Schamanische Reisen

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Jenny Schiltz: Die Große Rückkehr

Veröffentlicht Mai 8, 2019 von Zarah

Die große Rückkehr

von Jenny Schiltz

6. Mai 2019

Originaltext HIER

Die letzten paar Monate waren extrem intensiv und tief transformierend. So viel verändert sich auf tiefer Zellebene. Am besten kann ich es so beschreiben, daß wir tief nach innen gehen müssen, um uns sogar noch weiter nach außen auszudehnen, als wir je geträumt hätten, daß es möglich wäre. Das bedeutet, daß wir uns von so vielem zurückziehen müssen, um den Lärm zur Ruhe zu bringen, der uns in einer bestimmten Realität festhält.

In schamanischen Reisen wurde mir eine schwarze Tür gezeigt, ein Portal umgeben von goldenen Ziegelsteinen. Ich dachte, es werde mich vielleicht in ein neues Reich führen. Als ich schließlich das Gefühl hatte, es sei an der Zeit, durch diese Tür zu gehen, war ich überrascht, daß die Tür zu mir führte.

Es wurden mir tief festgehaltene Muster und Glaubenssätze gezeigt, und wo sich die Realität veränderte, um sich den von mir gehaltenen Glaubensmustern anzupassen. Es wurden mir Zeitlinien gezeigt, die ich erschaffen hatte, um diese Glaubensmuster zu erfüllen, und wie lediglich eine einfache Veränderung im Verständnis diese Zeitlinie zusammenbrechen läßt. Ich sah, wo Leute hereingekommen waren, um Rollen zu spielen, die mit meinen Glaubensmustern übereinstimmten. Dann wurde mir gezeigt, daß, wenn ich die Begrenzungen des Verstandes durchschaue, diejenigen, die die Rollen spielen, entweder ihre Interaktionen und Rollen verändern oder mein Feld verlassen werden. Es war einfach erstaunlich und sehr augenöffnend. Wir alle gehen auf einer bestimmten Ebene da hindurch, und es ist kein einfacher Prozeß.

Die große Rückkehr

Mein Team sagte mir dann, daß dies die Zeit der Großen Rückkehr sei. Wir kehren zurück zu uns selbst, zum tiefen Wissen unserer Seele und zu tiefer Authentizität. Alles durchläuft diesen Prozeß, die Erde und alle ihre Bewohner, von jeder Spezies, jedem Reich und jedem Geschlecht. Niemand bleibt davon unberührt, während die Energien unseren Planeten baden. Wie diese Große Rückkehr aussieht und wie lange sie dauert, wird sehr individuell sein.

Letzten Endes läuft es darauf hinaus, daß wir uns alles zu eigen machen müssen, daß wir zu unseren Wahrnehmungen, unseren Glaubensmustern und Erwartungen stehen müssen – zu all unseren Aspekten stehen müssen, einschließlich der tiefsten Schlupfwinkel unseres Schattens. Es wird immer offensichtlicher werden, wo wir Fehleinschätzungen, Opferverhalten und selbstsabotierende Verhaltensweisen gehalten haben. Wenn wir uns in der Position des Beobachters befinden, ist es leichter, Verse zu sehen, wenn wir in Emotionen verwickelt sind.

Wir sehen auch die kollektiven Glaubenssysteme, die uns in einer Realität festgehalten haben, in der wir uns beständig entmachten. Wir müssen sehen, wo wir unsere Macht an andere, an Institutionen, Religion, Glaubenssysteme und Angst abgegeben haben. Dies zu sehen und es zu korrigieren, ist alles Teil der Rückkehr zu uns selbst, zu unserer Souveränität und zu unseren Schöpfungen.

Den neuen Raum navigieren, in dem wir uns jetzt wiederfinden

Wir befinden uns in einem neuen Raum mit neuen Regeln, und das einzige, was von uns verlangt wird, ist, unserem Herzen zu folgen. Wenn wir nicht in unserer Göttlichkeit zentriert sind, können wir zwischen den alten überholten Zeitlinien und den neuen hin- und hergehen. Dieses Vor- und Zurückpendeln ist geistig, körperlich und emotional schmerzhaft für uns. Wir können jetzt nicht mehr bequem zwischen den Stühlen sitzen.

Während einer Sitzung neulich sprachen wir über das Hin- und Herpendeln zwischen den Realitäten, und es wurde von Spirit erklärt, daß „diejenigen, die ihre Schöpferkräfte benutzen, aber nicht in ihrer Macht sind, feststellen werden, daß die Dualität vergrößert ist.“

Das heißt, daß für diejenigen, die jetzt (langsam, zum Glück) zu ihrer Schöpferkraft erwachen, ohne aber selbstermächtigt zu sein, das zu tun, was am besten für sie selbst ist, die Dualität des Kollektivs viel lauter wird. Manchmal müssen jedoch die Dinge wirklich unerträglich für uns werden, damit wir die darin verborgenen Muster erkennen können.

Mit dem weit geöffneten Herzraum sind wir in der Lage, alles um uns her mit neuen Augen zu betrachten. Durch unseren Herzraum können wir besser erkennen, was wahr und stimmig für uns selbst ist, selbst bei all dem Lärm um uns herum. Wenn wir uns selbst Erlaubnis geben, aus unserem authentischsten Raum heraus zu leben, haben all unsere Muster, Glaubenssätze und Fehleinschätzungen keine andere Wahl, als gesehen und geheilt zu werden.

Die Regeln haben sich geändert

Während wir in diesem neuen Raum laufen lernen, wird die Zeit wirklich wackelig. An manchen Tagen scheint die Zeit sehr schnell zu vergehen, an anderen vergeht sie langsam. Ich stelle jedoch fest, daß sich die Zeit, wenn ich mich auf eine Aufgabe konzentriere, dehnt, um mir zu erlauben, in einem kurzen Zeitraum viel zu schaffen. Wenn ich mich dagegen während einer Aufgabe mit all den schönen glänzenden Dingen unserer Welt ablenke, vergeht die Zeit wie im Flug, und ich schaffe wenig. Das trainiert uns dazu, in allem, was wir tun, sehr präsent und absichtsvoll zu sein.

Die Regeln für diesen neuen Raum sind anders. Es heißt nicht mehr „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“. Jetzt heißt es: Laß das los, woran du festhältst, und tauche ein in das, was dein Herz zum Singen bringt, im Wissen, daß es mehr Vögel geben wird als je zuvor. Hast du einmal die Entscheidung getroffen, deinem Herzen zu folgen, dann läßt das Universum diesen Pfad aufleuchten wie eine Startbahn. Wir müssen auf uns selbst vertrauen, daß wir die richtigen Entscheidungen treffen werden, selbst wenn nichts klar zu sein scheint.

Der Aufstiegsprozeß ist wie das Zusammensetzen eines Puzzles ohne das Bild auf dem Deckel. Wir finden ein Stück nach dem anderen, indem wir uns mit dem heiligen Herzraum und mit unserer Freude verbinden.

Die Große Rückkehr von Allem

Alles verändert sich, alles erwacht langsam aus dem Zauberbann des Vergessens. Unsere Sonne hat sich verändert, und die hereinströmenden Codes und Geometrien verändern alles einschließlich unserer DNS. Indem wir wacher werden, wird es auch unsere Welt.

