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Jenny Schiltz: Die Große Rückkehr

Veröffentlicht Mai 8, 2019 von Zarah

Die große Rückkehr

von Jenny Schiltz

6. Mai 2019

Originaltext HIER

Die letzten paar Monate waren extrem intensiv und tief transformierend. So viel verändert sich auf tiefer Zellebene. Am besten kann ich es so beschreiben, daß wir tief nach innen gehen müssen, um uns sogar noch weiter nach außen auszudehnen, als wir je geträumt hätten, daß es möglich wäre. Das bedeutet, daß wir uns von so vielem zurückziehen müssen, um den Lärm zur Ruhe zu bringen, der uns in einer bestimmten Realität festhält.

In schamanischen Reisen wurde mir eine schwarze Tür gezeigt, ein Portal umgeben von goldenen Ziegelsteinen. Ich dachte, es werde mich vielleicht in ein neues Reich führen. Als ich schließlich das Gefühl hatte, es sei an der Zeit, durch diese Tür zu gehen, war ich überrascht, daß die Tür zu mir führte.

Es wurden mir tief festgehaltene Muster und Glaubenssätze gezeigt, und wo sich die Realität veränderte, um sich den von mir gehaltenen Glaubensmustern anzupassen. Es wurden mir Zeitlinien gezeigt, die ich erschaffen hatte, um diese Glaubensmuster zu erfüllen, und wie lediglich eine einfache Veränderung im Verständnis diese Zeitlinie zusammenbrechen läßt. Ich sah, wo Leute hereingekommen waren, um Rollen zu spielen, die mit meinen Glaubensmustern übereinstimmten. Dann wurde mir gezeigt, daß, wenn ich die Begrenzungen des Verstandes durchschaue, diejenigen, die die Rollen spielen, entweder ihre Interaktionen und Rollen verändern oder mein Feld verlassen werden. Es war einfach erstaunlich und sehr augenöffnend. Wir alle gehen auf einer bestimmten Ebene da hindurch, und es ist kein einfacher Prozeß.

Die große Rückkehr

Mein Team sagte mir dann, daß dies die Zeit der Großen Rückkehr sei. Wir kehren zurück zu uns selbst, zum tiefen Wissen unserer Seele und zu tiefer Authentizität. Alles durchläuft diesen Prozeß, die Erde und alle ihre Bewohner, von jeder Spezies, jedem Reich und jedem Geschlecht. Niemand bleibt davon unberührt, während die Energien unseren Planeten baden. Wie diese Große Rückkehr aussieht und wie lange sie dauert, wird sehr individuell sein.

Letzten Endes läuft es darauf hinaus, daß wir uns alles zu eigen machen müssen, daß wir zu unseren Wahrnehmungen, unseren Glaubensmustern und Erwartungen stehen müssen – zu all unseren Aspekten stehen müssen, einschließlich der tiefsten Schlupfwinkel unseres Schattens. Es wird immer offensichtlicher werden, wo wir Fehleinschätzungen, Opferverhalten und selbstsabotierende Verhaltensweisen gehalten haben. Wenn wir uns in der Position des Beobachters befinden, ist es leichter, Verse zu sehen, wenn wir in Emotionen verwickelt sind.

Wir sehen auch die kollektiven Glaubenssysteme, die uns in einer Realität festgehalten haben, in der wir uns beständig entmachten. Wir müssen sehen, wo wir unsere Macht an andere, an Institutionen, Religion, Glaubenssysteme und Angst abgegeben haben. Dies zu sehen und es zu korrigieren, ist alles Teil der Rückkehr zu uns selbst, zu unserer Souveränität und zu unseren Schöpfungen.

Den neuen Raum navigieren, in dem wir uns jetzt wiederfinden

Wir befinden uns in einem neuen Raum mit neuen Regeln, und das einzige, was von uns verlangt wird, ist, unserem Herzen zu folgen. Wenn wir nicht in unserer Göttlichkeit zentriert sind, können wir zwischen den alten überholten Zeitlinien und den neuen hin- und hergehen. Dieses Vor- und Zurückpendeln ist geistig, körperlich und emotional schmerzhaft für uns. Wir können jetzt nicht mehr bequem zwischen den Stühlen sitzen.

Während einer Sitzung neulich sprachen wir über das Hin- und Herpendeln zwischen den Realitäten, und es wurde von Spirit erklärt, daß „diejenigen, die ihre Schöpferkräfte benutzen, aber nicht in ihrer Macht sind, feststellen werden, daß die Dualität vergrößert ist.“

Das heißt, daß für diejenigen, die jetzt (langsam, zum Glück) zu ihrer Schöpferkraft erwachen, ohne aber selbstermächtigt zu sein, das zu tun, was am besten für sie selbst ist, die Dualität des Kollektivs viel lauter wird. Manchmal müssen jedoch die Dinge wirklich unerträglich für uns werden, damit wir die darin verborgenen Muster erkennen können.

Mit dem weit geöffneten Herzraum sind wir in der Lage, alles um uns her mit neuen Augen zu betrachten. Durch unseren Herzraum können wir besser erkennen, was wahr und stimmig für uns selbst ist, selbst bei all dem Lärm um uns herum. Wenn wir uns selbst Erlaubnis geben, aus unserem authentischsten Raum heraus zu leben, haben all unsere Muster, Glaubenssätze und Fehleinschätzungen keine andere Wahl, als gesehen und geheilt zu werden.

Die Regeln haben sich geändert

Während wir in diesem neuen Raum laufen lernen, wird die Zeit wirklich wackelig. An manchen Tagen scheint die Zeit sehr schnell zu vergehen, an anderen vergeht sie langsam. Ich stelle jedoch fest, daß sich die Zeit, wenn ich mich auf eine Aufgabe konzentriere, dehnt, um mir zu erlauben, in einem kurzen Zeitraum viel zu schaffen. Wenn ich mich dagegen während einer Aufgabe mit all den schönen glänzenden Dingen unserer Welt ablenke, vergeht die Zeit wie im Flug, und ich schaffe wenig. Das trainiert uns dazu, in allem, was wir tun, sehr präsent und absichtsvoll zu sein.

Die Regeln für diesen neuen Raum sind anders. Es heißt nicht mehr „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“. Jetzt heißt es: Laß das los, woran du festhältst, und tauche ein in das, was dein Herz zum Singen bringt, im Wissen, daß es mehr Vögel geben wird als je zuvor. Hast du einmal die Entscheidung getroffen, deinem Herzen zu folgen, dann läßt das Universum diesen Pfad aufleuchten wie eine Startbahn. Wir müssen auf uns selbst vertrauen, daß wir die richtigen Entscheidungen treffen werden, selbst wenn nichts klar zu sein scheint.

Der Aufstiegsprozeß ist wie das Zusammensetzen eines Puzzles ohne das Bild auf dem Deckel. Wir finden ein Stück nach dem anderen, indem wir uns mit dem heiligen Herzraum und mit unserer Freude verbinden.

Die Große Rückkehr von Allem

Alles verändert sich, alles erwacht langsam aus dem Zauberbann des Vergessens. Unsere Sonne hat sich verändert, und die hereinströmenden Codes und Geometrien verändern alles einschließlich unserer DNS. Indem wir wacher werden, wird es auch unsere Welt.

Vor kurzem fuhren eine Freundin und ich mit den Kindern zu einem heißen Quell in unserer Gegend. Die Strecke ist absolut atemberaubend und gehört zu meinen Lieblingsfahrten. Es gibt ein Teilstück, wo die Straße durch einen Canyon führt, die Straße folgt dem Fluß, und die Berge lassen einen die Ehrfurcht vor der unglaublichen Schönheit der Erde fühlen. Doch ich fühlte mich nicht wohl und bemerkte, daß ich mein Herz- und Kehlchakra festhielt. Ich sah hinüber zu meiner Freundin, die auch eine schamanisch Praktizierende ist, und bemerkte, daß sie sich ebenfalls die Brust rieb. Es fühlte sich einfach seltsam und verstörend an.

Ich bat darum, daß mir gezeigt würde, warum wir uns so fühlten, und drei amerikanische UreinwohnerInnen, eine Frau und zwei Männer, kamen in mein Blickfeld. Ich wußte, daß sie HüterInnen des Landes waren. Sie erklärten, daß sie die Sicherheitsvorkehrungen entfernten, die sie dort plaziert hatten. Mir wurde gezeigt, daß die Berge von wunderschönem goldenem Netzgewebe zusammengehalten wurden, doch jetzt wurde das Netzgewebe entfernt. Ich verstand das nicht ganz, aber mein linearer Verstand ging zu Felsrutsch oder Erdbeben.

Auf der Rückfahrt fuhren wir wieder in den Canyon hinein und fühlten uns beide sofort unwohl. Vor uns war dieser riesige Felsbrocken, der aus all den anderen herausragte. Ich sah meine Freundin an und sagte: „Mir gefällt nicht, wie dieser Felsen sich anfühlt, er ist so wütend.“ Sie stimmte zu und sagte mir, daß ihr unheimlich war und sie vorhatte, durch den Canyon durchzurasen. Genau da sagte ihr kleiner Sohn, der sehr übersinnlich begabt ist: „Mama, ich sehe dauernd Felsen, die Autos plattmachen.“ Ich flüsterte meiner Freundin zu, daß ich ein Felswesen aus der Erde aufstehen und Felsen auf Autos schleudern sah. Sie stimmte zu und hatte am ganzen Körper Gänsehaut.

Ich dachte immer noch, die Art, wie es sich in die Welt hinein übertragen würde, wäre durch Erdbeben oder Felsrutsche. Aber es fühlte sich nicht stimmig an. Ich wußte, daß mir irgendetwas entging. Wie immer brachte mir das Universum das, was ich brauchte, um etwas Verständnis hineinzubringen.

Mein Team zeigte mir, wie es jedesmal, wenn sich die Frequenz unserer Welt (und unsere eigene) absenkte, größere Erdveränderungen gab. Jetzt passiert das Umgekehrte. Da wir uns in der Großen Rückkehr befinden, verändert sich die Erde wiederum. Die Schleier, die uns im Schlaf gehalten hatten, haben auch die Erde im Schlaf gehalten. Diese Schleier sind jetzt weg, und alle beginnen sich aus den Tiefen des Schlafes zu erheben.

Dann stieß ich auf ein Buch namens „The Lost Lands” (Die verlorenen Lande) von Lucy Cavendish, in dem sie erklärt, daß viele der Uralten Stämme aus der ganzen Welt darüber sprachen, wie die AhnInnen zu unserem Grundgestein, unseren Felsenriffen, unseren Bergen wurden. Die Lakota „erzählen eine Geschichte von steigenden Wassern, von Land, das durch diese Flut bedeckt wurde, und von einem großen Häuptling, der seine Krieger zu den Bergen in Arizona führte. Als klar wurde, daß selbst die Berggipfel vom Wasser bedeckt sein würden, sagte der Häuptling seinen Tapferen, er werde sie nicht schmachvoll ertrinken lassen. Lieber würde er sie in Stein verwandeln. Sie wachen noch heute über die Höhen.“ Wieder sah ich das goldene Netzgewebe herunterkommen. Das Netzgewebe war nur eine Schicht des Schlafes.

Während ich diese Worte las, hatte ich am ganzen Körper Gänsehaut. Dann verstand ich und sympathisierte mit der Wut des großen Felsens neben der Straße. Wir verstehen den Schmerz, in einem so tiefen Schlaf zu versinken, daß wir vergaßen, wer wir sind, und unsere Verbindungen mit unseren Seelen. Daß wir, während wir uns den Schlaf aus den Augen reiben, von der Erkenntnis getroffen werden, wieviel wir von uns selbst verloren, als jeder Schleier des Schlafes sich auf uns herniedersenkte. Jedesmal veränderte sich die Welt, mit abgesenkter Frequenz versanken wir tiefer und tiefer im Schlaf. Wir müssen nicht sehr tief graben, um an diese Emotionen heranzukommen; da ist tiefe Trauer und manchmal Wut.

Mein Team sagte mir, daß die Trauer, die Wut, ja sogar die Weißglut in unserem Körper gespeichert ist. All der Schmerz aus den vielen Leben, der Schmerz darüber, tiefer und immer tiefer in die Trennung zu fallen. Es ist Zeit, daß wir diesen Schmerz ehren und den Körper wissen lassen, daß er ihn nicht mehr zu halten braucht. Legt ihn nieder.

Heult den Mond an, lauft, bis ihr aus der Puste kommt, erlaubt euch, zu wüten, zu weinen, bis keine Tränen mehr fallen, zu trommeln und zu singen … tut, was immer nötig ist, um es einfach niederzulegen. Sagt eurem Körper, daß er jetzt in Sicherheit ist, daß er jetzt frei ist und daß ihr jeden Tag immer mehr zu dem zurückkehrt, wer ihr in eurer Ganzheit seid. Legt es nieder und beginnt, die Magie zu fühlen, von der wir umgeben sind. Wir werden alle immer lebendiger.

