Trauma

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Gedanken sind wie Schafe – sie gehen dort hin, wo sie immer hingehen

Veröffentlicht Januar 31, 2015 von Zarah

Ich habe leider die unselige Neigung, über finstere Erlebnisse ewig zu grübeln, weil ich verstehen möchte, was da genau abgelaufen ist. Nun war mir schon lange nichts mehr dergleichen begegnet, aber letztes Jahr kam es dann ganz dicke, und die Gedanken an die unschönen Begegnungen mit gewissen Leuten und die Art, wie diese scheinbar doch echt „spirituellen“ Leute mich behandelt hatten, verfolgten mich hartnäckig. Vor allem weil ich nicht verstand, was für eine Art von Spiritualität diese Leute eigentlich lebten. Da war nichts zu spüren vom Einheitsbewußtsein, niemand versuchte, in anderen Wesen die Göttlichkeit zu sehen. Im Gegenteil, sie sahen nur, was ihrer Meinung nach alles falsch an mir war.

Ich verstand die Welt nicht mehr. War alles, was ich glaubte, in den letzten Jahren gelernt zu haben, falsch gewesen? Hatten diese Leute recht und ich war auf dem falschen Dampfer? War es falsch, sich den nötigen Schlaf zu gönnen, um die neu hereinkommenden Energien zu integrieren, und man sollte sich statt dessen besser zusammenreißen? Ich hatte mich mein halbes Leben lang zusammengerissen und erst in den letzten Jahren gelernt, mir die Ruhe zu gönnen, die mein Körper brauchte. Doch genau dafür wurde ich jetzt verurteilt und beschimpft. Es war fast wie eine Zeitreise in meine Kindheit, wo ich auch nie etwas richtig machen konnte und beschimpft wurde für Dinge, die meiner Meinung nach nicht falsch waren.

Nachdem ich wieder zuhause war, hatte ich einen Traum, der mir zeigte, daß ich noch einmal in etwas hineingegangen war, was wirklich nicht nötig gewesen wäre. Doch die Gedanken daran verfolgten mich weiterhin. Irgendwann kapierte ich, daß ich mir einen „Gedankenvirus“ eingefangen hatte, wie DL Zeta es nennt. Da ich mich außerstande fühlte, selber mit dem Virus fertigzuwerden, bestellte ich mir „drüben“ Unterstützung und bekam sie auch in Form eines freundlichen Coachs, der morgens mit mir Meditieren übte.

Er half mir, meine Gedanken zu beobachten und zeigte mir, wie man „Trojaner“ erkennt. Da kommt ein scheinbar ganz harmloser Gedanke und man erlaubt es. Doch an diesen heften sich sofort weitere Gedanken, die schon viel weiter weg sind vom Hier & Jetzt (und mit dem ersten, der so harmlos wirkte, auch nicht mehr wirklich was zu tun haben), und im Null komma Nichts ist man volkommen „weg“ und auch nicht mehr beim Beobachten, sondern voll in Gedankenkarussell drin. Und das war’s dann auch schon mit der Meditation. 😛

Nach ein paar Tagen des Übens meldete sich jemand aus meinem geistigen „Team“, um mir mal ernsthaft ins Gewissen zu reden. Ihr ging das mit dem Meditieren offenbar nicht schnell genug. Sie machte mir klar, daß die Beschäftigung mit solchen Gedanken Ähnlichkeit mit einer Sucht hat und daß es meine Aufgabe ist, zu dem Suchtmittel einfach NEIN zu sagen. Vor allem war es ihr aber wichtig, mir noch mal klarzumachen, was es für die Energie bedeutet, wenn man ständig niederfrequente Gedanken absondert.

Hier folgt jetzt das Gespräch, das ich mit ihr hatte. Vielleicht habt ihr dabei ja auch ein paar Aha-Erlebnisse … 😉

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Gedanken sind wie Schafe – sie gehen da hin, wo sie immer hingehen

26.1.2015

nosheep

Negative Gedankenschleifen haben Suchtcharakter

Die Frage ist, worauf man sich ausrichtet. Und das erfordert eine gewisse Disziplin, ja. Wenn du mit deinen Gedanken in Bereichen rumhängst, die, milde ausgedrückt, eher zu den runterziehenden Sorten gehören, dann erzeugst du natürlich entsprechende Energien, und das hindert dich dann wiederum, in die höheren Frequenzen überhaupt reinzukommen. Und das würde ich definitiv, ganz egal was du machst, einfach mal abschalten, diese Art von Gedanken. Du kannst das mit ihm [meinem neuen Meditationscoach] so machen, daß du dann die Gedanken betrachtest. Aber an sich … meine Sicht dieser Dinge ist, daß ein einfacher Entschluß zehntausendmal wirksamer ist als noch so viele Bewußtseinsübungen. (lacht)