Vor kurzem fuhren eine Freundin und ich mit den Kindern zu einem heißen Quell in unserer Gegend. Die Strecke ist absolut atemberaubend und gehört zu meinen Lieblingsfahrten. Es gibt ein Teilstück, wo die Straße durch einen Canyon führt, die Straße folgt dem Fluß, und die Berge lassen einen die Ehrfurcht vor der unglaublichen Schönheit der Erde fühlen. Doch ich fühlte mich nicht wohl und bemerkte, daß ich mein Herz- und Kehlchakra festhielt. Ich sah hinüber zu meiner Freundin, die auch eine schamanisch Praktizierende ist, und bemerkte, daß sie sich ebenfalls die Brust rieb. Es fühlte sich einfach seltsam und verstörend an.

Ich bat darum, daß mir gezeigt würde, warum wir uns so fühlten, und drei amerikanische UreinwohnerInnen, eine Frau und zwei Männer, kamen in mein Blickfeld. Ich wußte, daß sie HüterInnen des Landes waren. Sie erklärten, daß sie die Sicherheitsvorkehrungen entfernten, die sie dort plaziert hatten. Mir wurde gezeigt, daß die Berge von wunderschönem goldenem Netzgewebe zusammengehalten wurden, doch jetzt wurde das Netzgewebe entfernt. Ich verstand das nicht ganz, aber mein linearer Verstand ging zu Felsrutsch oder Erdbeben.

Auf der Rückfahrt fuhren wir wieder in den Canyon hinein und fühlten uns beide sofort unwohl. Vor uns war dieser riesige Felsbrocken, der aus all den anderen herausragte. Ich sah meine Freundin an und sagte: „Mir gefällt nicht, wie dieser Felsen sich anfühlt, er ist so wütend.“ Sie stimmte zu und sagte mir, daß ihr unheimlich war und sie vorhatte, durch den Canyon durchzurasen. Genau da sagte ihr kleiner Sohn, der sehr übersinnlich begabt ist: „Mama, ich sehe dauernd Felsen, die Autos plattmachen.“ Ich flüsterte meiner Freundin zu, daß ich ein Felswesen aus der Erde aufstehen und Felsen auf Autos schleudern sah. Sie stimmte zu und hatte am ganzen Körper Gänsehaut.

Ich dachte immer noch, die Art, wie es sich in die Welt hinein übertragen würde, wäre durch Erdbeben oder Felsrutsche. Aber es fühlte sich nicht stimmig an. Ich wußte, daß mir irgendetwas entging. Wie immer brachte mir das Universum das, was ich brauchte, um etwas Verständnis hineinzubringen.

Mein Team zeigte mir, wie es jedesmal, wenn sich die Frequenz unserer Welt (und unsere eigene) absenkte, größere Erdveränderungen gab. Jetzt passiert das Umgekehrte. Da wir uns in der Großen Rückkehr befinden, verändert sich die Erde wiederum. Die Schleier, die uns im Schlaf gehalten hatten, haben auch die Erde im Schlaf gehalten. Diese Schleier sind jetzt weg, und alle beginnen sich aus den Tiefen des Schlafes zu erheben.

Dann stieß ich auf ein Buch namens „The Lost Lands” (Die verlorenen Lande) von Lucy Cavendish, in dem sie erklärt, daß viele der Uralten Stämme aus der ganzen Welt darüber sprachen, wie die AhnInnen zu unserem Grundgestein, unseren Felsenriffen, unseren Bergen wurden. Die Lakota „erzählen eine Geschichte von steigenden Wassern, von Land, das durch diese Flut bedeckt wurde, und von einem großen Häuptling, der seine Krieger zu den Bergen in Arizona führte. Als klar wurde, daß selbst die Berggipfel vom Wasser bedeckt sein würden, sagte der Häuptling seinen Tapferen, er werde sie nicht schmachvoll ertrinken lassen. Lieber würde er sie in Stein verwandeln. Sie wachen noch heute über die Höhen.“ Wieder sah ich das goldene Netzgewebe herunterkommen. Das Netzgewebe war nur eine Schicht des Schlafes.

Während ich diese Worte las, hatte ich am ganzen Körper Gänsehaut. Dann verstand ich und sympathisierte mit der Wut des großen Felsens neben der Straße. Wir verstehen den Schmerz, in einem so tiefen Schlaf zu versinken, daß wir vergaßen, wer wir sind, und unsere Verbindungen mit unseren Seelen. Daß wir, während wir uns den Schlaf aus den Augen reiben, von der Erkenntnis getroffen werden, wieviel wir von uns selbst verloren, als jeder Schleier des Schlafes sich auf uns herniedersenkte. Jedesmal veränderte sich die Welt, mit abgesenkter Frequenz versanken wir tiefer und tiefer im Schlaf. Wir müssen nicht sehr tief graben, um an diese Emotionen heranzukommen; da ist tiefe Trauer und manchmal Wut.

Mein Team sagte mir, daß die Trauer, die Wut, ja sogar die Weißglut in unserem Körper gespeichert ist. All der Schmerz aus den vielen Leben, der Schmerz darüber, tiefer und immer tiefer in die Trennung zu fallen. Es ist Zeit, daß wir diesen Schmerz ehren und den Körper wissen lassen, daß er ihn nicht mehr zu halten braucht. Legt ihn nieder.

Heult den Mond an, lauft, bis ihr aus der Puste kommt, erlaubt euch, zu wüten, zu weinen, bis keine Tränen mehr fallen, zu trommeln und zu singen … tut, was immer nötig ist, um es einfach niederzulegen. Sagt eurem Körper, daß er jetzt in Sicherheit ist, daß er jetzt frei ist und daß ihr jeden Tag immer mehr zu dem zurückkehrt, wer ihr in eurer Ganzheit seid. Legt es nieder und beginnt, die Magie zu fühlen, von der wir umgeben sind. Wir werden alle immer lebendiger.

Ich sende euch allen so viel Liebe, während wir durch diesen unglaublichen Übergang gehen. Danke an alle, die diese Arbeit teilen, es ist wichtig, damit die Information sich verbreitet.

Jenny Schiltz

Text © Jenny Schiltz 2019. Graphik: freies Wallpaper, Quelle unbekannt. Übersetzung © Zarah Zyankali 2019. Dieser Text darf weitergegeben werden, solange er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angehängt ist und zu Jennys Originaltext sowie zu dieser Übersetzung verlinkt wird. Danke.
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Writing 101 Day 2: A Place Called Home

Veröffentlicht Juni 3, 2014 von Zarah

We’re all drawn to certain places. If you had the power to get somewhere — anywhere — where would you go right now? For your twist, focus on building a setting description.

purplesunrise.com

A Place Called Home

The place I am envisioning is a planet where magic is a part of the fabric of reality. There are enchanted forests where every tree is a unique character. They speak to you, and sometimes they curl around you and hug you. Their hugs feel very friendly and comforting. They provide warmth and shelter when you sleep in the forest, and they show you the way if you’re lost. The forest is home to unicorns, gnomes, and other magical creatures.

Of course there are not only forests, but also rivers, mountains and oceans, just like this Earth has them. But they are different. For one thing, they are their pristine self, untouched by anything that might be called technology. Beings who want to build houses, machines, roads and the like do not find the way to this planet. They emit thoughtforms that keep them away. There are other planets available for that kind of stuff, but not this one. So all the sounds you hear are natural ones – the wind in the trees, the ocean waves, voices and birdsong, the singing of whales, the cooing of doves and the screeching of crows. It is very comforting and relaxing. The sounds fill your aura and lift you up, they rush through your cells and give you feelings that cannot be expressed in words.

