Allerheiligstes

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Die Schatten der 5 Rhythmen und das Allerheiligste

Veröffentlicht März 1, 2013 von Zarah

Heute will ich mal ein wenig darüber berichten, was ich in letzter Zeit mit dem Allerheiligsten und dem „Namasté“ erlebt habe. Das ist nämlich nicht nur etwas, was man in einer freien Stunde mal zu seiner Unterhaltung liest, sondern  was im täglichen Leben angewendet sein will und was – wenn man das wirklich macht – die Erfahrung total verändert.

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Die Schatten der 5 Rhythmen

Ich hatte mich Ende Januar zu einer Serie von 5 Abenden zu den „Schatten“ der 5 Rhythmen angemeldet. Für alle, die davon noch nie etwas gehört haben: Die 5 Rhythmen sind eine von Gabrielle Roth entwickelte Tanzpraxis. Sie heißen Flowing – Staccato – Chaos – Lyrical – und Stillness.

Im Flowing verbindet man sich mit seinem eigenen Körper und mit der Erde, man kommt im Hier & Jetzt an, die Bewegung geht nach unten und ist, wie der Name sagt, rund und fließend. Die Bewegungen gehen kreisförmig ineinander über, sie haben keinen Anfang und kein Ende. Man findet seine Füße und folgt ihnen. Die Aufmerksamkeit ist dabei eher nach innen gerichtet.

Im Staccato sind die Bewegungen eckig und zackig und eher zielgerichtet, sie haben einen Anfang und ein Ende. Der Schwerpunkt liegt im Becken. Die Aufmerksamkeit geht nach außen. Man sieht, wer noch so im Raum um einen herum ist und zeigt sich selbst auch anderen: Hier bin ich! Man geht auf andere zu oder läßt sich von ihnen finden und tanzt mit ihnen.

Chaos ist der Rhythmus, in dem sich sämtliche Strukturen auflösen. Man gibt sich völlig der Musik und dem eigenen Körper hin und läßt (im Idealfall) alle Kontrolle los. Es ist, als würde man getanzt werden, der Körper macht die Bewegungen von allein. „Man selbst“ tut nichts weiter, als das zuzulassen – aber das kann schon schwer genug sein. 😉

Wenn man im Chaos alles losgelassen hat, entsteigt man dem Maelstrom frischgeboren und kommt ins Lyrical. Dieser Rhythmus ist leicht, heiter und beschwingt und die Bewegung geht nach oben. Bei Lyrical-Phasen wird oft viel herumgealbert und gelacht, es kommt Partystimmung auf. (Außer man ist vom Chaos so platt, daß man sich auf die Leichtigkeit nicht so ganz einlassen kann … das kommt auch schon mal vor.)

Schließlich kommt in der Stillness-Phase alle Bewegung zur Ruhe. Im Inneren des Körpers schwingt alles noch nach, man hört einen ganzen Raum voller Leute um sich herum atmen, allein das kann eine erstaunliche Erfahrung sein. Es fällt mir schwer, Stillness adäquat zu beschreiben … man „tut“ dabei nicht wirklich viel und doch passiert etwas, aber wie Lao Tse so schön sagt: „Viele Worte erschöpfen sich daran. Besser ist es, das Innere zu bewahren.“ (Tao Te King, Vers 5)

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Ach, laßt mich doch alle in Ruhe …

Nun hat jeder dieser Rhythmen eine Licht- und eine Schattenseite sowie eine dazugehörige Emotion. Der „Schatten“ manifestiert sich dann, wenn man dem Rhythmus nicht ganz folgen kann und sozusagen im „Unbewußten“ stecken bleibt.

Bei der „Lichtseite“ des Flowing ist man total verbunden mit  sich selbst und seinem Körper und aufmerksam und präsent im Hier & Jetzt. Die Schattenseite manifestiert sich als Trägheit und Widerstand. Man „müßte“ irgendetwas tun, kann sich aber zu nichts so richtig aufraffen … macht 1000 Kleinigkeiten, die zu nichts führen … prökelt hier und da herum, macht aber nie das, was man sich eigentlich vorgenommen hatte. Selbst die Sachen, die einem „eigentlich“ Spaß machen, kommen einem in diesem Zustand wie eine Pflichtübung vor.

An diesem Abend erforschten wir also, wie es ist, diese Trägheit so richtig zu genießen … sich auf dem Boden wälzen … versuchen, aufzustehen, was aber irgendwie nicht so richtig geht … uff … hochstemm und wieder runterfall … dann endlich auf den Füßen, aber man schleppte sich jeden Schritt mühsam vorwärts … und so weiter.

