Berliner Heilerstammtisch

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Sitzung mit „Scotty“: Liebende Aufmerksamkeit

Veröffentlicht Januar 27, 2016 von Zarah

fruit of life

Synchronizitäten, Channeling & Wellness

Manchmal ergibt sich eins aus dem anderen. Von meinem ersten Besuch beim Heilerstammtisch hatte ich ja vor einer Weile berichtet. Dort begann ich dann öfter hinzugehen, und irgendwann mal saß “zufällig” neben mir eine Frau, die auch channelte und baß erstaunt war, daß ich das auch tue. 😉 Wir tauschten e-mail-Adressen aus und nach einer Weile bekam ich von ihr eine Einladung zu ihrem Channel-Austauschabend. Die TeilnehmerInnen hatten sich alle in einer Channelausbildung kennengelernt und ich war so ein bißchen der bunte Hund, weil ich es mir selber beigebracht hatte und all die Dinge von denen sie sprachen, gar nicht oder nur ganz wenig kannte. Immerhin hatte ich damals gerade die Ferneinweihung in die 12 göttlichen Strahlen angefangen, so daß ich schon ein bißchen darüber Bescheid wußte. Aber bei vielen anderen Themen – z.B. die Elohim der Strahlen oder Präzipitation – kam ich mir vor, als würde ich ein paar Chinesen bei ihrer angeregten Unterhaltung lauschen. Ich verstand kein Wort. 😉

Da die anderen auch immer wieder von ihrem Lehrer erzählten, beschloß ich schließlich, selber bei ihm einen Kurs zu machen. Auch wenn ich schon seit Jahren channelte, konnte es ja nicht schaden, sich ein bißchen mehr Handwerkszeug zuzulegen, oder?

Das war, wie sich herausstellte, eine geniale Idee. Und ich hatte Glück. Praktisch am selben Tag wie ich – drei Tage vor dem angesetzten Workshopbeginn – hatte sich noch eine andere Frau angemeldet, und der Lehrer war bereit, mit uns beiden den Workshop abzuhalten.

Allein schon seine Wohnung war eine Offenbarung. Der Flur war türkis gestrichen, die Küche sonnengelb, und auf jeder freien Fläche standen kupfer-goldfarbene Buddhafiguren. An allen Wänden hingen Engelsymbole, Bilder aufgestiegener MeisterInnen und heilige Geometrien. Im Seminarraum standen große Pflanzen und Bambusmöbel, so daß man sich trotz Berliner Hinterhof in eine Südseeatmosphäre versetzt fühlte. Kurz, allein der Aufenthalt in diesen Räumen während der ersten zwei Workshops war wie ein Mini-Wellnessurlaub. 🙂 Wir lernten in entspannter Atmosphäre die theoretischen Grundlagen und übten am letzten Tag selbst zu channeln. Für mich war es interessant, mal auf andere Weise zu channeln als ich es sonst mache. Und für die andere Teilnehmerin war es toll, zu sehen, daß es tatsächlich funktionierte!

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Besuch im Tempel: Ein neuer geistiger Lehrer

Als ich mich nach der Sommerpause wieder meldete und nach Modul B fragte, stellte sich heraus, daß es keine weiteren Anmeldungen gab. So bekam ich einen total auf mich selbst zugeschnittenen Workshop, in dem alle meine Fragen beantwortet wurden. An sich war das nicht meine Absicht gewesen – eigentlich wollte ich üben, mit anderen Leuten zusammen gegenseitig zu channeln, aber das passierte nun mal nicht, und vielleicht war es gut so. Dafür machten wir eine spannende Übung, in der ich auf eine hohe Ebene gehen und in einem Tempel ein neues Wesen kennenlernen sollte, das mich dann begleiten und mit mir arbeiten würde.

