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Jenny Schiltz: Die zwei Erden im Inneren

Veröffentlicht März 13, 2019 von Zarah

Die zwei Erden im Inneren

Von Jenny Schiltz

11. März 2019

Originaltext HIER

Schlangen und ihre vielen Bedeutungen sind in letzter Zeit ein Thema in meinen Träumen. Auch wenn manche Leute bei Schlangen total ausflippen und sie als schlechtes Omen betrachten, war dies doch nicht immer so. In vielen Kulturen sind Schlangen ein Zeichen von Heilung und Transformation. Für die Hopi-Indianer war die Schlange ein Zeichen von Fruchtbarkeit, und die Große Göttin sieht man oft mit Schlangen abgebildet, da sie ein Symbol für Regeneration sind. Andere Kulturen glaubten, die Schlange sei die Nabelschnur, die die Menschen mit der Erde verbindet. Es ist wirklich interessant, daß die meisten organisierten Religionen die Schlange für ein Symbol des Bösen halten und in dem Maße, wie diese Religionen sich ausbreiteten, unsere Verbindung zur Erde schwächer wurde.

Ich möchte gerne einige der Traumkommunikationen mit euch teilen, die ich in letzter Zeit empfangen habe, in denen Schlangen vorkommen. Ich habe das Gefühl, daß die Botschaften wichtig sind. Laßt sie durch euer Herzzentrum fließen und erspürt die Bedeutung, die sie für euch haben.

In einem Traum wachte ich (innerhalb des Traumes) aus dem Schlaf auf und stellte fest, daß ich hochschwanger war. Ich ging und sah in den Spiegel konnte sehen, daß mein Körper diese blaue und klare kristalline Form war, die nahe daran war, zu gebären. Als ich wieder ins Bett ging, verwandelte sich mein Kopfkissen in Evas Apfel, aus dem ein paar Bissen fehlten. Es wurde erklärt, daß die Energie der Göttin zurückkehrt und daß wir, wenn wir den Göttinnenaspekt in uns selbst gebären, den Mythos auflösen, daß die Frauen jemals den Niedergang des Mannes verursacht haben.

In einem weiteren Traum waren mein Mann und ich auf einem Dock, und ich sah eine Schlange. Ich ging hin, um sie aufzuheben, und erkannte, daß es eine Klapperschlange war. Dann biß sie mich in die Hand. Seltsam daran war, daß ich gar keine Angst, Schmerzen oder auch nur Unruhe verspürte. Es fühlte sich an, als sei der Biß etwas Gutes.

Der letzte Traum mit einer Schlange, den ich hatte, fühlte sich lang an, und er war so lebendig und echt.

Ich war in einem riesigen Raum und ging dort mit meinem höchsten Aspekt entlang. Ich sehe eine Schlange in der Ecke, und sie legte zwei Eier. Wir hoben die Eier auf und legten sie in die Mitte des Raumes. Dann gingen wir zu einem Aussichtspavillon, der von den wunderschönsten Blumen umgeben war, und beobachteten die Eier in der Mitte des Raumes. Es dauerte nicht lange, bis sie anfingen zu schlüpfen, und was aus ihnen ausschlüpfte, waren zwei Blasen, die ich instinktiv als zwei Erden erkannte. Ich sah zu, wie sich beide mit Menschen und Energie füllten.

Die Gruppe zur Linken waren Seelen, die in der Lage waren, zusammenzuarbeiten. Sie konnten gleichermaßen geben und empfangen. Es gab viel Schöpfung und Freude in dieser Gruppe. Sie leuchteten einfach.

Die Gruppe zur Rechten schien sich elend zu fühlen. Sie konnten nicht sehen, daß sie sich selbst und andere zurückhielten. Diese Gruppe schien festgefahren zu sein, festgefahren in ihren Denk-, Handlungs- und Gefühlsweisen. Ich fragte, ob ich in diese Blase gehen und dort helfen könnte. Ich hatte Medizinpakete, von denen ich glaubte, sie könnten den Menschen helfen. Mein höchster Aspekt lächelte mich wissend an und gab die Erlaubnis.

Ich betrat die Blase und berührte sofort einen Mann und wurde in seine Realität hineintransportiert. Es war eine Welt von Fressen und Gefressenwerden. Er konnte nur sehen, daß Leute hinter ihm her waren und er beschloß, sie zuerst zu erwischen. Ich sah meine Medizinpakete durch und wußte, daß nichts hierbei helfen konnte. Ich versuchte, mit ihm zu sprechen, doch es stieß auf taube Ohren, und ich ging weg.

Dann traf ich eine Frau, die so voller Kummer war, daß ihre Tränen eine Flutwelle hätten verursachen können. Als ich sie berührte, konnte ich ihre Welt sehen. Sie hatte den tiefen Glauben, daß die Menschheit verflucht und die Mehrheit der Menschen grausam und gefährlich sei. Aufgrund dieses Glaubensmusters fand sie Dinge, die es wieder und wieder bestätigten. Sie versenkte sich in Geschichten über Tierquälerei und Kindesmißhandlung, Verbrechen, Folter und grobe Ungerechtigkeiten. Sie konnte keine andere Möglichkeit sehen. Ich gab ihr ein Medizinpaket voller Hoffnung, doch es wurde von ihren Tränen einfach weggespült. Ich wußte, daß ich nichts mehr tun konnte, daher ging ich weg.

Ich sah mich um, und ich sah eine Frau, die unglaubliches Licht hatte, das sie anderen gab. Sie schien anders zu sein als die anderen, und ich hatte große Hoffnung, daß ich sie unterstützen könnte. Doch als ich sie berührte, erkannte ich daß sie zwar großes Licht hereinbringen konnte, jedoch unfähig war, sich selbst genug zu lieben, um etwas davon zu behalten. Aufgrund dieses Mangels an Selbstliebe zog sie Menschen an, die sie für selbstverständlich nahmen, Menschen, die ihre Gutmütigkeit ausnutzten und sehr froh waren, jedes bißchen zu nehmen, das sie zu geben bereit war. Ich gab ihr ein Medizinpaket namens Selbstliebe, doch dann sah ich, daß sie auch dies weggab. Ich wußte, daß sie erst dann in der Lage sein würde, ihre Situation zu verändern, wenn sie beschloß, daß sie all das wert war, was sie weggegeben hatte.

Dann sah ich noch einen Mann, und als ich zu ihm hinging und ihn berührte, sah ich auch seine Welt. Er war so voller Mißtrauen und Wut, sie richtete sich gegen Menschen, Dinge, die Regierung, das Gesundheitssystem, wirklich alles. Er war so damit beschäftigt, sich vor all diesen Menschen und Dingen zu schützen und andere davor zu warnen, daß er nicht sehen konnte, daß er Fußfesseln trug, die ihn an die Realität fesselten, vor der er so verzweifelt alle zu warnen versuchte. Ich versuchte, ihm ein Medizinpaket mit dem Wort Klarheit darauf zu geben, doch er traute mir nicht genug, um es anzunehmen.

An diesem Punkt war ich erschöpft. Ich verstand, daß es wenig gab, was ich tun konnte. Es waren ihre Wahrnehmungen, die sie in einem Kreislauf gefangen hielten. Sie konnten nicht über ihre Trauer, ihren Schmerz, ihren Kummer oder ihre Unfähigkeit zu vergeben hinaussehen. In einigen der Menschen, die ich berührte, konnte ich auch sehen, wer ich selbst früher gewesen war. Ich konnte mich an die Jahre erinnern, als ich so voller Kummer über all das Leid in der Welt war, als ich für selbstverständlich genommen wurde und einen tiefen Selbsthaß hatte. Ich konnte mich auch erinnern, daß ich früher diejenige war, die andere warnte, und wie mich dies in eine Spirale der Depression und Angst zog, die erdrückend war.

