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Mini-Update von Celia Fenn: Die alte Zeitlinie löst sich auf

Veröffentlicht Oktober 19, 2016 von Zarah

Celia Fenn hat ein Mini-Update zu den momentanen Energien auf Facebook gepostet, und das finde ich spannend genug, um es hier hereinzustellen. In dem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal an die Hathoren-Meditationen mit den Sonnenwinden erinnern. Ihr findet sie HIER und HIER.

Viel Spaß beim Reiten auf den Sonnenwinden! 🙂

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Also, die seltsamen Energien werden von Minute zu Minute seltsamer.

Ich habe bei Erzengel Michael nachgefragt, der sagt, daß die Hauptzeitlinie der Erde sich auflöst.

Zeit ist eine mittels holographischer Bildgebung erzeugte elektro-magnetische Substanz. Wenn eine Zeitlinie sich auflöst, wird diese elektromagnetische Energie zurück in den auch als “Dunkle Materie” bekannten “tiefen Pool” aus Zeit/Raum/Materie zurück entlassen, von wo aus sie wieder in neue Schöpfungen recycled werden kann.

Das Einzigartige an diesem Augenblick ist, daß wir diese Zeitlinie nicht durch eine Katastrophe oder einen großen Krieg abschließen, sondern daß sie sich einfach um uns herum auflöst, während die Zeitlinie der Neuen Erde Gestalt annimmt.

Es ist ein “Experiment” in Zeitlinienbildung, wobei das Alte sich auflöst und das Neue sich im selben Augenblick formt. Es ist ein bißchen, wie in einem Hurrikan zu sein und zu beobachten, wie alles um einen herum wirbelt und von kraftvollen, jedoch unsichtbaren Kräften bewegt wird.

Dieses elektromagnetische Feld wird durch die von der Sonne freigesetzten Sonnenwinde beschleunigt. Die Sonne unterstützt die Erde bei dieser neuen Bildung einer neuen Geschichte.

Offenbar erwarten wir in einigen Tagen eine weitere starke Sonnenwind-Welle, seid also auf das Kommende vorbereitet. Unsere Arbeit besteht einfach darin, das Alte ohne Anhaftung gehen zu lassen und uns auf das Neue auszurichten.

Atmen ….. Träumen … Lieben …

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Text ©  Celia Fenn 2016, Übersetzung © Zarah Zyankali 2016, Bildquelle: Facebook – UrheberIn unbekannt.
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Die Initiation in den Weißen Strahl & die Reise mit Jesus

Veröffentlicht Dezember 26, 2013 von Zarah

Passend zu Weihnachten (das sich jetzt schon langsam dem Ende zuneigt) gibt es diesmal eine Geschichte mit Jesus. 😉 Diese Geschichte ist nämlich der eigentliche Grund, warum ich überhaupt all diese alten Reisen gepostet habe. Ich stand ja mit dem Christentum und allem, was damit zusammenhängt, immer schon auf Kriegsfuß. Das scheinheilige Gutmenschentum, die Glaubenskriege, die Zwangsbekehrungen, die Folter und die Inquisition, die Hexenverbrennungen … ach, man könnte lange Winterabende damit verbringen, all die Gründe aufzuzählen, warum das Christentum eben nicht der Weg zum Heil ist, wie die Kirche immer behauptet, sondern der Weg in die geistige und physische Versklavung vieler, um einigen wenigen zu Macht und Geld zu verhelfen. Daß der letzte Papst das Handtuch geworfen hat,, spricht ja wohl für sich. (Was mir übrigens echt Respekt abnötigt!) Als der neue gewählt war, sagte er nur: “Betet für mich.“

Und dann das ganze Gerede vom Opferlamm, und Christus sei für die Sünden der Menschen gestorben … natürlich mußte erstmal eine Sündhaftigkeit überhaupt erfunden werdem (die böse Schlange und der „Sündenfall“), damit die Menschen sich überhaupt schlecht und unwürdig genug fanden, um einer Erlösung zu bedürfen. Wenn der arme Sünder dann „bereute“ (auch wenn er eigentlich gar nichts getan hatte), wurde ihm großmütig „vergeben“, denn dann hatte er seine geistige Souveränität ja schon an der Kirchenpforte abgegeben. Diejenigen, die dazu nicht bereit waren, wurden zu „Hexen“ und „Ketzern“ erklärt und entweder mundtot gemacht oder beseitigt. Publikumsträchtige Exorzismen trugen auch dazu bei, ein Exempel zu statuieren, damit alle anderen gleich wußten, was ihnen blühte, sollten sie es wagen, die „Wahrheiten“ der Kirche zu leugnen. (Wer darüber mehr wissen möchte, dem empfehle ich wärmstens die Lektüre von Aldous Huxleys Buch Die Teufel von Loudun über den Fall des Urbain Grandier.)

chrisstus nein danke

Christus? Nein, danke

Als ich dann vor einigen Jahren anfing, mein Höheres Selbst zu channeln, erzählte er mir eine Menge über „Christusbewußtsein“, womit ich erstmal überhaupt nichts zu tun haben wollte. Christus? Nein, danke. Dann erklärte er mir aber, das sei im Prinzip dasselbe wie Buddhabewußtsein, nämlich einfach das Bewußtsein, daß alles eins ist. Und Christus selbst gehöre eigentlich zu den Wesen, die wollten, daß die Menschen frei sind. Es fiel mir schwer, das zu glauben, da die von ihm gegründete Religion ja nun wirklich nicht gerade zu mehr Freiheit beigetragen hat.

Eines Nachts hatte ich folgenden Traum (der Text ist eingefügt aus meinen Aufzeichnungen):

Ich gehe ins Licht und Jesus kommt vom Kreuz

19.10.08

Das war ganz komisch. Ich war in einem Raum, und ich bin immer so rückwärts gegangen, mit ausgebreiteten Armen, glaube ich. Immer rückwärts, und dann kam eine Stelle, wo die Sonne war. Wo die Sonne reinschien oder wie auch immer. Und als ich dann in diesen Lichtschein getreten bin – nicht, also immer rückwärts, wo die Sonne halt war, da ist ne irre Energie durch mich geflossen, oder … ja, auf einmal war, wie – na, nicht wie wenn was explodiert, aber auf jeden Fall kam auf einmal ein irrer Energiestoß. Und gleichzeitig war da oben so ein Kruzifix, wo so ein Jesus dranhing. Und der hatte verschränkte Arme komischerweise, denn normalerweise sind die ja auch immer mit den Handgelenken festgenagelt und so. Aber der hatte verschränkte Arme, und in dem Moment, wo ich in diesen Lichtschein getreten bin und dieser Energiestoß kam, ist der von diesem Kreuz runtergekommen! Runtergeflogen – ich weiß auch nicht genau, wie das war. Und das wollte ich auf jeden Fall unbedingt erzählen.

Ich schob die Traumarbeit erstmal eine Weile vor mir her, aber schließlich machte ich sie dann doch. Habe mich so hingestellt, mit ausgebreiteten Armen und mir vorgestellt, wie dieser Christus oben an dem Kreuz hängt und dann herunterkommt. Als er dann runterkam und vor mir stand, war er lebensgroß, nicht wie diese kleine Figur an dem Kruzifix. Wir unterhielten uns, und irgendwann sagte ich zu ihm: „Ich kann die Arme nicht mehr hochhalten.“ Darauf meinte er: „Was glaubst du, wie es mir erst gegangen ist die ganze lange Zeit!“ Das fand ich dann schon wieder lustig. 😉 Er wollte, daß ich ihn umarme. Ich war erstmal seeeehr mißtrauisch, habe es aber dann doch gemacht. Es war ein Gefühl, als würde ich einen sehr lange verlorengeglaubten Freund wiederfinden. Aber irgendwie hat das damals trotzdem nicht gereicht, um meinen Haß auf die Kirche auszulöschen.

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Initiation in die 12 göttlichen Strahlen

Nun war eins meiner Abenteuer in diesem Jahr, daß ich bei Shari und SaiRa von Sternenkraft an einer Fern-Initiation  in die 12 göttlichen Strahlen anfing teilzunehmen, wovon 4 Einweihungen bis jetzt stattgefunden haben – in den blauen, den gelben, den rosa und den weißen Strahl. Für jede Initiation gibt es jeweils einen festen Termin, zu dem wir alle an der Initiation teilnehmen. Vorher lädt man sich die mp3 mit der Anleitung herunter und zum jeweiligen Termin spielt man sie dann ab. Es beginnt immer damit, daß wir uns als Gruppe sozusagen im „virtuellen Raum“ begrüßen, während die Hathoren eine goldene Energiekugel und einen Ikosaeder um uns herum aufbauen. Die Kugel weitet sich dann aus, bis sie größer ist als die Erde, so daß wir uns praktisch mit dem Bewußtsein außerhalb der Erde befinden. Dann nehmen wir Kontakt zur Erde selbst auf (wobei sicih dieser Kontakt sich jedesmal anders gestaltet). Danach kommt dann der jeweilige Meister bzw. die Meisterin des Strahles und weiht die TeilnehmerInnen einzeln ein, was für jede/n eine sehr persönliche Erfahrung ist. Dann begibt man sich in den von einem Dodekaeder durchdrungenen Ikosaeder und wird von dem zum jeweiligen Strahl gehörenden Erzengel eingeweiht. Am Schluß kehrt man in seinen Körper zurück und verabschiedet sich noch mal von allen Gruppenmitgliedern.