Ich sende euch allen so viel Liebe, während wir durch diesen unglaublichen Übergang gehen. Danke an alle, die diese Arbeit teilen, es ist wichtig, damit die Information sich verbreitet.

Jenny Schiltz

Text © Jenny Schiltz 2019. Graphik: freies Wallpaper, Quelle unbekannt. Übersetzung © Zarah Zyankali 2019. Dieser Text darf weitergegeben werden, solange er vollständig und unverändert bleibt, diese Copyrightnotiz angehängt ist und zu Jennys Originaltext sowie zu dieser Übersetzung verlinkt wird. Danke.
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Maitreya: Das Verlassen der alten Realität

Veröffentlicht November 28, 2015 von Zarah

So, hier kommt jetzt Teil 2 meiner Meister-Challenge … wobei die Challenge inzwischen echt schleppend vorangeht, einen Meister pro Tag zu channeln schaffe ich einfach nicht.  Interessant war diesmal, daß der größte Teil der Übermittelung „telepathisch“ vor sich ging. Das ist ein bißchen anders als „verbales“ Channeln, wobei die Wesenheit direkt durch einen spricht. Beim telepathischen Channeln bekommt man nur ein „Gefühl“ oder einen „Energieimpuls“ (schwer zu beschreiben), der sich dann irgendwie in eine wahrnehmbare Botschaft verwandelt.

Beim ersten Teil find ich es spannend, wie er versuchte, mich davon wegzubringen, Geld manifestieren zu wollen und statt dessen direkt zu dem zu gehen, was ich dann damit machen würde. Erst danach fiel mir auf, daß ich automatisch aufgehört hatte, mir größere Dinge vorzustellen, weil ich dachte „das geht ja sowieso nicht, kann ich gar nicht bezahlen.“ So begrenzt man sich dann selbst, ohne es zu merken.

Das andere, was ich interessant fand, war, daß er scheinbar gar  nicht damit klarkam, wie wir uns begrenzen und was für Ängste die Menschen haben. Eigentlich hatte ich angenommen, die MeisterInnen würden sich damit auskennen. Galactics hingegen haben damit schon öfters Schwierigkeiten. Sandra Walter erzählt, daß viele BeobachterInnen aus der Galaxis sich darüber wundern, wieso wir immer dasselbe tun. 😉 Später fand ich dann heraus, daß Maitreya tatsächlich keine Erdeninkarnationen hatte, sondern den Aufstieg woanders gemacht hat. Also ist das vielleicht doch nicht so verwunderlich wie ich erst dachte.

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

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Maitreya: Das Verlassen der alten Realität

1.11.2015

Der Grund, warum ich mich zum Channeln hingesetzt hatte, war, daß ich Schwierigkeiten habe, meine Arbeit bezahlt zu kriegen, gleichzeitig aber sehe, daß andere Leute Sitzungen umsonst geben, einfach weil es ihnen Spaß macht und sie einen Job haben, bei dem sie genug verdienen. Und ich war am Überlegen, ob ich mir einen Job suchen soll, damit ich die Heilarbeit kostenlos anbieten kann (bei den brasilianischen Heilern ist das normal) oder ob ich mir einfach nur mehr Selbstwertgefühl zulegen müßte, um auch mehr Einkommen zu erzielen?

Und … ja, wenn vielleicht irgendjemand von meinen üblichen Verdächtigen oder auch jemand, dem ich bis jetzt noch nicht so begegnet bin, der mir wohlgesonnen ist, dazu was sagen möchte, wäre ich sehr dankbar.

Da kommt auch schon eine Verbindung. Warte mal. Maitreya? Ah. Da können wir ja gleich das mit dem Meisterchanneling verbinden. Möchtest du mir deine Energie schicken, daß ich …? Macht er. Irgendwas macht hier ein komisches Geräusch. Ich brauche noch mal Life Grid, daß mich das nicht so ablenkt. Er sagt, ich kann auch den Mikrofon-Level noch etwas runtermachen, denn dann nimmt das Mikrofon nicht so sehr die Umgebungsgeräusche auf. Okay.

Jetzt schickt er mir seine Energie. Die sehe ich als so ein helles Weiß mit einem leichten Gelbstich oder so. (er lacht) Warte mal. Wo das doch eigentlich … was? … pfirsichfarben sein sollte? [Maitreya ist nämlich der Lenker des pfirsichfarbenen Strahls.] Er sagt: „Nimm dir Zeit, dann wird es deutlicher.“

Genau.

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Erlaube, daß die Dinge zu dir kommen

[telepathische Übermittlung] Erlaube einfach, daß du es empfangen kannst. Versuche nicht, aktiv zu sehen, sondern sei wie eine offene Schale oder ein Kelch, in die etwas fließen kann. Du brauchst nichts zu tun! Es ist ja auch mit den Worten so. Die Worte fließen durch dich, du brauchst gar nichts zu tun aktiv. Du brauchst nur zu erlauben, daß das einströmen kann, oder im Fall der Worte eben auch ein- und wieder ausströmen (lacht), ja.

Okay. Probieren wir es aus.

Es ist einfach nur eine Frage der Gewohnheit. Wenn man immer gewohnt ist, alles zu machen, fällt es einem schwer, sich einfach nur zu öffnen und es geschehen zu lassen. Aber das ist was, was man einfach nach und nach lernen kann, üben … üben, nein üben ist noch nicht … ist eigentlich schon zu aktiv. Also wenn du es immer wieder … dich öffnest, immer wieder erlaubst, zuläßt, wird es irgendwann ganz leicht.

Okay.

Und du bist jetzt bei dir zuhause. Niemand ist da, der das irgendwie bewertet, wie lange du brauchst oder wie gut du es machst. Du kannst einfach dich entspannen.

(lacht) Danke!

Ja! Da ist keine Notwendigkeit, irgendwas zu beschleunigen oder zu forcieren. Erlaube es.

Jetzt sehe ich doch sowas, was tatsächlich so pfirsichfarben ist, wie ein Ei.

Ja, bleibe einfach in der Öffnung, und die Dinge, die wichtig sind für dich zu sehen, werden sich dir dann zeigen. (längere Pause)

Irgendwie arbeitet das in meinem 3. Auge scheinbar, die Energie. Es ist, wie wenn es so gräbt und gräbt und gräbt.

 

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Die Fülle des Universums ist unendlich

Du kannst es einfach geschehen lassen. Du selbst brauchst überhaupt nichts zu machen. (Pause) Und so ist es mit allem.

Was?

Deine Frage. Lasse zu, daß die Dinge zu dir kommen! Denk nicht, du müßtest das irgendwie machen, oder daß du nicht so würdig bist wie jemand, der keine Bezahlung nimmt, oder … Du kannst eigentlich einfach all diese Vorstellungen … wenn es deinem Denken nicht zu schwer ist, aber eigentlich kannst du diese ganzen Vorstellungen von „Ich muß das verdienen – ich habe Probleme, genug einzunehmen – andere Leute machen das gleiche und geben es umsonst“ und so … das mal alles loslassen und statt dessen zu sehen, daß die Fülle des Universums wirklich unendlich ist und für dich da auch genug dabei ist und es überhaupt kein Problem ist, das zu dir kommen zu lassen, wenn du nicht dem künstliche Hindernisse in den Weg stellst!

Aha. Und warum macht das dann nicht jeder, wenn das so einfach geht?

Weil die Leute das natürlich oft einfach nicht wissen oder nicht glauben wollen. Und viele haben Selbstwertprobleme, die ihnen verbieten, etwas einfach anzunehmen. Sie glauben, sie müssen ihren Wert erst beweisen, erarbeiten, verdienen. Das ist ein sehr verbreitetes Glaubensmuster, dem viele Menschen huldigen. Und solange du das glaubst, wäre es für dich wie eine Art … wenn du es geschenkt bekommst, daß es der Beweis ist deiner Unwertigkeit sozusagen, weil du es nicht mit Arbeit verdient hast. Das trägt dann den Beigeschmack von Almosen, die du nehmen mußt, weil das, was du machst, nicht wertvoll genug ist und so. Aber so ist es gar nicht! Das ist nur deine Wertung, die es so erscheinen läßt. Das Universum hat von allem unendlich viel, und der Mensch ist es, der eigentlich den Mangel erschafft, indem er sich solche Dinge einredet. Es muß verdient sein – es muß hart erarbeitet sein, sonst ist es nichts wert – wenn ich etwas geschenkt nehme, ist es irgendwie unwürdig oder … ja, was immer der Glaubenssätze mehr sind.

Es ist für mich zeitweise schwer, diese Dinge zu benennen, weil ich sie so … absurd finde. Denn wenn du sehen kannst, wieviel da ist für jeden von euch, und daß ihr nur hingehen müßt und euch dafür öffnen, daß es zu euch kommen kann, dann ist es so absurd, zu sehen, wie die Leute sich das selbst vorenthalten durch diese Glaubenssätze und diese Vorstellungen von der Realität! Es ist nicht genug für alle da – es muß um alles gekämpft werden – die Dinge sind knapp, und so weiter. Das ist, was ganz viele Leute glauben, und wenn sie das sehr fest glauben, dann nimmt es Gestalt an natürlich. Aber warum du möchtest, daß so etwas um dich herum Gestalt annimmt, ist mir nicht ganz nachvollziehbar.

Du hattest das doch selber schon angesprochen, daß die Leute das halt eben einfach auch oft nicht wissen, daß das so ist, daß sie mit diesen Bildern eigentlich ihre Realität geradezu so machen. Und wenn sie das nicht wissen, dann denkt man, die Welt ist eben so! Und meine Eltern und meine Großeltern haben das auch schon immer gesagt, daß die Welt so ist, und die haben ja schon mehr Erfahrung damit als ich. Und also übernimmst du das Bild, das man dir gegeben hat, von wie die Welt ist, und schon ist deine Welt dann halt auch genauso, ja. (lacht)

Ja. Das hat einen großen Einfluß, das stimmt, was deine Altvorderen sozusagen, was die dir vermitteln über die Realität. (Pause)

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Wenn du alles haben kannst – was würdest du dann bestellen?

Wenn du dir bewußt machst, daß von allem reichlich da ist, daß niemand zu hungern braucht, daß niemand zu leiden braucht und daß auch für dich alles, was du überhaupt nur wollen könntest, vorhanden ist – was würdest du dann am liebsten für dich jetzt manifestieren? Stell dir vor, du brauchst wirklich nur die Bestellung beim Universum aufzugeben, und dann wird es dir geschickt – was würdest du bestellen?

Oh Mann. Was würde ich denn da bestellen? Den Weltfrieden.

Fang erstmal mit dir selber an. Das empfehle ich. Üb mit kleinen Sachen, und dann mach sie größer. Und dann kannst du auch den Weltfrieden bestellen.

Ah, gut.

Was würdest du für dich bestellen, wenn es überhaupt kein Thema wäre, daß du es dann auch bekommst?

Ja, vielleicht würde ich wirklich auch bestellen, daß ich … genau. Ideen dafür, wie ich vielleicht ein Klang- oder Stimmseminar aufbauen kann, oder so Abende. Ein bißchen vielleicht so wie B. das macht, auch mit Theorie. Und da habe ich z.B. bei A. die Erfahrung gemacht, daß einige Leute gar nicht so viel Theorie mögen. Also … ja, eine Idee, wie man das gestalten kann, so daß es auch für die Leute verdaulich, verständlich, nachvollziehbar und auch spannend genug ist, daß sie sich das auch gerne anhören. Oder auch Ideen darüber, wie ich das strukturieren kann, ja. Daß man so einen Abend halt gestalten kann.

So wie B. das macht, das fand ich halt toll. Er hat seine ganzen Skripte, er hat seinen Plan, er weiß, was er durchnehmen wird und wann […]. Und sowas bräuchte ich. Also das würde ich mir bestellen. Und dann würde ich mir genug Leute bestellen, die da auch hinkommen und das auch bezahlen. Und Hilfe und Unterstützung von Leuten, die mir helfen, Paypal einzurichten, weil ich da selber nicht so der Crack bin. Was würde ich noch bestellen?

Aber du gehst immer noch davon aus, daß du was machen mußt, was du bezahlt kriegst, um all die Mittel zu haben, die du brauchst. Aber wenn du das gar nicht bräuchtest, was würdest du dann machen?

Na, irgendwie braucht man doch schon Geld, oder?

Stell dir vor, alles Geld, was du brauchst, wäre immer da. Was würdest du damit machen? Weil was du jetzt machst, ist Pläne, wie du an Geld kommen kannst, damit du dann vielleicht damit irgendwas anderes machen kansnt. Aber was möchtest du denn damit tun, wenn du es hast?

Na, erstmal möchte ich einfach ein Einkommen haben, mit dem ich meine Miete bezahlen kann! Was ist daran jetzt irgendwie so unverständlich? Und mir macht es ja auch Spaß, die Sacred Activations und die Gesänge zu machen. Und wenn ich es bezahlt kriege, dann habe ich halt auch die Mittel, meinen Lebensunterhalt auch ohne das JobCenter zu finanzieren.