Ich stellte fest, daß es mich erstmal hauptsächlich zur warmen Heizung zog, um meine Trägheit zu genießen. 😉 Dabei versuchte ich möglichst weit weg von allen anderen zu sein und „meine Ruhe zu haben“. Dann kam ich voll in den Prozeß rein, es war nicht mehr nur ein Spiel. Ich war voll im Widerstand gegen Leute, die durch den Raum tigerten, ohne geradeaus zu gucken, weil sie mit den Gedanken schon 5 Meter weiter waren … im Widerstand gegen die Musik, die einfach zu laut wurde … ach laßt mich doch alle in Ruhe … wie kann ich nur möglichst weit weg von diesen lauten Boxen kommen … und wie schaff ich es, dabei nicht von diesen blinden Leuten niedergetrampelt zu werden???

Es schälte sich ein Muster heraus – ein Hin- und Herpendeln zwischen Rückzug und Aggression. Beides diente eigentlich dazu, mir die Leute vom Leib zu halten. Wenn ich mich zurückziehe, habe ich meine Ruhe vor ihnen,  wenn ich mit den Ellbogen ausschlage, weichen sie mir wenigstens aus. 😉 So zeigten sich also bei mir die Erscheinungsformen der Angst, der Emotion, die zum Flowing gehört. Eigentlich hatte ich gar nicht gedacht, daß ich so viel Angst vor Leuten hätte, aber im Tanzen zeigte es sich ganz deutlich.

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Sind wir wirklich alle eins?

Als ich am nächsten Tag noch mal darüber nachdachte, fiel mir auf, daß da doch irgendwas nicht ganz stimmen konnte. Wenn ich wirklich glaube, daß wir alle eins sind … vor wem habe ich denn dann Angst??? Da schienen sich noch ganz alte Glaubensmuster zu tummeln. Mein Höheres Selbst hatte mir früher schon mal gesagt, daß man sich sehr wohl auf bewußter Ebene ein neues Weltbild und Glaubenssystem zulegen kann und doch unabhängig davon noch alte Glaubensmuster und Strukturen vorhanden sein können, die im Schatten sozusagen ein autonomes Eigenleben führen, ohne daß man es bemerkt. Das war hier scheinbar auch der Fall.

Kaum hatte ich das bemerkt, bekam ich am selben Tag noch Gelegenheit, im „normalen“ Leben zu beweisen, woran ich wirklich glaube … Einheit oder Getrenntsein.

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Namasté- Das Allerheiligste in einer Konfrontation

Ich ging nämlich  mal wieder zu Humana, wo ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gewesen war. Und ich hatte zwar  letztens noch über schöne Erfahrungen mit Kindern berichtet, aber es gibt bekanntllich auch Exemplare, die einem den letzten Nerv rauben können. So ein Knirps war an diesem Tag dort zugange. Er hatte scheinbar ein extremes Aufmerksamkeits-Defizit, denn er versuchte ständig, seine größere Schwester zum Fangen-Spielen zu nötigen. Erst spielte sie mit, aber irgendwann hatte sie keine Lust mehr.

Ich war schon seit einiger Zeit extrem genervt von dem lauten Geplärre, hatte aber nur aus den Ohren-und Augenwinkeln die Sache mitverfolgt. Der Vater hatte dem Kleinen auch schon gesagt, er solle seine Schwester in Ruhe lassen, das würde nerven. Er war aber wohl zu sehr mit der Klamottenauswahl beschäftigt, um sich wirklich voll seinen Kindern zu widmen. Der Verweis kam jedenfalls eher halbherzig rüber, und der Kleine machte fröhlich weiter.

Natürlich hätte ich einfach den Laden verlassen und ein anderes Mal wiederkommen können. Aber irgendwie ärgerte es mich, daß immer ich diejenige sein soll, die weggehen  muß und andere Leute scheinbar glauben, daß sie sich alles erlauben können und keine Rücksicht zu nehmen brauchen. *grmbl* Deswegen sah ich es einfach nicht ein, warum ich rausgehen sollte.

Als die Schwester des Kleinen  lauthals „Hör auf damit! Hör auf damit!“ schrie, wurde es mir endgültig zu blöd und ich beschloß, etwas zu unternehmen. Als ich hinging, fand ich, daß der Kleine seine größere Schwester von hinten umklammert hielt, was sie ganz offensichtlich nicht wollte. Überraschend war nur, daß sie sich nicht anders als verbal dagegen zu wehren schien. Kurz entschlossen packte ich den Knirps an der Kapuze und zog ihn von seiner Schwester weg.  Er kapierte erst gar nicht, was ihn da festhielt und warum er nicht mehr vorwärts kam.