Im Anschluß an die letzte Einweihung, die in den weißen Strahl, passierten bei mir einige Dinge, die sämtliche Symbole aus den bis jetzt geposteten schamanischen Reisen aufgriffen und auf eine Weise transformierten, die ich mir niemals hätte ausdenken können. Die alten Reisen waren ja schon so lange her, daß ich mich nur noch ganz vage erinnerte, irgendwann schon mal sowas Ähnliches gesehen zu haben. Deshalb kramte ich dann meine alten Tagebücher wieder heraus, um nachzulesen. Danach wurde mir klar, wenn ich das Abenteuer dieser Initiations-Reise hier erzählen will, muß ich die anderen Geschichten und den Traum auch erzählen, da sonst der Zusammenhang nicht verständlich wird. Ich finde es absolut abgefahren, wie sich das über einen Zeitraum von über 20 Jahren entfaltet hat, auch wenn ich es zeitweise fast ganz vergessen hatte.

 Soweit die Vorrede – ab hier folgt jetzt mein Bericht von der Initiation.

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Hathorenchannel und Begrüßung – 2 unerwartete Gäste

 Es ging los mit der Geschichte von den Hathoren, daß man alles abgeben soll, auch die Vorstellung, versagen zu können, und auch alles loslassen, was einem nicht mehr dienlich ist.

Als wir dann die Leute begrüßen sollten, fing ich zuerst an, wieder welche wahrzunehmen. Und direkt schräg gegenüber von mir war ein Typ, der aussah wie Jesus, in einer weißen Kutte, mit so einem Bärtchen und dunkelbraunen Haaren. Und er redete mit jemand neben ihm, der auch so eine weiße Kutte trug. Der war ein bißchen kleiner, hatte sowas wie eine Halbglatze, schwarze Haare und war ein bißchen pausbäckig. Vom Typ her erinnerte er mich etwas an den Volkszähler in dem neuen Asterix-Band Asterix und die Pikten. (Als ich später nachfragte, wurde mir gesagt, daß das Melchizedek war. ;)) Und der andere beugte sich zu ihm runter, um irgendwas zu ihm zu sagen.

Dann ertönten aber auch schon diese OM-Gesänge von der Aufnahme. Da konnte ich dann nicht mehr richtig was erkennen. Wenn mein auditiver Kanal besetzt ist, kann ich scheinbar aus irgendeinem Grund nichts mehr sehen. Also ich konnte dann von den anderen Anwesenden nicht mehr wirklich was wahrnehmen, nur daß sie da waren. Und gerade als ich auf die glorreiche Idee kam, den Kopfhörer abzunehmen, ging es dann auch schon mit den Anweisungen weiter. Irgendwie haben mich diese OM-Chöre auch irritiert, weil es doch eigentlich ein innerer Ton war, den man wahrnehmen sollte, und kein äußerer. Ich hatte versucht, einen inneren Ton zu „hören“, aber das ging nicht so richtig, weil ich die ganze Zeit diese Chöre im Ohr hatte.

 Ja, dann die Erde hab ich so in ihrem Nachtzustand gesehen. Da war ja gestern auch die Sonnenfinsternis und der Neumond. Und ich hab die Nachtseite, also da wo es dunkel war, gesehen.

Serapis Bey

Serapis Bey

 Serapis Bey – Glaubenssätze loslassen

 Und dann kam Serapis Bey und hat auch gleich gesagt, ich soll still sein und ihn machen lassen. Ich war am Anfang etwas nervös gewesen und hatte mich gefragt, ob ich davon wohl irgend etwas mitkriegen würde. Ich kenn den ja gar nicht. Aber er ist dann gleich gekommen und hat an meinem Kopf rumgearbeitet. Das hat man voll gemerkt. Es ging nämlich darum, die ganzen Glaubenssätze loszulassen. Also alles kam noch mal hoch – alles, was in letzter Zeit so hochgekommen war an Glaubenssätzen, z.B.: „Ich bin nicht wert, geliebt zu werden.“ Oder „Alle, die ich liebe, lieben jemand anders mehr als mich. Ich bin immer nur zweite Wahl.“ Und so. „Es ist egal, ob ich hier bin. Es spielt keine Rolle, ob ich da bin oder nicht. Wenn ich weg wäre, würde keiner den Unterschied merken.“ Und dann: „Meine Arbeit ist nicht wert, bezahlt zu werden“, oder „Selbst wenn ich gute Arbeit mache, interessiert sich keiner dafür“, und all diese ganzen Sachen, auch so mit Selbstwert und so. Irgendwie kamen da ständig die Glaubenssätze dann. Und das sollte alles rausgehen. Und als es dann hieß, Serapis Bey zieht sich jetzt zurück, da hatte ich das Gefühl, es müssen noch 20.000 Glaubenssätze kommen, die jetzt weggehen sollen. Wir müßten eigentlich noch ne zweite Sitzung veranstalten.

Erzengel Gabriel – Einfach nichts tun

 Ja, dann kam die Erzengeleinweihung von Erzengel Gabriel. Und da wurde ich wieder ein bißchen nervös. Der war nämlich schon da, in dem Ikosaeder. [Bei den vorherigen Erzengeleinweihungen war ich immer zuerst in den Ikosaeder gegangen und danach war erst die Erzengelenergie hereingekommen.] Er fragte mich: „Hast du Angst?“ Ich sagte: „Ja, ein bißchen.“ Da meinte er: „Du brauchst keine Angst zu haben.“ (Das war, nachdem Shari gesagt hatte, EE Gabriel hätte vielleicht schon bei der Begrüßung eine Botschaft für uns.). Und dann meinte er noch so: „Du brauchst überhaupt nichts zu tun. Laß einfach los, laß geschehen.“ Ich fragte ihn, ob ich nicht was sehen müßte? Darauf meinte er: „Du solltest aufhören, so viel zu denken. Du bist voll von Gedanken, was du alles mußt. Du brauchst gar nichts zu tun. Einfach loslassen.“ Und das hab ich dann gemacht. Ich hatte auch die ganze Zeit das Gefühl, er wollte mich in den Arm nehmen, aber es kam nie dazu, weil Shari dann wieder anfing zu erzählen. Das ging mir öfter so während dieser Einweihung, daß immer, wenn ich mich gerade auf die Erfahrung einlassen wollte, die Aufnahme wieder losging. Ob es jetzt das OM war, oder irgendwas, was sie gesagt hat. Auf jeden Fall kam mir das ständig dazwischen.

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 DNS-Aktivierung und Verabschiedung

 Dann kamen noch die Lichtpunkte und Strahlen aus dem Ikosaeder und dem Dodekaeder. Dabei hatte ich das Gefühl, daß das kein reines Weiß war, sondern so perlmuttfarben schimmerte. Dann hab ich das versucht zuzulassen, daß das meine DNS aktiviert und so. Und dann sollte man ja noch mal die Gruppe sehen und wieviel klarer jetzt die Energie ist, aber das habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Also ich hab keinen Unterschied gemerkt. Vielleicht lag das ja daran, daß meine Energie nicht klarer war, keine Ahnung. Und dann sollte man sich ja noch verabschieden von Gabriel, Serapis und allen, die geholfen haben, und das hab ich dann gemacht. Und die beiden haben auch gesagt, ich kann ruhig gerne noch mal kommen, wenn ich das Gefühl hab, daß das jetzt noch nicht gereicht hat, daß ich da noch mehr brauche. Da hab ich dann gesagt: „Ja danke, das mache ich dann.“

Ups, das ist doch kein Lamm?

Ups, das ist doch kein Lamm?

 Der gute Hirte

 Und dann kam ja eigentlich erst der Witz von dem Ganzen, als es schon vorbei war. Da kam nämlich dieser Jesustyp auf mich zu und meinte: „Bleib mal noch da – auch wenn die Gruppenenergie sich jetzt schon auflöst, aber bleib mal noch.“ Und er hatte ein Lamm auf dem Arm, das aussah wie das Lamm, von dem Ann geschrieben hatte. Bei denen ist gerade vor ein paar Tagen ihr erstes Lamm geboren worden, ein kleines braunes weibliches. Und die konnte am Anfang überhaupt gar nicht die Milch finden bei ihrer Mutter. Da mußten sie die Milch selbst melken und in eine Flasche tun und sie aus der Flasche füttern.

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Ja, und er hatte so ein kleines braunes Lamm auf dem Arm. Und da wollte er mir das immer geben. Da hab ich gesagt: „Was soll ich denn damit?“ Er sagte: „Nimm es einfach.“ Ich sagte: „Ja, und dann was? Dann steh ich da mit nem Lamm auf dem Arm. Ich kann doch gar nicht dafür sorgen. Bin doch kein Schaf.“ Darauf sagte er: „Jetzt nimm es schon endlich!“ Und dann hab ich gesagt: „Na gut.“ Er meinte, ich soll es einfach nur nehmen, nicht drüber nachdenken, was dann damit wird oder so. Da hab ich halt das Lamm genommen und stand dann so da, und das war eigentlich ganz schön, das im Arm zu haben. Das war ganz schön weich und kuschlig und hat sich so angekuschelt. Ich konnte ihm bloß leider keine Milch geben.