In dem Moment, wo man sich entschlossen hat, bestimmte Dinge einfach – nicht – mehr – zu tun … das ist genau wie das, was dir letztens gesagt wurde. Wenn du sagst, du willst ne Diät machen, darfst du bestimmte Dinge nicht mehr essen. Wenn du sagst, du willst den Aufstieg machen, darfst du bestimmte Gedanken einfach nicht mehr in deinem Kopf bewegen oder denen Energie geben, ja? Und es gibt einfach bestimmte Dinge, die gehen dann einfach – nicht – mehr. Die kann man machen, wenn man beschlossen hat, da halt zu bleiben in diesen Bereichen, ja? Wenn du Alkoholiker bist, und du hast beschlossen, das auch zu bleiben, dann brauchst du nichts zu verändern. Wenn du aber sagst, du willst da raus – dann, so hart es auch ist, mußt du auf deine Droge verzichten. Habe ich mich einigermaßen klar ausgedrückt? (lacht)

Ja, hast du. Meinst du mit “Droge” jetzt Computer oder was?

Nein. Computer als solches … es kann eine Droge werden, wenn es ausartet, ja. Aber was ich eigentlich meine, sind bestimmte Arten von Gedanken, die bestimmte Arten von Energien erzeugen. Und leider … es war ja schon mal besser gewesen, aber gewisse Ereignisse haben dann doch Rückfälle erzeugt. So wie du ja auch als Alkoholiker Rückfälle haben kannst – daß du einfach in deiner Gewohnheit wieder landest, obwohl du sie eigentlich schon überwunden hattest oder zumindest ansatzweise raus warst aus dem Suchtprozeß.

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Wehret den Anfängen

Und jetzt ist es natürlich so: Auch wenn du halt ein Säufer bist und du bist trocken, dann kommen bestimmte Leute und sagen: „Ach, trink doch noch mal einen mit! Ein Glas – das ist doch nicht so schlimm.“ Wenn du das machst – dann weißt du ja, was dann passiert. Dann kommt nach dem ersten Glas das zweite und dann das dritte, und dann bist du genau wieder da, wo du angefangen hast.

Das heißt: Wehret den Anfängen! Man muß schon das erste Glas einfach ablehnen. Und in deinem Fall muß man schon den ersten Gedanken einfach abschneiden. Gar nicht groß darauf einlassen, gar nicht groß damit beschäftigen – einfach sagen: „Nein, ich denke diese Gedanken nicht mehr!“ FERTIG! Da brauchst du gar nichts machen, außer zu sagen: „Nein, ich denke diese Gedanken nicht mehr!“

Weil sie werden ankommen und ankommen und ankommen! Deine Saufkumpane werden kommen und sagen: „Ach – willst du nicht noch mal mit uns um die Häuser ziehen?“ Und dann mußt du Nein sagen! Und dann mußt du so lange Nein sagen, bis sie nicht mehr wiederkommen – weil sie es geschnallt haben, daß du dafür nicht mehr zu haben bist. Und das kann, je nach Hartnäckigkeit der Betreffenden und je nachdem, wie sehr du gewillt bist, darauf doch noch mal einzusteigen, kann das eine Weile dauern, bis sie nicht mehr wiederkommen. Das heißt, der Entschluß muß hart sein – so hart das jetzt auch klingt, aber (lacht) der Entschluß muß stehen, feststehen. Ganz egal, wie oft die kommen – daß du sagst: „Nein, mach ich nicht!“

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Den Fokus auf ein höheres Bewußtsein richten

Und auch wenn du tausend gute Gründe hättest, dich damit jetzt noch mal zu befassen … beschäftigen – dann begreife, daß die tausend guten Gründe einfach nur das sind, was dein Suchtmechanismus dir unterschieben will, damit du wieder anfängst. Dann hast du einen guten Grund, dann fängst du wieder an, dann fängst du es an zu analysieren, zu überlegen: „Was für einen Grund kann es gehabt haben? Was ist da genau passiert? Bla bla bla …“

