Widerstand

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Sanat Kumara: Perspektive ist zur Zeit sehr wichtig

Veröffentlicht Oktober 29, 2015 von Zarah

Seit einiger Zeit lese ich sehr gern die Channelings der Aufgestiegenen MeisterInnen von Jenny Schlitz … sie sind einfach und sympathisch und befassen sich meist damit, wie man mit den gerade ablaufenden Prozessen am besten umgeht. Am Schluß fügt sie auch immer noch einen persönlichen Dialog an. Dieses hier fand ich für mich sehr hilfreich und hab deshalb den Text übersetzt, da es vielleicht auch noch ein paar anderen von euch so geht.

Zur Übersetzung: „Upgrade“ hab ich meist mit „Höherstufung“ übersetzt, aber es ist mehr oder weniger wie ein Computer-Upgrade, bei dem das nächsthöhere Betriebssystem installiert wird. Ich glaube, mehr muß ich dazu nicht sagen … es sind grade heftige Upgrades unterwegs. 😉

Viel Spaß mit dem Text!

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Sanat Kumara: Perspektive ist zur Zeit sehr wichtig

gechannelt von Jenny Schlitz

27. Oktober 2015

Originaltext HIER

Ich komme heute zu euch mit einer kurzen Botschaft über den Fortschritt, den ihr alle macht. Es ist uns klar, daß viele von euch den immensen Druck von den Lichtcodes und Frequenzveränderungen spüren Jede/r von euch wird an seine/ihre Grenzen gebracht, da die Standards für eure normale Existenz sich in jedem Moment verändern. Wenn eure Form sich einmal an die gegenwärtige Frequenz gewöhnt hat, beginnt ihr euch an die nächste Ebene zu akklimatisieren. Von unserer Perspektive aus sehen wir enormes Wachstum und sind ermutigt von den Wirkungen, die jede/r von euch in diesem Übergang auf andere ausübt. Jede/r von euch, der/die sich im Flow mit eurem höchsten Aspekt befindet, in welchem Ausmaß auch immer ihr diese Energie halten könnt, fungiert als Lichtschalter im Dunkeln für diejenigen, die gerade erst bereit sind anzufangen.

Viele von euch waren bisher daran gewöhnt, daß es zwischen den Höherstufungen eine Ruhephase gab, doch das ist nicht mehr der Fall. Sobald ihr euch innerhalb eures Körpers vollständig an eine Ebene angepaßt habt, physisch, geistig und esoterisch, tretet ihr in die nächste Phase ein. Dies wurde kollektiv so beschlossen, da jede eurer Seelenquellen dringlich wünscht, daß diese Veränderungen stattfinden, damit sie vollständig mit euch verschmelzen können. Jede Phase beinhaltet eine Restrukturierung von Glaubensmustern, das Klären von Dichte und dann das Höherstufen zu eurer physischen Form, eurem Chakrasystem und den dazugehörigen Blaupausen. Manche von euch bewegen sich durch diese Veränderungen sehr schnell mit wenig Widerstand hindurch, während andere vielleicht in einem bestimmten Teil einer Höherstufung steckenbleiben können. Alle Teile müssen eine bestimmte Frequenz erreichen, damit das Ganze sich vorwärtsbewegen kann. Wenn ihr nicht in Harmonie seid, erlebt ihr vielleicht das Gefühl von Getrenntheit, eine Leere, sogar Verwirrung. Gestattet euch die Zeit, die ihr braucht, den aktuellen Übergang abzuschließen, ohne in die Angst zu gehen, daß ihr irgendetwas falsch gemacht habt. Schaut statt dessen hin, um proaktiv zu sehen, wo ihr vielleicht Widerstand leistet. Für manche von euch geht es um eure Gedanken und Verhaltensweisen. Welche Muster beobachtet ihr da, die euch nicht mehr dienen? Für andere ist es die Unfähigkeit, dem Körper die Zeit zuzugestehen, um die Höherstufungen leicht durch Schlaf und Kontemplation zu verarbeiten. Die Bedürfnisse des Körpers nicht zu würdigen, wird den Prozeß beträchtlich verlangsamen. Für wieder andere ist es ein Widerstand des Willens, die Unfähigkeit, den Weg der Seelenquelle zu akzeptieren.