Ich verließ die Blase müde und ein wenig bedrückt. Ich ging und saß bei meinem höchsten Aspekt, die sagte: „Es gibt nichts, was du tun kannst. Du mußt die Entscheidungen, die andere treffen, akzeptieren. Wenn du so weitermachst, riskierst du, in dieser Schöpfung steckenzubleiben, und dann wirst du nur noch sehr wenig tun können.“ Ich wußte, sie hatte recht. Ich wußte, wie leicht es war, sich in den Geschichten zu verfangen.

Als ich die beiden Blasen wieder ansah, sahen sie nicht anders aus als vorher, sie waren beide angefüllt mit derselben Schönheit, demselben Potential und derselben Schöpfung. Doch es waren die Glaubensmuster und Filter jedes einzelnen, die veränderten, wie diese Welt für ihn oder sie aussah. Es brachte diese Realität zum Leuchten. Ich fragte, warum die Gruppe zur Linken aus einem anderen Raum heraus zu sein und zu erschaffen schien. Sie antwortete einfach: „Sie verstehen, daß sie ihre eigene Realität erschaffen.“

Es dauerte nicht lange, bis ich bemerkte, daß sich ein paar Leute gegen die Blase zur Rechten drückten und gespannt auf die Blase zur Linken und das Licht, das ihr so hell entströmte, starrten. In der linken Blase gab es ein Gefühl von Gemeinschaft, von Liebe für das Selbst, füreinander und Liebe für die Erde. Es fühlte sich einfach wie reine Möglichkeit an. Die Menschen waren nicht vollkommen, aber sie waren alle bereit, sich zu verändern und ihre Programmierungen aufzulösen.

Dann sah ich einen wunderschönen Anblick, einer nach dem anderen verließen die Menschen die Blase zur Rechten und schlüpften in die zur Linken. Während ich aufgeregt zusah, begann die Blase zur Rechten immer kleiner zu werden.

Mein höchster Aspekt ergriff meinen Arm, und mit einem riesigen Lächeln sagte sie: „Es ist fast Zeit.“

Dann erwachte ich davon, daß meine Hündin auf mir auf und ab hüpfte, wie sie es tut, wenn es wichtig ist daß ich in diesem Moment aufwache und es alles aufschreiben. Ich erwachte freudig und mit dem Gefühl, daß unser Licht in die Welt hinauszustrahlen, funktioniert hat und immer noch funktioniert.

Ich sende euch allen so viel Liebe. ❤

Jenny Schiltz

Text © Jenny Schiltz 2019, Foto: NASA, Übersetzung © Zarah Zyankali 2019. Dieser Text darf weitergegeben werden, sofern er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angehängt ist und auf Jennys Originaltext sowie diese Übersetzung verlinkt wird. Danke.

Jenny Schiltz – Galaktischer Rat des Lichts: Über Begrenzungen hinausgehen

Veröffentlicht August 4, 2016 von Zarah

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Über Begrenzungen hinausgehen – Galaktischer Rat des Lichts

gepostet am 3. August 2016 von Jenny Schiltz

Originaltext HIER

Es liegt viel Aufregung in der Luft, während die zur Erde strömenden Energien die Atmosphäre neuer Möglichkeiten bringen. Über diese Möglichkeiten würden wir heute gerne mit euch sprechen. Das Löwentor-Portal ist sehr kraftvoll und kann euch dabei unterstützen, euch für alles, was ihr seid, zu öffnen. Auch wenn viele bei der Lichtfrequenz, die jetzt auf eurem Planeten ist, leichte bis extreme Körpersymptome erleben, wißt, daß euer Körper zu gegebener Zeit sich nicht nur anpassen, sondern sogar gedeihen wird. Damit dies eintreten kann, müßt ihr euch die Begrenzungen und Glaubensstrukturen ansehen, die ihr euch auferlegt habt.

So viele von euch haben damit zu kämpfen, sich aus selbstauferlegten Einschränkungen zu lösen. Es ist auf der Erde normal, daß euch vom Augenblick eurer Inkarnation an Glaubensmuster und Begrenzungen auferlegt wurden. Diese versetzten euch in Kategorien, beruhend auf eurer geographischen Lage, euren körperlichen Attributen, eurer Religion, Wirtschaft, und Kultur. Während ihr diesen außergewöhnlichen Prozeß durchlauft, stellt ihr fest, daß ihr diese Begrenzungen eine nach der anderen auflösen und sie meiden müßt, da sie nicht die Wahrheit eures Wesens, die Wahrheit eurer Seele widerspiegeln. Viele von euch sind in der Lage, die Begrenzungen zurückzuweisen, die euer Gefühl für Richtig und Falsch eklatant beleidigen, doch gibt es so viele andere, die ihr einfach akzeptiert habt. Manche, die sich auf der Reise befinden, die Parameter aufzulösen, haben vielleicht neue Regeln und Einschränkungen hinzugefügt, doch sie werden nicht als solche erkannt, weil sie so sehr verschieden zu sein scheinen.

Wir fragen jede/n von euch: In welche Schublade habt ihr euch eingesperrt? Während ihr diese Worte lest, sagen sich viele vielleicht: “Ich habe mich in keine Schublade gesperrt, sie wurde mir übergestülpt.” In diesem Fall fragen wir euch: Warum bleibt ihr dann drin? Diese Energien, die jetzt und bis Ende September hereinkommen, helfen euch, zu träumen, zu erschaffen, über eure Begrenzungen hinauszugehen. Sie sind auch darauf ausgerichtet, euch die Kraft des Selbst zu verleihen, so daß ihr Schritte unternehmen könnt, den Komfort der engen Grenzen, die ihr erschaffen habt, zu verlassen. Es liegt Komfort in dem, was ihr wißt, in den Begrenzungen, die ihr euch gesetzt habt, doch es gibt dort wenig Wachstum. Um die Riesenhaftigkeit eurer Seele ganz zu verstehen, müßt ihr begreifen, daß ihr grenzenlos, unendlich und vollkommen in der Lage seid, alles um euch her zu verändern. Wenn man beginnt, die Dinge fallenzulassen, die einen binden, kann Unsicherheit und Angst hereinkommen. Wir bitten euch, einfach eurem Herzen zu folgen. Euer offenes Herz, das nicht von Angst gefesselt ist, wird euch nicht irreführen.

So viele verfangen sich im linearen Denken eurer Welt und erschaffen dadurch die Schublade, aus der sie sich so verzweifelt befreien wollen. Denkt z.B. an einen Menschen, der Arzt werden möchte. Oft überlegt sich so jemand, wie lange es bis zum Abschluß dauern wird, wieviel Zeit und Geld es kosten wird, und hört dann auf, noch bevor er überhaupt begonnen hat, anstatt zu verstehen, daß mit einfacher Absicht und Schritt für Schritt durchgeführten Handlungen er entlang des Weges geführt werden wird. Zu viele lassen sich durch Angst davon abhalten, zu tun, zu leben und zu sein, was sie wirklich wollen. Diese Angst ist das Stärkste, was euch vom Verständnis eures wahren Wertes, eurer wahren Fähigkeiten abhält.

