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Bewußtes Erschaffen: Der Unterschied zwischen Angst und Achtsamkeit

Veröffentlicht März 6, 2014 von Zarah

Hier ist mal wieder ein neues Gespräch mit meinem geliebten (nicht wirklich „Höheren“) Selbst zum Thema des Bewußten Erschaffens. Mir war im Lauf der Jahre immer wieder aufgefallen, daß gerade spirituele Lehrer oft dazu neigen, bestimmte Dinge nicht anzusprechen, weil sie glauben, sonst etwas Negativem Energie zu geben. Oft führte das meiner Wahrnehmung nach aber eher dazu, daß sich ein Tabu wie eine dicke undurchdringliche Decke über die gesamte Kommunikation legte. In manchen Gruppen war es Kritik, die nicht geäußert werden durfte, da „unspirituell“, in anderen Fällen durften Schwierigkeiten oder Konflikte nicht angesprochen werden. Ich hatte bei solchen Situationen immer ein ungutes Gefühl, fühlte mich aber gleichzeitig auf energetischer Ebene mundtot gemacht – als würde ein riesiger Wall aus Energie mich daran hindern, die „unerwünschten“ Dinge zu sagen.

Natürlich könnte man da einwenden: Warum sagst du es nicht einfach trotzdem, auch wenn es nicht „erwünscht“ ist? So ganz verstehe ich das selbst nixht. Ich kann nur sagen, daß es sich anfühlt, als müßte man riesige Energiemengen aufwenden, um diesen Wall an Energie zu überwinden, der das Tabu aufrechterhält.

Ich selbst empfinde also dieses Verbot, bestimmte Dinge auszusprechen, eher als Beschränkung, wollte aber doch gern wissen, ob es nicht doch so sein kann, daß diese Leute recht haben. Handelt es sich hier um Fokussierung auf das Positive, oder ist es nicht doch eher ein Handeln aus Angst, im schlimmsten Falle ein Manipulationsinstrument, um unerwünschte Kritik gar nicht erst aufkommen zu lassen? Und woran erkenne ich im Zweifelsfall, wann es gut ist, etwas zu sagen, und wann nicht?

Nachdem ich mich lange genug selber mit diesen Fragen herumgeschlagen hatte, ohne zu einer brauchbaren Lösung zu kommen, beschloß ich, einfach mal nachzufragen. Hier ist also das Gespräch, das wir dazu führten – vielleicht werd ich auch noch Fortsetzungen machen, da ich das Gefühl habe, daß sich  da noch ein weites Feld an weitergehenden Fragn auftut …

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Bewußtes Erschaffen: Der Unterschied zwischen Angst und Achtsamkeit

3.3.2014

Ich habe eine Frage zum Erschaffen durch das Wort.

Dann sag doch mal, was deine Frage ist, ja.

 Ja, und zwar ist mir aufgefallen bei verschiedenen Leuten, die mit den Prinzipien des Erschaffens vertraut sind – zumindest theoretisch vertraut sind – daß sie Konflikte nicht ansprechen aus dem meiner Meinung nach irrigen Glauben, das würde dazu führen, daß sie sich noch mehr Probleme erschaffen, was meiner Perspektive nach aber nur dazu führt, daß sie die Dinge, die da vorhanden sind, unter den Teppich kehren, verleugnen, der Konflikt weiterhin bestehen bleibt, nur sie nehmen ihn nicht mehr zur Kenntnis. Aber es ist nichts gelöst. Oder führt das wirklich dann auf die Dauer dazu, daß man sich ein harmonisches Umfeld erschafft, wo … also … ja, wenn ich’s mir so vor Augen führe, habe ich das Gefühl, da erschafft man sich nur ein Umfeld, wo jeder Angst hat, bestimmte Dinge zu sagen!

 (lacht)

 So: „Ogott, kann ich das jetzt sagen?“ Und das erschafft doch nur mehr Tabus, oder? Erschafft das tatsächlich dann mehr Harmonie? Das würde mich mal verstärkt interessieren. Ich glaube wirklich, die Motivation ist nicht der Schöoferwille, sondern die Motivation ist ANGST! Ich möchte mir etwas NICHT erschaffen. Und erschafft man es dadurch nicht geradezu erst? Auch wenn man nicht darüber redet – also dieses Wort eben nicht spricht, aber dadurch, daß man ständig darauf ausgerichtet ist, was man nicht zu erschaffen wünscht, bringt man es doch erst recht ins Feld, oder nicht?

 Okay. Genau. Tu mal alles beiseite, was du darüber denkst.

 Ja. Das muß ich. Das merke ich gerade.