Stell dir vor, dein Lebensunterhalt ohne das JobCenter wäre einfach schon da. Du brauchst dir nicht zu überlegen, wie du den bekommst. Was würdest du tun? Ich bin jetzt sehr beharrlich mit dieser Frage, aber das hat einen Sinn. Denn die Leute gucken immer zuerst: „Oh, erst muß ich mal das Geld haben, und dann kann ich mir überlegen, wie ich weiter fortfahre.“ Aber wenn du alles hättest … stell dir vor, du hast Millionen auf dem Konto. Das kann man sich ja einfach mal vorstellen. Das Ideen-Haben ist ja nichts Verwerfliches, auch wenn du dann sagst: „Ja, so ist es aber nicht.“ Aber du kannst es dir ja einfach mal vorstellen, du hättest das. Stell dir vor, du hast fünf Millionen auf dem Konto – was machst du damit?

Ich kauf mein Haus in England!

(lacht herzlich)

Ich glaub nicht, daß das fünf Millionen kostet. Und was mache ich dann dort? Ja, gut. Ich glaub, ich würde einfach viel in die schottischen Wälder fahren, oder in Mittelengland irgendwie durch die Botanik streifen oder so. Wenn ich jetzt das Leben nicht mit Geldverdienen verbringen müßte, würde ich vielleicht einfach nur mir’s gutgehen lassen, weißt du. Allerdings hat Djwhal Khul gestern gesagt, daß ich eine Aufgabe habe. Somit kann ich da wahrscheinlich nicht einfach nur mir ein schönes Leben machen.

(lacht herzlich)

Aber wenn … ja, du hast gefragt.

Ja. Du würdest dir ein schönes Leben machen?

Wenn ich null Gedanken mir machen mü0te, wovon ich die Miete bezahl, würde ich vielleicht wirklich auch ganz viel … guck, S. zum Beispiel, die ist froh, wenn sie zwei Monate in Schweden sein kann im Jahr. Da würde ich sowas bestimmt auch machen. Warte mal, ich überleg mal, was ich noch gerne machen würde. Ja, vielleicht gäbe es ja auch in England so Pubs, wo man mit Leuten so Sessions machen könnte, Musik oder so. Ja, ich würde mir vielleicht auch bestellen Ideen, um CDs aufzunehmen. Wenn es jetzt Gesänge sind, wie ich das dann mache, wie ich das dann vielleicht auch mit Instrumenten kombinieren kann.

Was ich auch vielleicht ganz gerne machen täte, wäre, mal die ganzen Leute besuchen, die ich sowieso gut finde, so Lisa [Gawlas] oder irgendwelche Leute, die schon auf den neuen Pfaden unterwegs sind, die aber am anderen Ende der Welt wohnen. Vielleicht würde ich sogar ne 5 Rhythmen-Ausbildung machen, wenn ich mir das leisten könnte. Aber das würde ich dann so machen, für mich. Also ich würde es nicht machen, weil ich vorhabe, damit irgendwie Geld zu verdienen. Das würde ich für mich selber machen. Wenn ich jetzt diese 5 Millionen wirklich hätte, dann wär das ja überhaupt kein Thema. Und natürlich würde ich bei Tamra [Oviatt, die Gründerin von Sacred Activations] sofort alle weiteren Kurse belegen. Masters und Mastering the Masters und Organ Rejuvenation, und was hat sie noch alles? Ja, das würde ich auf jeden Fall machen.

Okay. Stell dir vor, wie dein Leben dann sein würde, wenn du alles machen würdest, was du jetzt erzählt hast.

Ich hab noch was vergessen. Aber das ist sowieso nichts, was von Kohle abhängig ist. Deswegen hab ich das vielleicht vergessen.

(lacht) Was ist es?

Ich hätte gerne auch noch ein paar plejadische Kontakte, oder irgendwie so außerirdische Kontakte – also die ich auch tatsächlich sehen und mit ihnen Kontakt pflegen kann, so jetzt nicht nur gechannelt. – Ja, wie wäre mein Leben? Gute Frage. Ich sehe mich immer noch recht alleine irgendwie. Daß ich mal irgendwo hinfahre, so wie zu 5 Rhythmen nach New York, und dann fahre ich wieder zurück in mein Haus, und da bin ich dann wieder allein. Aber vielleicht sollte ich das ja verändern.

Mach das, was du möchtest, nicht das, was du solltest. Wie möchtest du denn, daß es ist? Möchtest du mehr Leute in deinem Leben haben? Oder möchtest du dich ab und zu mal treffen und dann wieder in die Einsamkeit gehen?

Was möchte ich denn? Gute Frage. Ich möchte vielleicht wirklich ne Band haben, aber das sollten nicht irgendwelche Leute sein, das sollten tatsächlich sowas wie gute Freunde sein, wo die Chemie total stimmt. So wie die Heaven Shall Burn, die gesagt haben, sie sind zum Platten aufnehmen in so eine Blockhütte gefahren und haben sich da sechs Wochen eingebunkert und alles zusammen gemacht. So in der Art stelle ich mir das vielleicht vor.

Aber ich fühle, daß da noch andere Sachen sind. So wie Sandra [Walter] das auf Mount Shasta macht, oder vielleicht sogar in Mount Shasta. Also einfach diese Orte besuchen, die so Eingänge sind zu anderen Welten oder so. Das würde ich auch gerne machen. Und dann geht es noch weiter. Warte mal.

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Das Verlassen der alten Realität

Es fühlt sich an wie … also das kann ich noch nicht deutlich sehen, aber das fühlt sich an, wie wenn dadurch, daß ich aus dieser alten Realität rausgehe, die dann wie so sich auflöst. Und ich weiß nicht, ob sie sich wirklich auflöst, oder nur in meiner Wahrnehmung – aber halt diese ganzen Sachen mit Leiden und Hunger und Flüchtlingsproblematik und Politik und Wirtschaft und bla und all dies ganze Zeug – das sieht aus, wie wenn das dann auf einmal weggeht, in dem Moment, wo ich da rausgehe. Vielleicht kannst du mir da ja mal aushelfen, was das bedeutet, weil ich verstehe es nicht so ganz.

Eigentlich hast du es sehr gut beschrieben. In dem Moment, wo du rausgehst, ist es nicht mehr da.

Ja, aber wie kommt denn das? Sagen wir mal, ich befinde mich in einem Gebäude, und ich verlaß dieses Gebäude. Dann ist doch das Gebäude immer noch da. Es geht doch nicht weg, nur weil ich jetzt irgendwie zur Tür raus bin. (lacht bei der Vorstellung) Das wär ja übel! Stell dir vor, ich geh heute morgen aus dem Haus, und wenn ich zurückkomme, ist das Haus nicht mehr da!

Da hast du das Haus nicht vollständig verlassen. Wenn du ausziehst, dann ist diese Realität für dich nicht mehr existent. Da mag das Gebäude noch stehen, aber du wohnst nicht mehr drin.

Ach, so meinst du?

Ja.

Aber das Gebäude ist noch da weiterhin? Also die .. diese Realität, aus der bin ich ausgestiegen, aber sie ist vorhanden weiterhin, oder wie?

Für die Menschen, die dieses Haus noch bewohnen, ist dieses Haus weiterhin vorhanden, ja. Und je mehr Leute draus ausziehen, desto mehr wird es sich auflösen, weil diese Struktur dann nicht mehr benötigt wird. Und deswegen ist das Verlassen dieses Hauses, für jeden einzelnen, der es macht, ist wichtig, denn desto weniger Energie wird dann noch da sein, die weiterhin das stützt.

Mhm.

Das ist jetzt natürlich nur ein Bild. Und im Moment wird sehr viel unternommen, um Leute zu bewegen, da drin zu bleiben, daß sie sich nicht auf ihr höheres Bewußtsein ausrichten, sondern auf Angst, auf Not, auf Mangel, auch auf Ärger über das System. Auch wenn du dich darüber ärgerst, bist du damit verstrickt. Wenn du es verläßt, hast du nichts mehr damit zu schaffen.

Ja, aber was bedeutet das genau? Heißt das, du benutzt auch kein Geld mehr, du bist in keiner Bank mehr, du bist in keinem Bürgeramt gemeldet oder so, du bist … hast dich völlig aufgelöst? Oder was bedeutet das, das zu verlassen? Also konkret jetzt, meine ich?

(Pause)

Moment – jetzt kommt was wie eine riesige Weite.

Ja.

Wie wenn du mit einer zehn Meter hohen Aura durch die Gegend gehst und du eigentlich ein riesiges Lichtwesen bist und mit dem Ganzen wirklich verbunden. Und so wie du gesagt hast – dann ist es wirklich so, wenn ich fühle, daß ich irgendwas da brauche in meiner Realität, dann sage ich das, und dann ist es da.

Genau.

Ups, da kommt jetzt sehr viel Energie durch. Ja, aber kannst du mir trotzdem noch mal sagen – also heißt das, daß man sich von allem abmeldet, sein Konto auflöst, die Scheidung einreicht, sich vom JobCenter abmeldet, oder findet das dann eher auf geistigen Ebenen statt, die Veränderung?

Auf allen Ebenen. Aber das Geistige kommt immer zuerst. Und aus dieser geistigen Veränderung heraus veränderst du dann auch die irdischen Dinge. Wobei das dann nicht mehr so klar zu trennen ist, geistige und irdische Realität, weil du dann ja alles bist. Du hast es ja dann verbunden, dein großes Bewußtsein mit deiner irdischen Form. Alles geschieht dann durch dich durch. Alles, was du brauchst, kommt, alles, was du nicht mehr brauchst, geht. Und du wirst es auch nicht vermissen.

[…]

Ich würde vorschlagen, daß du noch mal in die Vorstellung reingehst. Mach das jeden Tag. Verbind dich damit. Denn alles, womit du dich auf dauerhafter Basis verbindest, fängt an, Gestalt anzunehmen. Und so hast du ja auch deine jetzige Realität erschaffen: indem du dich immer wieder darauf ausgerichtet hast! Aber genauso, wie du das gemacht hast, kannst du dich auch auf andere Dinge ausrichten. Es bedarf nur deines Fokus‘ – daß du sagst: „Das ist das, worauf ich mich jetzt ausrichte. Das ist das, was ich jetzt verkörpere. Das ist meine neue Realität.“

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Kleine Nachhilfe im Manifestieren

Aber Lisa [Gawlas] sagt: „You don’t need to babysit the desire. It will come by itself“, oder so. Also man soll nicht ständig immer wieder das energetisieren, weil man es damit in der Potentialität festhält und verhindert, daß es in die Realität kommen kann.

Es kommt ein bißchen drauf an, um welche Dinge es sich handelt, und auch auf deine Motivation. Wenn du z.B. eine bessere Kondition für deinen Körper erschaffen möchtest, dann reicht es nicht, wenn du einmal zum Sport gehst. Du mußt es immer wieder tun. (lacht)

Das stimmt, ja.

Du kannst eine Bestellung abschicken und sagen: Ich möchte gerne die passende Sportart finden oder ein Fitneß-Center, wo ich mich drin wohlfühle und die richtigen Leute, um mit ihnen zu trainieren oder was auch immer, ja? Aber du mußt regelmäßig hingehen. Und genau so ist es auch mit der Meditation. Es reicht nicht, einmal zu meditieren. Du mußt es immer wieder tun, wenn es was bewirken soll auf die Dauer, ja? Also es gibt Dinge, die bedürfen der Wiederholung. Und es gibt auch Dinge, die schickst du ab, und dann vergißt du sie einfach, in der Gewißheit, daß das in deiner Realität erscheinen wird, wenn die Zeit da ist. Ja?

Wenn du jetzt z.B. sagst: „Oh, ich möchte meinen Seelengefährten treffen!“ Und dann sagst du immer wieder: „Oh, ich möchte meinen Seelengefährten treffen! Oh, ich möchte meinen Seelengefährten treffen!“ – dann bekräftigst du im Grunde immer wieder, daß du nicht glaubst, daß er da ist! Daß du nicht glaubst, daß das Universum dir diese Begegnung schicken wird. Das sind so Sachen, da muß man das einmal mit der notwendigen Energie versehen sozusagen wirklich abschicken, und dann vergessen.

Wenn du aber ein neues Bewußtsein erschaffen willst, eine neue Seinsweise, eine neue Wahrnehmung – das sind Dinge, die immer wieder verankert werden müssen, bis sie stehen, ähnlich wie mit sportlichen Übungen, die du so lange machen mußt, bis dein Körper die entsprechende Kondition aufgebaut hat. Das ist schon so.

Ah okay. Ja, danke, daß du mir das erklärt hast. Das macht es doch jetzt klarer.

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Verbinde dich mit deinem wahren Selbst

Ja. Deshalb sage ich: Verbinde dich damit jeden Tag – direkt mit der Energie. Stell dir nicht nur ein Bild vor, sondern fühl die Energie von dem. Wie fühlst du dich?

