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Ätherische Strukturen im Körper – Tönen für die Wirbelsäule

Veröffentlicht März 13, 2014 von Zarah

 Ätherische Strukturen im Körper – Tönen für die Wirbelsäule

4.3.2014, 10:54

Eigentlich hatte ich vorgehabt, Ideen für eine CD zu sammeln, und war darauf gekommen, daß man ja vielleicht „Sternengesänge“ zum Verbinden mit der ‚Sternenheimat machen könnte. Als ich mich jedoch hinsetzte, um dazu zu channeln, wurde es erstmal ruhig in mir, und dann kamen ganz andere Informationen durch – über den Körper und irgendwelche ätherischen Strukturen und deren Eigentöne. Daraufhin warf ich den Recorder an, um es aufzunehmen, damit ich das nicht wieder vergesse. Unten folgt jetzt die Transkription der Aufnahme. Der erste kursive Absatz ist das, was ich aus dem Gedächtnis rekonstruiert hatte, dann entwickelte sich so etwas wie eine „Live-Sitzung“.

Interessant ist auf jeden Fall, daß einige Tage nachdem ich jetzt kontinuierlich die Struktur visualisiert und den Ton gesungen habe, das Knacken in meinem unteren Rücken besser geworden ist, das ich jetzt schon ein paar Monate hatte, nachdem ich mir letzten September einen Heenschuß manifestiert hatte. Ich bin sehr gespannt, wie es sich weiter entwickelt – und ob der ursprüngliche Grund für die Wirbelsäulenverkrümmung sich im Lauf der Arbeit zeigen wird.

Ihr könnt es ja selber auch mal damit probieren. Bittet einfach darum, daß euch zu irgendeinem Körperbereich die ätherische Struktur und der Ton gezeigt wird, und singt dann diesen Ton mit der Fokussierung auf die Körperstelle.  Es könnten interessante Dinge dabei herauskommen. Eine Haftung ist natürlich völlig ausgeschlossen und jegliches Experimentieren geschieht wie immer auf eigenes Risiko – aber ich glaube, man kann dabei nicht wirklich etwas falsch machen. Wenn ihr dabei spannende Dinge erlebt, freue ich mich, von euch zu hören. 🙂

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Der Körper ist transparent und durchdrungen von einer Art geometrischen Strukturen, und jede von diesen Strukturen hat ihren eigenen Ton. Und wenn dieser Ton nicht auf die ihm gemäße, natürliche Weise schwingen kann, dann wird der Körper krank. Und dann kann man den Ton, der zu dieser Struktur des Körpers gehört, von außen zuführen, um sozusagen den Körper an diesen eigenen Ton wieder zu erinnern, so daß also, wenn man das über einen längeren Zeitraum macht, der Körperteil mit dem Ton, der von außen kommt, wieder in Resonanz geht und dann anfängt, den Ton von alleine zu machen, so daß der Körperteil eben dann auch wieder in die natürliche Harmonie kommen kann. Genau.

 Okay. Soweit waren wir jetzt gekommen [bevor ich anfing es aufzunehmen], und ab jetzt ist es Live-Übertragung. (lacht)

Es empfiehlt sich, zu wissen, welcher Ton zu welchen Körperbereichen gehört.

 Muß man das wissen? Oder kann ich einfach sagen: Ich mach den Ton und laß den dann durch?

Es ist gut, wenn man es weiß. Weil dann weißt du nämlich auch, welche Resonanzen im Körper wo sind.

Mhm. Wollen wir das gleich mal probieren? Also irgendwie mal, daß ihr mal durchgebt den Ton für die Leber oder was weiß ich, irgendwelche Strukturen …

 Die Organtöne sind noch mal ein extra Thema.

Und was war das dann eben?

Das war für die ätherischen Strukturen, die nicht direkt 1:1 mit einem Organ verbunden sind, sondern sich über größere Bereiche des Körpers erstrecken können.

Na dann bitte ich mal um konkrete Infos, welche Bereiche und welche Strukturen das dann sind, und was das für ein Ton dann da ist.

Wir fangen an in der Mitte. Und die Mitte ist die Wirbelsäule. Und um die Wirbelsäule rum ist sowas wie ein Kokon, eine ätherische Struktur. Viele Leute nehmen das wie eine Röhre wahr. Aber es ist nicht wie eine Röhre, es ist …

 … jetzt sehe ich das wie auf dem Bild in dem Artikel von GW Hardin, diese aneinandergereihten … weiß gar nicht, wie ich das nennen soll, so eine Art geometrische Struktur, so ein sechs … nee, nicht sechseckig, aber … wenn man den Video anklickt, was direkt ganz vorne drauf ist, dieses Bild, daran erinnerte es mich. Daß es aus diesen Dingern eine aufgebaute Struktur …

  So ähnlich, ja.

Und es ist dann quasi … also ganz viele von denen, die sich dann verbinden zu einem langen Schlauch, wenn man so will.

Ja, genau.

[Es handelt sich um das mittlere Bild in der untenstehenden Abbildung. Ich sah eine ähnliche Struktur, nur daß sie nicht schräg nach oben geht, sondern die ganze Wirbelsäule von unten nach oben umschließt.]

DNA-Fractal-tesseract

 Ist der innen hohl, oder ist das so ganz kompakt?

Er ist innen hohl, und die Wirbelsäule ist innendrin. Und in der Wirbelsäule ist auch noch mal was. Aber damit arbeiten wir erst später.

 Okay. (lacht) Das ist ja schon volles Programm!

Ja, es ist ein Programm. Wir fangen mit diesem, was du jetzt gesehen hast, an, und vergegenwärtige es dir erstmal in deinem eigenen Körper. Beabsichtige, es zu sehen, zu spüren, irgendwie wahrzunehmen, wo es bei dir im Körper ist, wie es sich anfühlt oder wie es aussieht. Je nachdem, wie du das wahrnimmst, auf welchen Kanälen.

Das ist interessant, weil ich hab ja immer diese Wirbelsäulenverkrümmung gehabt. Und an der Stelle, wo das wäre – weil ich kann ja meinen eigenen Rüciken schlecht sehen (lacht) -, ist … also ich seh die Dinger so wie bei Hardin in dem Artikel in so einem magenta-altrosa Farbton. Und an der Stelle, wo das ist, ist es schwarz. Jetzt geh ich mal weiter runter, warte mal – ich hatte noch nicht die ganze Wirbelsäule. Und auch oben am Halsbereich, das ist zwar nicht schwarz, aber es ist … wie so ein bißchen bröcklig sieht das aus. Als ob da Teile fehlen oder rausgebrochen sind, als ob es nicht ganz vollständig wäre. Und das Komische ist, ganz unten, an der Stelle, wo es immer so knackt in letzter Zeit – ich dachte, daß das rechts wäre, aber es scheint links zu sein.

Das ist richtig, ja. Und da hast du also schon drei Stellen gefunden, wo dieser Ton nicht vorhanden ist oder nicht richtig sich manifestieren kann. Und wir können jetzt einfach den Ton hineingeben dort.

 Okay.

Entspann dich einfach und lasse deine Aufmerksamkeit ohne Spannung, ohne Verkrampfungeinfach locker ruhen auf deiner Wirbelsäule, auf der Form, die du gesehen hast.

Ist interessant – allein dadurch passieren auch schon Dinge, auch wo ich noch gar nicht gesungen hab.

 Ja, genau. Mach das erstmal eine Weile, ein paar Minuten. Einfach im Gewahrsein behalten.

 Jetzt scheint es auch noch in den Kopf zu wachsen.