Ihr seid in jedem Moment aufgefordert, zu untersuchen, was eure Gedanken in bezug auf jede Phase sind. Es sind tatsächlich eure Gedanken, die am meisten dazu beitragen, wie schnell ihr euch durch diesen Prozeß bewegt. Denn es sind gerade auch eure Gedanken über eure körperlichen Bedürfnisse, die Widerstand hervorrufen können. Was sagt ihr euch, wenn euer Körper mehr Ruhe braucht als normalerweise? Ein Teil eurer Mission auf Erden besteht im Meistern eurer Gedanken, eurer Schwingung, eurer Frequenz, so daß ihr euch durch das ganze Leben mit Leichtigkeit bewegen könnt. Seid ihr euch einmal der Wirkungen eures inneren Dialoges und der Programmierung, die für diese Glaubensmuster und Gedanken verantwortlich ist, gewahr, so werdet ihr fähig sein, das Programm neu zu schreiben und den Dialog zu stoppen. Der erste Schritt ist das Gewahrsein darüber, wie ihr euch begrenzt habt und wie diese Begrenzung sich in eurer Schöpfung, eurem Hologramm zeigt.

Was sind eure Glaubenmuster in bezug auf diesen Prozeß? Begrüßt ihr jeden Moment, jede Veränderung mit Freude, da ihr das erwünschte Ergebnis kennt, oder betrachtet ihr jede Veränderung mit Beklommenheit und Angst? Ist diese Angst, dieses Leiden ein Teil eurer neuen Identität geworden, während ihr daran arbeitet, euch von anderen Identitäten zu befreien, die ihr in diesem Leben erschaffen habt? Ihr müßt begreifen, daß ihr zugestimmt habt und euch tatsächlich das Recht verdient habt, durch diese unglaubliche Zeit zu gehen, aber wie ihr hindurchgeht, das liegt ganz bei euch. Das Ergebnis wird dasselbe sein, ob ihr eure Tage in Freude verbringt, oder ob ihr eure Tage überwältigt von Kummer verbringt. Eure Gedanken und Glaubensmuster sind Hinweise darauf, woran ihr festhaltet, wogegen ihr Widerstand leistet und was nicht auf eure Seele ausgerichtet ist. Wenn ihr euch im Flow mit eurem höchsten Aspekt bewegt, werdet ihr dies auch in der Welt um euch herum widergespiegelt sehen. Ihr werdet fähig sein, die Veränderungen zu sehen, die in anderen Menschen stattfinden, das Wachstum, und ihr werdet eine Hoffnung für die Zukunft empfinden Wenn ihr nicht in diesem Flow seid, werdet ihr eine Außenwelt sehen, die Widerstand gegen Veränderungen leistet, Widerstand dagegen, die unglaublichen Möglichkeiten zu sehen, die eure Welt bietet. Wenn ihr dies seht, könnt ihr es dann als eine Widerspiegelung eines ähnlichen Glaubensmusters in euch selbst sehen?

Schreibt eure Gedanken, eure Gefühle und eure Erfahrungen auf. Diese dienen als Möglichkeit, eure Erfahrung zu kategorisieren, so daß ihr vorherrschende Themen sehen könnt, die eure Welt durchdringen. Aus dieser Position heraus werdet ihr untersuchen können, wo die Programmierungen und Glaubensmuster angefangen haben, und sie neu schreiben können. Es gibt euch auch Gelegenheit, daß eure Führung durch euch arbeiten und euch Unterstützung geben kann. Wenn ihr auf eure Betrachtungen zurückblickt, werdet ihr auch euer Wachstum sehen können. Wir versichern euch, daß ihr erstaunt darüber sein werdet, wie eure Wahrnehmungen sich verändert haben, während ihr immer mehr lernt, aus eurem Herzzentrum heraus zu leben.