Der Tempel war klein, eigentlich eher eine Art offener Kiosk, wie es sie in fernöstlichen Parkanlagen gibt. Es war gerade Platz für uns beide und einen kleinen Altar in der Mitte. Die Energie des Wesens war formidabel, und ich mußte mich erst einmal daran gewöhnen. Im Gespräch mit der Wesenheit stellte sich dann heraus, daß es darum ging, generell auf eine höhere Grundebene zu kommen und mehr aus einem höheren Bewußtsein und vom Herzen aus zu leben, zu sprechen und zu handeln. Er sagte, daß mir das schwerfiele, weil ich noch zu sehr an meiner Persönlichkeit verhaftet sei und zu sehr an dem hänge, was ich kenne. Er werde mir dabei helfen, auf eine neue Ebene zu kommen.

Als ich dann zuhause zum ersten Mal Kontakt aufnahm, verabredeten wir, daß ich ihn “Scotty” nennen dürfe, bis ich seinen richtigen Namen wüßte – weil er mich immer hochbeamte 😉 – jeden Morgen in den Tempel kommen sollte. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich das nicht dauerhaft geschafft habe. Ich gehe einigermaßen regelmäßig hin, aber nicht mehr jeden Tag, das hab ich nur ungefähr 10 Tage lang geschafft. Und das folgende Gespräch habe ich tatsächlich auch geschafft, drei Monate lang komplett zu vergesseh. *knallrot anlauf* Erst beim Durchhören meiner Audiodateien über die Weihnachtsfeiertage fand ich es wieder. Mein inneres Kind hat mir jetzt empfohlen, ein riesiges Plakat aufzuhängen, auf dem steht, daß ich meine inneren Charaktere heute besuchen will. 😉

Nach dieser langen Vorgeschichte jetzt unser Gespräch. Viel Spaß damit! Ach ja, und wer bei dem großartigen Bernd Borchert auch mal in die Workshops reinschnuppern möchte, findet seine Termine HIER.

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Liebende Aufmerksamkeit für sich selbst

27.9.2015

Okay. Sind wir jetzt eigentlich auf dieser sechsten Ebene* da, wovon Tamra [Oviatt] gesprochen hat?

(lacht) Laß mal alle die Fragen dieser Art erstmal beiseite. Das wird später kommen. Denn was jetzt erstmal wichtig ist, daß wir uns besser kennenlernen, und daß wir zusammen ohne den störenden Einfluß mentaler Konzepte einfach zusammensein können, wie in einem Raum, der sozusagen ein bißchen unabhängig ist von Strukturen, von Verortungen, von Definitionen. Wo du frei sein kannst, wo du über nichts nachzudenken brauchst, nichts definieren mu0t, nichts analysieren mußt – einfach nur da sein kannst als wer und was du jetzt bist, auch nicht definiert durch deine Vergangenheit oder irgendwelche Konzepte davon, wer du bist und so, ja? Einfach nur, daß du jetzt hier bist und ich hier bin als wer ich bin, und wir uns in Freiheit begegnen können, ohne daß irgendwelche Dinge zwischen uns stehen, die eine nutzbringende und positive Arbeit verhindern, oder behindern.

Das bringt in mir diese Vorstellung auf, wenn ich wüßte, wer du bist, würde die nutzbringende Arbeit sofort nicht mehr möglich sein oder so.

Sie würde erschwert werden, ja. Aber geh jetzt bitte nicht in irgendwelche Vermutungen. Bleib einfach hier und fühl, was passiert. Und hab keine Angst. Das wär am allerwichtigsten.

Okay.

Ich möchte wirklich, daß das für dich auch schön wird! Natürlich wollen wir Ergebnisse, aber das soll für dich eine schöne Erfahrung sein.

(verblüfft) Oh!

(lacht) Ja. (Pause) Du kannst dir auch vorstellen, daß da an diesem Ort, wo wir sind, daß da eine Bank ist, wo du drauf sitzen kannst, und daß da alles vorhanden ist, was dir ein gutes Gefühl gibt. Wenn du den mit Blumen schmücken möchtest zum Beispiel, diesen Tempel, oder das Gefühl möchtest, daß hier irgendwie Musik ist oder so, kannst du es dir einfach vorstellen, und dann ist es da. Oder Kerzen, oder was immer dir ein Gefühl gibt, daß du dich freust, hier zu sein. Daß es dir hier gefällt, daß du gern herkommst. Das kannst du hier alles haben.

