sie Icaros nennen. Ein Icaro ist eine energetische Struktur, die in den Körper hineingesungen wird. Der Schamane kann damit sowohl krankheitsfördernde Energiestrukturen (also sowas wie Krankheitsdevas) aus dem Körper entfernen als auch einen gesundheitsfördernden Icaro im Körper verankern, der dann dort die gesunde Funktion durch seine positive Schwingung wiederherstellt. Das klingt ganz ähnlich wie das, was Ninhurssag mir damals erzählte.

Was ich natürlich auch super spannend finde, ist der Bezug zu Liedern und Gesängen, die die Shipibo-Schamanen verwenden, um gemeinsam mit Gott – also als Mitschöpfer – die Realität zu gestalten. Im Grunde ist es das, was ich auch selbst mache, nur daß ich die Wirkung der Klänge auf den Körper nicht sehen kann. Ich bin sehr dankbar, von der Arbeit der Shipibo erfahren zu haben, denn es gibt mir das Gefühl, mit meinen Gesängen in einer größeren Tradition zu stehen.

Auch daß sie sagen, wer jeden Tag singt, bleibt gesund und glücklich und vor schädlichen Einflüssen geschützt, ist etwas, das jetzt erst so langsam auch von der westlichen Gesundheitsforschung anerkannt wird. Vor kurzem las ich im Magazin meiner Krankenkasse einen Artikel über die heilsame Wirkung des Singens. Daran sieht man wieder, daß indigene Kulturen über eine Weisheit verfügen, die wir in der westlichen Kultur erst langsam wiederentdecken. Hier ein paar Links zu Artikeln über die positive Wirkung von Musik und besonders Gesang auf Gesundheit und Wohlbefinden:

Singende Krankenhäuser

Singen kann viel mehr

Die Kraft der Musik – Wie Töne helfen

Musik und Gesundheit

Die Übung von Carol Proudfoot-Edgar ähnelt ein bißchen der, die auch in meiner Bastelecke steht, nur geht es hier mehr ums Hören und bei der anderen Übung mehr ums Sehen. Letzten Endes geht es aber immer umeine innige Verbindung und um ein Gefühl der Einheit.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und bei euren eigenen Erfahrungen, falls ihr die Übung macht!

 

Divider Ivy 3

Schamanische Gesänge bei den Shipibo – Heilung und Erschaffen durch Klang

von José Stevens:

Während einer Heilzeremonie der Shipibo flüsterte mir der Schamane, der die Zeremonie leitete, zu, ich hätte eine Wucherung an einer bestimmten Körperstelle. Ich hatte noch mit niemandem darüber gesprochen, hatte aber tatsächlich genau dort einen harten Knoten unter der Haut ertastet, was mich ein wenig beunruhigte. Deshalb war ich verblüfft, als er es erwähnte. Er sprach: “Machen wir ihn weg.” Ich stimmte bereitwillig zu. Daraufhin sang er mehrere Icaros, hielt die Hände über die betreffende Stelle und blies Rauch über mich. A nächsten Morgen untersuchte ich die Stelle und stellte zu meiner großen Erleichterung fest, daß der kleine harte Knoten verschwunden war. Er ist bis heute nicht wieder aufgetaucht.