Mit unserer tiefsten Bewunderung für euren Fortschritt,

Sanat

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Persönliches Gespräch mit Sanat:

Jenny: Neulich war ich mit meinem Mann im Laden, und dieser intensive Schmerz traf mich hinter dem linken Auge. Mein Mann sah mich an und sagte: “Was ist los?” Normalerweise würde ich sagen, daß ich Kopfschmerzen hatte, aber aus irgendeinem Grund sagte ich “nichts” und sagte mir dann, daß es bloß ein Upgrade war und daß es vorbeigehen würde. UND DAS TAT ES! Wirklich schnell, innerhalb von 5 Minuten ging es vorbei. Ich erzählte das einer Freundin, die es ausprobierte, als ein Schmerz durch ihre Hüfte fuhr, und es funktionierte für sie. Wenn ich also gesagt hätte: “Ich habe Kopfweh”, hätte es dann angehalten?

Sanat: Ja, es wäre geblieben, da du es beansprucht hättest und es in die Kategorie von Programmierung verschoben hättest, die von langanhaltendem Schmerz spricht. Die Worte zu sprechen, daß es ein Upgrade ist und daß es vorübergehen wird, macht es so. Du bist dann auch fähig, das Gute an dem Schmerz zu sehen, daß er nicht da war, um dir zu schaden, sondern um dir zu helfen, dein Ziel zu erreichen.

Jenny: An jenem Tag gab es eine intensive Energie und mir wurde gesagt, daß eine galaktische Welle hereingekommen sei, die Zeitlinien, die uns nicht mehr dienen, aufbrechen und beenden sollte. Das trug dazu bei, daß Leute das Gefühl bekamen, sie seien wieder in die 3. Dimension “gefallen” und hätten etwas falsch gemacht.

Ich hatte dann ein Reading mit einer Frau, die das so erlebte, und ihr wurde gesagt, sie solle solche Augenblicke nicht als “Fallen” oder Rückschritte betrachten, sondern als Rettungsmission. Daß sie dabei sei, Aspekte ihrer selbst zu retten, die immer noch mit drittdimensionalen Konzepten und Glaubensmustern in Resonanz waren.

Sanat: Das ist eine wunderbare Art, diesen Teil des Aufstiegsprozesses zu betrachten. Es setzt die Sache in ein positives Licht auf eine proaktive Art, die einem erlaubt, die intensive Arbeit zu sehen, die in jedem Moment stattfindet. Es ist die Art, wie du die Dinge betrachtest, die darüber entscheidet, wie schnell du dich hindurchbewegst. Es ist wichtig, zu verstehen, daß alles, was du erlebst, zu deinem höchsten Wohl geschieht, selbst wenn du nicht verstehen kannst, was da geschieht oder warum die Dinge geschehen.

Jenny: Andere haben interessante Träume in luziden Momenten und im Schlaf erlebt, von sich selbst, aber mit völlig anderen Leben und Erfahrungen. Gehört das auch zum Zusammenbrechen der nicht mehr dienlichen Zeitlinien?

Sanat: Ja, indem ihr euch der Zeitlinien gewahr werdet und sie auflöst, absorbiert ihr auch die aus diesen Erfahrungen gelernten Lektionen.

Jenny: Viele fühlen sich, als würden sie sich wieder in einen Kokon einspinnen, sie gehen nach innen, wollen nicht unter Leuten oder in lärmender Umgebung sein. Manche haben zum Ausdruck gebracht, da sie dies schon früher erlebt haben, gebe ihnen das erneute Erleben das Gefühl, als wären sie zurückgerutscht.

Sanat: Das meine ich mit den Glaubensmustern, die mit diesem Fortschritt verbunden werden. Statt einfach den Körper während dieses intensiven Wandels zu ehren, werden Definitionen und Glaubensmuster erschaffen, die die Sichtweise verstärken, daß dieser Fortschritt etwas Negatives ist und daß man etwas falsch macht. Eben dieser Glaube erschafft Widerstand im Körper, der das Tempo eurer Integration verlangsamt. Erlaubt eurem Körper zu tun, was er tun muß, ohne dem Geschehen irgendwelche Glaubensvorstellungen zuzuordnen.