Kommt da nicht so eine Art “Oh, das ist so mein Eskapismus-Ort, wo ich alles haben kann, so daß es schön ist, und das, was in der normalen Welt häßlich ist, dem kann ich dann entfliehen” und so?

(lacht) Das als solches ist eigentlich nicht problematisch. Problematisch wird es, wenn du dann ständig nur noch an solchen Orten sein willst und deine irdische Umwelt gar nicht mehr bewohnen willst so, ja? Das … dann wird es ein Problem. Aber einen Ort zu haben, wo man eine halbe Stunde am Tag hingehen kann, ist vollkommen in Ordnung, ja? Wo du dann auch gestärkt und erfrischt zurückkehrst in deine normale Umgebung. Und vielleicht wirst du dann ja auch in deiner normalen Umgebung gewisse Veränderungen vornehmen, damit es dem, was du hier an diesem Ort hast, ähnlicher wird. Das wäre eine Möglichkeit, die sich ergeben könnte. Ich sag nicht, daß es so kommen wird oder muß, aber die Möglichkeit besteht, da0 nicht du entfliehst hierher, sondern daß du das, was du dort bei dir hast, dem ähnlicher machst.

Okay.

Genau. Einfach mal spüren in dein Herz. (Pause) Was ich vielleicht noch dazu sagen sollte, ist, daß es gerade am Anfang auch nicht unbedingt um große Dinge geht, sondern um die kleinen, die man oft einfach übergeht. Wieviel Zeit nimmt sich der normale Mensch, um in sein Herz zu spüren am Tag? Das ist an sich ne kleine Sache, aber wie viele Leute tun es wirklich, diese kleine Sache? Und diese kleine Sache, wenn du die immer wieder tust und immer tiefer da reingehst, kann das einen solchen Riesenunterschied machen! Das wird halt unterschätzt, wie wichtig das ist, oder wie groß auch die Wirkung davon sein kann. Der Mensch denkt: “Oh, ich muß eine tolle großartige Meditation machen!” Oftmals ist dieses Kleine, Unscheinbare, wenn du es nur tief genug machst und dich wirklich drauf einläßt, viel viel wirksamer als jetzt irgendwelche dollen DNS-Aktivierungen oder sonstigen Lichtkörpermeditationen. (Pause)

Und ich möchte dich bitten, dieses Gefühl, das du jetzt da fühlst, einfach mal zu er-lau-ben.

Jetzt grinst er. (lacht)

Zu erlauben, daß das dasein darf, daß es sich vertiefen darf, daß es sich auch ausbreiten darf, daß du dabeibleibst mit der Aufmerksamkeit. Einfach nur dabeibleiben. Und mit dem Atem auch dort hingehen, ja. Es geht wirklich nur ums Erlauben und Wahrnehmen jetzt im Moment, und Fühlen, gar nicht drum, irgendwas Großartiges zu tun. Einfach dasein mit deiner Präsenz, mit deiner Aufmerksamkeit. Denn – und das ist auch wichtig für Arbeit mit inneren Kindern – wenn du deine Aufmerksamkeit dort einfach blei-ben läßt, nicht gleich wieder weggehst, dann fühlen sich diese Teile von dir gesehen, wahrgenommen. Die fühlen dein Interesse an ihnen. Und das ist was, was sehr gefehlt hat, eigentlich dein ganzes Leben schon. Dein Interesse hat immer sehr den äußeren Dingen gegolten, und auch Büchern und Sachen im Internet, und Sachen. die du draußen erlebt hast, und anderen Leuten. Aber diese Bereiche von dir in dir drin – dein Gefühl, deine inneren Reiche -, die waren für dich einfach nicht so interessant. Und du kannst dir vorstellen – wenn du es dir wirklich vorstellst am Beispiel von einem Kind, das du hsst: Wenn das Kind die ganze Zeit immer spürt, daß es für dich nicht interessant ist, daß andere Dinge wichtiger sind, daß du eigentlich gar keinen Bock hast, dich mit ihm irgendwie zu beschäftigen oder es auch nur anzugucken – was glaubst du, was das für ein Gefühl ist?

