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,Jenny Schiltz: Upgrades für das elektrische System des Körpers

Veröffentlicht Dezember 31, 2018 von Zarah

Upgrades für das elektrische System des Körpers

von Jenny Schiltz

28. Dezember 2018

Originaltext HIER

Wow! Das ist ein Wort, das ich in letzter Zeit anscheinend oft sage, während wir durch diese Veränderungen hindurch navigieren. Jedesmal, wenn ich denke, ich hätte die Realität jetzt im Griff, verändert sie sich wieder. Sie läßt mich wissen, daß nichts festgelegt ist, vielmehr ist alles endloses Potential.

Nicht nur befinden wir uns inmitten einer riesigen Integration all unserer Aspekte (inneres Kind, vergangene Leben, galaktische Leben und Schatten) und Zeitlinien-Zusammenbrüche, während wir in die organische Zeitlinie übergehen, sondern wir haben jetzt auch noch Upgrades des elektrischen Systems.

Am Weihnachtsabend saß ich auf der Couch und unterhielt mich mit meiner Ältesten. Ich sprach gerade mit ihr über einige Arten, auf die ich mit der Integration des Lichtkörpers arbeite (und kämpfe lol), als ich begann, draußen eine Präsenz zu spüren, die durch das Erkerfenster hineinstarrte. Als ich meine Fühler danach ausstreckte, wußte ich, daß dies kein Erdenwesen war. Ich blieb ruhig und beobachtete einfach meine Tochter.

Ich sah, wie sie auf die Veränderung in der Energie reagierte, doch was mich überraschte, war, daß sie sagte: „Da ist ein Alien, der von draußen zu uns hereinstarrt.“ Sie ist normalerweise niemand, der ätherische Energien sehen kann, doch in letzter Zeit kommt diese Fähigkeit stärker für sie herein. Wir alle kommen mit unseren Fähigkeiten immer mehr online.

Ich verband mich mit dem Wesen, bekam ein bißchen Information und beantwortete einige Fragen, die meine Tochter hatte. Im Nu wurden aus einem Wesen vier, und die Intensität von so vielen Wesen war für ihren Körper unangenehm. Ich bat sie, Abstand zu nehmen, und sie gingen hinter den großen Busch in meinem Vorgarten. Dann erhaschte ich einen Blick auf die Straße, und dort waren mindestens 30 versammelt. Ich war schockiert. Meine Tochter bestätigte, daß sie ebenfalls so viele sehen/spüren konnte.

Sie war ein wenig im Schockzustand und sagte mir immer wieder, wie seltsam das alles sei, mit Augen so groß wie Untertassen. Es war wirklich ein Entzücken, das mitzuerleben. Ich stehe seit Jahren mit verschiedenen Wesen in Kontakt, doch eine Begegnung mit jemand anderem zu teilen, ist einfach … unbezahlbar.

Ich wußte daß es einen Grund gab, warum sie da waren und bleiben würden, bis ich einen Augenblick für mich allein hatte, um mich zu verbinden. Da meine Tochter dies spürte, sagte sie, es sei Zeit für sie zu gehen. Ich bekam eine SMS von ihr, nachdem sie ins Auto gestiegen war, worin sie sagte, sie hätten sie angegrinst, als sie ging, und sie habe ihnen gesagt, daß sie „KEINE Erlaubnis hatten, sie zu entführen.” Ich lachte herzlich über ihre Reise als mein Kind.

Ich ging in mein Zimmer, setzte mich hin und verband mich mit meinem Team und dann mit einigen von der Gruppe draußen. Mir wurde gesagt, daß das Verschmelzen und Wegfallen der Zeitlinien, während wir uns in eine kollektive höhere Hauptzeitlinie hineinbewegen, von uns verlangt, stärkere Energien zu halten. Wenn unsere Systeme mit diesem Upgrade nicht zurechtkommen, wird es anfangen, Kurzschlüsse zu erzeugen. Stellt euch euer Nervensystem vor wie das elektrische System eures Körpers.

Es wurde dann erklärt, daß sie hier seien, um dieses elektrische Upgrade durchzuführen. Mein medizinisches Team hatte auch vor, dabei mitzuhelfen. Mir wurde gesagt, daß sie einen Quadranten des Körpers nach dem anderen bearbeiten würden und daß ich manchmal luzide sein müsse, doch es sei gut, wenn ich so viel wie möglich durch den Prozeß schlafen könnte. Ich fragte sie, wie ich schlafen und doch luzide sein könnte. Sie erklärten, daß die Katze helfen würde, mich aufzuwecken.