Es ist so eine Mischung. Teilweise sehe ich es irgendwie wie so ein Bild, und teilweise fühle ich eine Energie. Aber ich glaube, wenn ich da ganz drin wäre, würde ich dieses ganze Universum wirklich fühlen, alles, was um mich rum ist oder so. Und das ist noch nicht so da.

Ja, das ist ja, was ich sage: Das kommt, wenn man das immer wieder macht dann auch. Und wenn man auch weiß: Eigentlich ist das, was du dann bist, deine neue Identität. Das bist du dann. Und das einfach immer mehr fühlen, immer mehr damit sich verbinden und nicht mit der alten Identität. Und aus dieser neuen Identität heraus werden neue Realitäten kommen dann. Und dann werden diese ganzen Geldfragen nicht mehr so ein Thema sein. Denn du bist dann mit deiner gesamten Kreativität verbunden. Und was Djwhal Khul gesagt hat, trifft zu – daß nämlich, wenn du in deiner Meisterschaft stehst und die vollkommen angenommen hast und darin eingetreten bist, das wirklich kein Thema mehr ist! Dann hast du andere Dinge, um die du dich kümmerst dann. Und dann würde man wieder weiter gucken, ja? Wenn du das verwirklicht hast, was willst du dann tun? Aber das wird kommen, mit dem Bewußtsein, das dann da ist. Du wirst es wissen.

(leicht überwältigt) Oi!

Das braucht dich jetzt nicht irgendwie … [Unterbrechung aufgrund von lauten Sirenen] Du brauchst dich nicht davon überwältigt zu fühlen, denn du bist ja dann offen für dieses Bewußtsein. Das wird dich nicht mehr überwältigen. Du wirst es einfach verkörpern. Du wirst es SEIN. Und wenn du etwas bist, dann ist es für dich ganz normal, das zu sein.

Also das klingt vielleicht jetzt etwas banal – aber wenn du ein Elefant bist, dann BIST du es einfach! Du denkst nicht: „Oh, was ist das für eine riesige Form!“ oder so. (lacht) Für dich ist das normal. Und wenn du mit diesem Bewußtsein verbunden bist und das verkörperst, dann ist auch das für dich normal. Da gibt es nichts mehr, was sich überwältigt fühlt, weil du das dann insgesamt bist. Du hast es vollständig angenommen, du hast dich vollständig dort hinein ausgedehnt, du weißt, wer du bist, du weißt, was du hier machst und wie du das machst. Das ist dann alles da. Das ist dann alles schon in der Energie, in dem Bewußtsein, das dann das deinige ist, enthalten. Da brauchst du niemanden mehr, der es dir erklärt, du brauchst niemanden mehr zu fragen, du brauchst keine Bücher, kein Internet, kein gar nichts. (lacht) Du weißt die Dinge dann einfach. Und Dinge, die in deinem eigenen Bewußtsein nicht enthalten sind, die kannst du einfach dir dort abholen, wo sie sich befinden. Du dehnst dein Bewußtsein dorthin aus, und dann findest du da alles, was du brauchst. Das ist dann alles kein Problem mehr.

Ich frag mich nur, ob du mich nicht überschätzt, daß ich an dem Punkt schon jetzt bin.

Jetzt noch nicht.

Nee, an dem Punkt, daß ich das überhaupt schon ins Auge fassen kann, meine ich. (lacht)

Ich schlage vor, du machst das eine Woche lang, und dann erzählst du mir nächsten Sonntag, wie du dich jetzt fühlst, nachdem du das eine Woche lang gemacht hast. Und dann werden wir mal sehen, wie das Bewußtsein sich verändert hat. Das einzige, was wichtig ist, ist, daß du wirklich dich mit dem verbindest – daß du es nicht als etwas Äußeres, was du erreichen mußt, ansiehst, sondern als das, was du tatsächlich jetzt bist. Einfach hineinbegeben. Wie wenn ich dir sage: „Da ist deine Raumkapsel – steig ein!“ Dann steigst du da halt eben rein. Und da ist dann alles. Alle Informationen, alle Gebrauchsanweisungen (lacht), alle Dinge, die du tun willst, sind da alle drin.

Das ist lustig – die Raumkapsel! (lacht)

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Die Angst des Menschen vor dem Unbekannten

Das ist auch so was, was schwierig nachvollziehbar ist von da, wo ich jetzt bin – daß Leute, denen man sagt: „Geh doch da mal rein und fühl, wie es ist, da reinzugehen!“ – das ist, wie wenn ich sage – nehmen wir mal nicht eine Raumkapsel, nehmen wir z.B. mal ein … ein Abendkleid. Wenn ich jetzt sagen würde: „Probier doch dieses Abendkleid mal an, guck, wie du dich fühlst da drin!“ Das ist doch eigentlich kein großer Akt, oder?

Von mir aus gesehen nicht, nein.

Aber du würdest dich wundern, wie viele Leute dann sagen: „NEIN! Das kann ich nicht! Das ist zu groß für mich! Das ist zuviel für mich! Das ist noch viel zu weit weg.“

Ja, aber das … das hab ich gelernt hier in meiner Zeit – das von den Leuten nicht zu verlangen, wenn sie das Gefühl haben, sie können das nicht tun. Das hat keinen Sinn dann.

Ja, das ist deutlich, daß es keinen Sinn hat. Aber warum sie es nicht wünschen? Warum sie wünschen, sich zu erschaffen, daß es eine Unmöglichkeit gibt, sich da hineinzubegeben?

Na, manche Leute sind vielleicht noch mit den Begrenzungen am Spielen. Mal gucken, wie sich das anfühlt, wenn ich das nicht kann.

(lacht) Du meinst …?

(nüchtern) Ja – das machen wir hier doch alle. Deshalb sind wir hier – um zu gucken, wie es ist, wenn man nicht alles machen kann.

Das sollte, glaube ich, inzwischen reichlich klar sein, wie das ist, wenn man nicht alles machen kann. Jetzt geht es den anderen Weg.

Ach, das klingt aber wirklich schön, ja. (Pause) Irgendwie klingst du aber doch eher wie was Außerirdisches als wie jetzt Maitreya oder so. Weil die haben auch öfter mal Probleme, die menschliche Befindlichkeit zu verstehen. Die Meister sind alle selber durchgegangen. Die wissen, wie es ist. Hat zumindest Djwhal Khul gesagt.

Viele, ja. Nicht alle.

Ach so, und die das nicht durchgemacht haben, haben da wenig Verständnis für? Naja, hm. (lacht) Der Eugene Gendlin, der das Focusing entdeckt hat, der sagt, wenn Leute Schwierigkeiten haben mit nem Rollenspiel oder so, dann sagt er: „Könnten Sie diese Rolle nächste Woche spielen? Können Sie sich einfach jetzt vorstellen, wie das ist, nächste Woche diese Rolle zu spielen?“ Denn dann haben sie nicht den Druck, daß sie das jetzt machen müssen.

(kurze Pause, dann sehr ernüchtert) Ich verstehe. Ja.

Ja, du bist scheinbar jemand für die Leute, die sich das schon trauen, hm? (lacht)

Ich … hab Schwierigkeiten zu verstehen, was es da zu trauen gibt überhaupt!

Ja, dann verbring mal noch ein paar Leben hier, vielleicht verstehst du es dann. (lacht) Oder verbring vielleicht mal ein paar Leben im 19., Anfang des 20. Jahrhunderts. Falls das irgendwie geht, so rückwirkend. Da wirst du lernen, was man alles nicht machen kann! Wenn dich das interessiert (lacht), dich da reinzuversetzen.

Jetzt schickt er mir da Sachen in meine Stirn. Warte mal, da muß ich erst gucken. Ja ja, ich weiß. Da ist man manchmal auch in Gefahr, viel zu schnell vorzugehen, weil man denkt, daß das schon klar wäre oder so.

Ja. Es gibt Lehrer, die die endlose Geduld haben, und dann gibt es solche, die mit dir arbeiten können, wenn diese Anfangsgründe bereits beackert worden sind, wo es dann sich beschleunigen kann.

Weißt du, ich bin so dankbar für ihn [mein Höheres Selbst]. Der hat immer Geduld, immer. Manchmal lacht er mich ein bißchen aus, aber du hast nie das Gefühl: „Oh, bist du blöd, daß du das nicht verstehst, oder nicht kannst, oder nicht machen willst, weil du Angst hast“, oder so.

Also ich kriege jetzt hier so ein Gefühl von: Nein, ich denke nicht, daß die Leute blöd sind, sondern ich verstehe einfach nur überhaupt nicht, WAS da dran so schwer ist, oder was ihnen solche Angst macht. Das verstehe ich einfach nicht.

Ja, ich seh schon. (lacht) Du kannst nur mit den fortgeschrittenen Leuten arbeiten, so wie Lisa oder so, die sich in die Wanne schmeißt und dann erstmal in die Dimensionen abdüst oder so. (Pause)

Ich verstehe es auch nicht immer, aber ich hab gelernt, daß man wirklich aufpassen muß, weil Leute viele alte Verletzungen haben, und wenn du von ihnen was verlangst, was mehr ist als das, was sie gerade jetzt noch bereit sind zu fühlen, dann wirst du an die Widerstände kommen, ja. Manche werden dann wütend, manche kommen einfach nicht mehr wieder, wenn sie nicht das Gefühl haben, daß du dafür Verständnis hast.

Ich möchte trotzdem dich ermutigen, auch wenn du dich nicht besonders erleuchtet fühlst, einfach diese Sache jeden Tag zu tun. Es muß nicht lange dauern. 5 bis 10 Minuten sind völlig ausreichend, einmal am Tag, vielleicht sogar einfach bevor du schlafen gehst.

Okay, das kann ich wohl machen.

Da wird sich vieles öffnen, und dann wirst du vieles auch besser sehen können, und die neue Identität wird dann sich schon viel natürlicher anfühlen.

Okay. Ja, ich würde sagen, laß es uns hierbei erstmal belassen. Dann danke ich dir für die Anregungen und die Meditation und das alles und wünsche dir noch eine gesegnete Zeit.

(lacht) Auch dir. Bis bald.

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©Zarah Zyankali 2015
Dieser Text darf weitergegeben werden, vorausgesetzt, daß er vollständig und unverändert bleibt und dieser Copyrightvermerk sowie ein Link zum Original beigefügt sind.

Als das Wünschen noch geholfen hat – Die Rückkehr der magischen Realität

Veröffentlicht April 23, 2014 von Zarah

Als ich letztens die Aufnahmen der letzten Monate durchhörte, um endlich mal wieder meine inzwischen angesammelten MiniDiscs zu beschriften, fand ich die folgende Session von Ende Januar wieder. Das geht mir oft so: ich setze mich hin, um irgendwas zu channeln oder herauszufinden, und dann vergesse ich es – bis ich irgendwann wieder über die Aufnahme stolpere. Gott sei Dank gibt es Aufnahmegeräte! 🙂

Es ist schwer zu beschreiben, wie das ablief … es begann damit, daß beim Einstimmen einfach intuitive Wahrnehmungen hereinkamen, wobei ich aber nicht das Gefühl hatte, daß die aus irgendeiner bestimmten Quelle stammten. Ich nannte es dann „die Information aus dem Feld ziehen.“ Inzwischen habe ich durch ein wundervolles Buch herausgefunden, daß es verschiedene Formen übersinnlicher Wahrnehmung gibt (Hören, Sehen, Fühlen und Intuition), was zwar irgendwie auch „Channeln“ ist, aber nicht von einer bestimmten geistigen Wesenheit kommt. Vielleicht war das eine Mischung aus allem. Vom Gefühl her war es wie Fühler auszustecken und dann zu warten – und die hereinkommenden Infos zu versuchen in Worte zu fassen, was zeitweise echt schwierig war. Lest es also mit euren eigenen intuitiven Antennen „eingeschaltet“, denn ich kann da auch nur „übersetzen“, wsa für mich einigermaßen klar erscheint – und das ist sicher nicht alles, was da ist, und muß durch meine eigenen Filter gehen. Ich habe das, was eher aus meinem „normalmenschlichen“ Bewußtseinszustand kommt, in normaler Schrift, und die intuitiven Antworten in Kursiv gesetzt.

Als ich mich weiter ins Thema vertiefte, schien es an einem bestimmten Punkt doch wieder so, als ob ich mit jemandem spräche. Ich kann jetzt nicht mehr genau rekonstruieren, ab wann es sich veränderte. Vielleicht verändert sich ja auch so nach und nach das Konzept vom „Channeln“ als verbaler Kommunikation. Auch beim Channeln von Wesenheiten ist es in letzter Zeit oft eher so, als ob sie mir telepathische Durchgaben übermitteln, die ich dann erstmal in Worte „übersetzen“ muß. Es scheint, als sei diese Form der Telepathie das, worauf früher oder später alle Kommunikation hinauslaufen wird, da der verbale Austausch einfach viel zu langsam ist, um bestimmte Datenmassen zu bewältigen. Ein bißchen, als würde man versuchen, mit einem Analog-Modem längere Youtube-Videos zu laden … es funktioniert nicht wirklich.

