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Celia Fenn: Erden-Meisterschaft und das Finden eures Seelenteams 2016

Veröffentlicht Februar 8, 2016 von Zarah

Erden-Meisterschaft und das Finden eurer Seelenfamilie 2016

Erzengel Michael durch Celia Fenn

gepostet am 6.2.2016

Originaltext HIER

Geliebte Erdenfamilie, während ihr euch in den zweiten Monat des Jahres 2016 hineinbewegt, bleibt die Energie weiterhin intensiv, und die Herausforderungen, mit denen ihr im Alltag konfrontiert seid, setzen euch noch für eine Weile unter Druck. Am 2/2, oder dem 2. Februar, gab es eine kraftvolle Zeitlinienanpassung auf der Erde. Der Zweck dieser Anpassung bestand im Rekalibrieren und Anpassen der Zeitlinie der Neuen Erde nach den größeren Veränderungen im Februar 2014, welche die Erde in die Ausrichtung auf die Frequenzen der Neuen Erde brachten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Erdenzeitlinien auf die neue hyperdimensionale Zeit/Raum-Realität ausgerichtet, welche die Neue Erde manifestiert.

Die Verwirrung und das Chaos, die durch diese Zeitlinienanpassungen entstehen, machen sich weiterhin bemerkbar, während die alten drittdimensionalen Strukturen angesichts dieser kraftvollen neuen Quantenströme des energetischen Ausdrucks weiterhin rapide zusammenbrechen. Wir werden später noch mehr darüber sagen, doch zunächst möchten wir gerne das äußerst wunderbare Thema eurer Beziehung mit der neuen multidimensionalen Erde im Jahre 2016 ansprechen.

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Verkörpert die Heilige Erde: Ihr seid Eins

Geliebte, während ihr beginnt, eure Macht als Multidimensionale MeisterInnen von Zeit und Raum an euch zu nehmen, ändert sich eure Beziehung zur Erde ebenso wie eure Perspektive vom Leben auf der Erde. Wie alle Dinge in der Schöpfung ist die Erde heilig und angefüllt mit Göttlichem Schöpferischem Licht. Viele von euch kommen aus Traditionen der Spiritualität, die die Erde als minderwertige, von Leiden und Kummer geprägte Umgebung betrachten, und ihr wünscht euch nichts sehnlicher, als diese Erde zu verlassen und “nach Hause” zurückzukehren.

Geliebte, wißt ihr denn nicht, daß ihr zu jeder Zeit “zuhause” seid? Als Multidimensionale MeisterInnen ist das Herz euer Zuhause, und wenn ihr in eurem Herzen präsent seid, dann seid ihr wahrhaft zuhause!

Wir möchten dies noch genauer erklären. Als ihr euren Lichtkörper und euer 13-Chakra-Energiesystem aktiviertet, bewegtet ihr euch weg vom alten 7-Chakra-System mit dem Zentrum im Solarplexus. Jetzt befindet sich euer “Zentrum” oder Gleichgewichtspunkt im Herzen, dem Sitz der Göttlichen Liebe und des Göttlichen Mitgefühls.

Doch wenn ihr in diese Aktivierung eintretet, aktiviert ihr zugleich das Drei-Herzen-System, wobei euer eigenes Heiliges und Göttliches Herz sich auf das Kosmische Herz und das Herz der Erde ausrichtet. Dies ist das Heilige Mysterium der “Drei in Einem”, oder der Drei, die Eines sind. Es ist der Schlüssel zum Aufstieg und der neuen Perspektive vom Leben auf Erden.

Euer neues 13-Chakra-System trägt also die kraftvollen Energieflüsse der Göttlichen Heiligen Herzen, einschließlich eures Göttlichen Herzens und des Herzens der Erde. In eurem neuen Energiesystem habt ihr unter euren Füßen das Erdenstern-Chakra, welches euch mit der Erde verbindet und euch Zugang zu den Akasha-Chroniken eurer Erdenleben gewährt, sowie das Herz der Erde, welches in Resonanz mit dem Kosmischen Herzen und mit eurem eigenen Herzen pulsiert und welches euch Zugang zu den Akasha-Chroniken im Kristallinen Erdenherztempel gewährt.

Geliebte, ebenso wie ihr Eins seid mit dem Göttlichen Licht des Geistes und dem Kosmischen Herzen des Lichts, so seid ihr auch Eins mit der Erde. Die Erde ist ein Teil eures Multidimensionalen Körpers. Die göttliche Schöpferische Intelligenz existiert in der Erde und in allen Erdenschöpfungen.

Denkt für einen Augenblick darüber nach, was das bedeutet. Die Erde ist eine heilige Schöpfung, und die Erde ist ein Teil von euch. Die Art, auf die ihr die Erde wahrnehmt und mit der Erde interagiert, ist auch die Art, auf die ihr euch selbst wahrnehmt und mit eurem eigenen Körper interagiert. Betrachtet ihr euren Körper als vollkommene Schöpfung der Liebe, oder betrachtet ihr ihn als unvollkommen und reparatur- und veränderungsbedürftig, weil er “nicht gut genug” ist?

Wenn ihr von Selbstliebe und Ermächtigung sprecht, bedeutet das auch Liebe und Ermächtigung für die Erde, oder den Erdenanteil eurer selbst. Wenn ihr die Erde liebt und nährt, liebt und nährt ihr einen Teil eurer selbst. Wenn ihr Heilige Zeremonien feiert, um die Erde zu lieben und zu ehren, dann liebt und ehrt ihr euch selbst. Wenn ihr die Erde als schöne und vollkommene Schöpfung der Göttlichen Schöpferischen Intelligenz akzeptiert, dann betrachtet ihr euch selbst ebenso.

Geliebte, ihr seid nicht getrennt von der Erde. Das ist Illusion. Ihr seid die Erde, ein Ausdruck der Erde, solange ihr in materieller Form in einem multidimensionalen Körper auf dem Planeten wandelt.

Was bedeutet dies für einen multidimensionalen Meister? Es bedeutet, daß ihr fähig seid, die Erde als Teil eures Heiligen Dienstes für den göttlichen Schöpferischen Willen zu verkörpern. Ebenso wie ihr Licht und Geist als Sternensaaten und LichtkriegerInnen verkörpern könnt, so könnt ihr auch die Erde verkörpern, als SternenschamanInnen für die Neue Erde. Die Sternenschamanin geht den Weg des Dienstes und der Verkörperung der Erde, sie erträumt und erschafft und hält eine Vision, während sie gleichermaßen fähig ist, Geist und Sternenschicksal zu verkörpern.

Wenn ihr die Erde verkörpert, indem ihr euren physischen Körper und euer physisches Zuhause ehrt, erlaubt ihr, daß kraftvolle Ströme heilender Energie und Lichtcodes durch euch zur Erde und ihren Völkern fließen. Wenn ihr dies in Heiliger Zeremonie mit meditativer Absicht und Aktivierungen tut, verstärkt ihr den Energiefluß vom Kosmischen Herzen und eurem eigenen Herzen zur Erde und erschafft so eine kraftvolle Heilige Vereinigung der Drei Herzen, die kraftvolle Bewußtseinsveränderungen ermöglicht.

Und ihr werdet vollständig verstehen, daß die Erde “Heimat” ist, und daß ihr zur Erde gekommen seid, um bei der Manifestation und Schöpfung eines Garten-Heims für multidimensionale Wesen mitzuhelfen. Auch wenn viele auf der Erde ihre Mission und den Grund für ihr Hiersein vergessen haben, werdet ihr als multidimensionale MeisterInnen euch erinnern und wissen, daß jetzt die Zeit ist, die Heilige Erde zu ehren, wie ihr euch selbst ehrt, und beim Manifestieren des “Heims”, oder des Heiligen Gartens auf Erden mitzuhelfen.

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Das Finden eures Seelen-Teams und eurer Erden-AhnInnengruppe

Während ihr euch in das volle Bewußtsein eurer Verbindung zur Erde und eurem Zugang zu den Akasha-Chroniken der Erde hineinbewegt, werdet ihr beginnen, ein magnetisches “Ziehen” oder eine Anziehung zu verspüren, die euer Erden-Seelenteam zu euch bringen wird. Ihr werdet auch beginnen, die Regungen eurer Erden-”AhnInnen” in eurem Körper und eurem multidimensionalen Sein zu spüren.

Euer Erden-Seelenteam besteht aus jenen Aufgestiegenen und Erwachten Wesen, mit denen ihr zusammenarbeiten werdet, um eure Seelenmission zu erfüllen und die Neue Erde zu manifestieren. Diese neuen Seelenteams werden sich 2016 zum Neubeginn zusammenfinden, der während des Löwentores im August eingeleitet werden und 2017 in die Manifestation kommen wird.

Euer Team werden jene Wesen sein, mit denen ihr eine Seelenfamilien-Resonanz verspüren werdet und die euch in euren Missionen auf der Erde unterstützen werden, so wie ihr sie unterstützt. Ihr werdet sofortige “Verwandtschaft” mit ihnen spüren und ihr werdet feststellen, daß sich neue Gelegenheiten eröffnen, während ihr euch miteinander verbindet, um in neue Projekte zu fließen, die vom Göttlichen Plan und eurem Seelenschicksal, so wie ihr es erschafft, bestimmt werden.

In dieser neuen Form der Seelenteam-Arbeit wird es keine “Führungspersönlichkeiten” und “Berühmtheiten” geben, sondern schlicht erwachte Wesen, die zusammenkommen, um miteinander zu arbeiten, zu erschaffen und zu teilen. Jede/r Einzelne im “Kreis” des Teams wird zu dem beitragen, was durch die Person eingebracht wird, die den Kreis ins Leben ruft. Spirituelle Praxis wird sich also vom “Konsumenten”-Modell, bei dem ihr die Ideen und die Arbeit anderer konsumiert, zu einem “Teilnahme”-Modell wandeln, bei dem ihr an der Schöpfung heiliger Aktivitäten teilnehmt, um eine Realität der Neuen Erde zu manifestieren.

Doch auf einer tieferen Ebene beginnt ihr vielleicht, während ihr euch mit dem Herzen der Erde und mit eurem neuen Zugang zur sechsten Dimension der magischen Kreativität verbindet, in eurem physischen Sein die Regungen des “AhnInnengedächtnisses” zu spüren. Dies kann entweder aus der Vergangenheit oder aus der Zukunft stammen.

Erdenwesen stammen von vielen “Rassen” ab, und genauso wie ihr Sternensaaten seid, seid ihr auch TrägerInnen der “Erdensaat”. Ihr tragt in eurem Körper die Aufzeichnungen und Erinnerungen vieler Wesen und vieler Rassen, von denen manche die Erde verlassen haben, nur um in euch wiederzukehren! Dies sind die Feen und Elfen Europas und Skandinaviens, die Tuatha de Danaan der keltischen Länder, die ersten Völker und ersten Nationen und die StammesahnInnen der indigenen Völker. Wenn ihr diese alten Aufzeichnungen und Erinnerungen findet, können sie an die Oberfläche steigen und euch erlauben, magische Verbindungen mit euren ErdenahnInnen herzustellen, die euch helfen werden, auf magische und ermächtigte Weise auf der Erde zu wandeln! Ihr könntet euch auch von eurer “Erdensaatfamilie” angezogen fühlen, wenn ihr einander in dieser neuen multidimensionalen Realität findet. Welch eine Freude es sein wird, einander zu erkennen und gemeinsam zu erschaffen!