 Richtig. Es existiert ein Übergang.

 (kurze Pause, während ich atme und das Gewahrsein auf der Struktur halte)

 Und jetzt nimm dir vor die Absicht, diese Bereiche, die du gesehen hast, die nicht vollständig vorhanden sind, wieder in ihren Naturzustand zu bringen. Es handelt sich jetzt nicht um Knochen, es handelt sich um eine ätherische Struktur.

 Okay. Ich beabsichtige, diese Stellen, wo die natürliche Harmonie gebrochen ist, wieder in den natürlichen Zustand zurückzubringen.

 Wir fangen mit dem in der Mitte an.

 (lacht) Ihr seid echt so …

Ja. Der ist die Grundlage für die beiden anderen Probleme.

Ah, okay. Also ihr wollt jetzt diesen Ton, der zu dem gehört, so tönen, wie wenn er vollständig wäre.

Richtig.

Okay. (Es kommt ein tiefer Brummton.) Das ist der natürliche Ton?

 Ja.

 Den hatte ich ja schon öfter in den letzten Tagen.

Richtig. Und es ist oft gut – also nicht nur bei dir, auch bei anderen Leuten, generell gut, diesen Ton zu tönen, weil viele in ihrer Aufrichtung beeinträchtigt sind. Das erinnert den Körper an die natürliche Aufrichtung und die natürliche Haltung. Und zwar „Haltung“ heißt nicht, Lineal verschluckt, Brust raus – Bauch rein, sondern „Haltung“ ist eine lockere, entspannte und doch aufrechte Haltung, die ganz mühelos geschieht. Du brauchst dafür gar nichts zu tun. Wenn du die natürliche Haltung hast, wenn da keinerlei Verzerrungen, Verkrampfungen oder sonstwas dieses behindern, dann ist es mühelos. Es richtet sich von alleine auf, mit dem Atem. Du brauchst nichts anzuspannen dafür, du brauchst keine Muskeln anzustrengen, sondern diese Haltung ist ganz locker. Sie erhebt sich aus der Basis, und die Basis ist das Becken. Wenn natürlich auch schon das Becken (lacht) nicht in seiner natürlichen Ausrichtung ist, dann wirst du mit dieser Haltung Schwierigkeiten haben.

Sollten wir da nicht besser beim Becken anfangen?

Manchmal ist das besser. In diesem speziellen Fall ist die Grundproblematik hier [d.h. in der Mitte der Wirbelsäule], und wir würden dann runtergehen an den Beckenansatz. Und dann kann es sein, daß sich das obere schon von alleine ausrichtet. Vielleicht auch nicht – also das kommt halt drauf an, das muß man sehen. Und natürlich (in amüsiertem Tonfall) ist es nicht ausreichend, diesen Ton nur einmal zu singen.

Ja, aber wenn ich den jetzt singe, dann geht er doch automatisch in das Ganze, oder? Geht er nur in den einen Punkt und dann runter und dann hoch noch mal extra? Geht das nicht in die ganze Struktur?

Es geht in die ganze Struktur, aber wir richten speziell die Intention, die Fokussierung auf diesen Punkt, wo du das schwarze Loch gesehen hast, und richten da diese Absicht hin, daß dieses schwarze Loch sich sozusagen wieder mit einer gesunden Energiestruktur anfüllt.

 Okay.

Und das machen wir eins nach dem anderen. Du kannst es auch unfokussiert machen, einfach die Wirbelsäule als Ganzes besingen, so daß es sich dann verteilt. Dann geht der Ton rauf und runter. Das ist gut, wenn sozusagen über die ganze Strecke verteilt kleine poröse Stellen zum Beispiel sind, oder kleine Verzerrungen. Dann kann man gut das Ganze besingen und in Vibration bringen. Wenn du aber so große Punkte hast, die auch recht deutlich wahrnehmbar sind, dann ist es gut, wenn man direkt hingeht.

 Okay. Ich hätte aber mal … also Kai [Ghattas] hat mir mal erzählt, daß da irgendwas sein mag [ein Symptom], aber die Ursache von der Blockade ganz woanders sitzt.

Das kann tatsächlich der Fall sein. Aber hier ist die Ursache wirklich das. (lacht) Und deswegen ist es gut, da auch direkt dann hinzugehen.

 Okay. Dann machen wir mal weiter damit.

 Genau.

(singt wieder den Brummton) Ich glaub, das war er nicht so ganz.

Richte dich noch mal aus. Wir haben ja jetzt gesprochen. Richte dich noch mal auf die Gesamtstruktur aus, und dann auf den Punkt. Merkst du schon den Unterschied?

 Ja.

Es geht recht schnell. Man muß nur dran denken, sich zu fokussieren, und dann passiert es eigentlich auch schon. Man sollte nur nicht lange Zeiträume in einem defokussierten Zustand verbringen. (lacht)

Okay. (singt mehrmals den Ton)

Zwischendrin immer mal wieder ein paar tiefe Atemzüge nehmen.

 (atmet, singt wieder den Ton)

Es fängt schon an. Aber glaub nicht, nur weil es jetzt anfängt, daß das jetzt schon alles war. Das ist ne größere Sache.

Ah so. Es kann sich also um mehrere Stunden handeln oder wie?

(lacht) Nee. So viel auf einmal sollte man nicht machen. Es ist jetzt so: Wenn du so eine größere Sache hast, die deinen ganzen Körper quasi verkrümmt, dann ist die … mmm … wenn du so willst, die Korrektur von dem oder die … das Zurückbringen in den natürlichen Zustand natürlich auch eine größere Sache. Und das bedeutet, dein Körper, der lange Zeit in diesem verkrümmten Zustand war, muß sich umorientieren. Und nicht nur der Körper, weil der im allgemeinen auch recht erleichtert ist, aber auch dein Geist, der auf einmal wahrnimmt, daß da was anders ist, was er nicht kennt, muß sich auch umorientieren. Die Versuchung ist oft groß, den alten Zustand wiederherzustellen, weil es das ist, was man gewöhnt ist. Selbst dann, wenn der neue Zustand angenehmer ist, aber er ist ungewohnt, und das Ungewohnte mögen die Menschen oft nicht so gerne.

This may be Auschwitz, but it is my home. [„Dies mag Auschwitz sein, aber es ist mein Zuhause“ – ein Zitat aus E.T. 101]

(lacht) So möchten wir es jetzt nicht ausdrücken, aber das Hängen am Gewohnten ist doch recht verbreitet. Deswegen empfehlen wir auch die Aufmerksamkeit drauf zu richten, auf die Veränderung. Also zu gucken: Was ist jetzt schon passiert, oder was ist da noch im Prozeß, zu passieren? Statt dann nach Schema F wieder in den „normalen“ Zustand zu versuchen zurückzugehen, der eigentlich nicht normal ist, aber den man halt kennt.

Ja. Also was ich feststelle, ist, daß es schon leichter ist, die Struktur zu visualisieren.

Geh noch mal an den Punkt.

(überrascht) Ach guck! Es sieht aus,als wär es kleiner. Geht das so schnell?

Kannst du dich erinnern – du hast gerade das Buch von dem Drunvalo gelesen, wo sie auf dem Berg waren und auf der Pyramide und die Merkaba-Meditation gemacht haben, und der vorher vollkommen verhangene Himmel klarte sich plötzlich auf. Und das ging in einem sehr schnellen Tempo, aber sobald die Meditation beendet war, zog es sich sofort wieder zu. Das heißt, wenn du natürlich jetzt anfängst, was zu machen, wirst du sehen, daß was passiert. Wenn du das aber nicht regelmäßig machst, wird es sich wieder recht schnell „zuziehen“ sozusagen, es sei denn, daß du es halt immer und immer und immer wieder wiederholst. Weil dann kann allmählich der natürliche Ton durch deinen Körper selbst dort übernommen werden, ja? Du mußt es halt schon öfter machen, bzw. regelmäßig.