Plötzlich stand ein gut 1,85 – 1,90 m großer breitschultriger Typ vor mir und guckte mich aus seiner Höhe herab böse an. (Ich bin 1,63m groß, und für mich war das schon eine recht einschüchternde Präsenz.) Ich war total erschrocken. Dachte nur, uff, wo hab ich mich denn da jetzt reinmanövriert? Das kann ja noch lustig werden …

Das einzige, was mir einfiel, war,  mich ganz schnell mit dem Allerheiligsten zu verbinden und die Verbindung zu halten, was mir auch wie durch ein Wunder tatsächlich gelang. Währenddessen guckte ich dem Typen direkt in die Augen und dachte nur innerlich „Namastè … du bist ein göttliches Wesen.“ Keiner von uns sagte ein Wort. Hinterher kam mir das sehr seltsam vor, denn er hätte mich ja auch anbrüllen können. Aber der gesamte Austausch war vollkommen ohne Worte. Ich hielt die ganze Zeit den Blickkontakt und die Verbindung zum Allerheiligsten aufrecht. Schließlich schubste er mich ganz leicht und ging dann weg. Ich blieb zurück mit tausend Fragezeichen …

Vielleicht war er ja einfach so konditioiert, daß man Frauen  nicht schlagen darf, und wenn ich ein Mann gewesen wäre, wär das ganze ein bißchen anders abgelaufen. Aber ich bin ziemlich sicher, daß meine Präsenz im Allerheiligsten eine Wirkung hatte.

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Eine andere Perspektive

Viel später abends, als ich an meinem Computer saß und noch einmal an die Begegnung dachte,  hatte ich auf einmal ein ganz anderes Bild – jeder von uns war in seiner eigenen Kraft und wir haben diese Kräfte ausgetauscht. Und ich hatte plötzlich das Gefühl, daß ich ihm ganz viel Dank und Respekt für diese Begegnung schicken wollte. Das hat mich selber überrascht.

Ich hatte meinen Ärger nicht runtergeschluckt und er seinen auch nicht – und trotzdem ist es nicht eskaliert. Und irgendwie glaub ich, daß auch noch auf anderen Ebenen etwas ausgetauscht wurde, was in dem Moment  keinem von uns bewußt war.

Solche Erfahrungen kann man mit dem Allerheiligsten machen. Wenn man nur ein Channeling darüber liest und es als nette Information im Gedächtnis speichert , wird nicht viel passieren. Ernst wird es erst dann, wenn man in den ganz normalen Alltagssituationen damit präsent ist.

Energiesystem Teil 4: Die Bedeutung von Namasté – Den inneren Ton hören

Veröffentlicht Februar 20, 2013 von Zarah

Es haben mich jetzt schon 2 Leute gefragt, mit wem ich da eigentlich gesprochen habe, und ich muß mich entschuldigen, daß ich ihn nicht schon ganz am Anfang vorgestellt habe. Reine Schussligkeit meinerseits, und natürlich werde ich das Versäumte gleich nachholen.

Also diese Gespräche führte ich mit Ptaah, seines Zeichens Captain auf irgendeinem Schiff (bitte fragt mich nicht, wie dieses Schiff heißt, ich habe keine Ahnung!) und einer der Koordinatoren bei den globalen Aufstiegsbemühungen. Ich war auch mal auf diesem Schiff unter seinem Kommando, aber dann habe ich mir irgendetwas richtig Krasses zuschulden kommen lassen, und da mußte er mich leider rausschmeißen. Das ist schon länger her … und inzwischen habe ich wohl meine Lektionen gelernt und wir können wieder miteinander verkehren.

Die Sache, die jetzt drankommt – das Allerheiligste in die Beziehung hineinrufen -, das hat mir in meinem täglichen Leben inzwischen schon unschätzbar wertvolle Dienste geleistet, worüber ich auch noch berichten werde. Deshalb poste ich eigentlich die Gespräche jetzt noch mal, weil es einfacher ist, als das alles jedesmal wieder neu erklären zu müssen. 😉

Nachvollziehen kann man es aber nur dann, wenn man es wirklich selber ausprobiert – und nicht nur probiert, sondern immer und immer wieder, ähem, trainiert. Sonst vergißt man es nämlich und fält wieder ins „Normalbewußtsein“ zurück.

Wie immer wünsch ich euch viel Spaß mit euren Erfahrungen! 🙂

Zarah

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Namasté – Das Allerheiligste in die Beziehung hineinrufen

 Einheitsfeld. Einheitsbrei.