Ich hoffe, meine Fragen und Antworten helfen euch genauso, wie sie mir geholfen haben. Ich sende euch und mir selbst alle Liebe, mit der wir umgehen können. Möget ihr gesegnet sein.

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Übersetzung © Zarah Zyankali 2015

DL Zeta: Bleibe standhaft in der Liebe, während der Schatten sich vertieft

Veröffentlicht August 31, 2014 von Zarah

Der neue Artikel von DL Zeta klingt recht düster, aber ich stelle fest, daß es immer wieder hilft, sich bewußt in die höchste Ausrichtung zu begeben. Sie schreibt eigentlich „the shadow hastens“ – der Schatten beschleunigt sich, aber da das im Deutschen etwas seltsam klingt hab ich es mit „der Schatten vertieft sich“ übersetzt.

Eigentlich brauche ich ja niemandem zu sagen, daß es megawichtig ist, wohin man seinen Fokus und seine Aufmerksamkeit lenkt. Aber neu ist, wie schnel das jetzt geht – ein einziger Gedanke kann einen sofort in ein völlig anderes Energiefeld bringen. Das sollte man am besten im Hinterkopf haben, wenn die Schatten sich vertiefen …

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Bleib standhaft in der Liebe, während der Schatten sich vertieft

von DL Zeta

http://www.celestialvision.org/journal/2014/8/29/stand-strong-in-love-as-the-shadow-hastens.html

Wir befinden uns an einem Übergangspunkt, da sich die Energien der neuen Zeit innerhalb zukünftiger Augenblicke verstärken. Die sich in nicht allzufernen zukünftigen Zeitrahmen auskristallisierenden Wirklichkeiten werden von zunehmend andersartigen Schablonen erschaffen Diese neuen Schablonen sind von höheren Frequenzen von Liebe, Frieden, Harmonie und Mitgefühl durchdrungen.

Dank dieser kraftvollen transformierenden Energien wachen jetzt immer mehr Seelen. auf. Die Kehrseite davon ist, daß die Energien auch Flutwellen des Widerstandes auslösen. Wir können in den kommenden Wochen und Monaten erwarten, Wellen höherer Energien mit dichteren Energien aufeinanderprallen zu sehen, ganz ähnlich wie zwei Gewitterfronten, die in der Atmosphäre aufeinandertreffen.

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Höhere Energien lösen Liebe und Widerstand aus

Immer mehr Seelen erwachen jetzt und beginnen die jetzt auf der Erdenebene verfügbaren höheren Frequenzen zu verankern und zu verkörpern. Während sich die neuen Energien hochfahren, fließen neue Ebenen des Gewahrseins ein. Bei manchen Menschen löst dieser Lichtzustrom Angst aus. Diese Angst ist es, die dunklere Ereignisse in Gang setzt. In den kommenden Monaten werden die sich wandelnden Energien zunehmend dramatischere Ereignisse auf der Weltbühne hervorrufen. In von anhaltenden Spannungen geprägten Gebieten wird es zu einer Eskalation kommen. Selbst relativ ruhige Gebiete werden zeitweise Ausbrüche von Spannungen und Widerstand erleben.

Wir befinden uns an einem Übergangspunkt, an dem die Energien der neuen Zeit sich innerhalb zukünftiger Augenblicke verstärken. Die Energien der neuen Zeit senden Schwingungswellen in alle Richtungen aus. Wenn diese Wellen auf unseren Jetzt-Moment zukommen, reagieren wir auf diese Energien individuell und als Kollektiv so, wie es unserem gegenwärtigen Niveau des spirituellen Verständnisses entspricht. In dem Maße, wie diese Energien mit den vorherrschenden Frequenzen dieses Zeitrahmens interagieren, werden einige Menschen in neue Ebenen des Sehens mit spirituellen und übersinnlichen Öffnungen und einer Beschleunigung ihres spirituellen Weges eintreten. Andere werden diesen neuen Energien mit Widerstand begegnen. Überall, wo Widerstand ist, wird es Gewalt, Krieg und Krankheit geben.