Und dann war es nämlich auf einmal ein Reh, ein Rehkitz. Und das Rehkitz, das stand dann auf dem Boden und wollte mit mir in den Wald gehen. Und dann sagte der Typ zu mir: „Ja, das ist nämlich dein Prozeß jetzt. Ich hab dir das gegeben, aber was du damit machst, oder was dann damit passiert, das ist deine Zutat, dein Prozeß. Und wenn das jetzt mit dir in den Wald gehen will, dann ist das halt jetzt so.“ Dann fragte ich  ihn: „Ja, wie ist es? Kommst du mit? Bleibst du hier? Oder verabschieden wir uns jetzt? Oder was passiert dann?“ Da sagte er: „Ja, ich komm mit.“

König des Waldes

Audienz beim König des Waldes

Da gingen wir also zusammen in den Wald, das Rehkitz vorneweg. Und dann wollte mich das zu seinen Eltern führen. Da war ein großer stattlicher Hirsch und ein Reh, und ich wußte gleichzeitig, daß das Waldwesen sind, die in dieser Form erscheinen, weil ich damit am besten vertraut bin. Und der Hirsch – das kam nämlich so als Information – ist so der König des Waldes, wie der Löwe der König der Steppe ist. (Am Wochenende davor hatte ich nämlich an einem 5 Rhythmen-Workshop namens „Löwenherz“ teilgenommen.) Und dann fiel mir ein, in meinen keltischen Tierkarten steht der Hirsch nämlich auch für sowas Königliches, für Würde und Stolz. Also nicht so ein falscher Stolz, sondern so ein wirklich natürlicher. Und die wollten mich dann eigentlich einfach nur begrüßen. Also das war ein bißchen wie die Audienz beim König des Waldes, ich wurde so offiziell begrüßt. Und das war eigentlich erstmal alles, was sie wollten.

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Die Bärin hat Junge

 Und dann sind wir weitergelaufen, und da kamen wir an eine Bärenhöhle. Und da war eine Mama Bär mit drei Kleinen drin, und ich sollte da reingehen. Ich wollte erst nicht so richtig, weil Mamabären sehr unangenehm werden können, wenn sie glauben, daß ihren Kindern eine Gefahr droht. Da meinte der Typ zu mir: „Die weiß schon, daß du ihren Kindern nichts tust. Jetzt geh schon rein.“ Und dann bin ich da rein, und dann war es auch tatsächlich okay. Und die Kleinen sind da so rumgepurzelt und wollten alle auf meinen Schoß! Das ging natürlich nicht, denn für drei kleine Bären ist mein Schoß nicht ganz groß genug. Da mußte ich sie abwechselnd nehmen. Und irgendwie schien es, als würde die Bär-Energie noch mal wieder zu mir kommen. Und dann fiel mir ein – oder die Mamabär hat mir das irgendwie gesendet -, daß ich ja schon mal vor vielen Jahren, eigentlich vor fast genau 14 Jahren, im Dezember 1999, die schamanischen Reisen mit der Großmutter Bär gemacht habe in den Rauhnächten. Das hatte ich schon wieder ganz vergessen gehabt.

 Und dann haben sie von draußen gewunken, daß wir weiter müssen – das Reh und der Typ da. Und dann hab ich gesagt: „Ich glaub, ich muß jetzt weitergehen.“ Ich wäre gerne bei den kleinen Bären noch ein bißchen geblieben. Aber da war noch mehr.

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Das Kreuz auf dem Hügel

Und dann gingen wir weiter und kamen raus aus dem Wald, und da waren dann so Wiesen, so Matten irgendwie, und eine Hügelkuppe. Und auf der Hügelkuppe stand ein Kreuz. Ein großes schwarzes Kreuz. Erst dachte ich: „Kann das sein? Hab ich das jetzt dahingesetzt mit meinem Verstand, oder steht das da wirklich?“ Und hab geguckt, und es schien so zu sein, als ob das wirklich da steht und ich auch da hingehen soll. Es war ein ganz einfaches Kreuz, ein Querbalken und ein Längsbalken, die so zusammengezimmert waren. Es hing auch keine Figur dran oder so. Es war ein ganz einfaches Kreuz, und die Balken waren so geschwärzt, als hätte man die mal so durchs Feuer gezogen … also nicht morsch, nicht verkohlt, sondern einfach nur geschwärzt. [Erst hinterher fiel mir ein, daß in meiner Fuchsreise zur Tagundnachtgleiche `94 auch ein großes schwarzes Kreuz auf einer Hügelkuppe gestanden hatte. Damals hatte sich am Schluß das Kreuz mit einer Art flimmerndem Energiekreis zu einem Flügelrad vereinigt. Und dieses Rad mit dem Kreuz kam ja dann als Energierad auch in den Reisen zu Großmutter Bär noch mal vor.]

 Dann sollte ich mich davor auf den Boden legen. Das hab ich dann gemacht. Und dann ging zwischen dem Kreuz und meinem Kronenchakra eine Energieübertragung los. Es sah aus wie so kleine Blitze, die so hin und hergingen. Und dann war auf einmal, als ich aufgestanden bin, das Kreuz weiß geworden und war auch nicht mehr wie dieses einfache Kreuz, sondern sah aus wie ein keltisches Kreuz mit diesem Kreis in der Mitte, was die haben, und auch von der Form her ein bißchen anders. Und alles drumherum – der Boden so auf 5 Meter Durchmesser drumherum war auch weiß. Und dann schien es, als ob auch die Tiere weiß geworden sind. Ein weißer Wolf war auch plötzlich dabei, und noch andere Tiere. Aber ich mußte an dem Punkt abbrechen, weil ich nicht mehr weiterkonnte. Ich hatte ja schon die ganze Initiation hinter mir und dann noch so eine Reise, und dann war einfach mal irgendwann Ende, da ging nichts mehr. Wenn ich an dem Punkt noch weitergemacht hätte, wären die Bilder mir wahrscheinlich entglitten. Und dann hab ich gesagt: „Leute, tut mir furchtbar leid, aber ich muß das, wenn, ein andermal weitermachen, wenn da noch was getan werden muß.“ Und das haben sie auch alle verstanden, und dann haben wir uns verabschiedet.

So ähnnlich sah das Kreuz aus ...

So ähnnlich sah das Kreuz aus …

 Für mich war das total abgefahren, weil die Vereinigung von Kreuz und Kreis in Form des keltischen Kreuzes noch mal eine völlig neue Form annahm. Ich hatte total vergessen, daß dieses Symbol schon zweimal vorgekommen war. Erst als ich dann die alten Reisen wieder heraussuchte, wurde mir die Verbindung klar. Und da ich gerade dabei bin, die Smaragdtafeln von Thoth dem Atlanter zu lesen, hab ich gesehen, daß er  interessanterweise ebenfalls dieses Symbol erwähnt. Interessant ist auch, daß ich schon immer meine Kristalle in dieser Form hingelegt habe – einen Kreis außenrum und ein Kreuz (4 Richtungen) in der Mitte, und ganz in der Mitte noch mal einen Kristall als Mittelpunkt – sozusagen die Nabe des Rades.

 Dann kamen ja auch meine ganzen Vorbehalte bezüglich des Christentums mit dazu. Falls das wirklich Jesus war, war er ja eigentlich gar nicht so übel. 😉 Aber ich wollte mein ganzes Leben lang mit dieser Religion nie was zu tun haben. Jetzt frage ich mich, ob das die Transformation davon war – daß das schwarze sich in ein weißes Kreuz verwandelt hat.

 Und dann noch die Sache mit dem Lamm! Mit dem Fuchs zusammen hatte ich Lämmer getötet. Jetzt bekam ich von Jesus, dem Guten Hirten par excellence, ein Lamm überreicht. Und kurz vor der Einweihung in den weißen Strahl hatte ich noch in Anns Blog über die Geburt des braunen Lammes gelesen. Die Art, wie all diese Symbole und Bilder zusammenkamen, hätte ich mir wirklich nicht ausdenken können. So ganz kapiere ich noch nicht, was das jetzt alles bedeutet. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß es derselbe Hügel mit dem Kreuz war, wo ich damals schon mit dem Fuchs zusammen gewesen war.

 In der darauffolgenden Zeit schien es, als ob die Sache eigentlich abgeschlossen war, es machte nicht den Eindruck, als müßte ich jetzt noch mal hingehen und etwas zu Ende bringen. Daß alles eine weiße Farbe angenommen hatte, paßte ja auch mit dem Weißen Strahl zusammen.

Jetzt bin ich mal gespannt auf die weiteren Entwicklungen … und wünsche euch noch allen einen wunder-vollen Jahreswechsel!

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Vom Winde verweht … Kleine Selbsthilfe bei negativen Gedanken

Veröffentlicht August 20, 2013 von Zarah

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag erst in die Bastelecke stellen, da es ja eine Art Übung ist. Vielleicht machich das auch noch … aber irgendwie hatte ich diesmal den Impuls, ihn zuerst mal in die neuen Blogposts zu setzen. Warum auch immer.

Wünsch euch viel Spaß beim Ausprobieren dieser Technik! 🙂

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Vom Winde verweht …

Kleine Selbsthilfe bei negativen Gedanken

Letzten Freitag hatte ich so einen richtigen Scheißtag. Ich hatte mich zur Massage angemeldet und hatte mich richtig drauf gefreut, meinen geschundenen Armen etwas Gutes zu tun. Leider sollte die Vorfreude auch die einzige Freude bleiben, denn die Erfahrung selbst war dann irgendwie verwirrend und enttäuschend. Dann kam noch eine unerfreuliche Nachricht per Mail, und dann war ich schon ziemlich gegessen für den Tag. Zusätzlich hatte ich auch noch bei Sandra Walter gelesen, was sie gerade für tolle Erfahrungen macht – mehr Visionen, Synchronizitäten und neu auftauchende Fähigkeiten, als sie beschreiben kann – und dachte mir, daß ich ja wohl alles falsch gemacht haben muß, wenn es bei mir gerade ganz andersrum läuft. Aufstieg ade … oder so ähnlich.