Jetzt ist die Zeit, da all eure Glaubensmuster und Verständnisse herausgefordert werden. Erlaubt, daß es geschieht. Wir warnen davor, die Dinge nur aus einer einzigen Perspektive zu betrachten, da ihr vielleicht feststellt, daß diese unvollständig oder unzutreffend ist. Erlaubt euch statt dessen, die Dinge von allen Seiten zu betrachten. Dies ist multidimensionales Verständnis, und wenn ihr wachst und an Tiefe zunehmt, vermehren sich auch die Arten, auf die ein Thema betrachtet werden kann. Es ist zwar leichter zu sehen, wie dies auf das Kollektiv zutrifft, doch könnt ihr auch euch selbst diese Freiheit gestatten? Könnt ihr euch selbst von vielen Seiten betrachten? Könnt ihr euer Wahres Wesen sehen? Daß ihr ALLES seid und alles erfahren könnt und es einfach durch Absicht und Handlung erlangt werden kann. Es gibt keine Grenzen, dies müßt ihr verstehen.

So viele von euch warten auf diese Energiewellen, daß es die eine sein möge, die den Aufstieg in eurem Leben erschafft. Diese Lichtwellen unterstützen euch dabei, euch daran zu erinnern, daß ihr bereits ein Aufsteigendes Wesen seid, welches die Rolle von jemandem spielt, der einfach seine wahre Natur vergessen hat. In jedem Moment könnt ihr alles, woran ihr glaubt, alles, was euch gelehrt wurde, loslassen und alles was ihr seid, umarmen.

Wir sind der Galaktische Rat des Lichts und wir halten euch in höchster Wertschätzung.

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Gespräch mit dem Rat des Lichts

Jenny: Das hereinkommende Licht hat die Menschen körperlich wirklich umgehauen. Autoimmunkrankheiten brechen aus, und ständig werden bei Menschen neue Krankheiten diagnostiziert. Was ist da los?

Rat: Autoimmunkrankheiten sind ein Signal, daß der Körper nicht richtig mit der Seele kommuniziert. Während der Auflösung von Grenzen beginnt man zu verstehen, daß man nicht der Körper ist. Dies bedeutet, daß die Menschen sich nicht mit ihren Körpergrenzen, ihrem Geschlecht, ihrem Gesundheitszustand, ihrem Aussehen identifizieren sollten. Es ist das Verständnis, daß der Körper nur ein Teil dessen ist, wer ihr seid. Doch euer Körper ist euer Fahrzeug, durch ihn werdet ihr aufsteigen, während ihr noch verkörpert seid. Es ist äußerst wichtig, sich tief mit eurem Körper zu verbinden, genauso tief wie mit eurer Seele. All diese Teile von euch müssen zu einem verschmelzen. Euer Körper hält Schmerz an den Stellen, wo es Fehlfunktionen gibt, wo es eine Dissonanz gibt zwischen dem, wofür ihr euch haltet, und dem, was ihr wahrhaft seid. Autoimmunkrankheiten sind die Reaktion des Körpers auf die hereinkommenden Lichtcodes, wenn es keine Kommunikation mit der Seele gibt. Es ist wichtig, euch als eins mit dem Körper zu betrachten, da er euer Fahrzeug ist. Euer Körper hat Bewußtsein und kann Informationen senden und empfangen. Öffnet diese Pfade und ihr werdet feststellen, daß viel von der Angst, die Krankheiten verursacht, verschwindet.

(Sie zeigten mir einen Menschen in einem dunklen Raum, wo sehr wenig Kommunikation hereinkam. Die hereinkommenden Lichtstrahlen, welche die DNS veränderten und eine kristallinere Struktur schufen, wurden von der Person in dem Raum als Angriff betrachtet. Sie verstand es nicht und fühlte sich hilflos und unfähig, es aufzuhalten. – So fühlt sich der Körper, wenn er nicht in vollständiger Kommunikation mit der Seele, mit euch ist. Es ergibt Sinn, daß als Ergebnis davon der Körper dann sich selbst anzugreifen scheint, was die Basis für Autoimmunkrankheiten ist. Er versucht uns zu sagen, wie er sich fühlt. Es ist wichtig, daß wir den Körper fragen, was er braucht, und ihn ehren, ganz egal, wie verrückt es zu sein scheint. Wenn euer Körper Limonade möchte und ihr seit zwei Jahren keine mehr getrunken habt, gebt sie ihm trotzdem. Vielleicht ist etwas in der Limonade, was ihr gerade braucht.)

Jenny: Es fühlt sich an, als wären die Menschen an einem Entscheidungspunkt angelangt, daß die Energie sich beschleunigt und die Kluft zwischen denen, die an sich arbeiten, und denen, die nicht vorwärtskommen, größer wird. Könnt ihr das erklären?

Rat: Wenn große Energiewellen mit gezielter Information hereinkommen, werden die Menschen aufgefordert, eine Wahl zu treffen. Versteht, daß das Leben auf der Erde eine Erfahrung ist und manche einen bestimmten Aspekt länger erfahren möchten. Das bedeutet nicht, daß einige zurückgelassen werden, wenn sie den Aufstieg gewählt haben. Es kann bedeuten, daß eine Seele das Opfersein, die Machtlosigkeit oder irgendeine andere Ansammlung von Emotionen erforschen möchte, bevor sie sich vorwärts katapultiert. Die Kluft, die du spürst, befindet sich in dir. Die Kluft zwischen der Person, die du warst, und dem, als was du dich jetzt empfindest, ist breiter geworden. Dies wird so weitergehen, bis das, was du warst, nicht mehr in Sichtweite ist.

Jenny: Ich muß das fragen, da es in meinem Land so viele Menschen beschäftigt. Das Rennen um die Präsidentschaftswahlen ist zu diesem Abgrund geworden, wo die Menschen aufeinander losgehen. Ich sehe spirituelle Menschen auf andere losgehen, weil sie eine andere Meinung haben, weil sie nicht so oder so wählen, weil sie in Angst verloren sind. Es ist eine ziemliche Falle.

Rat: Es ist keine Falle, doch es ist sehr nützlich, um jedem Menschen zu zeigen, wo er an sich arbeiten muß. Es besteht kein Unterschied zwischen einem [politischen] Kandidaten, der Menschen verurteilt, und dem Menschen, der den Kandidaten verurteilt. Das eine ist lediglich eine größere Personifikation dessen, was im Inneren vor sich geht. Wir verstehen, so viel Hoffnung ist auf eine Person gesetzt worden, doch gerade diese Handlung nimmt die persönliche Macht hinweg. Ungeachtet dessen, wer an der Macht ist, hat niemand mehr Macht oder Einfluß als ihr in eurem eigenen persönlichen Hologramm. Jede/r von euch kann in sich selbst die Ideale erschaffen, die ihr in einer Führungsperson verkörpert sehen wollt. Tatsächlich ist das der einzige Weg. Jede/r von euch muß der Anführer, die Schöpferin in seinem oder ihrem eigenen Leben werden. Erlaubt euch, diese Erfahrung von allen Seiten zu betrachten, sogar von unserer, und seht, wie es euch von Verurteilung und Sorgen befreit.

Jenny: Danke.

Ich hoffe, daß meine Fragen euch geholfen haben und dieser Blogpost euch bei guter Gesundheit findet. Ich schätze wirklich alle, die diesen Blog teilen, es bedeutet die Welt. Ich sende euch all die Liebe und Freude, mit der wir umgehen können. Möget ihr alle gesegnet sein. ❤ ❤ ❤

glittery purple dividerText © Jenny Schiltz 2016. Übersetzung © Zarah Zyankali 2016. Foto © Zarah Zyankali 2014. Dieser Text darf weitergegeben werden, SOLANGE er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angefügt ist und sowohl auf den Originaltext als auch die Übersetzung verlinkt wird. Danke.