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Bleibe standhaft in bedingungsloser Liebe

Es ist wichtig, standhaft in einer Haltung bedingungsloser Liebe zu bleiben, gleichgültig was sich beim Vorangehen ereignet. Zeitweilig fühlst du dich vielleicht in den Strudel sich entfaltender Ereignisse hineingezogen. Vielleicht fühlst du dich überwältigt und fällst zu diesen Zeiten in Tiefschlaf zurück – in manchen Fällen ganz wörtlich. Adrenale Müdigkeit ist verbreitet bei denjenigen, die sich gestatten, sich zu stark in dreidimensionale Ereignisse hineinziehen zu lassen. Manche Ereignisse werden schmerzhaft mitanzusehen sein, wenn höhere Lichtfrequenzen in parallelen Quadranten den Schatten in den noch in Frequenzen der Nicht-Liebe verweilenden Quadranten beschleunigen oder intensivieren.

Diejenigen, die sich freiwillig für eine Inkarnation in diesem Zeitrahmen gemeldet haben, verstehen auf Seelenebene das gewaltige Ausmaß der Aufgabe, die sie auf sich genommen haben. Und doch gibt es auf bewußter Ebene keine Möglichkeit, sich auf die nun auftretenden Levels an Grausamkeit und Dunkelheit vorzubereiten. Wir haben in letzter Zeit gesehen, wie sich Wellen intensiver Dunkelheit und Grausamkeit erhoben haben, und das wird das Voranschreiten intensivieren.

In einer Haltung der Liebe zu bleiben ist unabdingbar. Liebe ist die stärkste Macht auf Erden. Wenn wir uns daran erinnern, daß wir Liebe sind, sind wir standhaft in der Macht der Liebe. Liebe ist der Transformationspunkt für die gewalttätigen Bilder, die uns jetzt von der Weltbühne erreichen.

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Sende Liebe an alle Lebensformen

Dies ist keine Frage des Urteilens. Jede Seele ist auf ihrer eigenen Reise zur Liebe unterwegs. Jede Seele durchläuft verschiedene Lern- und Expansionsphasen. Die Seelen, welche die dunkelsten Rollen in diesem Traum des Lebens spielen, befinden sich ebenfalls auf einer Reise hin zur Liebe. Sie erforschen gegenwärtig einen schmerzerfüllten Ort auf dem Spektrum menschlicher Erfahrung. Diejenigen, die ihre Reise miterleben, erhalten Gelegenheit, ihren eigenen Schatten aufzusuchen und zu umarmen und ihre Reise zu einer größeren Erfahrung der Liebe, die sie sind, neu zu bekräftigen.

Selbst jene Menschen, die anhaltende Übergangswellen umarmen, stellen fest, daß dies keinen glatten Übergang in die neue Zeit garantiert. Alles, was unvollständig, verleugnet, verdrängt oder in emotionalem Trauma gefangen ist, wird nach Befreiung verlangen, während sich der Schatten vertieft. Benutze diese Zeit, um dich auf einen Aspekt innerhalb deines Bewußtseins auszurichten, der deine Unterstützung braucht. Vereinige dich mit anderen im Bewußtsein und schickt Liebe an alle Lebensformen. Überall in jedem Teil der Welt gibt es jene, die die Erde im Gewahrsein halten und Liebe an alle Wesen senden. Vereinigt euch mit ihnen und sendet Liebe an alle Formen des Lebens, einschließlich Tiere, Pflanzen und Mineralien.

Jede Situation, die in dein Bewußtsein tritt, im höchsten Licht zu halten, erlaubt dir, mit dem Ozean des höheren Bewußtseins zu verschmelzen. Dieser Ozean ist weit; er umarmt jede Seele und jede Reise hin zur Liebe. Wenn du dir gestattest, in das Drama zu fallen, das sich um dich herum und auf der Weltbühne entfaltet, wirst du dir oder anderen von keinem Nutzen sein. Bleibe auf die Liebe ausgerichtet und vereinige dich im Bewußtsein mit vielen, die während dieser Übergangszeit dem Planeten und allen seinen Bewohnern Liebe senden.