O ja – das ist bestimmt kein sehr schönes Gefühl.

Ja. Und natürlich war dir das nicht bewußt, daß Teile von dir sich so fühlen. Aber vielleicht hilft der Vergleich. Nicht alle diese Teile sind Kinder. Aber der Vergleich mit einem Kind bringt das vielleicht ganz gut für dich in ein Bild, das du verstehen kannst, ja? Daß, wenn da dieses Kind ist, und das möchte doch die Aufmerksamkeit der Mutter haben. Es möchte geliebt sein. Es möchte auf den Arm genommen werden. Es möchte auch, daß seine Bedürfnisse wahrgenommen werden, und auch erfüllt werden, ja! Und da würde es sich gleich total anders fühlen, wenn diese liebende Aufmerksamkeit da wäre.

Ja.

Ich bin sicher, du verstehst.

Ja, das verstehe ich. Aber das war auch so, als wir die Meditation gemacht haben mit dem inneren Kind [in einem Workshop mit Bethany Webster], wo dann dieser Text kam: Du als dein inneres Kind, du guckst deine innere Mutter an, und diese innere Mutter hat alle Ressourcen. Und meine innere Mutter fühlte sich nicht wirklich, als ob sie alle Ressourcen hat, um dieses Kind wirklich so zu versorgen, wie es eigentlich gut wäre.

Es geht jetzt gar nicht so sehr darum, irgendwas zu tun erstmal, ja? Mach dir nicht wieder so ein Müssen draus, wenn es irgendwiie dir möglich ist. Sondern es geht jetzt wirklich um die liebende Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber, deinem Herzen, deinem Körper, deinen inneren Bereichen, die so brachgelegen haben. Einfach nur die liebende Aufmerksamkeit. Einfach da sein. DA SEIN! Einfach nur sehen, fühlen, was da ist!

Und jetzt ist es so: Wenn du das Gefühl hast, da ist nur … da sind nur Anforderungen an dich, daß du irgendwelche Dinge tun mußt, die du eigentlich gar nicht kannst, dann ist natürlich auch klar, warum du dich abwendest. Weil du dich auch irgendwo damit überfordert fühlst. Aber das ist es gar nicht! Es geht nicht ums Tun, es geht nicht ums Müssen, es geht einfach nur drum, liebevoll anwesend zu sein und deine Aufmerksamkeit dahin zu richten. Und eine lange Zeit hast du auch gedacht: “Das kann doch nicht reichen, ich muß doch bestimmt noch dies, das und jenes tun, und dann kriege ich das wieder nicht gebacken” und so. Und so kommt man dann in diese Spirale, wo man schon gar nicht mehr hingucken möchte, weil man denkt, daß man das sowieso alles nicht kann, was man dann da tun müßte oder sollte. Ja? Und dieser Satz: “Das kann doch nicht genug sein! Das kann doch nicht reichen! Es kann doch nicht sein, daß das … daß das schon das sein soll”, den würde ich an deiner Stelle wirklich ersatzlos streichen und wissen, daß deine Liebe, deine Aufmerksamkeit, deine liebevolle Zuwendung, daß die so wertvoll und wichtig ist und lebenspendend und freudespendend.

[…]

Und das ist natürlich auch irgendwo noch eine Sache aus deiner Kindheit, daß du eigentlich immer das Gefühl hattest, du bist unwichtig. Und wie kann dann deine Aufmerksamkeit wichtig sein für irgendwen, wenn du unwichtig bist? Ja? Das sind einfach Sichtweisen, die jetzt gehen können. Du bist nicht unwichtig. Und gerade für dein eigenes Leben bist du überhaupt der allerwichtigste Mensch! Für dich, für deinen Körper, für deine Gefühle, für die Art, wie du in der Welt bist, deine Lebensfreude – da bist du der wichtigste Mensch, der das alles beeinflußt mit der Art seiner Aufmerksamkeit und Zuwendung zu dir selbst!