Ist vollkommen EGAL! Wichtig ist, deinen Fokus auf ein höheres Bewußtsein zu legen. FULLTIME. Und ich weiß, daß das natürlich ein hoher Anspruch ist. Aber wenn du nicht diesen Anspruch hast und diese Absicht hast, dann wirst du immer, immer wieder drin landen. Weil du ja keinen Grund hast – du hast ja nicht irgendwie diese Absicht: „Ach, ich mach das jetzt nicht mehr.“ Ja? Das ist genau wie mit dem Trinken. Du mußt sagen: „Ich mach das jetzt nicht mehr. Ich weiß genau, was dabei rauskommt, wenn ich jetzt wieder anfang! Ich weiß es! Ich kann mir nicht einreden: Ach, das ist so harmlos – nur ein kleiner Schluck!“ Es ist nicht harmlos. Der erste Schluck, dem folgt der zweite und der dritte und der vierte. Und jeder gute Suchtberater weiß das. (lacht) Und deswegen heißt es ja: Du darfst keinen Tropfen trinken mehr. Denn sofort wirst du wieder drin hängen.

Okay. Das Wort zum Montag von der freundlichen Suchtberaterin.

Ja! (lacht) Und auch wenn du denkst. „Ach, wenn ich das nicht gleich 100%ig schaffe, ist das vielleicht nicht so schlimm“ – doch, es ist so schlimm! Weil in dem Moment, wo du dir ein Hintertürchen offenläßt, wo du es dann immer wieder weiter tun kannst, wirst du nie rauskommen aus dem Sumpf! Und ich sag das nicht, weil ich dich runtemachen will, sondern um dir die Konsequenz klarzumachen! Du nimmst das nicht ernst genug.

Mhm.

Ja. Du denkst, das wär nicht so wichtig! (in ruhigerem Ton) Und das stimmt nicht. Deswegen mußte ich mit dir sprechen, damit dir die Tragweite klar wird, was das bedeutet, wenn man sich dem immer wieder ergibt, dieser unseligen Gewohnheit, ja? Und Analysieren ist auch nicht besser, weil es kommt ja nichts dabei rum.

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Licht und Liebe kann man erst senden, wenn man Abstand gewonnen hat

Na, ich hab’s ja jetzt versucht mit ins Herz nehmen, so wie T. gesagt hat. Und Orin sagt, Licht und Liebe schicken und so.

Bevor du irgendwem Licht und Liebe schicken kannst, mußt du erstmal selber aus dem Sumpf rauskommen.

(lacht) Okay …

Ja? Dann kannst du das machen. Wenn du es vorher versuchst zu tun, wird es dich wieder reinziehen. Und jetzt fragst du mich bestimmt: „Warum? Es ist doch eine noble Absicht (lacht) und eine gute Absicht und bestimmt auch nichts Niedrigfrequentes.“ Aber so lange du noch nicht in der Lage bist … oder ich sag’s anders: So lange du noch nicht hoch genug da drüber sein kannst, um die Dinge mit einem gewissen Abstand zu betrachten, so lange ist jede Beschäftigung damit etwas, was dich da drin hält. Und dann wirst du irgendwann merken, daß du doch wieder in deinen negativen Gedankenschleifen warst, und daß du eben nicht Licht und Liebe gesendet hast, sondern nur dir selber irgendwie mehr – oder anderen Leuten mehr – negative Energie geschickt hast. Und was das im Moment bei diesen Zeiten, die wir haben, bedeutet, negative Energie irgendwohin zu schicken, ganz egal an wen, brauche ich dir, glaube ich, nicht weiter auseinanderzusetzen, oder?

(etwas betroffene Pause) Ja, okay.

(lacht) Das genau ist der Punkt, den ich ganz, ganz klarmachen wollte.

Okay.

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Unbeaufsichtigte Gedanken sind wie Schafe – sie gehen dorthin, wo sie immer hingehen

Und so wie ich das sehe, wird es nötig sein … weil, wenn du deine Gedanken so laufen läßt, dann laufen sie dahin, wo sie es kennen. Ja? Ist genau wie ein Pferd, das du laufen läßt, oder ein Schaf, oder irgendein Vieh. Wenn du dem nicht sagst, wo es hingehen soll, dann geht es dahin, wo es immer hingeht. Ja? (kichert hoch amüsiert)

So hab ich das noch gar nicht betrachtet!

Deswegen sag ich dir das ja! (lacht) Das heißt, du mußt sagen, wo’s langgeht, damit deine Gedanken was haben, woran sie sich ausrichten können. Und jetzt wird es sicher einige geben, die wieder da hingehen wollen, wo sie immer hingehen. Dann mußt du denen sagen, daß das jetzt nicht mehr geht. „Da gehen wir nicht mehr hin. Wir gehen jetzt woanders hin. Ich zeig euch das.“

Okay.