Zarahs neues Angebot – Sacred Activations

Veröffentlicht April 20, 2016 von Zarah

Fruit of Life

Sacred Activations – ein endloses Abenteuer

So, jetzt will ich doch ENDLICH erzählen, was ich im letzten halben Jahr so getrieben habe. 😉 Ich hatte ja im Juli 2014 die erstaunliche Tamra Oviatt und ihre großartigen Sacred Activations entdeckt und viel vom Rest des Sommers damit verbracht, all ihre Youtube-Videos in Dauerrotation anzuhören. Schon damals dachte ich, was für ein Jammer, daß das nicht auf Deutsch verfügbar ist … ich hätte es so gerne allen möglichen Leuten empfohlen, aber was nützt das, wenn die Leute kein Wort verstehen? All diese Videos zu übersetzen wäre einfach zu viel gewesen. Gleichzeitig dachte ich aber auch, es wäre cool, das selber zu lernen und es dann im deutschsprachigen Raum zu verbreiten.

Vom Gedanken zur Umsetzung ist es bei mir immer noch ein Stück (vor allem da die Trainingskurse nicht ganz billig sind), aber Ende August 2015 hatte ich mich dann durchgerungen (mit einem kleinen Stups von seiten der Arkturianer), das Basisseminar zu machen. Das war, wie sich herausstellte, eine der besten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe. Die Practitioner-Gruppe ist auf Facebook – also mußte ich mich bei Facebook anmelden, was zu meinem Erstaunen tatsächlich ohne Handynummer ging. Und in dieser Gruppe habe ich so viele wunderbare, warmherzige, erstaunliche und einfach schöne Menschen kennengelernt wie vorher noch nie in meinem Leben in so kurzer Zeit. Alleine dafür hatte sich das Ganze schon gelohnt. Plus daß ich auf Facebook auch noch weitere Seelenverwandte traf und viele Inspirationen fand.

Aber das war natürlich noch nicht alles. Die Sacred Activations selbst sind einfach der Hammer. Sie richten das Energiefeld aus, aktivieren die Heiligen Geometrien und die DNS und klären alle Blockaden aus vergangenen Leben, aus den Ahnenlinien und aus dem Kollektivbewußtsein innerhalb kürzester Zeit. Besonders toll ist, daß, wenn man ein Muster aus dem Kollektivbewußtsein löst, gleichzeitig Tausende von Menschen, die bereit sind, dieses Muster loszulassen, ebenfalls daraus gelöst werden. 🙂 In der Integrationsphase können allerdings heftige Effekte auftreten – aber sobald die Aktivierung einmal integriert ist, fühlt man sich um Tonnen leichter.

Das Klären von Blockaden und hinderlichen Glaubensmustern ist aber erst der Anfang. Wenn man die Grundlagen einmal hat und mit den fortgeschrittenen Aktivierungen weitermacht, gibt es z.B. welche, die einen mit dem inneren Wissen verbinden, daß wirklich alles Energie und Licht ist (nicht “Materie”, wie man uns zu glauben gelehrt hat), andere verbinden einen mit der Sternenfamilie, mit der eigenen Engelskraft oder mit dem Christusbewußtsein. Ich habe damit schon so viele Wunder erlebt, daß ich gar nicht alles aufschreiben kann. Aber ein Beispiel möchte ich hier gern erzählen.

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Life Grid – Ausweg aus dem HSP-Dilemma

Es gibt eine Aktivierung namens “Life Grid”, die sowas wie ein Netz um die Aura legt, so daß man von Gedanken und Gefühlen anderer Menschen, Lärm, Strahlung, Chemtrails und dergleichen einfach nicht mehr beeinträchtigt wird. Eines Abends, kurz nach dem Ende des Basisseminars, übte ich mit einer “Kollegin” via Skype, und an ihrem Ende war viel Straßenlärm zu hören. Als ich ihr Life Grid gab und schon ein paar Minuten dabei war, wurde mir auf einmal bewußt, daß der Lärm verschwunden war. Es herrschte einfach Stille. Wow! dachte ich, ob das der Effekt der Aktivierung ist? Das wäre ja der Hammer! Nach einer Weile kehrten die Geräusche zurück, vielleicht weil ich angefangen hatte, darüber nachzudenken, und aus der Energieverbindung rausgegangen war. Beeindruckt war ich trotzdem.

Vielleicht sollte ich dazu sagen, daß ich hoch lärmempfindlich bin und das immer schon eine große Belastung in meinem Leben gewesen war. 2015 hatte ich dann einige Veranstaltungen zum Thema HSP (hochsensible Personen) besucht und herausgefunden, daß ich wohl auch so jemand bin. 😉 Die allgemeine Empfehlung für HSP ist, daß man sich eine ruhige Situation schaffen und von Menschenmengen und Lärm fernhalten soll … was ich im großen und ganzen die letzten Jahre auch getan hatte. Aber man kann ja nicht die ganze Zeit auf der Bude hocken, nur weil einem die Welt zu viel wird. War Life Grid etwa die Lösung meines Problems? Das wäre ja genial!

Am nächsten Morgen wurde ich von einem ungeheuren Krach vor meinem Fenster ziemlich unsanft aus dem Schlaf gerissen. Es klang wie Baustellenlärm. Ich sandte einen Hilferuf: “Creator! Ich brauch Life Grid!!! Ganz schnell!!!” Die Aktivierung begann sofort zu laufen … und es dauerte noch etwas, aber nach einer Weile … war alles still.

Jetzt könnte man natürlich sagen, das wäre auch so passiert. Aber ich habe es danach noch so oft erlebt, daß ich das inzwischen nicht mehr glaube. Laute Polizeisirenen scheinen auf einmal in weite Ferne zu driften, wenn ich das Life Grid aktiviere … fast als hätte man die Zeitlinie gewechselt oder  sich in eine andere Realität gebeamt.

Noch eine andere Sache ist dadurch einfacher geworden. Irgendwann war mir mal aufgefallen, daß ich mich immer so erschlagen fühlte, wenn ich aus meinem Supermarkt kam. Als ich nachfragte, woran das liegen könnte, bekam ich zur Antwort: “Das sind die Energien der Leute, die du aufsammelst. Du mußt sie eigentlich immer gleich danach aus deinem Feld entlassen.” Das hatte ich dann eine Weile gemacht … aber mit der Life Grid-Aktivierung stelle ich fest, daß ich nichts mehr zu entlassen brauche, weil ich es gar nicht erst aufnehme. 🙂 Und so komme ich frisch und fit aus dem Supermarkt, statt zerschlagen und k.o. Wie cool ist das denn? Alleine diese eine Aktivierung hat das Leben für mich so viel leichter gemacht.

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Wie funktioniert das jetzt eigentlich?