Du erschaffst aus deiner Grundresonanz heraus. Ja? Sagen wir mal, du erschaffst während deiner Meditation oder während bestimmter Arten von Energiearbeit schon recht hohe Resonanzfelder, aber in deinem normalen Leben ist deine Resonanz dann eben doch niedriger. Ja? Du erschaffst immer aus dem heraus, was deine Grundbefindlichkeit ist. Wenn deine Grundbefindlichkeit ein Mangeldenken ist, wirst du dir Mangel erschaffen, ganz egal, wieviele Affirmationen du sprichst. Ganz klar, hmP Es sei denn, du kannst dann irgendwann diese Affirmationen tatsächlich fühlen und glauben und danach handeln. Das ist nämlich eigentlich wirklich der Knackpunkt.

Und solange du vor einem Konflikt Angst hast, ja, hast du das ja innerlich nicht wirklich gelöst. Weil, wenn du locker damit bist, dann weißt du, daß egal, welcher Konflikt kommen mag, du damit umgehen kannst. Da brauchst du nichts zu vermeiden. Du kannst damit umgehen. Du kommst aus deinem Allerheiligsten raus, du weißt, der andere, das bist auch du. Er kommt und bringt dir nen Konflikt. Das kann im besten Fall dazu führen, daß du was über dich selber lernst, daß ihr beide euch näherkommt, daß du Dinge rausfindest, die du andernfalls vielleicht nie erfahren hättest. Und das heißt, im Grunde bringt er dir ein Geschenk! Wenn du das so sehen kannst. Wenn du denkst: „Oh Gott, da kommt jetzt ein Konflikt, am besten ich sag nix, damit ich mir nicht noch mehr Konflikt erschaffe“ – das heißt dann, in deiner Sichtweise, in deiner Weltsicht ist Konflikt was Negatives, was zu vermeiden ist.

 Ja gut, wer mag das schon?

Ja, sicher. (lacht) Aber wenn es für dich so ist, daß das auf jeden Fall zu vermeiden ist, daß du es auf keinen Fall zulassen kannst, daß da ein Konflikt entsteht – dann traust du dir ja selber nicht zu, daß du zu einer Lösung kommen kannst. Und das heißt, deine Grundbefindlichkeit, wovon ich eben gesprochen hab, die Grundresonanz ist dann: „Ich glaube nicht genug Kraft zu haben, um diesen Konflikt bewältigen zu können, wenn er tatsächlich ausbricht. Deswegen muß ich ihn ignorieren und so tun, als ob er nicht da ist.“ Aber warum glaubst du, daß du die Kraft nicht hast? Das wäre dann die erste Frage, die zu stellen wäre.

 Naja, gut. Warum glaube ich das? Vielleicht ist das ja einfach so eine Art Gewohnheit noch, weil bei uns zuhause die Konflikte auch nie ausgetragen wurden. Oder man hat irgendwie das Gesetz der Anziehung dann doch falsch verstanden und sagt sich: „Ich darf auf keinen Fall die und die Dinge erwähnen, denn sonst kommen sie in die Existenz.“

(lacht vergnügt) Wenn ein Konflikt da ist, dann ist er ja schon da. Damit, daß du den verleugnest, geht er auch nicht weg.

Na doch, vielleicht. Wenn der Mensch halt sozusagen … wenn ich das lange genug verleugne, wird der Mensch irgendwann aus meinem Blickfeld verschwinden, und dann habe ich wieder kein Problem.

Ja, dann hast du erschaffen, daß eine Gelegenheit zum Wachstum, die du gehabt hättest, an dir vorübergegangen ist und daß der innere Konflikt weiterhin besteht und weiterhin ähnliche Situationen erschaffen wird, solange, bis du hinguckst.

Also du meinst, daß das eigentlich schon … daß ich das richtig gesehen hab, ja? Daß das eigentlich ein Erschaffen aus Angst ist.

Richtig, ja. Jetzt ist es so: Man muß eine deutliche Unterscheidung machen zwischen Angst und Achtsamkeit. Es gibt Dinge, die mußt du nicht sagen, ja. „Oh Gott, die Zeiten sind so schlecht“ oder „Das kann ich mir nicht leisten“ und so, ja? Wenn du einen Mangelzustand beenden willst, dann gibt es Dinge, die du tatsächlich nicht sagen solltest.

 Ja, da geht es ja schon wieder los, nicht? Du sagst, wenn es so ist, und man kehrt es unter den Teppich, dann hat man es nur irgendwie ignoriert, aber nicht gelöst. Aber sagen wir mal, ich hab wirklich nicht das Geld, um mir jetzt den Trip nach Hawaii zu leisten oder so, ja? Dann soll ich das nicht sagen?