Und wenn du denen mal gezeigt hast, daß es nen neuen Ort gibt, wo man hingehen kann, dann peilen die das auch. Du mußt nur am Anfang eine Weile es ihnen immer wieder zeigen, bis die das kapiert haben. Weil so ein Schaf ist halt ein Schaf, nicht. (lacht) Das denkt nicht groß viel nach – es geht da hin, wo es immer hingeht. Aber du bist in dem Moment der Schafhirte, und du mußt vorangehen. Und dann gehen die auch hinter dir her. Aber nicht du darfst hinter dem Schaf hergehen, weil (lacht) wenn du das machst, kommst du immer wieder am gleichen Ort raus!

Danke! (lacht)

Ja, naja. Also du mußt dir angewöhnen, daß du derjenige bist, der sagt, wo’s langgeht, und daß es nicht da wieder hingeht, wo wir es schon kennen. „Nein – das ist jetzt zu Ende. Da gehen wir nicht mehr hin.“

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Wo ist dein Bewußtsein, und welche Energie erzeugt es?

Achte drauf, in welchem Zustand du bist, in welcher Energie du bist – und dieser Text, den du heute gelesen hast von den Arkturianern, der hat das durchaus auf den Punkt gebracht, daß ein Meister nämlich jemand ist, der auch das kleinste Abfallen seiner Energiefrequenz sofort bemerkt und das dann wieder korrigiert. Das heißt, du merkst, wenn du wieder irgendwo drin bist, wo du nicht sein solltest, und dann sagst du: „Nee – da geh ich nicht mehr hin! Dann geh ich jetzt wieder weg. Da richte ich meine Gedanken auf diese neuen interessanten Dinge, die es da gibt, die viel mehr Spaß machen, als wenn man da in den Sümpfen rumsumpft.“ (lacht)

Das heißt, du mußt im Prinzip einfach drauf achten, wo dein Bewußtsein sich befindet und was für eine Energie das erzeugt. Und wenn es nicht die Energie erzeugt, die wir hier gerne haben wollen – und ich bin ziemlich sicher, daß auch du die gern hier haben willst -, dann hör auf mit dem, was du da machst, und kehr zurück zu deiner Ausrichtung!

Ja, okay.

(lacht) Das ist wichtig. Das wird immer, immer wichtiger. Nicht nur für dich. Also es klingt jetzt, als ob ich dich sehr runterputze, aber ich mußte es so sagen, weil du es einfach unterschätzt, was – das – heißt. Ja. Du unterschätzt es. Du denkst: „Ach, das ist ja nicht so schlimm“, und du denkst: „Ich muß noch rausfinden, warum das so gelaufen ist, was da genau passiert ist. […] Man kann da stundenlang drüber rumgrübeln, man kann stundenlang rätseln, was das jetzt war und warum und überhaupt – oder man kann es auch einfach GEHEN LASSEN! Selbst wenn du das nie erfahren wirst – verstehst du – , was das war. Du kannst es einfach GEHEN LASSEN!

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Großartige übersinnliche Fähigkeiten gehen nicht immer mit einem  hohen Bewußtsein einher

Ja, nur die Sachen, die häufen sich, weißt du, die ich nicht verstehe. Also ich möchte es gerne! Bei C. [einem Channelmedium] das, was ich nicht verstanden habe, wieso es mir hinterher so dreckig ging. Dann bei X., der ja meinte, daß er das Ashtar Command channelt und so … und dann jetzt da. Das sind ja alles Leute, die eigentlich der Meinung sind, sie sind unglaublich spirituell, sie haben großartige Fähigkeiten – zumindest einige von ihnen -, und trotzdem ist es mir da so beschissen gegangen. Und das ist halt irgendwie was, was … also ich hab gelernt, wenn sowas mehr als einmal vorkommt, dann sollte man es als ein Muster betrachten und dann mal gucken, was halt eben hinter diesem Muster steckt.