Den Abschnitt über die Musik können die Leute, die sich nicht so für Musik interessieren, getrost überspringen. Es ist nur ein Beispiel dafür, wie sich die Grenzen zwischen den Menschen auflösen – die zurzeit in vielen deutschen Städten stattfindenden Montags-Mahnwachen sind ein weiteres.

Viel Spaß beim Entdecken der magischen Realität! 🙂

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Als das Wünschen noch geholfen hat – Die Rückkehr der magischen Realität

31.1.2014

Sandra Walter hat geschrieben, daß dieses Wochenende extrem viel von diesem neuen Licht reinkommt, und wenn man ein Gatekeeper oder sowas ist, soll man mit neuen Strukturen experimentieren, und ansonsten soll man einfach das Licht halten und Liebe durch sein Herz strömen und so. […] Ich hab schon das Gefühl, obwohl alles so aussieht wie immer, daß sich extrem viel auch verändert, auch für mich selbst jetzt gerade, auf den inneren Ebenen oder auf der Selbstwahrnehmung, oder wie auch immer man das nennen will. […] Und dann habe ich aber noch sowas wie eine Distanzierung, so als ob die ganzen Dinge, die jetzt auf Weltebene stattfinden, gar nicht mehr so wichtig wären. Also als ob jetzt irgendwas Größeres, eine größere Perspektive reinkommt. Aber so richtig wissen tue ich auch nicht, was das da wird. Und jetzt dachte ich, setze ich mich mal hin, um da Genaueres herauszufinden.

(geht in die Verbindung) Also es fühlt sich irgendwie an wie eine Ausweitung. Aber gewissermaßen in eine Energie, die nicht mehr viel mit dem, was man so kennt, zu tun hat. Ich kann es gerade schwer beschreiben. Ich öffne mich einfach mal für die Informationen, die da vielleicht kommen möchten darüber. (Pause)

Ja, das sieht aus wie erstmal so der ganze Planet, durchdrungen von einer Energie von … also die sieht aus wie Weiß, so ein bißchen gedämpftes Weiß, und völlig neutral und unberührt. Und die hat nichts zu tun mit irgendwas, was bis jetzt auf diesem Planeten stattgefunden hat. Die Ereignisse, die sind alle noch sozusagen im alten Framework angesiedelt. Während dieses hier ist … ja, ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Das ist wie … wie so eine weiße Decke. Möchte mir jemand was dazu sagen? Oder möchte dieses Weiße da selbst sprechen, was es ist?

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Das Neue ist keine verbesserte Version des Alten

Ja, das ist wie sozusagen die unberührte Energie von der neuen Realität. Und das ist wie ein unbeschriebenes Blatt sozusagen, wo noch nichts drauf geschrieben worden ist. Ich dachte, da wären schon Leute zugange mit der neuen Erde und so?

Das sind alles auch schon alte Begriffe. Sogar der Begriff „neue Erde“ ist alt. Kriege ich hier. Verblüfft mich jetzt, aber so kommt es hier durch. Und zwar deswegen, weil da schon so ganze viele Vorstellungen dranhängen, die von dem ausgehen, was Leute kennen. Und von dem, was sie kennen, stellen sie sich vor, wie das Neue dann wär, aber das ist es nicht. Denn das, was das Neue wirklich ist, das kannst du nicht aus dem Alten heraus extrapolieren sozusagen. Das Neue ist keine Fortsetzung des Alten, nur besser. Es ist anders. Es ist total anders.

Ja – was macht man denn? Macht man irgendwas damit? Oder läßt man es einfach nur mal so sich so … ausbreiten? (lacht) Oder …

Ja, gut ist, erstmal zu begreifen, daß das keine Fortsetzung des Alten ist und man auch nichts damit machen muß, und dann sozusagen es aus sich selbst heraus entfalten zu lassen. Gar nicht irgendwie was machen wollen. Weil das Machen kommt immer noch aus den alten Vorstellungen, was man tun sollte / müßte / könnte irgendwie. Aber es möchte selbst, aus sich selbst heraus wachsen.

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Den Impulsen folgen, die aus dem Innern aufsteigen

Also man soll auch gar keine Impulse geben für irgendwelche Wachstumsrichtungen oder wie?

Das funktioniert dann so, kriege ich hier, daß du nicht den Impuls da reinsendest, sondern du guckst, ob in dir ein Impuls kommt. Weil in dem Moment, wo du dich verbindest mit dieser neuen Matrix, wenn man so will, dann tut es in dir die Dinge sozusagen auch anstupsen, die da geschehen wollen. Und wenn du dann fühlst und wenn du guckst: Okay, da soll jetzt das und das kommen, auch wenn du noch gar nicht weißt – oder es ist sogar gerade gut, nicht zu wissen, wie das dann aussehen würde oder so. Dann kriegst du vielleicht nen Impuls, irgendwie was da reinzugeben, ohne daß du weißt, worauf das jetzt hinausläuft.

Ist vielleicht wie: Jemand drückt dir ein Samenkorn in die Hand, aber du weißt vielleicht gar nicht, was das für eine Pflanze wird, wenn du das in die Erde steckst. Und dann kriegst du halt sozusagen einen Impuls, das an einer bestimmten Stelle in die Erde zu stecken und zu bewässern. Und mehr brauchst du da eigentlich auch nicht zu machen. Du brauchst nicht zu wissen, was es wird, du brauchst nichts zu planen. Du brauchst nur den Impulsen zu folgen, die von alleine kommen durch deine Verbindung mit dieser neuen … Energie da. Ich nenne es jetzt einfach mal „Energie“ in Ermangelung eines besseren Wortes. Und das … da muß man einfach wirklich Vertrauen haben und aufmerksam sein auf die Impulse, die da kommen, und sich regelmäßig immer damit wieder verbinden.

Und das ist was, was erstmal nach nichts Besonderem aussieht. Also es ist nichts, womit man in der Welt irgendwie nen Blumentopf gewinnen kann, wenn man das macht. Aber das ist das, worauf alle Dinge, die in der neuen Realität wachsen, beruhen werden – auf dieser Art von einfach aufmerksam sein und eben die Impulse reingeben, die dann kommen werden. Da kann man kein Konzept draus machen, man kann auch nicht erklären, wie es geht (lacht) – ja? Am besten kann man es vielleicht noch erklären mit dem, was EE Gabriel immer dieses „im Flow sein“ nennt. Daß man einfach wirklich drin bleibt und mit dem mitgeht, was da kommen will.

Na, jetzt hatte ich doch letztes Jahr mal so diese Energieverbindung gemacht mit der Erde. Ich weiß ja nicht, ob das Erdheilung war, oder … aber es war auf jeden Fall irgendwas Bestimmtes, was ich da tun sollte. Und dann hab ich ja diese Gaia-Einweihung gemacht, was ja doch auch irgendwie ein System ist. Ist das dann alles nicht mehr aktuell, oder …? (Pause)

Jetzt kommt irgendwie sowas wie: Kommt drauf an, in welcher Ebene aktuell. Also es gibt schon Ebenen, wo es aktuell ist, aber diese ganze neue Energie, da kannst du nur dem folgen.

Aber letzten Endes hab ich das ja da auch gemacht. ich hab das gemacht, was halt durchkam. Und Sandra, die macht auch diese ganzen Gateways und so an irgendwelchen bestimmten Orten.

Wenn du was hast wie einen ganz neuen Planeten, wo noch nichts ist, und dieser Planet dir sagt, er möchte dort ein Tor haben, dann gehst du halt hin und baust es. Und das mußt du dann aber so machen, wie das dir da gezeigt wird. Du hast nichts, worauf du zurückgreifen kannst. Kein altes Wissen kann dir da helfen. Du kannst nur hingehen und dich auf die Erde setzen und das, was du dann bekommst als Input, umsetzen, so wie du halt das kannst. Und es mag sein, daß auch mehrere Leute manchmal an einen Ort gerufen werden.

[Ich fragte dann, wie es mit den Leuten ist, die mit Geomantie arbeiten und da auch mit Gruppen von Leuten an bestimmte Orte gehen und Zeremonien oder Erdheilung machen. ]

Es ist ein sehr großer Unterschied, ob du wirklich da hingehst, wo du hin gerufen wirst, oder ob du ein Konzept im Kopf hast von Strukturen, von Orten und davon, was du da machen willst. Wenn du da hingehen kannst, wo du hin gerufen wirst, und dann dort das tun, was da eigentlich auch durchkommt, dann ist es in Ordnung. Viele Leute arbeiten nach Schema F, nach alten Methoden, die früher mal gut waren, aber jetzt nicht mehr stimmen – nicht mehr für die neue … die neue Realität. Und diese Dinge, die werden sich insofern auswirken, als die alte Realität noch existiert.

[Inzwischen war ich übrigens mal bei der Berliner Geomantie-Gruppe, und sie arbeiten wirklich mit den Wahrnehmungen, die im Augenblick durchkommen, so wie es in der obigen Antwort auch erwähnt wurde, wobei manche Meditationen aber auch vorgegeben sind.]

Aber vielleicht … ich weiß nicht … kriegen das die Leute nicht mit? [Diese Frage bezog sich wieder auf diejenigen, die mit vorgegebenen Systemen – also nach „Schema F“ – arbeiten.]

Nein. Weil ihr ganzes Bewußtsein sozusagen noch in dem Alten verankert ist. Es ist insofern gut, als sie gute Absichten haben.

Aber dann müßte man denen das vielleicht mal sagen, oder? Daß das nicht das ist, worum es geht jetzt mehr.

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Die alte Realität ist ein in sich geschlossenes System

Es ist im Moment immer noch ne Übergangsphase. Und es gibt Leute, für die das jetzt halt noch wichtig ist, es so zu tun. Weil auch für sie ist es ne wichtige Erfahrung, so gesehen. Es ist kein Urteil damit verbunden, ja? Es ist nur einfach eine Ebene, die …

… Gott, jetzt kriege ich Probleme, die Worte zu finden hier. Warte mal. Ich laß mal ganz los. Warte. Schwierig zu beschreiben. Weil auf einer gewissen Ebene ist das real. In dem Moment, wo du dich drin befindest, ist es dann real. Und dann funktioniert auch Reiki, und dann funktionieren auch die ganzen alten Systeme noch. Das ist ja alles nicht – so gesehen nicht weg, aber es hat kein – englisch würdest du sagen: it has no bearing– es hat keine Auswirkung, keine Verbindung mit dem Neuen. Es ist, als wäre das so sein ganz eigenes Bezugssystem, innerhalb dessen diese Dinge real sind und auch funktionieren. Aber nur innerhalb dessen.

Wenn jetzt dein Bewußtsein noch sehr in diesem Bezugssystem verankert ist, müßtest du erstmal merken, daß was Neues eigentlich schon da ist, und dann könntest du sozusagen umsteigen. Aussteigen aus den alten Sachen, einsteigen in dieses, was halt eben nicht so genau definiert werden kann.

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Die magische Realität – Erschaffen aus der Verbundenheit

Aber ich hab letztens noch mal die alten Trauminterpretationen gelesen. [zu YKW] Da hattest du noch gesagt, das Alte kann mit dem Neuen eigentlich ganz gut verbunden werden. Und ich hab das damals so verstanden, daß das Schamanische mit dem Neu-Energetischen ganz gut harmoniert sozusagen.

Jetzt kriege ich: Das ist in der Tat so, und es ist aber nicht nur das Schamanische, sondern noch weiter davor – vor dem Schamanismus. Weil vor dem Schamanismus gab es quasi funktionierende Magie! Es gab ne magische Realität. Und das ist das, was jetzt eigentlich wieder kommt auch. Und deswegen kann man das ganz gut verbinden. Also man kann sich zurückverbinden zu der Zeit, wo, wie das in Brüder Grimm heißt, „wo das Wünschen noch geholfen hat.“ Wo du kraft deiner Gedanken wirklich erschaffen hast. Und zwar nicht gemäß einem vorher ausgedachten Plan oder System, sondern gemäß deiner Verbindung mit der magischen Realität, in der du lebst. Also du bist verbunden, und du hast das Gefühl, du willst da nen Samen reinpflanzen. Oder du bist verbunden und du hast da Gefühl, jetzt diese Worte zu sprechen. Und du bist dann im Prinzip einfach nur der Kanal, durch den diese Dinge fließen und sich manifestieren.

Das ist nicht wie diese landläufige Vorstellung von Magie, wo du so groß „Abrakadabra Zampano“ irgendwie ne große Show abziehst, sondern es ist Magie in einem viel elementareren Sinn – nämlich daß das erscheint, was sich manifestieren will oder was halt gedacht wird, was gefühlt wird, was getanzt wird, gesungen wird – das erscheint halt dann. Und da können natürlich auch Dinge erscheinen, die dann nicht so schön sind. Aber im Prinzip ist es so daß, wenn du in dieser Realität wirklich lebst und verbunden bist, dann möchtest du eigentlich keine unzuträglichen Dinge erschaffen. Und es kommt ja letzten Endes auch nur das durch, was aus deiner Verbindung kommt. Was durch die Erde durchkommt, durch die magische Realität durchkommt Das manifestiert sich dann.