Nee. Dann sagst du natürlich: „Ich weiß, daß ich mit der universellen Fülle des Universums, mit der unendlichen Fülle des Universums verbunden bin und daß, wenn ich meine Energie drauf richte, nach Hawaii zu fahren, daß das dann auch passiert. Wenn ich auch noch nicht weiß im Moment, in meiner momentanen Lage, wie das gehen soll, aber ich weiß, daß es geht.“ Wenn du das energetisierst, und wenn es wirklich dein starker Wunsch ist, da hinzukommen und du alle deine Energien drauf ausrichtest, dann werden sich Dinge in Bewegung setzten. Du mußt natürlich mitgehen. Was Herkules [beim Gruppenchannel-Abend] gesagt hat, war vollkommen richtig, nicht: Bei dem Denken darüber und dem Visualisieren sollte man nicht stehenbleiben, sondern sich dann halt eben auch in Bewegung setzen, wenn man merkt, daß Handlung angesagt ist.

Ja, gut – woran merkt man das denn dann? Sagen wir mal, ich möchte nach Hawaii fahren, ich hab das jetzt visualisiert, ich hab mir vorgestellt, wie es ist, dort in den Wellen zu planschen oder mit den Delphinen zu schwimmen oder sonstwas. Woran merke ich denn, daß es Zeit ist, sich in Bewegung zu setzen, um tatsächlich die Finanzen zu erscahffen, die es mir erlauben, das zu realisieren?

Das wirst du ganz deutlich merken.

Ja, an was denn? Gib mir da doch mal ein paar hilfreiche Erkennungsmerkmale.

(lacht) Eigentlich weißt du das doch alles, oder? Du hast dich auf Hawaii ausgerichtet, auf die Delphine. Du weißt genau, du willst da hin. Die Lemurianer haben dich schon lange dahin gerufen. Ja? Aber du hast irgendwie nur 300€, und von denen mußt du schon die Miete bezahlen, und das reicht auf keinen Fall, um da jetzt die Reise zu machen, ja?

 Genau. Dann könnte ich mir natürlich irgendwo nen Schweinejob suchen und solange schuften, bis ich das Geld zusammen hab.

Das könntest du tun, ja. Das erste, was du natürlich machst, ist, zu sagen und zu bekräftigen, daß das klappt, ja. Und dann kannst du machen auch, was in dem Buch von Ilona Selke drinstand: Dann gehst du hoch in die Bereiche, wo das bereits Realität ist, und verbindest dich damit. Und natürlich darfst du auf keinen Fall denken: „Oh, das wird nie klappen“, ja? Das darfst du nicht. Weil dein Wort ist Gesetz in deiner Welt. Sondern dann sagst du halt: „Okay, ich guck mal, was hier benötigt wird, damit das Realität wird.“ Und wenn du dich in einen erhöhten Bewußtseinszustand begibst, dann kannst du ja auch relativ leicht sehen, was da noch fehlt, oder was du beitragen könntest, damit es Realität werden kann. Wenn du dann zurückkommst, folgst du den Hinweisen, die du kriegst. Vielleicht mußt du nur mal in dieses Reisebüro da gehen, wo sie einen verbilligten Tarif haben, ja? Oder mal ins Internet gehen und googeln. Und vielleicht ergibt sich da was, was sogar für dich im Bereich des Erschwinglichen ist. Ja? Oder es gibt ein Programm, wo sie einen Übersetzer brauchen, von einer deutschen Reisegruppe, die dahin möchte, und du kannst da einfach mitfahren und kriegst es sogar noch bezahlt!

 Das wär natürlich optimal! (lacht)

Ja, eben. Das eine, allererste, was du nicht machen solltest, ist, von vornherein auszuschließen, daß es geht. Weil dann hast du dir sämtliche Türen selbst verschlossen. Ja?

 Ja. Das glaube ich.

 Ja, eben.

Ja. Also um noch mal zurückzukommen: Es ging ursprünglich um den Unterschied zwischen Angst und Achtsamkeit.

Genau. Wenn ein Konflikt schon manifest ist oder du merkst, daß du etwas Bestimmtes nicht aussprichst, weil du Angst hast, du könntest was erschaffen, ist das was anderes, als wenn du sagst: „Ich richte meine Energien auf die Erschaffung von dieser Reise beispielsweise, ja? Und dann werde ich einfach keine Dinge sprechen, die dem zuwiderlaufen.“ Das ist Achtsamkeit, dann eben nicht zu sagen: „Ach naja, ich kann mir das ja eh nicht leisten“ oder so, ja? Zack! hast du es schon verhindert, eigentlich schon im Keim erstickt sozusagen.

 Ja.

Wenn da aber was ist, irgendwas – sagen wir mal, ein Problem mit einem Mitmenschen, – wo vielleicht eine Lösung kommen könnte, wenn du die Dinge ansprichst, dann ist das Sprechen eigentlich sogar ein Akt, der die … ja nicht nur das Konfliktpotential natürlich, sondern auch das Lösungspotential aktivieren kann. Und das heißt, wenn du mit der Person durch den Konflikt durch bist, hast du möglicherweise eine höhere Ebene, als was du vorher hattest, wo du den Konflikt versucht hast zu vermeiden. Ja? Eine höhere Ebene für euch beide. Vorher seid ihr in einem Zustand von Getrenntheit, möglicherweise in einem Zustand von Kampf oder von gegenseitiger Ablehnung. Und wenn einer sich traut, die Sache mal anzusprechen und auf den anderen zuzugehen, kann es dazu führen, daß da eine gemeinsame Basis erreicht wird im besten Fall, ja. Kann natürlich auch der Fall eintreten, daß es eine Trennung gibt.