Ah, jetzt kommt was. Warte mal …

Das eine ist natürlich die einfache Lektion: Nur weil jemand irgendwelche Fähigkeiten hat, ganz egal welcher Art – ob er channelt, ob er ein toller Lichtarbeiter ist, ob er hellsehen kann, oder sonstwas – heißt das noch lange nicht, daß sein Bewußtsein weit entwickelt ist. Und „entwickelt“ sage ich jetzt mal so wie im landläufigen Sinne. Dein guter Osho hat in gewissem Sinne auch recht, daß jeder Zustand in sich selbst vollkommen ist. Aber trotzdem ist es so, daß Fähigkeiten nicht auf einen Zustand von Integrität unbedingt hinweisen, oder auf eine innere … einen inneren Einklang mit dem Selbst, eine innere Verbindung mit dem Selbst, eine Fähigkeit zu sehen, daß jedes Wesen, das du triffst, auch du bist. Das geht damit nicht immer einher. Das darfst du nicht verwechseln.

Und speziell wenn Leute mit sozusagen der Eigenwichtigkeit oder dem, was man so Ego nennt, noch so ihre Themen zu lösen haben: Wenn du jetzt der Meinung bist, du hast in der Evolution der Erde eine unglaublich wichtige Rolle zu spielen – was natürlich dein Ego ist, das dir das erzählt, weil du dich in Wirklichkeit so klein mit Hut fühlst, ja? – wenn du weißt, wer du bist, brauchst du nicht sowas, um dich besser zu fühlen.

Na, es könnte ja auch stimmen, oder?

Die Leute, für die das zutrifft, die sind ein bißchen wie der Dalai Lama. Die machen ihre Arbeit, aber sie geben nicht großartig damit an. Sie wissen, was sie tun, sie wissen, was ihre Aufgabe ist, und sie tun es einfach.

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Spirituelles Ego macht anfällig für Manipulationen

Aber was ich sagen wollte: Wenn du halt so eine Vorstellung hast: Du bist hier der Retter der Menschheit, oder der Vertreter der Menschheit in der Galaktischen Föderation, oder sonstwas – dann kann ich als jemand, der durch dich gechannelt wird, einfach kommen und dir sonstwas erzählen und dabei immer schön deine Eitelkeit ausnutzen und dir erzählen: „Oh, wir sind hohe Lichtwesen“, und du begreifst noch nicht mal, daß du keine Ahnung hast, woran du ein hohes Lichtwesen überhaupt erkennst, und daß außerdem jedes Wesen, egal welcher Art, immer gleichwertig ist jedem anderen, weil wir alle aus der einen Quelle kommen.

Wenn du es brauchst, zu glauben, daß du hohe Lichtwesen channelst, kann ich dir sonstwas erzählen! Wenn du es brauchst, zu glauben, wie unglaublich wichtig du bist, kann ich dir Honig um den Bart schmieren, und du wirst mir aus der Hand fressen. Verstehst du?

Und das sind halt die Unterschiede zwischen einer Fähigkeit, einem Skill, den du beherrschst, und der inneren Reife, die es bedeutet, zu wissen, daß jeder, der hier ist, genauso wichtig ist wie jeder andere, und daß dein Job nicht dazu da ist, dir einen höheren Status zu verschaffen, daß du dich überlegen fühlen kannst über andere, sondern daß dein Job dazu da ist, daß er einfach gemacht wird, und jeder hier seinen Job macht, wenn er denn schon auf dem Weg ist, das zu tun.

Und jetzt kannst du dich natürlich mal fragen: Warum treffe ich immer Leute mit interessanten Fähigkeiten, die aber nicht damit umgehen können auf eine verantwortungs-volle Art und Weise? Das könnte durchaus etwas sein, was ich mir mal angucken könnte, warum ich das dann immer wieder finde.

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Aus einer höheren Warte betrachtet werden die Dinge klar

Ja, aber ich möchte auch trotzdem wissen, was das war. Warum ging’s mir so dreckig nach C., warum ging’s mir so dreckig bei diesem sogenannten Ashtar Command? Was war das in Wirklichkeit? Das hätte ich schon ganz gern gewußt. Es ist besser, diese Dinge auflösen zu können, wenn man einfach mal Klarheit hat. […]

Was ich dazu sagen kann, habe ich ja gesagt, nicht: Das Einfachste ist, diese ganzen Gedanken erstmal konsequent und rigoros abzuschneiden. Weil dadurch zieht es dich immer wieder zurück – weil du sagst: Ich möchte es wissen, ich möchte es wissen. Dann gehst du immer wieder rein, gehst immer wieder rein. Und was du dadurch verstärkst, ist natürlich dein Gefühl des Nichtwissens und deine Bindung an diese Energien! Und das kannst du dir doch ersparen! Du kannst es einfach abschneiden und sein lassen und deine Energie, dein Bewußtsein auf ne höhere Frequenz richten und dich mit der verbinden. Und wenn du das konsequent tust, wirst du irgendwann sehen können, was da war. Wenn das dich dann überhaupt noch interessiert, wirst du es dann sehen können, wirst du es auf einmal irgendwie wissen. Solange du so an die Sache herangehst, kommst du nicht an den Punkt.