 Nein, nicht Einheits-Brei – Einheits-Feld. Und Einheitsfeld bedeutet auch, daß du sozusagen in Verbindung bist mit dem ganzen restlichen Feld, allem was ist. Und jetzt ist es zwar so, daß diese Verbindung als solches nie aufgehoben werden kann. Das heißt, die hat durch die ganze Trennung durch immer existiert. Aber es konnte nur unter großen Anstrengungen wahrgenommen werden, daß es halt so ist. Also du mußtest schon viel Übungen und Exerzitien und Meditationen und so was alles machen, um überhaupt an einen Punkt zu kommen, wo du das wahrnehmen konntest, die Einheit mit allem, was existiert.

Und wenn das Allerheiligste aktiv ist, bist du damit verbunden in dir, und du bist damit verbunden um dich rum, oder mit dem … du kennst ja diese Bedeutung von „Namasté“. Das bedeutet im Grunde nichts anderes als: „Das in mir grüßt Das in dir.“ (lacht) Was halt auch nur bedeutet: „Ich nehme wahr, daß Das in dir genau da ist, wo es auch in mir ist, und an diesem Punkt sind wir eins.“ Und wenn man halt wirklich gleich bei der Begrüßung das anspricht, das …

 … anruft?

 Ja. Klingt blöd. Aber du rufst es im Grunde … oder du richtest deine Aufmerksamkeit als erstes dahin, sage ich mal so – dann stellst du im Grunde sicher, wenn du es wirklich im Bewußtsein dessen sagst, was es bedeutet, dann stellst du im Grunde sicher, daß alle Inter-aktionen, die zwischen dir und irgend jemand anders stattfinden, daß die sich aus dieser Einheit heraus vollziehen. Aus dem Bewußtsein dieser Einheit.

 Mhm.

 Wenn man das natürlich nur so vor sich hinsagt, weil man das irgendwo gelesen hat und das schick findet oder findet, daß es gut klingt oder so, dann tut es das nicht. Kommt immer auf dein Bewußtsein an. Einfach nur ein Wort sprechen, dessen Bedeutung man nicht wirklich erfaßt hat, während das, was man wirklich glaubt, was ganz anderes ist, das ruft nicht das Allerheiligste in eure Interaktion hinein.

 Ach so. Ich verbinde mich mit meinem Allerheiligsten, und dann kann ich das in dem anderen fühlen.

 Ja, genau.

 Und wenn ich dann „Namasté“ sage, dann grüßt sozusagen mein Allerheiligstes dem seins, und im Grunde ist es ein und dasselbe, nur daß es sich sozusagen bricht, also genau wie das weiße Licht sich in die Farben bricht, oder …

 … nein, nein. Nein, nein. So ist es nicht. Das weiße Licht bricht sich in unterschiedliche Farbfrequenzen. Das Allerheiligste ist immer eins, immer. Egal in wie vielen Leuten das erscheint, weil sozusagen ja die Vielen nichts weiter sind als Milliarden, Squillionen (lacht) Spiegelungen des Einen, das IST.

 Huch! Jetzt hast du was gesagt. Jetzt kommt hier voll die Ladung in mein Stirn- … ach, Chakra soll ich nicht sagen, okay.

 (lacht)

Stirnbereich. (Pause) Das ist echt kraß.

 Ja. Es bricht sich nicht. Es ist immer eins. Es spiegelt sich, ja. Und doch ist es kein Spiegelbild, sondern es ist immer das eine, Echte. Nur die Vorstellung, daß es einzelne Wesenheiten gibt, die sozusagen die Spiegelbilder sind, das ist halt nicht echt.

Das ist nicht echt? Also du bist nicht echt, und ich bin auch nicht echt?

Nee. Das einzige, was echt ist, ist das Allerheiligste. Aber das ist das, wodurch wir existieren.

Also existieren wir doch?

(lacht) Ja. Aber wir sind nur seine Ausformungen. Verstehst du?

Müßte ich lügen (lacht), wenn ich jetzt sagen wollte, ich versteh das. Aber ich geb mir Mühe.

Okay. Das reicht. (Pause)

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Den inneren Ton hören

Versuch’s mal einfach so wahrzunehmen.

Ja, was ich so kriege, ist: Ich hab das in mir, alle anderen Wesen haben das auch in sich …

… genau …

… und wenn ich das fühlen kann in mir drin, dann fühle ich auch die ganzen anderen, weil es ja im Grunde das ein und selbe ist.

Ja, genau.

Das ist wie so ein Singen. Es macht nen Ton. Und ich höre halt die Töne, die aus den anderen raus kommen dann auch. Die sind dann damit irgendwie auch … die schwingen zusammen, könnte man sagen. Ja. (Pause) Aber ich fühle auch, daß die Töne manchmal verzerrt werden, weil da diese Schleier noch sind.