Was mir allerdings auch noch dazu einfiel, war die neueste Durchgabe der Hathoren, daß wir uns seit der Sommersonnenwende wieder in einem Chaotischen Knoten befinden, der erhöhte emotionale Instabilität und tiefsitzende Negativität zutage fördern kann. Auch auf dem Heilerstammtisch, den ich in dieser Woche zum zweiten Mal besucht hatte und auf dem unglaublich intenstive Energien präsent waren, war davon die Rede gewesen, daß gerade  der Urschleim nach oben gespült werde. Von daher war der Chaos-Effekt vielleicht auch nicht wirklich überraschend …  

Als ich dann in meiner Verwirrung mein Höheres Selbst befragte, ob ich den Aufstieg für dieses Mal vermasselt hätte, und es nicht schaffte, eine klare Antwort zu bekommen (was öfter mal vorkommt, wenn schon die Frage falsch gestellt ist ;)), beschloß ich – frei nach dem Motto „gelernt ist gelernt“ -, mich selbst zu coachen.

Ich setzte mich selbst als die Fragestellerin im Geiste vor mich hin und guckte dann erstmal, was ich da so erkennen konnte. Es war nicht richtig ein Sehen, mehr ein Erahnen, aber das Interessante war, daß die Informationen tatsächlich durch diese Verbindung geflossen kamen, obwohl ich erst gar nicht damit gerechnet hatte daß das so gut funktionieren würde. 😉

Als mein eigener Coach „sah“ ich, daß die Frage gar keine wirkliche Frage war, sondern aus einem unentwirrbar scheinenden Gedankenwust aufstieg, der diese Person umgab. Diese Gedanken waren aber offenbar auf nichts gegründet außer auf einem momentanen negativen Gefühl. Bestimmte äußere Situationen oder Nachrichten waren zwar der Auslöser dafür gewesen, aber was die Fragestellerin daraus abzuleiten meinte, hatte nichts mit der Realität zu tun.

So sagte ich zu meinem verwirrten Selbst: „Du produzierst gerade eine Menge negativer mentaler Energie. Ich an deiner Stelle würde erstmal aufhören, das weiter zu produzieren, denn du erzeugst es tatsächlich selbst. Ein oder zwei Sachen haben dich irritiert, und dann hast du deinen Gedanken erlaubt, Amok zu laufen. Und ein negativer Gedanke erzeugt dann den nächsten und dieser wieder den nächsten, und schon bist du in einer Abwärtsspirale, die sich immer weiter dreht, wenn du nicht Stop sagst. Das sieht aus wie so eine schmutzige gelbliche Brühe – und in sowas möchtest du doch wohl nicht gerne baden, oder?“

Ich (verwirrtes Selbst) mußte lachen und meinte: „Nein, wirklich nicht.“

Als Coach-Selbst antwortete ich mir: „Ja, dann hör doch am besten erstmal auf, weiter dieses Zeug zu produzieren, denn sonst kommt ja immer neues nach. Und wenn du den Fluß gestoppt hast, stell dir vor, wie ein Wind kommt und das, was du bereits produziert hast, wegweht und es sich einfach auflöst, auseinandertreibt wie Wolken oder Rauch.

Wenn sich das dann aufgelöst hat, kannst du einen anderen Wind kommen lassen, der dir die Energie von Klarheit und Frische bringt.“

Das tat ich dann. Erstmal sah ich das schmutzig-gelbliche „Zeug“ mit dem Wind fortwehen und sich auflösen, und dann ließ ich einen frischen Nordwind kommen, mit einer blauweißen Energie (ein bißchen wie der Wirbelwind bei Meister Proper ;)), die sich wirklich frisch und klar anfühlte, und sofort fühlte ich mich klarer und nicht mehr so niedergedrückt.

Dann kam durch mein „Coach-Selbst“ noch die Information, dieser Nordwind sei wie ein Flavour, sozusagen eine Geschmacksrichtung, und es gebe davon noch ganz viele andere – so wie es ja beim Eis auch nicht nur Vanille, sondern auch noch Erdbeer, Zitrone, Nuß, Stracciatella, Schlumpf-Eis usw. gibt. Und wenn ich mal wieder das Gefühl hätte, was zu brauchen, solle ich mich einfach fragen, welche Energie mir denn jetzt gut tun würde, und mir die dann gönnen.

 Ich fand das super hilfreich, und vielleicht habt ihr ja auch mal solche Momente, wo ihr so eine Technik brauchen könnt.

Hier noch mal die Kurzform:

  1. Den negativen Gedankenfluß stoppen, statt weiter in dieser Energie zu „baden“.
  1. Einen Wind kommen lassen, der die bereits erzeugte negative Energie fortweht.
  1. Wenn alles verweht ist, laß einen neuen Wind kommen, der dir die Energie bringt, die für dich gerade am wohltuendsten ist oder die du am nötigsten brauchst.
  1. Darin baden und sich wohlfühlen. 🙂

Übrigens kann man so ein „Bad“ auch nehmen, ohne daß ein „Notfall“ vorliegt, einfach um sich selbst was Gutes zu tun.

Viel Spaß damit! 😀

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Can’t Buy Me Love

Veröffentlicht März 22, 2013 von Zarah

Gestern fand ich beim Aufräumen meiner Festplatte diesen Channel vom August 2011 wieder. Damals war eine Zeit, in der ich mich komplett uninspiriert fühlte und meistens vor dem Computer rumhing. So richtig viel Spaß machte das nicht, aber etwas Besseres fiel mir auch nicht ein. Irgendwas schien es mit dem Herzen zu tun zu haben. Also beschloß ich, mein geliebtes höheres Selbst (den manche von euch als You-Know-Who kennen) zu dem seltsamen Zustand zu befragen. Es entspann sich ein Gespräch über den Weg des Herzens, und was es bedeutet, die Dinge aus Liebe zu tun … und daß Liebe etwas ist, das man weder erkaufen noch erarbeiten, sondern  nur geschehen lassen  kann.

Mir hat es echt gutgetan, diesen Channel gestern noch mal zu hören. Deshalb stelle ich ihn jetzt auch für euch hier rein, denn vielleicht geht es ja dem einen oder anderen unter euch auch manchmal so wie mir damals.

Total spannend finde ich, daß die Frage nach dem Herzen, die ich zu Anfang dieses Gespräches stellte, in einer weiteren Sitzung vom letzten Jahr beantwortet wurde, die ich völlig vergessen hatte, bis ich sie heute morgen wiederfand.

Die Herzgeschichten gehen also weiter –  und das Interessante dabei ist, daß eigentlich alles mit Bauchweh anfing …

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Can’t Buy Me Love

 27.8.2011

 [J]etzt habe ich mir noch mal Lauren Gorgo vom Juli angehört, und das fließt irgendwie so zusammen mit dem neuesten Hathorenchannel, wo es halt wirklich drum geht, daß … ja, der Weg einfach immer durchs Herz geht. Das sagen sie alle. Also daß, um in der Außenwelt schaffen zu können, das Herz einfach offen sein muß.

 Uuuund … irgendwas fehlt mir da. Also nicht daß ich kein Herz habe – mein physisches Herz fühle ich ja. Und das schlägt auch ganz wacker. Da bin ich auch sehr froh. Aber das, wovon die alle reden, und daß man nach seinem Gefühlszentrum handeln muß und sich mit seinen Leidenschaften verbinden, und gucken, was einen begeistert und all das … mich begeistert halt nicht mehr wirklich viel. Ich wüßte gar nicht, was ich überhaupt würde erschaffen wollen, wenn ich denn mal täte.

 Und jetzt wollte ich doch mal ganz gerne von dir hören, woran das liegt. Was  mach ich falsch? Muß ich jeden Tag Herzmedis machen? Glaubst du, daß es dann besser geht? […] 

 Ein paar von den Sachen hattest du ja eigentlich schon für dich erkannt. Da brauch ich gar nicht mehr so viel zu sagen, nicht. Weil was du machst, ist: Dinge tun, wovon du denkst, daß andere Leute daraus Nutzen ziehen, und dafür werden sie dich dann irgendwie anerkennen oder so. Und das ist nicht der Weg des Herzens. (lacht) Der Weg des Herzens ist, die Dinge aus Liebe zu tun, weil irgendwas in dir sagt: „Ja, das will ich machen!“ (lacht) Und nicht: „Das muß ich“ […] – nein! „Das WILL ich!“

 Und dazu mußt du einfach in dich reingehen und dich selber fragen; „Ja, was will ich denn eigentlich?“ Und dann mal gucken, was da kommt. Und wenn das ein bißchen dauert, bis da was kommt, dann wartest du halt so lange. (lacht)

Okay. Das ist schon mal zumindest ein praktischer, umsetzbarer Hinweis. Vielen lieben Dank!

 Ja. Daß du dich selber einfach wichtig genug nimmst, daß du sagst: „Was will ich eigentlich? Will ich das? Und wenn ich das nicht will, warum mach ich das denn dann überhaupt? Nur weil ich denke, daß es Leute haben wollen?“ Und wenn sie es dann doch nicht haben wollen, dann bist du dann sauer? Wozu? Wenn du es schon nicht machen willst, ist es ein deutlicher Hinweis, daß es besser ist, das zu lassen. Und wenn du dann an so einen Punkt kommst wie der, den die Hathoren beschreiben, so einen Übergangszustand, wo dann so eine Leere kommt: „Okay, wenn ich nicht das mache, was soll ich denn dann machen?“ – ja, dann sitz mal mit der Leere. Das heißt also, nicht dann wieder davon weggehen und dir irgendeine Beschäftigungstherapie suchen, sondern einfach sagen: „Okay – ich hab das gemacht, weil ich dachte, daß das irgendwie was ist, wo ich mich nützlich machen, kann, weil ich die Fähigkeiten habe, weil es sicher Leute gibt, denen es weiterhilft, bla bla – aber ich habe es nicht deswegen gemacht, weil das mir wirklich ein Herzenswunsch war.