Die Shipibo entfernen nicht nur das, was nichts im Körper verloren hat. Sie kennen auch Icaros, die eine positive Heilwirkung haben oder eine Schutzhülle bilden können. Indigene Menschen wissen, daß es im Körper riesige Weiten und sehr viel Platz gibt, in den etwas eindringen oder aus dem es entstehen kann. Eines dieser Dinge, die in diese offenen Räume eindringen und sie wieder verlassen können, bezeichnen sie als mal aire – als “schlechte Luft” oder “Kälte”. Sie glauben, daß man diese Räume auch mit Icaros füllen kann. Dies steht in keinerlei Widerspruch zum Verständnis der Quantenphysiker und Neurobiologen, die längst festgestellt haben, wie leer die subatomaren Ebenen des menschlichen Körpers sind. Dort befinden sich riesige Weiten – genau wie im Weltraum. Die Schamanen sagen, diese Weiten seien nicht leer, sondern mit Mustern wie Radiowellen gefüllt, die positiv oder negativ auf den Betreffenden wirken können. Die mal aire kriecht in den Körper wie die Muster jener Lieder, die seine subatomare Struktur durchdringen und ihn auf den feinstofflichsten Ebenen beeinflussen. Während der Schamane die mal aire entfernt, stößt er lang und vernehmlich auf, um sie besser loswerden zu können. Das Aufstoßen ist eine wunderbare Metapher für die Befreiung von etwas, das uns nicht guttut. Das Aufstoßen ist genau wie ein Lied eine Klangschwingung und macht die Befreiung für den Körper real.

Den Shipibo zufolge hat jeder Icaro ein subatomares Muster mit einer ganz bestimmten Aufgabe. Wird dieses Muster bewußt in den Körper hineingesungen, fängt es an, Ergebnisse zu zeitigen, die andernfalls ausgeblieben wären. Der Icaro soll lange im Körper bleiben – manchmal sogar für immer. Der Schamane oder Heiler kann die Icaros im Körper sehen und sagt dann: „Ach, ich sehe den Icaro, der von dem Schamanen X oder von mir selbst vor sechs Monaten hineingesungen wurde. Er ist noch da und macht seine Arbeit.“ Manchmal frischen sie einen solchen Icaro dadurch auf, daß sie ihn in eine Flasche Wasser singen und dem Patienten die Anweisung geben, sie bei sich zu tragen und jeden oder jeden zweiten Tag ein wenig davon zu trinken. Gelegentlich erhält der Patient auch eine Icaro-Flasche mit parfümiertem Wasser, um den Kopf damit zu besprengen. Oder er bekommt ein wenig von mit Icaros besungenem mapacho (Tabak), von dem er jeden Tag etwas rauchen und dessen Rauch er über seinen Körper blasen soll. Wer die neuesten Forschungen zum Thema Wasser kennt, der weiß, daß es auf Gesänge und Gebete mit Veränderungen seiner Molekularstruktur reagiert. Dies gilt auch für Tabak, obwohl es bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Heiler und Schamanen verändern die Wirklichkeit, indem sie ihre Absicht in das „Jetzt“ oder – wie die Quantenphysiker sagen – das Quantenfeld hineinsingen. Die Heiler der Shipibo ziehen negative oder krankheitsfördernde Muster mit Hilfe von Icaros aus dem Körper, die ihre tiefempfundene Absicht sowie subatomare Schwingungsmuster in sich tragen, und ersetzen sie durch positive und harmonische Vibrationen. Sie sind nur so weit erfolgreich, wie der Patient auch mitarbeitet. Wenn er nicht an den Prozeß glaubt oder die Heilung ablehnt, kann er die Wirkung des Icaros leicht zunichtemachen und krank bleiben. Das ist das Problem bei Menschen, die fragen: „Wie soll das denn funktionieren?“

Für die Shipibo besteht das Universum aus Liedern, welche die Heilpflanzen, Tiere und Elemente und sie lehren. Man kann es sich zur Aufgabe machen, sie zu erlernen, zum Mitschöpfer zu werden und zusammen mit Dios – Gott – die Wirklichkeit zu formen. Daher kennt die Kultur der Shipibo wie die der meisten anderen indigenen Völker der Welt unzählige Lieder. Viele Schamanen sagen, wir befänden uns in ernsten Schwierigkeiten, da wir den Kontakt zu unseren Liedern verloren hätten. Eingeweihten ist es ein Greuel, ohne Lieder zu sein. Denn dann ist man nicht mehr imstande, seine Welt selbst zu gestalten, und ist der Täuschung und schädlichen Kräften ausgeliefert.