Aber auf jeden Fall hast du diese Situation dann klar! Egal, was rauskommt – wenn du das ansprichst und dich auf das einläßt, was passiert, wenn du es ansprichst, wird auf jeden Fall passieren, daß die Dinge klar auf den Tisch kommen. Und diese Klarheit wird für dich arbeiten, ja? Die klärt dein Feld und auch das Feld der anderen Person, denn vorher hast du da irgendwie so eine unter den Teppich gekehrte Situation, die das ganze Feld sozusagen belastet durch Unklarheit, weil die Dknge nie ausgesprochen worden sind.

Das heißt, es gibt ein Ansprechen von als negativ wahrgenommenen Dingen, das dazu führen kann, daß die Dinge sich zum Positiven entwickeln können. Wenn du es aber versuchst zu vermeiden, weil du Angst hast vor dem Konflikt, dann gibst du der Situation gar keine Chance, daß sie sich verändern kann. Dann bleibt halt alles in einem Zustand von Stagnation. Vielleicht gibt es dann irgendwann eine Trennung aufgrund dieser Stagnation. Aber es ist letzten Endes nicht wirklich transformiert. Ja? Es ist einfach nur weggeschoben worden. Das, was da hätte passieren können, ist halt nicht passiert.

Ja. Das sehe ich eigentlich auch so. Da könnte ich ja gleich noch die Frage anschließen: Wie kann ich denn wissen, wenn du mir was erzählst, was ich sowieso denke (lacht), ob ich mir da mein Wunschdenken gechannelt hab oder ob es jetzt zufällig wirklich so ist, daß ich das schon richtig erfaßt hatte da?

(lacht amüsiert) Das kannst du eigentlich nur dann wissen, wenn du bereit bist, ehrlich mit dir selber zu sein. Und da natürlich auch wieder: Einfach nur ne diffuse Befürchtung: „Oh, ich könnte mir da was Falsches gechannelt haben“ – das bringt dich wieder nicht zu deiner Klarheit. Sondern da kannst du dich dann einfach mal selbst fragen – Hand aufs Herz: „War das eine authentische Durchgabe, oder war es was, was ich mir selber irgendwie zurechtgechannelt hab, weil es das war, was ich hören wollte?“ Und da mußt du bereit sein … im Prinzip ist es nur der zweite Schritt, der eigentlich so schon der erste sein könnte. Ja? Wenn du anfängst zu channeln, einfach bereit sein, zu hören, was auch immer da kommen mag! Ja? Aber du kannst es natürlich auch im nachhinein, wenn du Zweifel hast, ob das da so seine Richtigkeit hat, kannst du nochmal gucken und sagen: „Ich bin bereit, die Wahrheit zu wissen.“ Ganz einfach. Und dann spürst du mal nach, was da kommt.

 (spürt nach) Ich kann nur sagen, ich empfinde es so, wie du gesagt hast: daß die Dinge nie geklärt wurden, sondern nur beiseitegeschoben. So empfinde ich das auch. Und daß da ein Wachstum hätte stattfinden können, was nicht passiert ist, weil die betreffende Person glaubte, durch eine Klärung würde sie mehr Konflikt erschaffen oder mehr Unannehmlichkeiten oder was auch immer.

Und daß du auf Herkules zurückgekommen bist, finde ich sehr gut, weil er meinte ja wirklich auch: „Ihr seht immer nur die Bedrohlichkeiten, die lauern könnten, aber ihr seht nicht die Schätze, die ihr auch erwerben könnt, wenn ihr euch traut, da rauszugehen.“ Und das wäre ja das, nicht – also wenn man durch die Klärung eine höhere Energieebene erreicht, ist das ja auch ein Schatz, den man gehoben hat sozusagen dadurch.

Ganz richtig, ja. Ich würde das also immer ermutigen. Wenn du natürlich siehst, jemand möchte partout einen Konflikt nicht klären, dann hat es wenig Sinn, ja. Aber im großen und ganzen würde ich immer ermutigen, die Dinge anzusprechen und zu gucken, was dann passiert, und keine Angst zu haben, daß man da irgendwas Unzuträgliches erschaffen könnte. Weil wenn du aufrichtigen Herzens da reingehst, kannst du dir eigentlich nur wirklich mehr Klarheit erschaffen. Ea mag natürlich auch sein, wie im Fall von euren Bäumen da, daß du dir auch viel Herzeleid erschaffst, ja. Aber auch das muß man nicht unbedingt vermeiden, weißt du. Weil du bist in der Lage – du hast die Kraft, da durchzugehen und da dran zu wachsen, was auch immer kommt. Und wenn du das im Innern weißt, daß du die Kraft hast, an diesen Herausforderungen zu wachsen, ja. dann kannst du allem begegnen, was da kommen mag, ohne daß du Angst davor haben mußt.