 So, das ist Schritt 1, das überhaupt erstmal sich selber einzugestehen. „Ich habe es gemacht, weil ich mir vielleicht auch erhoffte, daß mich Leute dafür mögen würden“ und so weiter. Und jetzt siehst du halt, daß das nicht funktioniert. Noch nie funktioniert hat. Also es mag vielleicht funktioniert haben, eine Weile diese Illusion zu haben. Aber eigentlich hat das noch nie funktioniert. Weil du kannst Liebe nicht dir mit irgendwas erkaufen. Das einzige, was du dir erkaufen kannst, ist, daß Leute dir auf die Schulter klopfen  und sagen: „Ach, ist ja schön, freuen wir uns, daß du das für uns machst.“ Aber dann, wie du ganz richtig auch gesagt hast, wenn man dann aufhört zu funktionieren, dann hört man auch auf, für die Leute interessant zu sein, weil man dann nämlich nur interessant ist aufgrund der Leistung, die man erbracht hat, wie ja viele Leute dann nach gewissen Kriegen zu ihrem Leidwesen feststellen mußten. Die dachten, sie würden als Helden gefeiert werden, und man hat sie dann als Invaliden einfach nur rumgeschubst und wie Dreck behandelt. Sie waren nützlich so lange, wie sie da ihren Dienst gemacht haben, und hinterher hat man sie zum alten Eisen geschmissen.

 Und das heißt, nicht: Auf einer solchen Basis bist du niemals wertvoll als das, was du bist, sondern nur, so lange du nützlich bist für das System – welches System das auch ist. Ob es der Staat ist oder ob es […] irgendeine Kirchengemeinde oder irgendeine Firma oder sowas [ist], ja: In dem Moment, wo deine Nützlichkeit sich erledigt hat, fragt kein Mensch mehr nach dir. Und das ist leider so heute immer noch.

So, und das ist vielleicht erstmal ne harte Erkenntnis, aber wenn man diese Erkenntnis dann mal verarbeitet hat und gesehen hat, daß es ne Illusion ist, zu glauben, daß man sich so irgendwas mit Leistung erkaufen kann, dann kann man dazu übergehen, erstens, sich zu fragen: „Was will ich eigentlich wirklich?“ und zweitens, sich zu öffnen, um das zu empfangen, was du kriegst, wenn du es aufhörst zu kontrollieren. Das ist nämlich der Punkt. Du denkst, du gibst was, und dafür hast du dann ein Anrecht, was wiederzukriegen. Und in der Geschäftswelt ist es ja auch so. Nicht, du machst eine Arbeit, und dann kriegst du Geld. Aber du darfst halt nicht das Geld, das du dann kriegst eventuell, mit einer persönlichen Anerkennung verwechseln. Das muß dir klar sein, daß es das nicht bedeutet. Es bedeutet einfach nur eine Vergütung deiner Leistung, mehr nicht.

So. Wenn du jetzt aufhörst – also wenn du diesen Glauben: „Wenn ich nur genug leiste, werde ich geliebt, oder auch nur gemocht, oder anerkannt“ – wenn du aufhörst, diesen Glauben weiter aufrechtzuerhalten, dann kannst du erstens aufhören mit der ganzen Arbeiterei, die du nur deswegen machst, um von Leuten irgendwie was wiederzukriegen, was sehr viel Streß schon mal abbaut, weil du das jetzt einfach nicht mehr machen brauchst. Und dann hast du eine Menge Zeit, die du für dich selber benutzen kannst, wo du dich dann mal fragen kannst: „Okay – ich hab jetzt aufgehört, das zu machen, um andere Leute zufriedenzustellen, damit sie dann ihrerseits mich mögen, mich lieben, oder mich dulden“, oder was auch immer du dir davon erhoffst. „Ich hab damit jetzt aufgehört, und jetzt will ich mal gucken: Was will ich eigentlich selbst? Ja? Was ist es denn?“

 Ja, immer wenn ich mich das frage, dann kriege ich da gar nichts. Irgendwie will ich gar nichts mehr. Ich leb nur noch so vor mich hin irgendwie. Ich will auch kein Lichtarbeiter sein oder irgendein Weltenretter oder sonstwas. Irgendwie will ich auch nicht mehr singen. Ich hab schon ewig diese Gitarre nicht mehr – fast ewig nicht mehr benutzt. Mir ist nach gar nichts mehr. Das ist, was ich nicht verstehe. […]

 Du könntest z.B. mal da deinen Weg des Künstlers wieder machen. „Was hab ich noch nie gemacht, was sich anhört, als könnte es Spaß machen?“ oder so. Dann schreibst du mal zehn Sachen auf, und dann guckst du, ob dann Synchronizitäten entstehen. Wäre eine Möglichkeit, nicht.

 Aber ich würde erstmal empfehlen, wirklich nicht so schnell aufzugeben und zu sagen: „Da kommt nichts“, sondern einfach erstmal zu warten und gucken, ob Impulse kommen. Die müssen ja nicht als Idee unbedingt gleich kommen, sondern vielleicht sagst du einfach: „Ich hab jetzt nen Impuls, einfach nur rauszugehen. Ich weiß noch gar nicht wieso und wohin, aber ich geh jetzt einfach mal raus.“ Und dann folgst du dem. Das ist was, was dein Verstand gar nicht gerne macht. Nicht, der will immer wissen: „Wo gehen wir hin, und was machen wir dann dort?“ und so. Aber versuch mal einfach, das zu machen, ohne vorher irgendwas zu wissen. Einfach mal zu machen, was da durchkommt.

 Und dann, wenn du das gemacht hast, kommt Schritt 2, nicht. Sagen wir mal, jetzt bist du draußen, und dann gehst du da zu irgendeiner Bushaltestelle oder sonstwas, und dann stellst du fest, du bist jetzt im Bus da und da hin. Und dann steigst du vielleicht irgendwo aus, ohne zu wissen, warum du jetzt hier aussteigst und nicht woanders. Ja? Einfach irgendwelche Dinge tun, ohne daß du irgendeine Ahnung hast, warum und wieso. Einfach weil das das ist, was im Moment grad durchkommt.

 Und da würde ich mir jeden Tag ein bißchen Zeit für nehmen, einfach mich hinzusetzen und zu fühlen: Was möchte denn da kommen? Einfach mal fühlen: Was ist denn wirklich, was ich möchte? Haben wir ja damals mal besprochen, mit dem authentischen Impuls und so. Und dann guckst du mal, was kommt.

 Und die andere Sache, die ich ansprechen wollte, ist: Wenn du aufgehört hast zu kontrollieren – nicht, so Leistung gegen Liebe oder Anerkennung oder Dazugehören oder sonstwas, dann kannst du dich öffnen für das, was von sich aus zu dir fließen WILL. Nicht, das eine ist: Ich mache was, ich geb was dahin, und dann kriege ich von da was wieder. Und wenn ich das dann nicht wiederkriege, hab ich ein Recht, mich zu ärgern, daß das nicht gekommen ist, obwohl ich doch geleistet habe.

Aus dieser Perspektive ist das sogar logisch: Wenn du denkst, daß du für eine Leistung was wiederzukriegen hast in irgendeiner Form, und das dann nicht kommt, ist es aus dieser Perspektive logisch, daß man dann sauer sein kann, daß das nicht gekommen ist, oder enttäuscht, oder wie auch immer.

Jetzt ist es so: Wenn du was aus Liebe machst, weil du es willst, ist es dir vollkommen wurst, ob dir irgendjemand was dafür gibt oder nicht, weil du tust es aus Liebe zur Sache, nicht aus Erwartung von was, was zur dir zurückkommt. Wenn ein Maler malt, weil er gerne malt, weil ihm nichts mehr Spaß macht als zu malen, dann ist dem das scheißegal, ob das Bild sich hinterher verkauft, und wenn ja, wieviel er dann dafür kriegt oder was auch immer. Natürlich möchte er gerne nen guten Preis dafür haben dann auch, nicht. Aber das ist was, was erstmal nicht die Motivation ist. Ja? Natürlich bist du froh, wenn du deinen Materialpreis zumindest mal wiederkriegst und vielleicht auch noch was drüber, oder vielleicht sogar viel, oder wie auch immer, ja? Aber du malst es nicht deswegen.

Okay. Also wenn du was aus Liebe machst, dann machst du es, weil du in diesem Moment diese Sache tun WILLST. Weil das deine Freude ist, das zu machen. Und dann interessiert’s dich nicht – nicht, wenn dann Leute kommen und sagen: „Oh, hat uns geholfen! Haben wir uns gefreut“ -, nicht, dann freut es dich, aber das ist nicht der Grund, warum du’s machst. Der Grund ist, daß du es tun WILLST. (lacht) Ja?  Und das ist das, was ich schwer, schwer empfehle, immer, immer mehr zu tun. Und wenn du überlegst, was zu tun, daß du überlegst: Fließt das aus meinem Innern? Ist das das, was ich wirklich jetzt tun WILL? Was MEINE Freude ist, jetzt in diesem Moment zu tun? Oder ist es was, wo ich denke, daß ich dazu verpflichtet bin? Oder ist es was, wo ich denke, daß ich da was für kriege? Ich sag nicht, daß du nicht für M. Flyer übersetzen kannst,  ja? Aber bei den normalen Sachen in deinem normalen Leben, daß du einfach DICH fragst: Will ich das jetzt wirklich machen? Und wenn die Antwort NEIN ist, dann TU – ES – NICHT!  […] Und wenn du es auch zehnmal besser kannst als die ganzen anderen Leute, die da sind. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist bei jeder Handlung, ob du die Handlung um ihrer selbst – willen – machst.

