Aufmerksamkeit

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Sitzung mit „Scotty“: Liebende Aufmerksamkeit

Veröffentlicht Januar 27, 2016 von Zarah

fruit of life

Synchronizitäten, Channeling & Wellness

Manchmal ergibt sich eins aus dem anderen. Von meinem ersten Besuch beim Heilerstammtisch hatte ich ja vor einer Weile berichtet. Dort begann ich dann öfter hinzugehen, und irgendwann mal saß “zufällig” neben mir eine Frau, die auch channelte und baß erstaunt war, daß ich das auch tue. 😉 Wir tauschten e-mail-Adressen aus und nach einer Weile bekam ich von ihr eine Einladung zu ihrem Channel-Austauschabend. Die TeilnehmerInnen hatten sich alle in einer Channelausbildung kennengelernt und ich war so ein bißchen der bunte Hund, weil ich es mir selber beigebracht hatte und all die Dinge von denen sie sprachen, gar nicht oder nur ganz wenig kannte. Immerhin hatte ich damals gerade die Ferneinweihung in die 12 göttlichen Strahlen angefangen, so daß ich schon ein bißchen darüber Bescheid wußte. Aber bei vielen anderen Themen – z.B. die Elohim der Strahlen oder Präzipitation – kam ich mir vor, als würde ich ein paar Chinesen bei ihrer angeregten Unterhaltung lauschen. Ich verstand kein Wort. 😉

Da die anderen auch immer wieder von ihrem Lehrer erzählten, beschloß ich schließlich, selber bei ihm einen Kurs zu machen. Auch wenn ich schon seit Jahren channelte, konnte es ja nicht schaden, sich ein bißchen mehr Handwerkszeug zuzulegen, oder?

Das war, wie sich herausstellte, eine geniale Idee. Und ich hatte Glück. Praktisch am selben Tag wie ich – drei Tage vor dem angesetzten Workshopbeginn – hatte sich noch eine andere Frau angemeldet, und der Lehrer war bereit, mit uns beiden den Workshop abzuhalten.

Allein schon seine Wohnung war eine Offenbarung. Der Flur war türkis gestrichen, die Küche sonnengelb, und auf jeder freien Fläche standen kupfer-goldfarbene Buddhafiguren. An allen Wänden hingen Engelsymbole, Bilder aufgestiegener MeisterInnen und heilige Geometrien. Im Seminarraum standen große Pflanzen und Bambusmöbel, so daß man sich trotz Berliner Hinterhof in eine Südseeatmosphäre versetzt fühlte. Kurz, allein der Aufenthalt in diesen Räumen während der ersten zwei Workshops war wie ein Mini-Wellnessurlaub. 🙂 Wir lernten in entspannter Atmosphäre die theoretischen Grundlagen und übten am letzten Tag selbst zu channeln. Für mich war es interessant, mal auf andere Weise zu channeln als ich es sonst mache. Und für die andere Teilnehmerin war es toll, zu sehen, daß es tatsächlich funktionierte!

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Besuch im Tempel: Ein neuer geistiger Lehrer

Als ich mich nach der Sommerpause wieder meldete und nach Modul B fragte, stellte sich heraus, daß es keine weiteren Anmeldungen gab. So bekam ich einen total auf mich selbst zugeschnittenen Workshop, in dem alle meine Fragen beantwortet wurden. An sich war das nicht meine Absicht gewesen – eigentlich wollte ich üben, mit anderen Leuten zusammen gegenseitig zu channeln, aber das passierte nun mal nicht, und vielleicht war es gut so. Dafür machten wir eine spannende Übung, in der ich auf eine hohe Ebene gehen und in einem Tempel ein neues Wesen kennenlernen sollte, das mich dann begleiten und mit mir arbeiten würde.

Der Tempel war klein, eigentlich eher eine Art offener Kiosk, wie es sie in fernöstlichen Parkanlagen gibt. Es war gerade Platz für uns beide und einen kleinen Altar in der Mitte. Die Energie des Wesens war formidabel, und ich mußte mich erst einmal daran gewöhnen. Im Gespräch mit der Wesenheit stellte sich dann heraus, daß es darum ging, generell auf eine höhere Grundebene zu kommen und mehr aus einem höheren Bewußtsein und vom Herzen aus zu leben, zu sprechen und zu handeln. Er sagte, daß mir das schwerfiele, weil ich noch zu sehr an meiner Persönlichkeit verhaftet sei und zu sehr an dem hänge, was ich kenne. Er werde mir dabei helfen, auf eine neue Ebene zu kommen.