Während ihr in die Erdenverkörperung und den Heiligen multidimensionalen Dienst eintretet, werdet ihr beginnen, euch an diesen Teil eures Seins zu erinnern, und ihr werdet euch zu jenen hingezogen fühlen, die euer “Erbe” in bezug auf die Erde teilen. Ihr werdet die Heiligen Erden-Clans oder -Familien wieder entdecken, denen ihr angehört.

Das Erkennen wird keine Spaltungen verursachen, sondern eine Bewegung hinein in die Einheit im Dienst des Göttlichen Willens und des Göttlichen Plans für die Erde bewirken, während ihr eure Seelen- und Ahnenfamilien über alle Grenzen der Nationen und Rassen hinweg umarmt.

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Erden-/Himmels-Meisterschaft beginnt im Herzen

Wenn ihr in eure multi-dimensionale Meisterschaft eintretet, werdet ihr zu einem Meister bzw. einer Meisterin der Zeit. Die uralten und künftigen Fähigkeiten der Zeitreise werden in der Vierten Bewußtseinsdimension aufbewahrt und im Herzen verankert. Die erste “Fähigkeit” eines Göttlichen Schöpferwesens ist die Fähigkeit, “Zeit” im gegenwärtigen Augenblick zu halten und dann durch den imaginativen und kreativen Ausdruck der Seele in der Sechsten Dimension Realitäten zu weben oder zu formen.

Als Multidimensionale MeisterInnen der Zeit wird sich eure Zeitwahrnehmung verändern. Genauso wie es viele verschiedene Realitäten gibt, gibt es auch viele verschiedene Zeitlinien, oder, wie wir sie lieber nennen, Zeitspiralen.

Der erste Schritt beim Meistern hyperdimensionaler Zeit besteht in dem Verständnis, daß in der alten Realität die Zeit immer so wahrgenommen wurde, als bewege sie sich linear vom Punkt A zum Punkt B. In der neuen Realitätswahrnehmung enthält das Herz alle Zeit, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Von hier aus kann der geschickte Schöpfer eine Zeitspirale aktivieren und eine “Geschichte” erschaffen, die das Leben auf der Erde feiert und ehrt. Eine Meisterin oder ein Meister setzt eine Zeitspirale in Gang, wenn sie oder er ein neues Lebensprojekt anfängt oder eine neue Richtung im Leben einschlägt. In den Händen eines geschickten Zeitkünstlers entrollt sich diese Spirale mit Anmut und Schönheit. Eure Arbeit besteht darin, eure Schöpfungen und Manifestationen zu vervollkommnen, so daß sie zu Schönheit, Harmonie und Liebe erblühen.

Geliebte, eine Zeitspirale setzt man in Gang, indem man im Herzen mit einem Traum oder einem Wunsch beginnt. Wenn ihr das Samenkorn des Wunsches aktiviert, entfaltet es sich zu einem Weg. Die Kunst liegt darin, zu erkennen, wann das Samenkorn sich öffnet und der Weg beginnt. Dann, wenn ihr in diesen Weg hineinfließt, besteht die Kunst darin, diejenigen Entscheidungen zu treffen, die eure Zeitspirale in ihrem Prozeß der Manifestation und Co-Kreation mit anderen unterstützen. Die richtigen Momente und die richtigen Leute aus eurem Seelenclan oder -team auszuwählen, um die Katalysatoren oder Co-SchöpferInnen zu sein, ist essentiell wichtig.

Und wenn ihr mit eurer Manifestation fortschreitet, ist es wichtig, wahrzunehmen, daß der Fortschritt nicht linear ist. Ihr wandelt nicht auf einem linearen Pfad von der Gegenwart in die Zukunft, sondern ihr bewegt euch in sanften Spiralbahnen zu höheren Ausdrucksformen des Bewußtseins und der Schöpfung hin. Ihr braucht vielleicht Geduld, während ihr darauf wartet, daß die Spirale eine Drehung macht und euch zu eurer Manifestation bringt.

Geliebte, wißt, daß dies bedeutet, daß das, was ihr zu erschaffen wünscht, sich nicht entlang eines in die Zukunft führenden Pfades befindet. Es ist nicht gerade außerhalb eurer Reichweite. Es existiert jetzt, und es wartet einfach auf einer höheren Spirale des schöpferischen Bewußtseins auf euch. Wenn ihr euch also fühlt, als würdet ihr im Kreis herumwandern, dann stimmt das vielleicht, und es erfordert nichts weiter als eine Bewußtseinsveränderung, um euch auf die nächste Spirale zu heben. Keine noch so große Anstrengung oder Bemühung wird in der Neuen Realität Manifestationen bringen. Nur die sanfte Anhebung eures Bewußtseins durch fokussierte Absicht, Meditation, Aktivierungen und Dienst wird euch zu diesem höheren Selbstausdruck bringen. Fülle, Liebe, Friede und Harmonie existieren bereits auf der nächsten Spirale der kreativen Reise der Erde und eurer selbst. Strengt euch nicht an und bemüht euch nicht, sondern träumt, erschafft, wünscht und manifestiert, während ihr eure Spiralen in höhere Ebenen Göttlichen Bewußtseins hinein entrollt.

Du bist ein Meister-Zeitreisender und eine Meisterin der Zeitschöpfung in Ausbildung auf der Erde. Du wirst dich an diese Fähigkeiten erinnern, während du gemeinsam mit deinem Seelenteam und deinen AhnInnen-Clans die Erd/Himmels-Verbindung meisterst und eine Heilige Erde erschaffst. Denke daran, daß kraftvolle Magie frei wird, wenn Göttliches Licht vom Kosmischen Herzen zu deinem Herzen und durch dich in die Erde hinein fließt, während ein Heiliger Erdenstrom vom Herzen der Erde durch dein Herz zum Göttlichen Herzen fließt und auf den herabkommenden Strom aus dem Göttlichen Herzen trifft. Diese Spiralflüsse aus Licht und Energie werden zu Erfahrungen, Leben und Bewußter Entwicklung auf Erden gewoben.

Geliebte, denkt daran, bei eurer Heiligen Arbeit und euren Zeremonien mit den Drei Herzen und mit den kraftvollen Strömen von Erde und Himmel zu arbeiten, während ihr auf den Zeitspiralen der Neuen Realität reist und eine Neue Erde manifestiert.

……………………………..

Wenn ihr gerne mehr darüber erfahren möchtet, wie ihr 2016 eure Meisterenergie verkörpert, seid ihr eingeladen, euch Celia Fenn und einer Globalen Gruppe im Starchild-Webinar-Raum zu einer Serie von Webinar-Sitzungen anzuschließen. Diese Sitzungen enthalten Informationen und Unterstützung sowie Meditationen und Aktivierungen mit Erzengel Michael und den Lichtwesen. Außerdem erhaltet ihr Notizen und mp3-Aufnahmen von allen Sitzungen.

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Text © Celia Fenn 2016. Bild © Fiona Owen. Übersetzung © Zarah Zyankali 2016. Der Text darf weitergegeben werden, solange er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angehängt ist und auf die Originalseite sowie die Übersetzung verlinkt wird. Danke.

The Reconnections: Der Umgang mit Emotionen

Veröffentlicht März 2, 2015 von Zarah

 

Die Channelings von Daniel Jacob und den Reconnections sind aus irgendwelchen seltsamen Gründen nicht so bekannt geworden wie die einiger anderer AutorInnen, obwohl  sie super spannend und originell sind und es sie schon ewig gibt. (Vielleicht hat es ja was damit zu tun, daß sie sich eher auf Bewußtseinsprozesse als auf Daten und Vorhersagen fokussieren? 😉 ) Auf der Suche nach DL Zetas „Gedankenviren“ fand ich kürzlich dieses schon etwas ältere Channeling auf meiner Festplatte wieder, und da ich feststelle, daß Emotionen  gerade überall ein ziemlich aktuelles Thema zu sein scheinen (und auch in diesem Text die Rückkehr der Göttin erwähnt wird), hab ich es mal übersetzt. Mir hat die Lektüre einige Aha-Erlebnisse beschert, vielleicht geht es dem einen oder der anderen von euch ja ähnlich.

Zur Übersetzung: Die Reconnections benutzen gerne Wortspiele. Das Wortspiel „De-Liberation“ ist praktisch unübersetzbar. Deliberation bedeutet Überlegung, Planung, Erwägung. Aber De-Liberation bedeutet, sich der Freiheit entledigen oder sozusagen ent-befreien. 😉 Ich habe versucht, das Gemeinte so gut wie möglich rüberzubringen, aber es ging nicht, ohne die englischen Begriffe einzufügen.

Außerdem hab ich mir die Freiheit genommen, die Anrede „you“  an den Stellen, wo es eher um kollektive Prozesse geht, mit „ihr“ und dort, wo es eher um Persönliches geht, mit „du“ zu übersetzen. Für mich ergibt es so mehr Sinn.

Viel Spaß beim Lesen!

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The Reconnections:

Der Umgang mit Emotionen

Originaltext HIER

Liebe Freunde,

mit der vollständigen und vollkommenen Ankunft der als Göttlich-Weibliches bekannten Energie in eurem wahrgenommenen Universum sind wir nunmehr bereit, eine ganz neue Vision dessen, was bisher als „Emotion“ klassifiziert wurde, für euch zu entwerfen.

Wir sind The Reconnections. Wir repräsentieren alle Anteile eures erweiterten Selbst, die ihr vergessen mußtet, um Mensch zu werden. Wir waren nie sehr weit von euch entfernt … gerade eben weit genug. In manchen Universen sind wir der leere Raum, der jeden Gegenstand umgibt. In anderen sind wir die Stille, die jedes Lied hört und wertschätzt. Und wir sind jetzt für euch hier, um euch zurück in die Einheit des Alles-Was-Ist zu empfangen. Wir tragen eure Kappe und euer Gewand bei uns – Symbole des bevorstehenden Abschlusses euer Reise hier in diesem gegenwärtigen Paradigma der Körperlichen Begrenzung.

Bisher haben die Emotionen eines Durchschnittsmenschen infolge des Zwanges, innerhalb eines hyper-maskulinen Paradigmas funktionieren zu müssen, an Qualität und Größe beträchtlich abgenommen. Statt innovative und wichtige Einsichten in die menschliche Seele zu bieten, waren eure Emotionen darauf reduziert, lediglich programmierte Reaktionen auf menschliche Umstände zu sein. Wenn die Dinge nicht so laufen, wie ihr es wollt, werdet ihr wütend. Eure Körperenergie schwillt und steigt an. Wenn ihr Verluste erfahrt, werdet ihr traurig. Wenn eure Körperchemie durcheinandergerät, oder wenn ihr Befürchtungen bezüglich des Ergebnisses irgendeiner Situation hegt, werdet ihr ängstlich – und so weiter und so fort.