(erschüttert) Ach Gott!

Ja, ich weiß. Und was ihr da in dem Workshop gemacht habt, bei der Bethany: Allow yourself to grieve [Erlaube dir zu trauern] – das ist auch hier vollkommen in Ordnung. Wenn du Trauer fühlst über die Art, wie du dich selbst behandelt hast, weil du es nicht besser wußtest, weil du dachtest, das wäre unwichtig, weil du dachtest, DU bist unwichtig, weil du dachtest, andere Dinge sind so viel wichtiger – ja? Wenn du Trauer fühlst – laß es zu! Es ist in Ordnung, da drüber zu weinen, wenn dich das erleichtert, oder wenn es kommen möchte. Nicht aus Schuldgefühl oder so, sondern einfach die ganze Trauer darüber, wie es den Teilen von dir ergangen ist dein ganzes Leben lang, ja? Weil du nie gelernt hast, dir selber das zu geben, nie wußtest, wie du es dir geben kannst, und wie wichtig es auch ist. Es geht nicht um Schuldzuweisung, es geht auch nicht drum, daß du dich jetzt schlecht fühlst, weil du das nicht gemacht hast. Aber die Trauer darüber, die ist vollkommen in Ordnung zu fühlen und auszudrücken.

Ja. Danke.

Nichts zu danken. Das ist ein wichtiger Schritt, womit du auch deine eigenen Gefühle ehrst.

Mmmmm. Ja.

Und wenn du das jetzt siehst, wie es gewesen ist, und auch natürlich siehst, daß du nicht gewußt hast, wie du es anders hättest machen können, dann kannst du es ja jetzt auch mit Blick auf die Zukunft, sage ich mal, ja – kannst du sagen: “Ja, das wird jetzt anders. Ich bin bereit, für mich jetzt dazusein. Ich bin bereit, den Teilen von mir meine Aufmerksamkeit zu geben, meine Liebe zu geben. Einfach da zu sein und zu wissen, daß das Dasein alleine, ohne irgendwas zu tun, schon total wichtig ist! Einfach nur da sein, und deine Aufmerksamkeit dort hinrichten ist schon total wichtig und gut, auch ohne daß du irgendwas anderes noch machst. Das heißt nicht, daß du nichts tun darfst, aber du solltest nicht denken, daß das alleine nicht reicht, daß das nichts wert ist. Das ist so viel wert! Es macht einen solchen Unterschied!

Ja, dann laß mich das jetzt noch mal tun, mich da hinrichten.

Ja.

Es wird ein bißchen schwierig, deine Worte zu channeln und gleichzeitig auch dort anwesend zu sein.

Ja. Dann bin ich jetzt still, und du gehst mal da hin, im Wissen, wie wichtig und wertvoll es ist, dort zu sein.

Ja. (einige Minuten Pause, spürt ins Herz) Oh, 12 Uhr schon? Das waren jetzt schon fast 40 Minuten. Ich möchte das wirklich tun, aber es ist schwer, die Konzentration jetzt noch zu halten. (spürt wieder hin) Es tut mir jetzt echt leid, weil ich nicht möchte, daß schon wieder jetzt in mir drin alle das Gefühl haben, oh, ich hab’s so eilig wegzukommen. Aber […] ich hab schon das Gefühl, daß ich ne Pause bräuchte mal. Wenn das okay ist. und dann würde ich so im Sinne eines Commitments einfach sagen, daß ich später heute noch mal wiederkomme, wenn ich ein bißchen frisch bin und das dann noch mal oder noch öfter einfach in kleinen Zeitabständen mache, daß ich immer mal wieder fünf Minuten hingehe so zwischendurch. Wär das okay? Immer mal wieder gucke.

(Kinderstimme) Ja, das ist gut. Wenn du wirklich kommst! Das ist wichtig! Weil wenn du sagst, du kommst, und dann kommst du nicht, das fühlt sich wirklich Scheiße an.

(lacht) Okay. Ja, doch, ich mach das.