Überraschenderweise schlief ich leicht ein, da ich seit 6:00 Uhr früh wach gewesen und es schon nach Mitternacht war. Es fühlte sich an, als sei nur ein Augenblick vergangen, als ich spürte, wie die Katze mir das Gesicht ableckte und mich liebevoll in die Nase biß. Dann hörte ich: „Du mußt deinen Körper dehnen.“ Ich stand auf und begann mit einfachen Dehnungsübungen, als würde ich mich für irgendetwas aufwärmen. Ich war nicht ganz wach, und hätte mein Mann mich nicht gefragt, was ich da machte, ich würde schwören, ich hätte alles nur geträumt.

Dann wurde mir gesagt, ich solle mich wieder ins Bett legen und schlafen. Noch zweimal weckte die Katze mich auf, aber diesmal, um zur Toilette zu gehen. Ich konnte erkennen, daß eine größere Entgiftung stattfand. Nach dem zweiten Trip ins Bad fühlte ich mich ziemlich wach und zum Schwatzen aufgelegt, doch mir wurde höflich gesagt, ich solle schlafen, da es den Prozeß erleichtere, Finger wurden auf meine Schläfen gelegt, und ich versank augenblicklich in seligen Schlaf.

Das letzte Mal, daß die Katze mich wecken kam, war es zum Dehnen und um meinen mentale Verarbeitungsfähigkeit zu prüfen. Wir sprachen eine Weile über das, was stattfindet. Hier ist das, was ich verstanden habe:

  • Jede/r bekommt ein elektrisches Upgrade für sein/ihr System, hat dies bereits bekommen oder wird es noch bekommen. Dieses Upgrade erlaubt uns, mit der erhöhten Energie, die hereinkommt, umzugehen.

  • Einige von euch werden sich des Upgrades bewußt sein, genau wie ich es war. Wenn ihr könnt, teilt es anderen mit. Dies gehört zur Offenlegung [engl. Disclosure]. Wir müssen darüber sprechen und es weniger verrückt und tabu machen.

  • Der Umfang des Upgrades ist proportional zu der Menge an Licht, die wir jetzt halten können, und der Menge an Dichte, die wir noch verarbeiten. Dies wird nicht das letzte Upgrade sein.

  • Dieses Upgrade kann Leute absolut erschöpfen. Ausruhen ist unerläßlich, während wir uns rekalibrieren.

  • Ernährung und Bedürfnisse können sich verändern. Es ist unerläßlich, auf euren Körper und nicht auf eure Glaubenssystem zu hören. Wenn ihr das Bedürfnis verspürt, eure Ernährung zu verändern oder etwas hinzuzufügen – hört darauf. Ebenso, wenn ihr das Bedürfnis verspürt, mit einem Sportprogramm anzufangen oder aus einem auszusteigen, ehrt das.

 

  • Die Upgrades sind hart für den Körper, aber notwendig für unsere Form, wenn wir in der Lage sein sollen, mit dem hereinkommenden Licht umzugehen. Dinge wie Magnesium, Zellsalze und Unterstützung für die Nebennieren können dies viel leichter für den Körper machen. Diese Upgrades können sich ausdrücken als

  • Herzklopfen

    • Taubheit in den Extremitäten und sogar im Gesicht

    • Enge in der Brust

    • Frieren und/oder Hitze

    • Rückenschmerzen

    • Kopfschmerzen

    • Schwachpunkte, die sich bemerkbar machen. Bei mir ist es die Kopfhaut, sie schmerzt und juckt sogar. Autoimmun- oder chronische Probleme können sich verschlimmern.

    • Ohrenklingeln, das sich elektrischer anhört

    • Schwindelgefühle und Gleichgewichtsverlust

    • Veränderungen eurer Schlafmuster und intensive Träume

    • Ängste, Depressionen, ein Gefühl, daß alles umsonst ist, ein Gefühl, daß man aufgeben möchte

    • ein Gefühl, verloren zu sein, keinen Lebenssinn mehr zu haben, während wir uns in einen neuen Raum rekalibrieren. Ängste, die an die Oberfläche kommen.

    • Intensive Gefühle, Traurigkeit, Wut, Frustration und sogar Glückseligkeit.

    • Bitte beachtet, daß die oben genannten Punkte auch bei größeren Gesundheitsproblemen auftreten können, die medizinische Behandlung erfordern. Wenn ihr euch Sorgen macht, zögert nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es ist besser, zu erfahren, daß nichts gefunden wurde, als ein ernsthaftes Problem nicht zu behandeln.

    • Bewegung und Körper-/Energiearbeit sind wichtig, um die Energiekanäle klar zu halten.