Es scheint, daß die Desensibilisierung, die eine vorwiegend männliche Orientierung auf das Leben kennzeichnet, auf natürliche Weise ein reaktives Element erzeugt, um sich selbst zurückzuspiegeln, was in der Gleichung fehlt. Gott erschuf eine Welt, um Ihm innewohnende Eigenschaften zurückzuspiegeln, die vorher Seinem Blick verborgen waren. Er beginnt damit, daß er einen Mann erschafft, der daraufhin erklärt, daß in seinem Leben „etwas fehlt“. Er ist einsam. Dies offenbarte etwas über den Menschen, doch traf es auf Gott ebenso zu. Versteht ihr, was wir sagen?

Vor dieser Ära regierte die Große Göttin den Geist und das Herz der Menschen. Tatsächlich waren es Ihre Tempel, die der Männliche Gott zerstörte, als Er Sein Volk im „Gelobten Land“ ansiedelte. Die Magie wurde durch die Logik verdunkelt, auch wenn sich der ganze Kampf zwischen den beiden auch weiterhin in verkleinerter Form in jedem Haushalt im Lande abspielt. Männer kämpfen mit ihren Frauen, Frauen mit ihren Kindern, und „Kontrolle“ ist immer noch der beliebteste Gebrauchsartikel des Tages.

Die meisten gesellschaftlichen Systeme sind Fassaden, die errichtet wurden, um die Notwendigkeit für Kontrolle, die Lust an der Macht am Laufen zu halten. Je mehr Energie die Menschen in das Perfektionieren der Gesellschaft ergießen, desto weniger werden sie darauf verwenden, ihr eigenes Herz nach Anzeichen für Ungleichgewichte und tiefe innere Bedürfnisse zu durchsuchen. Familien sind keine Widerspiegelung der Gesellschaft, in der sie existieren. Es verhält sich umgekehrt. Und Individuen werden auch nicht durch ihre Familien geformt. Die größere Körperschaft existiert, um ein Spiegel für die kleinere zu sein – ebenso wie die kleinere ein Spiegel für das Eine sein soll. Der Versuch, das eigene Spiegelbild im großen Spiegel zu kontrollieren und zu regulieren, geht am Punkt des Ganzen vorbei. Man kann seine Erfahrung des Innen nicht verbessern, indem man seine Bemühungen lediglich auf das Kontrollieren des Aussen fokussiert.

Die Weibliche Kontrolle ist der Männlichen Kontrolle nicht überlegen. Sie ist bloß anders, das ist alles. Sie bewegt sich in einzigartigen Nervenbahnen durch den Körper. Weil bloße „Reaktivität“ den Umständen gegenüber mühselig und vergeblich wurde, begann das weibliche Element (das an vielen Orten auf eurem Planeten immer noch vom männlichen unterjocht wird), von einem Baum zu essen, der „geheimes Wissen“ enthielt. Gefühle wurden zu einer tieferen Art des Wissens, als die Frauen (wahrscheinlich von ihren Kindern) Zeichen und Signale in den Menschen beachten lernten, welche die Logik gern übersah.

Etwas oder jemanden genauso zu lieben, wie du dich selbst liebst, bedeutet, die Tür zu einem Gewölbe voller persönlicher Macht aufzubrechen, die nicht gemessen oder begrenzt werden kann. Das Entwickeln dieser Macht fällt Müttern leichter, die ja ein Gutteil ihrer Zeit mit der Pflege und Fürsorge für kleine Wesen verbringen, die einst ein Teil von ihnen waren. So wurde der „Mutterinstinkt“ zu einem Samenkorn, das zu voll ausgebildeter Intuition aufkeimte.

Sobald die Frauen einmal anfingen, das Potential der „weiblichen Intuition“ zu erkennen, gepaart mit der Macht ihrer Sexualität (die im Reich der Göttin als Andachtsform gilt), begannen sie diese Elemente zu ihrem Vorteil einzusetzen. Man füge zu der Mischung noch ihren offensichtlichen Einfluß auf Kinderherzen hinzu, und es ist nicht mehr schwer zu verstehen, warum „die Hand an der Wiege die Welt regiert“.

Interessanterweise entdecken heutzutage immer mehr Männer ihre Neigung, diese Wiege zu schaukeln. Sie verbringen auch mehr Zeit, damit, Frauen zu beobachten und ihnen zuzuhören. Indem sie ihr Bedürfnis nach Bewunderung und nach der Verleugnung ihrer inneren Weiblichkeit loslassen, beginnen sie einige tiefe Lektionen zu lernen. Diese Transformation in der männlichen Ikone ist euer Anzeichen dafür, daß die Globale Transmutation begonnen hat. Das Streben von Frauen nach Kontrolle (in der Gesellschaft) ist schlicht eine weitere Reaktion auf äußere Umstände. Auch wenn es einen gewissen vorübergehenden kathartischen Wert für sie hat, so ist es doch eigentlich das Weicherwerden männlichen Stolzes und männlicher Aggression, was schließlich den Umschwung eurer planetaren Energie bewirken wird.

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De-Liberation (Überlegung / Verlust der Freiheit)

Der Nachteil von Kontrolle, ob nun männlich (offensichtlich) oder weiblich (verdeckt), ist die Tatsache, daß sie vom Kontrolleur bzw. der Kontrolleurin verlangt, in seinen oder ihren Methoden überlegt zu sein. Denn wenn du am Steuer sitzt, bist schließlich du es, der bzw. die die Entscheidungen treffen muß. Und überlegt (deliberate) zu werden, bedeutet, sich der Freiheit zu entledigen (to de-liberate), die Freude aufzugeben, Kind zu sein, frei zu sein, empfänglich zu sein, statt ständig InitiatorIn sein zu müssen.

Habt ihr euch je gefragt, ob Gott es einmal müde wird, ständig verantwortlich zu sein? Ob Er es jemals satt hat, euren Gebeten zu lauschen und alle notwendigen Tätigkeiten auszuführen, um die Welt am Laufen zu halten? Wahrscheinlich nicht, da viele von euch sich daran gewöhnt haben, sich von Ihm abzutrennen und Ihm all jene Kräfte und Attribute zuzuschreiben, deren Besitz ihr fürchtet.

Ist es möglich, daß der Schöpfer, an Dessen Eigenschaften ihr immer die Vorsilbe „All-“ angehängt habt, Sich über die Aussicht freuen könnte, selbst erschaffen zu werden – durch eine Kraft, die expansiv genug ist, Ihn zu umhüllen und zu umfassen? Könnte Er sich danach sehnen, von einer Höheren Macht initiiert zu werden, so daß auch Er von der Überlegung ausruhen und sich einfach treiben lassen könnte wie eine Feder im Wind?

Und wer gebiert die Göttliche Mutter? An wessen Brust wird Sie gestillt? Muß die Quelle aller Menschen und Dinge auf das Vergnügen verzichten, von etwas noch Größerem als Sie selbst hervorgebracht zu werden?

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Energie in Bewegung

Mit dem Aussprechen dieser grundlegenden Fragen wenden wir uns jetzt der Wiederverbindung von Allem-Was-Ist zu. Dies ist der Verschmelzungspunkt für Gott und Göttin, für Männlich und Weiblich sowie für alle anderen aus der ursprünglichen Teilung und Fragmentierung des Einen Selbst hervorgegangenen Polarisierungen. Mit der fortschreitenden Integration von männlicher und weiblicher Energie in der Seele jedes Menschen werdet ihr jetzt bereit dazu, eure Kontrollthemen beiseitezulegen und den Himmel zu erobern.

Das, was ihr allgemein als „Emotionen“ definiert und fokussiert habt, sind oft bloße Simulationen von Emotion. Es stimmt, ihr fühlt etwas, aber was? Traurigkeit? Glück? Angst? Selbstvertrauen? Mitleid? Und wenn ihr es fühlt, ist es dann für gewöhnlich nicht an etwas gekoppelt, das in der Außenwelt geschieht (oder nicht geschieht)? Ist es nicht normalerweise eher eine Wirkung als eine Ursache?

Wir wollen euch eine neue Definition für Emotion vorschlagen. Einfach ausgedrückt, ist Emotion Energie-in-Bewegung. [Emotion = Energy in Motion]

Eines der üblichen Ergebnisse der Emotionalität des alten Paradigmas ist ein intensiver Fokus auf einen physischen Umstand und die eigenen Körperreaktionen darauf. Intensiver Fokus hat die Neigung, euren Energiefluß zu verlangsamen, damit das Geschehen untersucht (und nötigenfalls in Ordnung gebracht) werden kann. Oder im Falle verleugneter Emotionen wird die Intensität (oder vielmehr die Potensität) der Energie schockgefroren und in irgendeinen dunklen Schrank verbannt, damit man sich zu einem späteren Zeitpunkt (falls überhaupt jemals) damit befassen kann.

Dies ist KEINE echte Emotion. Es ist nur weitere Beschäftigung mit Kontrolle, die ins Reich der Sinne übergesprungen ist. Du bist traurig, weil etwas passiert ist, das dir nicht gefallen hat. Du bist glücklich, weil etwas zu dir gekommen ist, das du dir gewünscht hattest. Du bist besorgt, weil etwas „außer Kontrolle geraten“ könnte, oder du bist wütend geworden, und du selbst warst das, was „außer Kontrolle“ geriet.

Echte E-motion fließt sanft, frei – ungehindert durch die Notwendigkeit für oder das Verlangen nach Kontrolle. Sie ist einfach, was sie ist. Sie erlaubt auch anderen, das zu sein, was sie sind. Ohne Bindung an Ergebnisse scheint E-motion sich tatsächlich direkt durch jegliche Hindernisse hindurchzubewegen, wie ein Nebel, der sich durch eine schlafende Stadt bewegt.

In jedem einzelnen von euch finden in jedem beliebigen Moment Abertausende von E-motionen statt. Die meisten von euch verpassen sie jedoch aufgrund der intensiven körpergebundenen Kontrollthemen, die euch einprogrammiert worden sind. Wollt ihr diese täglichen Pattsituationen, die sich in eurem Körper und Geist abspielen, auflösen? Ihr braucht dazu nichts weiter zu tun, als eure Aufmerksamkeit einen Augenblick von ihnen wegzulenken und anzufangen, euch auf die subtileren Energien zu fokussieren, die von allem Anfang an in euch und um euch herum geflossen sind.

Man muß lernen, sich auf das zu fokussieren, was sich bewegt, nicht auf das, was BLOCKIERT ist. Ihr müßt lernen, zwischen den Zeilen zu lesen! Das, worauf ihr euch fokussiert, ist das, was fortgesetzt und energetisiert wird. Blockierte „Gefühle“ wurden erschaffen, um euch zu verlangsamen. Es sind selbst-auferlegte Fesseln, die installiert wurden, um euch von einer zu raschen Bewußtseinsentwicklung abzuhalten. Ihr werdet sie niemals lösen können. Und der Versuch, sie über das hinaus zu verstehen, was wir euch soeben erzählt haben, ist eine noch größere Zeitverschwendung.