Und jetzt sind viele Leute noch in diesen Vorstellungen von Spiritualität, wo du ne Hierarchie hast. Ne Hierarchie von Meistern, von Engeln, von Wesenheiten, von Ebenen, von Stufen, ja. Das war gewissermaßen die Art, wie es funktioniert hat, als diese magische Realität nicht so einfach erreicht werden konnte. Da hast du das alles gebraucht, bzw. es gab halt ne Struktur, über die du gehen konntest, und dann hast du das dann auch erreicht, nur über ganz viele Umwege sozusagen. Und diese Umwege, die kann man sich jetzt einfach sparen. Weil es ist direkt da. Und das haben ganz viele Leute einfach nur noch nicht gemerkt. Weil es einfach schon so lange so üblich war, das so zu machen. Das siehst du ja immer noch da bei den Rosenkreuzern und anderen Systemen. Das braucht man jetzt wirklich nicht mehr. Wichtig ist nur, daß du verbunden bist. Man kann dort nicht aus der Abgetrenntheit wirklich erschaffen. Weil die Abgetrenntheit ist eine Eigenschaft der dualen Realität. Und sobald du in eine Form von abgetrenntem Erschaffen gehst, bist du sofort wieder in der dualen Realität drin, bist du nicht mehr in der neuen Realität.

Mhm.

Und dann natürlich konfiguriert es sich so, ja, wie es halt den Regeln der dualen Realität entspricht.

Ja, wobei es ja hieß, daß die sich jetzt auflöst.

Es besteht die Möglichkeit, die auf gewissen Ebenen immer noch zu erschaffen, weil es jetzt halt immer noch eine Übergangsperiode ist.Wobei das nicht die Empfehlung ist, das weiterhin zu tun. Denn sie löst sich natürlich schneller auf, wenn weniger Leute sie noch weiterhin erschaffen. Je mehr Leute in die neue Realität und von da aus aus der Verbindung heraus erschaffen. desto weniger Energie geht in die Aufrechterhaltung des alten Systems.

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Alles, was du im Außen wahrnimmst, ist ein Ausdruck von dir

Aber was ist denn dann z.B. mit – ein Körper ist ja auch nur eine Erscheinungsform davon, daß man in einer dualen Realität ist, oder?

Da mußt du ein bißchen differenzieren. Es ist richtig, daß in dem Moment, wo du sowas wie Körper noch wahrnimmst, gibt es immer noch einen gewissen Grad von Dualität. Aber wenn du aus dem Innern kommst, wo du weißt, daß all diese Körper eigentlich Ausdrücke von dir sind, dann ist es nicht mehr die Dualität, die bis jetzt vorgeherrscht hat, wo jeder, der einen Körper bewohnt, sich als getrennt von allen anderen empfindet. Ja? Da siehst du das Licht in allem, egal ob es außerhalb von dir zu sein scheint.

Okay. Ich habe ein deutliches Gefühl, daß ich mal einen Schlußpunkt setzen muß. Weil die Energie intensiviert sich hier oberhalb meiner Stirn auf das Heftigste, und ich würde es hier erst mal gerne bei dem belassen.

Okay.

Wer bist’n du? (Pause)

Wenn du jetzt nicht nen Namen kriegst, dann komm später wieder.

Ich dachte ja erst, ich zieh das selber aus dem Feld, aber dann schien es doch wieder so zu sein, als ob ich mit jemand spreche.

Das vermischt sich dann auch. Ja? Weil die Wahrnehmung, daß jemand, wie schon bereits gesagt, sich außerhalb von dir befindet, die löst sich ja dann auf in dem Moment wo du dich verbindest. Und dann ist sozusagen du und das Feld und alles, was sich in dem Feld befindet, nicht mehr so getrennt wie in einer rein dualen Realität. Das geht dann auch alles ineinander über.

Ich dachte, man verliert nicht die Individualität?

Man verliert das Gefühl von Getrenntsein. (lächelt) Und so kann es kommen, daß man nicht unbedingt immer auseinanderhalten kann: Was bist du? Was bin ich? Weil ich bin du. Du bist ich. Wir sind das Feld – was du das Feld nennst. Das ist alles nicht so getrennt. Und wenn es jetzt nötig ist, bestimmte Unterschiede deutlicher zu machen, dann wird sich das halt so konfigurieren. Und wenn das nicht nötig ist, dann wird es sich mehr annähern. Das ist viel fließender dann.

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Die Grenzen werden fließender – Ein Beispiel aus der Musik

Du hattest da gestern dieses Interview gehört von dem Musiker [dem Sänger von Alcest aus Frankreich], der gesagt hat: Früher gab’s diese ganzen Kategorien in der Musik. Die Leute die Indie-Rock gemach thaben, für die wär Metal völlig … oder für die wär es völlig undenkbar gewesen, Black Metal mit Gothic zu verbinden oder so. Ja? Oder Indie-Rock und Metal zu integrieren, oder HipHop. Und heutzutage verbindet jeder alles, was es gibt. Also alle Richtungen existieren einmal als eine reine Richtung, also als reiner Black Metal zum Beispiel, aber es gibt auch alle möglichen Querverbindungen. Wo man früher gesagt hat: „Das geht ja gar nicht!“ – das ist heute ganz normal. Und wenn er gestern mit Black Metal angefangen hat und die Leute ihn heute versuchen immer noch drauf festzunageln, dann sagt er: „Ich mach, was ich will! Und wenn ich morgen HipHop machen will, dann mach ich das!“

Und das ist auch nur ein Beispiel dafür, daß diese Grenzen, die es da mal gegeben hat, daß die sich jetzt wirklich anfangen aufzulösen. Und da gibt’s Leute, die da schon relativ weit damit gediehen sind, und es gibt Leute, die das mehr so nebenbei mitkriegen. Z.B. wenn du auf ein Konzert gehst und da die Gothics neben den Normalos und den HipHoppern stehen, was früher gar nicht gegangen wär, dann kriegst du mit: Hey! Die Grenzen sind nicht mehr so starr! Es verbindet sich alles mehr. Man kann zwar immer noch nen HipHopper am Outfit erkennen, aber der geht dann auch auf ein Mogwai-Konzert. Und so wird alles immer fließender, immer verbundener, könntest du sagen. Es besteht nicht mehr die Notwendigkeit, sich so abzuheben. So: „Ich bin jetzt nur das. Ich bin nur Gothic, und ich würd nie auf ein Metal-Konzert gehen.“ Zum Beispiel. Früher haben die Leute das benutzt, um sich eine Identität zu geben, und heute finden sie ihre Identität mehr im Innern und nicht in der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Richtung. Und das sind alles Zeichen davon, wie die Dinge sich entwickeln.

[Wer mal ein Ohr riskieren möchte – hier gibt es das aktuelle Album von Alcest, Le Voyage de l’Ame (Die Reise der Seele).]

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Spirituelle Systeme werden obsolet

Ja, aber vorhin hast du noch gesagt, das wär nur so in der alten Realität.

Nee, das hast du falsch verstanden. Die Dinge, die … sagen wir mal, diese Systeme, die Hierarchien, diese Vorstellungen, nur auf eine bestimmte Art kann das und das gemacht werden – also daß du nicht dich verbindest und dann guckst: Was will hier geschehen?, sondern daß du die Dinge nach Rezept machst, so: Wir stellen uns jetzt mal alle im Osten auf. Und dann meditieren wir so. Und dann gehen wir die Himmelsrichtungen ab. Und dann tun wir dies und das und jenes, weil das sich halt so gehört, daß man das so macht, ja? – das ist das alte System, und das ist eigentlich inzwischen obsolet. Nur hat es halt noch nicht wirklich jeder gemerkt.

Und es gibt aber Leute, die es merken. Und gerade in der Musik zum Beispiel oder im Theater oder in sonstigen kreativen Bereichen lösen sich diese Grenzen einfach immer mehr auf. Das sind die Anfänge eigentlich schon von einem größeren Zusammengehörigkeitsgefühl und auch davon, daß man die Identität nicht findet durch eine bestimmte Gruppe, sondern daß man die in sich selbst findet. Er sagt, er guckt, welche Musik er jetzt machen will – und dann macht er sie eben. Er sieht sich nicht als Metaller, er sieht sich nicht als HipHopper, sondern er sieht sich als einen Menschen, der die Musik machen will, die jetzt für ihn gerade stimmt. D.h. er findet die Identität, die im Moment für ihn ausschlaggebend ist, findet er in sich und nicht in irgendeiner vorgegebenen Stilrichtung. Sondern er sucht sich die Stile sozusagen, wie sie zu dem passen, was er ausdrücken möchte.

Ja. Früher nannte man das Eklektizismus.

Es kommt halt immer auf deine Sichtweise an – ob du einen Stilmix sozusagen als Treuebruch mit einer bestimmten Richtung empfindest, oder ob du das gerade als besonders kreativ empfindest. Aber es wird sich jetzt immer mehr so entwickeln. Wobei es natürlich immer noch Leute gibt, die eine bestimmte Richtung vertreten. Aber dann siehst du ja, daß Bands sich auflösen, weil sie nicht mehr das machen wollen, was sie seit zehn Jahren machen. Sondern der eine sagt: „Ich interessiere mich jetzt mehr für andere Sachen.“ Und das paßt aber nicht mehr zu dem, was die anderen machen wollen. Und dann wird er seine neuen Sachen mit anderen Leuten zusammen verfolgen, ja.

Oh Mann. Jetzt muß ich echt aufhören.

Dann bis demnächst.

Ja. Bis später.

© Zarah Zyankali 2014

 

Rat des Lichts: Was wäre, wenn …?

Veröffentlicht April 7, 2013 von Zarah

Eigentlich wollte ich noch nicht so bald eine neue Übersetzung machen. Aber dieser Text ist so superkalifragilistischexpialligetisch gut, so pyramidal genial, so wundervoll enthusasmierend, daß es einfach nicht anders ging. Ich bin sicher, wenn ihr ihn gelesen habt, werdet ihr das genauso sehen. 😉

Bitte verzeiht die manchmal etwas holprigen Sätze, das Original ist zuweilen recht schnörkelig, und das ist knifflig ins Deutsche zu bringen. Ich hoffe, daß die Essenz des Textes trotzdem rüberkommt.

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Was wäre, wenn …?

 Rat des Lichts durch Meredith Murphy

Sonntag, 31. März 2013

Originaltext: http://expectwonderful.typepad.com/messages/2013/03/energy-update-april-2013.html

 

Geliebte Lichtfamilie,

 zur Zeit wird der Anbruch des Neuen Zeitalters zunehmend von jedem von euch wahrgenommen.

 Ihr bemerkt das an der subtilen Art, wie eure Emotionen sich verändert haben … sie sind in eurer Erfahrung jetzt weniger dominant.

 Ihr bemerkt es, wenn ihr hereinkommende Energien spürt, die eure Präsenz verstärken.

 Ihr bemerkt es, wenn ihr das vertraute Gefühl liebevoller Energie um euch herum spürt, dieses anhaltende, ständige Gewahrsein der tiefen Verbindung, die ihr mit All-Dem-Was-Ist habt.

 Das alles sind Hinweise auf euer Erwachen, euer Erinnern, und sie stehen euch zunehmend zur Verfügung, während die Energie sich in eurem Feld entwickelt und die Energie des Kristallgitters sich verändert und sich in einen neuen Ausdruck planetaren Bewußtseins hinein öffnet. Alles Leben in sämtlichen Reichen öffnet sich zugleich für dieses Neue, in einem miteinander verwobenen Tanz von Licht und Erhebung. Es ist wahrhaft eine großartige Zeit, Mensch zu sein und die Erde zu erfahren. Und es ist eine großartige Zeit, um sozusagen auf der Zuschauertribüne zu sein und mit Freude, Humor und schenkelklatschendem Entzücken zuzusehen und zu lächeln, während ihr eure Fähigkeiten wiederentdeckt.