Every being here is connected to its own soul and to the soul of the planet. Separation just does not exist. That is why you can freely explore the different lifeforms here. If you want to be a tree, a dragon, or a sea-serpent, you can just shift your shape and become that creature. As long as you remember who you are as a soul, you can change your shape into anything you like. However, you should take care not to become so attached to one particular shape or form that you start identifying with it; for when you do that, you are stuck with it, until you remember that you are not it. Fortunately there will always be some friendly beings who remind you of your true self, so these periods of stuckness never last very long. 😉

This gives you an extraordinary, exquisite freedom. You don’t need to stick with any one form forever. You can gallop on the plains as a horse or a unicorn, or rise into the air as a gryphon or a dragon. You can burrow into the earth to discover the treasures hidden in the depths of the planet. You can morph into a sea creature and explore the deep-sea regions. Or you can become a winged creature and live on the tops of mountains to be closer to the skies.

All creatures on the planet are nourished by the vibrant energy that is in the air. They breathe it in and absorb it through their skin, and that is enough, even more than enough, to feed their bodies and regenerate their cells. There is no need for other food. All beings are completely provided with what they need, and they all live in peace with each other.

There are also portals that can transport  you to dimensional spaces. Some of them are hidden away beneath the surface of the planet. Some of them are out in the open. To use them, you just need to have a steady focus on your destination and the portal will get you there in no time. (Time is an alien concept here anyway …. it doesn’t really exist.) If your thoughts wander, you might end up somewhere else. But as long as you remember who you are, you can always go back. 😉

When I have had a hard and strenuous time on 3D Earth, I come here to stretch myself. Sometimes I lie down to sleep on the soft forest floor. Often the unicorns come and huddle against me. It feels so beautiful, so magical, so like home. They send me dreams of light-filled spaces, of beauty, wisdom and grace. Sometimes I shapeshift into my dragon form, I rise up into the skies and leave everything far below me. Then I feel my strength again, and I get a sense of distance and broader vision. Suddenly little things that have bothered me before just drop away because from up here, they look so small … and I feel my spirit stretching its mighty wings to glide on the currents and relish its freedom …

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Die Initiation in den Weißen Strahl & die Reise mit Jesus

Veröffentlicht Dezember 26, 2013 von Zarah

Passend zu Weihnachten (das sich jetzt schon langsam dem Ende zuneigt) gibt es diesmal eine Geschichte mit Jesus. 😉 Diese Geschichte ist nämlich der eigentliche Grund, warum ich überhaupt all diese alten Reisen gepostet habe. Ich stand ja mit dem Christentum und allem, was damit zusammenhängt, immer schon auf Kriegsfuß. Das scheinheilige Gutmenschentum, die Glaubenskriege, die Zwangsbekehrungen, die Folter und die Inquisition, die Hexenverbrennungen … ach, man könnte lange Winterabende damit verbringen, all die Gründe aufzuzählen, warum das Christentum eben nicht der Weg zum Heil ist, wie die Kirche immer behauptet, sondern der Weg in die geistige und physische Versklavung vieler, um einigen wenigen zu Macht und Geld zu verhelfen. Daß der letzte Papst das Handtuch geworfen hat,, spricht ja wohl für sich. (Was mir übrigens echt Respekt abnötigt!) Als der neue gewählt war, sagte er nur: “Betet für mich.“

Und dann das ganze Gerede vom Opferlamm, und Christus sei für die Sünden der Menschen gestorben … natürlich mußte erstmal eine Sündhaftigkeit überhaupt erfunden werdem (die böse Schlange und der „Sündenfall“), damit die Menschen sich überhaupt schlecht und unwürdig genug fanden, um einer Erlösung zu bedürfen. Wenn der arme Sünder dann „bereute“ (auch wenn er eigentlich gar nichts getan hatte), wurde ihm großmütig „vergeben“, denn dann hatte er seine geistige Souveränität ja schon an der Kirchenpforte abgegeben. Diejenigen, die dazu nicht bereit waren, wurden zu „Hexen“ und „Ketzern“ erklärt und entweder mundtot gemacht oder beseitigt. Publikumsträchtige Exorzismen trugen auch dazu bei, ein Exempel zu statuieren, damit alle anderen gleich wußten, was ihnen blühte, sollten sie es wagen, die „Wahrheiten“ der Kirche zu leugnen. (Wer darüber mehr wissen möchte, dem empfehle ich wärmstens die Lektüre von Aldous Huxleys Buch Die Teufel von Loudun über den Fall des Urbain Grandier.)

chrisstus nein danke

Christus? Nein, danke

Als ich dann vor einigen Jahren anfing, mein Höheres Selbst zu channeln, erzählte er mir eine Menge über „Christusbewußtsein“, womit ich erstmal überhaupt nichts zu tun haben wollte. Christus? Nein, danke. Dann erklärte er mir aber, das sei im Prinzip dasselbe wie Buddhabewußtsein, nämlich einfach das Bewußtsein, daß alles eins ist. Und Christus selbst gehöre eigentlich zu den Wesen, die wollten, daß die Menschen frei sind. Es fiel mir schwer, das zu glauben, da die von ihm gegründete Religion ja nun wirklich nicht gerade zu mehr Freiheit beigetragen hat.

Eines Nachts hatte ich folgenden Traum (der Text ist eingefügt aus meinen Aufzeichnungen):

Ich gehe ins Licht und Jesus kommt vom Kreuz

19.10.08

Das war ganz komisch. Ich war in einem Raum, und ich bin immer so rückwärts gegangen, mit ausgebreiteten Armen, glaube ich. Immer rückwärts, und dann kam eine Stelle, wo die Sonne war. Wo die Sonne reinschien oder wie auch immer. Und als ich dann in diesen Lichtschein getreten bin – nicht, also immer rückwärts, wo die Sonne halt war, da ist ne irre Energie durch mich geflossen, oder … ja, auf einmal war, wie – na, nicht wie wenn was explodiert, aber auf jeden Fall kam auf einmal ein irrer Energiestoß. Und gleichzeitig war da oben so ein Kruzifix, wo so ein Jesus dranhing. Und der hatte verschränkte Arme komischerweise, denn normalerweise sind die ja auch immer mit den Handgelenken festgenagelt und so. Aber der hatte verschränkte Arme, und in dem Moment, wo ich in diesen Lichtschein getreten bin und dieser Energiestoß kam, ist der von diesem Kreuz runtergekommen! Runtergeflogen – ich weiß auch nicht genau, wie das war. Und das wollte ich auf jeden Fall unbedingt erzählen.

Ich schob die Traumarbeit erstmal eine Weile vor mir her, aber schließlich machte ich sie dann doch. Habe mich so hingestellt, mit ausgebreiteten Armen und mir vorgestellt, wie dieser Christus oben an dem Kreuz hängt und dann herunterkommt. Als er dann runterkam und vor mir stand, war er lebensgroß, nicht wie diese kleine Figur an dem Kruzifix. Wir unterhielten uns, und irgendwann sagte ich zu ihm: „Ich kann die Arme nicht mehr hochhalten.“ Darauf meinte er: „Was glaubst du, wie es mir erst gegangen ist die ganze lange Zeit!“ Das fand ich dann schon wieder lustig. 😉 Er wollte, daß ich ihn umarme. Ich war erstmal seeeehr mißtrauisch, habe es aber dann doch gemacht. Es war ein Gefühl, als würde ich einen sehr lange verlorengeglaubten Freund wiederfinden. Aber irgendwie hat das damals trotzdem nicht gereicht, um meinen Haß auf die Kirche auszulöschen.