 Ja.

Ich kann den wahren Ton fühlen von dem, der die Schleier hat. Und gleichzeitig kann ich auch fühlen, wo dieser Ton nicht so schwingen kann, wie er eigentlich von Natur aus schwingt. Das ist wie wenn man ein Instrument hat, das nicht ganz richtig gestimmt ist, oder wo sich was verzogen hat und da das nicht mehr so ganz richtig kommen kann, der Ton. Er wird zwar gesendet. Gesendet wird der immer. Aber er geht durch so viele Schichten von … hm, ja, wie nennt man das? Ja, durch so viel dichte Schichten halt durch, daß er dann nur noch ganz dumpf erklingt, oder verzerrt, oder wie auch immer.

Ja, genau. Und was du tun kannst auch, wenn du das wirklich in dir erweckt hast, und du hast irgend jemand vor dir, der tief in diesen Schleiern steckt noch, brauchst du nichts weiter zu tun, als dein Ohr auszurichten auf den Ton, der eigentlich der seinige ist.

Und dann wacht er auf? Oder was passiert dann?

Er wird sich an was erinnern. Er wird vielleicht nicht sofort komplett aufwachen. Da ist bei den wenigsten Leuten so. Aber er wird sich zumindest dunkel, und vielleicht auch ein bißchen deutlicher, an was erinnern. Und das schwächt die Kraft, die die Schleier noch haben bei ihm.

Okay.

Also im Prinzip brauchst du nur die Aufmerksamkeit von der Verzerrung, von diesem verstimmten Ton abzuziehen und auf diesen richtigen Ton zu richten und den einfach nur zu hören. Was die S. dir erzählt hat, das war im Grunde so was ähnliches: daß sie drum gebeten hat, den Lichtfunken zu sehen in den Leuten, und dann hat sie ihn auch gesehen. Und dann hat sich im Prinzip die Dissonanz, die da vorher gewesen war, aufgelöst.

Vielleicht kommt die ja auch daher, daß ich irgendwie denke: „Oh, was ne Dissonanz!“

Genau! Du machst es auch. Du richtest dann das Augenmerk eher auf das, was nicht stimmt, oder das, was du als unangenehm empfindest. Aber sobald du es wirklich auf das ausrichtest, was als einziges wahr ist – bewußt ausrichtest -, dann wird es sozusagen in die Gegenwart [im Sinne von Präsenz] gerufen.

Aber wenn der seine Schleier behalten will?

Dann wird er sich von dir entfernen, ja. Weil er wird merken, daß es sich anfängt zu regen da bei ihm. Und wenn er sehr dichte Schleier hat und einen festen Entschluß, die zu behalten, dann wird es sich für ihn unangenehm anfühlen, und dann wird er deine Gegenwart meiden, weil er sagt: „Oh, da fühle ich mich immer so ungemütlich, wenn ich mit dieser Person zusammen bin!“

Aha. Also daß sich jemand mit mir ungemütlich fühlt, muß nicht unbedingt daran liegen, daß ich irgendwie was falsch gemacht hab oder so?

Das muß gar nicht daran liegen. Erstens mal ist es schon so, daß auf einer Ebene, wo Konditionierungen noch greifen und Sozialisie-rungsgewohnheiten – da wird das immer diese Punkte geben, wo man sagt: „Also mit der Person kann ich einfach nicht!“ Wenn du von dem Allerheiligsten ausgehst, dann lösen sich diese Dinge natürlich an einem bestimmten Punkt auf, wenn nicht einer von euch vorher aus der Beziehung rausgeht. Aber irgendwann löst sich das dann auf. Dann spielt es keine Rolle mehr, oder es geht weg, alles was dissonant ist, wenn du das in die Präsenz hinein rufst.

 Das ist ja im Grunde nichts anderes als eine Aufforderung für das, oder auch eine Einladung, daß du möchtest, daß das in deinem Leben wirkt. Und wenn du das sagst, dann muß alles andere dahinter zurückstehen. Da kann nichts mehr sich dann halten. Es kann sich nur halten, wenn du sagst: „Ich möchte weiterhin in Trennung leben.“ Dann wird es so sein.