    • Bei unserer Notwendigkeit, die Energiestärke, die wir in unserer Form halten können, zu erhöhen, handelt es sich um dieselbe Energie, die auch die elektrischen Gitter, das Internet und elektronische Geräte beeinflußt.

    • Eure Tiere fühlen das ebenfalls. Manche sind hyperaktiv, manche sind erschöpft und anhänglich, manche haben Magenverstimmungen. Rescue-Tropfen [Bachblüten] und Pheromonspray können helfen.

    • Jeder merkt dies zu einem gewissen Grad. Es kann so aussehen, als würden die Menschen verrückt. Das Beste, wenn man reagieren oder auf jemanden losgehen möchte, ist, tief zu atmen und dann zu entscheiden, ob es das wert ist.

    • Manche haben das, was sie fühlen, als unheimlich bezeichnet, oder als ob etwas im Anmarsch sei. Das ist die Art, wie unsere Menschennatur versucht, die riesigen Veränderungen, die gerade stattfinden, zu verstehen.

Auch wenn all das erschöpfend sein und sich anfühlen kann, als würde es niemals enden, wißt, daß riesige Schritte getan werden. Es geht nicht mehr zurück. Wir verankern uns weiterhin in der organischen Zeitlinie, während wir zugleich all unsere Aspekte integrieren. Der Januar wird interessant, da er zwei Finsternisse und einem Blutmond enthält. Das Massenerwachen und die Expansion sind da. Unsere Aufgabe besteht darin, das Licht zu verankern und es an alle hinauszustrahlen, mit der reinen Absicht, daß ihr Erwachen mit so viel Leichtigkeit und Anmut wie möglich geschehen möge.

Die Aufzeichnung der letzten Gruppensitzung nimmt Bezug auf die stattfindenden Integration und steht zur Verfügung, um euch durch diesen Prozeß hindurchzuhelfen. Ihr werdet eine 45 Minuten lange geführte Meditation erhalten, die euch beim Integrieren von Allem, was ihr Seid, unterstützen wird. Ihr werdet heilende Frequenzen, Codes und magische Felder empfangen, um dem Körper den Prozeß zu erleichtern. Diese werden euch auch mit den elektrischen Upgrades helfen. Wenn ihr interessiert seid, hier ist der Link, wo ihr die Sitzung zum sofortigen Download käuflich erwerben könnt: https://jennyschiltz.com/product/integrating-all-that-you-are-and-have-been/ [Vielleicht ist das ja interessant für die EnglischversteherInnen unter euch. 😉 ]

Ihr werdet auch den Informationsteil erhalten, der erklären hilft, was gerade stattfindet, während wir all das integrieren. Wenn wir den Prozess verstehen, kann die Angst  ungemein verringert werden.

Sorgt gut für euch und seid bitte nachsichtig mit euch selbst und anderen. Es ist eine sehr intensive Zeit.

Ich sende euch allen viel LIEBE! ❤

Jenny Schiltz

Text © Jenny Schiltz 2018. Übersetzung © Zarah Zyankali 2018. Grafik: freies Wallpaper, Quelle HIER. Dieser Text darf weitergegeben werden, solange er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angehängt ist und zu Jennys Originaltext sowie zu dieser Übersetzung ein verlinkt wird. Danke.

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4. Advent – Die neue Erde erträumen

Veröffentlicht Januar 23, 2013 von Zarah

Schamerfüllt muß ich gestehen, daß sich beim letzten Beitrag ein paar dicke Fehler eingeschlichen hatten. Es war nämlich der 3. Advent, nicht der 4., und die seltsame Begegnung mit den Lichtarbeitern sollte erst 3 Tage später stattfinden. Das lineare Zeitgefühl ist mir tatsächlich ziemlich abhanden gekommen. Und eine aufmerksame Leserin wies mich per Mail auf einen wichtigen Schreibfehler hin. Ihr seid super!!! Das ist schon ein echter Service, wenn man nicht mehr selbst auf die Tippfehler achten muß … 😉 Ich habe jetzt alles korrigiert, aber neue Fehler werden sicher kommen. *lol*

Somit komme ich also jetzt dann doch endlich zum 4. Advent. Das war der letzte Tag des von den Hathoren für das Galaktische Alignment angegebenen Zeitfensters. Am Abend des 23. Dezembers sollte man sich in den Aethos-Zustand versetzen und eine Vision für die neue Erde erschaffen.