Wenn ich dir jetzt ein kleines Gerät geben könnte, das diesen Ton beständig in deine Wirbelsäule einspielt, würde das einen ähnlichen Effekt haben wie das Gerät, das Drunvalo benutzt hat, um dort die Energien der Luftverschmutzung zu neutralisieren. Aber es ist halt eben so, daß das nicht wirklich eine Transformation des Zustandes ist, denn sobald du das Gerät wegnimmst, ist der alte Zustand sofort wieder da. Wenn der Zustand transformiert ist, brauchst du kein Gerät mehr, denn dann erhält sich quasi das Ökosystem durch sein eigenes Equilibrium, ja, durch seine eigene Kraft. Nur in dem Moment, wo diese Kraft geschwächt ist, kann es das nicht mehr von alleine, sondern braucht Unterstützung.

[kurze Unterbrechung zum Überprüfen der Aufnahme, da nichts zu hören war]

 Es ist jetzt 11:27, und die Aufnahme ist in Ordnung, nur die Lautstärke war ein bißchen gering, deswegen hab ich nichts gehört. Wir können also hier an dieser Stelle (lacht) das wieder aufnehmen.

 Dann geh noch mal in die Form.

 (erstaunt) Jetzt ändert sich die Farbe.

 Ah ja?

 Unten. Am unteren Ende ist es weiß geworden.

Interessant. Mhm. Dann bleib dabei und richte noch mal, immer noch in der Mitte, die Aufmerksamkeit auf den Punkt – das, was du davon wahrnimmst. Und formulier noch mal die innere Absicht, diese Stelle in ihre natürliche Harmonie zu bringen durch den Ton.

 Okay. Ich beabsichtige diese Stelle in ihre natürliche Harmonie zurückzubringen durch das Singen des Tones, der da eigentlich sein sollte. (lacht)

Ja. Genau.

(singt) Das war er noch nicht so ganz. Moment. Schick ihn mir noch mal etwas klarer, bitte. (singt nochmal, der Ton kommt schon viel klarer und kraftvoller) Der war jetzt tiefer.

Er kann etwas schwanken, wenn sich das Energiefeld da verändert. Es wird sich aber wieder ausrichten.

Ich dachte, es läge an mir, weil ich den nicht richtig getroffen habe.

Nee, mach einfach weiter.

Na, ist es nicht so? Nur jetzt um Bescheid zu wissen – gibt es nicht einen Ton, und den muß man treffen, damit sich das auf das natürliche Feld ausrichten kann?

Doch. Es gibt aber, sagen wir mal, eine gewisse Variationsbreite, die auch schon in Resonanz ist, mit dem Ton, wo du ihn nicht 100% treffen mußt, aber sagen wir mal, plus/minus einen Halbton kannst du ruhig abweichen. Und dann kommst du aber wieder in die Mitte zurück. Ich kann dir gerne eine Annäherung geben an den Ton, den dieses Ungleichgewicht erzeugt in deinem System, damit du mal sehen kannst, wie weit das abweicht von dem, was der natürliche Ton eigentlich wär.

(animiert) Ah ja, okay. Das ist interessant! Dann mach das mal.

(lacht)

Moment. Ich mach mich ganz frei von meinem Denken, was das sein könnte.

Ja, das empfiehlt sich sehr. (Es kommt ein sehr heftiger dissonanter Ton, der ebenfalls im unteren Frequenzbereich liegt.) So klingt es. Ungefähr.

Also es geht schon in die Richtung, aber es ist viel zu stark und nicht entspannt genug, oder?

Ich kommentiere das jetzt gar nicht. Der Unterschied ist, glaube ich, deutlich geworden. (lacht) So, jetzt gehen wir zu dem Ton wieder zurück, der eigentlich der passende wäre.

(singt den Ton) Nee, es war nur, weil ich irgendwie dachte, jetzt würde ein hohes Quietschen vielleicht kommen oder so, und da hatte ich mich schon gewappnet, und dann kam das gar nicht.

Nein, nein. Es ist schon immer noch erkennbar, von welcher Qualität der natürliche Ton sein würde, aber er ist halt stark verzerrt. Daß es so abweicht, daß mehrere Oktaven Unterschied bestehen, ist sehr, sehr selten. Dann ist der Mensch entweder wirklich krank, oder er steht kurz davor, in eine komplett andere Bewußtseinsebene aufzusteigen. Ja? Das kann es auch geben. Wenn der Naturton sehr stark abweicht, kann es auch ein Hinweis sein auf nen Wachstumssprung. Das heißt, das wird dann sozusagen der neue Grundton. Dann klingt er aber nicht dissonant. Ja? Er klingt einfach nur viel höher als er normalerweise sein würde. Und das ist dann der Grundton von der neuen, höheren Ebene. Ja, das kommt auch vor.

Also werd ich keine höhere Ebene erklimmen in diesem Leben mehr.

(lacht) Das … die Beantwortung dieser Frage wäre ein Thema für sich, was uns sehr abbringen würde von diesem hier. Das können wir gerne im Anschluß machen, wenn du dann noch möchtest, aber ich will es jetzt einfach mal beiseite tun, solange wir dieses noch nicht abgeschlossen haben.

Okay. Dann richten wir uns auf die Form aus.

Genau. Und es wäre gut, nicht allzuoft zu unterbrechen, damit die Töne kontinuierlich reingehen.

Okay. (singt 3 Töne) Es ist irgendwie ein OM geworden. (singt)

Immer zwischendrin auch mal nachspüren, was sich verändert.

(singt) Das ist wieder mehr ein OM jetzt. Es ist nicht wie der Anfangston. Mach du den mal besser. (singt weitere Töne, dann kommt ein Ashkani-Gesang durch) Was war das jetzt?

(lacht, sagt aber nichts)

Oh. Ich hab ein deutliches Gefühl, wir sollten für den Hals auch noch mal machen, weil das fühlt sich jetzt so steif an.

Okay. Wenn es sich jetzt in der Mitte schon so verändert hat, daß oben Schwierigkeiten entstehen, weil das zu eng ist für den neuen Energiestrom, der da kommt, dann müssen wir wirklich raufgehen. Guck’s dir einfach an und beabsichtige, daß es seine natürliche Struktur annimmt.

Okay. (singt mehrmals den Brummton) Ich muß aber doch mal was fragen. Und zwar dachte ich, daß diese Lichtstrukturen vom Lichtkörper schon da wären. Wurde mir so gesagt.

Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Das hier ist, obwohl es ne ätherische Struktur ist, aber es ist nicht das, was du den Lichtkörper nennst.

Ach, nicht?

Nein.

Was ist es dann?

Das ist das, was sozusagen den physischen Körper in der Manifestation hält.

Ich dachte, das wäre der ätherische Körper. Ist das nicht ein Teil vom Lichtkörper?

Da gibt es sehr viele widersprüchliche Informationen zur Zeit, was jetzt was ist.

Die Hathoren sagen, das KA ist es, was den physischen Körper in der Manifestation hält, und das ist direkt um den physischen Körper rum und geht auch durch ihn durch.