Welches „Verständnis“ du in bezug auf eine echte E-motion auch immer brauchen magst, es wird dir gegeben werden, während du dich mit ihr bewegst. Es ist, als wärst du ein Schwimmer, der sich an der Flosse eines Delphins festhält und in dessen Kielwasser mitgezogen wird. Du fühlst, was er fühlt, während seine Gedanken zu deinen Gedanken werden. Der Ritt ist vorbei, wenn du versuchst, dieses Geschöpf zu kontrollieren – oder wenn die Absichten des Delphins sich zu weit von deiner eigenen Kernschwingung wegbewegen.

Die echter E-motion am nächsten kommende Erfahrung, die viele von euch gemacht haben, findet sich in eurer Reaktion auf Kunst. Indem ihr erklärt, Kunst sei ja lediglich eine „Nachahmung des Lebens“, erschafft ihr in euch einen Ort der Klarheit und Weichheit, der hochempfänglich und wunderbar offen für persönliche Transformation ist. Das hier ist schließlich bloß Kunst, oder? Was kann es da schon schaden, wenn ihr euren Unglauben suspendiert und ihr erlaubt, mit euch zu machen, was sie will?

So wird die „Nachahmung“ zur Wirklichkeit im selben Augenblick, da das, was du „Wirklichkeit“ nennst, immer surrealer wird. Betrachte einmal das „normale“ Niveau eures heutigen Massenbewußtseins. Glaubst du wirklich, das ist es, was du, als Seele, hierhergekommen bist zu tun? Der richtige Umgang mit E-Motion wird zu einer eigenen Kunstform. Er beginnt mit einer Entscheidung, den Blick von dem abzuwenden, was dich anschreit – von dem, was verlangt, daß du reagierst – und statt dessen die Wahl zu treffen, dich auf das zu fokussieren, was zu dir singt und dich inspiriert. Dann, sobald deine Energie sich geklärt hat und ruhig geworden ist, kannst du deiner Welt mit neuen Augen und offenem Herzen begegnen.

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Sich gut fühlen

Jede/r in eurer Gesellschaft ist auf das Geschäft des Sich-“gut“-Fühlens fokussiert. Es gibt Medikamente, Meditationen, Workoutprogramme und Clubs. Es gibt Bücher, Seminare, Cassetten, Religionen, Kurse und alle Arten anderer Werkzeuge, die euch helfen sollen, diese eine, alles entscheidende Aufgabe zu erfüllen. Ihr alle wollt euch „gut“ fühlen. Aber wie fühlt sich „gut“ denn an? Was sind die ihm innewohnenden Eigenschaften?

Auch wenn es auf diese Frage unterschiedliche Antworten geben kann, je nachdem, wer gefragt wird, ist es doch ziemlich sicher, daß am oberen Ende der Liste seiner Eigenschaften die Bedingung steht, daß „es nicht wehtut“. Ja, das ist euch wirklich sehr wichtig! Ihr wollt keine Schmerzen leiden!

Die Wurzel von Schmerz in all seinen Formen ist Widerstand. Eine Frau liegt in den Wehen, im Begriff, ihr Kind zur Welt zu bringen. Während das Baby drückt, um herauszukommen, zieht ihr Schoß sich zusammen. Drücken/Ziehen, Ziehen/Drücken. Ihr Geist möchte dieses Baby in den Armen halten, doch ihr Körper möchte nicht einen Teil seiner selbst an die Welt verlieren. In späteren Jahren wird die Mutter wieder vor Schmerzen aufschreien – wenn ihr „Baby“ das Zuhause verläßt, um erwachsen zu werden.

Widerstand. Schmerz. Es ist eine Urkraft, die niemals wegzugehen scheint. Wir sind hier, um euch bei dieser Suche nach innerer Gelassenheit und Lebensinn zu unterstützen. Wir wollen euch helfen, euch besser zu fühlen! Doch bevor das vollständig erreicht werden kann, müßt ihr ein Grundprinzip der E-motion begreifen: Lernen, sich besser zu fühlen, erfordert, dass ihr besser im Fühlen werdet.

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TRAUER = Beweis, daß du geliebt hast

Um richtig mit den verschiedenen „Energien in Bewegung“ in Beziehung zu treten, die in und um euren physischen Körper stattfinden, müßt ihr jede davon bemerken und sie auf der Palette eurer Sinne auseinanderhalten können. Die durchschnittliche Seele ist in dieser Hinsicht recht stumpf. Tatsächlich könnte ein normaler Mensch, da er der Reflektion über diese Angelegenheit wenig oder gar keine Zeit gewidmet hat, direkt an allen anderen Attributen des „Sich-gut-Fühlens“ vorbeigehen, um sich nur auf das Schmerzfrei-Bleiben zu fokussieren.

Ein männllich-dominantes Bewußtsein (eines, das hauptsächlich auf Handlung und Logik ausgerichtet ist) möchte nicht von Emotionen abgelenkt werden – es sei denn, daß die Emotionen Selbstbewußtsein, Hartnäckigkeit, Kraft oder Durchhaltevermögen steigern. Der nicht integrierte innere „Mann“ ist ein Jäger und Sammler. Er interessiert sich nur für Leistung und Action. Das Letzte, was er will, ist, sich mit dem zu belasten, was ihm wie die „schwere Bürde“ von Gefühlen und Emotionen erscheint. Daher ließe sich sein E-motionalkörper wohl am besten mit einem kurzen Wort beschreiben: Taub.

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Neurologische Symptome

Unter den Hauptsymptomen der Globalen Transmutation, die zur Zeit studiert werden, sind Beschwerden, die mit Energieschüben im Körper zu tun haben, mit Kribbeln und Taubheit in den Gliedmaßen und im Gesicht, sowie Nervenschwäche und Müdigkeit / Erschöpfung. Depression ist eine weitere Hauptkomponente, die viel Interesse hervorruft. Schließlich war der Emotionalkörper unterdrückt und betäubt. Ergibt es da nicht Sinn, daß ein großer Teil von euch sich tot fühlt?

Welche Empfindung hat ein Mensch, wenn er eine Zahnfüllung bekommt – wenn er eine Novocainspritze in den Mund bekommen hat? Und wie fühlt es sich an, wenn die Wirkung des Betäubungsmittels nachläßt? Könnt ihr dem folgen, was wir hier sagen, Freunde? Ihr habt geschlafen – ihr wart narkotisiert. Jetzt läßt die Wirkung des Betäubungsmittels nach. Die „leere Palette“ eurer Sinneswahrnehmung wird lebendig, vielleicht zum allerersten Mal. Es gibt seltsame Empfindungen und merkwürdige Bewegungswahrnehmungen. Eure Energie ist jetzt in Bewegung!

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Der Energie folgen

Um mit diesem Einfließen von Gewahrsein umgehen zu können, wurdet ihr mit einzigartigen Instinkten und Voreinstellungen ausgestattet, die euch automatisch in Richtung eures Schicksals bewegen werden. Außerdem wurde eine Infusion mentaler und wahrnehmungsspezifischer „Software“ aus den Äthern in euer Bewußtsein heruntergeladen. Sobald die korrekten emotionalen Töne einmal frei in eurem Bewußtsein fließen, werden sie die neue Software aktivieren, und ihr werdet beginnen, euch schnell in das integrierte Bewußtsein zu transformieren, das euch in die Vierte Dimension geleiten wird.

Wenn ihr euch nicht die Freiheit gestattet zu fühlen, kann euer Bewußtsein nicht auf die Software zugreifen. Das ist eine eingebaute Sicherheitsvorkehrung, um das Eine Selbst daran zu hindern, irgendjemanden zu aktivieren, der oder die in seinen männlichen oder weiblichen Energien nicht integriert ist. Habt ihr je von spontaner Selbstentzündung gehört? Das ist das Schicksal jener, die Das Tor in einem Zustand des Ungleichgewichts betreten.

Diejenigen von euch, die männlich-dominant sind, müssen fühlen lernen. Diejenigen von euch, die weiblich-dominant sind, müssen denken lernen. In bezug auf letzteres gehen ebenso viele Operationen vor sich wie die, die wir hier zum Unterstützen der Emotion beschreiben. Der Schlüssel ist das Gleichgewicht, und die Zeit, dieses Gleichgewicht herzustellen, ist jetzt.

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Wahre E-motion erkennen und erleben

Wenn es uns gelungen ist, in deinem Geist etwas Neugierde in bezug auf diese erweiterte Sichtweise der Emotion zu wecken, dann laß uns jetzt fortfahren, um die Lücken zu füllen. Wie wir bereits sagten, ist E-motion das, was sich bewegt. Deine Beziehung zu  ihr besteht darin, sie zu beobachten, von ihr zu lernen, und – in vielen Fällen – dich mit ihr zu bewegen.

Wenn ein Gefühl sich nicht bewegt, oder wenn es dich davon abhält, dich zu bewegen – dann ist es ein Gedanke, der sich in Sinnesqualitäten gehüllt hat, damit er dich begrenzen kann. Er hat sich als „Großmama“ verkleidet, damit das Rotkäppchen ihm Vertrauen schenkt und ihm erlaubt, seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Unter dieser Verkleidung befindet sich eine böse Absicht. Dieser Gedanke – oder eigentlich diese Besessenheit – will dich fressen. Und das wird sie auch – wenn du es zuläßt.

Deine lebendigen Gedanken und E-motionen sind eigenständige Wesen. Größtenteils sind sie vorübergehender Natur. Sie bewegen sich durch dich hindurch, auf der Durchreise zu oder von anderen Zielen. Sie sind wie Kinder beim Spielen. Sie haben kein verzehrendes Interesse an dir. Tatsächlich ist ihnen noch nicht einmal wirklich bewußt, daß du (als Einzelwesen) überhaupt existierst. Das macht sie so teuer. Sie haben ihre offensichtlichen Ziele, und sie übernehmen Verantwortung für das Verwirklichen dieser Ziele. Du mußt anfangen, dich für sie zu interessieren. Sie sind deine Lehrer, deine Führer.

Geh neben ihnen her und stell ihnen Fragen. Wenn du merkst, daß du mit irgendeinem davon feststeckst, bewege dich schnell weiter. Sich mit einer E-motion zu beschäftigen ist wie Fangenspielen mit einer heißen Kartoffel. Wenn du das Teil in der Luft hältst, verbrennst du dich nicht. Wenn du sie fängst und festhältst, wirst du sie am Ende verschlucken – das heißt, wenn sie nicht zuerst dich verschluckt! Danach wirst du dich “schwer” und stumpf fühlen.

Versuche während dieses Prozesses das Wort “ich” in Verbindung mit einer E-motion zu vermeiden. Statt zu sagen “Ich fühle”, ist es besser, einfach zu sagen: “Da ist ein Gefühl in mir …”, und dann zu beschreiben, was die E-motion zu sein scheint. Du mußt erkennen, daß es viele Gefühle in dir gibt. Und sie sind alle in ihren Zielen und Herangehensweisen an das Leben zentriert. Sie wollen, was sie wollen, und sie gehen durch dich hindurch. Sie sind nicht, wer du bist.