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Initiation in die 12 göttlichen Strahlen

Nun war eins meiner Abenteuer in diesem Jahr, daß ich bei Shari und SaiRa von Sternenkraft an einer Fern-Initiation  in die 12 göttlichen Strahlen anfing teilzunehmen, wovon 4 Einweihungen bis jetzt stattgefunden haben – in den blauen, den gelben, den rosa und den weißen Strahl. Für jede Initiation gibt es jeweils einen festen Termin, zu dem wir alle an der Initiation teilnehmen. Vorher lädt man sich die mp3 mit der Anleitung herunter und zum jeweiligen Termin spielt man sie dann ab. Es beginnt immer damit, daß wir uns als Gruppe sozusagen im „virtuellen Raum“ begrüßen, während die Hathoren eine goldene Energiekugel und einen Ikosaeder um uns herum aufbauen. Die Kugel weitet sich dann aus, bis sie größer ist als die Erde, so daß wir uns praktisch mit dem Bewußtsein außerhalb der Erde befinden. Dann nehmen wir Kontakt zur Erde selbst auf (wobei sicih dieser Kontakt sich jedesmal anders gestaltet). Danach kommt dann der jeweilige Meister bzw. die Meisterin des Strahles und weiht die TeilnehmerInnen einzeln ein, was für jede/n eine sehr persönliche Erfahrung ist. Dann begibt man sich in den von einem Dodekaeder durchdrungenen Ikosaeder und wird von dem zum jeweiligen Strahl gehörenden Erzengel eingeweiht. Am Schluß kehrt man in seinen Körper zurück und verabschiedet sich noch mal von allen Gruppenmitgliedern.

Im Anschluß an die letzte Einweihung, die in den weißen Strahl, passierten bei mir einige Dinge, die sämtliche Symbole aus den bis jetzt geposteten schamanischen Reisen aufgriffen und auf eine Weise transformierten, die ich mir niemals hätte ausdenken können. Die alten Reisen waren ja schon so lange her, daß ich mich nur noch ganz vage erinnerte, irgendwann schon mal sowas Ähnliches gesehen zu haben. Deshalb kramte ich dann meine alten Tagebücher wieder heraus, um nachzulesen. Danach wurde mir klar, wenn ich das Abenteuer dieser Initiations-Reise hier erzählen will, muß ich die anderen Geschichten und den Traum auch erzählen, da sonst der Zusammenhang nicht verständlich wird. Ich finde es absolut abgefahren, wie sich das über einen Zeitraum von über 20 Jahren entfaltet hat, auch wenn ich es zeitweise fast ganz vergessen hatte.

 Soweit die Vorrede – ab hier folgt jetzt mein Bericht von der Initiation.

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Hathorenchannel und Begrüßung – 2 unerwartete Gäste

 Es ging los mit der Geschichte von den Hathoren, daß man alles abgeben soll, auch die Vorstellung, versagen zu können, und auch alles loslassen, was einem nicht mehr dienlich ist.

Als wir dann die Leute begrüßen sollten, fing ich zuerst an, wieder welche wahrzunehmen. Und direkt schräg gegenüber von mir war ein Typ, der aussah wie Jesus, in einer weißen Kutte, mit so einem Bärtchen und dunkelbraunen Haaren. Und er redete mit jemand neben ihm, der auch so eine weiße Kutte trug. Der war ein bißchen kleiner, hatte sowas wie eine Halbglatze, schwarze Haare und war ein bißchen pausbäckig. Vom Typ her erinnerte er mich etwas an den Volkszähler in dem neuen Asterix-Band Asterix und die Pikten. (Als ich später nachfragte, wurde mir gesagt, daß das Melchizedek war. ;)) Und der andere beugte sich zu ihm runter, um irgendwas zu ihm zu sagen.

Dann ertönten aber auch schon diese OM-Gesänge von der Aufnahme. Da konnte ich dann nicht mehr richtig was erkennen. Wenn mein auditiver Kanal besetzt ist, kann ich scheinbar aus irgendeinem Grund nichts mehr sehen. Also ich konnte dann von den anderen Anwesenden nicht mehr wirklich was wahrnehmen, nur daß sie da waren. Und gerade als ich auf die glorreiche Idee kam, den Kopfhörer abzunehmen, ging es dann auch schon mit den Anweisungen weiter. Irgendwie haben mich diese OM-Chöre auch irritiert, weil es doch eigentlich ein innerer Ton war, den man wahrnehmen sollte, und kein äußerer. Ich hatte versucht, einen inneren Ton zu „hören“, aber das ging nicht so richtig, weil ich die ganze Zeit diese Chöre im Ohr hatte.

 Ja, dann die Erde hab ich so in ihrem Nachtzustand gesehen. Da war ja gestern auch die Sonnenfinsternis und der Neumond. Und ich hab die Nachtseite, also da wo es dunkel war, gesehen.

Serapis Bey

Serapis Bey

 Serapis Bey – Glaubenssätze loslassen

 Und dann kam Serapis Bey und hat auch gleich gesagt, ich soll still sein und ihn machen lassen. Ich war am Anfang etwas nervös gewesen und hatte mich gefragt, ob ich davon wohl irgend etwas mitkriegen würde. Ich kenn den ja gar nicht. Aber er ist dann gleich gekommen und hat an meinem Kopf rumgearbeitet. Das hat man voll gemerkt. Es ging nämlich darum, die ganzen Glaubenssätze loszulassen. Also alles kam noch mal hoch – alles, was in letzter Zeit so hochgekommen war an Glaubenssätzen, z.B.: „Ich bin nicht wert, geliebt zu werden.“ Oder „Alle, die ich liebe, lieben jemand anders mehr als mich. Ich bin immer nur zweite Wahl.“ Und so. „Es ist egal, ob ich hier bin. Es spielt keine Rolle, ob ich da bin oder nicht. Wenn ich weg wäre, würde keiner den Unterschied merken.“ Und dann: „Meine Arbeit ist nicht wert, bezahlt zu werden“, oder „Selbst wenn ich gute Arbeit mache, interessiert sich keiner dafür“, und all diese ganzen Sachen, auch so mit Selbstwert und so. Irgendwie kamen da ständig die Glaubenssätze dann. Und das sollte alles rausgehen. Und als es dann hieß, Serapis Bey zieht sich jetzt zurück, da hatte ich das Gefühl, es müssen noch 20.000 Glaubenssätze kommen, die jetzt weggehen sollen. Wir müßten eigentlich noch ne zweite Sitzung veranstalten.

Erzengel Gabriel – Einfach nichts tun

 Ja, dann kam die Erzengeleinweihung von Erzengel Gabriel. Und da wurde ich wieder ein bißchen nervös. Der war nämlich schon da, in dem Ikosaeder. [Bei den vorherigen Erzengeleinweihungen war ich immer zuerst in den Ikosaeder gegangen und danach war erst die Erzengelenergie hereingekommen.] Er fragte mich: „Hast du Angst?“ Ich sagte: „Ja, ein bißchen.“ Da meinte er: „Du brauchst keine Angst zu haben.“ (Das war, nachdem Shari gesagt hatte, EE Gabriel hätte vielleicht schon bei der Begrüßung eine Botschaft für uns.). Und dann meinte er noch so: „Du brauchst überhaupt nichts zu tun. Laß einfach los, laß geschehen.“ Ich fragte ihn, ob ich nicht was sehen müßte? Darauf meinte er: „Du solltest aufhören, so viel zu denken. Du bist voll von Gedanken, was du alles mußt. Du brauchst gar nichts zu tun. Einfach loslassen.“ Und das hab ich dann gemacht. Ich hatte auch die ganze Zeit das Gefühl, er wollte mich in den Arm nehmen, aber es kam nie dazu, weil Shari dann wieder anfing zu erzählen. Das ging mir öfter so während dieser Einweihung, daß immer, wenn ich mich gerade auf die Erfahrung einlassen wollte, die Aufnahme wieder losging. Ob es jetzt das OM war, oder irgendwas, was sie gesagt hat. Auf jeden Fall kam mir das ständig dazwischen.