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©2010-2014 DL Zeta, Celestial Vision, Alle Rechte vorbehalten http://www.celestialvision.org

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Die Schatten der 5 Rhythmen und das Allerheiligste

Veröffentlicht März 1, 2013 von Zarah

Heute will ich mal ein wenig darüber berichten, was ich in letzter Zeit mit dem Allerheiligsten und dem „Namasté“ erlebt habe. Das ist nämlich nicht nur etwas, was man in einer freien Stunde mal zu seiner Unterhaltung liest, sondern  was im täglichen Leben angewendet sein will und was – wenn man das wirklich macht – die Erfahrung total verändert.

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Die Schatten der 5 Rhythmen

Ich hatte mich Ende Januar zu einer Serie von 5 Abenden zu den „Schatten“ der 5 Rhythmen angemeldet. Für alle, die davon noch nie etwas gehört haben: Die 5 Rhythmen sind eine von Gabrielle Roth entwickelte Tanzpraxis. Sie heißen Flowing – Staccato – Chaos – Lyrical – und Stillness.

Im Flowing verbindet man sich mit seinem eigenen Körper und mit der Erde, man kommt im Hier & Jetzt an, die Bewegung geht nach unten und ist, wie der Name sagt, rund und fließend. Die Bewegungen gehen kreisförmig ineinander über, sie haben keinen Anfang und kein Ende. Man findet seine Füße und folgt ihnen. Die Aufmerksamkeit ist dabei eher nach innen gerichtet.

Im Staccato sind die Bewegungen eckig und zackig und eher zielgerichtet, sie haben einen Anfang und ein Ende. Der Schwerpunkt liegt im Becken. Die Aufmerksamkeit geht nach außen. Man sieht, wer noch so im Raum um einen herum ist und zeigt sich selbst auch anderen: Hier bin ich! Man geht auf andere zu oder läßt sich von ihnen finden und tanzt mit ihnen.

Chaos ist der Rhythmus, in dem sich sämtliche Strukturen auflösen. Man gibt sich völlig der Musik und dem eigenen Körper hin und läßt (im Idealfall) alle Kontrolle los. Es ist, als würde man getanzt werden, der Körper macht die Bewegungen von allein. „Man selbst“ tut nichts weiter, als das zuzulassen – aber das kann schon schwer genug sein. 😉

Wenn man im Chaos alles losgelassen hat, entsteigt man dem Maelstrom frischgeboren und kommt ins Lyrical. Dieser Rhythmus ist leicht, heiter und beschwingt und die Bewegung geht nach oben. Bei Lyrical-Phasen wird oft viel herumgealbert und gelacht, es kommt Partystimmung auf. (Außer man ist vom Chaos so platt, daß man sich auf die Leichtigkeit nicht so ganz einlassen kann … das kommt auch schon mal vor.)

Schließlich kommt in der Stillness-Phase alle Bewegung zur Ruhe. Im Inneren des Körpers schwingt alles noch nach, man hört einen ganzen Raum voller Leute um sich herum atmen, allein das kann eine erstaunliche Erfahrung sein. Es fällt mir schwer, Stillness adäquat zu beschreiben … man „tut“ dabei nicht wirklich viel und doch passiert etwas, aber wie Lao Tse so schön sagt: „Viele Worte erschöpfen sich daran. Besser ist es, das Innere zu bewahren.“ (Tao Te King, Vers 5)

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Ach, laßt mich doch alle in Ruhe …

Nun hat jeder dieser Rhythmen eine Licht- und eine Schattenseite sowie eine dazugehörige Emotion. Der „Schatten“ manifestiert sich dann, wenn man dem Rhythmus nicht ganz folgen kann und sozusagen im „Unbewußten“ stecken bleibt.