Das habe ich in meiner Badewanne gemacht.  😉 Ich fing einfach erstmal damit an, daß ich mir vorstellte, wie eine neue Erde aussehen müßte, die mir gefallen würde. Da ich ein ziemlicher Fantasy-Freak bin, bevölkerte ich den Planeten zunächst mit allen möglichen Rassen, nur um schon mal einen Anfang zu haben. Dann ließ ich es einfach fließen …  und werde ab jetzt „meine“ Version der neuen Erde in der Gegenwartsform beschreiben.

Verschiedene Rassen

Also es gibt unterschiedliche Rassen, die alle in Frieden miteinander leben. Unter anderem Orks, Drachen, Elfen, Kobolde und auch einige außerirdische Rassen. Ach ja … Menschen gibt es natürlich auch. *lol*

Die Orks leben in felsigen Gebirgsregionen und haben eine Stammesgesellschaft. Sie bleiben im allgemeinen unter sich. Die Drachen wohnen zwar auch im Gebirge, das stellt aber kein Problem dar. Wenn ein Drache sich nahe einer Orksiedlung niederläßt, betrachten die Orks das als ein glückhaftes Omen und fühlen sich geehrt. Sie haben keinerlei Interesse, Drachen zu bekämpfen. Eher im Gegenteil, sie freuen sich und suchen die Drachen auf, um sich von ihnen Rat und Weisheit zu holen.

Die Elfen leben in idyllischen Tälern. Sie haben eine Architektur, die jedoch der Natur so angepaßt ist, daß man die Gebäude kaum von der Umgebung unterscheiden kann. Darin sind sie Großmeister. Genau habe ich ihre Kultur und Gebräuche noch nicht erforscht.

Dann gibt es Lichtstädte hoch oben in den Anden. Dort leben diejenigen Lichtarbeiter, deren Schwingung so hoch ist, daß sie nur an diesen Kraftplätzen leben können. Sie haben Priester, die sich in so etwas wie „Lichtweben“ spezialisieren. Sie erschaffen sehr kunstvoll gewebte, hauchzarte Energiegebilde. Diese braucht man manchmal, um bestimmte Dinge zu bauen, und muß sich dann auf die Reise zu ihnen machen.

Zeitreisen-Ebene 1: Schriftgelehrter im alten Ägypten

Damit kommen wir zum Thema Reisen. Zunächst mal gibt es Zeitreisen. Man kann in die Vergangenheit sowie in die Zukunft reisen, um die betreffende Kultur zu erforschen oder um dort in alten Büchern zu lesen, die es in der „Gegenwart“ nicht mehr gibt. Z.B. kann man die Bibliothek von Alexandria aufsuchen und dort die seltenen alchimistischen Werke studieren.

Als ich mir das vorstellte, war ich dann auch schon auf so einer Zeitreise. Ich befand mich im alten Ägypten und war Schreiber und Schriftgelehrter. Leute kamen zu mir, um ihre Briefe oder sonstigen Schriftstücke verfassen zu lassen. Ich beherrschte auch mehrere Sprachen (Griechisch, Assyrisch, Babylonisch, Sumerisch) und kannte mich mit alten Symbolen aus.

Das war natürlich meine „Tarnung“.  Als Schriftgelehrter würde ich die beste Gelegenheit haben, die Schriften, an denen ich interessiert war,  zu Gesicht zu bekommen. Für meinen Unterhalt war ebenfalls gesorgt, und niemand würde Verdacht schöpfen, daß ich gar nicht wirklich aus dieser „Zeit“ kam, sondern ein Reisender aus der Zukunft war.

Während ich dort auf dem Markt stand und für Leute Briefe schrieb, kam ein Mann zu mir, der meinte, er hätte ein kostbares Schriftstück und bräuchte jemand, der es für ihn übersetzt. Da er es nicht aus der Hand geben wollte, ging ich mit ihm nach Hause und bekam dort erst einmal Abendessen. Dann machte ich mich ans Werk.

Mein Auftraggeber wohnte in einer Art „Villa“ außerhalb der Stadt. Er hatte eine beeindruckende Privatbibliothek mit vielen kostbaren alten Schriftstücken und einem schönen Schreibtisch. Ich fühlte mich schon privilegiert, diese Bibliothek betreten und darin arbeiten zu dürfen. Er sagte, wenn ich diese Übersetzung zu seiner Zufriedenheit erledigte, würde er mir noch weitere Aufträge anvertrauen. Das war natürlich eine verlockende Aussicht.

Zeitreisen-Ebene 2: Außerirdische in Sumer – Das Elixier des langen Lebens

Der Papyrus war in sumerischer Keilschrift. Es mußte also die Abschrift einer Tontafel sein. Während ich mich in den Text vertiefte, wurde ich in die Handlung hineingezogen. Ich sah alles, was sich dort abgespielt hatte, während es passierte, als wäre ich selber dort.