Ich bat die Shipibo, mir dabei zu helfen, das Singen zu lernen. Das Singen fällt mir schon immer schwer, da ich eine starke intellektuelle Ausrichtung habe. Sie überreichten mir einen mit besonderen Icaros bestickten Stoff. Ich sollte ihn mir bei Zeremonien um die Schultern legen, damit ich die Lieder lernte. Anschließend sangen sie einige Icaros in mich hinein, um den Lernprozeß zu beschleunigen. Anfangs hatte ich meine Zweifel, stellte aber schon bald erstaunt fest, wie schnell ich auf einmal lernte. Morgens und abends schossen mir Lieder durch den Kopf, und ich merkte, daß ich sie immer wieder sang, auch wenn ich eigentlich damit aufhören wollte.

Die Shipibo glauben, daß jeder Mensch ein Lied hat, alle Menschen singen können und der Große Geist allen Menschen Lieder schenkt, wenn sie darum bitten. Es kommt nur darauf an, daß man die Bereitschaft zum Singen mitbringt. Manchmal haben diese Lieder einen Text, manchmal auch nicht. Oft beginnen sie mit einer einfachen, sich wiederholenden Melodie, die man pfeifen oder summen kann und die im Laufe der Zeit einen immer komplexeren Text und Inhalt bekommt. Viele Icaros sollen Dankbarkeit ausdrücken oder einen Geisthelfer ehren. Andere dienen dazu, sich selbst zu schützen, um Unterstützung zu bitten oder einem Verbündeten Anweisung für eine bestimmte Aufgabe zu geben. Die Shipibo glauben wie die meisten schamanisch geprägten Völker der Erde, wer nicht singt, sei anfällig für Depressionen und Angst. Sie sagen, wir müßten ausnahmslos jeden Tag singen. Dann blieben wir gesund und glücklich und wären vor Unheil geschützt. Wenn Sie den schamanischen Weg gehen möchten, wird sich das Singen ebenso wenig vermeiden lassen wie die Natur.

Kapuzinerkresse – die Blüte der Lebensfreude

Übung: Das Lied einer Pflanze finden

Finden Sie eine Pflanze in Ihrer Landschaft. Es kann sich dabei um ein beliebiges Gewächs handeln [….], auch um einen Baum. Setzen Sie sich im veränderten Bewußtseinszustand neben diese Pflanze. Schließen Sie die Augen, bringen Sie die Gedanken zur Ruhe, sperren Sie die Ohren auf und lauschen Sie dem Klang oder Lied dieses Wesens. Lassen Sie zu, daß es allmählich auch in Ihnen schwingt – und vom unteren Ende Ihrer Wirbelsäule aufsteigt, bis es oben aus Ihrem Kopf wieder austritt. Es ähnelt dem Klang, der im Stengel oder Stamm einer Pflanze emporsteigt. Sie werden wissen, wenn Sie fündig geworden sind und sich in den Klang dieses Wesens verwandelt haben, denn Sie werden ein tiefes Gefühl des Einsseins empfinden. Wenn Sie fertig sind, sagen Sie der Pflanze, was für ein wunderschönes Lied sie hat, und danken Sie ihr dafür, daß Sie daran teilhaben durften.

glittery purple divider

Artikel von José Stevens, Übung von Carol Proudfoot-Edgar, aus dem Buch Der schamanische Weg in die Tiefe der Seele von Sandra Ingerman und Hank Wesselman

Veröffentlicht Oktober 20, 2014 von Zarah

Café Eule

Unverhofft kommt oft

Gestern hatte ich einen ganz wundervollen Tag. Und wieder einmal kam alles etwas anders als ich es mir gedacht hatte. Eigentlich hatte ich vorgehabt, einen kurzen Abstecher zum Café Eule im Gleisdreieck-Park zu machen, da ich dort vor kurzem ein paar wundervolle Blüten gesehen hatte, doch an diesem Abend war es zum Fotografieren schon zu dunkel gewesen. Ich wollte ein paar Bilder machen und mich dann auf die Bahn schwingen, um noch einen anderen Ort weit, weit im Osten Berlins aufzusuchen, an dem ich einmal mit der Berliner Geomantiegruppe gewesen war.