Bei der „Lichtseite“ des Flowing ist man total verbunden mit  sich selbst und seinem Körper und aufmerksam und präsent im Hier & Jetzt. Die Schattenseite manifestiert sich als Trägheit und Widerstand. Man „müßte“ irgendetwas tun, kann sich aber zu nichts so richtig aufraffen … macht 1000 Kleinigkeiten, die zu nichts führen … prökelt hier und da herum, macht aber nie das, was man sich eigentlich vorgenommen hatte. Selbst die Sachen, die einem „eigentlich“ Spaß machen, kommen einem in diesem Zustand wie eine Pflichtübung vor.

An diesem Abend erforschten wir also, wie es ist, diese Trägheit so richtig zu genießen … sich auf dem Boden wälzen … versuchen, aufzustehen, was aber irgendwie nicht so richtig geht … uff … hochstemm und wieder runterfall … dann endlich auf den Füßen, aber man schleppte sich jeden Schritt mühsam vorwärts … und so weiter.

Ich stellte fest, daß es mich erstmal hauptsächlich zur warmen Heizung zog, um meine Trägheit zu genießen. 😉 Dabei versuchte ich möglichst weit weg von allen anderen zu sein und „meine Ruhe zu haben“. Dann kam ich voll in den Prozeß rein, es war nicht mehr nur ein Spiel. Ich war voll im Widerstand gegen Leute, die durch den Raum tigerten, ohne geradeaus zu gucken, weil sie mit den Gedanken schon 5 Meter weiter waren … im Widerstand gegen die Musik, die einfach zu laut wurde … ach laßt mich doch alle in Ruhe … wie kann ich nur möglichst weit weg von diesen lauten Boxen kommen … und wie schaff ich es, dabei nicht von diesen blinden Leuten niedergetrampelt zu werden???

Es schälte sich ein Muster heraus – ein Hin- und Herpendeln zwischen Rückzug und Aggression. Beides diente eigentlich dazu, mir die Leute vom Leib zu halten. Wenn ich mich zurückziehe, habe ich meine Ruhe vor ihnen,  wenn ich mit den Ellbogen ausschlage, weichen sie mir wenigstens aus. 😉 So zeigten sich also bei mir die Erscheinungsformen der Angst, der Emotion, die zum Flowing gehört. Eigentlich hatte ich gar nicht gedacht, daß ich so viel Angst vor Leuten hätte, aber im Tanzen zeigte es sich ganz deutlich.

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Sind wir wirklich alle eins?

Als ich am nächsten Tag noch mal darüber nachdachte, fiel mir auf, daß da doch irgendwas nicht ganz stimmen konnte. Wenn ich wirklich glaube, daß wir alle eins sind … vor wem habe ich denn dann Angst??? Da schienen sich noch ganz alte Glaubensmuster zu tummeln. Mein Höheres Selbst hatte mir früher schon mal gesagt, daß man sich sehr wohl auf bewußter Ebene ein neues Weltbild und Glaubenssystem zulegen kann und doch unabhängig davon noch alte Glaubensmuster und Strukturen vorhanden sein können, die im Schatten sozusagen ein autonomes Eigenleben führen, ohne daß man es bemerkt. Das war hier scheinbar auch der Fall.

Kaum hatte ich das bemerkt, bekam ich am selben Tag noch Gelegenheit, im „normalen“ Leben zu beweisen, woran ich wirklich glaube … Einheit oder Getrenntsein.

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Namasté- Das Allerheiligste in einer Konfrontation

Ich ging nämlich  mal wieder zu Humana, wo ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gewesen war. Und ich hatte zwar  letztens noch über schöne Erfahrungen mit Kindern berichtet, aber es gibt bekanntllich auch Exemplare, die einem den letzten Nerv rauben können. So ein Knirps war an diesem Tag dort zugange. Er hatte scheinbar ein extremes Aufmerksamkeits-Defizit, denn er versuchte ständig, seine größere Schwester zum Fangen-Spielen zu nötigen. Erst spielte sie mit, aber irgendwann hatte sie keine Lust mehr.