Ja, aber da würden doch dann sehr viele Handlungen unter den Tisch fallen. Ich meine, man macht ja nicht den Abwasch, weil man so gerne abwäscht, sondern man macht ihn, weil man ihn machen muß. (lacht) Weil sonst irgendwie alles voll mit dreckigem Geschirr ist.

Njaaa. Aber du kannst ja trotzdem gucken, ob du da nicht das Gefühl haben kannst, daß du was machst auch um seiner selbst willen. Nicht? Du machst es, damit es hinterher sauber ist. Du machst es nicht, damit dir jemand auf die Schulter klopft und sagt: „Boh, hast du toll aufgeräumt!“ Das meine ich jetzt. Die äußerliche Anerkennung, die sollte immer als zweites kommen und nicht als erstes. Weil wenn du sie als erstes setzt und die dann nachher nicht kommt, bist du immer enttäuscht und hast ein Scheißgefühl, und dann denkst du: „Ach, das hab ich jetzt gemacht so toll, und kein Mensch lobt mich dafür!“ Ja? Und da bist du dann traurig, daß du das gemacht hast. Aber wenn du es gemacht hättest, weil das dir ein Bedürfnis war, dann wäre die Befriedigung über diese Handlung immer noch da, auch wenn das sonst kein Schwein interessiert. Da bräuchtest du gar nicht irgendwie enttäuscht zu sein. Weil dann freust du dich, wenn du aufgeräumt hast, einfach über dein ordentliches Zimmer für dich selbst, und da brauchst du niemand, der zu dir sagt: „Boh, hast du das toll gemacht!“ Brauchst du nicht. Das meine ich – dieses Von-anderen-Menschen-dafür-belobigt-werden-Wollen und so. Da kannst du einfach mit dir selbst, mit dem, was du gemacht hast, zufrieden sein und brauchst nicht zu gucken, wie viele Leute das jetzt irgendwie noch gut finden oder nicht, ja? Das ist mein Punkt bei der Sache. Du mußt jetzt nicht unbedingt Liebe für deinen Abwasch empfinden. Aber daß du es machst, weil du es jetzt machen willst. Weil du das Gefühl hast: „Hey! Ich mach jetzt den Abwasch! Nicht, weil ich denke, daß ich muß, sondern weil ICH das jetzt mache!“ Ganz einfach.

So. Das ist die eine Sache: die Liebe zur Sache, die man tut, und einfach keine Dinge mehr tun, die man nicht liebt. Wenn du das Gefühl hast, du machst es aus Pflicht – vergiß es einfach! Dann gibt es andere Dinge, die besser wäre, zu machen. Und auch wenn du das Gefühl hast, du machst es vielleicht nicht aus Pflicht, sondern weil du hoffst auf Sympathien oder sowas, die du im Austausch dafür kriegst – auch dann. Das sind alles extrinsische Motivationen. Schönes Wort! (lacht) Nämlich Motivationen, die nicht in der Sache selbst drin sind, sondern irgendwie von außen kommen. Und die intrinsische Motivation ist die Befriedigung, die darin liegt, das einfach zu tun, weil du es liebst, das zu tun.

 Klingt so nach Manager-Kurs. (lacht)

(lacht) Ja, naja. Die heutigen Manager sind nicht so blöd. Die wissen schon ein paar Sachen. Und geh nach der intrinsischen Motivation. Geh nach dem, was DU TUN WILLST. Und wenn das jetzt so ist – weil es kann sein, weil du es lange so gemacht hast -, daß dann erstmal eine Leere kommt, wenn du aufhörst, die Dinge zu tun um dieser extrinsischen Belohnungen willen, ja? Dann kann es sein, daß dann erstmal was kommt: „Ja, was mach ich denn dann? Höh.“ Ja? Höh. Dann bleibst du halt erstmal mit dem Höh eine Weile da, nicht. Das wird sich schon wieder verwandeln. Du mußt halt nur lange genug dabeibleiben und nicht gleich wieder nach was suchen, womit du deine Zeit totschlagen kannst. Einfach nur: „Höh. Jetzt hätte ich das gemacht, aber das ist weg.“ Das ist das, was die Hathoren sagen mit den Übergangszuständen, daß dann die Wahrnehmungsmarker verschwinden. „Früher habe ich da immer das gemacht, aber das geht jetzt nicht mehr. […].“

Ja – dann bleibst du halt in dem Zustand der Leere und wartest, ob was kommt, und versuchst nicht, die Leere vollzustopfen mit irgendwas, was du schon kennst, oder was du früher immer gemacht hast, noch mal zu aktivieren, sondern bleibst einfach mit dem. Und dann fragst du dein Herz: „Ja, was möchte ICH denn?“ Und wenn da nicht gleich was kommt, dann wartest du halt, bis was kommt! So wie vorhin, da dachtest du: „Ach, wär doch cool, ein bißchen Musik zu hören.“ Ja, dann mach doch das. Kommst du besser drauf, als wenn du vielleicht irgendwelche Lichtarbeitertexte liest, wenn du mal drei Lieder hörst, die dir mal wirklich Spaß machen! Das ist so wichtig! Das wird immer so wenig erwähnt: die Dinge zu tun, die einem Spaß machen, wo man ein gutes Gefühl kriegt, statt über die nächsten Sonnenstürme nachzudenken oder über die Hungersnot in Somalia. Mach doch einfach mal das, was dich gut draufbringt!

Wenn es dich gut draufbringt, nach Somalia zu spenden, dann mach das! Aber guck erst mal, was es ist, was DU WILLST! Weil das ist dein Kompaß: dein Gefühl. Wenn dir gar nix einfällt, dann überleg: „Ja, was würd mir denn jetzt mal wirklich SPASS machen? Was würd mich denn mal richtig gut draufbringen und ein großes Grinsen in mein Gesicht zaubern, das von einem Ohr zum andern geht?“ Und dann machst du das. (lacht)

Und was mach ich, wenn ich so drauf bin [in depressivem Tonfall]: „Ach, was würde denn mal ein Grinsen in mein Gesicht zaubern? Mir – fällt – nichts – ein.“

Tja – wenn dir nichts einfällt, dann brauchst du wahrscheinlich dringend einen Therapeuten. 😉 Nee. Dann guck mal, wie lange du diesen Zustand halten kannst, jetzt mal einfach diesen Mir-fällt-nichts-ein-Zustand. Guck mal, wie lang du es schaffst, den aufrechtzuerhalten, willentlich. Ich glaub, das wird nicht länger als 5 Minuten vorhalten.

Meinste? Ich hab den doch schon seit Jahren jetzt! (lacht)

Nee. Wenn du bewußt drin bist und du sagst: „Ich will jetzt in einem Zustand sein, wo mir absolut nichts einfällt, was ich machen könnte, was mir wirklich Spaß macht!“ – dann guck mal, wie lang du das schaffst! Da bin ich sehr gespannt. Nicht, die Leute machen’s meistens andersrum. Die denken: „Oh Gott, ich muß mir was einfallen lassen, was ich tun könnte.“ Und dann funktioniert das meistens nicht. Aber du kannst auch sagen: „Okay – ich werde jetzt bewußt einen Zustand erschaffen, in dem mir absolut nichts einfällt, und dann gucke ich mal, wie lange ich den halten kann (grinst), wenn ich mir wirklich Mühe geb.“ (lacht) Und dann sollst du mal sehen, wie schnell da irgendwas kommt. Glaub’s. Es ist wirklich so. (lacht)

 Ja, okay, ich probier’s. Werden wir ja dann sehen.

So, jetzt kommen wir zu dem nächsten Punkt, den ich schon die ganze Zeit da erwähnen möchte. Und das ist, daß, wenn du aufhörst, von anderen Leuten Dinge zu erwarten dafür, daß du was getan hast, was du eigentlich gar nicht tun wolltest (lacht) vielleicht – vielleicht wolltest du’s auch manchmal, dann hast du vielleicht auch hinterher nicht so ein Problem, wenn da niemand was mit anfangen  kann, weil du hast es ja gemacht, weil du Bock drauf hattest -, aber wenn du aufhörst, irgendwas zurückzuerwarten, was nämlich eine Form von Kontrolle ist –  nicht: Ich mach für dich das, dafür will ich dann aber auch das wiederhaben. Ich will wenigstens, daß sich jemand freut. Ich will wenigstens, daß sich jemand bedankt, daß ich das gemacht hab, wo ich das doch eigentlich gar nicht wollte. Nicht? Wenn man schon was macht, was man nicht will, dann will man wenigstens was dafür kriegen! (lacht fröhlich)

 Boh, bist du fies! (lacht)

Na, ist doch so! So funktioniert der ganze Arbeitsmarkt. Tausende von Leuten, die Dinge tun, die sie nicht tun wollen und dafür was kriegen, was mit diesen Dingen nichts zu tun hat. Das nennt Marx „Entfremdung der Arbeit“, und er hat vollkommen recht. Du kriegst was, was nicht in der Arbeit als solcher begründet ist dafür, daß du etwas tust, was mit dir und deinem Leben eigentlich nix zu tun hat und was du auch gar nicht machen willst.