… fragt ihr euch jetzt vielleicht.  Ja, wie funktioniert es? Ganz genau weiß ich es auch nicht. Aber die von euch, die mit Theta Healing vertraut sind, kennen vielleicht schon ein bißchen die Herangehensweise. Man verbindet sich zuerst mit der Erde und geht dann auf die siebte Ebene, wo man Creator – SchöpferIn – trifft. Dann fragt man Creator, welche Aktivierungen gerade am passendsten und hilfreichsten sind, und wie bei Theta Healing bittet man dann darum – ganz dynamische Leute können es auch “anweisen” oder “befehlen” -, daß die Aktivierungen für die betreffende Person oder Gruppe laufen. Den Rest macht Creator, und man selbst “bezeugt” nur, daß es geschieht. Bezeugen heißt, daß man es auf irgendeine Weise wahrnimmt – ob man es sieht, fühlt, hört, ahnt oder einfach weiß, spielt dabei keine so große Rolle.

Die Energie geht dann durch sämtliche Leben – das jetzige, alle parallelen, vergangenen und zukünftigen Leben -, und dann durch die Ahnenreihen, wobei alle “Knoten”, sowie auch Verträge, Schwüre, Eide, Gelübde und sonstiges, was Bindungen an das Problem erzeugt, aufgelöst werden. Dann wird die Person oder Gruppe aus dem Kollektivbewußtsein der Blockade oder des niedrig schwingenden Bewußtseins, welches das Problem erschafft, gelöst und mit dem Bewußtsein von bedingungsloser Liebe verbunden. Am Schluß wird der betreffende Mensch oder die Gruppe noch einmal gut geerdet. Wichtig ist danach, viel Wasser zu trinken, sich auszuruhen und die Integration zu erlauben, denn es kann immer nur so viel geschehen, wie der Mensch erlaubt.

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Einfach nur zusehen ist gar nicht so einfach

Interessant für mich war, daß ich am Anfang nicht so viel sah, sondern mehr die Energie spürte. Und ich wollte doch immer so gerne mehr sehen und fühlte mich unzulänglich, weil das Sehen bei mir nur so spärlich funktionierte. Dann, nachdem ich schon Monate damit arbeitete, fand der nächste Basisworkshop statt. Das Tolle bei Sacred Activations ist nämlich, daß man die Seminare so oft wiederholen kann, wie man will. Also machte ich natürlich die Wiederholung und stellte zu meinem Erstaunen fest, daß ich jetzt manchmal schon ganze Abläufe erkennen konnte. Doch plötzlich tauchte eine neue Herausforderung auf.

Wenn man etwas sehen kann, bekommt man nämlich manchmal den Wunsch, einzugreifen. Wichtig ist aber, daß man gar nichts macht, sondern einfach nur zusieht, wie es geschieht. Ich gab jemandem die Aktivierung “Anger and Resentment against God” (Ärger und Groll gegen Gott) und sofort begann etwas, das aussah wie tiefschwarzer Rauch, um die Person herum aufzusteigen. Das Zeug war so schwarz, daß ich sie dahinter gar nicht mehr erkennen konnte. Ich wollte es immer wegziehen, aber von Creator kam die Botschaft: “Mach gar nichts. Schau einfach nur zu.”

Ich kann euch nicht sagen, wieviel Selbstbeherrschung mich das gekostet hat! Die Aktivierung ging seeehr lange, und ziemlich lange schien gar nichts zu passieren. Und es gab nirgends eine Vorspultaste, mit der man den Vorgang beschleunigen konnte! Ich war mehr als einmal in Versuchung, das schwarze Zeug einfach wegzuziehen, besonders als es dann auch noch anfing, aus der Erde aufzusteigen. Dann wurde mir aber klargemacht, daß es nicht darum ging, es “wegzunehmen”, sondern es sollte sich verwandeln. Ah, okay … das konnte dann sogar ich stures Wesen verstehen.

Ich habe keine Ahnung, wie es passiert ist, aber auf einmal war fast alles, was schwarz gewesen war, hell geworden, bis auf ein paar Reste. Dann wurde mir gesagt: “Jetzt kannst du das goldene Licht von oben hereinbringen.” Dann sah ich, wie dieses goldene Licht durch ihr Kronenchakra herein und durch ihren Körper bis in den Mittelpunkt der Erde strömte. Auf einmal leuchtete alles, was vorher so dunkel gewesen war, in strahlendem Gold. Das war dann der Punkt, an dem mir klar wurde, daß ich keine Ahnung habe, was Creator vorhat, und ihm einfach vertrauen muß, daß er weiß, was er da tut. (Übrigens sage ich “er”, weil ich nicht jedesmal “er/sie/es” schreiben will … ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür. )Blumenbanner

Mastering the Masters

Nachdem ich das Basistraining absolviert hatte, war ziemlich schnell klar, daß ich weitermachen würde. Inzwischen kann ich stolz vermelden, daß ich Sacred Activations Master bin und die Berechtigung habe, Gruppen anzubieten und sämtliche Aktivierungen zu geben, sowohl die bereits existierenden als auch alle, die noch kommen werden.

Das ist auch nötig, denn vom JobCenter hab ich jetzt die Auflage bekommen, innerhalb des nächsten halben Jahres mindestens 500€ Gewinn im Monat zu machen. „Sie haben da jetzt eine Qualifizierung erworben“, meinte mein neuer Sachbearbeiter. Was ich da genau mache, war für ihn nicht so relevant – wichtig ist nur, daß diese neue Qualifizierung mir hilft, vom JobCenter unabhängig zu werden.

Wenn ihr das also spannend findet und mir helfen wollt, wäre es toll, wenn ihr Sitzungen bei mir bucht oder es Leuten weitersagt, für die das interessant sein könnte. 🙂 Demnächst gibt es dann auch Gruppen in Berlin und online … aber für die Online-Gruppen muß ich mich erst noch ein bißchen mit der Technik vertraut machen.

Genauere Infos findet ihr oben bei den Angeboten unter dem Menüpunkt „Einzelsitzungen – Sacred Activations„. Rechts daneben gibt es eine Liste mit den ersten 26 Aktivierungen, die man unten auf der Seite als PDF downloaden kann. mp3-Aufnahmen wird es auch bald geben, ebenso wie weitere schöne und spannende Abenteuer aus dem Sacred Activations-Kosmos … stay tuned! 🙂

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Sanat Kumara: Perspektive ist zur Zeit sehr wichtig

Veröffentlicht Oktober 29, 2015 von Zarah

Seit einiger Zeit lese ich sehr gern die Channelings der Aufgestiegenen MeisterInnen von Jenny Schlitz … sie sind einfach und sympathisch und befassen sich meist damit, wie man mit den gerade ablaufenden Prozessen am besten umgeht. Am Schluß fügt sie auch immer noch einen persönlichen Dialog an. Dieses hier fand ich für mich sehr hilfreich und hab deshalb den Text übersetzt, da es vielleicht auch noch ein paar anderen von euch so geht.

Zur Übersetzung: „Upgrade“ hab ich meist mit „Höherstufung“ übersetzt, aber es ist mehr oder weniger wie ein Computer-Upgrade, bei dem das nächsthöhere Betriebssystem installiert wird. Ich glaube, mehr muß ich dazu nicht sagen … es sind grade heftige Upgrades unterwegs. 😉

Viel Spaß mit dem Text!