Als ich dann zuhause zum ersten Mal Kontakt aufnahm, verabredeten wir, daß ich ihn “Scotty” nennen dürfe, bis ich seinen richtigen Namen wüßte – weil er mich immer hochbeamte 😉 – jeden Morgen in den Tempel kommen sollte. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich das nicht dauerhaft geschafft habe. Ich gehe einigermaßen regelmäßig hin, aber nicht mehr jeden Tag, das hab ich nur ungefähr 10 Tage lang geschafft. Und das folgende Gespräch habe ich tatsächlich auch geschafft, drei Monate lang komplett zu vergesseh. *knallrot anlauf* Erst beim Durchhören meiner Audiodateien über die Weihnachtsfeiertage fand ich es wieder. Mein inneres Kind hat mir jetzt empfohlen, ein riesiges Plakat aufzuhängen, auf dem steht, daß ich meine inneren Charaktere heute besuchen will. 😉

Nach dieser langen Vorgeschichte jetzt unser Gespräch. Viel Spaß damit! Ach ja, und wer bei dem großartigen Bernd Borchert auch mal in die Workshops reinschnuppern möchte, findet seine Termine HIER.

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Liebende Aufmerksamkeit für sich selbst

27.9.2015

Okay. Sind wir jetzt eigentlich auf dieser sechsten Ebene* da, wovon Tamra [Oviatt] gesprochen hat?

(lacht) Laß mal alle die Fragen dieser Art erstmal beiseite. Das wird später kommen. Denn was jetzt erstmal wichtig ist, daß wir uns besser kennenlernen, und daß wir zusammen ohne den störenden Einfluß mentaler Konzepte einfach zusammensein können, wie in einem Raum, der sozusagen ein bißchen unabhängig ist von Strukturen, von Verortungen, von Definitionen. Wo du frei sein kannst, wo du über nichts nachzudenken brauchst, nichts definieren mu0t, nichts analysieren mußt – einfach nur da sein kannst als wer und was du jetzt bist, auch nicht definiert durch deine Vergangenheit oder irgendwelche Konzepte davon, wer du bist und so, ja? Einfach nur, daß du jetzt hier bist und ich hier bin als wer ich bin, und wir uns in Freiheit begegnen können, ohne daß irgendwelche Dinge zwischen uns stehen, die eine nutzbringende und positive Arbeit verhindern, oder behindern.

Das bringt in mir diese Vorstellung auf, wenn ich wüßte, wer du bist, würde die nutzbringende Arbeit sofort nicht mehr möglich sein oder so.

Sie würde erschwert werden, ja. Aber geh jetzt bitte nicht in irgendwelche Vermutungen. Bleib einfach hier und fühl, was passiert. Und hab keine Angst. Das wär am allerwichtigsten.

Okay.

Ich möchte wirklich, daß das für dich auch schön wird! Natürlich wollen wir Ergebnisse, aber das soll für dich eine schöne Erfahrung sein.

(verblüfft) Oh!

(lacht) Ja. (Pause) Du kannst dir auch vorstellen, daß da an diesem Ort, wo wir sind, daß da eine Bank ist, wo du drauf sitzen kannst, und daß da alles vorhanden ist, was dir ein gutes Gefühl gibt. Wenn du den mit Blumen schmücken möchtest zum Beispiel, diesen Tempel, oder das Gefühl möchtest, daß hier irgendwie Musik ist oder so, kannst du es dir einfach vorstellen, und dann ist es da. Oder Kerzen, oder was immer dir ein Gefühl gibt, daß du dich freust, hier zu sein. Daß es dir hier gefällt, daß du gern herkommst. Das kannst du hier alles haben.

Kommt da nicht so eine Art “Oh, das ist so mein Eskapismus-Ort, wo ich alles haben kann, so daß es schön ist, und das, was in der normalen Welt häßlich ist, dem kann ich dann entfliehen” und so?