Wenn eine Energie-in-Bewegung sich festzusetzen und Interesse an dir zu zeigen scheint, dann ist es keine E-motion. Es ist eine Idee, die sich in dein System gehackt und angefangen hat, per Fernzugriff deinen Computer zu steuern. An diesem Punkt mußt du dich ausloggen und deinen Fokus woandershin richten. Vielleicht mußt du zurückblicken, um herauszufinden, wo du diese Idee aufgegabelt hast, und Übertragungen von diesem Punkt blockieren, bis die Luft wieder rein ist.

Deine Ausdrucksweise in bezug auf Emotionen kann ein Schlüsselelement sein, wenn du herausfinden willst, was nützlich ist und was nicht. Wenn du die Worte “Ich will” benutzt, dann bist du wirklich in Bewegung in bezug auf dieses Thema. Sie haben Macht und Autorität und ein Eigenleben. Wenn du Worte benutzt wie “Ich hätte gern”, oder “Ich fühle mich angezogen von …”, dann ist das Signal immer noch lebensfähig, auch wenn es schon ein gutes Stück schwächer ist. Die Worte “Ich muß” können in beide Richtungen wirken. Sind sie natürliche Nebenprodukte von “Ich will”, dann können sie nützlich sein als Mittel zum Zweck. Sind sie das nicht, könnten sie gefährlich sein – denn dann wären sie ein Anzeichen für einen Gedanken, der durch Schuldgefühle oder Angst von dir Besitz ergriffen und einen Virus installiert hat, der deinen Energievorrat anzapft.

Der Satz „Ich sollte“ ist tödlich. Immer wenn diese Worte aus deinem Mund kommen, betrachte sie als Alarmglocke, die dir sagt, daß du innehalten und deine gesamte Beziehung zu dieser Person, diesem Ort oder diesem Ziel neu bewerten mußt. Dein System ist von einem Großen Bösen Wolf gehackt worden, und du bist im Begriff, zum Mittagessen serviert zu werden.

Es gibt noch viele weitere Werkzeuge, von denen wir euch nach und nach erzählen werden, die mit der richtigen Balance zwischen geistiger Aktivität und Gefühlen zu tun haben. All das gehört zur vollen Bewußtwerdung. Wenn ihr das tut, werden wir euch auch dabei unterstützen, diese Wahrnehmungen so abzukürzen, zu codieren und abzuheften, daß sie euch nicht überwältigen.

Doch bis dahin, macht ruhig weiter – laßt euch überwältigen. Eure Kapazität zum Fühlen ist viel riesiger, als euch je klargeworden ist. Es mag am Anfang ungemütlich sein, aber nur für eine Weile. Danach wird es zur REISE EURES LEBENS!

Willkommen! Springt rein! Das Wasser fühlt sich wunderbar an. Und so werdet auch ihr euch fühlen.

(Ende der Übermittlung)

Gechannelt von Daniel Jacob

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Übersetzung © Zarah Zyankali 2015

Als das Wünschen noch geholfen hat – Die Rückkehr der magischen Realität

Veröffentlicht April 23, 2014 von Zarah

Als ich letztens die Aufnahmen der letzten Monate durchhörte, um endlich mal wieder meine inzwischen angesammelten MiniDiscs zu beschriften, fand ich die folgende Session von Ende Januar wieder. Das geht mir oft so: ich setze mich hin, um irgendwas zu channeln oder herauszufinden, und dann vergesse ich es – bis ich irgendwann wieder über die Aufnahme stolpere. Gott sei Dank gibt es Aufnahmegeräte! 🙂

Es ist schwer zu beschreiben, wie das ablief … es begann damit, daß beim Einstimmen einfach intuitive Wahrnehmungen hereinkamen, wobei ich aber nicht das Gefühl hatte, daß die aus irgendeiner bestimmten Quelle stammten. Ich nannte es dann „die Information aus dem Feld ziehen.“ Inzwischen habe ich durch ein wundervolles Buch herausgefunden, daß es verschiedene Formen übersinnlicher Wahrnehmung gibt (Hören, Sehen, Fühlen und Intuition), was zwar irgendwie auch „Channeln“ ist, aber nicht von einer bestimmten geistigen Wesenheit kommt. Vielleicht war das eine Mischung aus allem. Vom Gefühl her war es wie Fühler auszustecken und dann zu warten – und die hereinkommenden Infos zu versuchen in Worte zu fassen, was zeitweise echt schwierig war. Lest es also mit euren eigenen intuitiven Antennen „eingeschaltet“, denn ich kann da auch nur „übersetzen“, wsa für mich einigermaßen klar erscheint – und das ist sicher nicht alles, was da ist, und muß durch meine eigenen Filter gehen. Ich habe das, was eher aus meinem „normalmenschlichen“ Bewußtseinszustand kommt, in normaler Schrift, und die intuitiven Antworten in Kursiv gesetzt.

Als ich mich weiter ins Thema vertiefte, schien es an einem bestimmten Punkt doch wieder so, als ob ich mit jemandem spräche. Ich kann jetzt nicht mehr genau rekonstruieren, ab wann es sich veränderte. Vielleicht verändert sich ja auch so nach und nach das Konzept vom „Channeln“ als verbaler Kommunikation. Auch beim Channeln von Wesenheiten ist es in letzter Zeit oft eher so, als ob sie mir telepathische Durchgaben übermitteln, die ich dann erstmal in Worte „übersetzen“ muß. Es scheint, als sei diese Form der Telepathie das, worauf früher oder später alle Kommunikation hinauslaufen wird, da der verbale Austausch einfach viel zu langsam ist, um bestimmte Datenmassen zu bewältigen. Ein bißchen, als würde man versuchen, mit einem Analog-Modem längere Youtube-Videos zu laden … es funktioniert nicht wirklich.

Den Abschnitt über die Musik können die Leute, die sich nicht so für Musik interessieren, getrost überspringen. Es ist nur ein Beispiel dafür, wie sich die Grenzen zwischen den Menschen auflösen – die zurzeit in vielen deutschen Städten stattfindenden Montags-Mahnwachen sind ein weiteres.

Viel Spaß beim Entdecken der magischen Realität! 🙂

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Als das Wünschen noch geholfen hat – Die Rückkehr der magischen Realität

31.1.2014

Sandra Walter hat geschrieben, daß dieses Wochenende extrem viel von diesem neuen Licht reinkommt, und wenn man ein Gatekeeper oder sowas ist, soll man mit neuen Strukturen experimentieren, und ansonsten soll man einfach das Licht halten und Liebe durch sein Herz strömen und so. […] Ich hab schon das Gefühl, obwohl alles so aussieht wie immer, daß sich extrem viel auch verändert, auch für mich selbst jetzt gerade, auf den inneren Ebenen oder auf der Selbstwahrnehmung, oder wie auch immer man das nennen will. […] Und dann habe ich aber noch sowas wie eine Distanzierung, so als ob die ganzen Dinge, die jetzt auf Weltebene stattfinden, gar nicht mehr so wichtig wären. Also als ob jetzt irgendwas Größeres, eine größere Perspektive reinkommt. Aber so richtig wissen tue ich auch nicht, was das da wird. Und jetzt dachte ich, setze ich mich mal hin, um da Genaueres herauszufinden.

(geht in die Verbindung) Also es fühlt sich irgendwie an wie eine Ausweitung. Aber gewissermaßen in eine Energie, die nicht mehr viel mit dem, was man so kennt, zu tun hat. Ich kann es gerade schwer beschreiben. Ich öffne mich einfach mal für die Informationen, die da vielleicht kommen möchten darüber. (Pause)

Ja, das sieht aus wie erstmal so der ganze Planet, durchdrungen von einer Energie von … also die sieht aus wie Weiß, so ein bißchen gedämpftes Weiß, und völlig neutral und unberührt. Und die hat nichts zu tun mit irgendwas, was bis jetzt auf diesem Planeten stattgefunden hat. Die Ereignisse, die sind alle noch sozusagen im alten Framework angesiedelt. Während dieses hier ist … ja, ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Das ist wie … wie so eine weiße Decke. Möchte mir jemand was dazu sagen? Oder möchte dieses Weiße da selbst sprechen, was es ist?

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Das Neue ist keine verbesserte Version des Alten

Ja, das ist wie sozusagen die unberührte Energie von der neuen Realität. Und das ist wie ein unbeschriebenes Blatt sozusagen, wo noch nichts drauf geschrieben worden ist. Ich dachte, da wären schon Leute zugange mit der neuen Erde und so?

Das sind alles auch schon alte Begriffe. Sogar der Begriff „neue Erde“ ist alt. Kriege ich hier. Verblüfft mich jetzt, aber so kommt es hier durch. Und zwar deswegen, weil da schon so ganze viele Vorstellungen dranhängen, die von dem ausgehen, was Leute kennen. Und von dem, was sie kennen, stellen sie sich vor, wie das Neue dann wär, aber das ist es nicht. Denn das, was das Neue wirklich ist, das kannst du nicht aus dem Alten heraus extrapolieren sozusagen. Das Neue ist keine Fortsetzung des Alten, nur besser. Es ist anders. Es ist total anders.

Ja – was macht man denn? Macht man irgendwas damit? Oder läßt man es einfach nur mal so sich so … ausbreiten? (lacht) Oder …

Ja, gut ist, erstmal zu begreifen, daß das keine Fortsetzung des Alten ist und man auch nichts damit machen muß, und dann sozusagen es aus sich selbst heraus entfalten zu lassen. Gar nicht irgendwie was machen wollen. Weil das Machen kommt immer noch aus den alten Vorstellungen, was man tun sollte / müßte / könnte irgendwie. Aber es möchte selbst, aus sich selbst heraus wachsen.

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Den Impulsen folgen, die aus dem Innern aufsteigen

Also man soll auch gar keine Impulse geben für irgendwelche Wachstumsrichtungen oder wie?

Das funktioniert dann so, kriege ich hier, daß du nicht den Impuls da reinsendest, sondern du guckst, ob in dir ein Impuls kommt. Weil in dem Moment, wo du dich verbindest mit dieser neuen Matrix, wenn man so will, dann tut es in dir die Dinge sozusagen auch anstupsen, die da geschehen wollen. Und wenn du dann fühlst und wenn du guckst: Okay, da soll jetzt das und das kommen, auch wenn du noch gar nicht weißt – oder es ist sogar gerade gut, nicht zu wissen, wie das dann aussehen würde oder so. Dann kriegst du vielleicht nen Impuls, irgendwie was da reinzugeben, ohne daß du weißt, worauf das jetzt hinausläuft.

Ist vielleicht wie: Jemand drückt dir ein Samenkorn in die Hand, aber du weißt vielleicht gar nicht, was das für eine Pflanze wird, wenn du das in die Erde steckst. Und dann kriegst du halt sozusagen einen Impuls, das an einer bestimmten Stelle in die Erde zu stecken und zu bewässern. Und mehr brauchst du da eigentlich auch nicht zu machen. Du brauchst nicht zu wissen, was es wird, du brauchst nichts zu planen. Du brauchst nur den Impulsen zu folgen, die von alleine kommen durch deine Verbindung mit dieser neuen … Energie da. Ich nenne es jetzt einfach mal „Energie“ in Ermangelung eines besseren Wortes. Und das … da muß man einfach wirklich Vertrauen haben und aufmerksam sein auf die Impulse, die da kommen, und sich regelmäßig immer damit wieder verbinden.