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Sanat Kumara: Perspektive ist zur Zeit sehr wichtig

gechannelt von Jenny Schlitz

27. Oktober 2015

Originaltext HIER

Ich komme heute zu euch mit einer kurzen Botschaft über den Fortschritt, den ihr alle macht. Es ist uns klar, daß viele von euch den immensen Druck von den Lichtcodes und Frequenzveränderungen spüren Jede/r von euch wird an seine/ihre Grenzen gebracht, da die Standards für eure normale Existenz sich in jedem Moment verändern. Wenn eure Form sich einmal an die gegenwärtige Frequenz gewöhnt hat, beginnt ihr euch an die nächste Ebene zu akklimatisieren. Von unserer Perspektive aus sehen wir enormes Wachstum und sind ermutigt von den Wirkungen, die jede/r von euch in diesem Übergang auf andere ausübt. Jede/r von euch, der/die sich im Flow mit eurem höchsten Aspekt befindet, in welchem Ausmaß auch immer ihr diese Energie halten könnt, fungiert als Lichtschalter im Dunkeln für diejenigen, die gerade erst bereit sind anzufangen.

Viele von euch waren bisher daran gewöhnt, daß es zwischen den Höherstufungen eine Ruhephase gab, doch das ist nicht mehr der Fall. Sobald ihr euch innerhalb eures Körpers vollständig an eine Ebene angepaßt habt, physisch, geistig und esoterisch, tretet ihr in die nächste Phase ein. Dies wurde kollektiv so beschlossen, da jede eurer Seelenquellen dringlich wünscht, daß diese Veränderungen stattfinden, damit sie vollständig mit euch verschmelzen können. Jede Phase beinhaltet eine Restrukturierung von Glaubensmustern, das Klären von Dichte und dann das Höherstufen zu eurer physischen Form, eurem Chakrasystem und den dazugehörigen Blaupausen. Manche von euch bewegen sich durch diese Veränderungen sehr schnell mit wenig Widerstand hindurch, während andere vielleicht in einem bestimmten Teil einer Höherstufung steckenbleiben können. Alle Teile müssen eine bestimmte Frequenz erreichen, damit das Ganze sich vorwärtsbewegen kann. Wenn ihr nicht in Harmonie seid, erlebt ihr vielleicht das Gefühl von Getrenntheit, eine Leere, sogar Verwirrung. Gestattet euch die Zeit, die ihr braucht, den aktuellen Übergang abzuschließen, ohne in die Angst zu gehen, daß ihr irgendetwas falsch gemacht habt. Schaut statt dessen hin, um proaktiv zu sehen, wo ihr vielleicht Widerstand leistet. Für manche von euch geht es um eure Gedanken und Verhaltensweisen. Welche Muster beobachtet ihr da, die euch nicht mehr dienen? Für andere ist es die Unfähigkeit, dem Körper die Zeit zuzugestehen, um die Höherstufungen leicht durch Schlaf und Kontemplation zu verarbeiten. Die Bedürfnisse des Körpers nicht zu würdigen, wird den Prozeß beträchtlich verlangsamen. Für wieder andere ist es ein Widerstand des Willens, die Unfähigkeit, den Weg der Seelenquelle zu akzeptieren.

Ihr seid in jedem Moment aufgefordert, zu untersuchen, was eure Gedanken in bezug auf jede Phase sind. Es sind tatsächlich eure Gedanken, die am meisten dazu beitragen, wie schnell ihr euch durch diesen Prozeß bewegt. Denn es sind gerade auch eure Gedanken über eure körperlichen Bedürfnisse, die Widerstand hervorrufen können. Was sagt ihr euch, wenn euer Körper mehr Ruhe braucht als normalerweise? Ein Teil eurer Mission auf Erden besteht im Meistern eurer Gedanken, eurer Schwingung, eurer Frequenz, so daß ihr euch durch das ganze Leben mit Leichtigkeit bewegen könnt. Seid ihr euch einmal der Wirkungen eures inneren Dialoges und der Programmierung, die für diese Glaubensmuster und Gedanken verantwortlich ist, gewahr, so werdet ihr fähig sein, das Programm neu zu schreiben und den Dialog zu stoppen. Der erste Schritt ist das Gewahrsein darüber, wie ihr euch begrenzt habt und wie diese Begrenzung sich in eurer Schöpfung, eurem Hologramm zeigt.

Was sind eure Glaubenmuster in bezug auf diesen Prozeß? Begrüßt ihr jeden Moment, jede Veränderung mit Freude, da ihr das erwünschte Ergebnis kennt, oder betrachtet ihr jede Veränderung mit Beklommenheit und Angst? Ist diese Angst, dieses Leiden ein Teil eurer neuen Identität geworden, während ihr daran arbeitet, euch von anderen Identitäten zu befreien, die ihr in diesem Leben erschaffen habt? Ihr müßt begreifen, daß ihr zugestimmt habt und euch tatsächlich das Recht verdient habt, durch diese unglaubliche Zeit zu gehen, aber wie ihr hindurchgeht, das liegt ganz bei euch. Das Ergebnis wird dasselbe sein, ob ihr eure Tage in Freude verbringt, oder ob ihr eure Tage überwältigt von Kummer verbringt. Eure Gedanken und Glaubensmuster sind Hinweise darauf, woran ihr festhaltet, wogegen ihr Widerstand leistet und was nicht auf eure Seele ausgerichtet ist. Wenn ihr euch im Flow mit eurem höchsten Aspekt bewegt, werdet ihr dies auch in der Welt um euch herum widergespiegelt sehen. Ihr werdet fähig sein, die Veränderungen zu sehen, die in anderen Menschen stattfinden, das Wachstum, und ihr werdet eine Hoffnung für die Zukunft empfinden Wenn ihr nicht in diesem Flow seid, werdet ihr eine Außenwelt sehen, die Widerstand gegen Veränderungen leistet, Widerstand dagegen, die unglaublichen Möglichkeiten zu sehen, die eure Welt bietet. Wenn ihr dies seht, könnt ihr es dann als eine Widerspiegelung eines ähnlichen Glaubensmusters in euch selbst sehen?

Schreibt eure Gedanken, eure Gefühle und eure Erfahrungen auf. Diese dienen als Möglichkeit, eure Erfahrung zu kategorisieren, so daß ihr vorherrschende Themen sehen könnt, die eure Welt durchdringen. Aus dieser Position heraus werdet ihr untersuchen können, wo die Programmierungen und Glaubensmuster angefangen haben, und sie neu schreiben können. Es gibt euch auch Gelegenheit, daß eure Führung durch euch arbeiten und euch Unterstützung geben kann. Wenn ihr auf eure Betrachtungen zurückblickt, werdet ihr auch euer Wachstum sehen können. Wir versichern euch, daß ihr erstaunt darüber sein werdet, wie eure Wahrnehmungen sich verändert haben, während ihr immer mehr lernt, aus eurem Herzzentrum heraus zu leben.

Mit unserer tiefsten Bewunderung für euren Fortschritt,

Sanat

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Persönliches Gespräch mit Sanat:

Jenny: Neulich war ich mit meinem Mann im Laden, und dieser intensive Schmerz traf mich hinter dem linken Auge. Mein Mann sah mich an und sagte: “Was ist los?” Normalerweise würde ich sagen, daß ich Kopfschmerzen hatte, aber aus irgendeinem Grund sagte ich “nichts” und sagte mir dann, daß es bloß ein Upgrade war und daß es vorbeigehen würde. UND DAS TAT ES! Wirklich schnell, innerhalb von 5 Minuten ging es vorbei. Ich erzählte das einer Freundin, die es ausprobierte, als ein Schmerz durch ihre Hüfte fuhr, und es funktionierte für sie. Wenn ich also gesagt hätte: “Ich habe Kopfweh”, hätte es dann angehalten?

