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Vom Winde verweht … Kleine Selbsthilfe bei negativen Gedanken

Veröffentlicht August 20, 2013 von Zarah

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag erst in die Bastelecke stellen, da es ja eine Art Übung ist. Vielleicht machich das auch noch … aber irgendwie hatte ich diesmal den Impuls, ihn zuerst mal in die neuen Blogposts zu setzen. Warum auch immer.

Wünsch euch viel Spaß beim Ausprobieren dieser Technik! 🙂

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Vom Winde verweht …

Kleine Selbsthilfe bei negativen Gedanken

Letzten Freitag hatte ich so einen richtigen Scheißtag. Ich hatte mich zur Massage angemeldet und hatte mich richtig drauf gefreut, meinen geschundenen Armen etwas Gutes zu tun. Leider sollte die Vorfreude auch die einzige Freude bleiben, denn die Erfahrung selbst war dann irgendwie verwirrend und enttäuschend. Dann kam noch eine unerfreuliche Nachricht per Mail, und dann war ich schon ziemlich gegessen für den Tag. Zusätzlich hatte ich auch noch bei Sandra Walter gelesen, was sie gerade für tolle Erfahrungen macht – mehr Visionen, Synchronizitäten und neu auftauchende Fähigkeiten, als sie beschreiben kann – und dachte mir, daß ich ja wohl alles falsch gemacht haben muß, wenn es bei mir gerade ganz andersrum läuft. Aufstieg ade … oder so ähnlich.

Was mir allerdings auch noch dazu einfiel, war die neueste Durchgabe der Hathoren, daß wir uns seit der Sommersonnenwende wieder in einem Chaotischen Knoten befinden, der erhöhte emotionale Instabilität und tiefsitzende Negativität zutage fördern kann. Auch auf dem Heilerstammtisch, den ich in dieser Woche zum zweiten Mal besucht hatte und auf dem unglaublich intenstive Energien präsent waren, war davon die Rede gewesen, daß gerade  der Urschleim nach oben gespült werde. Von daher war der Chaos-Effekt vielleicht auch nicht wirklich überraschend …  

Als ich dann in meiner Verwirrung mein Höheres Selbst befragte, ob ich den Aufstieg für dieses Mal vermasselt hätte, und es nicht schaffte, eine klare Antwort zu bekommen (was öfter mal vorkommt, wenn schon die Frage falsch gestellt ist ;)), beschloß ich – frei nach dem Motto „gelernt ist gelernt“ -, mich selbst zu coachen.

Ich setzte mich selbst als die Fragestellerin im Geiste vor mich hin und guckte dann erstmal, was ich da so erkennen konnte. Es war nicht richtig ein Sehen, mehr ein Erahnen, aber das Interessante war, daß die Informationen tatsächlich durch diese Verbindung geflossen kamen, obwohl ich erst gar nicht damit gerechnet hatte daß das so gut funktionieren würde. 😉

Als mein eigener Coach „sah“ ich, daß die Frage gar keine wirkliche Frage war, sondern aus einem unentwirrbar scheinenden Gedankenwust aufstieg, der diese Person umgab. Diese Gedanken waren aber offenbar auf nichts gegründet außer auf einem momentanen negativen Gefühl. Bestimmte äußere Situationen oder Nachrichten waren zwar der Auslöser dafür gewesen, aber was die Fragestellerin daraus abzuleiten meinte, hatte nichts mit der Realität zu tun.

So sagte ich zu meinem verwirrten Selbst: „Du produzierst gerade eine Menge negativer mentaler Energie. Ich an deiner Stelle würde erstmal aufhören, das weiter zu produzieren, denn du erzeugst es tatsächlich selbst. Ein oder zwei Sachen haben dich irritiert, und dann hast du deinen Gedanken erlaubt, Amok zu laufen. Und ein negativer Gedanke erzeugt dann den nächsten und dieser wieder den nächsten, und schon bist du in einer Abwärtsspirale, die sich immer weiter dreht, wenn du nicht Stop sagst. Das sieht aus wie so eine schmutzige gelbliche Brühe – und in sowas möchtest du doch wohl nicht gerne baden, oder?“

Ich (verwirrtes Selbst) mußte lachen und meinte: „Nein, wirklich nicht.“

Als Coach-Selbst antwortete ich mir: „Ja, dann hör doch am besten erstmal auf, weiter dieses Zeug zu produzieren, denn sonst kommt ja immer neues nach. Und wenn du den Fluß gestoppt hast, stell dir vor, wie ein Wind kommt und das, was du bereits produziert hast, wegweht und es sich einfach auflöst, auseinandertreibt wie Wolken oder Rauch.

Wenn sich das dann aufgelöst hat, kannst du einen anderen Wind kommen lassen, der dir die Energie von Klarheit und Frische bringt.“

Das tat ich dann. Erstmal sah ich das schmutzig-gelbliche „Zeug“ mit dem Wind fortwehen und sich auflösen, und dann ließ ich einen frischen Nordwind kommen, mit einer blauweißen Energie (ein bißchen wie der Wirbelwind bei Meister Proper ;)), die sich wirklich frisch und klar anfühlte, und sofort fühlte ich mich klarer und nicht mehr so niedergedrückt.

Dann kam durch mein „Coach-Selbst“ noch die Information, dieser Nordwind sei wie ein Flavour, sozusagen eine Geschmacksrichtung, und es gebe davon noch ganz viele andere – so wie es ja beim Eis auch nicht nur Vanille, sondern auch noch Erdbeer, Zitrone, Nuß, Stracciatella, Schlumpf-Eis usw. gibt. Und wenn ich mal wieder das Gefühl hätte, was zu brauchen, solle ich mich einfach fragen, welche Energie mir denn jetzt gut tun würde, und mir die dann gönnen.

 Ich fand das super hilfreich, und vielleicht habt ihr ja auch mal solche Momente, wo ihr so eine Technik brauchen könnt.

Hier noch mal die Kurzform:

  1. Den negativen Gedankenfluß stoppen, statt weiter in dieser Energie zu „baden“.
  1. Einen Wind kommen lassen, der die bereits erzeugte negative Energie fortweht.
  1. Wenn alles verweht ist, laß einen neuen Wind kommen, der dir die Energie bringt, die für dich gerade am wohltuendsten ist oder die du am nötigsten brauchst.
  1. Darin baden und sich wohlfühlen. 🙂

Übrigens kann man so ein „Bad“ auch nehmen, ohne daß ein „Notfall“ vorliegt, einfach um sich selbst was Gutes zu tun.

Viel Spaß damit! 😀

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