Ja! Das ist ganz wichtig. .Und es muß auch nicht immer lange dauern, aber daß du immer wiederkommst, daß du es nicht vergißt. Ja. Das wär gut! Ja. Und daß du ne Pause brauchst, ist ganz okay. Aber nicht einfach wieder weggehen und dann drei Tage nicht kommen, oder ne Woche oder so. Ja?

(lacht) Ja, okay. Das mach ich. Ich danke euch.

Jaaa. Also wir sind noch so ein bißchen mißtrauisch, ob du das wirklich tun wirst, aber das wär so toll, wenn du das wirklich machst, würden wir uns alle freuen! O ja!

Ja. Ach …

Ja, gut, dann mach mal Pause, trink was, das ist auch ganz wichtig. Beweg dich bißchen.

Ja, das stimmt.

Okay, dann bis bald.

Ja.

Okay, ich mach noch den Abschluß und verabschiede mich von meinem Scotty hier und bedanke mich recht herzlich für deine … all die Sachen, die du mir gezeigt hast und gesagt hast, und deine Bereitschaft, diesen Namen anzunehmen, solange ich den anderen nicht kenne. Und dann verabschiede ich mich jetzt erstmal.

Ist okay.

Und danke dir noch mal, und dann könntest du mich bitte runterbeamen dann wieder?

Kann ich machen, ja. Okay, stell dich mal in den Energiestrahl und sag, du möchtest zur Erde und vollständig in deinem physischen Erdenkörper jetzt anwesend sein.

Ja, genau. Ich begebe mich jetzt in meine Erdbasis, vollständig in meinen physischen Körper. Und dann mußt du jetzt Energie geben. Scotty – Energie! (lacht) Und ich gleite sanft in diesem Beamstrahl nach unten und durch mein Kronenchakra vollständig hinunter, bis zu meinen Füßen in meinen physischen Körper auf der Erde. Okay. Und danke allen Wesen, die vielleicht auch sonst noch anwesend waren, die ich vielleicht nicht so bemerkt habe, die geholfen haben, noch mal recht herzlich für die Unterstützung, und bis bald, ja.

Ja, bis bald.

glittery purple divider*Bei Theta Healing und Sacred Activations gibt es 7 Ebenen. Die siebte ist die Schöpferebene,  die sechste ist die Ebene der göttlichen Gesetze. Dort und auf der fünften Ebene sind Wesenheiten anzutreffen. Auf der siebten gibt es nur noch das weiße Licht, das Bewußtsein von Allem-Was-Ist.
Text & Foto ©Zarah Zyankali 2o15, Artwork ©Bernd Borchert. Teilen bitte nur vollständig und unverändert und mit einem Link hierher. Danke.
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Abenteuer im Quantenfeld 1: Die Weisheit des Körpers entdecken

Veröffentlicht Juli 11, 2013 von Zarah

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Berliner Heilerstammtisch

Von Damien Wynne, der mit dem Erdgitternetz abeitet, hatte ich schon viel Positives gehört und deshalb vor ein paar Tagen nach aktuellen Terminen von ihm in Berlin gegoogelt. Die fand ich zwar nicht, dafür aber einen Hinweis, daß es in Lankwitz einen monatlichen Heilerstammtisch gibt, auf dem man sich vernetzen kann. Zu jedem Termin hält jemand einen Vortrag über ein bestimmtes Thema oder eine Methode. Das Ganze findet in einem netten Café statt, wo man vorher noch was essen oder trinken kann, dann gibt es eine Vorstellungs-runde, wo jede/r erzählt, was er oder sie macht, dann kommt der Vortrag und danach kann man sich dann mit den anderen noch weiter austauschen. Der nächste Stammtisch sollte in 2 Tagen stattfinden. Ich dachte mir, vernetzen kann nie was schaden, und vielleicht treff ich dort ja ein paar interessante Leute. Also machte ich mich am Dienstagabend auf den Weg nach Lankwitz.