(lacht) Das als solches ist eigentlich nicht problematisch. Problematisch wird es, wenn du dann ständig nur noch an solchen Orten sein willst und deine irdische Umwelt gar nicht mehr bewohnen willst so, ja? Das … dann wird es ein Problem. Aber einen Ort zu haben, wo man eine halbe Stunde am Tag hingehen kann, ist vollkommen in Ordnung, ja? Wo du dann auch gestärkt und erfrischt zurückkehrst in deine normale Umgebung. Und vielleicht wirst du dann ja auch in deiner normalen Umgebung gewisse Veränderungen vornehmen, damit es dem, was du hier an diesem Ort hast, ähnlicher wird. Das wäre eine Möglichkeit, die sich ergeben könnte. Ich sag nicht, daß es so kommen wird oder muß, aber die Möglichkeit besteht, da0 nicht du entfliehst hierher, sondern daß du das, was du dort bei dir hast, dem ähnlicher machst.

Okay.

Genau. Einfach mal spüren in dein Herz. (Pause) Was ich vielleicht noch dazu sagen sollte, ist, daß es gerade am Anfang auch nicht unbedingt um große Dinge geht, sondern um die kleinen, die man oft einfach übergeht. Wieviel Zeit nimmt sich der normale Mensch, um in sein Herz zu spüren am Tag? Das ist an sich ne kleine Sache, aber wie viele Leute tun es wirklich, diese kleine Sache? Und diese kleine Sache, wenn du die immer wieder tust und immer tiefer da reingehst, kann das einen solchen Riesenunterschied machen! Das wird halt unterschätzt, wie wichtig das ist, oder wie groß auch die Wirkung davon sein kann. Der Mensch denkt: “Oh, ich muß eine tolle großartige Meditation machen!” Oftmals ist dieses Kleine, Unscheinbare, wenn du es nur tief genug machst und dich wirklich drauf einläßt, viel viel wirksamer als jetzt irgendwelche dollen DNS-Aktivierungen oder sonstigen Lichtkörpermeditationen. (Pause)

Und ich möchte dich bitten, dieses Gefühl, das du jetzt da fühlst, einfach mal zu er-lau-ben.

Jetzt grinst er. (lacht)

Zu erlauben, daß das dasein darf, daß es sich vertiefen darf, daß es sich auch ausbreiten darf, daß du dabeibleibst mit der Aufmerksamkeit. Einfach nur dabeibleiben. Und mit dem Atem auch dort hingehen, ja. Es geht wirklich nur ums Erlauben und Wahrnehmen jetzt im Moment, und Fühlen, gar nicht drum, irgendwas Großartiges zu tun. Einfach dasein mit deiner Präsenz, mit deiner Aufmerksamkeit. Denn – und das ist auch wichtig für Arbeit mit inneren Kindern – wenn du deine Aufmerksamkeit dort einfach blei-ben läßt, nicht gleich wieder weggehst, dann fühlen sich diese Teile von dir gesehen, wahrgenommen. Die fühlen dein Interesse an ihnen. Und das ist was, was sehr gefehlt hat, eigentlich dein ganzes Leben schon. Dein Interesse hat immer sehr den äußeren Dingen gegolten, und auch Büchern und Sachen im Internet, und Sachen. die du draußen erlebt hast, und anderen Leuten. Aber diese Bereiche von dir in dir drin – dein Gefühl, deine inneren Reiche -, die waren für dich einfach nicht so interessant. Und du kannst dir vorstellen – wenn du es dir wirklich vorstellst am Beispiel von einem Kind, das du hsst: Wenn das Kind die ganze Zeit immer spürt, daß es für dich nicht interessant ist, daß andere Dinge wichtiger sind, daß du eigentlich gar keinen Bock hast, dich mit ihm irgendwie zu beschäftigen oder es auch nur anzugucken – was glaubst du, was das für ein Gefühl ist?

O ja – das ist bestimmt kein sehr schönes Gefühl.

Ja. Und natürlich war dir das nicht bewußt, daß Teile von dir sich so fühlen. Aber vielleicht hilft der Vergleich. Nicht alle diese Teile sind Kinder. Aber der Vergleich mit einem Kind bringt das vielleicht ganz gut für dich in ein Bild, das du verstehen kannst, ja? Daß, wenn da dieses Kind ist, und das möchte doch die Aufmerksamkeit der Mutter haben. Es möchte geliebt sein. Es möchte auf den Arm genommen werden. Es möchte auch, daß seine Bedürfnisse wahrgenommen werden, und auch erfüllt werden, ja! Und da würde es sich gleich total anders fühlen, wenn diese liebende Aufmerksamkeit da wäre.

Ja.

Ich bin sicher, du verstehst.