War das vielleicht ne Inkarnation von dir, Karl Marx? (lacht) Oder warum kommst du auf den immer wieder zurück?

Ich komme auf ihn zurück, weil er viele Sachen gesagt hat, die bis heute stimmen. Das einzige Problem damit ist, daß Leute versucht haben, diese Prinzipien auf eine falsche Weise anzuwenden, und das nicht funktioniert hat. Und deswegen denken jetzt viele Leute heute, Marxismus ist eigentlich Schrott. Aber was er in Wirklichkeit gesagt hat, das trifft in hohem Maße zu bei vielen Dingen. Es ändert sich natürlich jetzt vieles, weil die Wirtschaft so, wie sie ist, einfach nicht mehr funktionieren kann auf der Basis. Man versucht halt immer noch, hinten und vorne zu retten und zu flicken, aber es kann nicht mehr funktionieren! Es kann nur funktionieren auf der neuen Basis, nämlich daß wirklich jeder anfängt, die Dinge zu tun, die aus ihm raus strömen WOLLEN! Und dann kommt alles ins Lot, dann kommt alles ins Gleichgewicht, dann kommt alles in die Verbindung, dann kommen Dinge raus, die Spaß machen, die zusammenpassen, die die Energie heben und insgesamt alles sich dann zusammenfügt. Ja? Das jetzt mal nur so als Ausblick auf was passiert, wenn nicht nur du und nicht nur ein paar Lichtarbeiter, sondern eine erkleckliche Anzahl von Leuten anfängt, die Dinge zu tun, die sie wirklich von Herzen tun WOLLEN – nicht, weil ihnen irgend jemand Geld dafür gibt, sondern weil es ihr tiefster innerer Wunsch ist.

Und wenn du aufhörst, diesen Deal zu machen: Ich geb dir das, dafür mußt du mir dann aber auch das geben, dann hast du natürlich keine Handhabe mehr über das, was du bekommst. Nicht? Das ist das Problem. Das ist im Grunde die Anwendung von dem, was schon A. dir erzählt hat damals. Er hat versucht, es zu kaufen mit Macht, mit Dingen, mit, wenn man so will, auch Leistungen und so. Und da hat er festgestellt, daß das, was man da zurückbekommt, nicht Liebe ist. Und das stellst jetzt auch du fest. (lacht) Also jeder hat ja so seine eigene Lernkurve diesbezüglich. Weil es reicht ja nicht, daß er dir das jetzt erzählt, sondern es ist ja ne Erfahrung, die zu machen ist. Du mußt das ja erstmal selber merken: Ich hab versucht, mir Liebe zu kaufen, und es funktioniert nicht, denn was man wiederkriegt, ist keine Liebe. Wenn man Glück hat, kriegt man Dankbarkeit oder vielleicht ein Lob oder ne Anerkennung, und wenn man Pech hat, kriegt man gar nichts außer Frustration und ein Gefühl von vielleicht etwas Selbstrechtfertigung, daß man sich sagt: „Ich reiß mir den Arsch auf für die Leute, und sie sind’s nicht wert!“ Das kann man sich dann vielleicht auch noch als moralische (lacht) Gratifikation irgendwie ans Revers heften, wenn man jetzt so drauf ist.

So, dann bist du nämlich da, wo er war, an dem Punkt: aufzugeben, das zu tun, womit du dir sozusagen den Liebesersatz erkauft hast, und zu gucken, was passiert, und sich auf diese Leere, die dann erstmal folgt, wirklich, wirklich einzulassen. Weil da stehst du nackt da, und dann sagst du: „Ich weiß es nicht – ich weiß nicht, ob mich irgendjemand lieben wird, wenn ich einfach nur bin, wie ich bin, ohne daß ich was leiste. Vielleicht wird niemand mehr was von mir wollen. Vielleicht werd ich nie mehr eine e-mail kriegen von irgendwem, der fragt, wie’s mir geht. Oder vielleicht werd ich beim alten Eisen landen, in einem Seniorenheim für Arme oder so. (lacht) Ja? Aber ich will nicht mehr mir selber das vormachen, daß das Liebe ist, oder daß man das damit kriegen kann. Und dieses Risiko, das gehe ich ein.“ Und dann bist du da und hast nix mehr. Dann hast du auch keine Handhabe mehr. Dann hast du auch keine Rechtfertigung dafür, wenn du sauer oder traurig bist, daß du das nicht bekommst, was du dir wünschst. Dann mußt du einfach diese Traurigkeit fühlen. Dann mußt du sagen: „Ich kann es nicht manipulieren, ich kann es nicht erkaufen, ich kann nur sehen: Okay, ich krieg’s nicht, und damit muß ich leben, und auch mit dem Gefühl, das es in mir auslöst.“

 Und dann kann es aber passieren, daß, obwohl du gar nichts getan hast, um es herbeizuführen, weil du nämlich ja auch nichts tun kannst, um das herbeizuführen, daß einfach Liebe zu dir kommt, einfach so, ohne daß du das geringste getan hast dafür. Nicht als Gegenleistung, sondern als Geschenk. Ein Geschenk kann man nicht erzwingen, man kann es nicht erkaufen. Vielleicht kann es auch wieder weggehen, weil es gibt keinen Weg, um es zu kontrollieren. Du kannst einfach nur sagen: „Okay, ich öffne mich dafür, entweder es passiert oder es passiert nicht.“ Das einzige, was du kontrollieren kannst, ist, ob du liebst. Dich dafür zu öffnen. Das kannst du tun. Ob zu dir was kommt, darüber hast du keine Macht.

 Und das ist einerseits eine – ja, irgendwie frustrierende Situation, daß man einfach zugeben muß: Man hat keine Macht darüber! Man kann absolut nichts tun, um das irgendwie herbeizuführen. Aber es macht dich auch frei. Es macht dich frei von der Notwendigkeit, das immer wieder versuchen zu müssen herbeizuführen. Es macht dich auch frei von den Enttäuschungen, die kommen, wenn du es versuchst, dir irgendwie durch einen Handel zu ergattern oder wie auch immer, ja?  All diese ganzen Dinge, die du veranstaltet hast, womit du dachtest, das kontrollieren zu können, davon macht es dich frei, weil du weißt, es geht sowieso nicht! Das war alles totaler Bullshit!

 Und das ist jetzt aber was, was nicht nur dein Prozeß ist, nicht. Wenn du mal an die ganzen Leute denkst, die wirklich Macht und dickes, fettes Geld haben – die machen die gleiche Erfahrung, früher oder später: daß all ihre Macht und all ihr Geld bestimmte Dinge nicht ihnen geben können. Und da kann man dann sagen: „Okay, ich leb damit. Wenn die gute Blondine damit zufrieden ist, daß ich für ihren Unterhalt aufkomme, und sie mir dafür Sex gibt, dann reicht mir das. Mehr will ich nicht.“ (lacht) Oder du kannst sagen: „Okay, ich werd mich einfach so viel wie möglich dafür öffnen, daß das einfach so kommen kann, auch wenn ich überhaupt nicht glaub, daß ich’s wert bin.“ (lacht) Weil das liegt ja meistens hinter den Versuchen, es zu erkaufen, daß man denkt, so, wie man ist, ist man es nicht wert. Da würde einen niemand lieben. Und dann bist du schutzlos. Du bist offen. Du kannst einfach nichts machen, außer es zulassen, wenn es da ist, und damit leben, wenn es nicht da ist.

Und dann kann aber passieren, daß das Wunder geschieht und du feststellst: „Hey, es war die ganze Zeit da! Nur, daß durch meine ganzen Versuche, das mir irgendwie zu erarbeiten, ich gar nicht gesehen hab, daß es die ganze Zeit schon da war! Ich dachte, ich muß hinter was herrennen, ich dachte, ich muß mir was erarbeiten, erkaufen – und dabei war es die ganze Zeit da!“

 Das ist jetzt ne Erfahrung, die du machen kannst dabei. Die kannst du aber nur machen, wenn du die ganzen Manipulationsversuche aufgibst. Und das, würd ich sagen, reicht erstmal zu dem Thema. Und dann kannst du ja mal gucken, ob du es hinkriegst, einfach zu sagen: „Ja, ich höre auf, irgendwas dafür tun zu wollen und öffne mich für das, was von alleine kommt, und öffne mich auch dafür, wenn jetzt nichts kommen sollte.“ Und dann guckst du mal, was passiert. Da bin ich sehr gespannt schon.

 Ja. Okay. (lacht) Ich danke dir für die … Belehrung.

 (lacht) Okay, dann viel Spaß mit den Erfahrungen. Bis später.

(c)  Zarah Zyankali 2011. Bitte nicht woanders posten – auch nicht auszugsweise -, sondern einfach nur einen Link hierher setzen, wenn ihr es weitergeben wollt. Danke.

4. Advent – Die neue Erde erträumen

Veröffentlicht Januar 23, 2013 von Zarah

Schamerfüllt muß ich gestehen, daß sich beim letzten Beitrag ein paar dicke Fehler eingeschlichen hatten. Es war nämlich der 3. Advent, nicht der 4., und die seltsame Begegnung mit den Lichtarbeitern sollte erst 3 Tage später stattfinden. Das lineare Zeitgefühl ist mir tatsächlich ziemlich abhanden gekommen. Und eine aufmerksame Leserin wies mich per Mail auf einen wichtigen Schreibfehler hin. Ihr seid super!!! Das ist schon ein echter Service, wenn man nicht mehr selbst auf die Tippfehler achten muß … 😉 Ich habe jetzt alles korrigiert, aber neue Fehler werden sicher kommen. *lol*

Somit komme ich also jetzt dann doch endlich zum 4. Advent. Das war der letzte Tag des von den Hathoren für das Galaktische Alignment angegebenen Zeitfensters. Am Abend des 23. Dezembers sollte man sich in den Aethos-Zustand versetzen und eine Vision für die neue Erde erschaffen.