 Ja. Und dann gibt’s innerhalb von dem noch mal eigene Strukturen, die sozusagen ihren eigenen Charakter haben.

Also ich könnte auch das KA energetisieren, und das hätte den gleichen Effekt, oder wie?

Nee, nicht den gleichen. Es würde auch wirken, aber die Wirkung wäre nicht so gezielt. Die wäre mehr aufs Ganze ausgerichtet, nicht auf einzelne Punkte. Das kannst du auch tun. Aber wenn man mit bestimmten Körperregionen gezielt arbeiten möchte oder überhaupt mal kennenlernen, was da ist, dann ist die Arbeit mit dem KA zu allgemein.

Okay. Sagen wir mal – da war ja jetzt gerade jemand bei mir für nen Gesang, der gesagt hat, er hat Sch… nee, nicht Schuppenflechte … was hatte er? Neurodermitis, genau. Und wie ist es denn dann? Singt man dann einen Ton für die Haut als solches oder für den Körperbereich, wo die Neurodermitis sich befindet? Sagen wir mal, er hat das jetzt nur am linken Arm oder so, oder an der Hüfte oder an irgendeinem Teil des Rückens. Singt man dann für den Rücken oder für den Arm, oder singt man sozusagen dann für die Haut, die Struktur der Haut oder so?

Neurodermitis ist … oder was man so nennt, ja … eine äußere, ein äußerlich sichtbares Zeichen, daß im Innern was im Ungleichgewicht ist. Und da wäre wichtig, rauszukriegen, wo dieses Ungleichgewicht sich befindet. Das ist nicht unbedingt immer da, wo diese Stelle ist. Manche Leute haben natürlich auch Neurodermitis überall. Dann kannst du tatsächlich auch für die Haut als Organ singen. Aber es ist immer bei solchen Sachen wichtig, zu gucken, was da drunter ist.

Ja, aber das wäre es bei mir doch dann auch. Sagen wir mal, ich hab jetzt was mit der Wirbelsäule. Da müßte man doch gucken, was da drunter ist, warum ich das hab. Oder?

Ja. Es kommt drauf an. Für manche Leute ist es natürlich weniger bedrohlich, erst mal einen Ton zu singen. Es ist jetzt so: Wenn jemand zu dir kommt, dann siehst du, was mit dem ist. Aber zu gucken, was mit einem selber ist, ist immer noch mal eine etwas größere Herausforderung, ja?

Ach so, du meinst, ich kann bei dem gucken, was mit seiner Neurodermitis ist, aber ich kann nicht bei mir gucken, was mit meiner Wirbelsäule ist, weil das zu furchterregend oder irgendwie peinlich oder sonstwas wär, ja?

Es ist die Frage, ob du dich mit dem jetzt schon konfrontieren willst, ja.

Aber es wird doch eh rauskommen, wenn ich dafür sing.

Ja. Wird es.

Ja, das erzählt er mir jetzt! Toll. Ich meine, wenn ihr ja schon vorhin gesagt habt, da ist das eigentliche Problem beheimatet …

 … richtig.

 … dann kann man ja nicht lange um die Frage rumgehen, was das eigentliche Problem dann eigentlich ist.

 (lacht)

Ich meine, reicht es dann überhaupt, zu singen? Sollte man nicht erstmal eine schamanische Reise machen und da rein gucken gehen in die Stelle?

Es ist jetzt natürlich auch so, daß einige Dinge bereits hochgekommen sind, aber die physische Manifestation weiterhin besteht. Du kannst also, sagen wir mal, eine innere Konfliktsituation bereits aufgelöst haben, aber das Körpersymptom ist trotzdem immer noch da, weil der Körper das nicht so schnell verändert, ja? Eine emotionale Befindlichkeit kann sich schneller verändern als eine verkrümmte Wirbelsäule.

Ja. Da magst du recht haben – obwohl manche Leute die emotionalen Befindlichkeiten auch sehr lange aufrecht erhalten.

Ja, aber es kann … wenn du beschließt, was dran zu verändern, kann die Veränderung schneler gehen. Im allgemeinen.

 Ja, wie ist es denn jetzt mit der Matrixarbeit? Der hat auch Leute, die was mit dem Rücken hatten, in Sekundenschnelle … begradigt, könnte man sagen, ja? Da war es auf einmal weg, der Haltungsschaden, den sie seit 30 Jahren hatten oder so.

Es kommt drauf an, um was es sich handelt. Wenn du deinen Körper einfach nur falsch benutzt, ja – daß du vorgebeugt gehst und das dir Schmerzen macht -, dann kann eine Veränderung auf der Quantenebene den Grund für das vorgebeugte Gehen ändern, wenn du bereit dafür bist. Und dann kannst du deinen Körper aufrichtten. Wenn aber Deformationen von Knochen da sind, kann auch Matrixarbeit das nicht in wenigen Minuten verändern, sondern das dauert ein bißchen länger im allgemeinen. Das heißt nicht, daß es jetzt Jahre dauern muß, ja? Es heißt nur, daß es nicht nur mal eben zwei Punkte verbunden, und schon ist deine Wirbelsäule geheilt, ja? Was eigentlich geheilt wird, ist das, was drunterliegt, was dem zugrundeliegt, ja? Deine Weltsicht, deine Ängste, deine Vorstellungen.

Wenn du z.B. ne eingesunkene Brust hast, weil du glaubst, wenn du dich aufrichtest und gerade stehst, dann bist du zu angreifbar – das ist eine Verteidigungshaltung auch -, und dieser Glaube verändert wird, dann erübrigt sich natürlich die Körperhaltung, weil dein neuer innerer Zustand eine ganz andere Körperhaltung hervorbringt.

 Ja, das ist wohl wahr.

Es gibt aber auch genügend Leute, die auch nach einer Matrixbehandlung, die erstmal sehr drastische Veränderungen kurzfristig hervorgebracht hatte, die dann wieder hingehen und sich das Alte wieder erschaffen. Gibt es auch. Das wird nur nicht so an die große Glocke gehängt. (lacht) Es ist immer die Frage, ob du bereit bist für die Veränderung. Du kannst dir alles wieder erschaffen. Du kannst dir Blockaden wieder erschaffen, du kannst dir Krebs, der schon weg war, wieder erschaffen – je nachdem. Also du hast wirklich Schöpferkräfte, von denen die meisten Leute sich überhaupt keine Vorstellung machen, daß sie die haben.

Na, wenn ich das erschaffen kann, dann kann ich mir auch ne gerade Wirbelsäule erschaffen.

Ja, das kannst du auch! Aber die innere Veränderung geht meist einfacher und schneller als die äußere.

Ist das nicht eine Frage des Glaubenssystems, daß man denkt: „Oh, das muß lange dauern“ und so?

Es muß nicht lange dauern. Es muß auch inicht schwer sein. Aber es dauert vielleicht länger als ein paar Minuten. Da es aber sowieso so ist, daß Zeit als solches in den Bereichen, wo diese Veränderungen stattfinden, nicht wirklich ne Rolle spielt, ist es eigentlich, was dein Andrew Bartzis da sagt, „no-time“. Ja? Also das geschieht in „no-time“, in der Nichtzeit. Und je nachdem, welche Zeiterfahrung du dir in deiner normalen Realität erschaffst, wird es dann für dich sich vielleicht ein bißchen länger hinziehen, oder es wird nur ein paar Tage dauern, ja? Je nachdem, wie du dir das auch erschaffst – die Wahrnehmung dessen, daß das sich verändert.

Also ist es jetzt meine Wahrnehmung, oder ist es wirklich die Wirbelsäule, also der Knochen? Ich komm ein bißchen durcheinander.