Sanat: Ja, es wäre geblieben, da du es beansprucht hättest und es in die Kategorie von Programmierung verschoben hättest, die von langanhaltendem Schmerz spricht. Die Worte zu sprechen, daß es ein Upgrade ist und daß es vorübergehen wird, macht es so. Du bist dann auch fähig, das Gute an dem Schmerz zu sehen, daß er nicht da war, um dir zu schaden, sondern um dir zu helfen, dein Ziel zu erreichen.

Jenny: An jenem Tag gab es eine intensive Energie und mir wurde gesagt, daß eine galaktische Welle hereingekommen sei, die Zeitlinien, die uns nicht mehr dienen, aufbrechen und beenden sollte. Das trug dazu bei, daß Leute das Gefühl bekamen, sie seien wieder in die 3. Dimension “gefallen” und hätten etwas falsch gemacht.

Ich hatte dann ein Reading mit einer Frau, die das so erlebte, und ihr wurde gesagt, sie solle solche Augenblicke nicht als “Fallen” oder Rückschritte betrachten, sondern als Rettungsmission. Daß sie dabei sei, Aspekte ihrer selbst zu retten, die immer noch mit drittdimensionalen Konzepten und Glaubensmustern in Resonanz waren.

Sanat: Das ist eine wunderbare Art, diesen Teil des Aufstiegsprozesses zu betrachten. Es setzt die Sache in ein positives Licht auf eine proaktive Art, die einem erlaubt, die intensive Arbeit zu sehen, die in jedem Moment stattfindet. Es ist die Art, wie du die Dinge betrachtest, die darüber entscheidet, wie schnell du dich hindurchbewegst. Es ist wichtig, zu verstehen, daß alles, was du erlebst, zu deinem höchsten Wohl geschieht, selbst wenn du nicht verstehen kannst, was da geschieht oder warum die Dinge geschehen.

Jenny: Andere haben interessante Träume in luziden Momenten und im Schlaf erlebt, von sich selbst, aber mit völlig anderen Leben und Erfahrungen. Gehört das auch zum Zusammenbrechen der nicht mehr dienlichen Zeitlinien?

Sanat: Ja, indem ihr euch der Zeitlinien gewahr werdet und sie auflöst, absorbiert ihr auch die aus diesen Erfahrungen gelernten Lektionen.

Jenny: Viele fühlen sich, als würden sie sich wieder in einen Kokon einspinnen, sie gehen nach innen, wollen nicht unter Leuten oder in lärmender Umgebung sein. Manche haben zum Ausdruck gebracht, da sie dies schon früher erlebt haben, gebe ihnen das erneute Erleben das Gefühl, als wären sie zurückgerutscht.

Sanat: Das meine ich mit den Glaubensmustern, die mit diesem Fortschritt verbunden werden. Statt einfach den Körper während dieses intensiven Wandels zu ehren, werden Definitionen und Glaubensmuster erschaffen, die die Sichtweise verstärken, daß dieser Fortschritt etwas Negatives ist und daß man etwas falsch macht. Eben dieser Glaube erschafft Widerstand im Körper, der das Tempo eurer Integration verlangsamt. Erlaubt eurem Körper zu tun, was er tun muß, ohne dem Geschehen irgendwelche Glaubensvorstellungen zuzuordnen.

Ich hoffe, meine Fragen und Antworten helfen euch genauso, wie sie mir geholfen haben. Ich sende euch und mir selbst alle Liebe, mit der wir umgehen können. Möget ihr gesegnet sein.

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Übersetzung © Zarah Zyankali 2015

Die Schatten der 5 Rhythmen und das Allerheiligste

Veröffentlicht März 1, 2013 von Zarah

Heute will ich mal ein wenig darüber berichten, was ich in letzter Zeit mit dem Allerheiligsten und dem „Namasté“ erlebt habe. Das ist nämlich nicht nur etwas, was man in einer freien Stunde mal zu seiner Unterhaltung liest, sondern  was im täglichen Leben angewendet sein will und was – wenn man das wirklich macht – die Erfahrung total verändert.

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Die Schatten der 5 Rhythmen

Ich hatte mich Ende Januar zu einer Serie von 5 Abenden zu den „Schatten“ der 5 Rhythmen angemeldet. Für alle, die davon noch nie etwas gehört haben: Die 5 Rhythmen sind eine von Gabrielle Roth entwickelte Tanzpraxis. Sie heißen Flowing – Staccato – Chaos – Lyrical – und Stillness.

Im Flowing verbindet man sich mit seinem eigenen Körper und mit der Erde, man kommt im Hier & Jetzt an, die Bewegung geht nach unten und ist, wie der Name sagt, rund und fließend. Die Bewegungen gehen kreisförmig ineinander über, sie haben keinen Anfang und kein Ende. Man findet seine Füße und folgt ihnen. Die Aufmerksamkeit ist dabei eher nach innen gerichtet.

Im Staccato sind die Bewegungen eckig und zackig und eher zielgerichtet, sie haben einen Anfang und ein Ende. Der Schwerpunkt liegt im Becken. Die Aufmerksamkeit geht nach außen. Man sieht, wer noch so im Raum um einen herum ist und zeigt sich selbst auch anderen: Hier bin ich! Man geht auf andere zu oder läßt sich von ihnen finden und tanzt mit ihnen.

Chaos ist der Rhythmus, in dem sich sämtliche Strukturen auflösen. Man gibt sich völlig der Musik und dem eigenen Körper hin und läßt (im Idealfall) alle Kontrolle los. Es ist, als würde man getanzt werden, der Körper macht die Bewegungen von allein. „Man selbst“ tut nichts weiter, als das zuzulassen – aber das kann schon schwer genug sein. 😉

Wenn man im Chaos alles losgelassen hat, entsteigt man dem Maelstrom frischgeboren und kommt ins Lyrical. Dieser Rhythmus ist leicht, heiter und beschwingt und die Bewegung geht nach oben. Bei Lyrical-Phasen wird oft viel herumgealbert und gelacht, es kommt Partystimmung auf. (Außer man ist vom Chaos so platt, daß man sich auf die Leichtigkeit nicht so ganz einlassen kann … das kommt auch schon mal vor.)

Schließlich kommt in der Stillness-Phase alle Bewegung zur Ruhe. Im Inneren des Körpers schwingt alles noch nach, man hört einen ganzen Raum voller Leute um sich herum atmen, allein das kann eine erstaunliche Erfahrung sein. Es fällt mir schwer, Stillness adäquat zu beschreiben … man „tut“ dabei nicht wirklich viel und doch passiert etwas, aber wie Lao Tse so schön sagt: „Viele Worte erschöpfen sich daran. Besser ist es, das Innere zu bewahren.“ (Tao Te King, Vers 5)

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Ach, laßt mich doch alle in Ruhe …

Nun hat jeder dieser Rhythmen eine Licht- und eine Schattenseite sowie eine dazugehörige Emotion. Der „Schatten“ manifestiert sich dann, wenn man dem Rhythmus nicht ganz folgen kann und sozusagen im „Unbewußten“ stecken bleibt.

Bei der „Lichtseite“ des Flowing ist man total verbunden mit  sich selbst und seinem Körper und aufmerksam und präsent im Hier & Jetzt. Die Schattenseite manifestiert sich als Trägheit und Widerstand. Man „müßte“ irgendetwas tun, kann sich aber zu nichts so richtig aufraffen … macht 1000 Kleinigkeiten, die zu nichts führen … prökelt hier und da herum, macht aber nie das, was man sich eigentlich vorgenommen hatte. Selbst die Sachen, die einem „eigentlich“ Spaß machen, kommen einem in diesem Zustand wie eine Pflichtübung vor.