Ja, das verstehe ich. Aber das war auch so, als wir die Meditation gemacht haben mit dem inneren Kind [in einem Workshop mit Bethany Webster], wo dann dieser Text kam: Du als dein inneres Kind, du guckst deine innere Mutter an, und diese innere Mutter hat alle Ressourcen. Und meine innere Mutter fühlte sich nicht wirklich, als ob sie alle Ressourcen hat, um dieses Kind wirklich so zu versorgen, wie es eigentlich gut wäre.

Es geht jetzt gar nicht so sehr darum, irgendwas zu tun erstmal, ja? Mach dir nicht wieder so ein Müssen draus, wenn es irgendwiie dir möglich ist. Sondern es geht jetzt wirklich um die liebende Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber, deinem Herzen, deinem Körper, deinen inneren Bereichen, die so brachgelegen haben. Einfach nur die liebende Aufmerksamkeit. Einfach da sein. DA SEIN! Einfach nur sehen, fühlen, was da ist!

Und jetzt ist es so: Wenn du das Gefühl hast, da ist nur … da sind nur Anforderungen an dich, daß du irgendwelche Dinge tun mußt, die du eigentlich gar nicht kannst, dann ist natürlich auch klar, warum du dich abwendest. Weil du dich auch irgendwo damit überfordert fühlst. Aber das ist es gar nicht! Es geht nicht ums Tun, es geht nicht ums Müssen, es geht einfach nur drum, liebevoll anwesend zu sein und deine Aufmerksamkeit dahin zu richten. Und eine lange Zeit hast du auch gedacht: “Das kann doch nicht reichen, ich muß doch bestimmt noch dies, das und jenes tun, und dann kriege ich das wieder nicht gebacken” und so. Und so kommt man dann in diese Spirale, wo man schon gar nicht mehr hingucken möchte, weil man denkt, daß man das sowieso alles nicht kann, was man dann da tun müßte oder sollte. Ja? Und dieser Satz: “Das kann doch nicht genug sein! Das kann doch nicht reichen! Es kann doch nicht sein, daß das … daß das schon das sein soll”, den würde ich an deiner Stelle wirklich ersatzlos streichen und wissen, daß deine Liebe, deine Aufmerksamkeit, deine liebevolle Zuwendung, daß die so wertvoll und wichtig ist und lebenspendend und freudespendend.

[…]

Und das ist natürlich auch irgendwo noch eine Sache aus deiner Kindheit, daß du eigentlich immer das Gefühl hattest, du bist unwichtig. Und wie kann dann deine Aufmerksamkeit wichtig sein für irgendwen, wenn du unwichtig bist? Ja? Das sind einfach Sichtweisen, die jetzt gehen können. Du bist nicht unwichtig. Und gerade für dein eigenes Leben bist du überhaupt der allerwichtigste Mensch! Für dich, für deinen Körper, für deine Gefühle, für die Art, wie du in der Welt bist, deine Lebensfreude – da bist du der wichtigste Mensch, der das alles beeinflußt mit der Art seiner Aufmerksamkeit und Zuwendung zu dir selbst!

(erschüttert) Ach Gott!

Ja, ich weiß. Und was ihr da in dem Workshop gemacht habt, bei der Bethany: Allow yourself to grieve [Erlaube dir zu trauern] – das ist auch hier vollkommen in Ordnung. Wenn du Trauer fühlst über die Art, wie du dich selbst behandelt hast, weil du es nicht besser wußtest, weil du dachtest, das wäre unwichtig, weil du dachtest, DU bist unwichtig, weil du dachtest, andere Dinge sind so viel wichtiger – ja? Wenn du Trauer fühlst – laß es zu! Es ist in Ordnung, da drüber zu weinen, wenn dich das erleichtert, oder wenn es kommen möchte. Nicht aus Schuldgefühl oder so, sondern einfach die ganze Trauer darüber, wie es den Teilen von dir ergangen ist dein ganzes Leben lang, ja? Weil du nie gelernt hast, dir selber das zu geben, nie wußtest, wie du es dir geben kannst, und wie wichtig es auch ist. Es geht nicht um Schuldzuweisung, es geht auch nicht drum, daß du dich jetzt schlecht fühlst, weil du das nicht gemacht hast. Aber die Trauer darüber, die ist vollkommen in Ordnung zu fühlen und auszudrücken.

Ja. Danke.

Nichts zu danken. Das ist ein wichtiger Schritt, womit du auch deine eigenen Gefühle ehrst.

Mmmmm. Ja.