Als ich zum ersten Mal beim Café Eule war, war es schon etwas spät und es war nicht mehr viel los. Gestern nachmittag war ich deshalb ziemlich verblüfft, als ich um die Ecke bog und es von Menschen nur so wimmelte. Es sah aus, als würde dort eine Art Biomarkt stattfinden. Es gab Stände mit selbst eingemachten Früchten, Mini-Kakteengärtchen, organischem Saatgut und organischem Dünger. Das Highlight für mich waren die Frauen vom koreanischen Projektgarten, die selbstgemachte Puffer mit frisch gepflücktem Gemüse aus ihrem naheliegenden Garten feilboten. Wie sich herausstellte, war es eine Art Erntedankfest, das dieses Jahr hier stattfand. Im vorigen Jahr war es in den Prinzessinnengärten gewesen. Ich war „zufällig“ genau an diesem Tag darüber gestolpert, ohne das geringste davon zu wissen.

k-Social Seeds

Friedliches Miteinander – einfach nur schön

Ich ging dann noch ein bißchen weiter auf der Suche nach Blüten, die ich fotografieren konnte. Diesen Teil des Parks hatte ich noch nie zuvor besucht. Dort gibt es einen Abenteuerspielplatz und ein paar phantasievoll bemalte Klohäuschen. Es war unglaublich voll und doch total friedlich. Am 3. Oktober war ich im Kreuzberger Teil des Parks gewesen und hatte das Getriebe dort als laut und anstrengend empfunden. Hier war die Atmosphäre ganz anders. Eine Frau mit hellblond gefärbten Haaren und knallroten Klamotten spielte wunderschöne Walzer auf einem Akkordeon, während ihre Kinder sich scheinbar auf dem Abenteuerspielplatz vergnügten. Andere Eltern halfen ihren Kindern, die Klos zu benutzen, und mehr als einmal hörte ich Eltern sagen: „Das Jungensklo is besetzt? Na, dann gehst du halt bei Mädchen, das ist doch nicht so schlimm.“ Was  in mir die freudige Hoffnung erweckte, daß Geschlechterklischees nicht mehr lange eine Rolle spielen werden. 😉 Die Sonne schien warm, ich machte auch mal wieder meine Zirbeldrüsen-Meditation  und fühlte mich einfach nur superwohl.

Nessie

Ein verwunschener Garten

Nachdem ich eine Weile einfach nur die Sonne genossen hatte, machte ich mich dann wieder auf die Suche nach Blüten und fand abseits des Getriebes einen fast verwunschenen Ort. Spiegel und kunstvolles Flechtwerk hingen im Geäst, knorrige Holzskzlpturen mit Gesichtern standen zwischen den Bäumen, eine schwarze Katze saß finster blickend mitten auf dem Weg, und es wimmelte nur so von allen möglichen unterschiedlichen Pflanzen und Blüten. Wenn ich nicht so aufs Fotografieren fixiert gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich die Devas hinter jedem Ast hervorlugen sehen können. Auch das wundervolle abendliche Herbstlicht trug zu der verwunschenen Atmosphäre bei. Bald werde ich noch einmal ohne Kamera hingehen und mich ein bißchen tiefer einstimmen.

k-Kapuzinerkresse vor Spiegel

Dieser Tag war jedenfalls eine schöne Illustration des Goethe-Zitats: „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“ Dieser märchenhafte Ort ist von mir zuhause in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen, und ich hatte ihn noch nie gesehen.