Und das ist was, was erstmal nach nichts Besonderem aussieht. Also es ist nichts, womit man in der Welt irgendwie nen Blumentopf gewinnen kann, wenn man das macht. Aber das ist das, worauf alle Dinge, die in der neuen Realität wachsen, beruhen werden – auf dieser Art von einfach aufmerksam sein und eben die Impulse reingeben, die dann kommen werden. Da kann man kein Konzept draus machen, man kann auch nicht erklären, wie es geht (lacht) – ja? Am besten kann man es vielleicht noch erklären mit dem, was EE Gabriel immer dieses „im Flow sein“ nennt. Daß man einfach wirklich drin bleibt und mit dem mitgeht, was da kommen will.

Na, jetzt hatte ich doch letztes Jahr mal so diese Energieverbindung gemacht mit der Erde. Ich weiß ja nicht, ob das Erdheilung war, oder … aber es war auf jeden Fall irgendwas Bestimmtes, was ich da tun sollte. Und dann hab ich ja diese Gaia-Einweihung gemacht, was ja doch auch irgendwie ein System ist. Ist das dann alles nicht mehr aktuell, oder …? (Pause)

Jetzt kommt irgendwie sowas wie: Kommt drauf an, in welcher Ebene aktuell. Also es gibt schon Ebenen, wo es aktuell ist, aber diese ganze neue Energie, da kannst du nur dem folgen.

Aber letzten Endes hab ich das ja da auch gemacht. ich hab das gemacht, was halt durchkam. Und Sandra, die macht auch diese ganzen Gateways und so an irgendwelchen bestimmten Orten.

Wenn du was hast wie einen ganz neuen Planeten, wo noch nichts ist, und dieser Planet dir sagt, er möchte dort ein Tor haben, dann gehst du halt hin und baust es. Und das mußt du dann aber so machen, wie das dir da gezeigt wird. Du hast nichts, worauf du zurückgreifen kannst. Kein altes Wissen kann dir da helfen. Du kannst nur hingehen und dich auf die Erde setzen und das, was du dann bekommst als Input, umsetzen, so wie du halt das kannst. Und es mag sein, daß auch mehrere Leute manchmal an einen Ort gerufen werden.

[Ich fragte dann, wie es mit den Leuten ist, die mit Geomantie arbeiten und da auch mit Gruppen von Leuten an bestimmte Orte gehen und Zeremonien oder Erdheilung machen. ]

Es ist ein sehr großer Unterschied, ob du wirklich da hingehst, wo du hin gerufen wirst, oder ob du ein Konzept im Kopf hast von Strukturen, von Orten und davon, was du da machen willst. Wenn du da hingehen kannst, wo du hin gerufen wirst, und dann dort das tun, was da eigentlich auch durchkommt, dann ist es in Ordnung. Viele Leute arbeiten nach Schema F, nach alten Methoden, die früher mal gut waren, aber jetzt nicht mehr stimmen – nicht mehr für die neue … die neue Realität. Und diese Dinge, die werden sich insofern auswirken, als die alte Realität noch existiert.

[Inzwischen war ich übrigens mal bei der Berliner Geomantie-Gruppe, und sie arbeiten wirklich mit den Wahrnehmungen, die im Augenblick durchkommen, so wie es in der obigen Antwort auch erwähnt wurde, wobei manche Meditationen aber auch vorgegeben sind.]

Aber vielleicht … ich weiß nicht … kriegen das die Leute nicht mit? [Diese Frage bezog sich wieder auf diejenigen, die mit vorgegebenen Systemen – also nach „Schema F“ – arbeiten.]

Nein. Weil ihr ganzes Bewußtsein sozusagen noch in dem Alten verankert ist. Es ist insofern gut, als sie gute Absichten haben.

Aber dann müßte man denen das vielleicht mal sagen, oder? Daß das nicht das ist, worum es geht jetzt mehr.

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Die alte Realität ist ein in sich geschlossenes System

Es ist im Moment immer noch ne Übergangsphase. Und es gibt Leute, für die das jetzt halt noch wichtig ist, es so zu tun. Weil auch für sie ist es ne wichtige Erfahrung, so gesehen. Es ist kein Urteil damit verbunden, ja? Es ist nur einfach eine Ebene, die …

… Gott, jetzt kriege ich Probleme, die Worte zu finden hier. Warte mal. Ich laß mal ganz los. Warte. Schwierig zu beschreiben. Weil auf einer gewissen Ebene ist das real. In dem Moment, wo du dich drin befindest, ist es dann real. Und dann funktioniert auch Reiki, und dann funktionieren auch die ganzen alten Systeme noch. Das ist ja alles nicht – so gesehen nicht weg, aber es hat kein – englisch würdest du sagen: it has no bearing– es hat keine Auswirkung, keine Verbindung mit dem Neuen. Es ist, als wäre das so sein ganz eigenes Bezugssystem, innerhalb dessen diese Dinge real sind und auch funktionieren. Aber nur innerhalb dessen.

Wenn jetzt dein Bewußtsein noch sehr in diesem Bezugssystem verankert ist, müßtest du erstmal merken, daß was Neues eigentlich schon da ist, und dann könntest du sozusagen umsteigen. Aussteigen aus den alten Sachen, einsteigen in dieses, was halt eben nicht so genau definiert werden kann.

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Die magische Realität – Erschaffen aus der Verbundenheit

Aber ich hab letztens noch mal die alten Trauminterpretationen gelesen. [zu YKW] Da hattest du noch gesagt, das Alte kann mit dem Neuen eigentlich ganz gut verbunden werden. Und ich hab das damals so verstanden, daß das Schamanische mit dem Neu-Energetischen ganz gut harmoniert sozusagen.

Jetzt kriege ich: Das ist in der Tat so, und es ist aber nicht nur das Schamanische, sondern noch weiter davor – vor dem Schamanismus. Weil vor dem Schamanismus gab es quasi funktionierende Magie! Es gab ne magische Realität. Und das ist das, was jetzt eigentlich wieder kommt auch. Und deswegen kann man das ganz gut verbinden. Also man kann sich zurückverbinden zu der Zeit, wo, wie das in Brüder Grimm heißt, „wo das Wünschen noch geholfen hat.“ Wo du kraft deiner Gedanken wirklich erschaffen hast. Und zwar nicht gemäß einem vorher ausgedachten Plan oder System, sondern gemäß deiner Verbindung mit der magischen Realität, in der du lebst. Also du bist verbunden, und du hast das Gefühl, du willst da nen Samen reinpflanzen. Oder du bist verbunden und du hast da Gefühl, jetzt diese Worte zu sprechen. Und du bist dann im Prinzip einfach nur der Kanal, durch den diese Dinge fließen und sich manifestieren.

Das ist nicht wie diese landläufige Vorstellung von Magie, wo du so groß „Abrakadabra Zampano“ irgendwie ne große Show abziehst, sondern es ist Magie in einem viel elementareren Sinn – nämlich daß das erscheint, was sich manifestieren will oder was halt gedacht wird, was gefühlt wird, was getanzt wird, gesungen wird – das erscheint halt dann. Und da können natürlich auch Dinge erscheinen, die dann nicht so schön sind. Aber im Prinzip ist es so daß, wenn du in dieser Realität wirklich lebst und verbunden bist, dann möchtest du eigentlich keine unzuträglichen Dinge erschaffen. Und es kommt ja letzten Endes auch nur das durch, was aus deiner Verbindung kommt. Was durch die Erde durchkommt, durch die magische Realität durchkommt Das manifestiert sich dann.

Und jetzt sind viele Leute noch in diesen Vorstellungen von Spiritualität, wo du ne Hierarchie hast. Ne Hierarchie von Meistern, von Engeln, von Wesenheiten, von Ebenen, von Stufen, ja. Das war gewissermaßen die Art, wie es funktioniert hat, als diese magische Realität nicht so einfach erreicht werden konnte. Da hast du das alles gebraucht, bzw. es gab halt ne Struktur, über die du gehen konntest, und dann hast du das dann auch erreicht, nur über ganz viele Umwege sozusagen. Und diese Umwege, die kann man sich jetzt einfach sparen. Weil es ist direkt da. Und das haben ganz viele Leute einfach nur noch nicht gemerkt. Weil es einfach schon so lange so üblich war, das so zu machen. Das siehst du ja immer noch da bei den Rosenkreuzern und anderen Systemen. Das braucht man jetzt wirklich nicht mehr. Wichtig ist nur, daß du verbunden bist. Man kann dort nicht aus der Abgetrenntheit wirklich erschaffen. Weil die Abgetrenntheit ist eine Eigenschaft der dualen Realität. Und sobald du in eine Form von abgetrenntem Erschaffen gehst, bist du sofort wieder in der dualen Realität drin, bist du nicht mehr in der neuen Realität.

Mhm.

Und dann natürlich konfiguriert es sich so, ja, wie es halt den Regeln der dualen Realität entspricht.

Ja, wobei es ja hieß, daß die sich jetzt auflöst.

Es besteht die Möglichkeit, die auf gewissen Ebenen immer noch zu erschaffen, weil es jetzt halt immer noch eine Übergangsperiode ist.Wobei das nicht die Empfehlung ist, das weiterhin zu tun. Denn sie löst sich natürlich schneller auf, wenn weniger Leute sie noch weiterhin erschaffen. Je mehr Leute in die neue Realität und von da aus aus der Verbindung heraus erschaffen. desto weniger Energie geht in die Aufrechterhaltung des alten Systems.

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Alles, was du im Außen wahrnimmst, ist ein Ausdruck von dir

Aber was ist denn dann z.B. mit – ein Körper ist ja auch nur eine Erscheinungsform davon, daß man in einer dualen Realität ist, oder?

Da mußt du ein bißchen differenzieren. Es ist richtig, daß in dem Moment, wo du sowas wie Körper noch wahrnimmst, gibt es immer noch einen gewissen Grad von Dualität. Aber wenn du aus dem Innern kommst, wo du weißt, daß all diese Körper eigentlich Ausdrücke von dir sind, dann ist es nicht mehr die Dualität, die bis jetzt vorgeherrscht hat, wo jeder, der einen Körper bewohnt, sich als getrennt von allen anderen empfindet. Ja? Da siehst du das Licht in allem, egal ob es außerhalb von dir zu sein scheint.

Okay. Ich habe ein deutliches Gefühl, daß ich mal einen Schlußpunkt setzen muß. Weil die Energie intensiviert sich hier oberhalb meiner Stirn auf das Heftigste, und ich würde es hier erst mal gerne bei dem belassen.

Okay.

Wer bist’n du? (Pause)

Wenn du jetzt nicht nen Namen kriegst, dann komm später wieder.

Ich dachte ja erst, ich zieh das selber aus dem Feld, aber dann schien es doch wieder so zu sein, als ob ich mit jemand spreche.

Das vermischt sich dann auch. Ja? Weil die Wahrnehmung, daß jemand, wie schon bereits gesagt, sich außerhalb von dir befindet, die löst sich ja dann auf in dem Moment wo du dich verbindest. Und dann ist sozusagen du und das Feld und alles, was sich in dem Feld befindet, nicht mehr so getrennt wie in einer rein dualen Realität. Das geht dann auch alles ineinander über.