Und wenn du das jetzt siehst, wie es gewesen ist, und auch natürlich siehst, daß du nicht gewußt hast, wie du es anders hättest machen können, dann kannst du es ja jetzt auch mit Blick auf die Zukunft, sage ich mal, ja – kannst du sagen: “Ja, das wird jetzt anders. Ich bin bereit, für mich jetzt dazusein. Ich bin bereit, den Teilen von mir meine Aufmerksamkeit zu geben, meine Liebe zu geben. Einfach da zu sein und zu wissen, daß das Dasein alleine, ohne irgendwas zu tun, schon total wichtig ist! Einfach nur da sein, und deine Aufmerksamkeit dort hinrichten ist schon total wichtig und gut, auch ohne daß du irgendwas anderes noch machst. Das heißt nicht, daß du nichts tun darfst, aber du solltest nicht denken, daß das alleine nicht reicht, daß das nichts wert ist. Das ist so viel wert! Es macht einen solchen Unterschied!

Ja, dann laß mich das jetzt noch mal tun, mich da hinrichten.

Ja.

Es wird ein bißchen schwierig, deine Worte zu channeln und gleichzeitig auch dort anwesend zu sein.

Ja. Dann bin ich jetzt still, und du gehst mal da hin, im Wissen, wie wichtig und wertvoll es ist, dort zu sein.

Ja. (einige Minuten Pause, spürt ins Herz) Oh, 12 Uhr schon? Das waren jetzt schon fast 40 Minuten. Ich möchte das wirklich tun, aber es ist schwer, die Konzentration jetzt noch zu halten. (spürt wieder hin) Es tut mir jetzt echt leid, weil ich nicht möchte, daß schon wieder jetzt in mir drin alle das Gefühl haben, oh, ich hab’s so eilig wegzukommen. Aber […] ich hab schon das Gefühl, daß ich ne Pause bräuchte mal. Wenn das okay ist. und dann würde ich so im Sinne eines Commitments einfach sagen, daß ich später heute noch mal wiederkomme, wenn ich ein bißchen frisch bin und das dann noch mal oder noch öfter einfach in kleinen Zeitabständen mache, daß ich immer mal wieder fünf Minuten hingehe so zwischendurch. Wär das okay? Immer mal wieder gucke.

(Kinderstimme) Ja, das ist gut. Wenn du wirklich kommst! Das ist wichtig! Weil wenn du sagst, du kommst, und dann kommst du nicht, das fühlt sich wirklich Scheiße an.

(lacht) Okay. Ja, doch, ich mach das.

Ja! Das ist ganz wichtig. .Und es muß auch nicht immer lange dauern, aber daß du immer wiederkommst, daß du es nicht vergißt. Ja. Das wär gut! Ja. Und daß du ne Pause brauchst, ist ganz okay. Aber nicht einfach wieder weggehen und dann drei Tage nicht kommen, oder ne Woche oder so. Ja?

(lacht) Ja, okay. Das mach ich. Ich danke euch.

Jaaa. Also wir sind noch so ein bißchen mißtrauisch, ob du das wirklich tun wirst, aber das wär so toll, wenn du das wirklich machst, würden wir uns alle freuen! O ja!

Ja. Ach …

Ja, gut, dann mach mal Pause, trink was, das ist auch ganz wichtig. Beweg dich bißchen.

Ja, das stimmt.

Okay, dann bis bald.

Ja.

Okay, ich mach noch den Abschluß und verabschiede mich von meinem Scotty hier und bedanke mich recht herzlich für deine … all die Sachen, die du mir gezeigt hast und gesagt hast, und deine Bereitschaft, diesen Namen anzunehmen, solange ich den anderen nicht kenne. Und dann verabschiede ich mich jetzt erstmal.

Ist okay.

Und danke dir noch mal, und dann könntest du mich bitte runterbeamen dann wieder?

Kann ich machen, ja. Okay, stell dich mal in den Energiestrahl und sag, du möchtest zur Erde und vollständig in deinem physischen Erdenkörper jetzt anwesend sein.

Ja, genau. Ich begebe mich jetzt in meine Erdbasis, vollständig in meinen physischen Körper. Und dann mußt du jetzt Energie geben. Scotty – Energie! (lacht) Und ich gleite sanft in diesem Beamstrahl nach unten und durch mein Kronenchakra vollständig hinunter, bis zu meinen Füßen in meinen physischen Körper auf der Erde. Okay. Und danke allen Wesen, die vielleicht auch sonst noch anwesend waren, die ich vielleicht nicht so bemerkt habe, die geholfen haben, noch mal recht herzlich für die Unterstützung, und bis bald, ja.