Nee, es geht um die Zeitwahrnehmung. Deine Wahrnehmung davon, daß was passiert. Du kannst dir eine Wahrnehmung erschaffen, daß das lang und mühselig ist, oder du kannst dir eine Wahrnehmung erschaffen, daß das schnell und einfach ist. Und das ist wirklich, subjektiv wirklich in deiner Wahrnehmung. Der Knochen verändert sich. Aber wie diene Wahrnehmung davon ist, wie sich das vollzieht, ja – das liegt in dir.

Oh Mann. Laß uns noch ein paar Töne singen. Es wird mir grade zu kompliziert. (lacht)

Okay. Geh noch mal zur Struktur. Beabsichtige, daß deine Wirbelsäule zu einer natürlichen Aufrichtung gelangt und ihre natürliche Form und Energie und ihren natürlichen Ton ausstrahlt.

 (es meldet sich überraschend eine weibliche Stimme):

 Ai te nananna, go nananna aitaiyani zhatta

Go kanaya tai

 (es folgt ein tiefer, kraftvoller Ashkani-Gesang, dann ein Gesang in mittleren und hohen Tonlagen)

 Ich glaube, ich möchte jetzt erstmal aufhören.

 Ja, das glaube ich auch. (lacht) War aber schon gut.

 Ah ja?

Ja. Und es wäre gut, weiter dran zu bleiben. Es muß nicht immer so lange sein, aber immer mal wieder zwischendurch auch die Töne singen. Muß nicht immer so eine Sitzung sein. Jetzt das war halt nur, um mal ein paar Grundlagen zu erklären.

 Naja, also wenn man alles machen will, müßte man ja schon auch die Grundtöne von den anderen Organen und Körperbereichen so machen, oder?

Nach und nach. Aber fang erstmal hiermit an – das wird vieles anderes, was dadurch entstanden ist, daß das hier im Ungleichgewicht ist, wird vieles andere dann auch gleich mitnehmen.

 Ah ja! Na, wie praktisch.

Ja. Der Körper ist ein ganzheitliches System, und wenn du an einem grundlegenden Punkt anfängst, können viele Punkte, die sozusagen infolgedessen, daß dieser eine Punkt im Ungleichgewicht ist, daß die dann auch verzerrt wurden, die können dann auch wieder gleich sich neu ausrichten Und man kann ihnen dann auch ein bißchen Unterstützung geben auch noch mal durch ihren eigenen Ton. Aber es wird viel auch schon dann von alleine passieren.

 Ja gut. Ich danke dir erstmal für die ganzen Infos und Anleitungen, und dann bis zum nächsten Mal!

 (lacht) Ja.

 Okay.

© Zarah Zyankali 2014

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Vom Chaos zur Ordnung – Resonanz-Schöpfung

Veröffentlicht April 17, 2013 von Zarah

Ein gewisses Maß an Chaos war bis jetzt ständiger Begleiter in meinem Leben. Getreu dem Grundsatz:  „Wo ich bin, ist Chaos, aber ich kann ja nicht überall sein“ chaotelte ich so vor mich hin, versuchte auch immer mal wieder, mehr Ordnung ins Leben zu bringen, aber das Chaos setzte sich doch stets am Ende durch. Das Seltsame ist, daß allgemein der ordentliche Zustand als der „normale“ angesehen wird, doch im Gespräch mit Leuten stellte ich immer mehr fest, daß viele Leute ihr Chaos einfach nur irgendwie „organisieren“. Eine Frau erzählte mir, daß sie einfach immer alles in die Schränke schmeißt, bevor sie Besuch kriegt. Eine andere hat eine wirklich schöne Wohnung, leidet aber unter dem „Haufen“ in der Ecke, der irgendwie nicht kleiner wlerden will, obwohl sie sich immer wieder vornimmt, ihn jetzt endlich mal in Angriff zu nehmen. Und eine dritte hat auf ihren Schränken schöne blumige Boxen stehen, in die sie alles gepackt hat, was sie sich nicht überwinden konnte wegzuschmeißen, obwohl sie es schon seit 20 Jahren nicht mehr getragen hat.

Ich habe also nach und nach gemerkt, daß ich mit meinem Chaos gar nicht so alleine bin, wie ich dachte. Die anderen haben ihrs nur besser versteckt. 😉 Daher wage ich es jetzt mal, mich zu outen und diesen Channel der Allgemeinheit zugänglich zu machen, für diejenigen, die sich von diesem Thema angesprochen fühlen.

Mein Gesprächspartner ist einer meiner Klang- und Manifestations-Lehrer. Er gehört zu  einer Gru0pe von Schöpferwesenheiten, die schon seit Ewigkeiten durch Klang Realitäten erschaffen. Ich nenne sie die „Chaoten“, aber eigentlich nur deshalb, weil ihre Grundausrichtung anarchistiscch ist. Sie lehnen Regeln nämlich grundsätzlich ab., und das war damals, als ich sie kennenlernte, das erste, was sie mir über sich erzählten, deshalb habe ich sie so getauft.

Natürlich geht es dabei auch ums Manifestieren, um die Klänge und um die Grundbausteine der Materie.

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

drache-0020

Vom Chaos zur Ordnung –

Resonanz-Schöpfung: Mit der Absicht eins sein

8.4.2012, 17:32

[…] Und dann hab ich auch jetzt gerade mal bei den Chaoten angefragt, was eigentlich der Zusammenhang ist zwischen diesen Goldpartikelchen, aus denen eigentlich alles zusammengesetzt ist, und dem Klang. Und da möchte ich dich bitten, daß du es noch mal selber sagst. (lacht)

(lacht) Ja. Du hast ein Feld, wo diese Partikel rumschwirren, nicht? Das ist dein Grundbaumaterial. Es existiert nichts anderes. (Ich muß sehr ungläubig geguckt haben.) Wirklich nicht. (lacht) So. Und wenn deine Absicht klar ist und du mit dieser Absicht eins sein kannst – das ist wichtig, ja? Wenn du nicht eins bist, wirst du widersprüchliche Impulse rausschicken, was dann halt deine Schöpfung erstens nicht so kraftvoll macht bzw. sich das möglicherweise sogar gegenseitig aufheben kann, was wir dir ja schon mal erzählt haben, nicht. Wenn du gleichzeitig auf dem Gas und auf der Bremse stehst,, dann kommst du nicht wirklich wohin …

 … ja. (lacht)

 … und streßt auch noch dein System. Ja? Deswegen ist es wichtig, sich drüber klar zu sein, was man erschaffen will, und dann mit dem eins zu werden.

 Mhm.

 Genau.

 Wie werde ich denn eins mit einer aufgeräumten Wohnung?

 (lacht herzlich) Erstmal stellst du es dir vor, wie das dann wär. Und da merkst du schon, wenn du es dir anfängst vorzustellen …

 (lautes Getröte im Hintergrund)

 (genervt) Boh! Ist das ne Hochzeit? Ist es Fußball? Es fängt voll an zu nerven. Die ganze Zeit war es ruhig – jetzt, wo ich anfange aufzunehmen, geht das Trara los.

Tja. Dann warst du nicht eins mit deiner Absicht, das in Ruhe machen zu können. (lacht) Aber vielleicht hattest du auch ne Absicht, gestört zu werden, ja.