Ich dachte, man verliert nicht die Individualität?

Man verliert das Gefühl von Getrenntsein. (lächelt) Und so kann es kommen, daß man nicht unbedingt immer auseinanderhalten kann: Was bist du? Was bin ich? Weil ich bin du. Du bist ich. Wir sind das Feld – was du das Feld nennst. Das ist alles nicht so getrennt. Und wenn es jetzt nötig ist, bestimmte Unterschiede deutlicher zu machen, dann wird sich das halt so konfigurieren. Und wenn das nicht nötig ist, dann wird es sich mehr annähern. Das ist viel fließender dann.

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Die Grenzen werden fließender – Ein Beispiel aus der Musik

Du hattest da gestern dieses Interview gehört von dem Musiker [dem Sänger von Alcest aus Frankreich], der gesagt hat: Früher gab’s diese ganzen Kategorien in der Musik. Die Leute die Indie-Rock gemach thaben, für die wär Metal völlig … oder für die wär es völlig undenkbar gewesen, Black Metal mit Gothic zu verbinden oder so. Ja? Oder Indie-Rock und Metal zu integrieren, oder HipHop. Und heutzutage verbindet jeder alles, was es gibt. Also alle Richtungen existieren einmal als eine reine Richtung, also als reiner Black Metal zum Beispiel, aber es gibt auch alle möglichen Querverbindungen. Wo man früher gesagt hat: „Das geht ja gar nicht!“ – das ist heute ganz normal. Und wenn er gestern mit Black Metal angefangen hat und die Leute ihn heute versuchen immer noch drauf festzunageln, dann sagt er: „Ich mach, was ich will! Und wenn ich morgen HipHop machen will, dann mach ich das!“

Und das ist auch nur ein Beispiel dafür, daß diese Grenzen, die es da mal gegeben hat, daß die sich jetzt wirklich anfangen aufzulösen. Und da gibt’s Leute, die da schon relativ weit damit gediehen sind, und es gibt Leute, die das mehr so nebenbei mitkriegen. Z.B. wenn du auf ein Konzert gehst und da die Gothics neben den Normalos und den HipHoppern stehen, was früher gar nicht gegangen wär, dann kriegst du mit: Hey! Die Grenzen sind nicht mehr so starr! Es verbindet sich alles mehr. Man kann zwar immer noch nen HipHopper am Outfit erkennen, aber der geht dann auch auf ein Mogwai-Konzert. Und so wird alles immer fließender, immer verbundener, könntest du sagen. Es besteht nicht mehr die Notwendigkeit, sich so abzuheben. So: „Ich bin jetzt nur das. Ich bin nur Gothic, und ich würd nie auf ein Metal-Konzert gehen.“ Zum Beispiel. Früher haben die Leute das benutzt, um sich eine Identität zu geben, und heute finden sie ihre Identität mehr im Innern und nicht in der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Richtung. Und das sind alles Zeichen davon, wie die Dinge sich entwickeln.

[Wer mal ein Ohr riskieren möchte – hier gibt es das aktuelle Album von Alcest, Le Voyage de l’Ame (Die Reise der Seele).]

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Spirituelle Systeme werden obsolet

Ja, aber vorhin hast du noch gesagt, das wär nur so in der alten Realität.

Nee, das hast du falsch verstanden. Die Dinge, die … sagen wir mal, diese Systeme, die Hierarchien, diese Vorstellungen, nur auf eine bestimmte Art kann das und das gemacht werden – also daß du nicht dich verbindest und dann guckst: Was will hier geschehen?, sondern daß du die Dinge nach Rezept machst, so: Wir stellen uns jetzt mal alle im Osten auf. Und dann meditieren wir so. Und dann gehen wir die Himmelsrichtungen ab. Und dann tun wir dies und das und jenes, weil das sich halt so gehört, daß man das so macht, ja? – das ist das alte System, und das ist eigentlich inzwischen obsolet. Nur hat es halt noch nicht wirklich jeder gemerkt.

Und es gibt aber Leute, die es merken. Und gerade in der Musik zum Beispiel oder im Theater oder in sonstigen kreativen Bereichen lösen sich diese Grenzen einfach immer mehr auf. Das sind die Anfänge eigentlich schon von einem größeren Zusammengehörigkeitsgefühl und auch davon, daß man die Identität nicht findet durch eine bestimmte Gruppe, sondern daß man die in sich selbst findet. Er sagt, er guckt, welche Musik er jetzt machen will – und dann macht er sie eben. Er sieht sich nicht als Metaller, er sieht sich nicht als HipHopper, sondern er sieht sich als einen Menschen, der die Musik machen will, die jetzt für ihn gerade stimmt. D.h. er findet die Identität, die im Moment für ihn ausschlaggebend ist, findet er in sich und nicht in irgendeiner vorgegebenen Stilrichtung. Sondern er sucht sich die Stile sozusagen, wie sie zu dem passen, was er ausdrücken möchte.

Ja. Früher nannte man das Eklektizismus.

Es kommt halt immer auf deine Sichtweise an – ob du einen Stilmix sozusagen als Treuebruch mit einer bestimmten Richtung empfindest, oder ob du das gerade als besonders kreativ empfindest. Aber es wird sich jetzt immer mehr so entwickeln. Wobei es natürlich immer noch Leute gibt, die eine bestimmte Richtung vertreten. Aber dann siehst du ja, daß Bands sich auflösen, weil sie nicht mehr das machen wollen, was sie seit zehn Jahren machen. Sondern der eine sagt: „Ich interessiere mich jetzt mehr für andere Sachen.“ Und das paßt aber nicht mehr zu dem, was die anderen machen wollen. Und dann wird er seine neuen Sachen mit anderen Leuten zusammen verfolgen, ja.

Oh Mann. Jetzt muß ich echt aufhören.

Dann bis demnächst.

Ja. Bis später.

© Zarah Zyankali 2014

 

Erlebnisse mit Kindern

Veröffentlicht Januar 31, 2013 von Zarah

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 Mit Bäumen sprechen

 Diese Geschichten sind jetzt auch schon etwas länger her – 2010 -, aber ich möchte sie hier verewigen zur Freude derjenigen unter euch, denen ich sie noch nicht mündlich erzählt habe.  Für mich waren es Zeichen dafür, daß sich wirklich was verändert.

Kinder haben eine natürliche Verbindung zu Magie und allen Arten von „Übersinnlichem“. Mit zwei Jahren war ich der festen Meinung, die großen Straßenlaternen seien für die Menschen da und die winzigen Lämpchen, die im Park den Springbrunnen beleuchteten, seien für die Zwerge. In einer Umgebung, in der solche Vorstellungen nicht auf Gegenliebe stießen, schlug ich mir diese „Flausen“ aber ziemlich schnell aus dem Kopf. Was dann davon noch übrig war, wurde mit Medikamenten „gedämpft“. Heute habe ich Probleme, an meine „übersinnlichen“ Fähigkeiten wieder heranzukommen.

Immerhin unterhalte ich mich aber manchmal mit Bäumen und auch mit anderen seltsamen Wesen. Auf dem Weg von meiner Wohnung zu dem kleinen Supermarkt an der Ecke komme ich immer an einer Wohnanlage vorbei, wo ein wunderschöner freundlicher Baum im Hof steht. Der Hof ist durch einen spitzenbewehrten Zaun gesichert, die Tür ist meistens abgeschlossen. Dahinter ist noch ein Spielplatz. Wenn ich dort vorbeigehe, bleibe ich oft vor dem Zaun stehen und halte ein bißchen stille Zwiesprache mit diesem Baum. Das tut mir immer sehr gut. Allerdings komme ich mir dabei auch immer etwas seltsam vor und versuche, so unauffällig rumzustehen, daß es keiner merkt. 😉

Eines Tages kam ich vorbei und blieb bei meinem Baum stehen, und das Türchen stand ausnahmsweise mal offen. Der Baum meinte: „Komm doch rum!“ Ich sagte: „Nee, das kann ich doch nicht machen. Ich wohne doch nicht da … wenn mich jemand von den Bewohnern in dem Hof sieht, gibt es Ärger!“ Er meinte: „Na komm, trau dich doch einfach …!“ Also ging ich durch das Türchen und stellte mich an den Baum und fühlte ein bißchen seine Energie. Ich hatte ihn vorher noch nie am Stamm berührt, da wir ja immer durch den Zaun getrennt waren.

Plötzlich kam ein etwa 14jähriger türkischer Junge um die Ecke, sah mich an dem Baum stehen und fragte: „Was machen Sie denn da? Sind Sie eine Schamanin?“ Das war das letzte, was mir gefehlt hatte …! Nur um ihn loszuwerden, sagte ich: „Ja.“ Ich dachte, er würde sich damit dann zufriedengeben und weitergehen. Statt dessen sagte er zu meiner vollständigen Verblüffung:„Was für Heilkräfte haben Sie denn?“ Er erzählte mir, in dem Computerspiel, das er immer spiele, sei er auch Heiler und Schamane. Wow! Computerspiele öffnen Kinder für solche abgedrehten Sachen wie Schamanismus. Auf die Idee war ich noch gar nicht gekommen. Eigentlich hatte ich Technik und Schamanismus immer als Gegensätze betrachtet.

Dann kam ein Schwarm kleinerer Kinder um die Ecke, und der erste Junge erzählte ihnen, ich sei Schamanin und würde mit dem Baum reden. Daraufhin wurde ich mit Fragen bombardiert:

„Kann der Baum sprechen?“

„Was sagt er denn?“

„Geht es ihm gut?“

Ich war völlig geplättet von diesem Interesse. Es war ein bißchen schwer zu erklären, daß ich mich mit dem Baum meistens nicht in Worten, sondern per Energieaustausch unterhielt, und daß der Großteil unserer „Kommunikation“ auf Ebenen ablief, die man auch schwer in Worte übersetzen könnte. Ein paar von den kleineren Kindern fragten, ob sie auch mit dem Baum sprechen könnten. Ich sagte: „Ja, jeder kann das. Du mußt dich nur einfach hinstellen und ganz still werden und gucken, was dann kommt.“ Ein paar stellten sich dann wirklich hin und fühlten den Baum.

Dann entdeckten zwei von den kleinen Mädchen etwas, was sie noch viel interessanter fanden, nämlich daß ich Haare unter den Achselhöhlen hatte. Offenbar hatten sie so etwas noch nie gesehen, da die Frauen bei ihnen zuhause sich alle rasierten. Ich sagte: „Wenn du groß bist, kriegst du das auch.“ Das konnten sie kaum glauben …

Es hat sich dann herumgesprochen und manche von den kiddies benutzen es jetzt auch, um mich zu veräppeln. „Da kommt die Frau, die mit Bäumen redet.“ Aber einer kam letztens an und meinte ernsthaft: „Mit dem Boden kann man nicht reden.“ Ich sagte: „Doch, man kann mit allem reden.“ Er meinte: „Ja reden kann man damit schon, aber er antwortet nicht.“

Eigentlich müßte man den Leuten nur zeigen, wie sie die Antworten wahrnehmen können …

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Hexen-Charme

Ein anderes Mal war ich in der Bibliothek gewesen und wollte dann in dem kleinen Park vor der Bibliothek eine Meditation machen, die kurz davor durchgekommen war. Direkt am Weg, wo die Bänke stehen, ging es aber schlecht, da ständig Radfahrer in einem Affentempo vorbeisausten. Ich brauchte trotzdem irgendwas zum Sitzen, weil die Füße auf dem Boden stehen mußten. Schließlich fand ich einen Stapel Bodenplatten und setzte mich darauf. In der Nähe grillten einige türkische Familien.