 Ja. Da hab ich aber noch ne kleine Frage.

Dann sag.

Und zwar fällt mir dieses Verhalten, dieses Vermeidungsverhalten, auch bei Leuten auf, die eigentlich die Prinzipien des Erschaffens lehren. Und wenn die das so weitergeben: „Oh, das darfst du auf keinen Fall sagen, weil sonst erschaffst du es“, ist es ja im Prinzip ihre eigene Angst, was sie an die Leute weitergeben, die bei ihnen lernen. Und es wäre doch wahrscheinlich nicht im Sinne von bewußtem Schöpfertum, Leuten diese Angst weiterzugeben, oder? Also wenn jetzt die Leute das sehr viel auf diese Art und Weise praktizieren und weitergeben an Leute in ihren Kursen oder so – das ist doch dann eigentlich eher fragwürdig, oder?

Ja. Das … nicht, wenn du also glaubst, daß du ein Lehrer bist, hast du eine Verantwortung dir selbst gegenüber und den Leuten gegenüber, an die du die Sachen weitergibst. Und es ist nicht deine Verantwortung, perfekt zu sein. Aber es ist immer deine Verantwortung, auch dich selbst zu hinterfragen und wenn du eine Herausforderung vor dir hast, dann immer auch zu gucken und ehrlich mit dir selbst zu sein. Dazu mußt du bereit sein, sonst würde ich den Lehrerberuf nicht empfehlen. Es sei denn, du möchtest natürlich bewußt ein Scharlatan sein, der die Leute in die Irre führt. Auch das ist eine Rolle,die man spielen kann, ja. Und das, was die Leute davon im Zweifelsfall haben, ist, zu merken, warum sie diesem Scharlatan aufgesessen sind und daß sie eigentlich in ihre eigene Kraft gehen können. (lacht) Ja? Das ist die Rolle der Scharlatane in dieser Zeit ,und auch in allen anderen Zeiten – der Trickster und der (lacht) Scherzkekse, ja.

Aber wenn du jetzt … also wenn deine Absichten nicht sind, Leute bewußt in die Irre zu führen, ja, dann wäre deine Aufgabe als Lehrer auch immer, deine eigene Haltung ständig zu überprüfen und zu gucken, ob du noch auf Kurs bist sozusagen, ja? Das gehört dann auch dazu. Und wenn du merkst, du erschaffst aus Angst, dann kannst du auch das ansprechen. Dann kannst du, wenn du Leute in deinem Kurs hast, sagen: „Ja, und stellt euch vor, ich hab letztens gemerkt, diese und diese Sachen, die hab ich mir erschaffen, weil ich Angst hatte. Und ich kann es euch nur so nahelegen: Achtet darauf, ob ihr aus Angst erschafft oder aus Kreativität.“ Natürlich ist auch das in gewissem Sinne Kreativität, nicht. Ist auch Schöpfung. Aber man kann da einfach immer wirklich ein bewußtes Auge drauf haben: Was ist deine Motivation, bestimmte Dinge zu erschaffen, oder auch nicht erschaffen zu wollen, oder vermeiden zu wollen?

Es ist halt jetzt so: Es sind in den letzten, sagen wir mal, dreißig Jahren viele, viele Informationen veröffentlicht wurden, die lange Zeit überhaupt nicht zugänglich waren. Und es existiert ein gewisses Chaos und eine gewisse Überfülle auch an Angebot, die nicht zuletzt eine Konsequenz ist aus dem Unterangebot, das es lange Zeit gab, wo den Leuten fast nichts bekannt war auf ner breiten Basis, wo bestimmtes Wissen nur in Geheimgesellschaften und ähnlichem weitergegeben wurde. So, und jetzt kommen die Dinge halt wirklich ins Massenbewußtsein. Die werden zum normalen Allgemeinwissen so nach und nach. Und natürlich gibt es immer mal wieder Mißverständnisse, wenn ein Lernprozeß so schnell geht, ja? Wenn du von 0 auf 100 in dreißig Jahren gehst, sage ich mal, als Gesellschaft, als Kollektiv – das ist ein unglaubliches Tempo. Auch wenn’s euch langsam vorkommt, aber es ist ein unglaubliches Tempo, wenn man es so betrachtet. Und bei einem solchen Tempo kann man sich leicht mal vergaloppieren, nicht? (lacht) Und da mag es Leute geben, die glauben, sie hätten bestimmte Prinzipien begriffen, obwohl es nicht so ist, und es dann auch so weitergeben. Und die werden Leute anziehen, die mit dem in Resonanz sind und die vielleicht irgendwann den Punkt erreichen, wo sie sagen: „Also für mich stimmt das hier nicht mehr.“ Und vielleicht mag auch einiges Gutes dran sein an dem, was die Leute lehren. Und dann kann man das Gute mitnehmen und das, was nicht funktioniert, verwerfen. Und das sind alles Lernprozesse für die Leute, die da durchgehen. So gesehen, kann man das dann auch wieder positiv betrachten.