Als ich ankam, war ich mir zuerst nicht sicher, am richtigen Ort gelandet zu sein. Die meisten der Anwesenden waren schon etliches älter als ich und schienen auf einer esoterischen Schiene zu reisen, die mir eher fremd war. Aber die Leute waren nett, und ich beschloß, erstmal abzuwarten, wie sich der Abend noch entwickeln würde. Auf den Tischen lagen Bücher über die Methode des heutigen Abends aus, und meine Sitznachbarin, die darin bereits einen Basiskurs absolviert hatte, erzählte mir begeistert, wie toll ihr dieser Heilatem schon geholfen hätte. Sie würde das jetzt immer anwenden. Ich nahm das Buch zur Hand und las, man solle die belastenden Aspekte in die göttliche Quelle ausatmen und aus der Quelle dann die reine Qualität einatmen. Klang ja schon mal nicht schlecht.

Nach und nach trudelten dann auch noch mehr Leute ein, die Runde wurde gemischter, viele bestellten sich was zu essen und unterhielten sich. Dann wurden die Tische weggeräumt und die Vorstellungsrunde eingeläutet. Neben mir saß ausgerechnet ein schwäbischer Unternehmensberater, der mir aber später sagte, er berate keine Leute in der Gründungsphase, sondern eher solche, die schon seit zwei, drei Jahren selbständig seien. Außerdem gab es viele Körperarbeiterinnen, einen Feng-Shui-Experten, eine Beraterin des Human Design Systems, einen DJ und eine Frau, die spirituelle Tanzworkshops anbot (Tanzen in Verbindung mit Energiearbeit), sowie auch ein paar Leute, die schon mit dem arbeiteten, was am heutigen Abend Thema sein sollte.

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Die Weisheit des Körpers

Die vorgestellte Methode hieß innerwise, wovon ich noch nie zuvor gehört hatte. Der Begründer Uwe Albrecht hatte ganz klassisch Medizin studiert, dann aber festgestellt, daß die herkömmliche Medizin ihm nicht wirklich Antwort auf viele seiner Fragen gab. Daraufhin hatte er zahlreiche andere Methoden erlernt, von Homöopathie über TCM bis zum Schamanismus, und daraus schließlich sein eigenes Heilsystem entwickelt. Dieses besteht aus Frequenzen, die man ins Energiefeld bringt, um ein Ungleichgewicht wieder in die Balance zu bringen. Das Prinzip ist also ähnlich wie bei Homöopathie oder Blütenessenzen, nur daß bei innerwise noch wesentlich mehr Frequenzen zum Einsatz kommen. Es gibt eine kleine Hausapotheke zum Selbstbehandeln, aber auch noch eine riesige Wunderkiste mit mehr als 4000 Heilmitteln. Aus dem „Feld“ kommt dann die Information, welche dieser Frequenzen gerade gebraucht werden.

Die Vortragsrednerin Silvia Hochmuth war eine kleine patente Frau, die vorher Physiotherapeutin gewesen war, aber – ähnlich wie Albrecht mit der Medizin – die Erfahrung gemacht hatte, daß die Physiotherapie nicht das brachte, was sie ihrer Meinung nach eigentlich bringen sollte. Daraufhin hatte sie noch diverse andere Ausbildungen gemacht und war schließlich auf das innerwise-System gestoßen.

Vieles von dem, was sie erzählte, stimmte mit dem überein, was ich auch selber mache … z.B. herauszufinden, ob die Absicht, mit der jemand herkommt, auch tatsächlich das ist, was gerade ansteht. Nur daß ich das mehr im Gespräch und durch Intuition herausfinde, während bei innerwise mit Kinesiologie getestet wird. Man stellt eine Frage und vergleicht dann die Armlängen. Bei „Ja“ entsteht Symmetrie (Arme sind gleich lang), bei einem Nein zeigt sich ein deutlicher Längenunterschied.  So testet sie am Anfang einer Sitzung zuerst „Bin ich heute arbeitsfähig?“ Wenn das nicht der Fall ist, sollte man an dem Tag besser mit einer anderen Methode arbeiten. Dann werden die aktuell wichtigen Themen und die benötigten Frequenzen ausgetestet. Am Schluß einer Sitzung testet sie, ob alles getan wurde, was für den Klienten „nötig und möglich“ war. Das kam mir alles so bekannt vor von Dingen, die mir auch selbst von meinem Höheren Selbst und meinen geistigen Lehrern gesagt worden waren. Nur daß ich so vor mich hin wurstelte, während bei ihr ein komplettes System dahinter stand.