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 DNS-Aktivierung und Verabschiedung

 Dann kamen noch die Lichtpunkte und Strahlen aus dem Ikosaeder und dem Dodekaeder. Dabei hatte ich das Gefühl, daß das kein reines Weiß war, sondern so perlmuttfarben schimmerte. Dann hab ich das versucht zuzulassen, daß das meine DNS aktiviert und so. Und dann sollte man ja noch mal die Gruppe sehen und wieviel klarer jetzt die Energie ist, aber das habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Also ich hab keinen Unterschied gemerkt. Vielleicht lag das ja daran, daß meine Energie nicht klarer war, keine Ahnung. Und dann sollte man sich ja noch verabschieden von Gabriel, Serapis und allen, die geholfen haben, und das hab ich dann gemacht. Und die beiden haben auch gesagt, ich kann ruhig gerne noch mal kommen, wenn ich das Gefühl hab, daß das jetzt noch nicht gereicht hat, daß ich da noch mehr brauche. Da hab ich dann gesagt: „Ja danke, das mache ich dann.“

Ups, das ist doch kein Lamm?

Ups, das ist doch kein Lamm?

 Der gute Hirte

 Und dann kam ja eigentlich erst der Witz von dem Ganzen, als es schon vorbei war. Da kam nämlich dieser Jesustyp auf mich zu und meinte: „Bleib mal noch da – auch wenn die Gruppenenergie sich jetzt schon auflöst, aber bleib mal noch.“ Und er hatte ein Lamm auf dem Arm, das aussah wie das Lamm, von dem Ann geschrieben hatte. Bei denen ist gerade vor ein paar Tagen ihr erstes Lamm geboren worden, ein kleines braunes weibliches. Und die konnte am Anfang überhaupt gar nicht die Milch finden bei ihrer Mutter. Da mußten sie die Milch selbst melken und in eine Flasche tun und sie aus der Flasche füttern.

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Ja, und er hatte so ein kleines braunes Lamm auf dem Arm. Und da wollte er mir das immer geben. Da hab ich gesagt: „Was soll ich denn damit?“ Er sagte: „Nimm es einfach.“ Ich sagte: „Ja, und dann was? Dann steh ich da mit nem Lamm auf dem Arm. Ich kann doch gar nicht dafür sorgen. Bin doch kein Schaf.“ Darauf sagte er: „Jetzt nimm es schon endlich!“ Und dann hab ich gesagt: „Na gut.“ Er meinte, ich soll es einfach nur nehmen, nicht drüber nachdenken, was dann damit wird oder so. Da hab ich halt das Lamm genommen und stand dann so da, und das war eigentlich ganz schön, das im Arm zu haben. Das war ganz schön weich und kuschlig und hat sich so angekuschelt. Ich konnte ihm bloß leider keine Milch geben.

Und dann war es nämlich auf einmal ein Reh, ein Rehkitz. Und das Rehkitz, das stand dann auf dem Boden und wollte mit mir in den Wald gehen. Und dann sagte der Typ zu mir: „Ja, das ist nämlich dein Prozeß jetzt. Ich hab dir das gegeben, aber was du damit machst, oder was dann damit passiert, das ist deine Zutat, dein Prozeß. Und wenn das jetzt mit dir in den Wald gehen will, dann ist das halt jetzt so.“ Dann fragte ich  ihn: „Ja, wie ist es? Kommst du mit? Bleibst du hier? Oder verabschieden wir uns jetzt? Oder was passiert dann?“ Da sagte er: „Ja, ich komm mit.“

König des Waldes

Audienz beim König des Waldes

Da gingen wir also zusammen in den Wald, das Rehkitz vorneweg. Und dann wollte mich das zu seinen Eltern führen. Da war ein großer stattlicher Hirsch und ein Reh, und ich wußte gleichzeitig, daß das Waldwesen sind, die in dieser Form erscheinen, weil ich damit am besten vertraut bin. Und der Hirsch – das kam nämlich so als Information – ist so der König des Waldes, wie der Löwe der König der Steppe ist. (Am Wochenende davor hatte ich nämlich an einem 5 Rhythmen-Workshop namens „Löwenherz“ teilgenommen.) Und dann fiel mir ein, in meinen keltischen Tierkarten steht der Hirsch nämlich auch für sowas Königliches, für Würde und Stolz. Also nicht so ein falscher Stolz, sondern so ein wirklich natürlicher. Und die wollten mich dann eigentlich einfach nur begrüßen. Also das war ein bißchen wie die Audienz beim König des Waldes, ich wurde so offiziell begrüßt. Und das war eigentlich erstmal alles, was sie wollten.

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Die Bärin hat Junge

 Und dann sind wir weitergelaufen, und da kamen wir an eine Bärenhöhle. Und da war eine Mama Bär mit drei Kleinen drin, und ich sollte da reingehen. Ich wollte erst nicht so richtig, weil Mamabären sehr unangenehm werden können, wenn sie glauben, daß ihren Kindern eine Gefahr droht. Da meinte der Typ zu mir: „Die weiß schon, daß du ihren Kindern nichts tust. Jetzt geh schon rein.“ Und dann bin ich da rein, und dann war es auch tatsächlich okay. Und die Kleinen sind da so rumgepurzelt und wollten alle auf meinen Schoß! Das ging natürlich nicht, denn für drei kleine Bären ist mein Schoß nicht ganz groß genug. Da mußte ich sie abwechselnd nehmen. Und irgendwie schien es, als würde die Bär-Energie noch mal wieder zu mir kommen. Und dann fiel mir ein – oder die Mamabär hat mir das irgendwie gesendet -, daß ich ja schon mal vor vielen Jahren, eigentlich vor fast genau 14 Jahren, im Dezember 1999, die schamanischen Reisen mit der Großmutter Bär gemacht habe in den Rauhnächten. Das hatte ich schon wieder ganz vergessen gehabt.

 Und dann haben sie von draußen gewunken, daß wir weiter müssen – das Reh und der Typ da. Und dann hab ich gesagt: „Ich glaub, ich muß jetzt weitergehen.“ Ich wäre gerne bei den kleinen Bären noch ein bißchen geblieben. Aber da war noch mehr.

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Das Kreuz auf dem Hügel

Und dann gingen wir weiter und kamen raus aus dem Wald, und da waren dann so Wiesen, so Matten irgendwie, und eine Hügelkuppe. Und auf der Hügelkuppe stand ein Kreuz. Ein großes schwarzes Kreuz. Erst dachte ich: „Kann das sein? Hab ich das jetzt dahingesetzt mit meinem Verstand, oder steht das da wirklich?“ Und hab geguckt, und es schien so zu sein, als ob das wirklich da steht und ich auch da hingehen soll. Es war ein ganz einfaches Kreuz, ein Querbalken und ein Längsbalken, die so zusammengezimmert waren. Es hing auch keine Figur dran oder so. Es war ein ganz einfaches Kreuz, und die Balken waren so geschwärzt, als hätte man die mal so durchs Feuer gezogen … also nicht morsch, nicht verkohlt, sondern einfach nur geschwärzt. [Erst hinterher fiel mir ein, daß in meiner Fuchsreise zur Tagundnachtgleiche `94 auch ein großes schwarzes Kreuz auf einer Hügelkuppe gestanden hatte. Damals hatte sich am Schluß das Kreuz mit einer Art flimmerndem Energiekreis zu einem Flügelrad vereinigt. Und dieses Rad mit dem Kreuz kam ja dann als Energierad auch in den Reisen zu Großmutter Bär noch mal vor.]