Nein, ich habe keine Absicht, gestört zu werden! (lacht

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Das  Problem mit der Leere

Ich glaub, sie sind weg. Ja. – Ja. Erstmal stellst du dir vor, wie das überhaupt wär. Wie das aussehen würde, wenn das ordentlich und sauber und organisiert wäre. Und du kannst dich ja vielleicht noch erinnern, als es mal so war kurzzeitig, da hast du ein Problem gekriegt, weil du dachtest: „Das ist so leer hier! Ich fühl mich komisch. Das ist nicht, wie es sein sollte.“ Ja? Und das ist z. B. ein Gefühl, das dafür sorgt, daß man das, was so leer ist, mit irgendwelchem Zeug voll… müllt, ja (lacht), sag ich jetzt einfach mal. Oder vollstellt halt, ja. Muß ja nicht immer nur Müll sein.

Dann könntest du also mal gucken: Was hast du mit der Leere für ein Problem? Wenn du merkst, du kannst mit dem Zustand nicht eins werden, oder er fühlt sich ungemütlich an. Weil auf ner oberflächlichen Ebene kann man immer sagen, man hat den Wunsch nach einer aufgeräumten Wohnung. Aber wenn man sie dann tatsächlich hätte, würde man das vielleicht gar nicht mögen. Nicht? Oder große Teile von einem selbst würden da irgendwie sich gar nicht mehr zuhause fühlen. Das heißt, wenn du diesen Zustand erschaffen willst, mußt du erstmal gucken, was du eigentlich damit für ein Problem hast, oder … ja, warum er für dich ungemütlich ist. Weil was für einen ungemütlich ist, das möchte man natürlich nicht erschaffen. Das ist ja ganz klar, nicht? (lacht)

Stimmt, ja. Ja, aber so ist es für mich auch ungemütlich, weil mein Sofa liegt voll Zeug, man kann nicht gut drauf sitzen, alles ist voll Staub, aber den Staub wegmachen ist auch schwer, weil irgendwie überall was rumliegt. Und das ist ja auch nicht gemütlich.

Ja, aber vielleicht ist das für dich gemütlicher als das andere, jetzt vom Emotionalen her, verstehst du? Daß das vom Praktischen her nicht optimal ist, ja (grinst breit), das leuchtet unmittelbar ein. Aber was nicht unmittelbar einleuchtet, ist, daß es auf ner emotionalen Ebene ganz, ganz anders aussieht. Weil da gibt es nämlich was, was sagt: „Okay, dieses Chaos, das fühlt sich heimelig an, das gefällt mir, ich möchte es behalten.“ Und das ist bis jetzt der Teil, der sich immer durchsetzt.

 (lacht) Danke!

(lacht ) Ja! Den anderen Zustand, den hattest du da mal teilweise kurzzeitig, und das ist aber nie lange so geblieben, weil irgendwas immer gesagt hat: „Hm, also da fühle ich mich komisch drin. Das ist nicht wie mein Zimmer, wenn das so leer ist.“

So, und dann müßtest du also erstmal da gucken: Wie müßte das denn sein, damit sich das für dich wie zuhause anfühlt, auch wenn es aufgeräumt ist? Ja?

Ich glaube, ich bräuchte mehr Regale. Das denke ich schon die ganze Zeit. Ich weiß nur nicht, wo ich die hintun soll! Es ist ja schon alles voll, Mann!

Kannst ja immer noch welche eindübeln.

Ja – *augenroll* – ich und Regale eindübeln!

(lacht)

Ja, naja … (Vorherige Versuche waren nicht sehr erfolgreich verlaufen.)

Ja, oder du ziehst wirklich irgendwohin, wo mehr Platz ist, um Regale hinzustellen. Oder du schmeißt die Hälfte von deinen Büchern weg. Das sind noch die Optionen, die da zur Verfügung stehen. Oder du lernst mit nem Bohrer umgehen. Also die Bandbreite der möglichen Interventionen, die man da machen kann, ist schon recht groß, ja? Ich könnte jetzt bestimmt noch mehr Möglichkeiten finden.

 Ja, da bin ich mal gespannt. Find mal mehr.

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Identitätswechsel bringen Ängste hoch

(lacht) Ja. Was ich machen würde zuerst, zuallererst, wäre, mir vorzustellen, wie das ist, wenn es ganz aufgeräumt und sauber und ordentlich ist und auch so organisiert, daß du an deine Sachen alle drankommst. Nicht, also es gibt ja Leute, die packen alles in Kisten. Dann sieht es zwar ordentlich aus, aber sie finden nichts mehr. Also daß es nicht nur aufgeräumt wäre und leicht sauberzumachen und auch ordentlich wirkend, sondern auch so praktisch, daß du deine Sachen leicht erreichen kannst und auch immer weißt, wo alles ist. Ja? Das setze ich jetzt einfach mal als einen wünschenswerten Zustand dahin. Wie wäre das denn dann? Dann gehst du mal hin und versetzt dich da rein. Das ist Schritt 1, noch bevor du irgendwas anderes machst.

 Mhm!

 Ja.

 (nach einem Moment) Ja, du hast recht.

 Ah!

 Es fühlt sich an wie die Wohnung von jemand anders.

 Mhm. Das heißt, der jetzige Zustand ist sozusagen ein Teil deiner Identität. So. Was das natürlich bedeutet, ist, daß du nen wichtigen Teil deiner jetzigen Identität verlierst, wenn du diesen Zustand veränderst. Ja? Und Identitätsverlust ist immer was, was Ängste aktiviert. So – wenn ich das nicht bin, wer bin ich denn dann?

Ja, vielleicht bin ich ja dann endlich mal ein ordentlicher Mensch! (lacht)

 Ja. Nee, aber es geht nicht um ordentlicher Mensch sein, sondern wenn ich jemand bin, der so Ordnung hält, der alles immer sauberhält, bei dem alles immer gut organisiert ist – das bedeutet ja, daß ich nicht mehr diese chaotische Person bin, die ich kenne! (lacht) Und das heißt, da werden ja vielleicht auch – nicht nur vielleicht, sondern mit Sicherheit – andere Veränderungen mit dem einhergehen. Und der Teil von dir, dersich mit dem identifiziert hat die ganze Zeit, der fühlt sich jetzt bedroht. Wenn du sagst: „Ich werde jetzt große Veränderungen einleiten. Ich werde jetzt unsere ganze Lebensweise ändern. Das hier geht nicht mehr“ – merkst du, was das macht?

 Äh, ja … ja, ich merk’s. Ich merk so ein total komisches Rumoren vom Herz aufsteigend bis in die Stirn hoch. So ein ganz … ja, kann ich gar nicht beschreiben, „Rumoren“ trifft es glaub ich am besten.

 Ja, fühl das einfach mal ein bißchen. Lern es kennen.

 [Ablenkungen durch Geräusche]

 (geht wieder in die Verbindung)

 Ja, fühl das.

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Wer ist es, der erschafft? Seele und inkarniertes Selbst

[Hier kann man sehr schön sehen, wie der Geist funktioniert: Wenn ihm etwas zu brenzlig wird, springt er gern zu einem anderen Thema. An dieser Stelle kam mir aufgrund eines Erfahrungsberichtes, den ich gelesen hatte, eine Frage dazu, wie es denn ist, wenn Leute schon im Mutterleib, bei der Geburt oder oder als Kleinkinder traumatische Erfahrungen machen.]