Wenn du ein halbes Jahr wo hingehst, und du hast das Gefühl, du lernst da nix, dann wirst du dir wahrscheinlich sagen: „Okay, das war es wohl nicht.“ Aber dann hast du für dich ne Entscheidung getroffen.

 Ja, das stimmt.

Und vielleicht war es für andere Gründe gut. Vielleicht hattest du da ein bißchen schon mal ein Gemeinschaftsgefühl oder ein Gefühl von Angenommensein, was für dich wichtiger war als der Lernstoff, den du da hättest haben können. Ja? Es hat immer alles viele Schichten. Und es mag für dich was gebracht haben, was vielleicht ncht unbedingt der Grund war, warum du hingegangen bist, der offizielle Grund. (lacht)

Ja, okay. Ist ja eigentlich ein schönes Schlußwort. Oder wolltest du noch was dazu sagen?

Ich denke, wir könnten hier eine Pause machen, ja. Oder auch ein Schlußwort setzen.

 Ja, gut, dann danke ich dir herzlich für die Ausführungen.

 Aber immer gern! ;D

 Okay. (lacht) Bis später!

© Zarah Zyankali 2014

Die Reise mit dem Fuchs

Veröffentlicht November 12, 2013 von Zarah

So viele neue Abenteuer hab ich inzwischen erlebt, und dabei hab ich immer noch nicht darüber geschrieben, wie unsere schönen Linden gefällt wurden und wie ich das erlebt habe. Bei der letzten Fällung war ich dabei, und es war, als würde mir das Herz aus dem Leib gerissen. Aber das ist eine Geschichte für ein andermal …

Jetzt bin ich gerade frisch zurück aus Tribal Mirrors, einem 4-tägigen 5-Rhythmen -Workshop, bei dem es um heiliges Theater geht – darum, unsere Ego-Charaktere aus dem Schrank zu holen und sie auf eine Bühne zu stellen. Es waren vier Tage voller wundersamer Begegnungen, schöner Überraschungen, und der unterschiedlichster Tänze. Wir haben zusammen geschwitzt, gelacht, geweint und gefeiert und unsere Körper und all unsere Gefühle einfach da sein lassen. Es waren über 70 Leute aus 17 verschiedenen Ländern, jede/r einzelne ein Spiegel für das Selbst. Ich kann noch gar nicht wirklich in Worte fassen, was ich da erlebt habe. Gestern brauchte ich dann erstmal sehr viel Ruhe und eine lange Session in der Badewanne. Aber heute wachte ich auf, sah die Sonne scheinen und war sofort glücklich und begeistert über den Tag. Das ist mir schon echt lange beim Aufwachen nicht mehr passiert. Seitdem fühl ich ein Gefühl in meinem Herzen, so sanft und schön … es fühlt sich ganz neu an, als würde etwas Neues gerade anfangen.

Doch jetzt erstmal zu etwas Altem. 😉 Seit diesem Frühjahr nehme ich an der Fern-Einweihung in die 12 göttlichen Strahlen von Sternenkraft teil. Dabei  habe ich schon die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht, manchmal hab ich auch gar nicht viel gemerkt. Am 3. November, dem Tag der Sonnenfinsternis und des Neumonds im Skorpion, fand dann die Initiation in den Weißen Strahl statt.  Und als „eigentlich“ alles schon vorbei war, ging es für  mich erst so richtig  los … es entfaltete sich eine schamanische Reise, die anknüpfte an andere Reisen und Träume von mir, die schon viele Jahre her sind.

Um ein bißchen die Kontinuität herzustellen, werde ich diese „alten“ Geschichten zuerst posten und zum Schluß dann das, was ich jetzt bei der Einweihung erlebt habe.

Fuchs im Gras

Fuchs im Gras

Die Reise mit dem Fuchs

Diese Reise ist inzwischen fast 20 Jahre her. Damals machte ich öfters eine Übung aus der Psychosynthese, bei der man einen Charakterzug, mit dem man Schwierigkeiten  hat oder den man tiefer erforschen will, als eine Gestalt sieht, mit der man sich unterhalten kann. Und zu der Zeit war es mir „passiert“, daß ich verschiedenen Leuten diverse Dinge versprochen und dann selber sabotiert hatte, daß daraus etwas wurde. Oberflächlich gesehen tat mir das leid und war mir auch peinlich, aber ich fühlte, wie innerlich irgendwas sich schadenfroh die Hände rieb. Das wunderte mich, und so beschloß ich, mit dem Ursprung dieser Schadenfreude Kontakt aufzunehmen. Hier folgt jetzt meine Tagebuch-Aufzeichnung. (Man beachte das Datum – es war genau zur Herbst-Tagundnachtgleiche.)