 Dann sollte ich mich davor auf den Boden legen. Das hab ich dann gemacht. Und dann ging zwischen dem Kreuz und meinem Kronenchakra eine Energieübertragung los. Es sah aus wie so kleine Blitze, die so hin und hergingen. Und dann war auf einmal, als ich aufgestanden bin, das Kreuz weiß geworden und war auch nicht mehr wie dieses einfache Kreuz, sondern sah aus wie ein keltisches Kreuz mit diesem Kreis in der Mitte, was die haben, und auch von der Form her ein bißchen anders. Und alles drumherum – der Boden so auf 5 Meter Durchmesser drumherum war auch weiß. Und dann schien es, als ob auch die Tiere weiß geworden sind. Ein weißer Wolf war auch plötzlich dabei, und noch andere Tiere. Aber ich mußte an dem Punkt abbrechen, weil ich nicht mehr weiterkonnte. Ich hatte ja schon die ganze Initiation hinter mir und dann noch so eine Reise, und dann war einfach mal irgendwann Ende, da ging nichts mehr. Wenn ich an dem Punkt noch weitergemacht hätte, wären die Bilder mir wahrscheinlich entglitten. Und dann hab ich gesagt: „Leute, tut mir furchtbar leid, aber ich muß das, wenn, ein andermal weitermachen, wenn da noch was getan werden muß.“ Und das haben sie auch alle verstanden, und dann haben wir uns verabschiedet.

So ähnnlich sah das Kreuz aus ...

So ähnnlich sah das Kreuz aus …

 Für mich war das total abgefahren, weil die Vereinigung von Kreuz und Kreis in Form des keltischen Kreuzes noch mal eine völlig neue Form annahm. Ich hatte total vergessen, daß dieses Symbol schon zweimal vorgekommen war. Erst als ich dann die alten Reisen wieder heraussuchte, wurde mir die Verbindung klar. Und da ich gerade dabei bin, die Smaragdtafeln von Thoth dem Atlanter zu lesen, hab ich gesehen, daß er  interessanterweise ebenfalls dieses Symbol erwähnt. Interessant ist auch, daß ich schon immer meine Kristalle in dieser Form hingelegt habe – einen Kreis außenrum und ein Kreuz (4 Richtungen) in der Mitte, und ganz in der Mitte noch mal einen Kristall als Mittelpunkt – sozusagen die Nabe des Rades.

 Dann kamen ja auch meine ganzen Vorbehalte bezüglich des Christentums mit dazu. Falls das wirklich Jesus war, war er ja eigentlich gar nicht so übel. 😉 Aber ich wollte mein ganzes Leben lang mit dieser Religion nie was zu tun haben. Jetzt frage ich mich, ob das die Transformation davon war – daß das schwarze sich in ein weißes Kreuz verwandelt hat.

 Und dann noch die Sache mit dem Lamm! Mit dem Fuchs zusammen hatte ich Lämmer getötet. Jetzt bekam ich von Jesus, dem Guten Hirten par excellence, ein Lamm überreicht. Und kurz vor der Einweihung in den weißen Strahl hatte ich noch in Anns Blog über die Geburt des braunen Lammes gelesen. Die Art, wie all diese Symbole und Bilder zusammenkamen, hätte ich mir wirklich nicht ausdenken können. So ganz kapiere ich noch nicht, was das jetzt alles bedeutet. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß es derselbe Hügel mit dem Kreuz war, wo ich damals schon mit dem Fuchs zusammen gewesen war.

 In der darauffolgenden Zeit schien es, als ob die Sache eigentlich abgeschlossen war, es machte nicht den Eindruck, als müßte ich jetzt noch mal hingehen und etwas zu Ende bringen. Daß alles eine weiße Farbe angenommen hatte, paßte ja auch mit dem Weißen Strahl zusammen.

Jetzt bin ich mal gespannt auf die weiteren Entwicklungen … und wünsche euch noch allen einen wunder-vollen Jahreswechsel!

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Rauhnächte ’99 – Die Reisen zu Großmutter Bär

Veröffentlicht November 19, 2013 von Zarah

1991: Krafttierreisen im Sommercamp – Ein Ort am Rande der Welt

Im August 1991 nahm ich an einem indianisch inspirierten Sommercamp mit einer Reihe von Schwitzhütten teil. Jeden Morgen gab es eine Baummeditation, die uns auf das Thema der abendlichen Schwitzhütte vorbereitete, und wir lernten die Bedeutung der Himmelsrichtungen. Zwischendrin gab es auch noch Yogaübungen und andere Programmpunkte. An einem Nachmittag reisten wir zu unseren Krafttieren. Insgesamt waren es 5 Reisen. Man ging immer durch einen Gang oder eine Öffnung in die Erde hinein und kam dann in die Anderswelt. Dieser Gang nahm jedesmal eine andere Form an. Mal war es eine Höhle, die sich dann zu einem Gang verengte, mal war es ein Abflußrohr, das in die Kanalisation führte. Ich kam auch jedesmal in einer anderen Landschaft heraus – mal am Meeresstrand, mal im Amazonasdschungel, mal auf einer Steppe und, wie gesagt, einmal auch in der Kanalisation.

Doch wie erstaunt war ich, als es mir bei der letzten Reise aus dem Gang heraus schon von weitem violett entgegenleuchtete. “Was ist das denn?“ dachte ich verblüfft. Als ich dann hineinkam, sah ich, daß der ganze Gang rundherum von lauter Amethysten bewachsen war! Es war fast wie in einer Druse zu sein, nur daß eine Druse natürlich geschlossen ist und dieser Gang vorn und hinten offen war.

Als ich am anderen Ende herauskam, war dort nichts als eine Klippe, die in den Weltraum hineinragte und auf der ein kahler Baum stand. Ringsherum war nur schwarzer Weltraum und Sterne. Kein Tier weit und breit. Erst dachte ich, vielleicht sollten es ja die Amethyste sein – kein Tier diesmal, sondern Steine? Aber ich wollte doch noch weiter suchen und fing an, auf den Baum zu klettern. Etwas anderes blieb mir kaum übrig, denn die Klippe war ansonsten völlig leer. Ich kletterte und kletterte, sah aber immer noch nichts weiter als Sterne. Als die Lehrerin vorbeikam und mir das Krafttier einblasen wollte, sagte ich, ich sei noch nicht  zurück. Sie meinte: „Gut, dann komm ich später noch mal.“

Irgendwann war ich vom Klettern müde und dachte, hier finde ich doch nichts mehr. Dann machte ich mich auf den Rückweg. Als ich am Boden wieder ankam und vor dem Baum stand, lag darunter auf einmal ein Drache! Keiner mit Flügeln, sondern sowas wie eine Mischung aus Lindwurm und chinesischem Drachen, ein länglicher Drachenkörper mit 4 Füßen und schwarzen und silbernen Schuppen. Er hatte auch solche Schnurrhaare wie die chinesischen Drachen sie haben. Ich habe nie herausgefunden, ob er in der Zwischenzeit dort angekommen war, oder ob ich erst auf den Baum klettern mußte, um ihn sehen zu können. – Die Lehrerin hatte mich wohl inzwischen vergessen, so mußte ich sie rufen, um mir das Krafttier einblasen zu lassen.