Das ist, was ich empfehlen würde: Konsequent deine Aufmerksamkeit auf ein höheres Bewußtsein richten und dich mit diesem höheren Bewußtsein immer wieder verbinden – so lange, bis es steht, so lange, bis du nicht mehr rausfällst, so lange, bis alles kommen könnte, und du fällst nicht raus, ganz egal, was da kommt. Und ich gebe zu, daß das mit den Bäumen eine harte, harte Prüfung für dich war, ja.

War das ne Prüfung? Wolltet ihr nur mal gucken, ob ich rausfalle, ja? Also es gibt Sachen, wo ich drin bleiben kann, und es gibt auch Sachen, wo ich’s nicht kann. Und ich habe keine Lust, mich dafür fertigzumachen, daß ich das da nicht geschafft habe.

Nein, nein. Darum geht’s auch gar nicht. Wenn du dich anfängst fertigzumachen, bist du genau wieder drin. (Pause) In dem Moment, wo du den Typ lieben kannst, der deinen Baum umsägt, ja – dann weißt du, du fällst nicht mehr in deine niedere Frequenz. Aber ich weiß, daß das schwer ist.

Das ist nicht schwer – das ist unmöglich!

(lacht) Im Moment vielleicht noch, ja. -Aber es gibt nen Punkt, wo man auch das fertigbringt, ja.

Ja. Wollen wir das mal als Schlußwort erstmal, ein vorläufiges, gelten lassen? Ich glaube, ich brauch ne Pause. […]

Nimm erstmal deine Pause, ja. Bis später.

Okay.

© Zarah Zyankali 2015

Vollmond-Aktivierungen

Veröffentlicht April 26, 2013 von Zarah

The Titan Who Cried Like A Baby

Gerade lese ich ein sehr schönes Buch über Delphine und erweiterte Bewußtseinszustände, Frei wie ein Delphin von Ilona Selke. Sie beschreibt darin unterschiedliche Methoden, in erweiterte bzw. erhöhte Bewußtseinszustände zu gelangen und auch einschränkende Muster aus der Vergangenheit in deren positive Essenz umzuwandeln, die dann in der Zukunft wirksam werden kann.

Als ich bei dieser Umwandlung der Bilder im Buch angekommen war, beschloß ich, das gleich auszuprobieren. Da gab es eine Sache aus meiner „Vergangenheit“, die sich in meinem gegenwärtigen Leben immer noch auswirkte, obwohl die vergangene Situation sich eigentlich schon aufgelöst hatte. Doch die Schmerzen und die Gefühle der Ungerechtigkeit, der Verbitterung und des Verrats waren noch nicht aufgelöst und zeigten sich in meinem Leben immer wieder. Also beschloß ich, für diese Gestalt, die ich damals gewesen war – und die ich, da Zeit im Grunde simultan ist, immer noch bin -, die Übung von Ilona Selke zu machen.

Ich vergegenwärtigte mir die Gestalt in der damaligen Situation. Er war für etwas, das selbst aus meiner heutigen Sicht nicht als „böse“ oder „falsch“ erscheint, unangemessen hart bestraft worden. Das Motiv dahinter war reine Machtbesessenheit und Kontrollsucht. Mit dem Machthaber von damals hatte ich schon gesprochen. Er hatte damals geglaubt, seine gerade neugewonnene Macht beweisen zu müssen. „Wenn ich ihm das hätte durchgehen lassen, hätten alle gedacht, sie können mir auf der Nase herumtanzen“, meinte er. „Ich mußte ein Exempel statuieren, damit klar ist, daß man sich solche Sachen bei mir nicht erlauben kann.“ Letzten Endes stand also Unsicherheit und mangelndes Feingefühl dahinter. Inzwischen hat sich vieles geändert, und er ist nicht mehr so extrem und autoritär wie damals – wohl auch deswegen, weil er inzwischen die Machtposition nicht mehr innehat. Wenn man nichts mehr zu verteidigen hat, kann man alles viel lockerer sehen.