Es war die Hauptstadt des alten sumerischen Reiches. Dort erschienen drei Außerirdische und verlangten, zum Herrscher gebracht zu werden. Daraufhin wurde erstmal ein Bote losgeschickt, um in Erfahrung zu bringen, ob der Herrscher die drei empfangen würde. Er kam im Eiltempo zurück mit dem Auftrag, sie sofort dorthin zu bringen.

Der Herrscher mußte erst noch eine Audienz zu Ende bringen, als sie dort eintrafen. Dann zog er sich mit seinen Besuchern in ein Privatgemach zurück und verlangte, nicht gestört zu werden.

Es stellte sich heraus, daß er ebenfalls zu diesen Außerirdischen gehörte, aber sozusagen hier als Herrscher über deren Erdenkolonie eingesetzt war. Die Menschen durften das nicht wissen. Sie dachten, er sei einer von ihnen. Er war schon über dreitausend Jahre dort. Nur ein ganz spezielles Elixier ermöglichte es ihm, so lange am Leben zu bleiben. Dieses Elixier mußten ihm seine außerirdischen „Verwandten“ regelmäßig bringen, doch ihre Heimatwelt befand sich nur zu bestimmten Zeiten nahe genug an der Erde, daß sie kommen konnten. So lange mußte das Elixier reichen.

Dieses Mal hatte es wohl aufgrund einer planetaren Unregelmäßigkeit besonders lange gedauert, bis sie hatten kommen können. Der Herrscher war dem Tode nah, und seine Besucher sahen das auch sofort. „Wir müssen ein Heilfeld aufbauen“, sagten sie. Zu dritt bauten sie so etwas wie eine silberfarbige Energiekapsel um den Herrscher und versetzten ihn in einen Heilschlaf. Dann flößten sie ihm sofort etwas von dem Elixier ein, um seinen Körper zu stärken. Danach  begannen sie, bestimmte Energiebahnen in seinem Körper wieder zu öffnen, die sich durch den langen Aufenthalt in einer kargen und trockenen Landschaft geschlossen hatten.

Mit „Landschaft“ ist hier nicht nur die äußerliche Landschaft gemeint, sondern auch das geistige Klima. Es war, vom Bewußtsein her betrachtet, die dichteste 3-D-Struktur, die überhaupt vorstellbar war. Der Herrscher war dort praktisch allein, er hatte nicht seinesgleichen, mit denen er hätte ein anderes Feld aufbauen können. Es waren zwar welche mit ihm gekommen, doch sie waren schon lange gestorben. Er war als letzter übrig und hätte es auch nicht mehr lange gemacht, wenn nicht im letzten Augenblick die drei mit dem Elixier bei ihm erschienen wären. Es war schon fast zu spät.

Nachdem die drei Besucher die Energiebahnen im Körper des Herrschers geöffnet hatten, aktivierten sie eine Art Zellfluidum, welches die Zellen normalerweise selbst produzieren konnten, doch aufgrund der langen Zeit, die er in dem unwirtllichen Klima verbracht hatte, hatten seine Zellen die Produktion eingestellt. Als das Fluidum anfing zu fließen, wußten die drei, daß er den kritischen Punkt überwunden ahtte. Er würde durchkommen. Er brauchte nur etwas Zeit, um wieder ganz der Alte zu werden.

Zurück in Ägypten

Mein Auftraggeber fragte mich, ob ich schon etwas herausgefunden hätte. Ich erzählte ihm das Stück, das ich bereits übersetzt hatte. Daraufhin stellte sich heraus, daß er die legendäre Bibliothek von Thoth geerbt hatte – das war die Biblitohek, in der ich saß! – und daß er an dem Rezept für das Langlebigkeits-Elixier interessiert war. Da mußte ich ihn leider enttäuschen: ein Rezept war nicht angegeben, denn soweit ich es verstanden hatte, gab es die Zutaten für das Elixier nur auf der Heimatwelt der Außerirdischen. Sonst hätte der Herrscher es ja ganz einfach selbst herstellen und sich und seine Gefährten damit versorgen können.

Doch mein Auftraggeber war von dieser Nachricht keineswegs entmutigt. Thoth war bekannterlich ein Eingeweihter und Meister-Alchimist gewesen und kannte das Geheimnis des langen Lebens. Irgendwo in einer seiner vielen Schriften mußte es ja stehen … ich konnte mich also auf einen längeren Aufenthalt in seinem Hause freuen.

Beim nächsten Mal geht’s dann weiter mit Portalen und dem Verbiegen von Zeit. Stay tuned!  😉