 Und da wär jetzt mal meine Frage, einfach mal zu klären: Wie erschaffen wir eigentlich? Also es ist ja klar, daß auf einer Ego-Mensch-Ebene sie das nicht bewußt erschaffen haben kann, weil sie ja gerade erst geboren war. Aber auf einer Resonanzebene und wenn sie reinkommt und irgendwie so ein Gefühl hat: „Mich will keiner. Alle hassen mich“ und so – daß das dann per Resonanz halt eben sozusagen schon diese Erfahrung auf irgendeine Weise erschafft, ja. Also wär jetzt meine Frage, ob das so ist, und wenn nicht, wie dann?

Oh, das ist ein weitreichendes Thema, ja. Und das mit der Resonanz ist schon soweit richtig. Das, wozu du keine Resonanz hast, das kommt nicht in deine Realität. Und jetzt ist es aber so: Du als Seele bist ja immer viel größer als irgendeine Inkarnation von dir sein kann. Aber du nimmst einen Teil von dir, einen Anteil, den du reinschickst, um bestimmte Erfahrungen für dich noch mal zu machen, und klarzukriegen auch unter Umständen.

Kommt halt drauf an, was das für Erfahrungen sind. Vielleicht willst du ja nur mal den Himalaya besteigen endlich mal, was du noch nie geschafft hast in all deinen Leben. Aber vielleicht willst du manche Sachen auch klarkriegen. Vielleicht willst du was über Beziehungen rausfinden. Vielleicht willst du rausfinden, wie dein Gefühl, das du zu dir selber hast, deine Beziehungen beeinflußt. Ja? Dann erschaffst du dir unter Umständen solche Sachen. Und die erschaffst du natürlich nicht als dieses Kleinkind oder als das Wesen, das da gerade geboren wird. Nicht als das Ichbewußtsein von diesem Wesen. Sondern die erschaffst du dir natürlich als die Wesenheit, die du bist, die überhaupt diese Inkarnation erschaffen hat.

Ja, wobei ich ja nun diese Inkarnation überhaupt nicht erschaffen wollte. Wie ist es denn damit dann?

 (lacht) Du hast sie aber erschaffen. Nicht? Und wenn man was widerwillig erschafft, weil man denkt, daß man es muß – ja, dann macht man natürlich dann auch entsprechend unangenehme Erfahrungen. Dann macht man immer viele Erfahrungen von Müssen, von „Das Leben ist eine Aneinander-reihung von Dingen, die ich tun muß, obwohl sie mir nicht gefallen.“ Es sei denn, man kann an irgendeinem Punkt den Hebel umlegen und sagen: „Okay, ich hab’s jetzt geschnallt (lacht), und das muß nicht mehr so sein jetzt.“

 Na, ich kann ja auch sagen, ich muß es nicht, sondern ich will es.

Jaa … wenn das nicht wirklich so ist, dann wird das nicht viel bringen. Wenn du es nicht wirklich willst. Aber du kannst rausfinden, daß es das ist, was in dir ist, was sagt: „Ich will das nicht erfahren“, was dann sozusagen deine Erfahrung färbt und auch gerade die Erfahrungen, die du nicht willst,, noch sehr viel stärker energetisiert. Das heißt, du wirst einen Großteil deiner Erfahrungen im Leben als was erfahren, was du eigentlich nicht willst, solange diese Resonanz da ist. Wenn du aber sehen kannst, daß es genau das ist, die Ablehnung von dem Leben als solches, was all diese ganzen Erfahrungen so erschafft, wie sie halt sich dann darstellen, dann kannst du direkt an den Punkt gehen, an die Wurzel, die das hervorbringt.

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Das inkarnierte Selbst als Energiestruktur

Du mußt es dir vorstellen wie: Du bist im Grunde – also dein inkarniertes Selbst mit dem Körper, mit dem Ichbewußtsein, das ist ne Art Energiestruk-tur, die sich natürlich aus unterschiedlichen Sub-Energiestrukturen auch noch zusammensetzt. Und da sind alle deine Glaubenssätze drin, die auch noch mal Energiestrukturen bilden. Und das Ganze insgesamt erzeugt eine Schwingung. Und diese Schwingung geht in Resonanz mit Sachen, die ähnlich schwingen. Ja! (lacht) Ist genau wie Musik. Wenn du eine Stimmgabel anschlägst, dann schwingen alle Saiten von Instrumenten, die da in der Nähe rumstehen, auf diesem Ton. Die schwingen dann mit.

 So. Wenn du deine Resonanz veränderst – damit sage ich dir ja eigentlich nix Neues -, wenn du die veränderst, dann verändert sich auch die Art der Erfahrungen, die du in dein Leben ziehst per Resonanz. Wenn du mit einer Menge runtergeschlucktem Groll durch die Gegend gehst, dann wirst du immer Sachen finden, über die du dich dann noch mehr ärgern kannst. (lacht) Wenn du jetzt hingehen würdest und diesen ganzen Groll entlassen und sagen, daß du niemandem mehr was nachträgst, zum Beispiel, und daß du allen Leuten vergibst, die dich jemals geschädigt haben oder von denen du glaubst, daß die dir eigentlich noch was schulden – wenn du das einfach loslassen kannst – und zwar wirklich loslassen, nicht einfach nur sagen, sondern so, daß es dann auch wirklich dein Feld verläßt -, dann macht es natürlich auch diese Resonanz nicht mehr. Und somit wirst du dir keine weiteren solchen Erfahrungen mehr erschaffen. Weil das brauchst du ja dann auch nicht mehr. Es sei denn natürlich, es ist dein Wunsch, das noch mal zu erfahren. Aber – wozu? Du hast dich ja schon verändert. Du brauchst diese Erfahrung nicht mehr. Und daß du dich verändert hast, merkst du auch unter Umständen daran, daß sich die Resonanz verändert, die du kriegst. Ja.

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Bewußtes und unbewußtes Erschaffen

 Ups, warte mal … da kommt gerade jetzt ganz viel in meinem Schädel. (Pause) Also man erschafft nur aufgrund der Energie, die man rausschickt?

 Nee, nicht nur. Das ist ja grade der Punkt, nicht. Das ist, was du machst, wenn du nicht bewußt erschaffst. Ja? Dann gehst du einfach mit deinem Energiefeld, wie es ist, durch die Gegend, und dann kriegst du halt bestimmte Rückmeldungen oder Reaktionen von deinem Umfeld, woran du vielleicht erkennen kannst, was du übehaupt ausgesendet hast. Dafür ist es immer gut, das Feedbacksystem. Du dachtest vielleicht, du bist voll mit Licht und Liebe, aber dann kriegst du ständig Leute, die sich mit dir anlegen wollen, ja? Dann kannst du dich mal fragen: Warum eigentlich? Ich bin doch so liebevoll.

 Ja.

 Ja. Nicht? Das heßt, das ist vielleicht nicht ganz so, wie du gedacht hast. Oder vielleicht hast du auch dich selber nicht so liebevoll behandelt. Vielleicht opferst du dich auf für ne gute Sache, und irgendwas in dir drin sagt: „Eigentlich hab ich da gar keinen Bock drauf! Eigentlich macht es mich immer nur genervter. Eigentlich möchte ich mal selber jetzt mal dran kommen zur Abwechslung.“ Und dann wirst du entsprechen-de Resonanzen kriegen. Und daran kannst du das dann erkennen. Und das ist gut, weil da kannst du dann aufgrund dieser Erkenntnis dann eben auch entsprechende Dinge ändern, indem du erstmal wahrnimmst: Okay, das ist es gar nicht, ja, was ich dachte.