Ja, bis bald.

glittery purple divider*Bei Theta Healing und Sacred Activations gibt es 7 Ebenen. Die siebte ist die Schöpferebene,  die sechste ist die Ebene der göttlichen Gesetze. Dort und auf der fünften Ebene sind Wesenheiten anzutreffen. Auf der siebten gibt es nur noch das weiße Licht, das Bewußtsein von Allem-Was-Ist.
Text & Foto ©Zarah Zyankali 2o15, Artwork ©Bernd Borchert. Teilen bitte nur vollständig und unverändert und mit einem Link hierher. Danke.
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Raus aus dem Kopf – rein ins Vergnügen!

Veröffentlicht Januar 29, 2013 von Zarah

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Fröhliches Mutieren

Eigentlich wollte ich ja die Fortsetzung meiner Neue Erde-Vision schreiben … aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Es gab fast eine Woche intensive Gehirn-Upgrades, und an das Formulieren zusammenhängender Sätze war überhaupt nicht zu denken. Wann immer ich auf den Bildschirm starrte, fiel mir Null ein, was ich sagen könnte, und als ich tatsächlich einmal ansetzte, die Story über die Portale anzufangen, merkte ich schon nach dem ersten Satz, daß es keinen Sinn hatte, das jetzt machen zu wollen. Okay, dann halt später. Göttliches Timing ist bekanntlich alles. Nur der innere Kontrolleur war frustriert. „Jetzt hab ich schon nen Blog angefangen, und jetzt kann ich nicht schreiben … grrrmblll …“ knurrte er. Aber da war nichts zu machen.

Das Praktische an so einem Zustand ist, wenn der Schädel am Mutieren ist, kann man ihn beim besten Willen nicht zum Denken benutzen. Man merkt bloß, daß genau da, wo man immer schon  Probleme hatte, plötzlich heftige, schmerzerzeugende Energieströme sich bewegen. Aber da es dabei nichts zu tun gibt und man sowieso keine Ahnung hat, worauf das Ganze hinausläuft, ist es das beste, einfach loszulassen und sich den Prozessen hinzugeben. Was ich dann auch tat.Blumenbanner

Lichter der Großstadt

Einmal war ich während dieses außer Gefecht gesetzten Zeitraums nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Bus unterwegs – es mußte wirklich sein, sonst hätte ich in diesem Zustand keinen Schritt vor die Tür getan – und hatte das Glück, im Oberdeck ganz vorne zu sitzen. Es war ein regnerischer Tag und die Scheiben waren beschlagen. Als ich dann mal lange genug aus meinem Gehirnnebel auftauchte, um meine Umgebung wahrzunehmen, fiel mir auf, daß durch den Beschlag auf der Scheibe sämtliche Lichter (Autoscheinwerfer, Straßenlampen, Ampeln) eine Art „Aura“ hatten. Wow, was für ein abgefahrener Effekt! Ich war begeistert. Besonders der Wechsel der Ampelphasen – tausendmal gesehen –  war extrem beeindruckend, wenn es innerhalb von Sekunden von einem intensiv leuchtenden. leicht blaustichigen Grün über ein strahlendes Gelb zu einem warmen Rot ging. Die Farben waren absolut irre! Besonders das Grün schien ein Farbton zu sein, den ich noch nie vorher so gesehen hatte.

Mir kam die Idee, daß man damit doch eigentlich experimentieren könnte. Die Zirbeldrüse reagiert bekanntlich auf Lichteinstrahlung. Also fokussierte ich auf die unterschiedlichen Licht-Auras und atmete sie durch meine Stirn in den Schädel. Die Effekte waren der Hammer. Ich spielte damit dann noch den ganzen Weg nach Hause.

Wenn ihr wollt, probiert es mal aus. Benutzt irgendeine Lichttquelle, die euch angenehm ist, und atmet das Licht durch die Stirn in die Mitte eures Kopfes. Ihr werdet erstaunt sein …

Was es mir auf jeden Fall gezeigt hat, ist – wieder mal -, daß man spannende Abenteuer nur erlebt, wenn man aufmerksam im Hier & Jetzt ist und wirklich sieht, was man vor der Nase hat. Ich hätte in Gedanken versunken sein oder mit der Nase in einem Buch stecken können … dann häte ich das nicht gesehen und wäre auch nicht auf die Idee gekommen, damit was zu machen.