Doch die Gefühle,  die ich in dem damaligen Leben hatte, waren noch da und wirkten sich destruktiv auf bestimmte Situationen in meinem Leben aus. Ich visualisierte also ein Bild meines damaliges Selbstes und fragte, was es sich wünsche. Das war in der Übung so vorgesehen. Doch – Überraschung! Derjenige meldete sich selbst zu Wort und meinte, ich könne auch direkt mit ihm kommunizieren, ich bräuchte das nicht als eine Visualisie-rungsübung zu machen. Ups! Na schön, warum nicht.

Ich redete also ein bißchen mit ihm und spürte dabei seine Energie. Was ich dabei wahrnahm, überraschte mich aufs neue. Er war eine riesenhafte Gestalt, aber innerlich total weich und verletzlich. „ Du hast ein Herz wie ein Baby!“ meinte ich erstaunt. Er lachte und sagte: „Ich weiß.“ Es mußte ihm unglaublich wehgetan haben, von jemandem, den er liebte, so verraten zu werden. Doch mit der Zeit waren aus Liebe und Schmerz Wut und Verbitterung geworden.

Als ich ihn fragte, was er sich wünsche, wollte er von mir in mein Herz genommen werden. Also öffnete ich mein Herz und ließ ihn ein. Das war schwerer als es vielleicht klingt, da ich auch schon lange mein Herz für vieles verschlossen hatte, um in dieser Welt überhaupt leben zu können. Ich habe mich durch dieses Leben bis jezt hauptsächlich mit dem Kopf hindurchnavigiert. Es kostet mich Anstrengung, es über gewisse Zeiträume weit genug offen zu halten, um mich mit anderen Wesen durch das Herz zu verbinden. Also mußte ich immer wieder tief einatmen und bewußt den Hezraum öffnen.

Er war damals jemand gewesen, der Körperteile und Organe nachwachsen lassen konnte. Als ich ihn danach fragte, wie das denn gewesen sei, meinte er, das sei ein ganz normaler Prozeß, und der Körper würde das eigentlich sogar von allein machen, er brauche dafür gar nichts zu tun. Er fand es eher erstaunlich, daß wir das nicht so einfach können. Natürlich fragte ich ihn sofort: „Kannst du auch Zähne nachwachsen lassen?“ Darüber mußte er herzlich lachen. Dann meinte er, er könnte im Prinzip, jetzt, wo ich ihn zu mir genommen hatte, meinen ganzen Körper auf ein neues Level bringen. Dafür habe ich mich dann hingelegt und ihn machen lassen.

Seine Energie war nicht ohne. Wie gesagt, er ist ein riesenhaftes Wesen mit einer großen Kraft. Er erklärte mir dann auch, daß ich es schwierig fände, seine Energie zu integrieren, weil ein Teil von mir sich immer och gegen diese Kraft wehre. Ich bin früher konditioniert worden, mich klein zu machen, und das sitzt immer noch tief.  Um seine Kraft in mich aufzunehmen, mußte ich dieses Selbstbild hinter mir lassen und es gab einen Teil, der das unter Schmerzen Gelernte immer noch verteidigte. Außerdem konnte ich nicht mit dieser Energie in mir leben und dabei das Herzzentrum immer noch verschlossen halten. Das war extrem übungsbedürftig. Zwei Nächte schlief ich schlecht und fühlte mich tagsüber völlig zerschlagen. Vielleicht hatte aber auch die kurz bevorstehende Mondfinsternis im Skorpion etwas mit meinem Zustand zu tun.

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Ein Ort des Friedens

Derweil las ich weiter in Frei wie ein Delphin, da ich in meinem benebelten Zustand ohnehin nichts anderes machen konnte als lesen. Ilona Selke beschrieb ein Seminar, das sie und ihr Mann zusammen auf Hawaii gaben. Dort sollten die TeilnehmerInnen einen inneren Ort des Friedens erschaffen. Sie sagte, ihr eigener Ort des Friedens befinde sich im Himalaya und es gebe dort Tempel und erleuchtete Meister. „Wow“, dachte ich, „Tempel und Meister! So anspruchsvoll bin ich ja gar nicht. Ich will nur einen Zauberwald mit Einhörnern.“

 Und schwupps! befand ich mich auch schon am Rand des Zauberwaldes, und das kleine Einhorn, das so zutraulich war, begrüßte mich. „Ach, du bist gekommen!“ sagte es. „Wollen wir reingehen?“ Klar wollte ich reingehen. Der Zauberwald war immer anders. Wenn man hinkam, wußte man nie vorher, was einen heute dort erwarten würde. Aber das war auch gerade das Schöne daran.