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 Das Neue in eurer Erfahrung ist eure eigene Expansionslinie

Eigentlich sagt ihr „Ja!“ zu eurer eigenen beschleunigten Entwicklung, wobei ihr euch weiter öffnet und diese Beschleunigung dadurch demonstriert, ja in der Tat ermächtigt, daß ihr eure Aufmerksamkeit auf eure eigene Neuheit richtet. Erinnert euch daran, wenn ihr feststellt, daß ihr euch niedergeschlagen oder festgefahren fühlt, wenn ihr feststellt, daß die Energien schwerer werden oder die Dinge sich schwierig anfühlen. Höchstwahrscheinlich habt ihr nämlich dann euren Fokus von eurer eigenen Expansionslinie wegbewegt und achtet jetzt statt dessen auf Muster, die eigentlich alte Energie sind, Muster der Vergangenheit, die sich nicht wirklich in der Gegenwart befinden. Tatsächlich habt ihr den gegenwärtigen Augenblick teilweise verlassen, als eure Aufmerksamkeit dort hinging, und wenn ihr das tut, seid ihr nicht mehr kreativ und frei. Daher habt ihr dann das Gefühl, daß das Leben stagniert, die Energie sich dickflüssiger anfühlt, die Emotionen schwerer werden und in eurem Gewahrsein mehr vorherrschen, und ihr habt das Gefühl, euren Schwung verloren zu haben. Und das stimmt auch, denn ihr habt euer Gewahrsein aufgeteilt oder sogar mehr als nur aufgeteilt, ihr seid in einen geschlossenen Zyklus eingetreten, aus dem keine Kreativität kommt – ihr betrachtet das Leben durch die Linse der „Vergangenheit“, aus einer Perspektive oder einem Energiemuster oder einer Schleife heraus, die ein geschlossenes System ist und euch einfach mitnimmt.

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 Ihr könnt ganz leicht eure höherschwingenden Energien augenblicklich wiederherstellen

 Alles, was vertraut, aber unangenehm ist, kann so verstanden werden. Der Ausweg besteht darin, einfach zu eurem Wesen zu sagen: „Laß uns die Schwingung anheben, laß uns in die Gegenwart zurückkehren, wir wollen uns wieder für die schwebenden, aufsteigenden Energien öffnen …“ und zu fühlen, wie eure Energie sich hebt. Ruft immer wieder die äußerste Expansionslinie eurer Erfahrung hervor, während die Energie eures Seins beginnt, schneller zu schwingen, und laßt das andere gehen. Ihr könnt eure höherschwingenden Energien ganz leicht augenblicklich wiederherstellen. Das bedeutet natürlich, daß ihr aufhören müßt, über die Dinge nachzudenken, die euch durch das Wurmloch der Aufmerksamkeit in die Vergangenheit und in einen geschlossenen Energiezyklus gebracht haben, den ihr bereits durchlebt habt.

 Immer wenn ihr euch von der Gegenwart abschneidet, gibt es das, was ihr als unangenehme Konsequenzen betrachtet. Wenn ihr die Vergangenheit durchsucht, um daraus zu lernen, befindet ihr euch eigentlich nicht in der Vergangenheit, sondern betrachtet statt dessen die Vergangenheit mit eurem gegenwärtigen Bewußtsein. Ihr seid dann in der Gegenwart und untersucht die Vergangenheit auf eine Weise, die euch belebt und euch auf umfassendere Art befreien kann. Ihr werdet das wissen, wenn ihr es fühlt, denn ihr werdet fühlen, wie die Ermächtigung der Gegenwart die vergangene Erfahrung neu bewertet. Doch wenn ihr euch in der Vergangenheit befindet und sie sich schwer und langsam anfühlt, dann seid ihr in einem geschlossenen Kreislauf, in dem ihr keine kreativen Möglichkeiten habt. Wenn ihr die Vergangenheit mit Angst in die Zukunft ausdehnt, werdet ihr das ebenfalls als sehr elend und dicht empfinden. Es wird sich für euch immer wenig wünschenswert anfühlen, denn diese Möglichkeiten, eure Aufmerksamkeit zu lenken, schneiden euch von der Natur eures Wesens ab, die von Natur aus ständig kreativ ist.

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Die Emotionen, die ihr früher gefühlt habt, werden jetzt weicher

 Ihr stellt fest, daß ihr euch dem Leben leichter öffnen könnt, ohne ein Dama zu erschaffen!  Wer hätte das gedacht? Wenn ihr daran denkt, wie euer Leben vor einem oder zwei Jahren oder sogar noch vor 6 Monaten war, dann gab es da wesentlich mehr Drama als jetzt.

 Ihr habt euch so weit geöffnet! Bitte seht das und lächelt euch an! Ihr habt jetzt viel mehr Vertrauen in euer Erinnern, und als Ergebnis davon ermächtigt ihr eure eigenen höheren Seinsebenen, hervorzutreten. Ihr verbindet euch mit mehr Nonchalance und Leichtigkeit mit höheren Ebenen eures eigenen Wesens.

 Das ist etwas Schönes, denn diese Interpretation spiegelt die Wahrheit der Verbindung mit den höheren Ebenen eures Wesens wider – das ist völlig natürlich! Es ist genau das, was ihr tut – ihr kommt in Daseinsbereiche und ihr bewegt euch, folgt euren inneren Eingebungen und eurem inneren Wissen hin zu einer immer reicheren Erfahrung von allem, was ihr seid! Dies zu tun, ist die natürliche Antriebsfeder eures Wesens. Es ist der Grund, warum ihr euch zu irgend etwas hingezogen fühlt.

 Auf der Erde glaubt ihr alle, daß die Menschen Dinge tun, um glücklich zu sein. Was ist ein größeres Glück, als mehr Ihr Selbst zu sein? 🙂 Wir necken euch hier ein wenig, aber tatsächlich seid ihr im Grunde eures Wesens eine äußerst enthusiastische, fröhliche, verspielte und immerfort erhobene Schöpfungsenergie. Das göttliche Licht und die göttliche Liebe sind schnell, fließend, voller Zutrauen, verspielt, voller Entzücken und im Prinzip so, wie ihr Hunde betrachtet – immerfort fröhlich und lebenslustig. Wie könnte es keine glückliche Erfahrung sein, mehr davon zu sein?

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Ihr erfahrt das Leben immer mehr aus einem inneren Wertezustand heraus

 Eure wahre Natur kommt jetzt immer mehr zum Vorschein, und während ihr euch erlaubt, mehr Spaß zu haben, mehr zu spielen, nicht für alles einen Grund zu brauchen, sondern statt dessen auf euren eigenen Wert unabhängig vom Handeln und sogar vom Sein zu vertrauen, sagt ihr euch: „Oh mein GOTT, worauf warte ich eigentlich, um mehr Spaß zu haben? Mehr Eis zu essen? Öfter schwimmen und Hockey spielen zu gehen?“

Ihr fangt an, euch daran zu erinnern, was es für einen unglaublichen Spaß gemacht hat, mit einem Hund im Gras herumzutollen, als ihr klein wart. Oder wie ihr beim Spazierengehen im Wald die Feen gespürt und mit ihnen gespielt habt.

Ihr fangt an, euch daran zu erinnern, daß ihr immer wußtet, was euer Hund dachte oder fühlte und daß ihr kommunizieren konntet – nicht nur mit eurem Hund, sondern auch mit Bäumen und Steinen und den Menschen, die ihr kanntet – selbst wenn sie nicht wußten, daß ihr mit ihnen spracht, und sie sich von innen für euch öffneten.  Ihr hattet diese weit offene Kommunikation mit allem Leben. Die Einheit WAR einfach, und sie funktionierte als Erweiterung ihres Prinzips, bis ihr anfingt, Dinge zu glauben, die euch von all dem abschnitten.

Die Glaubensmuster machten es zu etwas Unmöglichem, und so hörtet ihr auf, euch auf all das einzustimmen. Doch es ist alles da, die gegenseitige Verbundenheit, die all diese Kommunion und Kommunikation ermöglicht. Und jetzt erinnert ihr euch daran, und ihr erinnert euch an eure eigenen wahren Fähigkeiten, und es ist aufregend herauszufinden, daß das, was ihr am Menschsein am meisten geliebt habt, als ihr klein wart, genau das ist, was am besten daran ist, IHR zu sein!

Euch kraftvoll kreativ zu fühlen, zuversichtlich, enthusiastisch, fröhlich, leidenschaftlich interessiert an den Dingen, ganz das zu ergreifen, was sich euch bietet und es zu lieben und kopfüber hineinzutauchen, das sind die Arten, auf die ihr in Beziehung tretet mit dem, was das Leben euch zeigt, und im Prinzip erinnert ihr euch daran, wie es ist, direkter zu leben.

 

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Direkt zu sein bedeutet, mit Klarheit und Leichtigkeit ihr selbst zu sein

 Während eines Großteils eures Lebens wurde das Leben sehr durch Vermittlung bestimmt Zuerst wurde es euch vermittelt durch andere Menschen, die die Dinge für euch interpretierten und auf Arten erklärten, die keinen Sinn ergaben. Dann wurde es weiter vermittelt, als der Verstand anfing, die Dinge zu filtern, um sie zu verstehen, und versuchte, euch dabei zu helfen, so zu leben, daß alle eure Lieben glücklich waren. Am Anfang hieltet ihr das für möglich, doch im Lauf der Zeit begannt ihr zu spüren, welch schwere Last es war, und irgendwo schien die Idee, andere glücklich zu machen, sehr wichtig zu sein, und der Gedanke daran, selbst glücklich zu sein, entglitt euch.

Jetzt fangt ihr an, dem Glück in die Arme zu laufen. Es geschieht leichter, und es geschieht die ganze Zeit auf sehr einfache Arten. Es erinnert euch daran, daß die Dinge, die euch glücklich machen, direkt hier überall zu finden sind, weil es tatsächlich mehr darum geht, Liebe und Fülle und Verbindung zu erfahren und dem Leben bewußt zu erlauben, euch zu zeigen, wie großartig alles ist. Und zwischen euch und dieser Erfahrung steht nichts als eure eigene Bereitschaft, Gedanken und Glaubensmuster zu suspendieren, die lediglich Filter sind, eine weitere Art, euer Leben zu vermitteln, die Gelegenheiten abzuschneiden und die Dinge enger zu machen … und sich statt dessen einfach direkt auf das Leben zu beziehen, so wie es sich euch zeigt.

 

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 Ihr könnt tatsächlich einfach eurer Energie erlauben, euer Leben zu erschaffen

Genau wie Erzengel Michael kürzlich sagte, daß Schutz eine alte Idee ist und daß mit Schutz eigentlich die Art gemeint ist, wie ihr das, was ihr fühlt, erschafft, indem ihr energetische Standards setzt – Standards, die durch die Art erschaffen werden, wie ihr euch auf euch selbst bezieht –, genauso könnt ihr auch einfach euer Leben ganz von eurer Energie erschaffen lassen.

 Das Verwenden von Intentionen und Affirmationen ist ein hilfreicher Schritt, wenn mn lernt, ein freudvolleres Leben zu führen. Doch es gibt eine neue Art, die eure Fähigkeiten des Seins und des Erinnerns widerspiegelt, und sie besteht darin, einfach eurer Energie das Erschaffen zu überlassen.

Abraham-Hicks, die großen Lehrer des Resonanzgesetzes, erzählen euch das alles auf ihre subtile Art schon lange, doch da sie verstehen, wie sehr ihr Menschen dazu neigt, es euch schwer zu machen, und wie schwer es euch fällt, die Dinge leicht sein zu lassen, gaben sie euch auch etwas zu tun – Prozesse und Ideen.

Doch die Essenz ihrer Botschaft war immer schon, daß euer Sein ständig wählt. Sie nennen es „Wunschraketen abschießen“, erinnert ihr euch? Daß eure Energie als Reaktion auf den Kontrast erschafft, in dem ihr euch befindet. Was das bedeutet, wovon wir wollen, daß ihr es wißt, ist, daß eure Energie beständig das zu Euch hinzieht, was eurer Energie entspricht. Das ist das Gesetz der Anziehung. UND … während ihr euch für mehr und mehr von dem öffnet, wer ihr wirklich seid, könnt ihr wirklich aufhören, Absichten zu erschaffen, ihr könnt aufhören, Visionstafeln zu basteln, ihr könnt aufhören, euer perfektes Leben zu erträumen, und könnt statt dessen der Energie, die ihr seid, erlauben, euch Öffnungen zu reicheren Ausdrucksmöglichkeiten und Erfahrungen eures Lebens als Präsenz heranzuholen und zu zeigen.

Ihr könnt einfach Ja sagen zu dem, was in euer Leben tritt, in dem Wissen, daß es zu euch paßt, und fortfahren euch zu öffnen. Je mehr ihr euch selbst verkörpert, desto mehr wird euch das Leben die Gelegenheiten und die Erfahrungen zeigen, die genau zu euch passen! Und ihr werdet diese Einladungen und Öffnungen bemerken, ihr werdet diese Hinweise und Ideen bemerken, die euch gegeben werden, weil ihr präsent dafür seid, wie das Leben sich jeden Tag für euch öffnet, statt zu bitten bitten bitten bitten bitten und so beschäftigt damit zu sein, sicherzugehen, daß das Leben weiß, was ihr manifestieren wollt, daß ihr nicht mehr sehen könnt, was euch geboten wird.