 

© Zarah Zyankali 2010

Energiesystem Teil 2 – Das Allerheiligste

Veröffentlicht Februar 17, 2013 von Zarah

Zu dem Auge in der Pyramide hat mir ein aufmerksamer Leser im Neue Erde Forum das folgende Bild von Swami Hariharananda gepostet, mit dem Hinweis, es handle sich hierbei um eine alte yogische Weisheitslehre. Ich kann nur sagen, daß ich von Yoga wenig bis gar keine Ahnung habe und diese Pyramide einfach so gesehen und die Infos so gechannelt habe, ohne daß ich vorher irgendetwas darüber gelesen oder gehört hätte. Ich kannte nur die ganz normalen Bedeutungen der Chakren, wie sie wohl inzwischen jedem bekannt sind. Aber es ist doch schön zu wissen, daß man diese Informationen auch bekommen kann, ohne bei einem Guru gelernt oder eine Menge alter Schriften studiert  zu haben. 🙂

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(Sollte es nicht okay sein, dieses Bild hier zu posten, obwohl ich den Urheber genannt habe, werde ich es selbstverständlich sofort wieder entfernen.)

Okay, weiter gehts mit den Channels, und wie immer, hört auf euer Bauchgefühl und nehmt nur das, was euch stimmig erscheint. Ich habe jedenfalls in der Zeit, seit dieses Channeling durchkam, eine Menge aufschlußreiche, berührende und teils auch frappierende Erfahrungen damit gemacht (mehr dazu später) und ich kann nur heiß empfehlen, möglichst fulltime mit diesem Punkt in Verbindung oder zumindest in der Lage zu sein, jederzeit Kontakt damit aufzunehmen. Wer das wirklich ernsthaft macht, wird sicher genauso staunen wie ich …

Viel Spaß beim Lesen und beim Üben! 😉

Zarah

drache-0020

Das Allerheiligste

 Okay. Also das Auge in der Pyramide.

Yep.

Und die Chakras? Was ist damit?

Die alten Chakras, die du gelernt hast, damit ist es jetzt vorbei.

Aha. Aber wenn ich an mein Wurzelchakra denke, dann aktiviert sich das auch. Das fühle ich richtig.

Es ist aber nicht mehr das gleiche. Ganz einfach. Da passiert was, ja. Aber die Verdrahtung sozusagen, die neue, funktioniert ein bißchen anders oder hat auch andere Funktionen als die alte. Weil z.B. das alte Wurzelchakra war komplett befaßt mit Überlebensproblemen: Wie halte ich den Körper am Leben? So. In der neuen … im neuen Energiesystem ist Überleben kein Thema mehr. Das ist klar, oder?

(inbrünstig) Das hoffe ich!

(lacht) Nee, es ist so. Wenn du in der neuen Energie bist, mit deinem ganzen Körper, mit deinem gesamten Energiesystem, dann gibt es nicht mehr so was wie ein Problem zu Überleben. Das war das alte Spiel. Und genauso mit den anderen Sachen.

Zweites Chakra im alten Spiel war: Macht und Unterwerfung. Kampf oder Flucht. Konkurrenz.

Ja, aber auch Kreativität und so.

 Ja, das auch. Und das ist z.B. eine Sache, die wird sich sehr hochfahren. Aber das andere, der Kampf, das geht weg. Also einmal der Kampf ums Überleben, dann der Kampf um Vorherrschaft, wer das Rudel führen kann und so, dieses ganze Zeug, was ja wichtig war für bestimmte Zeiträume – das verschwindet. Auch Eroberungsdrang und so Sachen. Auch sexuelle Eroberung. Das sind Ausdrucksformen … also das Chakra hat eine Energie, die sich durch viele Jahrhunderte hindurch hauptsächlich auf diesen Kanälen ausgedrückt hat, die aber andere Oktaven hat, die fast nicht genutzt worden sind, bis auf ganz wenige Leute, die das benutzt haben, was eben diese Kreativitätssachen sind und noch ein paar andere, die jetzt erst neu reinkommen. Aber Kreativität war immer ein Bereich vom 2. Chakra, der jetzt auch nicht nur dableibt, sondern sich auch … also der ganz neue Dimensionen bekommen wird.

Mhm. Da bin ich ja sehr gespannt drauf.

Ja. Kannst du sein. So, drittes Chakra. Da ging’s um Macht. Um: Wie beeinflusse ich meine Umgebung? Um: Wie stelle ich mich dar? Und oft ging es auch drum: Wie kann ich Energie von anderen Leuten ziehen? Weil ja nicht die Möglichkeit bestand, sich direkt ans Göttliche anzubinden, an die eigene Essenz, bis auf Leute, die wirklich jahrzehntelang Yoga oder Qi Gong oder ähnliche Techniken ausgeübt haben. Der normale Mensch hatte nicht die Möglichkeit dazu, sich wirklich direkt an die Essenz anzubinden. Das heißt, er mußte seine Macht benutzen, um andere Leute dazu zu kriegen, ihm Energie zu geben. Und dafür wurde gerade das Solarplexuschakra ganz viel benutzt. Und die Reste davon sind bei vielen Leuten in diesem Chakra noch vorhanden.