21.9.94

Der Trickster

Habe heute den Ursprung der Schadenfreude kennengelernt. Er erschien zuerst als Dämon, dann als Hase und zuletzt verwandelte er sich in einen Fuchs und blieb auch so. Stellte sich als Trickster vor, meinte, daß dieses ganze Guter-Mensch-Sein-Wollen von mir ziemlich hohl und pathetisch wäre und daß es viel mehr Spaß machen würde, Leuten, die anfangen, pathetisch und salbungsvoll zu werden, eins auszuwischen. „Weißt du noch, was es für nen Spaß gemacht hat, damals , als wir den Göttern die Knochen verpaßt haben? Mann, waren die sauer. Und als wir für die Menschen das Feuer geklaut haben? Die waren so arrogant, sie dachten, nur sie allein hätten ein Anrecht auf das Licht.“

Er/ich erinnerte mich an eine Stelle im Steppenwolf [von Hermann Hesse], wo auch das mühsam aufgebaute Pseudo-Selbst von Harry Haller in tausend Stücke geht und er zum erstenmal erkennt, wie pathetisch und hohl seine ganze moralische Entrüstung die ganze Zeit gewesen ist. „Und du bist genauso“, sagte der Fuchs. „Ich hab das nicht gemacht, um den anderen Leuten eins auszuwischen, sondern dem Teil von dir, der sich selber immer nur als gut und weise und selbstlos / hilfreich sehen will. Wenn du überhaupt irgendwie weiterkommen willst, mußt du lernen, dich selbst nicht mehr so teuflisch ernst zu nehmen.“ Steppenwolf: „Aller höhere Humor fängt damit an, daß man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt.“ Golas: „Wir können schließlich alle diese albernen Spiele mit sehr viel mehr Vergnügen spielen, wenn wir uns gewahr sind, was wir wirklich tun.“ Das Steppenwolf-Zitat hatte ich damals schon unterstrichen. Der Fuchs meinte: „Siehst du, das hast du mit achtzehn schon gewußt. Wie ist es dir gelungen, es so lange zu vergessen?“ Ich meinte ,ich hätte es eigentlich nicht so sehr gewußt, sondern anerkannt, daß es wichtig war, aber ich war auch damals schon nicht in der Lage, es in die Praxis umzusetzen.

FuchsSchafAni

Der Verlust der Unschuld

Der Fuchs meinte: „Komm mit, ich muß dir noch was zeigen.“ Dann war ich auch ein Fuchs, und wir trabten einen Hügel hinauf. Auf der anderen Seite war eine Schafherde. Wir griffen ein Schaf an, rissen es und fraßen es auf. (Füchse reißen zwar eigentlich normal keine Schafe, aber das war egal.) „So, jetzt bist du eingeweiht“, sagte er. „Du weißt jetzt, daß du andere Wesen verletzen, Blut vergießen und auch trinken kannst. Schafe sind so dämlich!“

„Aber auch unschuldig“, wandte ich ein.

„Na, aber du siehst ja, daß sie ihre Unschuld teuer bezahlen: sie sind so dumm, daß sie nicht merken, wenn Gefahr droht, und lassen sich einfach auffressen.“

Die typische Opferlammhaltung: sie ließen sich lieber auffressen, als sich ein Wissen darüber zu erwerben, daß es in der Welt auch Bösartigkeit und Gefahr gab, bloß um ihre Unschuld zu bewahren. Jetzt hatte ich meine eigene Unschuld getötet und aufgefressen und hoffte nur, daß ich in der Lage sein würde, sie einigermaßen zu verdauen.

Dann trabten wir durch den Wald. „Das ist der Wald. Er ist dunkel, aber das ist okay“, sagte der Fuchs. Eine Eule kam von oben auf uns runtergeschossen. Der Fuchs zeigte mir den Weg in einen engen Bau, wo sie nicht hinterherkonnte. „Aber ist das nicht feige?“ fragte ich ihn. „Manchmal muß man abhauen, sonst ist man geliefert“, sagte er.