 

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Leichtigkeit kommt vom direkten Leben

 Und in dieser Öffnung für die Fülle, die das Leben euch bietet, erschließt ihr euch die unglaubliche Leichtigkeit, nach der ihr euch gesehnt habt und von der ihr schon lange fühlt, daß sie in eurer Reichweite ist. Und das Leben wird viel eher so, als ob ihr am Strand liegt und jemand euch schöne fruchtige Getränke bringt und euer Körper den Rhythmus der Wellen fühlt und die Wärme und Nahrung des Sonnenscheins aufsaugt, während ihr tief atmet, euch entspannt und erholt, und inzwischen, in diesem seligen Zustand des Nicht-Dennkens, seid ihr direkt präsent für das Leben, und euer ganzes Sein sagt „Wow! Sie läßt die Zügel schießen! Sie erlaubt uns, uns auszutoben, und sie ist einfach offen dafür …“, und euer Körper beginnt sich neu zu kalibrieren und sich zu öffnen und euer ganzes Wesen zu erneuern, um eure Präsenz, euer Licht und eure Liebe zu optimieren. Und bevor ihr es euch verseht, ist diese erhobene Version eurer Selbst dabei, noch unglaublichere Öffnungen zu einem Leben jenseits eurer wildesten Träume anzuziehen, und ihr beginnt, noch mehr loszulassen. Tatsächlich wollt ihr loslassen, weil das Loslassen euch so tolle Ergebnisse beschert.

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Ihr werdet mehr und mehr Ihr selbst

 Verstehst du? Das ist es, was kommt, Alte Seele. Die natürliche Weisheit deines Lebens erfüllt dich, während du zunehmend mit dem schönen Goldenen Licht deiner Göttlichen Essenz verkörpert wirst und dein erstaunlicher Geist lernt, wie er perfekt mit dir in all dem zusammenarbeiten und sich mit dir zusammen mehr und mehr deinem Leben öffnen und, so wie ihr alle, neue Arten entdecken kann, sich zu verbinden und in Beziehung zu treten.

Und dabei umgeht ihr alle „Mittelsmänner“ des Lebens, all die vermittelten Arten, sich auf das Leben zu beziehen, all die Arten, wie ihr anderen in der Vergangenheit erlaubt habt, euch zu sagen, was richtig ist, was ihr braucht, wie man die Dinge macht. Ihr habt das gehen lassen, oder ihr laßt es gerade gehen. Mehr und mehr seid ihr nur noch an dem interessiert, was ihr als eure Wahrheit erkennt. Ihr könnt sie überall sehen und hören, denn ihr fühlt sie im Innern. Und das erlaubt euch, direkt zu leben, und es ist sehr energie-effizient. Tatsächlich habt ihr mehr Energie, als ihr euch erinnern könnt, vielleicht je vorher gehabt zu haben. Und ihr fühlt euch gut. Euer Körper beginnt sich richtig gut zu fühlen. Und selbst an Tagen, an denen riesige Energien hereinkommen, wenn ihr Sonnenstürme absorbiert und benutzt, um eure Präsenz zu intensivieren, seid ihr euch immer mehr bewußt, daß ihr verstärkt werdet, und fühlt euch gleichzeitig zunehmend wohl mit dem Prozeß, weil ihr direkt lebt und die Dinge ohne Widerstand fließen.

 

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Wie schön es ist, souverän zu sein und Euch zu vertrauen

 Seht ihr? Ihr findet gerade heraus, wie wunderbar es wirklich ist, souverän zu sein. Denn das bedeutet es, direkt zu leben – es bedeutet, souverän zu sein. Es bedeutet, zu wissen, daß alles in euch liegt. Ihr bringt einfach mehr und mehr davon in diese Sphäre, ihr erblüht immer weiter, erlaubt euch zunehmend, euch für ein immer umfassenderes Verständnis zu öffnen. Und während ihr das tut, wird euer ganzer Kontakt mit der Welt immer besser darin, mit allem umzugehen, was auf euch zukommt, mit allem, dessen ihr gewahr seid, und es ist anmutig. Es fühlt sich natürlich an. Ihr geht mit so viel mehr Energie und Gewahrsein um, als ihr vorher hattet, und es ist alles leicht und schön. Und das Leben beginnt wirklich zu summen, zu schweben, einen Tag nach dem anderen phantastisches Staunen zu sein. Ihr wacht putzmunter und erfrischt auf und fragt euch, was möglich ist und was wohl passieren könnte, ihr freut euch auf die Dinge mit unglaublicher Begeisterung und einem ungezügelten Wissen, daß ihr es lieben werdet, und völlig im Vertrauen auf euch selbst, daß ihr euch das liefern werdet.

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Göttliche Verkörperung

 An diesem Punkt lebt ihr wirklich in der Fülle dessen, der ihr seid, in menschlicher Gestalt, und tatsächlich ist es das, wohin ihr unterwegs seid. Wenn ihr diese Dinge fühlt, dann wißt ihr das. Ihr kennt in eurem innersten Herzen die Wahrheit dessen, was wir heute mit euch teilen. Und wenn ihr das nicht wißt, noch nicht, dann bemerkt, was für ein Gefühl ihr bei all dem habt. Wenn ihr das Gefühl habt, daß es der nächste Schritt ist, so als ob es schon unterwegs zu euch sein könnte, dann könnte es vielleicht sogar schon heute für euch stattfinden, weil ihr das hier gelesen habt. Weil ihr das hier gelesen habt, könntet ihr euch erlauben, euch ein wenig mehr zu öffnen. Ihr könntet einfach das Gefühl loslassen, irgend etwas Bestimmtes erschaffen zu müssen, und euch statt dessen diesen Tag zum Geschenk machen – euch selbst die Fähigkeit schenken, mit diesem ganzen Tag genau so in Beziehung zu treten, wie es euch gezeigt wird. Und sehen, wie das ist. Und entdecken, ob tatsächlich die Leichtigkeit, von der hier die Rede ist, realer für euch wird.

Was wäre, wenn ihr das tätet? Was wäre, wenn ihr euch fragtet: „Könnte es sein, wenn ich einfach ganz loslasse und alles heute auf mich zukommen lasse, daß es mir dann tatsächlich wirklich gefällt, was da auf mich zukommt? Liebes Herz, liebe Seele, kann es sein, daß ihr schon dabei seid, erstaunliche Dinge für mich zu arrangieren, und ich heute nichts weiter zu tun brauche, als aufzupassen und präsent zu sein und zu bemerken, was ihr mir über mein Leben zeigt? Einfach nur meine Hände aufhalten und die erstaunlichen Dinge auffangen, die scheinbar aus dem Nichts in mein Leben fallen? Kann das wahr sein? Kann es endlich so leicht sein?“ Wir sagen dir, Alte Seele, es ist wahrhaft Zeit.

 

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Was wäre, wenn … eure innewohnende Reinheit sich jetzt zeigte?

 Und wenn, während ihr euch erlaubt, euch auf das Leben zu beziehen mit dieser Art von innewohnendem Vertrauen auf euer eigenes Wesen, euch die Dinge zu bringen, es immer besser darin würde, sich mit euch zu verbinden und mit euch in Beziehung zu treten auf Weisen, die ihr lieben und fühlen könnt? Was wäre, wenn ihr eure eigene Seele einlüdet, sich euch heute zu zeigen in der Art, wie sich euer Tag entfaltet? Was wäre, wenn ihr eure Seele bätet, euch heute eure eigene heilige göttliche Präsenz auf eine wirklich überraschende und erstaunliche Art zu zeigen, um euch zu helfen, mehr auf die Neue Realität zu vertrauen und euch für diese neue, direkte, anmutigere Lebensweise zu öffnen? Wäre das nicht vielleicht eine erstaunliche Sache?

Ihr Lieben, die Zeit ist für jeden von euch gekommen, in die Wasser des neuen Bewußtseins zu steigen. Die Zellen eures Wesens mit diesem neuen Leben zu fluten. Die Auferstehung des göttlichen Bewußtseins ist da – die Wasser des Lebens, die immer schon in Reichweite derjenigen waren, die dem Leben in sich selbst vertrauen und lernen, sich dem Fluß des Lebens hinzugeben. Ihr habt euch so lange auf diesen Augenblick vorbereitet, warum auch nur eine Minute länger warten, um von diesem unglaublichen Nektar eures eigenen Wesens zu trinken?

Es ist Zeit, nicht wahr – anzufangen, Fragen darüber zu stellen, wie das gehen soll? In der Erwartung, daß es anders ist, ihr anders seid und es deshalb auch anders sein wird. Das Leben durch Augen zu betrachten, die offen dafür sind, zu sehen, was auftaucht, und nicht eng zusammengekniffen, weil sie immer wieder dasselbe alte Zeug erwarten.

Wie wäre es damit, zu fragen, wie ihr die Gnade jetzt mehr fühlen könnt? Wie eure Seele näher an euch herantreten und in euch eintreten und euch zeigen kann, wie man mit dieser höherdimensionalen Energie spielt, in der sie so zuhause und mit der sie so vertraut ist und so gut umgehen kann?

Ah, Schönste – die Zeit ist gekommen, daß du bemerkst, wie sehr du bereits leuchtest und dich darauf einzulassen, daß du vielleicht schon weit genug entwickelt bist, daß du schon genügend Lichtin dir hast, daß du einfach endlich loslassen kannst, aufhören, so schwer zu arbeiten, einfach deine Seele und dein höheres Selbst hereinrufen kannst, dein Kosmisches Bewußtsein und jegliche Engel oder Lehrer, Erzengel oder aufgestiegene Meister, Sternenwesen oder andere nicht-verkörperten Freunde, die Bäume, deine Haustiere, die Berge und das gesamte planetare Bewußsein – du könntest einfach in Betracht ziehen, sie hier und heute in Kenntnis davon zu setzen, daß du bereit bist, in deine Herrlichkeit geführt zu werden! Daß du bereit bist, im Nichtwissen und in der Offenheit zu sein, bereit, dir die neuen Wege zeigen zu lassen, dir zeigen zu lassen, was als nächstes kommt, um deine unglaubliche Öffnung widerzuspiegeln und um dich noch weiter zu öffnen.

Deine Erlaubnis ist das, was all das für dich herbeibringt. Deine Erlaubnis und deine Bereitschaft, dir diesen Tag zu nehmen, nur diesen einen einfachen Tag, und völlig präsent zu sein, um zu empfangen. Was wäre, wenn … du dir einen ganzen Tag nimmst, ohne um etwas zu bitten, außer deine Seele einzuladen, dich zu führen und dir zu zeigen, wo das Neue ist, wo die Öffnungen sind, was für dich in diesem Moment als nächstes dran ist. Dann halte einfach die Hände auf und öffne dein Herz und fühle und empfange und öffne dich für die Liebe, die Du bist.

Was wäre, wenn du wirklich darauf vertraust und daran glaubst, daß wir bei dir sind? Wir sind nahe! Du kannst uns fühlen! Wir sind direkt neben dir. Wir sind immer bei dir! Du bist umgeben von Feldern aus Licht und Liebe. Und alles Leben ist total überwältigt von der Herrlichkeit deines Wesens! Alles ist gut und alles ist unglaublich, und du, schöne Alte Seele, bist so strahlend und großartig!

Was wäre, wenn du anfingst zu erkennen, daß in dem Maße, wie du mehr und mehr Du selbst wirst, dein natürliches reines Wesen, das, was du wahrhaft bist, nicht nur das wäre, was wir sehen, sondern auch das, was deine Erfahrung erschafft?

Was wäre, wenn das geschähe? Könntest du dann endlich loslassen? Könntest du endlich in den Spiegel sehen und dich mit tiefer, vollkommener Freundlichkeit und Liebe anlächeln? Könntest du dir erlauben, dich die Süße und das Licht, die in dir wohnen, sehen zu lassen? Könntest du es als deins beanspruchen und dich dafür öffnen? Dich dafür öffnen, wer du wirklich bist? Als wen wir dich kennen?

Die gesamte Schöpfung erkennt dich, jeden Augenblick jeden Tages! Könntest du die Filter all jener Geschichten und Ideen, die dich davon abhalten, dich mit dir selber wohl zu fühlen, und all die Ideen, daß du nicht genug und nicht okay bist, weglassen und einfach nur für heute in Betracht ziehen, daß du rein bist? Vollkommen? Daß dir nichts fehlt? Daß du vollkommen genug bist und mehr als das, wahrhaft strahlend und leuchtend und erfüllt von Licht?

 Hmm … Was wäre, wenn …?

 Wir lieben diese Fragen, liebes Herz. Denn wenn du dich einfach nur für sie öffnest, öffnet es Dich mehr. Siehst du? Es ist wirklich so sehr einfach. Was ist Reinheit wirklich? Nur etwas, das frei ist von allem außer sich selbst. [Lächeln].

 Wir sind der Rat des Lichts.

 

Copyright (c) 2009 – 2013 by Meredith Murphy. Alle Rechte vorbehalten. Ihr dürft diesen Text vollständig übersetzen, verlinken oder zitieren, solange ihr den Namen der Autorin nennt und einen aktiven Link zurück zu dieser Website setzt: http://www.expectwonderful.com Jeder andere Gebrauch dieses Artikels ist streng verboten.

Übersetzung (c) Zarah Zyankali 2013