Welche Orte und zauberhaften Dinge könnt ihr bei euch zuhause entdecken, in Gegenden, wo ihr täglich vorbeikommt und doch bis jetzt immer daran vorbeigelaufen seid? Ich freu mich über eure Geschichten! 🙂

Veröffentlicht Juni 3, 2014 von Zarah

Ich hab mich jetzt für den Writing 101 Challenge von WordPress eingetragen. Man bekommt jeden Tag eine Aufgabe bzw. ein Thema, worüber man schreiben soll. Dadurch gewöhnt man sich daran, jeden Tag zu schreiben. Die Challenge geht 20 Tage. Man kann sich aussuchen, was man postet und was nicht. 🙂 Ich habe jetzt erstmal auf Englisch geschrieben, mal sehen ob ich dabei bleibe. Wenn ihr diesen Blog abonniert habt und das langweilig findet, schmeißt die e-mails enfach weg … ich mach das für mich, weil es Spaß macht und ich mal sehen will, wsa dabei herauskommt. 😉

Die erste Aufgabe war, 20 Minuten lang alles zu schreiben, was einem einfällt, ohne Rücksicht darauf, ob es schön ist, ob es vollständig ist, ob es einfach nur Bullshit ist.

Ich saß vor meinem Fenster und lauschte den Vögeln. Dann flogen drei große Vögel mit Riesen-Spannweite über unser Dach hinweg. Störche? Reiher? Keine Ahnung. Auf jeden Fall dachte ich dann plötzlich daran, wieviel Vielfalt es in der Natur gibt, nur die Menschen denken oft, es gäbe einen „richtigen“ Weg und man mßßte so und so sein … Darüber habe ich dann geschrieben. Ob das jetzt klassicher stream-of-consciousness ist, weiß ich nicht, aber es war jedenfalls das, was herauskam.

Blumenbanner

To get started, let’s loosen up. Let’s unlock the mind. Today, take twenty minutes to free write. And don’t think about what you’ll write. Just write.

Keep typing (or scribbling, if you prefer to handwrite for this exercise) until your twenty minutes are up.

I was sitting in front of my window listening to the songs of the small birds. Suddenly three huge birds came flying over our rooftop, and that set me off thinking how much diversity there is in nature, only humans think they have to follow „one“ way … and I started writing about htat. (BTW I wrote it by hand first, and haven’t been writing in English for a while, so I hope you’ll bear with me.) This is what came out of it:

aye-aye

Weird Creatures

Nature brings forth all kinds of creatures. Some hunt for food. Some eat what others throw away. Some are carrion eaters. Some eat plants or seeds, and some eat meat. Most birds build their own nests, but the cuckoos lay their eggs in other birds’s nests. They don’t want to have to work to raise their young. 😉 Still, everyone is glad to hear the cuckoo in the spring.

Then there’s plants. Most plants live on sunlight and water, but some eat insects. They come in all sizes, from the tiniest moss to the tallest tree. Creepy crawlies too … there are little green bugs not even 1 mm long, that would look like giant dangerous monsters to others that are even smaller. It’s a world full of wonders.

Why am I saying this? Because some people seem to think that it would be good if everyone were the same. They believe there are some absolute rules, that there is THE way to be and if everyone just followed that the world would be okay.

But we are all different, and what’s good and natural for one creature might not be natural for someone else. If an oak tree tried to become a butterfly, that just wouldn’t work. But some people think they have to follow rules that were not made for the likes of them … just because they want to be like others.

It’s good to know what kind of creature you are, and live according to your own nature. instead of emulating a way of life that doesn’t really fit you, only because you think it’s somehow better than your own, or because others have told you that you “must” be this way (or else …) You may lose some people’s sympathies if you do what’s good for you, but at least you will be following your nature, and that is ultimately what will make you happy. If you are a bird, sing! and if you are a lion, roar! Be what you are and live the way you were meant to live, not how others think you „should“ live. 🙂