 Die  neue Funktionsweise von dem Chakra wird wirklich … ja, das verbindet sich eigentlich – das wird dann nicht mehr ein abgetrenntes Solarplexuschakra sein, sondern das verbindet sich im Grunde mit was, was weiter innen im Körper drin sich befindet, was bei den meisten Leuten bis jetzt noch sehr schläft. Und das ist so eine Art …

 … warte mal, ob ich dieses Wort kriegen kann ….

 … ist eine Art ganz … das ist das allerinnerste Zentrum. Früher hätte man gesagt: das Allerheiligste vielleicht.

 Deswegen hatte ich Probleme mit dem Wort! (lacht) Okay. Das Allerheiligste.

Ja. Das ist da.

 Was ist denn mit dem Hara?

 Da kommen wir auch noch zu.

 Dieses Allerheiligste, das ist im Grunde, wo deine Essenz drin … die Matrix von deiner Essenz gespeichert ist.

 Aha!

 Mhm.

 Ist das nicht im Herzen?

Nee. Das ist noch was anderes. Ich hab ja gesagt, es ist ein längerer Vortrag. (lacht) Und wir können auch durchaus das in mehreren Sitzungen machen, wenn dir das zuviel wird.

Ich find es grade hochspannend. Also … erzähl. Allerheiligstes, irgendwo hinter dem Solarplexus.

Ja, so ein bißchen tiefer und dahinter. Und das ist in Gold. Und dieses Gold ist dann quasi das neue Gelb, wenn du so willst.

Ah. Leise ist das neue Laut.

Genau. Wenn das erweckt wird, das Allerheiligste, dann fließt diese Energie, die deine Essenz im Grunde ist, durch dein gesamtes System, durch alle Zellen, durch auch die dichtesten Bereiche deines Körpers. Weil diese Energie ist so … ja, so fein, könntest du sagen, oder so … sie kommt einfach überall hin, scheißegal, wie dicht es da ist, verstehst du. Mir fehlt gerade das passende Wort für diese Eigenschaft. Aber du kannst es dir vorstellen wie so ganz, ganz hauchfeinen Goldpartikelchen, die sozusagen wie so ein Schleier oder ein Fluß im Prinzip durch alle Bereiche fließen von deinem gesamten System. Und was dann passiert, ist, daß die Zellen und überhaupt das gesamte … ja, in Ermangelung eines besseren wortes sage ich mal: Material, aus dem dein Körper ist, sobald dieser Goldstaub sich durch diese Zellen bewegt, fängt die Umwandlung an.

Ups! Jetzt kriege ich gerade volle Atemprobleme.

Ja. Weil du hast jetzt was gehört, was dich an was erinnert hat. […]

 drache-0020

20.12.2010

 Ja. Das Allerheiligste. Ich möchte da noch mal drauf eingehen.

 Oh.

 Mhm. Das ist im Grunde – deswegen heißt es ja auch so, weil es der Punkt ist, an dem du mit dem Ganzen verbunden bist. […]  Aus dem strömt im Grunde alles, ja. Und das ist auch wirklich so, wie du das eigentlich auch beim letzten Mal auch schon gesehen hattest: daß da einfach immer mehr draus hervorkommt. Es erschöpft sich nicht.

 Ja, dann verstehe ich nur nicht, wieso das nicht aktiv ist? Also wenn das das ist, wo draus alles strömt, wieso sagst du dann, daß es bei den meisten Leuten schläft? Und wieso, wenn die Energie so ist, daß sie alles durchdringt, wieso ist es dann bei vielen Leuten einfach nicht der Fall?

Ja, genau. Das ist eigentlich die Frage, auf die es hinausläuft.

Ja, wieso ist dann überhaupt Leben möglich, wenn das nicht da ist?

Es ist da. Ja. Aber es ist sehr verdunkelt, könnte man sagen. Also zwischen dem und deinem normalen Bewußtsein und auch deinem Zellbewußtsein ist eine Art … wie kann man das nennen? Also so Schleier. Etwas, was sich dazwischen legt. Und das kann natürlich dieses … diese Energie da nicht völlig abhalten, aber es kommt halt nicht mehr alles da an, wo es soll. Und vor allem aber auch wird es einfach durch diese Schleier auch verzerrt. Es ist dann nicht mehr als reine Essenz wahrnehmbar, sondern nur noch in der Reflektion.

 Aha.