Oder ich hätte in der Standardwahrnehmung steckenbleiben können: „Ach naja, Ampeln, Straßenlaternen, gähn … das ist doch nichts Besonderes.“ Das Besondere dieses einzigartigen Augen-blicks bemerkt man eben nur, wenn man offen dafür ist.

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Raus aus dem Kopf

Auf eine andere Weise kam das gleiche Thema dann heute wieder auf. Ich hatte eine Frage, einen anderen Menschen betreffend, und fragte mein geliebtes höheres Selbst, ob er mir dazu etwas sagen könnte.

Er leitete mich an, erst einmal tief zu atmen und alle Gedanken und sämtliches andere Gewusel mit dem Atem gehen zu lassen. „Das ist nämlich der Verstand, der diese Fragen hat, und die beste Art, aus dem Verstand rauszukommen, ist in den Körper reinzugehen“, meinte er.

Wir unterhielten uns darüber, und er erklärte mir, daß der Verstand ein nützliches Werkzeug gewesen war, um eine Art der 3D-Realität zu navigieren, in der man keine wie auch immer geartete spirituelle Verbindung hatte. In dieser Realität war der Verstand sogar sehr nötig, denn es ging ja nicht anders, als Dinge logisch abzuleiten, sich Handlungspläne zurechtzulegen und aus den Erfahrungen der Vergangenheit die Lehren für die Zukunft zu ziehen. Man hatte ja keine innere Stimme, die man befragen, und keine Intuition, von der man sich leiten lassen konnte.

Doch jetzt, da es so einfach geworden ist, sich mit einer größeren Realität zu verbinden und jegliche Art von benötigten Informationen zu bekommen, einfach indem man sich dafür öffnet, ist es ein Werkzeug, das man nicht mehr wirklich braucht.

„Warum schreiben dann auf Lightworkers so viele Leute, daß der Verstand ja doch seinen Platz hat und es nur um das richtige Gleichgewicht zwischen Herz und Verstand geht?“ fragte ich ihn.

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Akzeptanz und Transzendenz

Er meinte, unter spirituell orientierten Leuten sei der Verstand oft so abgelehnt und verteufelt worden, daß es für diese Leute ein notwendiger Zwischenschritt sein kann, erstmal von der Ablehnung in die Akzeptanz zu gehen, bevor sie die Erfahrung machen können, daß der Verstand jetzt eigentlich nicht mehr benötigt wird.

„Du kannst nicht etwas transzendieren, das du ablehnst. Etwas transzendieren heißt darüber hinausgehen, nicht es totschlagen. So wie Samuel Widmer [in dem Buch „Ins Herz der Dinge lauschen“], der viele Jahre lang sehr bewußtseinserweiternde Erfahrungen mit MDMA (Ecstasy) machte. Dann kam ein Punkt, an dem er feststellte, daß ihn die Droge nicht mehr weiterbrachte, sondern eher auslaugte. Erst konnte er es nicht glauben, doch es passierte immer wieder. Wenn du merkst, daß du etwas nicht mehr brauchst, weil es dir alles gezeigt hat, was es dir zeigen konnte, dann läßt du es einfach hinter dir.

Wenn du dich also aus deinen Begrenzungen hinausbegibst, gibt es Werkzeuge, die dir eine Zeitlang dienen, doch an einem bestimmten Punkt mußt du sie hinter dir lassen. Wenn du dich mit dem großen, unendlichen Geist – Big Mind – verbindest, kann der Verstand dir nicht mehr helfen, denn er ist nicht dazu geschaffen worden, diese Realität zu erfassen. Er ist für das Leben in der Begrenzung geschaffen, und dafür ist er auch sehr gut – wenn man nichts anderes hat. Aber es gibt Bereiche, die er einfach nicht erfassen kann. Und wenn du in diese Bereiche hineingehst, läßt du ihn einfach hinter dir.

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Müll-Gedanken

Die wenigsten Leute sind allerdings schon 100% der Zeit vollständig im Flow. Wenn du diesen Zustand erreicht hast, brauchst du den Verstand gar nicht mehr. Bis dahin kannst du ihn noch gut verwenden, um alltägliche Dinge zu erledigen, wie Terminplanung, Organisation und dergleichen. Das sind Sachen, für die man ihn gut brauchen kann und wobei dann auch Ergebnisse rauskommen, die dir weiterhelfen.