An diesem Abend erforschten wir also, wie es ist, diese Trägheit so richtig zu genießen … sich auf dem Boden wälzen … versuchen, aufzustehen, was aber irgendwie nicht so richtig geht … uff … hochstemm und wieder runterfall … dann endlich auf den Füßen, aber man schleppte sich jeden Schritt mühsam vorwärts … und so weiter.

Ich stellte fest, daß es mich erstmal hauptsächlich zur warmen Heizung zog, um meine Trägheit zu genießen. 😉 Dabei versuchte ich möglichst weit weg von allen anderen zu sein und „meine Ruhe zu haben“. Dann kam ich voll in den Prozeß rein, es war nicht mehr nur ein Spiel. Ich war voll im Widerstand gegen Leute, die durch den Raum tigerten, ohne geradeaus zu gucken, weil sie mit den Gedanken schon 5 Meter weiter waren … im Widerstand gegen die Musik, die einfach zu laut wurde … ach laßt mich doch alle in Ruhe … wie kann ich nur möglichst weit weg von diesen lauten Boxen kommen … und wie schaff ich es, dabei nicht von diesen blinden Leuten niedergetrampelt zu werden???

Es schälte sich ein Muster heraus – ein Hin- und Herpendeln zwischen Rückzug und Aggression. Beides diente eigentlich dazu, mir die Leute vom Leib zu halten. Wenn ich mich zurückziehe, habe ich meine Ruhe vor ihnen,  wenn ich mit den Ellbogen ausschlage, weichen sie mir wenigstens aus. 😉 So zeigten sich also bei mir die Erscheinungsformen der Angst, der Emotion, die zum Flowing gehört. Eigentlich hatte ich gar nicht gedacht, daß ich so viel Angst vor Leuten hätte, aber im Tanzen zeigte es sich ganz deutlich.

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Sind wir wirklich alle eins?

Als ich am nächsten Tag noch mal darüber nachdachte, fiel mir auf, daß da doch irgendwas nicht ganz stimmen konnte. Wenn ich wirklich glaube, daß wir alle eins sind … vor wem habe ich denn dann Angst??? Da schienen sich noch ganz alte Glaubensmuster zu tummeln. Mein Höheres Selbst hatte mir früher schon mal gesagt, daß man sich sehr wohl auf bewußter Ebene ein neues Weltbild und Glaubenssystem zulegen kann und doch unabhängig davon noch alte Glaubensmuster und Strukturen vorhanden sein können, die im Schatten sozusagen ein autonomes Eigenleben führen, ohne daß man es bemerkt. Das war hier scheinbar auch der Fall.

Kaum hatte ich das bemerkt, bekam ich am selben Tag noch Gelegenheit, im „normalen“ Leben zu beweisen, woran ich wirklich glaube … Einheit oder Getrenntsein.

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Namasté- Das Allerheiligste in einer Konfrontation

Ich ging nämlich  mal wieder zu Humana, wo ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gewesen war. Und ich hatte zwar  letztens noch über schöne Erfahrungen mit Kindern berichtet, aber es gibt bekanntllich auch Exemplare, die einem den letzten Nerv rauben können. So ein Knirps war an diesem Tag dort zugange. Er hatte scheinbar ein extremes Aufmerksamkeits-Defizit, denn er versuchte ständig, seine größere Schwester zum Fangen-Spielen zu nötigen. Erst spielte sie mit, aber irgendwann hatte sie keine Lust mehr.

Ich war schon seit einiger Zeit extrem genervt von dem lauten Geplärre, hatte aber nur aus den Ohren-und Augenwinkeln die Sache mitverfolgt. Der Vater hatte dem Kleinen auch schon gesagt, er solle seine Schwester in Ruhe lassen, das würde nerven. Er war aber wohl zu sehr mit der Klamottenauswahl beschäftigt, um sich wirklich voll seinen Kindern zu widmen. Der Verweis kam jedenfalls eher halbherzig rüber, und der Kleine machte fröhlich weiter.

Natürlich hätte ich einfach den Laden verlassen und ein anderes Mal wiederkommen können. Aber irgendwie ärgerte es mich, daß immer ich diejenige sein soll, die weggehen  muß und andere Leute scheinbar glauben, daß sie sich alles erlauben können und keine Rücksicht zu nehmen brauchen. *grmbl* Deswegen sah ich es einfach nicht ein, warum ich rausgehen sollte.

Als die Schwester des Kleinen  lauthals „Hör auf damit! Hör auf damit!“ schrie, wurde es mir endgültig zu blöd und ich beschloß, etwas zu unternehmen. Als ich hinging, fand ich, daß der Kleine seine größere Schwester von hinten umklammert hielt, was sie ganz offensichtlich nicht wollte. Überraschend war nur, daß sie sich nicht anders als verbal dagegen zu wehren schien. Kurz entschlossen packte ich den Knirps an der Kapuze und zog ihn von seiner Schwester weg.  Er kapierte erst gar nicht, was ihn da festhielt und warum er nicht mehr vorwärts kam.

Plötzlich stand ein gut 1,85 – 1,90 m großer breitschultriger Typ vor mir und guckte mich aus seiner Höhe herab böse an. (Ich bin 1,63m groß, und für mich war das schon eine recht einschüchternde Präsenz.) Ich war total erschrocken. Dachte nur, uff, wo hab ich mich denn da jetzt reinmanövriert? Das kann ja noch lustig werden …

Das einzige, was mir einfiel, war,  mich ganz schnell mit dem Allerheiligsten zu verbinden und die Verbindung zu halten, was mir auch wie durch ein Wunder tatsächlich gelang. Währenddessen guckte ich dem Typen direkt in die Augen und dachte nur innerlich „Namastè … du bist ein göttliches Wesen.“ Keiner von uns sagte ein Wort. Hinterher kam mir das sehr seltsam vor, denn er hätte mich ja auch anbrüllen können. Aber der gesamte Austausch war vollkommen ohne Worte. Ich hielt die ganze Zeit den Blickkontakt und die Verbindung zum Allerheiligsten aufrecht. Schließlich schubste er mich ganz leicht und ging dann weg. Ich blieb zurück mit tausend Fragezeichen …

Vielleicht war er ja einfach so konditioiert, daß man Frauen  nicht schlagen darf, und wenn ich ein Mann gewesen wäre, wär das ganze ein bißchen anders abgelaufen. Aber ich bin ziemlich sicher, daß meine Präsenz im Allerheiligsten eine Wirkung hatte.

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Eine andere Perspektive

Viel später abends, als ich an meinem Computer saß und noch einmal an die Begegnung dachte,  hatte ich auf einmal ein ganz anderes Bild – jeder von uns war in seiner eigenen Kraft und wir haben diese Kräfte ausgetauscht. Und ich hatte plötzlich das Gefühl, daß ich ihm ganz viel Dank und Respekt für diese Begegnung schicken wollte. Das hat mich selber überrascht.

Ich hatte meinen Ärger nicht runtergeschluckt und er seinen auch nicht – und trotzdem ist es nicht eskaliert. Und irgendwie glaub ich, daß auch noch auf anderen Ebenen etwas ausgetauscht wurde, was in dem Moment  keinem von uns bewußt war.

Solche Erfahrungen kann man mit dem Allerheiligsten machen. Wenn man nur ein Channeling darüber liest und es als nette Information im Gedächtnis speichert , wird nicht viel passieren. Ernst wird es erst dann, wenn man in den ganz normalen Alltagssituationen damit präsent ist.