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Heilsame Frequenzen

Sie fragte dann, ob von den Anwesenden jemand einen Beinlängenunterschied hätte. Ich sagte, ich hatte mal einen, wüßte aber nicht, ob es noch der Fall sei. Darauf meinte sie, das könnte man ja mal angucken. So legte ich mich auf die bereitgelegte Liege, und sie zog an meinen Füßen. Es gab ungefähr 1 cm Unterschied. Daraufhin griff sie in ihre Wunderkiste mit den Kärtchen, legte mir ein Kärtchen auf und testete noch mal. Der Unterschied war schon geringer, aber noch da. Dann testete sie mit der Frage, was da noch fehlen würde, und ich bekam 2 weitere Kärtchen aufgelegt. Sie erklärte, die Kärtchen seien nicht selber mit den Frequenzen aufgeladen, sondern sozusagen nur eine Art Hyperlink zu dem Ort, wo sich diese Energie im Universum befindet. Durch den Hyperlink oder das „Tor“ zieht man sich dann die Frequenz gewissermaßen „runter“.

Sie nahm die Kärtchen dann wieder weg und ich spürte deutlich, daß etwas fehlte. Die Beine waren danach wieder ungleich lang. Es war verblüffend! Dann wurden die Kärtchen wieder aufgelegt und sie waren wieder gleich lang.

Dann fragte sie, welche Teile von meinem Schmuck ich am häufigsten tragen würde. Ich nannte ihr 2 Teile und sie testete diese aus. Der Ring erwies sich als geeignet. Sie verankerte dann die „Hyperlinks“ zu den Frequenzen in dem Ring, und ich konnte die hereinkommenden Energien wieder genau spüren.

Nach mir kam dann noch eine weitere Person dran. Diese mußte bestimmte Sätze aussprechen, und es wurde dann getestet, ob der Körper bei dem Satz Streßreaktionen zeigt. Bei den Sätzen, wo das der Fall war, wurde ein Kärtchen aufgelegt und die Streßreaktion verschwand. Dann wurden wiederum die hilfreichen Frequenzen in einem Schmuckstück verankert, das sie dann auch an den folgenden Tagen kontinuierlich tragen sollte, damit die Frequenzen wirken können.

Mich hat das so beeindruckt, daß ich jetzt echt überlege, ob ich das selber lernen soll. Es würde super zu dem passen, was ich sowieso schon mache, und vielleicht noch einiges Nützliches hinzufügen. Aber erstmal werde ich wohl eine richtige Sitzung bei ihr nehmen.

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Baum-Einweihung

Auf dem Weg zu meinem Bus nach Hause kam ich an einem wunderschönen Baum vorbei. Es war ein warmer Abend und ich hatte das Gefühl, es wäre schön, sich an den Baumstamm zu setzen, der so eine einladende Höhlung hatte. Doch der Baum schien zu wollen, daß ich auf ihn raufklettere. Die Äste waren ausladend und sehr niedrig und ich war schnell oben. Sobald ich auf dem Ast saß, ging da eine Energie los, daß mir ganz schwummrig wurde. Es schien, als wäre das noch mal eine spezielle Trance-Einweihung. Leider konnte ich mich nicht 100%ig darauf einlassen, da mir von dem Abend noch so viel im Kopf herumging. Der Baum meinte aber, ich könnte jederzeit wiederkommen – am besten nach Einbruch der Dunkelheit, tagsüber sei an dieser Straße zuviel los. Das Interessante war, die ganze Zeit, während ich auf dem Baum saß, hatte keiner der vorbeikommenden Fußgänger mich gesehen.

Das waren erstmal genügend Abenteuer für diesen Tag  – doch  schon am nächsten Abend sollte ein weiteres Abenteuer auf mich warten … 😉

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