Leider wurde uns dort nicht erklärt, wie man mit den Krafttieren dann weiter arbeiten sollte, und ich hatte zuwenig Ahnung, deshalb machte ich dann erstmal eine ganze Weile gar nichts mehr damit. Doch bei den Reisen, die ich bei Nayoma de Haëns schamanischen Abenden machte, tauchte der Amethystgang dann  wieder auf …

1999:  Schamanische Abende bei Nayoma de Haën

Im Herbst und Winter 1999 nahm ich an einigen schamanischen Abenden bei Nayoma de Haën teil, die eine Schülerin von Black Bear ist und auch einige Bücher über Schamanismus übersetzt hat. (Einen Artikel von ihr über Tiergeister gibt es hier.) Sie machte damals eine Reihe von Abenden zu weiblichen indianischen Archetypen (d.h. ich nenne es Archetypen, ich weiß jetzt nicht mehr, welches Wort sie dafür benutzt hat). Es gab für jede Himmelsrichtung eine Gestalt. Großmutter Bär war im Westen und war die große Heilerin (das in dem obigen Artikel zitierte Lied hat sie an dem Abend über die Bärin gesungen). Dann gab es z.B. noch die Muschelfrau, die mit dem Meer, den Gefühlen, der Weiblichkeit und dem Mond verbunden war.  Da es sich ja um weibliche Archetypen handelte, sollte man sich durch die Gebärmutter zu ihnen begeben. – Ab hier folgen jetzt meine Tagebuchaufzeichnungen. Spätere Anmerkungen, Ergänzungen und Auslassungen habe ich in eckige Klammern gesetzt.

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Großmutter Bärs Einladung zu den Rauhnächten

16.12.1999

(Das folgende  ist das, was ich bei Nayomas Abend über Großmutter Bär erlebte. Ich hab dazu noch weitere Aufzeichnungen, füge hier aber nur meine eigene Erfahrung ein.)

 Ich war […] mit der Bärin in dem Amethystgang und sollte die Amethyste bitten, ob sie was für mich tun wollen, und sie sagten: „Gern! Wir haben schon seit dem letztenmal gewartet, daß du noch mal kommst und das fragst, aber du bist nie gekommen.“ Es war mir wohl nicht ganz klar, daß man da noch mal wieder hingehen kann. Auf jeden Fall spürte ich dann was in meinem Hinterkopf (links) kribbeln und warm werden, und jetzt hab ich endlich mal so eine Verbindung dazu gesehen:

  •  Amethystgang: Zirbeldrüse etc.
  • Drache: bewacht das 3. Auge
  • Baum: Verbindung zum Universum und zur Erde, teilweise mit der Wirbelsäule identisch, geht aber darüber hinaus. Ich dachte ja schon, daß der Baum der schamanische „Lebensbaum“ ist, aber ich wußte damals mit der ganzen Gehirnphysiologie und den Drüsen noch nicht so Bescheid, das hab ich ja erst bei Omron gelernt.

 Die Große Bärin hatte noch zum Abschied zu mir gesagt, ich wüßte doch, daß Hell und Dunkel zusammengehören, Aspekte voneinander sind gewissermaßen. Ich war ein brauner Bär und sie war weiß, und wir rollten uns dann zu einer Kugel zusammen, die wie ein Yin-Yang-Symbol aussah.

Zum Schluß sagte Nayoma, Großmutter Bär hätte durchgegeben, daß man in den 12 Rauhnächten zwischen 1999 und 2000 zu ihr kommen und sich auf den neuen Traum der Erde einstimmen lassen kann. Sozusagen die Vorbereitung auf das neue Zeitalter. [Damals war es ja noch das Jahr 2000, auf das alle warteten, und nicht 2012. ;)]

Rauhnächte 1999 – Die Reisen zu Großmutter Bär

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Bär, Drache & Batman – Eine etwas danebengegangene Reise

24.12.1999

Reise zu Großmutter Bär voll in die Hose gegangen, jedenfalls meiner Wahrnehmung nach. Ich war so alle & müde gestern […], habe krampfhaft versucht, mich wachzuhalten, damit ich nicht die 1. Rauhnacht verpenne, und kriegte es schließlich um 3 Uhr nachts geregelt, ins kleine Zimmer [meinen Meditationsraum] zu gehen, aber bloß mit dem Effekt, daß mir der Rücken tierisch anfing wehzutun und ich mich hinlegte und daraufhin weggedriftet bin. Um halb 6 bin ich dann in mein Bett gegangen, um wenigstens noch ein bißchen richtigen Schlaf zu kriegen.

Als ich versuchte [zu Großmutter Bär] hinzugehen, kriegte ich nur lauter Bilder von Drachen und Batman, ausgerechnet, und die Information, das [Bär und Drache] sei die gleiche Energie, bloß daß nun mal die Indianer keine Drachen kennen und sie deshalb als Bären wahrnehmen. Dann wieder dieses Ding, daß ich den Drachen bzw. die Bärin im 3. Auge sitzen habe und mir deshalb diese Energie bei dem Abend mit Nayoma so bekannt vorkam, das hätte schon seine Richtigkeit.

Dann wußte ich irgendwie nicht mehr, soll ich nun durch die Gebärmutter hingehen, wegen dieser Weiblichkeitsgeschichten (wozu sonst gestern die ganze Aktivierung der Gebärmutter etc.?) oder  durchs 3. Auge, und dann wurde ich immer verwirrter, da es ja doch eine weibliche Energie sein sollte, und ein Drache beides ist und Batman definitiv männlich.

Bei Batman wußte ich auch nicht so recht, ob das jetzt eine Falle sein soll, daß er von irgendwelchen ganz anderen Wesen geschickt worden war. Er war mir irgendwie zu ähnlich, zu menschlich, bloß mit dieser Maske. Jedenfalls klappte das alles irgendwie nicht so richtig, und ich war auch so müde und habe es dann irgendwann abgebrochen, weil ich merkte, daß es keinen Sinn hat. Ich kann nur hoffen, daß Großmutter Bär den guten Willen für die Tat genommen hat, ich habe es wenigstens versucht, aber in so einem Zustand bringt es irgendwie nicht viel.

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Sternengefunkel – Die ursprüngliche Form annehmen

28.12.1999

Um halb 4 morgens bin ich dann zu Großmutter Bär […] ich glaube, diesmal hab ich die Reise endlich mal richtig hingekriegt. Bei der Frage: Gebärmutter oder 3. Auge? hieß es erstmal, das Erschaffen mittels des Geistes und das biologische Erschaffen seien im Prinzip dieselbe Sache, es gebe da keinen grundlegenden Unterschied, ob man eine Idee erschafft / gebiert, oder ob man etwas Physisches erscvhafft bzw. gebiert. Und es gebe einen geheimen Gang zwischen der Gebärmutter und dem 3. Auge / Amethystgang etc. Den ging ich dann lang, und es war ziemlich dunkel. Die Wände um mich herum lebten, ich fühlte, wie sie pulsierten, aber sehen konnte ich nichts. Dann sah ich das Leuchten der Amethyste, und da war auch schon die Klippe mit meinem Baum und dem Drachen darunter. Ich kletterte auf den Baum und bat Großmutter Bär, zu erscheinen und mich in Harmonie mit dem neuen Traum der Erde zu bringen. Sie erschien mir als das Sternbild der Großen Bärin, und das Sternenlicht ergoß sich in meinen Körper. Ziemlich abgefahrenes Gefühl. Also der neue Traum der Erde scheint was mit Sternenlicht zu tun zu haben, dachte ich so bei mir.