Aber ein undisziplinierter Verstand – d.h. einer, dem man einfach erlaubt, sämtliche Gedanken zu produzieren, die er gerade will -, produziert eine Menge Müll. Als Müll bezeichne ich solche Gedanken, die du nicht nur nicht brauchst, sondern die dich sogar behindern. Die meisten Menschen produzieren täglich Tausende solcher Gedanken.“

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Wie viele Gedanken denken wir täglich?

Das wollte ich dann genau wissen und hab es mal gegoogelt. Folgendes fand ich:

„Ungefähr 60.000 Gedanken huschen uns tagtäglich unbewusst durch den Kopf.

Was schätzen Sie, wie viel Prozent von diesen 60.000 Gedanken (bei einem Durchschnittsmenschen) positiv, negativ und unbedeutend sind?

  • 3% positive und hilfreiche Gedanken,
    die Ihnen selbst und/oder Anderen nutzen
  • 25% negative Gedanken,
    die Ihnen selbst und/oder Anderen schaden
  • 72% flüchtige und unbedeutende Gedanken,
    die nur vergeudete Zeit und Energien sind, bzw. die uns in unserer Weiterentwicklung blockieren“

Quelle: http://www.experto.de/b2b/kommunikation/koennen-gedanken-sprechen-gedankenqualitaet.html

Das spricht wohl für sich selbst, oder? Da kann jede/r bei sich täglich eine ganze Menge tun, um dieses Zahlenverhältnis zum Positiven zu verändern – einfach indem man ein bißchen wählerischer wird, welche Gedanken man in seinen Geist läßt und welche man nährt.

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Die Energie des Verstandesdenkens

Nach diesem Ausflug in die Statistik zitiere ich weiter aus seinen Ausführungen:

„Wenn du jetzt z.B. nach einer bestimmten Information fragst  – z.B. was die Motivation eines anderen Menschen für ein bestimmtes Handeln ist – und nicht mit dem Big Mind, deinem erweiterten Bewußtsein, verbunden bist, kannst du nichts weiter tun, als darüber zu spekulieren, was es wohl sein könnte, und davon dann das auszuwählen, was dir am plausibelsten erscheint. Das bringt dich nicht nur nicht weiter, sondern versetzt dich auch noch in einen Zustand, wo deine Schwingung sich absenkt, weil du ins Grübeln und ins Sorgenmachen kommst.

Daran kann man erkennen, daß etwas aus dem Verstand kommt: Sorgen machen, Probleme wälzen, sich überlegen, wie man etwas machen soll … das sind eigentlich alles Dinge, die man überhaupt nicht braucht. Deswegen üben wir jetzt mal etwas anderes.

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Rein ins Vergnügen

Du gehst erstmal zu deinem Atem, wie ich es dir eben gezeigt habe, und läßt diesen ganzen Verstandeskram gehen. Laß den Atem frei fließen und laß die Schultern mitgehen und öffne diesen ganzen Brustbereich. [Das tat ich dann, während er mich anleitete.] Und dann gehst du zu dir. Was du für eine Frage hast, ist sowieso schon klar. Die kannst du einfach loslassen, du brauchst sie nicht im Kopf zu behalten. Und dann geh einfach mal in dich rein und spüre, was da auf deine Frage kommen will.

Vielleicht stellst du dabei auch fest, daß auf einmal die Frage von eben überhaupt nicht mehr wichtig ist. Dann kannst du sie einfach vergessen – es war einfach eine von diesen Müll-Fragen, die man nicht wirklich braucht, die der Verstand produziert, wenn man ihn läßt. Und dann kannst du sehen, was statt dessen kommen möchte.“

Bei mir stellte sich durch diese Übung ein wunderschönes Gefühl von absolutem Glück und Zufriedenheit ein. Ihr könnt es gerne selber einmal ausprobieren, wenn ihr merkt, daß ihr euch zu sehr im Hamsterrad eures Verstandes befindet. Viel Spaß!  🙂  Und wie immer freue ich mich, von euren Erfahrungen zu hören.

Ach ja, die Zitate oben sind übrigens meine unvollkommene Wiedergabe aus dem Gedächtnis, da ich zur Zeit leider gerade kein Aufnahmegerät habe. Ich hoffe, ihr seht über die vielen Wiederholungen hinweg … O-Ton ist natürlich viel schöner. 😉