 Ja. Das ist ja der Grund eigentlich … oder was heißt der Grund? Aber dieser Spiegeleffekt, der muß eigentlich nur deshalb sein, weil die Energie in ihrer reinen Form nicht wahrgenommen werden kann. Und das war der Zustand jetzt die ganze Zeit gewesen, bis jetzt halt eben dieser Erwachensprozeß eingesetzt hat bei den Leuten. Und bei vielen Leuten ist das immer noch der Zustand. Ja? Und das Problem ist, daß man ihnen beibringt, daß das normal wär. Das heißt, daß es einfach nie angezweifelt wird dann mehr. Und dadurch entstehen Bilder von Realität, die dann sozusagen das ersetzen, die lebendige Verbindung.

 Aha. Klingt mir noch alles etwas kryptisch.

(lacht) Ich erzähle es mal andersrum. Wenn das ganz voll aktiv ist und auch unverfälscht und unverdünnt in allen deinen Energiefeldern, in all deinem Bewußtsein, in all deinen Zellen, überall ankommt, dann siehst du die Realität, wie sie ist.

Aber ich dachte, es gibt nicht nur eine Realität. Es gäbe so viele, wie es Leute gibt, die sie erschaffen, oder wie? Also „die Realität, wie sie ist“, das würde ja bedeuten, daß es nur eine gibt, oder wie?

Nee, das heißt es nicht. Aber was ich dir beim letzten Mal erzählt hab mit dem Sehen, das – erinnerst du dich?

Ja (lacht) – weil ich’s noch mal angehört hab.

Ja. Sehen, was ist, ist was anderes als aus den Daten, die reinkommen, was machen, was für deinen Verstand nen Sinn ergibt. Und wenn du mit dem Allerheiligsten verbunden bist und das alles durchdringt, das, was daraus strömt, dann ist im Grunde diese Projektion a) nicht mehr möglich und b) auch nicht mehr nötig. Da kannst du einfach wirklich die Dinge sehen, wie sie sind.

Vielleicht erinnerst du dich ja noch an das Buch von Castaneda [Die Kunst des Träumens], wo Don Juan mit ihm ne Reise machte und ihm ein bißchen Energie zur Verfügung gestellt hat, damit er da mit hinkommen kann. Und Castaneda sah eine Straße und Leute, und Don Juan meinte dann: „Du bist der einzige, der diese Straße und die Leute da gesehen hat. Ich hab die nicht gesehen. Ich hab nur reine Energie gesehen.“

 Und das ist es halt, nicht: Der normale Geist wandelt alles in diese Bilder um, die er kennt. Eine Straße und Leute sind was, was du schon mal gesehen hast. Das ist dir vertraut. Wenn du nur Energiefelder sehen würdest, würdest du nicht wissen, was das sein soll.

 Ja, okay.

 Ja. Und die Energie aus dem Allerheiligsten, die bewirkt, daß du die Dinge sehen kannst, wie sie sind.

 Aber ich dachte, das wird durch dieses Auge bewirkt?

 (lacht) Ja. Das wirkt natürlich zusammen. Wir sind ja dabei – wir besprechen zwar die Punkte einzeln, aber wir kommen dann an einen Punkt, wo wir auch dann uns angucken, wie das alles zusammenhängt. Die wirken ja nicht jedes für sich, diese Dinge. Und das Allerheiligste, das ist das, was allem zugrundeliegt.

 Also um noch mal zu der Frage zurückzukommen, warum das bei den Leuten nicht so funktioniert, das bedeutet: Wenn es funktionieren täte, würden wir alle nur noch Energiefelder sehen – oder wie?

Es würde sich eine gewisse stellvertretende Realitätswahrnehmung tatsächlich auflösen, ja. Und für die Leute, die jetzt an dem Punkt sind, tut es das auch.

Ach, ich sehe dann nicht mehr diese Häuser, die ich da sehe, und den Baum, sondern nur noch so Energien, oder was?

Ja – das kannst du nicht vorwegnehmen, diese Erfahrung. Sondern du mußt einfach, wie ich dir schon gesagt habe, das bereit sein gehen zu lassen, damit das Neue kommen kann. Und es geht bei den meisten Leuten nicht auf einen Schlag weg, sondern nach und nach. Weil sonst wäre es einfach zu kraß.

 Na, hieß es nicht, der Übergang geht ganz schnell?

Ja, aber daß es ne Eingewöhnungsphase gibt, das hast du ja auch schon gesagt gekriegt, nicht? Das eigentliche Ablegen des alten Energiefeldes und das Aktivieren des neuen, das kann ganz schnell gehen. Aber bis du dich dran gewöhnt hast, an die Veränderung, und daran, wie das Neue funktioniert, das dauert ein bißchen.

Ach so.

Ja.

© Zarah Zyankali 2010