Dann kam sie noch mal als die physische Bärin und meinte auch noch mal, das sei dasselbe, ob man nun ein Sternbild ist oder eine physische Form, die Energie sei im Grunde die gleiche. Dann saßen wir um ein kleines Feuer, der Drache, die Bärin, der Baum und ich., und drüben [im Gang] auch noch die Kristalle, und die Bärin sagte zu mir: „So, jetzt bist du eine von uns.“ Ich sagte: „Was?“ Sie sagte: „Eine Urenergie. Ein Archetyp. Das wolltest du doch immer sein, oder?“ Das hatte ich auch mal gewollt, aber das war schon ziemlich lange her, und ich war mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das eigentlich immer noch wollte. Als ich fragte, was ich denn dann eigentlich jetzt genau sei, sagte sie etwas, aber ich konnte es nicht richtig hören. Sie meinte: „Das ist es nämlich, du könntest es eigentlich wissen, aber du kannst es nicht reinlassen. Du bist jetzt eine Sternenkonstellation.“ Ich sagte: „Was bin ich?“ „Eine Sternenkonstellation.“

Dann sagte sie das noch mal, daß man eine Sternenkonstellation sein und trotzdem inkarniert sein kann, man würde eben in verschiedenen Formen erscheinen. Sie sei ja auch eine Sternenkonstellation am Himmel und erscheine trotzdem auch in Form einer physischen Bärin. Und der Drache sei übrigens auch ein Sternbild. Der Drache grinste bestätigend. „Früher haben die Leute das gewußt, daß Menschen zu Sternbildern werden können, es gibt Geschichten darüber, z.B. wie die Plejaden zu einem Sternbild wurden, aber irgendwann hielten die Menschen das dann nur noch für Geschichten, und Mythologie, sie haben es dann nur noch symbolisch verstanden und nicht mehr ernst genommen.“ Und was für eine Art Konstellation oder Energie ich bin, das müßte ich jetzt  noch rausfinden bzw. reinlassen.

Ich glaube, ich fühle es schon. Die Karten helfen mir dabei, mich damit zu verbinden. Ich hatte heute morgen Bilder von allen möglichen Manifestationen – Berge, Erde, Bäume, Tiere, mein eigener Körper – und konnte sehen, daß sie alle aus einer einzigen Energie geformt sind. Man kann die Formen immer wechseln, selbst solche, die ewig aussehen, wie Berge. Man kann aus einer einzigen Energie unendlich viele unterschiedliche Formen erschaffen, wie Knetmasse, bloß viel feiner und vielseitiger. Auch seinen eigenen Körper kann man aus dieser Energie neu erschaffen, und darum geht es jetzt. Es hieß, ich würde meine „eigentliche“ oder „ursprüngliche“ Form wieder annehmen. Ich fragte: „Wenn man doch aber jegliche Form erschaffen kann, wieso soll dann eine davon die „eigentliche“ sein? Eigentlich  ist es doch nur die Essenz, die Bestand hat, und die Formen wechseln?“ Kriegte zur Antwort: „Soweit schon richtig, aber es gibt eine Form, die deine grundlegende Essenz auf optimale Weise zum Ausdruck bringt, und das ist die Gestalt, die du jetzt annimmst.“

 Wenn ich’s mir so von „außen“ betrachte, aus der Perspektive eines großen Teils meiner Mitmenschen, würden die wahrscheinlich denken, ich bin jetzt total durchgeknallt und in Wahnvorstellungen verstrickt. Aber um diesen Standpunkt einzunehmen,  muß ich mich jetzt schon ziemlich anstrengen. Von innen fühlt es sich für mich alles total richtig an. Selbst wenn ich dabei bin, wahnsinnig zu werden, aber ich kann jetzt nicht anders, als diesen Weg weiterzugehen und mich total darauf einzulassen, ich kann nicht diesen Weg gehen und gleichzeitig die alte Sichtweise aufrechterhalten, ich muß mich jetzt entscheiden und ich denke, ich habe mich entschieden. Und ich hab das Gefühl, daß ich total viel Hilfe und Unterstützung aus allen möglichen Richtungen dafür kriege, und ich nehme sie dankbar an. Mega thanx auch noch mal auf diesem Weg an Großmutter Bär. Und alle meine Verwandten, die mich lieben. 😉

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Nicht alle Energien sind kompatibel

30.12. 1999

 [Am Abend vorher war ich bei einer Verankerung der Mahatma-Energie gewesen.]

 Kam gestern zu Großmutter Bär, sie wartete schon auf mich und war ganz vorwurfsvoll: „Was hast du gemacht? Ich habe ihn hier im Koma vorgefunden!“ (den Drachen) Ich erzählte es ihr, sie meinte, ja, die Mahatma-Energie sei schon eine sehr hohe Energie, aber eine verdammt einseitige, nämlich Licht ohne integrierte Dunkelheit. „Und das, wo bei dir alles schon so schön ausbalanciert war! Wir hatten doch so gut zusammen schon gearbeitet, warum mußtest du denn da hingehen?“ Tja, ich kann nur sagen, es schien mir zu dem Zeitpunkt eine gute Idee zu sein. Wir waren auch genau 12 Leute, ohne mich wären es bloß 11 gewesen, und das muß doch auch was zu bedeuten haben. Sie hat mir dann auf jeden Fall noch mal ausgleichende Energie geschickt, um das Ganze wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

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Kristallarbeit, Spiralen und das Energierad

2.1.2000

Heute morgen um 5 bin ich zu Großmutter Bär, aber vorher hab ich mich noch ein bißchen auf meine Kristalle eingestimmt, besonders auf den neuen Laser, der wollte unbedingt mit rüber. Bevor ich anfing, wollte er von mir, daß ich ihn mit der Wurzel auf mein Hara richte und dann einen weißen Energiestrahl visualisiere, der von der Spitze des Kristalls durch die Wurzel in mein hara läuft, und von da aus in den Kern der Erde. Das hab ich gemacht,  irgendwann war es kein gerader Strahl mehr, sondern Spiralen.

Als ich dann in meine Gebärmutter kam, war sie total strahlend hell erleuchtet. Der Gang [zwischen der Gebärmutter und dem 3. Auge] war noch ein bißchen dunkel, aber die Amethyste strahlten auch nur so, und dahinter war ein kreisförmiger Feuerring, so ein rotgold-feuriges Licht, das sich drehte. Großmutter Bär sagte, das sei das Energierad, und ich soll mich mal reinstellen. Das tat ich, einmal in alle vier Himmelsrichtungen, und danach ging es aus und fiel als Metallscheibe zu Boden. Ich war ein bißchen enttäuscht, daß es nun doch Metall war und nicht reine Energie, wie ich angenommen  hatte, und fand, daß es ein bißchen nach gar nichts aussah. Großmutter Bär meinte, ja, es ist schon Technologie, aber eine ganz besondere Technologie. Dann bat ich noch mal um Unterstützung wegen der Erneuerung der Zähne & des Körpers, darauf schickte sie mir auch noch mal eine Energie durch das Kronenchakra, und ich durfte mich an den Baum anlehnen, weil ich schon so schlapp war. Dabei fiel mir auf, daß der Drache gar nicht da war. „Wo ist denn eigentlich der Drache?“ sagte ich zu ihr. Sie meinte: „Der ist jetzt in dir, das verändert sich jetzt alles. Eigentlich brauchst du nach heute auch gar nicht mehr zu kommen. Du kannst natürlich, wenn du willst, aber mach dir keine Gedanken, wenn du es nicht schaffst, du bist jetzt eigentlich schon vorbereitet.“ Dann meinte sie, ich soll mal besser jetzt gehen, damit ich noch den Rückweg schaffe, weil ich schon so müde war. Als ich rauskam, war es schon 7 Uhr morgens. War ich 2 Stunden drin gewesen.

Die weiteren Reisen  und Erfahrungen aus diesen Rauhnächten und -tagen folgen demnächst …