 Wir kamen zu einer ziemlich kreisrunden Lichtung, um die ein Kreis von großen farbigen Juwelen lag. Die Juwelen hatten gut 10 – 12 cm Durchmesser. Es war aber kein Eingang zu sehen, durch den man die Lichtung hätte betreten können. Ich sagte das zu dem Einhorn, auf einmal schien sich eine Art membranartige durchsichtige Wand aus den Juwelen aufzurichten. An einer Stelle befand sich ein Türdurchgang – ein ganz normal aussehender viereckiger Türrahmen. Durch diesen betraten wir die Lichtung, auf der vier große ausgewachsene Einhörner in Ruhestellung lagen.

Ich legte mich dort auf den Boden und die Berührung mit der Erde dort schien wahre Wunder zu wirken. Plötzlich schien alles mögliche, was mich belastet hatte, ohne daß es mir bewußt war, von mir abzufallen. Ich fing an tiefer zu atmen und fühlte mich einfach so wunderbar angekommen, als ob mir dieser Ort immer gefehlt hätte. Die Einhörner ließen mich erstmal in Ruhe. Sie wußten, daß man, wenn man von draußen in den Zauberwald kam, immer eine Weile brauchte, um wieder normal zu werden – besonders wenn man lange nicht dort gewesen war. Am Anfang konnte ich auch wirklich eine Menge loslassen. Bald darauf fingen jedoch wieder Alltagsgedanken an, sich in meinen Schädel einzuschleichen.

Nach einer Weile meinten die Einhörner, wenn ich nicht aufhören könne, diese Gedanken zu denken, müsse ich den Ort verlassen. Wenn du in den Zauberwald gehst, darfst du nichts von draußen mit hereinbringen. Ich versuchte wacker, die Gedanken draußen zu halten, doch es gelang mir nicht besonders gut. Darauf kamen zwei von ihnen und legten sich rechts und links neben mich, um ihre Magie in mich einströmen zu lassen. Es war sehr schön, aber ich hielt es leider nicht lange aus und sagte ihnen, ich müsse wohl jetzt gehen. Sie meinten, ich solle einfach öfter kommen, dann würden die Zeiträume, die ich dort verbringen konnte, nach und nach länger werden. Wir verabschiedeten uns, und ich verließ den Wald.

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Ein wenig später …

Der Besuch im Wald war morgens gewesen. Am Abend machte ich noch einmal eine Meditation, und es meldeten sich ein paar recht lustige Wesen. Als ich fragte, wer sie denn seien, sagten sie mir, sie wollten mir eine neue Art zeigen, Informationen zu empfangen, und Fragen stellen sei dabei eher hinderlich. Das sei zwar für den Anfang ganz gut gewesen, um ein bißchen zu üben, aber sie fänden, daß ich jetzt auch fähig sei, andere, schnellere Methoden zu benutzen. Ein bißchen wie das Downloaden von zip-Dateien aus dem Internet … das, was sie mir senden würden, enthalte schon alle Informationen und ich bräuchte keine weiteren Fragen mehr zu stellen, sondern mich einfach nur für die Inhalte zu öffnen.

Okay. Ich öffnete also meinen Geist und versuchte aus dem Informationspaket, das sie mir schickten, irgend etwas zu entnehmen, was mir sagte, mit wem ich da eigentlich sprach. Was ich bekam, überraschte mich ziemlich … „Einhörner???“ Sie lachten. „Wundert dich das?“ Ähm, ja, doch, das wunderte mich schon sehr. „Glaubst du denn, das heute morgen war ein Zufall?“ Eigentlich hatte ich angenommen, daß ich das war, die sich den Ort des Friedens visualisiert hatte. Scheinbar war dem doch nicht so.

Dann bekam ich erstmal haufenweise Gehirn-Updates. Schon en paar Tage vorher hatten sich irgendwelche Wesen bei mir gemeldet, die meinten, sie könnten mir helfen, Energie direkt wahrzunehmen. Schon wenn ich in einen Raum hineinkäme, könnte ich dann wahrnehmen, was für Energien dort sind. Das hatte ich dann erlaubt … und jetzt scheinen sich wohl alle verschworen zu haben, mich auf eine höhere Energieebene zu heben. *lach*

 Der eigentliche Vollmond / Mondfinsternis-Termin sollte auch noch mal ziemlich spannend werden … Fortsetzung folgt in Kürze. Stay tuned! 😉