 Und dann, wenn dir das mal klargeworden ist, dann kannst du anfangen, bewußt zu erschaffen. Und da kommen dann schon die Absichten und die Klänge ins Spiel. Und jetzt mußt du natürlich deiner Absicht dir bewußt sein. Das ist schon wichtig. Da mußt du schon gucken, daß das auch komplett wirklich für dich sich rund und stimmig anfühlt. Das darf nicht nur aus dem Kopf kommen. Sondern du mußt in dir drin ein ganz deutliches Gefühl haben: Ja, das stimmt jetzt, das kann ich jetzt rausschicken.

Und solange es noch nicht stimmt – dann laß es besser. Dann guck lieber, was es ist, warum es nicht stimmt. Ja? Guck an den Stellen, wo du sagst: „Hmmmm, also da ist mir noch irgendwas komisch.“ Und dann guckst du, warum das komisch ist erstmal im Vorfeld.

Das ist ein bißchen wie das Nähen, was du mal gemacht hast, ja? Da dachtest du, Nähen ist einfach nur Nähen. Aber im Vorfeld müssen ganz viele Arbeitsschritte gemacht werden. Man muß das Teil zuschneiden – man muß überhaupt erstmal den Stoff kaufen und nen Schnitt besorgen. Dann muß man das zuschneiden. Dann muß man das versäubern. Dann näht man vielleicht zwei Stücke aneinander, dann muß es aber erstmal gebügelt werden, damit man dann den Ärmel einsetzen kann, und blablabla. Das heißt, das Nähen als solches ist nur ein Schritt von dem Ganzen. Und das Singen als solches ist auch nur ein Schritt. Ja? Ist ein wichtiger Schritt, aber das andere ist alles genauso wichtig. Und das muß klar sein, verstehst du?

 Ja, das versteh ich.

Ja. Weil sonst schickst du nämlich irgendwas raus, gegen dein besseres Gefühl, daß das eigentlich noch nicht sich gut anfühlt, daß da vielleicht noch was fehlt. Dann denkst du: Ach, ich muß das aber schnell machen! Nein – nein – nein. Du mußt gar nix schnell  machen. Du machst es dann, wenn der richtige Zeitpunkt da ist. Und den richtigen Zeitpunkt erkennst du daran, daß du in dir fühlst, daß jetzt alles stimmt. Ja?

 Ja. Da hab ich ja schon einige Erfahrungen mit gemacht.

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Das Formulieren der Absicht: Wie wäre es, wenn das Realität wäre?

In der Tat. Und es war gut, daß du die gemacht hast, weil dann weißt du nämlich, was rauskommt, wenn man nen Gesang macht, obwohl das sich nicht stimmig anfühlt, ja? Kommen keine wirklich guten Sachen raus. Die Töne können zwar immer noch stimmen, aber wenn das z.B. ein Gesang ist, den du für jemand machst, und das ist für den noch zu früh für das, dann machst du besser irgendwas, was ihn schon mal vorbereitet. Wenn er mit irgendeiner Bitte kommt für irgendwas, dann mußt du gucken, mit ihm zusammen natürlich, wie sich das denn wirklich anfühlt, wenn das Realität wär. Ob er sich da drin sehen kann, in dieser Realität. Wie sich das für ihn anfühlt. Sagen wir mal, jemand wünscht sich, Millionär zu sein. Okay, das mag erstmal ne wünschens-werte Realität darstellen. Aber wie ist es denn, wenn du das wirklich hast, die Million, oder die Millionen? Kannst du dich da drin sehen, in dem Leben? Was würde es bedeuten? Wie würde es dein Leben verändern? Das ist ganz, ganz wichtig, daß du das den Leuten vermittelst.

 Genau wie du. Du sagst, du willst ne andere Wohnung .Aber dann wieder willst du ja nicht, daß deine neue Wohnung ne Neuauflage von der jetzigen wird, nicht? Da nimmst du dein Chaos mit. Hast ne neue Wohnung, aber im Grunde wieder das gleiche in Grün, ja? Sondern was du ja willst, ist ne komplette Neuordnung eigentlich, ein Umfeld, worin du dich wohl fühlen kannst, wo du die Sachen auch gleich findest und nicht ewig suchen mußt und so, ja? Und dazu muß sich was in dir drin ändern zuallererst! Und wenn sich das in dir drin geändert hat, dann ist das Erschaffen des Äußeren überhaupt kein Thema mehr.

 (entmutigt) Da kann ich ja  noch zehn Jahre warten, bis sich das in mir drin …

 Nee. (lacht) Nein, nein. Ich würd dir empfehlen, einfach das mal jeden Tag zu machen. Jeden Tag immer ein bißchen. Mach noch keinen Gesang. Geh erstmal hin und stell dir jeden Tag ein bißchen vor, wie das wäre, wenn du diese Ordnung, die jetzt kommen soll, die du dir wünschst, wenn die schon da wäre. Wie siehst du dich da drin? Wie fühlst du dich da drin? Was bedeutet es an Veränderungen? Einfach jeden Tag ein bißchen da reingehen in das Gefühl.

 Okay.

 Ja. Und wenn du das ne Weile gemacht hast, dann kann es sein, daß sich auch schon Dinge in dir drin bewegen. Daß du vielleicht tatsächlich anfängst, dich anders zu sehen, und auch dieses Aufräumen anders zu sehen, und auch einige Dinge rauszutun, von denen du denkst, daß du die doch jetzt wirklich nicht mehr brauchst.  Also einfach mal das  ne Weile machen. Und wenn du es ne Weile gemacht hast und vielleicht schon ein bißchen was sich verändert hat in deinem Gefühl, dann können wir noch mal reden, ja? Es sei denn, du bsit schon richtig heftig dabei am Renovieren und so. Dann brauchen wir das vielleicht nicht mehr. Aber mach das erstmal ne Zeitlang. Weil das ist nämlich, wo ich sehe, daß es da immer wieder hängt – daß du das, was jetzt da ist, als nen Teil deiner Identität  betrachtest, und daß du Angst hast, diese Identität zu verlieren, wenn du diese Ordnung geschaffen haben wirst. Und natürlich wird es so sein! Ja? Das ist ganz klar. Diese Identität, die wird dann Geschichte sein. Aber das heißt ja nicht, daß du nicht mehr da bist! Nicht? (lacht) Das muß dir auch klar sein.

 Okay. Da bei diesem Schlußwort, würde ich sagen, können wir es doch dann mal  …

 (lacht) Können wir, ja.

 Oder wolltest du noch was sagen? Weil er [YKW] meinte ja nun, es würde mich entlasten, wenn ich nicht die ganze Zeit denke: „Oh, ich muß aber noch aufräumen! Oh, ich muß aber noch aufräumen!

Ja. Das würde ich auch nicht empfehlen. Und zusätzlich kannst du einfach da dich mal reinspüren. Du mußt ja jetzt nicht denken, wie du da hinkommst, wie du da jetzt aufräumst oder so. Sondern stell dir einfach den Endzustand vor – wie es sein soll, damit es für dich angenehm ist, ja? Das stellst du dir einfach vor, und dann guckst du, wie du dich da drin fühlst, in dem. Ob das dir komisch vorkommt, ob du dich freust, ob es für dich ganz normal ist – was auch immer, ja? Was für Gefühle kommen. Und das bedeutet nicht, daß du auch nur einen Hammerschlag tun  mußt vorher, ja? Also (lacht) kannst du natürlich. Wenn du merkst, du willst es dann machen, dann mach’s auch. Aber ich sag ja nur: Guck es dir einfach mal so an, wie es dann wär. Wie du dann wärst. Und dann reden wir noch mal.

 Okay, ja. Danke. Bis später.

 Ja. (lacht) 

 

 

©Zarah Zyankali 2012