Kaum hatte ich mit der Meditation angefangen, war ich auf einmal von Kindern umringt, die mich fragten: „Sind Sie eine Hexe? Sie sehen aus wie eine Hexe!“ Ich trug an dem Tag ein schwarzes Kleid mit eng anliegendem geschnürten Oberteil und einem weiten bodenlangen Rock. Aber dieses Kleid hatte ich schon seit Jahren, und es hatte noch nie ein solches Aufsehen erregt. Die Harry Potter-Filme und Serien wie „Charmed – Zauberhafte Hexen“ schienen da einiges in Bewegung gebracht zu haben.

Die Kinder erzählten mir von ihrem Familienleben einschließlich Problemen mit Verwandten („Die kommen immer und wollen bei uns wohnen“) und auch diversen Vorurteilen („Die trinken Bier! Wir sind Muslime!!!“). Ein paar gingen zurück zum Grillplatz und kamen mit zwei riesigen Stücken Wassermelone zurück, die sie mir schenkten. Da es ein heißer Tag war und ich vergessen hatte, Wasser mitzunehmen, war ich super dankbar dafür. Dann führten mir einige von ihnen noch einen Tanz vor, den sie vor kurzem gelernt hatten. Wow! Ich wußte gar nicht, womit ich all diese Aufmerksamkeit verdient hatte, und war teils verdattert und teils gerührt. Schließlich mußte ich gehen, da es Zeit für die 5 Rhythmen war. Aber ich fand das eine recht erstaunliche Begegnung.

Erlebt ihr auch solche Sachen? Es würde mich freuen, davon zu hören.

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Die neue Erde erträumen Teil 2

Veröffentlicht Januar 31, 2013 von Zarah

Beim letzten Mal waren die Zeitreisen dran. Heute geht es weiter mit Reisen durch den Raum.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten:  1. Portale und 2. normale Reisen durch den Raum, wobei aber die Zeit gebogen werden kann.

Portale

Die Portale sind immer schon da gewesen. Zumindest der Typ, der mir das alles erzählt hat, der auf der neuen Erde lebt, sagt, daß sie schon da waren, als die jetzigen Bewohner dort eintrafen. Ob sie von einer früheren Zivilisation hinterlassen wurden oder ob die Erde selbst hervorgebracht habe, wissen sie nicht.  Sie haben sie nur erforscht und herausgefunden, wie sie funktionieren.

Ein Portal ist ein bißchen wie ein Aufzug mit 2 Türen. Zur einen Tür geht man hinein, dann gibt man an, wo man hin will, und wenn man zur anderen Tür hinausgeht, befindt man sich schon am Zielort. Das geschieht praktisch alles im gleichen Moment. Deshalb muß man eine große Geistesgegenwart haben, wenn man ein Portal benutzen wll, denn man muß das Ziel der Reise deutlich im Bewußtsein behalten und darf sich durch nichts davon ablenken lassen. Sonst könnte es passieren, daß man ganz woanders rauskommt. Mein Gesprächspartner, der mir davon erzählte, meinte, sie hätten anfangs einige Male nach Leuten suchen müssen, die durch einen solchen Fehler verlorengegangen waren. Und das Üble ist, man weiß nicht, wo  sie hingekommen sein können, daher kann die Suche recht aufwendig werden, denn die Portale beschränken sich natürlich nicht auf die Erde, sondern gehen durch alle Bereiche und Dimensionen.

Es gibt auch Leute, die sich der weiteren Erforschung der Portale widmen. Alles mögliche kann dabei eine Rolle spielen. Man kann Töne oder Farben hineinbringen und beobachten, was das für einen Unterschied macht. Es ist noch lange nicht alles über diese Portale bekannt.

Reisen durch die Landschaft

Das Reisen mit einem Portal ist am schnellsten und bequemsten, aber natürlich gibt es immer auch Leute, die unterwegs ein bißchen was von der Landschaft sehen wollen. Wenn man zum Vergnügen reist, kann man sich dafür natürlich alle Zeit der Welt  nehmen. Wenn man aber eine Reise zu einem bestimmten Zweck vorhat, die normalerweise, sagen wir mal, 5 Monate dauern würde, und trotzdem kein Portal benutzen will, dann gibt es die Möglichkeit, die Zeit zu biegen, so daß die Reise insgesamt nur 3 Wochen dauert. Das heißt, man legt die ganze Strecke zurück, aber in einem Bruchteil der Zeit, die es normalerweise dauern würde, und bekommt trotzdem die Landschaft zu sehen.

Es gibt ein bestimmtes Limit dafür, wie stark und wie oft die Zeit gebogen werden kann, denn wenn zu viele Leute gleichzeitig Zeitverbiegungen vornehmen, wird das System destabilisiert und gerät ins Schwanken. Deshalb gibt es die Zeitmagier, die Listen darüber führen, wer wann in welchem Ausmaß die Zeit gebogen hat. Wenn ich eine Reise vorhabe, die ich per Zeitverbiegung abkürzen will, gehe ich zu meinem örtlichen Zeitmagier und frage ihn, ob ich das machen kann. Dann guckt er in den Listen nach, berechnet das Ausmaß der Verbiegung, die ich vorhabe, und kann mir dann sagen, ob das noch geht oder ob ich doch besser ein Portal benutze. Die Zeitmagier arbeiten mit geodätischen Linien, Magnetfeldern, Kraftpunkten und Planetenbahnen. Sie wissen, wann und wo welche Kräfte wirksam sind und wie man die Zeit biegen muß, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

„Ernährung“

„Wie ernährt ihr euch eigentlich?“ hab ich ihn gefragt. Darauf sah ich dann so Energie-Kuppeln in verschiedenen Farben. Wenn man merkt, daß einem Energie fehlt, setzt man sich in  eine von diesen Kuppeln und nimmt die Energie in sich auf, bis man sich wieder gut aufgeladen fühlt. Es gibt die Kuppeln in unterschiedlichen Frequenzen, die ich als Farben wahrnahm. Es gibt gelbe, violette, rote, je nachdem, welche Energie man gerade braucht. Es gibt große Kuppeln, die alle benutzen können, und man kann kleine für den Garten für den Hausgebrauch haben.

Überleben ist also wirklich kein Thema mehr. Es ist immer alles vorhanden. Mein Gesprächspartner meinte, er könne sich gar nicht vorstellen, daß man sich etwas wünschen könnte, was nicht erreichbar sei. Er wisse zwar, daß es irgendwann eine Zeit gegeben habe, als viele Leute sich Dinge wünschten, die für sie unerreichbar schienen [das war die Zeit, aus der heraus ich mit ihm sprach ;)], aber er könne sich überhaupt nicht vorstellen, in einer solchen Realität zu leben. „Wenn man sich etwas wünschen kann“, meinte er, „dann muß es auch erreichbar sein. Sonst würdest du es dir gar nicht wünschen.“

„Wow“,  meinte ich, „das Problem habt ihr also nicht mehr. Aber was macht ihr denn dann so?“

Er meinte, sie machen viel in der Gemeinschaft – singen, tanzen, Geschichten erzählen und sowaas. Außerdem kann jeder sich seine Interessen aussuchen. „Vielleicht will ich mal eine Weile in einer Theatergruppe mitmachen“, meinte er. „Aber wenn ich nach zwei Jahren das Gefühl habe, daß was anderes ansteht, dann kann ich da einfach weggehen und meine Mitspieler werden mir noch viel Spaß wünschen bei meiner neuen Beschäftigung. Sie wissen ja, daß spätestens morgen irgendjemand bei ihnen anklopfen  wird und fragen, ob er mitmachen kann. Wenn jeder im Flow ist und niemand denkt, daß er irgendwas machen „muß“, dann kann man sich in jedem Moment frei bewegen. Und wenn ich den Impuls kriege, woanders hinzugehen, dann bedeutet das, daß irgendwo schon jemand unterwegs ist hierher, um meinen Platz einzunehmen.“

Es gibt auch Forschungsgruppen – z.B. solche, die die Zeitlinien und die Wirkungsweise der Portale erforschen, weil das sie interessiert. Man kann viel machen, wenn man nicht durch Überlebensprobleme eingeschränkt wird. Man wendet sich einfach den Dingen zu, die einen am meisten interessieren, und findet eigentlich immer auch Leute, die das ebenfalls interessiert.

Meine Portal-Reise

Nachdem er mir erzählt hatte, daß einige Forschungsgruppen die Auswirkung von Farben, Klängen und anderen Energien auf die Portale erforschen, war ich neugierig genug geworden, um es selber auszuprobieren. Ich begab mich also zu so einem Portal, eingedenk seiner Ermahnung, daß man den Zielort fest im Bewußtsein halten sollte, wenn man das Portal betritt. Ich wollte zu den Plejaden reisen. Doch ausgerechnet meine Verdauung machte mir einen Strich durch die Rechnung. In dem Moment, als ich das Portal betrat, ließ ich einen heftigen Wind fahren. 😉 Das reichte, um mich vom Kurs abzubringen. Ich landete auf einem seltsamen, unwirtlich wirkenden Planeten und wurde von einem Säbelzahntiger begrüßt. Huch! Der fragte mich erstmal barsch, was ich hier zu suchen hätte. „Gar nichts“, sagte ich, „ich bin aus Versehen hier gelandet. Eigentlich wollte ich zu den Plejaden.“

„Okay“, sagte er, schon etwas besänftigt. Dann gab er die Codes für mich ein, die mich zu den Plejaden bringen sollten. Puh, dachte ich, da hab ich ja noch mal Glück gehabt!

Als ich auf den Plejaden ankam, kam mich dann jemand abholen. Sie merken dort nämlich immer, wenn jemand durch ein Portal kommt, und hatten jemand nachsehen geschickt, wer denn da käme. Eigentlich waren nämlich alle dabei, das große galaktische Ereignis zu verfolgen. Der Typ, der mich abholte, meinte: „Das ist so, wie wenn bei euch Fußball-WM ist. Da sind die Straßen auch wie ausgestorben, weil alle das Endspiel gucken. Das ist hier wirklich ein Mega-Event.“

„Und wieso bist du dann hier?“ fragte ich ihn. „Naja, wir merken natürlich, wenn sich am Portal was bewegt“, meinte er. Deshalb war er nachsehen gegangen. Er brachte mich dann zu den anderen, und wir guckten gemeinsam das galaktische Alignment. Es war für mich nicht wirklich, wie wenn ich etwas mit meinen Augen sehe, aber irgendwie konnte ich es wahrnehmen.

Dabei beließ ich es dann für dieses Mal …