Shapeshifting – Die Reise durch die 4 Elemente

Dann kamen wir aus dem Wald und trabten einen anderen Hügel hinauf, auf dessen Spitze ein großes schwarzes Kreuz stand. „Erinnerst du dich an Krabat?“ sagte er. „Sowas Ähnliches machen wir jetzt auch.“ Er stopfte eine längliche Pfeife (so ähnlich wie die, die M. hat, aber irgendwie auch wie das Opiumpfeifchen von Pablo im Steppenwolf) und reichte sie mir. Ich zog daran, dann rauchte er daraus, und wir tauchten beide ins Innere der Erde. Durch die Anspielung auf Krabat und Steppenwolf wußte ich, daß es eine Astralreise war und daß unsere Körper weiterhin unter dem Kreuz waren. Wir bewegten uns durch die Erde, als würden wir schwimmen. Dann tauchten wir in wirkliches, unterirdisches Wasser, tauchten wir durch ein Meer nach oben und kamen als Mensch und Dämon oben wieder raus. Wurden eine Weile durch die Luft gebeutelt, damit wir trocken wurden.

Danach war das Feuer dran. Wir sahen von weitem einen Vulkan. „Na, welches Wesen kann Feuer aushalten?“ fragte er mich grinsend. Ich dachte sofort an einen Drachen. Er meinte: „Godzilla auch.“ (Ich hatte mal mit M. einen Godzillafilm gesehen, wo er am Schluß in einem Vulkan begraben wird von Erdmassen. Aber er lebt weiter, weil es nichts gibt, was ihn umbringen kann, weder Feuer noch Wasser noch Gift oder Waffen oder sonst irgendwas.) „Also ich such mir jedenfalls Godzilla aus, aber wenn du lieber einen chinesischen Drachen willst, auch okay“, meinte er, und wir tauchten in dieser Gestalt in de Vulkan. Wir gingen durch das Feuer, schwammen dann durchs Meer als Fische, gruben uns durch die Erde als Maulwürfe.

„Na, was fehlt jetzt noch?“ fragte er mich. Wind fehlte. Auf einmal waren wir auf einer hohen Bergspitze, um die die Winde brausten. Wir verwandelten uns in Adler und ließen uns vom Wind tragen. Er grinste, weil er sah, daß ich die Lektion begriffen hatte: Man war nicht an eine Form gebunden, sondern konnte jegliche Form wählen, die der Situation gerade angemessen war. Als Füchse hätten wir das Feuer nicht überlebt, deshalb hatte ich auch erst ein bißchen Angst. Den Stürmen war ein schwerer Säugetierkörper nicht gewachsen, man brauchte einen leichten Körper mit Flügeln.

„Es ist nicht illoyal oder was“, sagte er. „Du mußt nicht immer einer Form treu bleiben. Du selbst bleibst immer gleich, egal, wie du gerade von außen aussiehst. Wenn du dir selber treu bleibst, kannst du jede Form annehmen, die du willst, und brauchst keine Angst zu haben, daß du auf einmal nicht mehr da bist. Die Form ist nur zeitweilig, von der Situation bestimmt. Wenn die Situation sich ändert, nimmst du eine neue Form an. Es macht Spaß, du wirst sehen. Es ist kein Täuschungsmanöver, bloß Pragmatismus. Du kannst immer wieder zu dir selbst zurückkehren.“

Das Flügelrad

Dann waren wir wieder zurück auf dem Hügel, auf dem das Kreuz stand. Hinter dem Kreuz erhob sich jetzt ein großer Kreis mit einem Punkt in der Mitte, der aber nicht fest war, wie das Kreuz, sondern aus flimmernder Luft zu bestehen schien. Er vereinigte sich mit dem Kreuz zu einem Rad, und dem Rad wuchsen Flügel. (Ich dachte noch: „Komisch, daß in meinen Geschichten immer Flügel vorkommen.“) Wir setzen uns darauf und flogen damit über den Wald hinweg und landeten in einer kreisförmigen Vertiefung, die aussah wie das Rad (genauso groß). Wir reichten uns die Hände. „Dies hat nichts mit Sex zu tun“, sagte er, „nur mit dem Körper. Du kannst alles überleben, wenn du das kapierst.“

Dann kam mir noch der Gedanke, daß ja das Pathos auch was mit meinem Bedürfnis nach Heldentum zu tun haben könnte, und ich dachte, man könnte ja auch gleich noch eine Reise mit dem Helden unternehmen. Er erschien auch, meinte aber: „Mach jetzt nichts mehr, lies erstmal weiter. Ich verstehe mich übrigens ganz gut mit dem Fuchs.“ Dann sah ich sie beide zusammen Schach spielen. Der Fuchs zog eine Figur und sagte: „Schach matt!“ Der Held fluchte gutmütig grinsend: „Scheiße, schon wieder verloren!“ Dann drehten sie das Brett um und begannen ein neues Spiel. Ich ließ sie dabei und las das Kapitel weiter. Es handelte davon, daß man seine sozialen Rollen als Masken durchschaut und aufhört, sich damit zu identifizieren – der Eintritt ins Kehlchakra. Daß man zum „Meister der Verwandlungen“ wird, wenn man merkt, daß keine dieser Masken man selber ist. Etc.

Was dann – trotz fast 20 dazwischenliegenden Jahren – wieder nahtlos überleitet zur Erfahrung der Tribal Mirrors

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