Ich war schon seit einiger Zeit extrem genervt von dem lauten Geplärre, hatte aber nur aus den Ohren-und Augenwinkeln die Sache mitverfolgt. Der Vater hatte dem Kleinen auch schon gesagt, er solle seine Schwester in Ruhe lassen, das würde nerven. Er war aber wohl zu sehr mit der Klamottenauswahl beschäftigt, um sich wirklich voll seinen Kindern zu widmen. Der Verweis kam jedenfalls eher halbherzig rüber, und der Kleine machte fröhlich weiter.

Natürlich hätte ich einfach den Laden verlassen und ein anderes Mal wiederkommen können. Aber irgendwie ärgerte es mich, daß immer ich diejenige sein soll, die weggehen  muß und andere Leute scheinbar glauben, daß sie sich alles erlauben können und keine Rücksicht zu nehmen brauchen. *grmbl* Deswegen sah ich es einfach nicht ein, warum ich rausgehen sollte.

Als die Schwester des Kleinen  lauthals „Hör auf damit! Hör auf damit!“ schrie, wurde es mir endgültig zu blöd und ich beschloß, etwas zu unternehmen. Als ich hinging, fand ich, daß der Kleine seine größere Schwester von hinten umklammert hielt, was sie ganz offensichtlich nicht wollte. Überraschend war nur, daß sie sich nicht anders als verbal dagegen zu wehren schien. Kurz entschlossen packte ich den Knirps an der Kapuze und zog ihn von seiner Schwester weg.  Er kapierte erst gar nicht, was ihn da festhielt und warum er nicht mehr vorwärts kam.

Plötzlich stand ein gut 1,85 – 1,90 m großer breitschultriger Typ vor mir und guckte mich aus seiner Höhe herab böse an. (Ich bin 1,63m groß, und für mich war das schon eine recht einschüchternde Präsenz.) Ich war total erschrocken. Dachte nur, uff, wo hab ich mich denn da jetzt reinmanövriert? Das kann ja noch lustig werden …

Das einzige, was mir einfiel, war,  mich ganz schnell mit dem Allerheiligsten zu verbinden und die Verbindung zu halten, was mir auch wie durch ein Wunder tatsächlich gelang. Währenddessen guckte ich dem Typen direkt in die Augen und dachte nur innerlich „Namastè … du bist ein göttliches Wesen.“ Keiner von uns sagte ein Wort. Hinterher kam mir das sehr seltsam vor, denn er hätte mich ja auch anbrüllen können. Aber der gesamte Austausch war vollkommen ohne Worte. Ich hielt die ganze Zeit den Blickkontakt und die Verbindung zum Allerheiligsten aufrecht. Schließlich schubste er mich ganz leicht und ging dann weg. Ich blieb zurück mit tausend Fragezeichen …

Vielleicht war er ja einfach so konditioiert, daß man Frauen  nicht schlagen darf, und wenn ich ein Mann gewesen wäre, wär das ganze ein bißchen anders abgelaufen. Aber ich bin ziemlich sicher, daß meine Präsenz im Allerheiligsten eine Wirkung hatte.

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Eine andere Perspektive

Viel später abends, als ich an meinem Computer saß und noch einmal an die Begegnung dachte,  hatte ich auf einmal ein ganz anderes Bild – jeder von uns war in seiner eigenen Kraft und wir haben diese Kräfte ausgetauscht. Und ich hatte plötzlich das Gefühl, daß ich ihm ganz viel Dank und Respekt für diese Begegnung schicken wollte. Das hat mich selber überrascht.

Ich hatte meinen Ärger nicht runtergeschluckt und er seinen auch nicht – und trotzdem ist es nicht eskaliert. Und irgendwie glaub ich, daß auch noch auf anderen Ebenen etwas ausgetauscht wurde, was in dem Moment  keinem von uns bewußt war.

Solche Erfahrungen kann man mit dem Allerheiligsten machen. Wenn man nur ein Channeling darüber liest und es als nette Information im Gedächtnis speichert , wird nicht viel passieren. Ernst wird es erst dann, wenn man in den ganz normalen Alltagssituationen damit präsent ist.