Das habe ich in meiner Badewanne gemacht.  😉 Ich fing einfach erstmal damit an, daß ich mir vorstellte, wie eine neue Erde aussehen müßte, die mir gefallen würde. Da ich ein ziemlicher Fantasy-Freak bin, bevölkerte ich den Planeten zunächst mit allen möglichen Rassen, nur um schon mal einen Anfang zu haben. Dann ließ ich es einfach fließen …  und werde ab jetzt „meine“ Version der neuen Erde in der Gegenwartsform beschreiben.

Verschiedene Rassen

Also es gibt unterschiedliche Rassen, die alle in Frieden miteinander leben. Unter anderem Orks, Drachen, Elfen, Kobolde und auch einige außerirdische Rassen. Ach ja … Menschen gibt es natürlich auch. *lol*

Die Orks leben in felsigen Gebirgsregionen und haben eine Stammesgesellschaft. Sie bleiben im allgemeinen unter sich. Die Drachen wohnen zwar auch im Gebirge, das stellt aber kein Problem dar. Wenn ein Drache sich nahe einer Orksiedlung niederläßt, betrachten die Orks das als ein glückhaftes Omen und fühlen sich geehrt. Sie haben keinerlei Interesse, Drachen zu bekämpfen. Eher im Gegenteil, sie freuen sich und suchen die Drachen auf, um sich von ihnen Rat und Weisheit zu holen.

Die Elfen leben in idyllischen Tälern. Sie haben eine Architektur, die jedoch der Natur so angepaßt ist, daß man die Gebäude kaum von der Umgebung unterscheiden kann. Darin sind sie Großmeister. Genau habe ich ihre Kultur und Gebräuche noch nicht erforscht.

Dann gibt es Lichtstädte hoch oben in den Anden. Dort leben diejenigen Lichtarbeiter, deren Schwingung so hoch ist, daß sie nur an diesen Kraftplätzen leben können. Sie haben Priester, die sich in so etwas wie „Lichtweben“ spezialisieren. Sie erschaffen sehr kunstvoll gewebte, hauchzarte Energiegebilde. Diese braucht man manchmal, um bestimmte Dinge zu bauen, und muß sich dann auf die Reise zu ihnen machen.

Zeitreisen-Ebene 1: Schriftgelehrter im alten Ägypten

Damit kommen wir zum Thema Reisen. Zunächst mal gibt es Zeitreisen. Man kann in die Vergangenheit sowie in die Zukunft reisen, um die betreffende Kultur zu erforschen oder um dort in alten Büchern zu lesen, die es in der „Gegenwart“ nicht mehr gibt. Z.B. kann man die Bibliothek von Alexandria aufsuchen und dort die seltenen alchimistischen Werke studieren.

Als ich mir das vorstellte, war ich dann auch schon auf so einer Zeitreise. Ich befand mich im alten Ägypten und war Schreiber und Schriftgelehrter. Leute kamen zu mir, um ihre Briefe oder sonstigen Schriftstücke verfassen zu lassen. Ich beherrschte auch mehrere Sprachen (Griechisch, Assyrisch, Babylonisch, Sumerisch) und kannte mich mit alten Symbolen aus.

Das war natürlich meine „Tarnung“.  Als Schriftgelehrter würde ich die beste Gelegenheit haben, die Schriften, an denen ich interessiert war,  zu Gesicht zu bekommen. Für meinen Unterhalt war ebenfalls gesorgt, und niemand würde Verdacht schöpfen, daß ich gar nicht wirklich aus dieser „Zeit“ kam, sondern ein Reisender aus der Zukunft war.

Während ich dort auf dem Markt stand und für Leute Briefe schrieb, kam ein Mann zu mir, der meinte, er hätte ein kostbares Schriftstück und bräuchte jemand, der es für ihn übersetzt. Da er es nicht aus der Hand geben wollte, ging ich mit ihm nach Hause und bekam dort erst einmal Abendessen. Dann machte ich mich ans Werk.

Mein Auftraggeber wohnte in einer Art „Villa“ außerhalb der Stadt. Er hatte eine beeindruckende Privatbibliothek mit vielen kostbaren alten Schriftstücken und einem schönen Schreibtisch. Ich fühlte mich schon privilegiert, diese Bibliothek betreten und darin arbeiten zu dürfen. Er sagte, wenn ich diese Übersetzung zu seiner Zufriedenheit erledigte, würde er mir noch weitere Aufträge anvertrauen. Das war natürlich eine verlockende Aussicht.

Zeitreisen-Ebene 2: Außerirdische in Sumer – Das Elixier des langen Lebens

Der Papyrus war in sumerischer Keilschrift. Es mußte also die Abschrift einer Tontafel sein. Während ich mich in den Text vertiefte, wurde ich in die Handlung hineingezogen. Ich sah alles, was sich dort abgespielt hatte, während es passierte, als wäre ich selber dort.

Es war die Hauptstadt des alten sumerischen Reiches. Dort erschienen drei Außerirdische und verlangten, zum Herrscher gebracht zu werden. Daraufhin wurde erstmal ein Bote losgeschickt, um in Erfahrung zu bringen, ob der Herrscher die drei empfangen würde. Er kam im Eiltempo zurück mit dem Auftrag, sie sofort dorthin zu bringen.

Der Herrscher mußte erst noch eine Audienz zu Ende bringen, als sie dort eintrafen. Dann zog er sich mit seinen Besuchern in ein Privatgemach zurück und verlangte, nicht gestört zu werden.

Es stellte sich heraus, daß er ebenfalls zu diesen Außerirdischen gehörte, aber sozusagen hier als Herrscher über deren Erdenkolonie eingesetzt war. Die Menschen durften das nicht wissen. Sie dachten, er sei einer von ihnen. Er war schon über dreitausend Jahre dort. Nur ein ganz spezielles Elixier ermöglichte es ihm, so lange am Leben zu bleiben. Dieses Elixier mußten ihm seine außerirdischen „Verwandten“ regelmäßig bringen, doch ihre Heimatwelt befand sich nur zu bestimmten Zeiten nahe genug an der Erde, daß sie kommen konnten. So lange mußte das Elixier reichen.

Dieses Mal hatte es wohl aufgrund einer planetaren Unregelmäßigkeit besonders lange gedauert, bis sie hatten kommen können. Der Herrscher war dem Tode nah, und seine Besucher sahen das auch sofort. „Wir müssen ein Heilfeld aufbauen“, sagten sie. Zu dritt bauten sie so etwas wie eine silberfarbige Energiekapsel um den Herrscher und versetzten ihn in einen Heilschlaf. Dann flößten sie ihm sofort etwas von dem Elixier ein, um seinen Körper zu stärken. Danach  begannen sie, bestimmte Energiebahnen in seinem Körper wieder zu öffnen, die sich durch den langen Aufenthalt in einer kargen und trockenen Landschaft geschlossen hatten.

Mit „Landschaft“ ist hier nicht nur die äußerliche Landschaft gemeint, sondern auch das geistige Klima. Es war, vom Bewußtsein her betrachtet, die dichteste 3-D-Struktur, die überhaupt vorstellbar war. Der Herrscher war dort praktisch allein, er hatte nicht seinesgleichen, mit denen er hätte ein anderes Feld aufbauen können. Es waren zwar welche mit ihm gekommen, doch sie waren schon lange gestorben. Er war als letzter übrig und hätte es auch nicht mehr lange gemacht, wenn nicht im letzten Augenblick die drei mit dem Elixier bei ihm erschienen wären. Es war schon fast zu spät.

Nachdem die drei Besucher die Energiebahnen im Körper des Herrschers geöffnet hatten, aktivierten sie eine Art Zellfluidum, welches die Zellen normalerweise selbst produzieren konnten, doch aufgrund der langen Zeit, die er in dem unwirtllichen Klima verbracht hatte, hatten seine Zellen die Produktion eingestellt. Als das Fluidum anfing zu fließen, wußten die drei, daß er den kritischen Punkt überwunden ahtte. Er würde durchkommen. Er brauchte nur etwas Zeit, um wieder ganz der Alte zu werden.

Zurück in Ägypten

Mein Auftraggeber fragte mich, ob ich schon etwas herausgefunden hätte. Ich erzählte ihm das Stück, das ich bereits übersetzt hatte. Daraufhin stellte sich heraus, daß er die legendäre Bibliothek von Thoth geerbt hatte – das war die Biblitohek, in der ich saß! – und daß er an dem Rezept für das Langlebigkeits-Elixier interessiert war. Da mußte ich ihn leider enttäuschen: ein Rezept war nicht angegeben, denn soweit ich es verstanden hatte, gab es die Zutaten für das Elixier nur auf der Heimatwelt der Außerirdischen. Sonst hätte der Herrscher es ja ganz einfach selbst herstellen und sich und seine Gefährten damit versorgen können.

Doch mein Auftraggeber war von dieser Nachricht keineswegs entmutigt. Thoth war bekannterlich ein Eingeweihter und Meister-Alchimist gewesen und kannte das Geheimnis des langen Lebens. Irgendwo in einer seiner vielen Schriften mußte es ja stehen … ich konnte mich also auf einen längeren Aufenthalt in seinem Hause freuen.

Beim nächsten Mal geht’s dann weiter mit Portalen und dem Verbiegen von Zeit. Stay tuned!  😉